-_^ stnLdeu, t*r& cnrf Beiehl der dba&itvtm diesrühe-
?J5 0 ^ f ur )fee u M ichael Alexandrowits ch und P a- 1 r 0 ,x> i * Dem ihrem Wohnsitz tu Gatschma nach
«ent Uctutlbermm des Innern gebracht wurden.
Kornilows Ziele.
^Berlin, 1L Sept. ('griwitteL) Die „B. 3. am Mittag" ^eu>et ait§ Bern: Gegen über den Blättermeldungen, daß ^^rnrlvw im Sinne habe, noch eiirmal die russischen ^exeZtTafte zusammenzuraffen intb gegen den Feind zu fuhren verlffsentlicht das „Berner Tagblatt" die völlia Anschauung, daß Kornilow cingesehen habe, er komme mit der wahnsinnigen Füsilierunq nicht weiter. Er glande nicht mehr an die Möglichkeit der Offensive und sei empört über die wachsende Anmaßung der englischen Diili- Lärmissionen. Er spiele mit dem Gedanken, sich im Namen des Heeres an die Spitze der Friedensbewegung zu stelleir.^>er Korrespondent stutzt seine Anschauungen auf ore Denrichrift Kornilows vom 16. August, die von der Pe- rersvurger Telegraphonagerrtur vollständig umgedichtet »oor- oen sei. ulles, was er über die llnmöglichkeit weiterz-u- rampM gesagt habe, sei unterdrückt worden. Kornilow 5 r sofartigen Frieden auf allen Fronten gesprochen mrd das Volk stehe hinter chm.
Kornilows Kriegsgefangenschaft.
\ Nichtamtlich.) In der „Neuen
r ^rwfttct Militärarzt Kraus über den A u f e n t i«llßS> tnil a' tü ^ rm öfter re ich, is chcn Gefangenen- bceu-Lengbach, wohin Kornilow Mitte Juni 1915 gebracht nnrrde, nachdem er nach Vernichtung seiner. Division in a^^^?!^Emldern bei Tukla in vollständig erschöpften: Zu- ausgefunden und gefangen genommen wor- kornilow beherrscht mehrere Sprachen veriert uni) sprach mit mir am liebsten deutsch. Er versicherte bei ledem Gespräch über den Krieg, dieser werde noch drei bis vier ^zayre dauern und ein Nationalkrieg werden. Im August 1915 wurde Kormlow in ein Gefangenenlager nach Ungarn übergeführt
?ri T Jf l + nc diUe ins Spital gebracht, von wo er bekanntlich 1 pater flüchtete.
.,Rowoze Wremja" verboten.
q or 12 - (WTB.) Meldung der Peters-
Regierung verbot die „Nowoje
S^SUt£S‘SSfälgSi£ ->- -
Kaifcr und Zar.
’i 2 - lWTB.) Ti e.,Nordd. Mlg Ztg " schreibt
55&ÄS- 1 3WifC&en *** Wi-Selm und bem
«ässäss nKia s
^?> ert den Regierungen der beiden Reiche er- des allgemeinen Friedas ünmdlich auszu»precheil. Das Ergebnis ^von war die Bekräftigung der Tatsacki^, daß die benackibarten „keinen Interessengegensatz, der ihre Lebens- Weitervcrsolgung imb Vertiefung • ^Vernehmens verbrüdert waren. Die beiden
Ri^VoMinä^ss^'' U ™JP*- ^U^reinftimEF
feSIlK» &äSÄs:
tessar srsüäs
©re Tarnen temer dohni «&erein. baS rerfflTrffS'
^ dre^. dre Wohlfahrt Erno^s Mh^s ch W l-chmrdc, Politik des Zujammm.
^ ni oer uvwehr aller friedensferndlichen Macbeni'wnttpi,
giatÄ,s“S
emffsat &
st-«-- Wilhelm am 25. Juli an dm Krid&äfanjler fS
® efa * in Kopenhagen kam schon
Die Eindrücke, die der Kaiser in der dänischen CSTjff*' teitte - dem Baren am 2. ÄftÄ
lich Ach^'AbA .*£ .Emilie, narnent-
Nach meiner Änchmft cr§,E ich^sch ^ dm Drechbmchien und den dänischen Frennt« dak eche It
LIMZMMML
es ÄFII»« tAt
stand, um die Mißtrauens, nchen che von Kopenhagen nach London UrL nnd bekder^ Vöa»
Ä sySÄS-.“» Ä ,*$*&«s
MUZMUUZ
KMMWMß
Mv r W« Sfjö MLK
Fortbestand'^on Tchastie ^Lan^gewälWtm Die DürnnÄ Mnnen ,-ch angsgrn mit dieser Altenrntioe Ä finden und M da^
srÄs atat sfe«
mk€ä¥P SÄÄÄ
d-rn äks's
grfegenM, daß Karl nach Norwegen .j-j.t ist ÜS in bk fünften
KFA» k Ä
&SU S£ ftSWK ,.»rS.'".SL'Ä
rS5 ri a? ü Ä ? aBt ^ XLtMm > daß es sowohl dem Kaiser ^ ,de^ selbstverständlich an allen seinen Schritten bieteiligten l^^^?brnng dringend am Herzen lag, das wünschenswerte vernehmen mit Dänemark unter keinen Umstanden anders die vMe Unabhängigkeit des weniger mächtigen Nachbars wahrenden Mitteln herbeizuführen.
. SBefen t^r in den. vertraulichen Mitteilungen zum Aus
druck kommenden Polrttk ist, neben dem ehrlichen Wunsch nach der | vwiedens der Gedanke, daß dauLrhafte und zuver
lässige Abinackrungen im Verkehr der Völker unreoeiuander nur vann zu errerck>en find, wenn beide Teile aus freier Entschließung ha ndel n, und wenn neben dem natürlichen Schwergewicht der- sldacht auch das des Rechtes in die Wagschale fällt. In der Zeit nach der ZipaminenkuTrst in Bioertoü tft es, obgleich von deuLscher Loette mancher entgegenkommende Schritt unternommen wurde, niemals möglich gewesen, Frankreich von seiner immer schärfer gegen Deutschland gerichteten Politik abzubringen. Der ständig ^ n€ Qr?-- I rf Elfanvinismus der französischen Regierung machte die Schicht einer Verständigung zwischen Deutschland', Rußland 1 ^ ur dauernden Erl>alttrng des europäischen Friedens
zuirütxte. Die Alnuackrungen von B-oerkoe lind damit hiilsä li. ge- JS?y ^-bs „ Bollwerk der Eintrack-t wäre der geplante dQittch-russrsch-französische Dreiverband, der die bestehenden Bünd- mpe unberiihrt lassen sollte, naturgemäß dem Jnselreiche unwill- kmnmen gewiesen, das seit Jahrhunderten die Völker Europas gec^nernander zu Hetzen pflegt, um aus ihrem Hader Vorteil zu ziehen. Wir NNss en heute nur zu gut, das; auch in diesem Falle es letzten Endes England gewesen ist, welcl-es die europäische Verständigung dadurch unmöglich machte, daß es planmäßig in Frankreich die Revanck-eluft nährte.
Amrrttamsche Veschvltzjgungen gegen Schweden.
VfJ X \H 12. Sept MTB. Nichtorntl., Die „Nordd. Mg. ZtL fkhrelbt yta der Ueforfc&rift: Zur Klarstellnng: Nach einer Meldung des Reuterschen Burocrus aus Washington hat das ^taatsdevartement den Wortlaut dreier Telcgvaimne veröffentlickst, die ^ deutsche Gesandte in Buenos Aires im Mai und Juli 1917 durch Vermittlung der dortigen schwedischen Gesandtschaft abgescrndl l)vt und die imserc Be- ziehungen zu Argentinien betrafen. Die Berösferttlichung rft vsfen- ^ ber durch die militärische Lage, durch die jüngsten
Jüpchen Enthüllungen und durch die friedliche Beilegung des Tore- L>wi)ckieilsalles erzeugten schleckäen Laune im feindlichen Lager und verwlgt den doppelten Zweck, einmal eine Neue Krise in den deutsch- crrgenttnilchen Beziehungen zu erzeugen, dann der schwedischen Regierung Ungelegeuh-eiten zu bereiten. Gegen letztere richtet sich ^}’ ^-Eueste Dcpelchcndiebstahl, dessen sich die amerika- lMche Regierung rühmen -darf, in erster Linie, und der gesamte Ehorus der Ententepresse beeilt sich, die wildesten Vorwürfe gegen ihr angeblich neutralitätswidriges Verhalten zu erheben Zur Klarlegung sei folgendes bemerkt: Die deutsche Regierung ■ i>eT J -^ at gelegentlich die Hilfe der schwedischen Regierung in Anspruch genommen, um Nachrichten von und nach neutralen ^mwern gelangen zu lassen, von denen sie durch das völkerrechtswidrige Verhalten der britischen Regiermrg und ihrer Dlmdes- genopeu abgephnitten war. Während nämlich die deutsche Regierung entsprechend dem internationalen Grundsätze, daß die über L-ee verwndten Bri e « Posten der Neutralen und Kriegführenden, mögen sie amtlicher oder privater Natur sein, imverletzlich find' den äachnchwuoerlehr auf neutralen Schüfen auch dawi unbehelligt netz, wenn Briefe von einem feindlichen Gebiet in neutrales und von neutralem Gebiet in feindliches befördert wurden, unterband die ^^L^^gwrung m vollenr Widerspruch zu Artikel 1 des von ihr rattpzierten elften 5paager Abkommens über gewisse Einschrän- kungen und die Ausübung des Seebeuterechts im Verein mit wceii Verbündeten vom Kriegs beginn an nicht nur den unnrittel- baveu Brie;verkehr seiner Gegner mit den neutralen Ländern, son- ^rn sogM den NachrichtenverLehr zwischen den neuralen Län- ^ lell>ft m der rücksMslofesten Weise. Es ist daher selbft- verüEich, wemi neutrale Regierungen ihr gutes Riecht, den äachrichtenverkehr der Kriegführenden mit Mrderen Neutralen zu vermitteln, auck» in der r)-orm aus üben, daß sie deren amtlick-e EhlffveteLegramme weiterbefördern. Das hat sogar die Regierung der Vereinigten Staaten getan, als sie ihre äußere Neutralität noch recht erhielt indem sie in zahlreichen Fällen die Beförde- nmgchiilrierter deutscher mntlicher Telegramme übernahm. Für Schweden lag ein Anlaß 5u solchem Entgegenkommen um so eher vor als es, ,einer natürlickprr Lage als Durchgaugsland zwischen öiußland und Euglano eusprechend, auch den NWchriMenverübr Oiefer Feinde Deutschlands in weitgehendem Ataße vermittelte.
}rj! em 5f r «chwÄnschen Presse zugegangenen, auch lper ver- onentlichten Kommuniquoe mit Recht lwrvvrgelwben wird, liegt m einem «olchen Verhalten keine NeutralitätsVerletzung, zmual da <-avveden. wie aus dem Kommuniguee erhellt, ähnliche Dienste ajsct, i»eu Bereinigten Staaten für den Telegramm Verkehr durch Teuiichland nach dem Orient geleistet hat.
SS;
|e6r taktvail s^nastr! Es ^igt^7dab ?ch"r^ ^
Xtd, dot }-TO Jahren »or narr Neubildung her alten tVimfam- taatum Bcwanu habe. 3ie i|t letzt wieder im besten Entstebel, Wetter war prächtig. Beste Grüße cm Mix. ‘ " tt,tc 9 en - Ta»
eine Erklärung des schwedischen Ministers de» Acußern.
Stockholm, 12. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Svenska Telegrambhratl. Angesichts der Anschnldigutv- Sm des Staatssekretärs 8 an fing gab der schwedische Mrnrster des Aeußern am Montag folgende ErklL- rmrg ab:
Das Mtnistemurn des Aellßevn hat keine Mitteilung erhalten über eine Ueberinittlirng den in der Erklärung des Staatssekretärs der Vereinigten Staaten erwähnten Tele- grarnrne. Das MipistMMN kann daher keine endgültige Stellung nehmen ziu den Fragen, die sich darmns ergeben komren. Indessen ist es wahr, daß zn Beginn des Weltkrieges der damals im Amt befindliche Mnister des Aeußeren ge- statten zu müssen glaubte, daß ein deu.tsches Telegrmnm über die Zivilbevölkerung von Kiautschou ziurücktÄegra- Phiert würde und eine ähnliche Erlaubnis den Vertretern beider kriegführender Parteien unabhängig dav-on gewährt wiirde, ob Schweden mit der Vertretung der Jiiteressm eines im Kriege befindlichen Landes betraut war, was unzweifelhaft einen beträchtlichen Austausch von Delegram- men und Briefen mit sich bringt. Was die Vereinigten Staaten betrifft, so ersuchte der n n.ilanische Gesandte in Stockholm bei mehreren Gele-genhäten im Laufe dieses Jahres, daß Briefe urw TelegrLnnme von oder nachi der Türkei überinittelt würden. Dies wirrde bewilligt Das Ersuchen wurde ebenfalls gestellt zu einer Zeit, als die ^ürkei sich nicht im Kriegszustände mit den Vereinigten Staaten befand und in der die schwedische Gesandtschaft noch nicht mit der Wahrung der Interessen der Bereinigten Staaten beauftragt war. Diese Depeschen wurden Wer Deutschland gesandt. Der Staatssekretär der Bereinigten Staaten ließ durch einen vom 14. April dcrtierten Brief an den amerikanisckien Gesandten m Stockholm für die ihm so bezeigte internationale Höflichkeit seine Erkenntlick/eit ausspreck-en. Schon im Laufe des Sommers 1915 wurde von England der Wunsch ausgesprochen, daß die Uebermitte'ung van Depeschen zwischen Deutschland' und Nordamerika auf- hore. Es wurde keirce förnilick-e Borstelliliig erhobe^i, aber dcu damals im Amt befindlick-e Minister des Aeußern glaubte, den zum Ausdruck gebrachten Wunsch erfüllen zu müssen. Nachdeni indesseii der Minister des Aeußern ein" mündliche Bespreck>ung mit dem englischen Gesandten gehabt hatte, glaubte er, auf dem laufenderc über die Tragweite dieser Verhandlungen, nicht, daß ein Hindernis vorliege, Telegramme nach anderen neutralen Ländern, uim Beispiel nach Argentinien, zu übermitteln. Infolgedessen fanden Uebermittlungen von Depeschen mit diesem Lande statt. üLrch
erner amerikanischen Meldung waren die jetzt in Frage kommenden Depeschen in einer Geheimsprackie abgefaßt und' ugolgedessen für den übermittelnden Teil nicht zu ertt> such nicht in der Lage, sestzustellen, ob der Ä^^o^ch.,o^HTepeschen dem ihnen zugeschriebenen entsprach. Die erste Maßnahme besteht notwendigerweise in der Er- langung erner Erklärung Deutschlcnids. Es ist sicher, daß, falls bewiesen wird, daß ein Mißbrauch ftattgefunden hat, Maßnahmen getroffen werden, um eine Wiederholung cruszuschließen, und dies unabl-ängig von möglichen ‘Bdjntten. Es lvnrde weder von den Bereinigten I??! 1 ein Schritt unternommen hin-
der Un^>ruckung der Uebermittlung von De- öiwfchen Schweden und Argentinien, weder früher Är nichtsdestoweniger wurde die Angelegenheit durch Presse vor die Oeffentlichkeit gebracht. Ein von zuständiger Stelle aus formelle oder halbsormelle Weife vor-
$:£?a^<iStTten bKtf
M
Französische Presseftimmen.
^Düatrn" erklärt zu den Ent- nmn burre augeiiblickllch nicht aus eiuen ge- bcr Sntente m Swcklx)lm rechnen. Es sei wcchr- Ick-enuicher, daß die conevikanische, argentinische mw enaliscke Re- ^ CIlTrt lvrnrAle Erklärungen von der Stockl-vlmer Re- t u n cr4 * m ‘ ,Bon Argentinien werde man gleich- S .Ordern. Die französische Presse schreit
mittillich nach Vergeltung, ue will aber zwischen der schwedischen Regreruibg und dem ichwedifä-en Volke einen Unterschied gemacht wi,fen. Das schwedische Volk werde bei den jetzigen WatzlÄi^E
TMws"^rd^>^ ^ lvszusagen. Besonders
E/.'.^l>urnal wünschen, daß das schwedische Voll nicht unter den Jrrtümern der Entente zu lechen habe.
* * *
Reuter'sche Hetze.
fl Nicktarntlich.1 NsMn-Meldmrg.
berichtet aus Neuvork vom 10. September) swd Gesaichtzchasten m Washington und Buenos Aires
I?? mit äbleugnenden Erllärungen -um Vorschein g^vmt- l^och crus die amerikanische öffenlliche Meinung Man verlang: allgemem, daß Krieges auf seine diplomatischen Vor- ^ftE .^rö^chteN obex derselben entkleidet werde'? müßte, ohn« Ituüficht daraus, was für Versprechungen die schwedische Regiernnq ^Amerika und die Alliierten könnten benf. [^ Diplomaten m Zukunft nicht mehr gestatten, Ehisfre-
chen nach Stockholm zu schicken. Ter fchwedische Ge- WashingLon ,oll Lansing gegenüber erklärt haben, SLbtc ^epescben Luxburgs in deutscher, nicht in schwedischer Sprache abgeschrckt worden seien. Wenn dies sich bewahrheite so JjSr 111 ? 3 . bas Vorgehen der schwedischen Gesandtschaft in schlimme?^ m ^ ^ Ugen ^ öffentlichen Meinung nur noch
*
Verhalten Argentiniens.
^ argentinische Marinerttachs, Fregattenkapitän E e l a r i von seiner Regierung drahtlich a b b e r u - s t n morden. Der argentinische Gesandte, N v l i n a , befindet sich augenblicklich IN Dresden aus Urlaub.
*
Eine amerikanische Lüge.
Berir, 12 Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Nach d«tt „Nreuwe Rotterdamschen Courant" meldet „Daily Dele- graph aus Neuyork vom 10. September, daß Staats- setretar v. Kuhlmann versucht habe, sich zu vevae- wistern, wie man in Amerika über Friedensbedin- gurigen deuten würde, die die Wiederherstellung van Belgien und die Unabhängigkeit Elsaß-Lothringens mit sich brachten. Kühlmanus Vorschläge seien jebocki von der anveri- kanifchen Regierung nich>t ernstlich erwogen worden, da diese sich außerstande sehe, mit der deutschen ReqierUna zu verhandeln. — Diese Behauptung trägt den Stempel srerer Erfindung an der Stirn.
Die amerikanische Zensur.
M-^Sept. (WTB Nichtamtlich.) Reuwr- Meldung. Pvlizeiagenten drangen rn die Geschäftsräume der „Tageblatt ein. Es l)eißt, daß stchs Angestellte verhaftet wurden. Tie Regierung teilt mit, daß Blatter die cn ttemder Sprache erscheinen, die Beirntznng der Post unterlagt werden nnrd. ^
Die LebenSmittelrationiernng in Jtaliew
Bern 12. (WDB.) Auf Anordnung Canep<rs
vom 11. Oktober ab rn ganz Italien Weizen, Weizen- nrehl und Brot rationiert. In Gegenden, wo Teigwaren, Mars, Roggen, und Gerste die Hauptnahrungsmitwl sind, werden auch diese rationiert.
*
Neubildung des französischen Kabinett».
. . ^ (WTBJ PoincarS Heck Painleve er-
Iitcht, seine Bemühungen um bie Bildung des Kabinetts fnrtzusetzen. ParnlevS hat sich^Bedenkzeit eAeten^
schwedischer Vorschlag einer Miuisterkonferen, der neutralen Staaten.
c. ee4Jt Wie verschiedene ^Blätter berichten, hm
die schv'ed-tsck^ Regierung an alle neuttalen Staaten die Einlöduna zu enier M-1 nisterkonferenz der neutralen Staatev rn Stockholm ergehen Kissen.
Königin Eleonore von Bulgarien f.
Oofia, 12. Sept. (Nichtamtlich. Meldung der Vulgär Telegr.-Ag.) Königin Eleonore ist um 4.20 Uhr uach- mittags gestorben.
Die deutsche Kohlenausfuhr nach Holland.
12- Sept. (WTB) Die wirtschaftliche Presse- jteile teilt mit: Die voii den Blattern veröffentlichte Nachricht, Deutschland habe die K-ohlenaus fuhr nach Hot land eingestellt, i,t unrichtig. Es ist kein derartiger^Beschluß gesagt wordeii. ^
5eekr!eg.
Reue U.Boot-Erfolge.
Berlin, 12. Sept. (WDB. AEch.) Eine? unserer Unterseeboote, Kommandant Kaprtanlentnant (verlach, hat im Atlantischen Ozecni neuerdings acht Dampfer und zwei Segler mit 31 000 Brutto- registertonnen versenkt, darunter die englischen beivaffneten Dampfer „Bolodia" (5999 Donnen), mtt land- ivirffchaftlich'en Maschinen und Nahrungsrnitteln nach England, „Heatherside" (2767 Donnen), mit Kohleii nach Malta, „Marmion" (4066 Tonnen), mit Hafer und Stahl nach Bordeaux, „Treloskc" (3071 Domren), wahrschevrlich mit


