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4.9.1917 Erstes Blatt
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HvSlweg »er mtrrnrw GmtHükmrse«.

Äeclin, 2. (£ept. (MTB.) Der frühere Reichskanzler, v. Dethmann Hvllwog, gewährte dem Vertreter der Affsircurted Preß" am 20. v. Mts. eure Urrterredrarg, in welcher er sich zu. dem Deü hex Gerard-EnthaWurgeN flÄßerte, der sich auf sein Gespräch mit dem früheren ameri­kanischen Boffchafter über die deutschen Kriegs ziele im Januar d. I. bezieht, -Herr v. Bethmauu Lx>llwöq erklärte, m^er dem Eindruck zu stehen, daß Gerard bei seinen Ent­hüllungen seiner Phantasie doch etwas weit die Zügel habe schießen lassenIn seiner Wiedergabe unserer llnter-' redu'ug," so sagte er,hat Herr Gerard mir Aeußerungen m den Mund gelegt, die zwar sonst in Deutschland gemacht worden sein mögen und ans die er bei unserem Gespräch wiederhylt Bezug nahm, die aber nicht die meirrigeu sind. Dies gilt vornehmlich von meinen angeblichen Äcußerun- gen über die Absichten Deutschlands auf Lüttich, Nraurur und dw belgischen Häfen und Eisenbahnen. soSvie auf eine milU wrrsche und wirtschaftliche Kontrolle des Landes. Solche Kriegs ziele Deutschlands habe ich Herrn Gerard nicht ent- nnckelt, vielmehr bei allen Gelegenheiten und so auch bei rnyerem Gespräch Ende Januar, stets ans meine Reichs- tagsreden hrngewieseu, in denen ich erklärte, Deutschland werde positw Garantie dafür fordern, daß belgisches Gebiet belgische Politik in Zukunft nicht zu ständiger Be- brochmg Deutschlands ausgenutzt werden dürften. Ich'habe mich bezüglich der Art dieser Garantie nicht geäußert.

Im Verlaufe dieses Beiles der Unterhaltung hob Herr Gerard hervor, daß eine Berwirklichieng der weitgehenden ZEle, ww sie gewisse deutsche .Kreise bezüglich Belgiens er-j ^ben, schließlich König Albert nur eine Scheinmacht lassen 1 ttrttrbe, unoob wir nicht besser statt dessen daraus ausgehen tolltem Lüttich zu annektieren: das sei nach seiner Ansicht erreichbar. Vrellciäu hat er diese Avußevung getan, um eine ArUwort von mir zu provozieren. Wenn dies der Fal> ge­wesen rst, so ist der Versuch jedenfalls mißlungen. In allen rnmiren diesbezüglichen Unterhaltungen mit dem Botsclwfter habe rch mich vielmehr daraus beschränkt, aus meine in der ^uentlichtzeit getanen Aeußerungen hinKuweisen, in welchen rch betont habe.daß ich einen Frieden airstrebe, der Deutsch­land em freundschaftliches Rebenrinanderbeben mit Belgien ermöglicht und sichert.

.. .Das Gedächtnis scheint Herrn Gerard auch nicht recht gedrent zu haben, als er das nirderschrieb, was wir über Rußland ^ gesprochen haben. Er behandelte Deutschlands .Krlogr>zwle nach Osten nur obenhin und bemerkte, Anerikas Interesse daran sei gering, dort würden wir wohl freie ^ lT ^uwänieu und Serbien zeigte er ver- haltnisTnäßvg nur wenig Sympathien. Er hat auch iiber diese Lander kerne der Auskünfte erhalten, die er mir in "en Mund legt.

*

Ein Berwnndetenlnger in Frankreich.

Berlin. 3. 3 e&t. 8.1 llrtn: hie Zustände ht einem

SenmmbetmlagcT jat Drvuy bei Pcrr» berichtet ein Oberarzt ber

^ Avrll W17 dort Egw°r

>r .'* h ^Z l ^ 400 Kvarte. banncter 100

laprervernvardete deuffche KnegsigefaniM«. Lrie lagen in selten

Zl Decken und obn^MäE

Eßgeschirre und <^§-eräN gab es nichr. Tos -..rr ickwa pei war trübe und erzeugte Dl^enterie, gegen deren Be-

6 ! ta - -Mrtlichc Behandlung VotteteiÄ>Q Beschrerbiung. gm etrce große Zahl von Kranken unb Sknamibcim mar mrc ein foccm&ifdjtt Ar^r vorfemden der Wh ehr iwniQ imt dee Kranken kümmerte. Bringend notwendige TT L^ ausqeführt. Tie Pei'bönde

rmiSL a? *5. l c ^3 at oft erst rn fünf bis seclis Tagen

Ue^rsuhrung vv« Schwertranken in ein Lazarett dru^WÜllch verweNert. Die natürliche Folge einer der- mLgen Behänd krnry war eine erschrer^nd große Sterblichkeit. Auch mr Mrpchmvkungen ftetzen es die nicht £

UEoffizver, der eines morgens das

sSÄÄÄ **««., ubwnU

Die Lage in Rutzlanv.

Kornrloff.

3 ' f*»*- MTB. Mchwmtlich.1 Wir die Pe- T-iegraphen-Agiirtur meldet, teilte Nelraiow. Bize- erncr AllMhl Zeitungen mit, die Re° m dem Södjfttommanbierenieit »Tetner politischen Neutralität nicht. Wenn Ereise Nofsnungen aut Koruiloff sestcn lvSrden sic ^w>rnt-ndmsse zwischen 'Regieruna und -tragen der Tisziplin bezogen nich ^ gestellten Bedingungen-

-Ctl ]rf»n_ ertuüt. $er Muritterrat sei mit Korniloff lÄl^? krmtvolle Maßnahmen zur Wieder-

nerßellung der Kampfkraft des Heeres getroffen werden müüten ehe neue .Katastrophen einträten. Die Ersetzung Kvrniloffs durch icmand cmders lmbe memals in Frage gestanden. ' " '

^-iZ^&r e i bam r'^\^L rm ^ Nichtamtlich) Nach einem rSf 1 sf? ^ ,ictte ^"Trmes" aus Petersburg, daß Korni-

^ d^ngerch amgeforbert habe, sie Ege sofE die

von chm vorgeichlagenm Reform maßregeln chrrchiubrerr Tro al^en Vrrvuegren der -ronrchaken wurden, wie aus Nowotickerka^k ne- wirb, nb l! c,-*aift. Mmi glaubt drr .Tim^ zn^k

«SLLrLssr«ws «L LL.Ä susfoaagsmsei

rmt ^-oerdritrelmrbrheit beschloss die «« leglrcher fOfistnfivtärigkeit der russischen Wrnvee zu

Eine wette rnsfische Partei.

Sept.Svenska Dagbladel" erfährt aus Haparaw-a. datz^ftch irr Rußland untn dem Namen Republika-

^ Zustandekommen ^ Moskau zusammenbängen dürste Da« U l l Z ^Uppe/Edert bie Einführung £2 ^tönurig uni) du ^Errichtung eurer starken Regiernngsrnachl die ^e^rheritellung der Disriptm in der Armee, die Durchkämv'snng

^ Hnb * b-rb-Mtnng ber

Schwieriqteit des Eisenbahnbetriebs in Rußland.

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bie geforderte Geb°ltserh-öl mng' Sg MtofflTgnggg^ b ° """

Hollands Versorgung durch Amerika.

r^?bashi"Ston, 3. Sept. lWTB.) Meldung des Reuter- schen BurES. Es z^rgt sich ,edt. daß das Ausfuhranit dos Ad- kou-min über die Teckung der Ä-tnissletdeengen ztniieden -,>^>1^,,z wck. Belgien ^Zehnr hat. Alle. L?'Ä,L'ch^

2<kn^"E Berdeckhen begrinen und nur noch ni 2^ uttS geetffnet Ta Vlehfutter notwendiger in Amercka als in Holland

»Eril. wrrd lla« Amt nicht gechitten. daß das Staat AnrerSa »CTl4St Ancklrcke Kreise stellen fest, daß Hovand Wr die nächsten

Aoer «wer drei Monate wohlversorgt sei, und halten es auch für unwahrscheinlich, daß dir Erlaubws zur Ausfuhr irgendwelcher c ah aunggrmtM an s JMttmIc in wenigstens zwei Mannten erteilt wird.

«-

Aus Portugal.

London, 3. sept. (WTB. Nichtamtlich^ Das Reuterfchc Buroau meldet aus Lissabon vom 2. Septembers Me Post- und Telegraphmbeanrten tmrrden^ rnobilisiert und müssen ihrvt Dienst unter Leitung des Kriegsmüristers fortsetzen. Lissabon- war am Sonntag telegraphisch isoliert. Ter Zustand beginnt aber wieder normal zu werden.

Seekrieg.

Reue U-Boot-Ersolge.

r (Amtlich.) Im Aermelkcmal, cm der

englischen We,tküste und in der Nordsee wurden durch un­sere U-Boote wiederum 5 Dampfer und ein Segler versenkt, darunter der bewaffnete eriglische DampferPalatine", La­dung 3000 Tonnen Kohle, sowie drei weitere bewaffnete Dampfer, von denen zwei als englische ausgemacht wurdeii. Em ftefgeladener Dampfer wurde aus Geleitszug heraus- geschoiwn. Der Kommandant des bewaffneten englischeil Dampfers Palatine ist gefangen genommeii. Eine englische U-Bootsfalle m Gestalt eines etwa 2000 Tonnen großen Dampfers, die mit vier verkappten Geschützen arnriert war, wurde durch drei ArLillerietrefter beschädigt.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

Das SecLrcffcn arr der Jütische» Küste.

Kopenhagen, 2. Sept. (WTB.) lieber das Seebreffen an der Westküste Jütlands werdeii von den kstesigen Blättern eine R-eil)e Einzelheiten Verbreiter. Nach Blättermeldungen ans MngtÄbrng fand gestern früh gegen 6 Uhr vor Bjerre- gaard das Seetreffen statt. Man beobachtete vierzehn bis fünfzehn englische Schiffe, die vier deutsche Wachtschifse an- griffen. Diese zogerr sich vor der überwältigenderr Ueber- macht aus die dänische Küste zurück, wo sie auf Grund liefen. Sre erwrderten dabei uwunterbDochen das Feuer aus die Engländer. Die Engländer setz teil ihr Feuer weiter fort, durch das zwei deutsche Schiffe in Brach gerieten. 0>egen hundert deutsche Seeleute gingen arr Land'. Zwei dcittsckie Matrosen solsen getötet, einige andere verletzt worden sein Aus Rrngköbrng ist ältliche Hilfe abgegangcn. Biele Gra­naten sind an Land niedergefallen,- viele flogen bis in das Fjord von Ringköbing hinein. Einige trafen den Ort Bt<wregaard, wo ein Harrs beschädigt, aber' sonst niemand verletzt wurde. Deutsche Flugzeuge und Unterseeboote nah­men an dem Kampfe teil. Em englffches Kriegsschiff schien schwer getroffeir, konnte sich, aber urit den anderen Schiffen entfernen. Nach dein Kampfe fand man in der Nähe von Bjerregaard eine englische ?5-Millimeter-Granate, die nicht explodiert war. Gegen 8 Uhr früh spielte sich auf See ein neuer Kampf ab, nachdem deutsche Verstärkungen hinzu- gekormnen waren. Dies -geschah außerhalb Husby. Man sah zwer Reihe?i von Schlachtschiffen, die sich gege-nseittg üe- fchoisen. Soweit m erkennen war, zählte die eine Reihe acht, dre andere süirf 'schiffe. Das Ergebnis ist unbekannt. Gegen 10 lchr vormittags trafen an der Strandungsstelle sechs deutsche Kriegsschisse ein, die von tinmi Wasserflugzeug waren Englische Torpedojäger waren bald nach dem Kampf nordwärts gefahren. Nachmittags 31/2 Uhr ver­ließen die deutschen Kriegsschiffe wieder die dänische Küste Nach eurer anderen Meld^mg will man bei Houvig gesehen haben, wie ein deutsches Flugzeug abgeschossen wurde. Diesem näherte sich alsbald ein zweiter Ui-eger. Man nimmt an, daß die deutschen Seeleute in Gsbjerg tnteririert werden sollen. Der Strandvogt in Bjerregaard meldet, daß srch unter ihnen nu.r zwei Schwerverletzte befinden.

Kopenhagen, 3. Sept. (WTB.) Der Berichterstatter desPolrttken" in Ringköbing meldet noch, daß zwei Unter­seeboote an dem Seegefecht beteiligt waren, soivre zwei Flugzeuge. Die deuffcheir Seeleute.glauben, daß die Eng­länder über 1500 Granaten abgef-eueri haben. Die Deutschen verbleiben die Stacht in Bjerregaard und werden morgen wahrscheinlich mit dem DampferMrtgköbing" und danrc mit der Bahn in Begleitung von vierzig dänischen Soldaten nach Esbjerg weiterbefördert.

Politiken" meldet weiter aus Boubjerg: 16 englische Kriegsschiffe, darunter drei vom größten Schlachtschffftaw pasfierten hier gestern früh einige Minuten vor 8 Uhr. Das Geschwader ging bis eine Seemeile nördlich> des üeuchtturms und nahm den Kurs direkt westtvärts. Zwei deutsche Flug­zeuge verfolgten das englische Geschwader.

, Kopenhagen, 3. Sept. (WTB.)Politiken^ meldet, dag nach der Mitteilung deuffcher Matrosen die Engländer Granaten mit Giftgasen awvandten und die hilflosen deut­schen Seeleute mit Maschinengewehren beschossen. Im übri­gen liegen kerne Einzelheiten üb^er den Kampf an der Küste bei Bjerregaard vor, da von der BevökLerung niemand ist dem Granatregen sich an den Strand wagte. 'Die deutschen Marinesoldaten waren fast alle bereits an Land gekommen, als Fffcher mit Rettungsgeräten erschienen.

unwiderleglich bewrefimen Tatsachen rächt e - iUsp«ch«V drücklichst zurück und protestieren vor allem gegen daes gänzlicti unbegründete und cmsfichtsloi'e Bestreben, ebten . Zwiespalt zwischen der Regierung imd de^n deutschen Bolke zu konstruieren. Das ganze deiüsche Volk fft fest entschkoffin, bis zum siegreick>en Ende zu kämpfen für die Erhaltung und Befestigung des im Kaisertum verkörperten Deutschen Reichs und für die Beseitigung der Willkürherrschaft über das freie Meer, die^sich England widerrechtlich angemaßt hat Das ist unser Recht, dem wir aber nur Geltung gegen den An s t u r m unserer Feinde verschaffen können durch die einheitliche Macht unseres Heeres und unserer Flotte, die dem Deutschen Kaiser Treue gelobt und mit dem gesamten deutschen Volk^ ^egen erne Welt von habgierigen Feinden dem Kaiser die! L.reue halten werden. Mit einem dreifachen Hurra auf unser geliebte^ deuffches Vaterland und den Kaffer schloß die Ver­anstaltung.

Die Kaufmaruffchast der Hmffeftadt Bremen.

B r e m en 2. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Zu Beainn der heutigen Borwnversammlung hielt der Präsident der j-mwf?" 1 ? Fabarius eine von vaterländischem Geist er­füllte Ansprache, in welcher er die Wilsonsche Einmischung in die inneren Verhältnisse Deuffchlands zurückwies. Auf einitunnngen Beschluß!wurde nachfolgendes Telegramm an ben ftatfer abge)aiü)t: Die in der Börse versammelte Bremer Kausmannichast erhebt entrüsteten Enffpruch gegen d« heuch- lersuhc Antwort des Präsidenten Wilson an den Papst ffii welcher er vorgibt, die deutsche Regierung zu bekämpfen, um so das amerikanische Volk, mit dem Deuffchland keinen Zwist hat nnd me hatte, in den Krieg zu treiben. Sie weist den trechen, plumpen Versuch zurück, Zwietracht zwischen Regie- rung irnd ^ock und im deuffchen Volke zu säen, während durcy hie englische Willkür unseren Kindern, Frauen nnd Richtrampfern jede Zufuhr von außen abgejchnitten ist, um durcv junger das Volk zu ermüden. Dieser Versuch kann deutsche Kauffeute, denen in ftemden Ländern Gelegenheit ge­boten wurde, deutsche Verhältnisse mit fremden zu ver­gleichen, nur mit Empörung und Verachtung erfüllen. In ^ser Stunde gelobt die Bremer Kaufmannschaft Eurer Masestat. dem Träger der nach jahrhundertelangen Kämr>.

durchdas ennge deuffche Volk 1871 zurückgewonnenen Kaiserkrone und als dem Ärrder des Reiches, unwandelbare Treue. Sw erklärt erneut, daß sie mit unerschütterlicher Zu­versicht an einen siegreichen Ansgang dieses gerechten Ver­teidigungskrieges glaubt.

Die bulgarischen Pressevertreter.

wJtS&lL 3 - ^ Nichtamtlich.' Die bnlgarssch»

^ ^f^rtteter,, welche den Amemhalr m DortsMmd rntteoai menrlagiden Besu.ck> des westlichen Kriegsschauplatzes abschlossen 5" den zustcmdigen l?NteiliM.gsckef im ^nerÄftab des S ^Elvgramm ^Empfangen Sie irrtferen innigsten

.iSlLJüJ i^benswurdige Entgegenkvmnven, durch das wir wurden, nntki- umsichtiger Führung die für und in reder Beziehung so se,felnde Mid emdrucksvoll-e Re^e an die Front Sie haben damit einen unserer größten Wünsche vern-rrLicht. Niworgeßen werden uns stets die Tage Meifern dfe mir mmitten öer verbündeten ruhmreichen deutschen La«d-'nE! Seemacht verbringen konnten. ^ ll1 ®

ö ag, 4. Sept. Durch sthweres Unwetter sind in Zand- voort mehrere Seeminen angespült worden. Bis gestern 8 uhr abends hatte sich ihre Zahl ßhon auf neun erhöht. Der Strand wurde militärisch abgesperrt. Die Bewohner der Strandhauser nach der See hinaus tourden ausguartiert. Montag nacht wurden weitere sechs Minen angespült. Eine explodierte gestern früh, verursachte aber keinen Schaden. Auch m looek van Holland wurde eine Mine- auf dem Nord­pier angeschwemmt, die explodierte und erhebliche Besäsädi- gungen annchtete. Drei weitere Minen wurden auch dort aus den Strand geworfen.

Amsterdam, 3 Sept. (WTB.) Nach Berichten aus Australien wird dre Wirkung des U-Boot-Krieges immer druckender empfunden. Namentlich das Verschwinden eini­ger wohlbekannter großer Dampfer mit wertvollen Ladun­gen macht großen Eindruck in der Geschäftswelt.

Aus dem Kelche.

Emc Kundgebung der Hamburger .Kauftnmrnschust.

Hamburg 3. Sept. -WTB. Nichtamtlich.) Die houtige VorsenversaTNmlung gestaltete sich zu, einer eindrucksvollen Kundgebung Der Präsident der- Handelskammer richtete eine Ansprache an die Anwesenden, die zu der einmütigen Annahme folgert Resolution fiihrle: Mit Entrüstnna wessen wer dre henchkerijche Kritik zurück, die der zurzeit mit alleinigen Machtbefugnrssen in den Bereinig den Staaten von Amerika regierende Präsident an unserer deutschen Rogie» rmrg ubt. Wrr verbitten uns jegliche Einmischung der feind- rchen Regierungen in innerpolitische Berhälttnsse Deuffch- ^ eX,e ^^ n abermaligen Versuch. Deuffchland die Schuld an dem Ausbruch des Krieges znzuschieben, als den

Aus St«dt «nd Caitd»

^ ießen , 4. September 1S17.

Stadttheater.

Maßgebender Stelle ist es als wichtig anerkarmt wMden, daß diesenrgen Theater, die künstberffcken CharaLder ttagen, auch im Lmrmenden Winter spielen. Sind biete

J a,t bk hätten, die toetterc

Bevolkerungskrersen Anregung, G&bebtoTa mrh

vermitteln könmm: auch ist durch die Einführuws berbdfll- för bse kriegsbeschäftigte Arbeiterschaft diesen Buhnen eine weitere Aufgabe, gewissermaßenim Rahmen des Krie-gshilfsdienstes, zugesällen.

l,t darum m sichere Aussicht gestellt worden, daß die Theater unabhangrg von der Kohltnrbelieferimg der Zivils bevvlkerung, ausreichendes HeiMateniol ;uqemiesen bevmn- meu. urn cher ,p<rrsamer Wirtsch-rst den Winter d>,rck,Kchalten. t A Wat ton denn, daß überall im Reiche di« Winter» schelzert 1917/18 eroiffnet oder augeküudcht n»irL. Auch unser Sladttheater wird nicht Urriickdleilwn und am Diens- tag den 2 Oktober ferne II. Ain terspielui t un neuen Hause beqrrmem Es wird wieder^ ein Dienstag- sowie F?tt°g-ALonnem«nt aufgelegt werden, doch unter dem Vorbehalt dast der Freitagsspieltag auf SamStaig und Dienstagsspieltag auf Montag verlegt werten tarn, falls \ ruirdeder Kohlenersparnis ein Zusammeurücken der Sviel- tag« erfort«rl:ch machen^ Näheres wird noch befaamfc. gegeben werden

Sicher wird cs in weiten ,Kreisen mit s'Ienugtmrna b«- grußt "^rdeu, dag d« maggelvnden ssartoren unserem tt . 6eat S' das als wirtlichesDmckmal bürg«, lrchen Gememirnus" dem Herren der Bürger hier näher lieht, als dre Dheater vreber iiudcnm Städte, ernrögb^ halwiu "" kommenden Winter seine Pforten offen $u

X

Leben-mittel.

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Marken der 35. und 36 . 28r>che

nX f , Ui che m^cbe von Obst an die Bürger- ich äst. Drs von der Stadt abzuerntende Obst svN bezirksweise au EiMvvhner ^aegeben werden. Wer Obst zu beziehen wünscht 6 bis zmn 15. d. Mts. vormittags von l'is 10 Uhr in dem Geschaftszimnvr stinec- Brvtmarkenbezrrks

P Erweisende Tnl^st wird .106 seftgestellt. Eine Gewahr sür die Belieferimg wird nickst über- Ttonmien Die Abgbae des Obstes erfolgt später der Reiben.sola>i ^rfen der Anmeldung ausgegebenen Nummern enffpvechend Der

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Absipl ^finden deferrs an solchen Blättern werden zweffslloS

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^O ebe n si a br vollendet heute der frühere Univ^. -^kvetar, derzNttge Gehnme .Kanzleirat i. R. Fritz Schäffer ^borenor Gießener, m körperlicher und geistiger ^stüstigkeiL' '

Fift diebevo» ^ M d-ie Gemeimrütz-oe Deuffche Bottsvrrsick>erung AG. m Berlin, Bübom^^