Ausgabe 
10.9.1917 Erstes Blatt
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iW-ffadfcu, ist fffmbejnt überf&t ncit Urmrengen i daggiwrfgier JPu*icm-r Fahrzeug?, Uiiitjet4nito5 unb Bagagen. Tote Jflvö*, fielt und Ausrüstungsstücke aller Art liegen massenhaft Es den Straßen und Sumpsps-cken. Tie Wälder stecken noch voll -^lnial. Berpllegungskoiormen und Züge, Depots, Magazine und Pionierparw fielen in deutsche Haich. Munition, die nicht mehr gesprengt werden konnte, blieb massenhaft zurück. Weiterhrir M«Kerler KriegSgerLt aller Art, u. a. auch zahllose Feldküchen. oft Riga wurde u. a. ein völlig erhaltener großer Pionierpark eweirtet. Auch bie GeschüKbcute ist wesentlich größer, als zuerst angenommen. Jlt Tünanründe wurdcu von emem eirrzigen Regi­ment 40 größtenteils schwere Geschütze genommen, und zwar Ztm.-, neun 10 Ztm.-, zehn 15 Ztm-, zwei 20 Ztm 21 Ztm.--, vier 30.5 Ztm.-, vier 32 Zttn.-Geschütze.

^ Riga herrscht wieder das gewohnte Leebn, nur daß die ^adl noch immer wie trunken von« Jubel über den Einzug der ^eutichen ist. In der gleichen Stimmung ist die Truppe, die vom ; yülmn- bis zum letzten Mann eiulullig bis ins Innerste von dem Gefühl der Ueberlegcnheit über die Russen erfüllt ist.

Der moralische Gewinn der Eroberung von Riga ist säst noch größer als der strategische Und materielle.

Der türkische Bericht.

Konstantinopel, 8. Sept. (MDB. Nichtamtlich.) Amt !>il>r Heeresbericht. Auf Mytiline wurde der Syaxcn und ein femb- haKi: Flugplatz von einem intferer Flu gzeuggeschwad«? erfolg­reich nttt Bomben beworfen. Ans der Pascha-Insel östlich von t^hios wurde durch unsere Artillerie der Leuchtturm vernichtet. >oiiunftonr: Am 6. Sept et über bei Sonnenuirteraairg eine halbe stunde lang lebhaftes Infanteriefeuer auf dem Fllttzel am Meere. Französische Berichte

vom 8. Sept.. abends: In der Champagne sind unsere Abtei­lungen rn einen deutschen Schützengraben östlich von der Straße

Xmaire-St. Souolet eirtgcdrungen. lmben viele Unterstände zerstört und Kriegsgerät nebst etwa 20 Gefangenen, darunter drei Oft ziere. eingebracht. Auf dem rechtenfv.w

Offiziere, eingebracht ?Utf dem rechten Maasufer haben unsere Gruppen am Vormittag die feindlichen Linien im Abschnitt des ^ssc^Waldes uttd des Ecnrriöres-Waldcs auf einer Front von 2 V? ffilomet-cr Breite angegriffen. Diese Operation ist trotz des .mbttterten Widerstandes der Deutschen vollständig geglückt. Wir Ixrbett unsere Stellung nördlich des FossesftWaldeS ettveitert, den Chawne-Wald ganz erobert und den Höheukamm, welcher den Cxruriövcs-Wald Rhearscht. gerwmrnen. Die Zahl der von uns gemachten Gefangenen üheftchreitet 500, darunter 15 Offiziere. Ans dem ltuten Niaasufer hat der Geschützkamps ziemlich lebhaft angedaueri. sollst war die Tätigkeit der beiderseitigen Artillerie überall schwach.

-Orientberiäst: Art der Struma Zusammenstöße von Streis- :v>v!»en. Zn der Gegettd von Dotvan und bei Karacinani, 6 Kilo- '.mner lüdllch von Ghewegli, beiderseits ziemlich luftig geführter :.antpi. Z.cn,a.-u dem Prespa-See und dem Ochrtda-Soe geht der üamps um die Telle russischer Schützengräben, llt deu-en zu rasten, es dem Feittde am 5. September gelungen war, weiter.

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Die Verluste der Schotten.

B e r l i n , 8 . Sept. -MTB. Mchtamllich.) Eine größere A'rrzcchl von Maurnft.afteu un-d Offizieren der 45. und 46. schottischen Brigade, die am 22. August westlich von Dollebeke von den Deut- leben gesattgen genommen wurdisn, erzählen wieder viel von deck nngetmtven Verlusten der Lotten, ^lim 31. Juli hatten sie so mast^wrdentltch hohe Verlust', 'weil sie in der üblichen Wiche am iveitesten vo'.'gedrungen Nxwen trnd die 55. englische Division ui chrer linken Seite nicht nritKam. DI>e Sänften geben überein^ 'nmmQld air, daß sie jedesmal an die heißeste Stelle der Front gesteckt würden. Dagegen Mrden sie in den englischen veeresbl^ ruhten nrckt erwähnt, so daß der Ruhm immer den England nt KtMeie. Bet solchen Zuständen ist cs selbstverständlich, daß sich die pftmimmer ^'. schotten verschlechtern. So wehrte sich ein Offizier, 'er während einer ^lütosährt durch Rossielaere von Eingeborenen laut Äs Engländer^ begrüßt wurde, sehr lebhaU dagegen, indem- er r^s: Erlauben Sie, ich> hftt ein Schlotte! Ms die Frage, ob es chm petnbch sch, für einen Engländer gehalten zu werden, äußerte er sch, ic'hr ungünstig über diese.

Die russische Heeresleitung.

Berlin, 10. Sept. DemLokalanz." wird aus Genf berichtet, daß lautPetit Journal" die russische Heeres­leitung an einen aus Ruski, Alexejew, Brnssibo-w urrd Di nritriew zu bild^tden Kriogsrat übergehen wevdv.

Der Dom von St. Quentin.

^... derlin, 8 . Sept. (WTB. Richchanttlich.) Wie wenig im ftan- KvNchpn Sxcte die Unbillige Behaawtung der frauzösifchen Presse, dve Deutschen hatten den Dom von St .Qluantllr angesteckt, geglaubt Nnrd, zeigen die Aussagen von Gefangenen vom Jnßrnterie-Regt.

bre -am L8. August bei Servais von Deutschen eingebracht wurden. Die Leute -erklärten überetttstchrnrend, daß kein Mann in chrem Regiment diese Echauergeschiäfte geglaubt hätte. Als Gegen- das Ueberzcugendste an, was es gibt, nämlich ine thversetts täglich wiederholte Beobachtung, wie die Franzosen Gratiaten m die nnglücklchk Stadt und besonders in die Gegend des Domes schleuderten.

Die Kämpfe der Oefterreicher.

Wien, 9. Sept. (WTB. .Nichtamtlich.) Aus dem KriegSpreisc- nuariter unrd gemeldet: '.Italierrischer .Kriegsschauplatz: Nachdem utrsere tapieren Truppen Donnerstag einen starken Angriff der großer ö^chstkeft. Ü^ck liegendes Bernchtungsfeuer HÄt die

hatten, stetst der lxttzumstrittene Raum unausgesetzt unter schwerem Arttllcrie- und MiTtenwerserfeuer. Freitag nftttag steigerte es'sich zu nck, an dtcst.ch Tage keine Angriffe entwickelst konnten Erst in der M heran kommenden femdlick^en Derststrkungen so nieder, daß Nch andresem Tage feine Angriffe entwickeln komtten. Erst in der hackst ubernel der .Feind mit starken .Erästen den Nordtell imserer ^lwriele-Stellimg. Er wurde verlustreich 'zurückgeschlagen.

^üch L.amcstag :oar wieder mächtiges Artlllcrieschwerfener am r'.vnte Gabriele. Zu iInsanteriekämpsen kam es nicht. Einen) letnen Handstreick: gegen unsere Stellungen bei Kal wiesen wir leichit ab.

Oesllst^er Kriegsschauplatz: Im Naume von Grozesci und Ocna ^tegt Kreml ick starkes ,Feuer auf unseren Stellungen. Sonst auf den 1 V C1 ^ laT ^ erer IwM das übliche Störungsfeuer. Einzelne rchttsche Batwulllenunternehmungm sclteiterten an der WachfaM- -ett tmferer Gruppen. Aste Fliegertätigkett des Feindes ist reckt rege Zn vielen Lun kämpfen behielten unsere Flieger die Oberhand Südöstlicher Kriegsschauplatz: Der schon seit mehreren Tagen Angriff im Raume von Korea hat Samstag begonnen. Dte Kampfe sind noch im Gänge.

Die Lage in Ruhland.

r®' Lage tn Rußland wird in Tranwsssck^i Presic mrt unpernmtderlrm Pcsftmismus de- W ri ' wurnal-' erklärt im Leitartikel: Die russische Regierung bat .'i7- . ute ntckt das geringste getan, die milftärisck>e Wiedergeburt durch; usuhrm und emo tvirtschastliche Katastrophe zu vermeiden. Dte leMert Ereigtnsse sind von erner traurigen Beredsamkeft. Im ! xli J?zr t tc l Armee droht ein rntmfcfjer 'iCuffbcutb. Ihre Flaute ist entblößt, da die Flotte vollstandtg detn Verbrechertum verfallen a;u steht der Wutter vor der Tür, der eine vollkommene

Ein neues Minifterium Ribot.

^ av ^' ^ (^DB.) Meldung der Agerrce Hcwas.

Nachdem die Präsidenten beider Kammern nach Paris zio- rückgekehrt waren, hat Ministerpräsident Ribot dem Präsi­denten der Republik das Rücktrtttsgestrch des Ministeriums überrercht. Dieser hat sich mit beiden Kammerpräsidenten besprochen und sodann Ribot den Auftraa zttr Bilduna eines neuen Ministeriums angeboten, den 'dieser auch am genommen hat.

.. 8.5' 10- Sept. Nach Berichten der Pariser Presse verlies die Sitzung der parlamentarisck-en sozialistischen Gruppen, in der über die Beteiligung der Sozialisten an der neuen Regierung be-- raten wurde, sehr erregt. Mehrere Vertreter der MinderlMt sprachen Nch offen gegen die Betelligmrg aus^ Schließlich wurde eine Tages- ordmmg Renaudel, der die Politik des KMiretts Ribot scharf kri- ttsverte, angxnDmnren, in der sich die Partei bereit erklärt, mit der'

'3 ier H Tt ö. an der LandesverteLngung zu arbeiten, wenn die offen ttrche Freiheit und die der Arbeiterschaft gewahrt, die Methoden der Gehermdiplomatie möglichst ausgeschaltet und die Kriegsziele der Allnerten innerl)alb der Grenzen rechtmäßiger Forderrmgen gehalten würden. Drei weitere Tagesordnungen, die gegen eine Be- terttgung waren, wurden verworsew

Für morgen wird in Paris die Veröffenllickmnq einer neuen Munsterftste erwartet. Es gllt als sicher, daß das s-Malistische Ele- ment ni dem neuen Kabinett stärker als bisher vertreten sein wird. Mrt Ausnahme des Organs Clemenreaus findet die neue Kvmbi- iratton nirgends schroffen Widerstand, aber ebensowenig wie es imVerl. TageA." heißt begeisterte Zustimmung.

Die Amerikaner in Frankreich.

Berlin, 10. Sept. Nach demB.D." melden schwei- zerrsche Blätter ans Paris, dnß die Amerikaner eine vier- gleisrge Eiserrbahn banen. die von Bordeaux bis an die Westfront führen soll. In Frankreich sei wegen des rück- ffchtslosen Borgehens der Amerikaner beim Zerstören der Felder und Waldungen starke Erbitterung gegen den neuem Berbündeten bemerkbar.

Italienisches Lebensmittelkommisiariat.

^ Bern, 8 Sept. (WlDB. Nichtanrttich.) Die,^ribuna" meldet: Der gestrige Mrnisterrat dauerte vier Stunden. Orlando war ab­wesend. Es wurde besichlpsfen, das Lebensmittttbimmisfariat dem Nornffterrmn des Innern -anKuglvedcrn und die Ausführung seiner B^chlüsse den Präfekten M übertragen. Ein Ministerausschuß, be- stehend aus Durnchi, -Rairieri, «SvmWw, Dallolio, Benava und) Orlando, nnrd joweüs pi-e Ankäufe zu begutachten haben. Die Prä- tekttn sollen in Dingen des Verbrauchs durch beratet Ausschüsse unterstützt weiden.

Rotterdam, 8. Sept. (WTB. Nichtmnüich.)MaaL- zufolge wurde das rnssische SchissDrent" (3000 Bru^wegistertonnen) 23 Meilen vom Nordkap versentt.

^oErn, 8. Sept. (WTB. Nichtamttich.) Wie der frcrn-- zosrschen Presse bekcrn-ntgegeben wird, wnrde der Dampfer "yt?< '' r av ^ ^ Höhe von Marseille von dem Dampfer Malgache'( aus Wolsbad (14 443 Donnen) gerammt. .Laut Parisien" kamen von der Besatzung 31 Mann und der Kommarwant nm. ^,Ncttall' hatte zahlreiche Truppen wre Bord, über deren Verlust jedoch nichts bekcrmttgegeben wird. Doch müssen die Verluste sehr erheblich gewesen sein, denn Pettt Parffielst' vergleicht die Einzelheiten des Unglück mit dem schrecklichen Zusanrmenstoß zwischen den Damp- fern ,,Jmsnlaire" und ,^ibcrn" im Jahre 1903.

Kop e nh a ge n, ß. Sept. Am der Westküste von Jüttandi rn der Nähe von Thyborön wollten gestern abend sieben Fischer aus Esbjevg von einer Mine, die an Land getrieben ^Eden war, einige M-etalttelle entfernen, als die Mirie plötzlrch explodierte. Sechs Fischer wurden sofort getötet nrid der siebente schwer verletzt. Durch die Explosion ent- stand ein Krater von zehn Meter Durchschnitt und einigen lINetern Tiefe. Sie war so heftig, daß die .Häuser in Thw bovon erschüttert wurden

Die Fliegerangriffe auf das deutsche Heimatgebiet im Monat August 1917.

Berlin, 8. Sept. (WTB Amtlich.) Im Monat August hat der Gegner 9 (rm Juli ebenfalls 9) Lnftangrifse auf das deutsche Heimatgebiet unternommen. Es wurden etwa 130 (rm Vormonat 650) Bornben ab geworfen. Fünf Angriffe galten dem lothringisch-luxeniburgischen Industriegebiet, vier Angriffe chfenen Städteir, und zwar wurden Frankfurt am Mam imb Freiburg i. Br. je zweimal angegriffen. Die Ergebnisse der Angriffe auf das genannte Jntmstri-egebiet waren volll.g bedeutungslos. Die geschützten Anlagen wur- noerlpinpt nicht ernstlich getroffen Während di^ An- grrffe ans das Industriegebiet keine Opfer forderten, wur- den ber den Bombenwürfen auf offene Städte vier Personen getötet und Io meist ganz leicht verletzt. Drei der an diesen Angriffen beteiligten feindlichen Flugzeuge wurden durch ^agdftreger unseres Heimatschutzes abgeschossen.

Fliegerangriff auf Metz.

' 7 - Sept. (MDB Nichtamtlich.) Bei einem feind^ ttchen Fliegerangriff in der Nacht zum 6. September auf Metz wurde nur geringer Schaden angerichtel. Die Mehr­zahl der Bomben siel in sieies Feld. Drei feindliche Flua- zeuge wurden abgeschossen.

Lur dsm Reiche.

Friedensbewegung in Amerika.

r~^£ e < vlin ' i°- Sept. Wie laut ^Borwätts'' ans Nenyork über Stockholm gemeldet wird, ist die Friedensbewegung in Amerika in unmtthörnchem Wachsen begriffen. Die Mitgliederzahl der sc^ia- lffnschen Part« stieg sell der Kriegserklärung von 100 000 aus 400000 Ern neugegründeter Friedensbund zählt bereits zwei Dttllionen

Die Wilfonnote.

Zürich, 10. Sept. (L--A.) Der gutinfo-rmierte Low- doner Korrespondent derNeuen Zürcher Ztg." erklärt, verantwortliche Kreise seien der Ansicht, die positivem Seite der Antwortnote Wilsons könnte die Grundlage von Erörterungen bilden. Er glaubt, die Antwort der Alliierten auf die päpslliche Note werde anläßlich der .Konferenz zur Revision der rm Januar verlautbarten Kriegs ziele in Lon­don öder Paris erfolgen.

Der Thronfolgeftreit in Abessinien.

Bern, 8. Sept. (WTB. NichmmÜrchb DerTempS'' meldet ans Tnbulll: Amttich »vnd bestätigt, daß Lidj Iafchu getötet und ferne truppen vvMmrmen geseblagen worden seien. Die 3cacb- rrcht wurde am 5. September in Addis Abeba bekannt gegeben Tie Dcttglieder des dipbomatrsche-i Korps bogLücboünschirü die Kaiserin und dm Premiaimürister.

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ist

gegen den Monte S^n Gabriele blutig abgewiefen

; :.V* ( r ncuf ^Mfngel an der Ospnoitt macht sich an her Westfront nbivar. -in stufstand aber hat die lange Reihe von Enttäuschungen ^ cxvt^vkrfassmis grschasft-n, im ,n>m sich lcickl :,ors«llm Cn. ^;ertr l'arffien sagt, Redensarten genügten nicht: in Rußland muUc rnfihatt an bie (Gesundung der Verhältnisse gegangen mWtonb beunruhigt

(fitt russischer BeruhigungSverfuch.

. Kopenhagen, 8^ Sept. 'WTB. ' Ein Petersburger Tele- E !1 Reguüungsvvm-misfar bei dem Nordheere

russischen Truppen trotz der schweren ^ -Nittes seren und nur^ darum zurückgingen, well

ihre lrttllew von der deutschen voll ständig zum Schweigen ge- u»rr. Es sind Maßpegeln getroffen i den Drrnh- bniu> oh Du) Dte Front zri lokal iftercn und Stellungen auf einer neueri Nchnen Lrme emzunehmen, die sich wahrscheinlich von ,yrreoriä,ladt nach c-rncm Punkte am Rigaischen Meerbusen zwi- ,chen Riga und Wenden erßwecken werden. Die Ereignisse bei Rwa kamen dein ruffischen Oberkommando nicht überraschend Daher -var«, vorher alle Borberellungen für die Räumung des Riga-ö^ebr.'ts getroffen. ^

^ HE aus wird eine von BerlmgÄke Tidende^ loicder- gee.e^ene l verbreitet, daß Riga nur nach ein Trümmer-

hearen )ei Bor der Räunmng der ^tadr ließ der 'Befehlshaber ff A 2 ^m w f ^ General Parsky, die richtigsten Stadtteiü in

i kecken und du Hasenanlogen durch Dpnonttt imbrauchbar

Czernin in Wien.

Wien, 8. Sept. (WTB) Der Minister des Aenßern Graf Czernin ist wieder in Wien eirrgetvoffen.

Wien, 8. Sept. (WTB) Me dieDeutschen Nachr." erfahren, wird der Präsident des Abqewrdwettmhanses die erste Sitzung airf den 25. September einberufen.

Gras Bernftorff in äkonstantinopet.

Konstantinopel, 7. Sept. (WTB) Der deutsche Botschafter Graf Bernstorff ist hier eingetroffen.

, 5 eekrleg.

Neue U-Boot-Ersolgc.

Berlin, 9. Sept. (WTB Amtlich.) Eines unserer U- Boote, Kornmandant .Kapitänleutmrnt Meusel, hat 19 Schiffe mit 53 500 Bruttoregistertzonwen, darunter 6 bewaffnte Dampfer nnd 3 bewaffnete Segelschiffe, versenkt, llnter der versenkten iLadurrtz besariöen sich 18650 Tmrnep Kohle, 15 000 Dmrnen Lebensmittel, 11890 Donnen Eisenerz, 2500 Donnen Wetzen, 2500 Donnen Stückgüter, 2760 Tonnen Farbhvlz

Pour le merite.

^K r i in ' 8 Sept. (WTB.) DerReichsanz." meldet dre ^-erleihrrng des Ordens Pour le merite an die General­majore von Borries nnd Meckel, an Mchor Fvecherrn von Hade und an Fregnttenkapttän Peter Straffer.

Der Sonderausschuß beim Reichskanzler.

Berlin, 8. Sept. (Priv.-TM DieB. Z. am Mittag" er- salwt: Der Sonderausschuß beim Reichskanzler ist für den kommen­den Montag, nachmittags 4 llhr einberufen. Es ist anzunehmen, daß rn dieser Sitzung der Entwurf für die Antwort auf die Friedens- Note des Papstes fertigigestelL wird.

Berlin, 10. Sept. DaS B D. berichtet aus Münchech daß der baherische Landtag nunmehr offiziell durch, könig­liche Verordnung auf Frettag, den 28. September, etw- berufen worden ist.

Harbnrg a. E., 9. Sept. (WTB. Nichtamtlich.^ Hßer fand heute mtttag unter Beteiligung von vielen Tausenden- eine Kundgebung der Bürgersck>aft gegen die Anmaßungen des Präsidenten Wilson in seither Antwort auf die Note deS Papstes statt. An den Kaiser wurde ein Telegramm gesandt, in deut der Versuch Wilsons, ans die itrneren und äußeren polittschen Verhältnisse des Deutschen Reiches zersetzend^ einzuwirken, mit Entrüstung znrückgewiesen wird. 4luch an den Reichskanzler und an Generalfell>marschckll von Hircken- lHirg wurden Telegramme gesandt.

Aus Stabt und Land.

Dießen, 10. Sevtember 1S17.

208 Donnen Farbholzexttakt, 1400 Tonnen Schwefel, 3000 Donnen Stacheldraht, 13 Lokomotiven ' ' "

- '..und bie Paketpost

für das kanadffche .vauptguartrer in Frankreich. 6 Ge­schütze wurden erbeutet.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Berlin, 10. Sept (MTB Anttlich.) Mure U-Boots- Ersolae rm Atlantischen Ozean, Aermelkanal und in der Nordsee: 7 Dampfer trnd 2 Segler, darunter das ena- lrsche HtlfsschiffBerganvott (wahrscheinlich lb-Boot-Falle), errt belvaffneter englffcher Dampfer sowie 4 Dampfer, die sämtlich aus Geleitzügen herausgeschoffen wurden, davon zwer dtrrch DoppelsckMß aus ein nnd demselben Geleittng.

-Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Lebensmittel.

** Zucker-Ausgabe. Für die Ausgabe des im Momtt? September zur Vettellnng kommeiüen Zuckers find eine Anzahl' Pesttmncungerr erlassen worden, die im Anzeigenteil der heutigen Nummer einzuschen sind.

**Obftverkauß Leute inrittag und meep kommen bei brr ObstvetteillmgssteOe, Brnndplatz 3, Aepfel, Zwetschen, Pfirsiche «Nd Trauben zum Verkauf.

** Verkehr mit Petroleum. Auf Grrrnd der Bekannd- macirnng Großh. Ministerunns des Innern vom 27. Oktober 1915, der Bekanntmachung vom 21. Oktober 1915, R.-G.-Bl S 683, itber eine Blenderung der Verordnung vom 8. Juli 1915 (R.-Ä- M. S. 420), die Höchstpreise für Petroleum und die Verteilung der Pettoleumbestätidc, sind sür den Bezirk der Stadt Gießen, die im Anzeigenteil der heutigen Nummer oeröfferttlichten Anordnungen erlassen worden. Petroleum sür gewerbliche Zwecke wird durch die Berordmmg nicht betroffen.

** Kvhlen-Versorgnng. Um Stockungen in ber Lie­ferung der Hausbranökohlen zu verineilden, hat der Reickskomnrff- sar für die Kohlen Verteilung zugelassen, daß bis . zum 15. d. MS. von der Durchführung der Bestimmung unter tz 4II der Bekannt- machmr^ (Kreisblatt Nr. 151 vom 31. August 1917) abgesehen wird. (Äehe Anzeigentell.

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* Auszeichnung. Dem Regierungsbamneister ^Rudolf Pfuff, Vorstand eines Mllitär-Neübauamtes, wurde das Eiserne Kreuz am weih-schwarzen Bande verliehen.

M. Dreijä hrig-Freiwillige werben can 15. Novem­ber und zu späteren Ternftnen bei der 2. Llbteilung der zweiten Werft-Division^ in Wilhelmshaven eingestellt. Es kommen dabei hauptsächlich Schlosser'. Masästnenbauer, Dreher, Schmiede, ^Kupfer­schmiede, Kesselschmiede, Elektriker, Mechaniker, Irtstallateuer und Handtvmker !ähnlich,er Bterrcfe -der MetÄlindnstrie in .Frage, die mindestens 17 Jahre alt sind Melldurrgen sind unter Beifügung eines selbstgesäMbenei, Lebe islru cs an die 2 Abteilung d r zweiten Werft-Division in. WilhÄmshaven zu richterr.

** Ersatzsohlen. Die in einer Tageszeitung bei- Fach­presse iviederholl erschienene '.Icachrtcht, daß die HersbMmg und der Vertrieb von Ersatzsvhlcn, bte nicht aus Leder in einem Stück bestehen, ftei sei, ist wMitreffiend. Die Herstellung nnd der Ver­trieb von solchen ^öfjffcn bedarf iuxd> wie vor der Zustimmung der Erfatzsahilen^Gvsellschaft in Berlin ans Grund der Bnndesrrtts- Verordnungen vom 4. Januar 1917 nnd vom 1. August 1917 (Reichs-Gesetzbl. SS. 10 Und 679).,

** Licht spiet haus , Balmhvfftral-c 3 4. ^Nvrgen ftndeL dir UvauffÜhrung dos Mesew-FllmwerL ^Katharina Karafchki»^ ober ffMjärtyrer der Mbe" statt. Maheoes siehe MMisentLÜ.