Nr. 208
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Erster Blatt
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' J 67 . ZchrgMg
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September \%l
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wie Riga siel.
Der Koitjler zu den Zuchomlinowenchüllungen.
(DTD.) G r o ß e S H a u p t h u a r t i c r, 4. September. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.
In Flandern war nachmittags die Kampstätigkeit der Artillerien an der Küste Zwischen Langemarck und Warne- lsu'zu großer Heftigkeit gesteigert. Fm Bogen von Ypern entspannen sich kleine Kämpfe im Vorfeld unserer Stellungen; dabei wurden einige Engländer gefangen genommen.
Nachts griff der Feind nordwestlich von Lens an und drang vorübergehend in unsere Linien, aus denen er sogleich durch Gegenstotz vertrieben wurde.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
In der- Champagne streßen die Franzosen an der Straße Sourme-Pv-^Souain nach Trommelfeuer vor. Unser Gegenangriff tvarf sie ans einem von uns geräumten Graben wieder hinaus.
Der F-cmrkmnpf vor Verdun nahm abends wieder grotze Stärke an. Auch die stacht hindurch lagen die Artillerien auf dem Ostufer der Maas im Wirkungsfeuer.
Heeresgruppe Herzog Albrecht.
Westlich der Mosel wurden von getvaltsamer Erkundung be: Nemenauville französische Gefangene eingebracht.
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In der Nacht vom 2. zum 3. September bewarfen unsere Flieger Calais und Dünkirchen mit Bomben. Die ent- sümdenen Brande tvaren tagsüber zu beobachten. Dover wurde gestern. Chatam, Sheerncß und Ramsgate wurden heute nacht durch unsere Flugzeuge mit Bomben angegriffen.
Gestern wurden 19 feindliche Flieger und zwei Fesselballone abgeschossen.
Rittmeister Freiherr von Nichthofen errang den 61. Lustsieg. Der vor kurzem wegen seiner Kampfleistn.lgen vom Vizefeldwebel zum Offizier beförderte Leutnant Müller brachte 'einen 27. Gegner zum Absturz.
O e st l i ch e r Kriegsschauplatz.
Hee re sgruppePrinzLeopoldvon Bayern.
Nach zweitägiger Schlacht hat die 8. Armee unter Führung des Generals der Infanterie von Hutier gestern das an mchrcren Stellen brennende Riga von Westen und Osten her ge no mme n.
Unsere kampsbewährLeu Truppen brachen überall den russischen Widerstand und überwanden in ungestümem Vorwärtsdringen jedes Hindernis, das Wald und Sumnf bot. Der Russe hat seinen ausgedehnten Brückenkopf westlich der Düna und Riga in grötzter Eile geräumt. Unsere Divisionen stehen vor D ü n a m ü n d e.
Dichte, ungeordnete HeereMausen drängen sich in Tages- rmd Nachttnärschen auf allen Wegen von Riga nach Nvrdweften.
Südlich der großen Straße nach Wenden, zu beiden Seilen des grotzen Jägel-Baches. warfen sich im verzweifelten, blutigen Angriffen starke russische Kräfte unseren Truppen entgegen, um den Abzug der geschlagenen 12. Armer zu decken. In erbittertem Kampf erlagen sie unserem Sturm. Die grotze Straße ist an mehreren Stellen von unseren Divisionen erreicht. Einige tausend Russen sind gefangen, mehr als 15 9 Geschütze und zahlreiches .Kriegsgerät erbeutet.
*
Die Schlacht bei Riga ist ein neues RuhmeÄilatt der deutschen Armee.
Front des Generalobersten Erzherzog Josef.
Südöstlich von Czernowitz entrissen österreichisch^- ungarische Regimenter den Russen eine zähe verteidigte Höhenstellung.
Zwischen S e r e t h und M o l d a w a dauert die lebhafte Gefechtstütigkeit an.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen.
Bei Munchelul. nordwestlich von Focsani, scheiterten mehrere russisch-rumänisch- Angriffe verlustreich.
Mazedonische Front.
Die Truppen der feindlichen Mächte wiederholten ihre Angriffe oeftcrit nicht.
Der Erste Generalquartiermeister ^ Ludendorff.
Die Abendberichte.
Berlin. 4. Sept.. aberrds. (WTB. Amtlich.)
Jur Westen auflebendc Gefechtstätigkeit.
Iln Osten wurden die Russen über die livländische Aa zuruckgeworfen. Dünamünde ist vom Feinde geräumt.
— - - 'MiiVKüfttÄSto a ———
Das grotze Surswm corda des ge-strigen Tages darf luns anck> heute noch erheben, denn mm erst sind die näheren Umstände unseres Sieges bekamrigeworden und ein neuer Erfolg hat fick) angereiht. Die Russen sind über die livlän- dische Aa zuruckgeworfen, Dünamünde ist vom Feinde geräumt. Ein neues Ruhmesblatt hat sich die deutsche Armee geflochten, und wir wollen es ihr danken. Wie Riga in unsere Hand fiel, ist in dem heutigen amtlichen Kommen- tar anschaulich geschildert.
.. Der Fall von Riga hat aber auch seine politische Seite,
schon sehen wir die Blätter dazu Stellung nehmen. Lir geben rm folgenden eine Aeußevung des brannten Majors M o r a h t rn der „Deutschen Tageszeitung^' wieder. Er schreibt:
Ter Fall Maas hat mich hohe politische Bedeutung. Er wird größere Mutlosigkeit in Rußland erzeugen. Tie Bölkä: der En- tente sind immer schwerer zu täuschen über die Ungunst ihrer gesamten Kriegslage und das wird sie weickzer machen und ihren Widerstand schwächen. Seit langer Zeit schwebte unserer obersten Heeresleitung der Gedanke vor, die Bedrohung unserer Front in Kurland zu beseitigen, aber andere wichtige Aufgaben verzögertes die Ausführung. Mit eiserner Willenskraft hielten wir fest an dem Entschluß und l-atten uns im Siegeswcklen. unserer Truppen nicht verrechnet. Wieder einmal llappte alles. Es klingt fast belustigend, wenn vor wenigen Tagen der militärische Mitarbeiter der Times schtteb, Hindenburg verstände es nicht, eine gute Aussicht auszunutzen, und er verdiene den Namen. Marfchall Rückwärts. Was werden, die Engländer sagen, da Hindenburg wieder ein Marschall Vorwärts geworden ist und Ludendvrss wieder vom dankbaren deutschen Volk geehrt wird?
In der „Germania" heißt ess:
Bor «allem sehen hvir in dem deutschen Vormorsch über die Düna eine neue Richtlinie der Politik gegenüber dem neuen Rußbriw.
Wie Rußlmld den ganzen Krieg durch seine allgemeine Mobilmachung im Juli 1914 provozierte, so hat es auch seine neuerliche VersäKrsung aus den östlichen Fronten im Juli 1917 selbst gewollt und die Verantwortung vor der Geschichte für alles dott vergossene Blut übernommen.
Den Russen wird mit dem neuen Schilage von nmmi bie Erkenntnis eingehänrmert werden, daß der Kampf nutzlos ist. Man muß es abwarteir, ob es sie dazu bringen wird, sich gegen die neuen Kriegshetzer Kerenski und Ko-rnitow eberrso anfzNlehnen, tvie es diese gegen die Kriegshetzer des alten Regimes Ssasonow, Snchomlinow und JUnuschke- tvitsch taten. Deren Euthüllnrrgen werfen, wie aus neus tralen Blättersttnrmen hervorgeht, ein immer grelleres Licht auf die dunklen Machenschaften, die den Weltbrand hervorriefen. 9Lun ist es endlich auch den. llrrgläub-igshen offenbar, daß Deutschland nicht der Brandstifter lvar, zu dem es von den Eillentegenossen gesbem >ell wurde.
Neuerdings hat der ReichskanFlec zu den Enthüllungen rnr Suchomlinowprv zeß Stellung g. ^mmen, und seine Aeußermtgen ergeben neues tvich.ia.es i"-uterial Sie decken die Hintermänner aus, die hinter . : ischpn BMbrechern
stmtden und ihnen die Tat aufdrängren. Als diese Hinter- münrter kennzeichnet der Reichskanzler die französische Ehauviniftengruppe der Herren Poincare und Genoffen, zu denen Suchomlinow engste Fühlung hatte, und das heuchlerische England, das bereits damals den ruffffchen Kriegstteibernr seine Unterstützung zugesichert hatte. Deutschland sollte mit allen Mitteln hinters Licht geführt tv-erden. und dazu scheute man sich nicht der ehrenrü^ttasten Praktiken wie eines bewußt falsch abgegebenen S^renwortes. Als neues Moment tritt die telegraphische Erllarung des damaligen deutschen Militärattaches in Petersburg Major v. Eggeling hinzu, daß sich das Ehrenwort des russischen Generalstabschefs Januschkewiffch ausdrücklich auch darauf bezog, daß bis zum 29. Juli nachmittags noch keinerlei Aäobilmachuitgsbefehl ergangen sei. Dieses Ehrenwort gab Januschkewitsch ab, ob-gleick) er den Molülmachungsbesehl in feiner Tasche fühlen mußte. Der einen Lüge reihten sich weitere Täuschungen Und falsche Bersprechungelr an. Das Netz der dunklen Machenschaften ist aber jetzt so restlos! entwirrt, daß es selbst dem geschicktesten Wortverdreh-er nnd Tätsachenentsteller England sowie seinem neuen amerikanischen Bundesbruder rncht mehr gllingen wird, es neuerdings zu entwirren.
Lansing war in der Antlvort auf die päpstliche Friedens- note etwas voreilig, als er die deutsche Regierung als „eine unverantwortliche Mgierung" kenuzeichnete, „die im Geheimen eine Weltherrschaft plante, die ihre eigene Zeit für den Krieg wählte, ihren Plan grausam und. plötzlich ausführte, sich weder an die Sck>ranken des Gesetzes noch ^an die Wahrhaftigkeit kehrte und einen großen Kontinent mit dem Blute nicht nur von Soldaten, sondern mit dem Mute unschuldiger Frauen und Kinder und hilfloser Armen über- strörrtte". Er wird seine Ansicht auf Grund des belastenden Tatsachenmaterials ändern muffen, denn wie es der Richs- kanzler am Schlüsse seiner Urtterredung ruit dem Direktor von Wolffs Telegraphen-Bureau Dr. Mantler ausspricht:
„Nichts anderes als der ftevell-aste Wille feindlicher verbrecherischer Kriegstreiber lmt uns in den blutigen Verteidigungskanrps um Leben nnd Freiheit hinemge^vungen. An dieser durch Snchomlinow und Januschkewitsch jetzt erneut bestätigten geschichtlichen! Wahrheit kann keine auverikauiiche Note etwas ändern.
Die vfterreichisch»«ngarischen TageSverichte.
Wien, 4. Sept. (WTB. dlichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart:
Oestlicher Kriegsschauplatz.
NordwHlich von Focsani brachen zwei Angriffe der Russen mW Rmnänen zusammen. Südöstlich von Czernowitz eroberten unsere Truppen in zähem Ringen eine stark verschanzte Höhe. Deutsche Korps haben Riga in siegreichem Ansturm genommen.
Italienischer Krieysfchauplatz.
Der gestrige Tag verlief ohne größere Juftutteriekämpft. In der Nacht wiesen wir bei Kalo und Madoni italienische Vorstöße ab.
Seit heute früh stehen wir am Nordhang des Monte San Gabriele erneut in heftigem Kampfe.
Triest ist wieder voll feindlichen Fliegsm angegriffen worden.
Der Chef des Generafftabes.
* * *
Me Riga fiel.
Berlin, 4. Sept. <W. B.) Ter deutsche Vorstotz st? g en Ni ge lviar von den Russen seit langer Zeit erwartet. Lre fühlten sich jedoch durck) die breiten Sümpft, die die Stodt im Westen schüpten, nnd den breiten, von sMwduräpetzten Fluß- nfern ungefaßten Dünastvom vpr ^jeder deutschen Ueberraschung vollkmnmen sicher. Ueberdies waren starke russische Kräfte an biei-er Front zusammen gezogen worden. In dem Brückenkopf mrs dem fw!estlictzen Tüuaufer lu.ud den östlich anschließenden Stellungen standen etwa 15 JnfMrteriedwisionen rrnd eine KavalleriediVision, ^läoch am 31. August tvar mau in Riga bis in die späten Abendsttrnden vollkommen sicher nnd rnhig. Das Theater spielte wie gewöhnlich. Unter der Zuschat^ermenge befanden sich zahlreiche Offiziere, tvalwscheinlich der Oberckomman- dierende selbst.
Bereits am 25. August hatte der Spezia lLorrespo^rdent der „Tmlp News" aus Petersburg einen ausführlichen Bettcht über die bevorstehende deictsche Offensive an dar Rigaer Front gedrahtet, in dem er schtt^, daß bisher keinerlei Anzeichen vorhanden seien, daß die Tentschen den geringsten Er- fo l g erzielen würden. War man au.ch so aus eine dentsck^e Offensive vorbereitet, so wurde man dennoch durch Tag nnd Stunde Und die Wucht, mit der sie einsehte, vollkommen überrascht.
kAm Aäorgen des 1. September inack-te heftiges Artillerie- und Minenwerferfener die russischen Stellungen sturmreif. Unter seinem Schutze setzte die deutsche Infanterie zwischen B o r kio w i tz und D ü n a h o f über den Strom. Nock im feindlichen Feuer wurde mit dem Brückenbau begmuren. 3Lach kurzer Zeit waren drei Brücken über die 300 Meter breite Tüna fertig- gestellt, über die unerwartet starke Truppenkörper ans das 'Nordufer des Flusses drmrgen, bis an den kleinen Jägel vo-r- stießen und sich hier festsetzten. Tw Russen gingen sofort zum G e g en a n g r i f f über. Verzweifelte Angriffe rücksichtslos eingesetzter Regimenter folgten einmrder. Allein trotz aller bllttigen Opfer gelang es ihnen nicht, die deutschen Trippen, die sich zähe <m den gewonnenen Boden Fkrnnrtettoi, zu wer/en.
Weiteres Vordringen ließ die Deutschen schon am 2. September den großen Jägel erreichen, und am 3. konnte die große, von Riga nack) Wenden führende Straße unter wirksames Feuer genommen werden. In wilder Hast drängten hier die russischen Massen nach Nord asten, während chre todesmutigen 3lachhuten zrorscherr den Seen wrd Sl'mrvfen verOveiselten Widerstand leisteten.
Mlein das Schicksal Rigas war besiegelt. Am 3. September 11 Uhr vorinittags drangen die Deutschen von Südosten nnd Westen in die Stadt ein. Zwar waren die eisernen Brücken über die Tüna gesprengt und die Hvlzbrücken sämtlich verbranitt. Z)var branMM die Bahnhöfe und Fabriken rmj beiden Tünausern, allem die Russen hatten infolge des über alle Begriffe raschen und entschlossenen deutschen Vordringens keine Zeit gehabt, die Stadt planmäßig zu plündern und zu z erstöreu.
Die in die Hände der Deutschen gefallene Beute läßt sich zur Zeit nochl -nicht! zahlenmäßig erfassen. Deutsche Trupp eil aller Stämme sind an dem glänzerrden llnternehvren beteiligt. >Doch auch die Ka v a l l e r i e ist dabei ivi^er der Eigenart ihrer Waffe entsprechend verrvendet wiorden. Die Trupperi sind noch überall im Vorgehen. Bon der See her grfff die deutsche Marine wittüngsvoll in.den Kampf ein. Auf dem westlichen Tünaufer erfolgte noch am 3. September die Amläherwny an Dünamünde, dessen lrestlicher Teil alsbald des e tzt wurdeMle Bersuck>e der Russen, durch wiederholte Gegenangriffe die Kmupsesbust und den Schneid der deutschen Truppen zu lähmen, scheiterten. Der deutsche Airgriffsplau wilrde ohne Abweisung durchgeführt.
Die russische Darstellung.
Petersburg, 4. Sept.^(WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur: Die Offensive der Deutschen an der Front bei Asiga begann am 1. September um 7 Uhr rnorgens mit einem Angriff auf die Stellungen bei Uexküll. Nach rnehrstündiger Bor- bereitting durch Artilleriefeuer gingen die russischen Truppen, welche die Düna verteidigten, zurück. Den Deutschen gelang es. bei Uexküll aus Brücken auf das rechte Düna-Ufer überzngehen. Die russische Infanterie komlte ttotz glänzender Wirkung der Artillerie, welche eine der Brücken zerstörte, den Vorstoß der Deutscher nicht anshalten. Der Feind zieht daraus Mltzen rmd erweitett seineir Erfolg schnell. Er begann, nach Norden vorzudrnrgen; Gegenangriffe der Russen sind erfolglos gewesen.
Amsterdam, 4. Sept. (WTB.) Nichtamtlich.) Der Korrespondent des „Allgemen Handelsblad" erfährt von russischer Seite, daß es an der Front von Riga zu einem blutigen Zusammenstoß zwischen einem russischen Batacklon und einem lettischen Schacs- schützenbataillon kam. Biele Soldaten wurden getötet oder erstundet. Eine Untersuchung ist eingeleitet jovrdeii. — Demselben Korrespondenten zufolge plünderte am Tage vor der Eröchumg der Moskauer Konferenz der Pöbel einen Laden mit Methylalkohol Urid bettank sich fnrchtbai'. In Dloskau starben infolgedessen Über 100 Personen an Tllkoholvergifrung. Auch in der Umgebung der Stadt sollen Menschen an Methylalkoholvergisttmg zugrunde gegmrgen sein.
Stockholm, 3. Septenrber. (W. B.) „Svenska Tagbladet" erfährt aus .Haparanda: Da einige russisch' TriMpenabLeilmigen eigenmächtig ihre Stellungen an der rumänischeir Front verließen, ersuchte der Oberbefehlshaber .Kvririlolv telegmphisch den Ministerpräsidenten KerenÄkl, schleimigst die Maßirähnven chrrchzusühren, die auf der Konferenz in Nios'kau vvrgeschlagen nwrden seien.
vir Uämpfr in west und Gst.
B e r l i n, 4. Sept. (WTB. 9ttchtatutlich.) Die neue Artillerieschlacht in Flandern niulutt ihren Fortgang. Am 3. September war das beiderseitige Feuer besonders stark an der Küste und im Dpernbogen. Die derrtsche Artillerie führte zahlreiches Zerstorungsschießen gegen englische Batterien und Unterftände mit beobachtetenl guten Erfolge durckn Die Kämpfe, die sich im Anschluß an stärkste Feuersteigerung in der Umgegend von St. Julien entwickelten, führten zu einer englffchen Niederlage. Die mehrfachen britischen Att-


