Nr. 203
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Erstes Matt > (67. Jahrgang
Donnerstag. 39. August M?
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Rußlands Schuld am Weltkrieg. Erfolge in der Moldau.
(WTB.) Großes Hauptquartier, 29. August. (Arnttich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Unter oem Einfluß stürmischer, regnerischer Witterung Llieb fast durchweg die Feuertütigkeit in mäßigen Grenzen. Zahlreiche eigene Erkundungsvorstößc brachten uns Gewinn an Gefangenen und Beute.
Heeresgruppe Kro nprinz Ru pp recht.
An Flandern lebte am Abend der Artilteriekampf zwischen Langemarck und Hollebeke auf. Unser Gegenstoß warf die Engländer aus der irordöstlich von Frezenberg gewonnenen Einbuchttrng zurück.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Vor Verdun stärkere Kampstätigkeit der Artillerien Mur auf dem Ostufer der Maas zwischen Beaumont und Damloup.
Heeresgruppe Herzog Albrccht.
Zur Vergeltung fiir die Beschießung von Thiaueourt Durch dir Franzosen wurden von uns Novianlanr-PreS und Vout-A-Mouffon unter Fernfeuer gerwrmneir.
O c st l i ch e r Kriegsschauplatz.
HecreSgruppcPrinz Leopold von Bayern.
Keine größeren Kampfhandlungen.
Front des Generalobersten Erzherzog Josef.
Beiderseits des Oitvz-Tales stürmten schlesische und österreichisch-,mgarische Truppen einige .Höhenstellungen und, wiesen nördlich von Grozesei ftarfr Gegrmrngriffe ab. Mehr als 6 9 ö G e f a n g e n e wurden emgeüracht.
Gegen die Gebirgsfront zrvischen Easinu- und Putna- Tal stießen die Rumänen an mehreren Stellen vor. ohne emeir Erfolg zu erzielen.
Heeresgruppe des Generalfcldmarschalls vo n Mackensen.
Am Gebirgsrand westlich des mittleren Sereth nahmen Nach wirkmigsvoller Artillerievorbereitung preußische, bäurische. sächsische und mecklenburgische Bataillone im Häuser kämpf das Dorf Muncelul. Den geschlagenen Gegner drängten sie unaufhaltsam über mehrere Stellungen zu beiden Seiten des Sufita-Tales nach Nordwesten zurück. An dem Ungestüm der Angreifer zerschellten starke rmsisch rumänische Gegenangriffe.
Der Feind büßte über 1999 Gefangene, drei Geschütze und 5)9 Maschinengewehre ein.
Oeftlich der Bahn Focsani-Adjudul Non lebhafte Kampftätigkeit der Artillerien.
Mazedonische Front.
Die Feuertätigkeit war vielfach stärker als in letzter lZeit. besonders.zwischen Wardar und DoirawSee. Vorfeldgefechte an den Osthangeu der Nidze-Planina vertiefen für die Bulgaren erfolgreich.
Der Erste Generalguartiermcister Ludendorff.
*
Der Abendbericht.
v Berlin, 29. Aug.. abends. (WTB. Amtlich.)
Keine größeren .Kampfhandlungen.
Kerenski hat auf der Moskauer Konferenz begonnen, die schmutzige Wäsche Rußlands ans Tageslicht zu ziehen. Schon was dort zum Vorschein kam, war sehr schmutzig und vermochte trotz des Diktators eifrigem CNorzusatz an patriotischer Begeisterung nicht um einen Schimmer anf- gehellt zu Werder,. Was aber nun die Zeugenvernehmungen des Suchoiuliuowprozesses hervorzerren, ist schwärzer als 'schwarz, die Beihilfe der gesamten Entente wird es nicht rein zu tvaschen_ vermögen. Rußland s Schuld am Weltkriege ist einwandfrei vom russischer Seite fe st g e ste llt worden.
Der Prozeß gegen den'früheren russischen Kriegsminister Snchomlinow nimmt schm, seit einigen Tagen seinen Gang. Suchomlttww ist angeklagt, durch Unterlassung wichtiger Maßnahmen die Niederlagen des russischen .Heeres in den Jahren 1914 und 1915 verschuldet zu haben. Wir chaben bisher aus Platzmangel die Nachrichten über die Pvozeßverhandlungeu unterlassen, weil sie ihr Licht nur ans innerrussische Verhältnisse warfen, die für die jetzige Kriegslage bedeutungslos sind. Mit einem Male hat sich nun ein UmschwuiH vollzogen, und die Zeugenaussagen des Stabschefs, des Höchstkommandiererchen, General Janusch- kewitsch, und Snchomlinows eigene ergänze,che Anssagen verleihen den: Prozeß plötzlich die höchste politische Bedeutsamkeit.
Deutschlands Anklage, die russische Mobilnmchung habe den Anstoß zum Weltkriege gegeben, ist entgegen allen Ab- lengnungsversuchen der Entente von maßgebender russischer Stelle in vollsten: Maße gerechtfertigt worden. 'Nicht den Zaren trifft die Schuld, sonder:: seine höchsten Beamten, Januschkewitsch., Ssafonow rund Suchomlürow haben gegen seinen ausdrücklichen Will«: den bereits an: 29. Juli teilten Mobilmachnngsbefehl nicht rückgängig gemacht, sonder:: auf eigene Verantwortung d n r ch gef u h r t. Dabe i war ihnen wohl bekannt, daß D«ttschlai:d hinter dem Rücken Oesterreich-Ungarns stand, daß Kaiser Wilheln: die Be- z:ehnngen zwischen Derttschland m:d Rußland von der Aufhebung de- Mobilmachungsbefehles abhängig gemacht hatte.
Die Beamten des Zaren fürchteten die Folgen, die aus ^den: Mstellen der bereits im Gange befindlichen Mobill j machung erwachsen kömtten. Suchomlinow fürchtete für seine
eigene Stellung und sah den Kerker vor Augen für den Fall, daß die 400 000 bereits einberufenen Reservisten Schwierigkeiten machen sollten. Die Sorge für sein eigenes Wohl ließ ihn die grausigen Folgen des ganzen Weltkrieges aus sich nehmen, und er beschloß mit seinen Mitschuldigen, dem Zaren vorzulügen, die Mobilmachung siiche nur in den Bezirken der Südwestgebiete statt. Allerdings gelang es am anderen Tage dem Ministerpräsidenten Ssasonow, den Zaren in 1 0 M i n u t e n davon zu überzeugen, daß keine Möglichkeit vorhanden sei, die allgemeine Mobil mach- ung rückgängig zu machen und daß die Aufhebung der Mobilisation für Rußland verderbenbringend sei.
Damit ist das Räukespiel der russischen .Hofintrige aber noch nicht zu Ende. General Junaschkewitsch hat weiter folgende Aussage über seine Unterredung mit dem deutschen Militärattache gemacht:
„Ich gab ihm das Ehrenwort des Generalstabschefs, daß in jenem Moment, genau um 3 Uhr, am 29. Juli, die Mobilmachung nicht erklärt sei. Ich erinnere mich dieses wichtigen Moments in allen seinen Einzelheiten genau. Der Major glaubte mir nicht. Ich bot ihn: an, es schriftlich zu geben, was er höflich ablehnte. Ich hielt mich sür berechtigt, ihm solche Erklärung schriftlich zu geben, weil die Mobilmachung in diesem Moment tatsächlich noch nicht erfolgt war. Den Nkas darüber hatte ich bei mir in d er T asche."
Dem russsi'chen Ge:reralstabtzchef kan: es demnach nicht darauf an, durch eine ehrenwö rtlrche Erklärung eine bewußte Täuschung, hervorzurufen.
Also Lüge und Täuschung Karen die Mittel, durch die um ihr eigenes Heil besorgte Schranzen des willenlosen Zaren das Unheil des Weltkrieges herausbeschworen haben. Was man jetzt von de« weiteren russischen Dokumenten zum Weltkriege zu halten hat, bedarf keiner Frage mehr. Wahrhaftig, es ist zu verstehen, warum England alles daran gesetzt hat, die Veröffentlichung der russischen Geheimakten, zu hintertreiben. Die ganzen Anschuldigungen gegen den „deutschen Mil:tar:smus" wären schon vorher damit in nichts zusarnmengebroch«:, wie sie jetzt in sich zusammenbrechen.
, Interessant yt cs jetzt' nur' wie Kerenski, der sich so entschlossen an die Seite der. Hetzprediger gegen den „deutschen Militarismus^ als Urquell alles- Usbels gefielt hat, angesichts dieser neuen Enthüllirnigen seine ©tefftimg weiter rechtfertigen will.
Das grelle Licht, das ans diesen dunkelsten Akten des Weltkrieges hervor leuchtet, wird ihm so unerwünscht und schmerzlich sein, wie seinen gesamten Ententebimdern.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien. 29. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbarl:
O e st l i ch e r Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen.
Unsere bei F o c s a n i kämpfenden Verbündeten erstürmten gestern das Dorf Muncelul und warfen den Feind über die Höhen nördlich dieses Ortes zurück. Die Beute beträgt über 1999 Gefangene, 3 Geschütze und 59 Maschinengewehre.
Heeresgruppe des Generaloberst Erzherzog Josef.
In den Tälern der Putna und Susita fühlten rumänische Abteilungen ergebnislos vor. Südlich von O c na entrissen österreichisch-ungarische und deutsche Truppen dem Feind eine Höhe. 699 Gefangene find eingebracht. Gegenangriffe wurden abgewlesen.
H c e r e s f r o n t d e s G c n e r a l f e l d m a r s ch a l l s Prinzen Leopold v o n B a y e r n.
Nichts von Belang.
I t a l i c n i s ch e r K r i e g s sch a u p l a tz.
Das Ringen der ! 1. Iso nzo -Sch lach t schwoll gestern zu besonderer Höhe an. Die Wucht des italienischen Angriffs war noch stärker als in den vergangenen Tagen. Der Erfolg blieb unbestritten unseren Waffen. Auf der Hoch fläche von B a i n f i z z-a — H e i l i g e g e i st richtete sich — von verschwenderisch schießenden Batterien aller Kaliber mttcrstützt — die Gewalt des feindlichen Stoßes vor allem gegen die Räume von Kal Und PodleSco. In stundenlang andauerndem schweren Kampfe gewannen unsere Tapferen vollends die Oberhand über die durch Verstärkungen ununtett brachen genährten Massen des Gegners. Spät in der Nacht wurde der letzte italienische Ansturm abgewiesep. Außerordentlich heftig brandete der Kampf wiederum um den Besitz des feit Tagen heiß umstrittenen Monte San Gabriele. Als es in den Abendstunden am Nordhnng einer italienischen Kampfgruppe gelungen war, in unsere Stellung einzudringen, wurde sie durch Abteilungen der Regimenter 29 (Neu-Sandec), 34 (Kassa) und 87 (Cilli) im Gegenstoß gefaßt und aufgerieben. Ein italienischer Stabsoffizier und 299 Mann blieben in unserer Hand. Ein weiterer Angriff kurz vor Mitternacht nordösttich des Gabriele, ohne Artil lerieeinleitung angefetzt, wurde durch unser Feuer nieder- gestreckt.
Eine mächtige italienische Angriffswelle sollte östlich! von Görz und nördlich des Wippach-Tales Bahn schaffen. Nach sechsstündiger Artillerievorbereitung brach mittags die feindliche Infanterie gegen unsere Linien vor. Am Friedhof von Görz und bei Graeigna wurde der Gegner durch die hervorragende Wirkung unserer Batterien, denen überhaupt reichlicher Anteil an dem gestrigen ErftNg gebührt, zum Weichen gezwungen. Bei Sau Marco hingegen tonnte der Feind erst in ellntterlem Ringen von Mann gegen
Mann zurückgeworfen werden, wobei sich namentlich die bewährten Kämpfer des nordböhmischen 2. tzäger-Bataillorrs und des kroatischen Infanterie-Regiments Nr. 98 hervortaten. In engem Kampfraum brachten wir hier Gefangene von sieben italienischen Regimentern ein.
Auf der 51 a r st h o ch f l ä ch e kam es zu keinen größeren Kampfhandlungen. T r ie st wurde neuerlich von feindlichen Fliegern heimgesucht. Die in die Stadt geworfenen Bomben richteten keinen nenrwnswerten Schaden an.
Der Chef des Generalstabes.'
Wien. 29. Aug. (WTB.) Aus dem Kriegspreffeguar^ tier wird mittags gemeldet: Von Selo am oberen Jfonzo bis zur Wippach gestern wieder starke Kämpft. Der Feind ist überall abgeschlagen.
* * *
Die Kämpfe in west und Ost.
Berlin, 29. Aug. (WTB.) Geschwächt durch die schweren Verluste bei den vergeblichen Angriffen der letzten Tage, war die Kampstätigkeit der Alliierten am 28. August an der gesamten Westfront gering. In Flandern tvurde den Engländern auch der geringe Gewinn ihres letzte:: großen Angriffes vom 27. und 28. August wieder entrissen. Ar erfolgreichen: Vorstoß wurden die von den Engländern noch bei Frezenberg besetzten Gräben wiedergenon:men. Die dtrtille- rietätigkeit hielt sich an der ganze:: flandrischen Front infolge des stürmische:: Regenwetters in mäßigen Grenzen. Nur von Draaibank bis Hooge lebte sie um Mitternacht auf. An der von Langemarck nach Norde:: führenden Sttaße kam es im Vorfeld zu Patrouillenzusaminenstößen, die sür die Deutschen günstig Verliesen.
Auch in: Artois lebte das Artilleriefen er nur zeitweise auf. Englische Patrouillen wurden am 28. abends und an: 29. früh südlich von Hulluch abgewiesen.
In der Gegend von St. Qneirtrn brachen englische Teil- Vorstöße gegen die de:rtschen Gräben östlich Malakow-Ferme und südöstlich von Colog::e-Ferme in: Ab-wehrfeuer zu- sammen. An der AisnefroM kam es lediglich zu Patrouillen^ ge fechten. Deutsche Stoßtrupps holten südlich Cernh am 28. August 9 Uhr vormittags Gefangene aus den fr<vrKiffi- schcn Gräben.
Vor Verdun vernwchten die Franzose:: sich fett ihrer Niederlage bei Beaumont nicht zu neuen Angriffen wieder aufzuraffen. Auch die Arttllerie beschränkte sich, durch die deutsche Gegenwirkilng :riedergehalten, auf mäßiges Stö- rirngsfeuer.
Im Osten ran: es lediglich in der südwestlichen Mo-lda:.' zu größeren Kampfhandlungen. Die tt: den: Gebirgswinkel zwischen Ditoz und Susita stehenden Rumänen erlitten neue schwere Einbußen. Auf ihrem retteten Flügel verloren sie die Höhe nördlich von Grozesei. Wütende Gegenstöße vermochten sie ihnen nicht iviederznbringen. Auf dem linken Flügel drang der Angriff der Verbündete:: nach Erstürmung des Dorfes Muncelui beiderseits der Susita nach Nord westen vor. Mehrere starte rmnäuische Stellungen wurden hintereinander in siegreichen: Sturmlauf überraunt. Die eigener: Verluste waren hier wie bei Grozesei gering, die feindlichen schwer. Die Rumäne:: versuchte:: ihre bedrängten Flügeltrnppen vergeblich durch stänke Angriffe im Zentrum zu entlasten, die tiefgegliederte Massen beiderseits des Et Rosboui, in: Susitatal, nördlich Soveja, sowie zwischen Putna Und Susita bei Gaurilo und Raeoasa vortrugen. Sie scheiterten sämtlich in: Abwehrfeuer der Verbündeten. Starke Truppenansalnmllrnger: in der Gegend Marasefti wurde:: unter wirksames Feuer geiron:men.
Wien, 28. Aug. (WTB Nichtamttich.) Aus dem Kriegs« pressequartter wird vom italienischen Kriegsschauplatz ge- meldet: Auch gestern nachmittag wurde am Plateau iwni Bainsizza-.Heiligengeist, dam: :m: de:: Monte Gabriele erbittert gekämpft. Alle Angriffe der Italiener zerschellten. Der Westhang der Höhe 549 bildet einen steilen Talrand an: oberen Jfonzo südlich Selo; diese Hohe haben die Italiener zehnmal vergeblich gestürmt. Helden des Jnfanteriewgi- ments'47 (Ergänzungsbezirk Marburg) und des J:rfanterie- regiments 66 (Ergänzungsbezirk Unghar) waren die 'Verteidiger. Den Monte Gabriele versuchten die Italiener von: Britof aus vergebens zu erobern. Sie wurden, unter schrecklichen Verlusten zurückgeschlagen. Voller Unordnung fluteten ihre Abteilunge:: lvestwärts. Von: östlichen Kriegsschauplatz wird gemeldet: Ein glückliches Uuternehmen zwischen Du je st r und Pruth hat unsere Stellung östlich von Czernoroitz wesent- l:ch verbessert. Nach starker Artillerievorbereitung eroberten gestern vornttttag österreichischarngarische und de-utsckie Infanterie in zweistündigem Kampfe die seitlichen Stellen:- gen :m Raume Dolzek-Bojan. Unter über 1000 Gefcu:qenen befanden sich 22 Offiziere. Der itatierttsche Beruht von: 26. August ineldet die Erbeutnng zweier 30,5-3tn: -Mörser- dies entspricht uicktt den Daffackien. Wir haben den Jta- llenern nur dre unbrauchbar gemachte Lafette eim* solchen Mörsers überlassen; alles andere schafften wir zurück. Die-> iw\r ui-T so leichter möglich, als wir danmlS vtanmäßia und olp:e Emwirttma des Gegners zurückgingen
Wien, 29. Aug. )lus dem KrikgSpresscrmttrtier lmrd von heilte abend imtgtterlt: Tie Kämpft rait 'brr >>ochfläcbe twr .Veillgengnp ’inrb bei Görz dauern mt. Der hatte mrerrre-,
Gr>vlge. Trust ivurde beute vormittm: t) Ubr txm neuem' mÜ nnem italienischen Fliegevgeschwader bomlxntwert. Zn das Fnnei - der Ltadt fiellm etwa 20 Bomben, die nicht unbeträMlnden Sw" schaden mnnacheten. Zlvri Ettnvochier nmrden getötet. verletzt.
Aus dem Große» Hauptquartier-
Berlin, 29. Mg. (W. B. Mtdkl Der Kmier maim bnrtc tm Großen Hauptquattiei- -in Meldung den österreichisch.


