Htten. JBZfltn eS verl«nyt keine Ver gettirng «gen da« k^ttsche Volk, das in diesem Krieg, den eS nicht genE, selbst
nrel gelirren dal. Das amerikanische Volk glaubt, bah der Friede anr den Rechten der Völker und nicht auf den Rechten der Re- giMmgen beruhen muß, und zwar auf den Rechten aller Völker, groß aber klein, sckuoach oder stark, auf ihren gleichen Rechten au Sicherheit und Selbltrecherung und einer unter- angemessenen Bedingungen geübten Beteiligung an dem Harrdelsverkebr der Welt '^res ssilt natürlich auch für das deutsche Volk, wen n t anerkennen will urtd nicht nach ^orherr^ämft strebt. Als Prüfstein für jeden Friedensplan ergibt nch daher folgendes: Der Friede wird entweder auf dem guten llilaubem aller Völker gegründet, die daran beteiligt sind. 'oder lediglich auf dem Wort einer ehrgeizigen und ränkesüchtigen Regierung aus der einen und einer Gruppe freier Völker auf der anderen Serie. Wenn wir diesen Prüfstein anwenden — und das muß hier geschehen — . so kommen wir zu dem Kern der Frage: L.as große Ziel der V e r e i n i g t e it Staaten in dem n'tzrgen Krieg ist dar ganzen Welt bekannt. Jedes Volk, dem es ge- itattet ist. dre Walnheit zu erfahren, weiß warunr. Dieses Ziel braucht aber nicht nochmals erwähnt zu werden. Wjir streben nach fernem materiellen Vorteil irgend welcher Art. Wir glauben, daß die unerträglichen Rechtsbrüche, die in diesem Kriege durch die wütende und rohe Macht der deutschen Regierung begangen wurden, wieder gutgemacht werden müssen, jedoch nicht auf Kosten der Hv- iiert eines Volkes, sondern vielmehr durch Erhalturig dieser Hoheit bei dem Schwachen wie dem Starken.
Ä Eine strafweise Schädigung, das Zerstückeln von Staaten, die Au f ste l lun g e i gennü hi ge r Re gelu n- gen für eine wirtschaftliche ^Aussperrung erscheinen ims nicht ;wecttnLßig. Sie würde schließlich mehr Uefel als Vorteile bringen urrd keine goergmete Grundlage für einen Frieden, geschiveige denir! erneu werbenden vni} dauvNnken Frieden bilden, der auf Recht und Billigkeit mW den wittschaftlicfen Erfordernissen der Menschheit berufen soll. - (1
Wir kSurren das Wort der jetzigen Beherrscher Deutschlands nicht als eine Bürgschaft für ein« ^«höpsiung daiuernder Art betrachten, es sei denn, waß dieses Wort ausdrücklich als der Wille und die Ab- 'icht d<es d<eutschtin Bol kes bekräftigt werde, sei Gütlich, daß die anderen Völker der Welt Unäcfe haben, sich bei '^i Wort der Mvgierung zu bescheiden. Ohne derartige Bürgschaften könne kern Volk jetzt sicher sein, Vertrauen auf geheime Abmachun- gen. «ich Vereinbarungen über Abrüstung, auf Verträge zur Er-
'etzuny der iofen9Racht durch Schiedsregelungen und ans Verein- darungen zur Verstellung der veitron Staat entsetzen, wenn diese Ab- 'nachnngen mit der deutschen Regierung getroffen werden Wir müi- wn daher neue Aeußernngen über die Absicht der großen Völker der werden, damit lie allenthalben zur Wiederherstellung des Bei- traucns der Böl^fer VerlMichkeit der Völker und der Möglich, kert eines durch Vertrag gesicherten Friedens überall führen.
^ G^. Robert Lansrng,
^tcvatsfekuLLr der Bereinrgdsn Staaten von Nordamerika
Prefseftimmen zur Wilson-Rote.
» derckin Setü. Zur Antwort Wilsons auf.die Rote des Lewstes schreckt d« ^Doss. Ztg.": Wahrscheinlich weiß der Präsident noch md jtä Xton den Aussagen der Generale Suchomlrnww und vEwchkenntsch ikber die wirklichen Vorgänge, die zum Ausbruche geführt haben. Sonst würde er wohl zumindest seine ^ artik geändert Hafen.
Xqbl." rührt aus: Wilson mfeht die Temvtrati- 'ierung DvttschlMckX' — die auch wir ivünscfen. aber als unsere wnere Angelegenfeit, als ein für Fremde verschlossenes Gebiet be .rächten — zur Borbediilgung des Friedens. Der „Temps" und se ine Genosse n verlangen eine greifbare Beitte und smd ver 'am Wr.boenn lemkwd zwischen einem deutschen Regime unterschfedet rnit dem uvan nicht untettzandelu könne, und einem Regime, dem ^ «i^en^nrmen rmlsse und mit dem auch ein Friede ohne jSfUUaoiis möglich wäre.
, ,Lok.-Änz " meint, die ganze Verlogenheit der Wiilson .^as«logie wird klar jveim man seinen Satz von der ^ Völker, die ife Schicksal selbst fetimmen können, dem Wunsche, des deuchrfen Volkes entgegenhält, um sich gerade von regtrodn z »Lfffen. .Nicht umere Fveifet null ims Ä!o Wilson fefei, sondern uns die Freiheit eigener Ent- fchurtzung nehmen.
^Efet, wird die Vertretung des ^tstfen^Volkes Nicht verfehlen. Herrn Wilson auf seinen heuchle- riichcn Schwulst dre Antwort zu geben die ihni gebührt. Diese Antwort kann nur dieselbe sein, die er sckion einmal vom Präsi Reichstages unter einhelliger Zustimmung ^ erI > oföt - nach dem freiesten fer Well gewahrten Parlaments erhalten hat. Nin noch >euckicher wrrd du Antwort sein, viel deutlicher
Die „Bett. Bollsztg." schreibt: .Herr Wilson möchte je dies- ’ZSLZFS* 'S. sein. Sagt er zur Papstnote ja. dann
Hr «n Abschuonehmen von hochfliefeiden Plänen '^s Jchs. lagt er nein, dann ertthüllt er offen seine
Ljatigkert als Knogsverlängerer und reizt die Friedensfreunde in Urnon du zum grölch-n Teil seine Wähler sind. In diesem ° bequemen Llusweg. tüchtig auf die Be-
:-rr,<fer Deutikfewids zu schelten und jeden Friedens ver krag zu vermerken, der mcht vre Bürgsckiaft des deutschen Volkes enthält. ^ Berner Jntelligenzblatt schreibt: Wie
^ 0Tt des Originals der Antwott Wilsons an
den Papst uberzeugen üt^ie Uebersetzung der Agentur Havas in mehreren Punkten falsch. Die enthält Einschaltungen, die das Original mcht befitzt. — Hevas berichtet aus London vom 30 Aug fer ganze Text der Antwort Wilsons werde in allen Hauptstädten Eurvfes gleichzeittg verbreitet werden. Das Blatt schreibt hierzu- .oavas hat also offenbar tm Sinn, der unvermeidlichen Aufdeckung Vraxas vorzubeugen. Wir werden morgen den richtigen Text
vke Kämpfe In west und Ost.
-^ n Flandern stockte gestern der stglisthe Angrifi auch weiterhin. Hingegen entfalteten die Dent,'ck>en Geftthtstätiflkeit. An verschiedenen Frontabschnitten bt <£ Ätschen ihre Stellungen rmd schoben die e.genen rcwen vor. Auch in den zahlreiche Patrouillenkänipsen schnitten Üblich Tixmuidcn wurden bei einem Patrouillenvorftoß Gefangene eingebracht E [ '& Oostaverne brackste am 30. alxmds eine deutsche Patrouille -ehn^Mann au- der englnchen Stellung zurück. Auch in der Gegend ^n ^zenberg landen während der Nacht zum 31. niehrere für die ^eutstfen erfolgreiche Patrouillenkämpfe statt
bi n Engländer um 3,5.0 Uhr nachmittags .ach dreivlertclstundlger starker Feuer Vorbereitung die deutschen -chEll^n der Kolonie St. Auguste in Bataillonsbreite
Kampfe dauerten die ganze Nacht über fort. Omutm war die Feuertätigkeit gering Nur die ( ^ nb der Kathedrale, imirbc von den
& Engländern ,md ^anzofen um 0 Uhr abends unter stärkstes genommen. Bei ^agesanbruch wurden durch planmäßigen ^ ^ ^ Engländern auf Höhe 140 '^m w‘L« ? räbrT1 wieder erobert.
■'nr$r!l b ! c Kampftätigkeit lebhafter
. ??TÜ/äS btC Rmstn mehrfache Patrouillen-
cvntotze, die fämtllch abgeschlagen wurden. Auf dem Naroei-See
:2j;S r die erfolglose Fmerüferfälle mit
Ra'chmengewc^ren versucht«!, gegen die deutscfen Uferstelluna«^ vor In der Gegendvvn Berezanka unternahmen t>ic Xra S
S* V.'^ca- und Trotus- ^ t^t&txqtnt nur zeitwepc auf.
an «««« ctwrssäis: ÄBir "ä «sä
Die Schlacht bet Ta«»e«berg.
Berlin, 31. Aug. (Wm. Amtlich.) Se. Maj. der begaben sich gestern abend zu GQiercllfeldnrarschall v. Hrrwenburg urrd hörten dort einen Bortrag des Generals ^.udendorff über die Schlacht von Darmenberg.
Ruhe am Jsonzo.
Wien, 1. Seht. AuS dem Kriegspresfeguartier wurde gestern aberrd nritgeterlt: Am JsvNM folgte auf zwei Wochen ununterbrochener Kümpfe heute ein Dag geringer Gefechts tatigkeit.
Bern, 31. Aug. Die ,,Stcmrpa" lüßt sich aus dem Hauptquartier melden, daß die Oesterveicher seit zwei Dagen auf der^Hochebene Bainsizza, im Abschnitt Dolmein, auf den Hohen San Gabriele und San -Mareo und östlich Görz hart näckigen Widerstand leisten, da sie Verstärkungen an Mann schäften uiid besonders an Artillerie und Ibcaschirieiiaeweh ren erhalten haben.
Triest nicht geräumt.
Wien, 31. 2lug. (WTB) Die Blätter melden: Jedes- mal, wenn die Italiener einen neuen Versuch zürn Durchbruch der österreichisch-ungarischen Jsoirzo-Front unternehmen,^ verbreiten sie sofort das Märchen von der RäumuTrg Arrests. Es soll dadurch der Eindruck erweckt werden, als ob dfe vsterrefchrsch-ungarischen Behörden die Stadt fiir ver- loren geben irnd daher aus ihr retteir, was noch zu retten ist. ^>o tvor es bei den zehn vorhergehenden, so ist es auch irer der elften Jsonzo-Schlacht. Diesesmal wird das Mär- noch aufgeputzt durch die Beifügung, daß Triest von uns lewer.geplündert würde. Do meldet '„Popolv d'Jtalia", daß alle Museen, Bibliotheken und Kirchen, sowie Privathäuser lhrer Kunstfchiitze beraubt würden. Die mair in Sorrderzügen nach Wien schaffe. Es sei daher zuni elften Male festgestellt, oaß air diesem Lügennlärchen kein wahres Wort ist. Triest wrrd jetzt ebensowenig geräumt wie vorher, denn auch in dieser Schlacht vermuten uns die Italiener von der Not lvcndigkeit einer solchen Maßregel nicht zu überzeugen.
Der bulgarische Bericht.
Sofia, 30. 2Iüg. (WTB.) Amtlicher Heeresbericht. Mazedonische Front: Iw Eernabogen auf der Höfe 1050 lebhaftes Mrnenfener von Seiten des Feindes. In der lÄegend der ,-coglena und aus dem Dobropolje lebhafteres Gesck'ützfener als m den letzteu Tagen. Auf depi westlichen Wardar-User südlich Kuma und nordliich Altschak RGhle ledfeftcs Geschützfeuer. Unsere Sturm- -rnppen drangen aus der .Richtung' Golema Jarebitfchna in di^ eindlrchen Gräben ein und machteri fii;nfi$d>n Gefangene von dem rvanzo,ileben Infantrrierechment 84. Bei Altschak Mahle versnchtep zwn fvanzosiichE Komptagniven zweimal vorzudringen, sie lmirdw znrnckgetrieben. Eine bulgarische kA^teilnng draiig in die feindliches Graben ioestlich von Mtschak Rtahle niid brachte 12 Gefcnigene von dem fraiizosischen Jnfanterieregiinent 48 zurück. Zwischen Wardar Und Aoiran-^ee dauerte das lebhafte Feuer der femdlichieu Ar- llllene, das vor zivei Tlagen begann, erbittert fort und erreichtel indlichl von Tojran gelegentlich ehie ziemliche Heftigkeit. Oe st lick 'Ui A ojran-^ees bis zur Struma-Miindung Tätigkeit von Streif- abteilungen.
^ Rumänische Front : Feindliches Geschütz- imd Minenfeuer auf Aulcea. 2luf der übrigen Anont Gewehrfeuer und vereinzelll Kmumenschüfse.
Der türkische Bericht.
Kvnstantinopel, 30. 2l!ug. (W. B.) Amtlicher Tages- bencfe.
Kauka susfront: Ziemlich lebhafte gegenseitige
Pati-o-mllentätigkeU. Ein Versuch des Gegners in Wona, Soldaten vml emem Aapedoboot zu landen, tourde durch unsere Posten vereitelt Die wehrlose Stadt ivurde darauf bombardiert. Das Kranrenhaus und einige artfere Gebäude mürben beschädigt. Im Kvankenhaus wurde eine Fwu perwimdet.
Sinai front: Am 27. August gingen Uvei englische Kvm- pagmen gegen unsere Stellungen ösMch von Gnzaf vor. Sie Muwen durch Feuer abgewiesen und bis zn den feindlichen Hinder- ms,«i verfolgt. In der Nacht zum 28. Mgust fand jm Vvrge- llmde ein Gefecht zwischen einer imserer Patrouillen und einem englischen Ltonlrupv statt. Der Feind nnirde zurückgeworfen. In der Mm M l2lüg^st! Getvohrfeuer. Unter dem Schutze
emes französischen Schiffes versuchteii acht Banditen bei Dnrtiis M landen. Lie wurden durch Feuer daran verhindert.
Eine Ansprache Djemal Paschas.
- Suxhafen 31. Aug. >WTB.) Djemal Pascha besuchte am 3ID August das Flaggschiff der deutschen Hochseestreitkräfte und be- nmttgtc es eingehend. Auf eine 2lnsprache des Flottenchefs erwiderte der türkische Marineminister: ,^ch bin hochbeglückt, heute an Bord des glorreichen Schiffes Seiner Majestät mich unter den tapferen Offizieren der deutschen Mnrffie zu beffnden. Ich danke Seiner Exzellenz dem Herrn Flottenchef sehr herzlich fiir die freundliche Begrüßungsrede, die er an mich gerichtet bat. Diese Flotte hat unter ihrer glorreichen Führung vor ellva Jahresfrist der cngliichen Seemacht, die seit langem für jeden als unüberwind- lich galt, eine schivere Niederlage beigebracht. Der Name des Fül>- rers, Adnnral Scheer, welcher dem hochmütigen England eine so schwere Wünfe schlug, welcher der Welt die ungeheure Leistungs- sähigteit und Aüchtigkcit des deutschen Seemanires gezeigt hat, wird zu den unvergänglichen ^gehören. Ich leevc rnein Glas auf das Wohl unierer llichtigen Seeleiite in der festen lleberzeugung, daß ihr gemeiniames, treu gefegtes Bündnis ewig dauern wird. Ich trinke auf das Wohl Eurer Exzellenz und auf das Wohl unserer erlauchten, treuverbüiideten Monarchen.
, Nach dem Frühstück besichtigte der türkische Marinerninister unter Führung des Befehlshabers die Tauchboote und ein Arrzlich nach erfolgreicher Fahrt heimgekehrtes Tauchboot. Darauf verweilte er einige Zeit im Kreise der TauchbootskvmMandanten. Es folgte die Besichtigung der Torpedvwerff mit den größten, znmcist nn .üriege neu entstandenen Einlagen. Danach schiffte sich Seirie Exzellenz mit Gefolge auf einem Linienschiff ein. Der Flottenchef, Adnnral Lcheer, gab deni ti'irkischen Gast das Ehrengeleit bis au Bord Nach äußerst herzlicher Verabschiedung ging das inächtige Großkampsichiff in See. Ter beabsichtigte Besuch vou Helgolaiw mußte wegen des herrschenden Sturmes aufgegeben werden Die Fahrt durch die sturmbewegte Nordsee gab dem llirkischeir Marine- mmister Gelegenheit, von dem harten und aufreibenden Dienst unserer Bewachungsfahrzeuge sich ein gutes Bild zu machen Nach stürmischer Fahrt lief das Panzerschiff abends in Cux-hafen ein, wo Tiemal Pasckfa sich an Land begab, um rmch herzlicher Ver- abichiedung im Sonderzug nach Hamburg zu fahren. Llm Ende des eindi-ncksvollen, fei den Hochfeestreitkrästen verlebteri Tages gab Djemal Pascha m einem herzlich gehaltenen Telegramm'an den ^Flottenchef den Gefühlen des Tankes und der Befounderuna Llusdimck. ^
neu retzein und somit auf allen kirchlichen Gebieten durchs greifende Aenderungen herbeiführen. Die Sitzungen dauern^ möglicherweise vier Monate.
Frauen zu Staatsämtern zugelafteu.
Petersburg 30. Astg. (MTB. Nichtamtlich^ Meldung der Petersburger Delegrapifenagentur. Eine Verordnung der vor> lauffgen Regierung fechimmt, daß Frauen imrer denselben Be-- drngungen wie Aiwnner ^u allen Staatsänttern zugelaffen werden. * * *
Aus dem polnischen StaatSrat.
»- Warschau. 30. ^Aug. (WTB.) Die Regierungskommissärs- ^eider Okkupatwnsmachte gaben im Provisorischen Staatsrat folgende Erklärung ab:
Die verbündeten Regierungen sprechen hiermit wegen der Mandatsmederlegung der Mitglieder des provisorischen Slaals- vats> ihr Bedauern aus, lvelches um so lebhafter ist, als die Ber- I^indlungen der Regierungen beider OkkupatioTismächte zur Einübung einer polnischen Regierung vor dem Abschluß stefen. Wie kj* polnische Legion aus Gründen militäri-^ scher .Icotwendigkeit an die -^aidost-Fvont entsendet. Während der Dauer der ^rontverwendung ^wird die Legion unter österreichisch-- ungarüchem Oberkommando stehen. Die' iierbündeten Regierung gen zweifeln keinen Augenblick, daß die Legion, ihrer Ueberliefe^ rring eingedenk, ihre ritterliche Wicht mich diesmal rühmlichst er^ füllen nnrd. Der Zcntpnntt, in dem die Legion ihrem eigentlüfeir Zwecke, den Kader Kr ein polnisches zu bilden, zurückgege'fen wird, laßt ffchi d-ertziertjmdjit genau festimtmen, die Errichllmg einer polni- lck>en Armee wird jedoch durch die Ahberusung der Legionen nickst unterbrochen. ,jm Königreich Polen wird das notlvendige Äus- bildungs- und Werfepersonal verbleiben. Daraus ergibt sich, daß weder der Weiterbau der polnischen Armee, noch der Weiterbau der polnischen Einrichtungen des Königreich Polen aufgegebM. Und Im ^Gegenteil hoffen die Okkupationsmächte, daß baldigst^ politvche ^nititutwnen ms Leben gerufen werden, durch deren Besitz Polen m die Reife der felbständigen Staaten Europas ttitt.
Amerikas Kriegseiser.
London, 31. Aug. (WTB.) In einer tn Charfestvn (Brrginra) gehaltenen Rede erklärte der Staatssekretär des Marineamts der Bereinigten Staaten Daniels, das sicherste Mittel, zu einem baldigen wirklichen Frieden zu kommen, sei die militärische Vorbereitung zu Lairde uud zu Wasser. Amerika werde in seiner Tätigkeit nicht Nachlassen, bis der Friedensvertrag unterzeichnet sei. Die amertkcuttschen Bürger brauchten nicht zu fürchten, da<ß siffch die Regierung durch einen Sonderfrieden irreführen lassen werde, der kein Friede sei. Die Amerikaster kämpften nicht nur für die demokratischen Nationen der Welt, sondern auch für die Bevölkernng des Deutschen Reiches.
Washington, 30. Aug. (WTB.) Meldung des Reu-- tcrichen Bureaus. Das Schisfsamt ersuchte den Kongreß um Bewilligung weiterer 915 Millionen Dollars, um Material und Betriebsanlageii für den Schiffsbau zu beschaffen.
Eine Konferenz von Enteuteabgeordneten.
Paris, 31. Aug (Privattel.) Die Konferenz fran. 'üsrscher, italienischer und schlveizerischer Mgeordneter, die ani Mittwoch ihre Sitzungen begonnen hat, hat am Don-, nerstag ein lleberernkommen über die. Einfuhr von Hölzern^ aus der Schtveiz nach Frankreich und Italien angenommen und unterzerchnet. Die Hölzer werden zloischen den beiden verbündeten Ländern geteilt durch Beauftragte, die gemeinsam nach dem Uebereinkommen handeln tverden, beffen Be- timmungen zwischen den beiden Verbündeten festgeleat werden sollen. Unsere Absperruugspolittk ist also auf Vereinbarungen gerichtet, die die Versorgung Frankreichs und jev Alliierten nach Möglichkeit der neutralen Ausfuhr ichern werden, die bisher an die Mittelmächte ging.
Die Konferenz in Stockholm
Stockholm, 1. Sept. (Bi.D.) Obwohl als Tag der Ernberuswrg der Stockholurer .Konferenz der 9. September bisher offiziell festgehalten wird, gilt in sozialistischen Abreisen nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Londoner Konferenz vom 29. August als sicher, daß die Kouferenz auf unbestiimnte Zeit verschobeu wird.
Die Lage in Rutzlanö.
Die Auflösung der Duma.
Kopenhagen, 31. Mutz. (WDB. Nichtamtlich) „Politiken" meldet auf Wrund einer- Mftteillrng von , lltro Rossij"- Die Regierung beschloss die Auslösung ,de.r Dinna. Die volitischeu Kreise waren auf distsen (Sch,ritt KerenSkis feocits vorbereitet.
Ein allrussisches Kirchenkonzil.
Moskau 30. Aug. (WTB. Nickftanttlich.) Das in Moskau tagende allrussische Kirchenkonzil ist das erste seit 300 Jahren. Neben vielen Geistlick>en und Laien nehmen 110 Bischöfe teil. Es soll alte kirchenrechtlichen und dogmatischen Fragen behandeln, die Bestrmniungen über die Bestellung der geistlichen Beziehungen zwischen Kirche und Staat
Seekrieg.
Neue N-Boot-Erfolge.
B er li n , 31. Aug? (Amtlich.) Eines unserer U-Boote, Kommandant Kapitänleutnant Rose, hat neuerdings an der englischen Westküste sieben Dampfer mtt 48 000 Br.-R.-T versenkt, und zwar die bewaffneten englischen Dampfer Athens (11 234 Tonnen), Ladung Getreide und wahrscheinlick> Vieh, Bonniface (3799 Tonnen), Kommore (3919 Tonnen), Durango (3800 sonnen), Transporter Verdi (7120 Tonnen), sowie zwei sehr große Viermastdampser, die aus einem tarken Gelettszug herausgeschossen wurden.
Der Chef des Admiralstabes der Marine. (Nichtamtlich.) Kapitänleutnant Rose ist derselbe Seeoffizier, der im Oktober 1916 mit seinem U-Boot nach Um-, segelung Schottlands und nad) 17tägiger Fahrt im ameri-- kanischeil Kriegshafen Newport erschien. Diese Leistung er-i ^gle rn den Vereinigten Staaten sowie in der gesamten feindlichen Presse allergrößtes Aufsehen, da maii bis dahin die Durchquerung des Atlantischen Ozeans durch ein U-Bvol ohne Begleitung für unmöglich gehalten hatte. Der Kapitän- eutnant Rose hat bekanntlich nidO-t nur die Leistung volfe bracht, sonderii ohne irgendwelche Auffüllung von Borrä- ten, Material usw. dieselbe Strecke zum zweiten Male zu- rü.ckgelegt und dabei mit großem Erfolg auch iroch kriegerische. Handlungen dnrchgefuhrt. Die Vereinigte-Staateii-Marine hat lene Doppelleistung für so unwahrscheinlich gehalten, daß bei der Beratung des Marmeetats im amerikanischen Kongreß im ^-ebruar 1917 von Fachleuten die Erkläruna ab- gegeben wurde daß U 53 offenbar ein mientdeckt gebliebenes lr i b Ergnnzungsschiff mit sich gehabt habe. Diesen Unglauben der i'lmcrikaner an die tatsächliche Leistung von U oö begreift man um ,o mehr, als bei denselben Marinc- ^rvandlungcn von den amerikanischen Marinebchörden fest-
dag die Höchstleistung der amerikani- jchen U-Boote damals nur 10 Tage betrug.
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(Wm Mchtanitttch.) Der „Temps" meldet aus Rio de Janeiro: Heute läuft der erste Dampfer der neuemgerichteteii Schiffahrtslinie nach Wladiwostok von oort aus.
Aur dem Reiche.
Pour le msrite.
ill IV (WTB.) Nach dem „Reichsanz.^
ffl dem ^berleuttiant ziir !^ee ^-altzwedel der Orden Pour
^^^'S^^M^^sPräsidenten Dr. Steimnersder irr üoln der erbliche Adel verliehen worden.
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her ^weinm V'ücku's Dü Die sozialdemokrattsckie Fmktiow
in dec^e R.> V>V .^ brawle eine Ziuerpellation rät,,
' "N""'ig geiragi wird, ob )ic. oem vrenßisck>en BersPäL Äfc f qQmnm und gleiche Wahlrecht in Sachen ci™


