feindliche Fener von Mittag an i mm e r heftiger steigerte, liest unser zusammengefaßtes Vernichtungsfeuer feindliche Älngriffe nicht zur Entwicklung kommen. Kurz vor 6 Uhr Morgens setzte am 24. August schwerstes Feuer auf unsere (Stellungen im Walde von Avocourt bis in die Gegend Toter Mann ein.
An der Ostfront wurden verschiedene Vorstöße der
Nüssen unb Rumänen ab gewiesen.
Der bulgarische Ministerpräsident über die Lage.
B u d a p e sl, 24 -Aug. (WTB.) Ndinisterpräsident R a - doslawow machte gegenüber dem Vertreter des ©ft" u. a. folgende Aentzerungen:
Vielfach wird geglaubt, da. tzder P a p st mit den Rr- igiermrgeir der kriegführenden Staaten Fühlung genommen habe, Er habe v'on vornherein Nüssen lü-ollett, ob diese tm allgen: eilten geneigt seien, seine Initiative in Erwägung zu ziehen. Was mich betrifft, so glaube ich nicht, duß der heilige Vater eine solche Fühlungnahme nötig gehabt litten sollte, beim er war der Zustimmung der Nationen, die imter den Gefahren dieses WeltenbvanL-es leiden, vollkommen sicher. Das Herz aller Völker sbeht auf der Seite des Papstes. Auch wandte der- heilige Vater sich rnehr als an einzelne Regierungen. Allerdings wird von der Entente alles aufgeboten, um die ofserrtliche Mettvwng auf eine schroff abnreisende Antwort vorzubereiten. Die neutraler: Staaten hingegen zeigen wirkliches Wohlwollen. Die Mittelmächte werden auf den konkreten Vorschlag des Papstes eine würdige Airtworl geben, zwar jeder Staat gesondert, ich kaim Ihnen jedoch schon im voraus sagen, daß keiner der Staaten der Mittelmächte sich in Gegensatz ;zu dem Standvirrrkte der Bundesgenossen stellen wird. Die Türkei Nttrd ebenfalls ihrer: Standprrnkt vertreten und diesen werden sämtliche Verbündete sich zu eigen n:achen. Was Bulgarien betrifft, so ist die Note des Papstes uns gegenübei' in keiner Richtung :rngevecht. Der Vorschlag des Papstes wünscht einfach die Balkansrage nach Recht und Gerechttgbett zu lösen. Wir Bulgaren haben unsere längs .des Aegäischen Ufers nwhirenden in Serres, Drama und Kavalla seit langer- Zeit unter einen: frenrden Joch schmach- tenden Brüder, wir t-aben die Hälfte unserer Seele, wir haben rmsere Brüder in Mazedonien befragt, die wir rutter ungeheuren Opsen: befreit habe::. Jetzt können auch schon die durch die werben in der Moravagegend unterdrückten Bulgaren frei armen. Von der Dob r u ds ch <r brauche ich nicht lärvger zu sprechen. Es ist eine in die Heldensage passende Tatsache, >vie wir diese dem mächtige:: Rußland entrissen haben. Wir haben rasch nacl> innen und außen gesiegt. Wer ivagt es, in Zweifel zu ziehe::, und wer könnte uns unserer Erfolge berauben? Was den Bund der Mittelmächte betrifft, bilde:: die Staaten aller Bundesgenossen .gewissermaßen eine kolossale Einheit. Von Tag zu Tag 'lernen wir einander mehr kennen und schätzen. Die Agenten der Entente, die hier und da öerfiicfW, einzuschieichen und Unruhen zu stiften, köirnen der Festigkeit des Bündnisses nichts anhaben. Wir i'chen größte Wachsamkeit, um chre Manöver zu vereiteln. Was den Frieden be- I trifft, so ist es sicher, daß nicht bloß wir, .sondern auch unsere Gegner der: Frieden »vünschen. Wir werden es sehr bedauern, wem: er nicht so bald eintrifft, wie lvir möchten. Wir sehen sehen mit ruhiger Zuversicht dem Tage entgegen. an dem die Entente den Vermittler suchen wird, um den Frieden anMbieten. Der Tag kam: ittcht mehr inert sein, denn wir sind über die Zustände, die in den Ententesta atrm herrschen, genau unterrichtet.
Die Lage in Rußland.
Die Wahlen zur verfassunggebenden Versammlung.
Veto r b u r g, 23. Aiug. WTB. Nichtamtlich .) Meldung der Petersburger Telegraphmagentur. In den: Wunsche, die v erfass u u g ge b e ir d e Bersammlirrng so früh u>te möglich ein> wiberufen, setzte hie vorläufige Regierung die Wahlen daiu auf den 30. Septturber fest. Da jedoch« der größte Teil der Av* £»eireii für die Aufsiel Krug der Wählerlisten de:: Stadtbehörden und Senrstwvs znfällt, die selbst erst durch, allgemeine Wahlen gewählt werden sollen, Iwt sich die Regierung gemäß dem Aufschub der Wahlen diese Kürperschafte:: genötigt gesehen, die 2öahlen *ur vanassunggebanden Versammlung auf den 25. November und ihre Einl>ernfuirg aus den 11. Dezember zu vertagen.
Der Moskauer Kongreß.
Rotterdam, 24. A:w. (WTB. Nichtamtlich.) dem ,.Niemve Rotterdamfchen Courant^' wird den: „Daily Telegraph" aus Petersburg gemeldet: Ter Zweck des am 25. August in M os-
lau MsoMMmtoebendan Kongresses ist dem Publikum nicht ganz klar. Die Sozialisten sind geneigt, ihn als eine Veranstaltung der Mittelklassen anzusehen, die Mittelklassen verdächtigen ihn als Sozialisten Versammlung. Es gehen Gerüchte um über die Möglichkeit eines Konfliktes. Vielleicht wird es der bereitK tagenden vorbereitenden .Konferenz gelingen, eine:: Mittelweg zuj finden, der für beide Parteien annehmbar ist.
Der „Daily News" wird aus Petersbarrg gemeldet: Dve äußerste Linke wird den Kongreß in Moskau wahrscheinlich boykottieren >mrd dadurch in die Karten der äußersten Rechten spielen. Diese letztere setzt große Hoffnungen aus den .Kongreß. Er sollte die Koalition bei ihrem Versuch, das Land zu rette,:, stärke::. Jetzt droht er eine allgemeine Verschärfung des Vafsenkampfcs mit sich zu bringen. Das unsprimgliche Ziel war größere Einigkeit. Jetzt wird bereits von einem Ultimatum der bürgerlichen Gruppe an die .Koalition gesprochen.
Der frühere Zar von einem Eifeubahnunfatt betroffen.
Bern , .24. Aug. (W!TW. dtichtamtlich .) „Jourmrl" meldet ans Petersburg: Der Zug, in dein der Zar und seine, Familie nach Sibirien verbracht wurden, stieß mit einem G üt e rzug zusammen. ES :vurde niemand verletzt, sondern nur der Tranport um 24 Stunden verzögert.
*
Ein neuer Brand in Saloniki.
Athen, 24. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Reu.ternreldu.ng. In Saloniki ist von neuem ein Brand auSge- brachen. Zur Zeit der Abfendmvg des Telegranrms waren über 1CKX) Häuser zerstört.
Seekrieg.
Reue U-Boot-Erfolge.
Berlin, 24. Aug. (Amtlich.) Neue U-Boots-Erfolge im Sperrgebiet um England: 20000 Brutto-Re- gister-Tpnnen. Unter den versenkten Schiffen befanden sich der englische bewaffnete Dampfer Adalia (3847 Br.-R.-T.), mit Holz für England, ein unbekannter, bewaffneter Dampfer vvn mindestens 4000 Br.-R.-T. sowie ein deutscher, beladener Dampfer mit Kurs aus England, der aus Sicherung herausgeschossen wurde.
_Der Che f des Admi ral stabes der Marine.
Aus Stadt und Land.
Gießen. 25. August 1917.
Lebensmittelmarken.
Für die Zeit vorn 27. August bis 2. September 1917 haben nachstehende Lebensmittelmarken Gültigkeit:
Brotmarken der 35. Woche, gültig vom 27. 8. - 2. 9. 1917
Buttermarken, „ 35. „ „ * 27. 8. — 2. 9. „
Fletichn,arten , 35. .. „ „ 27. 8. - 2. 9.
Kartoffelmarken w 35. „ „ „ 27. 8. - 2. 9.
Eiermarken Nr. 14
Zuckermarken Nr. 30 — 92 giiltig bis 31. August 1917. Seisen'.narken für den Monat Aug- gültig bis 31. Aug. vom 1. September ob für den Monn: September.
Ein Umtausch verfallener Marken findet nicht mehr statt: ebenso wird für verloren gegangene Marken kein Ersatz gewährt.
Rennnmclduugen und Anmeldung von Neugeborenen haben nunmehr unter Vorlage der nötige« Ausweise auf dem LebeuSmittclamt zu erfolgen.
Umzüge innerhalb der Stadt und Wegzüge von Gießen find in den zuständigen Bezirken anzumelden.
Gefchäftüstunden dcS Stadt. LebensmtttelamteS von 0—12 Uhr vorm., 2—4 Uhr nachm.
Markenansgabe für Urlauber:
Sonntags von 10—12 Uhr vormittags.
** Die Mehlpreise des Kommunalverbandes. Während im Wirtschaftsjahr 1916 der Kvmmunalver- band Gießen für den Doppelzentner Roggen 23 Mk., für den Doppelzentner Weiten 27 Mk. als Einkaufspreis zahlen mußte, sind diese Einkaufspreise von Reichs wegen für das Wirtschaftsjahr 1917 auf 28 Mk. und 30 Mk. für den Doppelzentner erlchht worden. Es bedeutet dies für den Roggen eine Preiserhöhung um rund 22 Prozent, für den Weizen eine solche um rund 11 Prozent, Erhöhungen, die naturgemäß in den Preisen, zu denen der Kommunalverband von jetz^ab das Mehl an die Kreisgemeinden abgeben kann, zum Ausdruck kommen müssen. Da der Mehlpreis in diesem Jahre weiter noch durch die den Landwirten zu zahlende Drusch- Prämie, durch eine nach den Verhältnissen nicht zu umgehende Erhöhung des Mahllohns, sowie durch die sehr erheblich weiter gestiegener: Sackpreise belastet wird, war es, wie auch die Bekanntmachung im gestrigen Kreisblatt gezeigt hat, nicht zu umgehen, den Mehlpreis entsprechend den
seit Beginn des neuen Wirtschaftsjahres tatsächlich erwach »ende:: Mehrkosten zu erhöhen.
**L ichi spiel Haus Bahn Hof st ra ße Der (pDße Klm der ^Deutschen Gesellschaft für Mutter- und Krndesrcchl, „Die im Schatten leben" ,Schuldlos Geäckßete ist gestern im Lickftfpiei Haus zur Uraufführung gekommen. Die Handlung des Frlms ist nadt bei: Akten des Vereins von .Adele Schreiber verfaßt, von Carl Schneider bearbeitet, :md von )fficharb Eichbery inseeniert. Sie behandelt das ScißcLsal eines, einem herzl-oien Verführer puu Opfer gefallenen Aiädcliens, das mit ihrem Kinde dadurch, daß c im Heim der Gesellschaft .Aufnahme findet, der Verzweiflung entrisse:: und einem geregelten Lehen iviedergegebeu wird Daneben ist das Geschick der schuldlos Geächteten, der uuehelicl' Geborenen, m die Handlung erngifflochteu. Die Darstellung ist überaus spannend >md soll der Hoffnung Ausdruck geben, daß in neuen, Deutschland, dem wir ;vach harten Kämpfen entgegen gehen, auch denen, die bisher im Sclxrtren gelebt haben, alle Rechte erblühen, nach dem« Grundsätze, jedes Kindesleberr ein Stück vor: Deutschlaii > Zukunft, jede Mutter ein Stück von Deutschlands Volkskran Die Hauptrolle der Hamm Mertens, ward von Ellen Richter in packender Form und überzeugender Treue dargestellt Ti. Vorführung fand lebhaften und woplverdienten Beifall.
Kreis Schotten.
je. Schotten, 24. Aug. Das .Kreisamt macht daran: auf' meiksam, daß im Interesse der Ueberwochuug des Verkehrs mi> Gegenständen des täglichen Bedarfs jeder V.ueÄufer den crui- fiordernden Behörden einen einwandfreien Nachweis erbringen muß. vvn wem er die Ware bezogen und zu welchem Preis er sie erwvrlx ^ hat.^ Dies gili sowohl für den Zwischenhandel wie für den Verkauf ml die Verbraucher. Ter Nach.r is nruß durch schristlia Belege^ erbracht werden können. Jeder Verkäufer güt als unzuverlässig und macht sich strafbar, der diese Bnoeise nicht erbringeii kann
Witterungsberrcht.
lOeffentlicher Wetterdienst.)
Ziemlich herber und trocken, wieder ettvas wärmer.
Letzte Hadridicen.
Der Reichskanzler beim Kaiser im Hauptquartier.
Berlin, 24. Aug. (Amtlich., Se. Maj. der Kaiser nahm vormittags im Großen .H<nwtglrprtier den Vortrag des Reichskanzlers entgegen, der rm Anschluß darm: an der kaiserlichen Mittagstafel teilnahm.
Unterstaatssekretär Dr. Müller über die Eruülnunqs aussichten.
Dresden, 24. August. Aus einer Tagurcg für kriegswitt- schaftliche Aufklärung in Dresden berickuetr ltickerstaatssekretar Dr. Müller vom Reichsernähnrngsarnr, «>aß nach den vorliegenden Meldungen die BropzetteideenttL voraussichtlich ausreichend sein lverdo, die Kartoffelernte gctt, dagegen hätten wir nur einst sehr geringe Futtermittelerme. Die bisherige Brotration lwffe man aufrecht zu erhalten, ebenso airnaherird die Fettration und die Fleischration, die vielleicht zeitweilig sogar erhöh: werden könne. Die Bevölkerung werde voraussichtlich auch genügend mit Kartoffeln versorgt werden können, vorausgesetzt, daß alle Schweinebestüude entsprechend der knappen Futtermittelvorrate herabgesetzt werden Maßnahmen in dieser Richtung find bereits getroffen unb werden nach weiter getroffen werden. .Sollten diese nickst genügen, so sei eine Atasfenabschlagung kaum zu vermeiden, venu in erster Linie müsse der Futtermittelbevarf der Milchkühe und Zuckt- imd ArbeirS tiere gedeckt werden.
Die Ernte in Süddentt'chland.
Karlsruhe, 25. ?lug. (L. A.) Nack übereinstimmenden Berichten aus Baden. Württemberg, dem Elsaß ffel die Ernte ausgezeichnet aus^ und wurde überall gut erngebracht. Der GetreÄe- drusch übertrisft an Körnerertvag alle Erwartungen. Die Obft- ernte füllt infolge reichlicher Niederschläge sehr ergiebig aus.
Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
Bet r.: Höchstpreis für Kartoffeln vom 25 August 1917.
In illbänderimg uuserer früheren Bekanntmackumgen wird der ErzeugerHöchstpreis für Kartoffeln twm 26. August >917 ab bis auf weiteres auf 7.50 Mark für den Zentner :md der Klein ha nd e l s b öch stpreis für Kartoffeln vom 1. Septem der 1917 ab bis aus lveiterrs all! 10 Pfg. für das Pfund festgesetzt Im übrigen bleiben unsere Be kam tttn ackuu bgen :wm 21. Jmii :md 21. Frlli 1917 (Darmstädter (^eittmgen 144 und 169 aufrecht erhalten.
Darm stad t. den 25. August 1917 Üandeska rtvffel ftell e.
Hechler.
An den Oberbürgermeister zu Gießen und die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Vorsleheirde Preisfestsetzung ist ortsüblich lwtännt zu mack-en. Gi e ßen . den 25. August 1917
Großherzogliches Kreisamt Gießen.
Dr. Usinger.
Todes-Anzeige.
Am 23. Aufruf vej^chied nach kurzem aber schwerem Krankenlager mein inuigstjreliebter, unvergesslicher Mann, unser lieber Vater, Sch wiegorvator, Orossvator, Bruder, Schwager und Onkel
Louis Opper, Gastwirt
im 66. Lebensjahre
Die trauernden Hinterbliebenen:
Christine Opper geb. Becker Familie Ludwif; Opper, z. Z. im Felde Familie Wilhelm Opper, z. Z. im Felde Familie Heinrich Opper, z. Z. im Felde Cndwifir Cielssler, z. Z. im Felde.
Alten-Buseck. Ruttershausen, den 24. August 1917.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 26 August, nachmittags 3 Uhr statt. 05233
Absatz-Ferkel
von bester Zuckst sckitlellwüchsige 3iaffc. lang' gestreckte, breit- buckelige Tiere, die besten zur lucht und Schnellmast. Sebr
gute Fresser, kerngesund, ea.
6 — 8 wöchige 8—10 wöcbzge 10—12 wöchige 12—14 wöchige 14—16 wöchige
21—32 Ai f. 33—40 Mk. 41-48 Mk. •19—58 Mt. 59—68 Mk.
16-18 wöchige. 69—80 Mk. Für In Schweine lebende Ankunft Garantie. Nach- uahineversnnd. Bahnstation genau angebeu. 59551) Fr. Jom. Ilochntinrui, Bbtrstadl k. D. ,.Schweizer- lians". Perurni Wr. rr»z.
mmmamammmmmm
Biciienstllliterverkiit kikßeil uni Ilinmeili
Versammlung
Sonntag, den 26. d. M., nachmittags 3 Uhr,
bei Mitglied Kr a ft in Gießen, Franks. Stt. 81. Tagesordnung siehe „Biene".
Frühbirnvevfteigerung.
Dienstag, den 28. August sollen an der Kreisstraße Lich - Eberstadt - Oberhdrgern etwa 15 Bäume Frühbirnen (ca. 66 Ztr.) versteigert
werden.
Anfang vorm. 9 l , Uhr am Hof 6-ill.
An demfelben Tage, nachm. 3 Nhr, etwa 6 Bäume mit Frühbirnen an der Kreisstraße Lich' Steinbach.
Zusammenkunft an der Turnhalle Lich.
Der Großh. Kreisbaninfpektor
des Kreifes Gießen. m*#
Winterschafweide.
ic Gemeinde Inheiden beabsichtigt, ihre Winterschafweide für den kommenden Winter zu verpachten. Da die Feldgemarknng Feldheim mit gehütet werden darf, bietet die zu behütende Flache, bei normaler Witterung, vollständige Nahrung für eine Schafherde. Pächtliebhaber wollen sich an die Bürgermeisterei wenden.
6290
Eber-Versteigerung.
Montag,den27.August, vormittags 16Nhr,
wird auf der Unterzeichneten Bürgermeisterei ein Oemcinde-Sber, Raffe veredeltes Landschwein (Hannoveraner), welcher wegen Vermeidung von Inzucht abgeschaffl werden muß, versteigert werden. Qneckborn. am 24. August 1917.
Großh. Bürgermeisterei Qneckborn.
Schmid.t. «2«
Aus der Landrichter Dr. Miillerscher Stiftung zu Darmstadt sind durch die unter, zeichnete Behörde
1. Fünf Unterstützungslegate von je 500 Mk. jähr lich an bedürftige elternlose Studierende
der Rechtswiffenschaft aus den Provin en Starken bürg und Oberheffen,
2. ein Unterstützungslegat von jährlich 5)00 Ml. an eine bedürftige, nicht kinderlose Witwe eines richterlichen Mitgliedes bei einem der Amtsgerichte oder Landgerichte der Provinzen Starkenburg oder Oberheffen, vorzugsweise als Beihilfe zur Erziehung minderjähriger Kinder zu vergeben. Bewerbungen um diese Legate sind Vinnen vier Wochen bei der Unterzeichneter' Behörde einznreicheu.
Darmstadt, den 21. August 1917. Großherzogliches Ministerium der Finanzen. Abteilung für Finanzwirtschaft und Eisenbahnwesen. _ In Erledigung : Dr. Roh d e. ,. D
Holzversteigerung
'cvUftflevt werden: Donnerstag, bett 30. l. Mts. >u
de» Domouialwalddislriktcn Fucksbm, ^ und 9 und Stemvelschlag 3 der ^orsiwartci (Oroücn«Linden Scheiter Rm.: 4 Eicde. A3 Mieter, i /stritte, Knnvvel Rm.
« «kW,. >.' Birke. > Vindc. r>!Ui UNeirr :«ris„,,»eürn 1480 Eickie. 1440 tfierev, 60 Fichte «türte Rm \>ictcv Bepinn der Versietsenma vorm. 9 Ubr im Diuriki Fuchsbau. Weitere Auskunft erteilt («irofib. Aorttuuni MengcS, Forstbaus Bamnganen.
Gießen, den 24. August 1917.
Großh. Obersörsterei Schifienberg. _ Trautwein. tüjtöR
Holzversteigerung.
'erden versteigert: Mittwoch. 29. i. 35.,
ES mevoen neruemert: wnttwoch. 29.1. M . aus de Doznauialwalddistrikt Bnckwald 14, \: K is* : adtritci .hm.: 8 Buche, 1 piche Knitvvel Rm. Buche. 9dickte Mefer. 31 Fichte Reisig Rm.: 74 Bückte. 26 Eiche 4t-> .9:efer. 246 Fichte, 98 desgl in Schidttdanien: Stöcke Rm 6 Buche. 1,1, Mieter. 20 Fichte. 'Beginn bet r'ret'teigernn vormittags 10 Ubv im Distrikt Buchwaid ','nüevc 21,:«. ennft evtctlt Grogb Forstwart Räuber zu r reto n b vtu Wietzen, «4 August 1917.
«roftu Ob er f ü r ste rei Tret^
0 V T ran: wein
xm ft


