m. 196
Erstes Blatt
16Z. Jahrgang
Mittwoch. 22. August m
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Der Reichskanzler im hauptausschug des Reichstags.
(WM.) Grohes Hauptquartier. 21. August. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Nu pp recht.
Auher zeitweise starkem Zerstörungsfeuer in einigen Abschnitten der flandrischen und A r r a s - Front keine gröberen Kampfhandlungen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Der erste Tag der Schlacht von V e r d u n nabm für die Franzosen denselben Ausgang wie die groben englischen Angriffe in Flandern am 31. Juli und am 16. August. Ueber- tegenheit an Mattrial und rücksichtsloser Masseneinsatz von Menschen konnte die deutsche Kampfkraft nicht brechen. Geringer örtlicher Erfolg stcht dem Scheitern des Angriffs auf einer Front mm mehr als 20 Kilometern gegenüber.
Am 11. August begann die gewaltige Arftillerievor- dereitimg fiir den groben Stotz, den gestern auf Englands
Gcheih Frankreichs Heer vollzog. Vom Walde von Avr
Avocourt bis ziml Ostrande des Eour- riereswaldes wurden unsere Stellungen durch die in den letzten Stunden vor dem Angriff gesteigerte Artilleriewirkung des Gegners in ein weites ödes Trichterfeld verwandelt.
Am frühen Morgen des 20.8. brach die französische Infanterie in dichten Angriffswellen unter dem Schutz des nach vorn verlegten Artitttneseuers tiefgegliedert zum Sturm vor.
An vielen Stellen drangen die schwarzen und weißen Franzosen in unsere Mwehrzone ein, in der jeder Schritt vorwärts unseren Kampftruppen durch blutige Opfer abgerungen werden mußte. Erbitterte NaMmpfe und kraftvolle Gegenstöbe warfen den Feind fast überall zurück.
Der gewaltige Kampf tobte tagsüber hin und her. Auf dem westlichen Maasrfter verblieb nur die Höhe Toter Mann und der Südraud des Nabenwaldes den Franzosen. Wir liegen hier hart am Nordrand der Berge. Auf dem Ostufer ist die Kampflruie iwch geringer verschoben. Nur an der Höhe 344, südöstlich von Sarnogneux und im Fosses-Wald hat der Feind etwas Boden gewonnen.
Die Ntastnahmen der Führung buben sich glänzend be- roührt. Neben der mit vorbildlicher Ausdauer und Tapferkeit kämpfenden Infanterie gebührt auch der Artillerie volle Anerkennrürg, deren vernichtende Wirkung die feindlichen Vorarbeiten und den Aufmarsch zuni Angriff empfindlich schädigte, und die an der erfolgreichen Abwehr hervorragenden Anteil hat.
Die anderen Waffen, insbesondere Pioniere und Flieger, trugen zum guten Ausgang des Tages wesentlich bei.
DieVerlustederfranzüfischen Infanterie sind ihrem Masseneinsatz entsprechend außerordentlich h o ch.
Die Schlacht vor Verdun ist noch nicht zu Ende. Heute morgen sind an vielen Stellen der Front neue Kämpfe entbrannt. Führer und Truppen vertrauen auf günstigen Abschluß.
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26 feindliche Flieger sind abgeschlossen worden. Wir haben fünf Flugzeuge verloren.
O e ft l i ch e r Kriegsschauplatz.
Von der Düna bis zur Donau ist die Lage unverändert.
Mazedonische Front.
Nichts Neues.
Der Erste Genera!auartiermeister Ludendorff.
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Wien, 2k. Aug. (WTB.) Nichtamtlich. Aus dem Kricgspresstauartier wird mittags gemeldet: Die Schlacht am Jsonzo nimmt auch weiterhin einen für uns günstigen Verlauf. Wir können mit den seitherigen Ergebnissen vollauf zufrieden sein.
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Die Abeudberichte.
Berlin, 21. Aug., abends. (WTB. Amtlich.)
In Flandern Artillerietätigkeit wechselnder Stärke. Nördlich von Lens örtliche Gefechte.
Vor Verdun wird an einzelnen Stellen der Front noch gekämpft. An der Höhe 304 wiesen wir fünfte französische Angriffe ab.
Im Osten nichts wesentliches.
Wien, 2k. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Aus dem Kriegspresse quartier wird -aut 21. August abends gemeldet: Die Schlacht am Jsonzo dauert gleich heftig irrt. Das Schwergewicht liegt auf der Karstlwchfläche. Sie steht gut. _ ^ __
Die Rede, die der Reichskanzler gestern im Haupt- ausschnß des Reichstags gehalten hat, atmet eine vorsichtige Zurückhaltung. Es zeigt sich, daß Dr. Michaelis nichts gesagt hat, was dem feindlichen Auslande als Zielscheibe für Angriffe nnd Unterstellungen dienen könnte. Welche endgültige Antwort dem Papste von der deutschen Regierung wird, das hängt, so sagte der Kanzler, zuni Teil auch ab von der Verständigung mit unseren Bundesgenossen, die übrigens sehr schnell werde stattfinden können. Die Ausführungen des Reichskanzlers bedeuteten im übrigen eine geschickte Korrektur falscher Svusfassungen, die sich ans Grund unserer letzten innerstolitisehen Vorkommnisse gebildet haben mochten. D.. Michaelis zeigte der Welt die kraftvolle Grundlage, auf der Deutschland, dessen Bündnisse mit seinen Waffengefährten so feststehen wiie jemals, am Beginn des inerten Kriegsjuhres sich aufrichtet. Da sind unsere militärischen Erfolge und Aussichten. Hindenburg lobt sie, iu- imtteu der gewaltigen Arbeiten stehend, die der Abwehr der verzweifelten Anstrengungen unserer Feinde gelten. Stolze Worte erklangen vom Regierungs tisch; auch die Erfolge des U-Äoot-Krieges machen uns sicher und ver- vertrauensvoll. Eine Korrektur der Meinungen wurde nach
zwei Richtungen hin vollzogen. Der Reichskanzler erllärte. daß, solange der Vernichtmrgswille unserer Feinde an- dauere, von unserer Seite kein Friedensangebot kommen könne. Darin sei das ganze Volk sich einig. (Sr rückte damit also die bekannte Mehrheitsentschließung des Reichstags zurecht. Die Feinde mochten sich.mit Hoffnungen tragen, auf dem Boden dieser Mehrheit würden neue Friedenszweige erwachsen, die ihnen bittend nnd lockend entgegengetragen würden. Diese Illusionen hat der Kanzler zerstört. Es ist ein Erfolg seiner Tätigkeit, seiner Verhandlungen mit den Fraktionssührern. Sodann wies Dr. Michaelis die Legende zurück, als hätteir die Mittelmächte das Eingreifen des Papstes veranlaßt und als seien sie irgendwie damit im Spiele. Diese offene Erklärung wird gleichfalls nützlich wirken. Wenn er hinzusiigte, er wolle stets im Meinungsaustausch mit dem Hausttaus-schuß des Reichstags bleiben und nichts Entscheidendes unternehmen, bevor er das Parlament vertraulich unterrichtet habe, so entspricht dies längst geäußerten Wünschen, die berechtigt sind. Einem fähigen und starken Kanzler kann es auf diese Weise gelingen, manche Unklugheiten.Halbunterrichteter abzuroehren, und das Vertrauen des Volkes wird in diesen unruhigen Zeiten nicht zum Dornröschenschlas verurteilt.
Es gibt natürlich Leute und Politiker, die von dieser neuen Kanzlerstolitik nicht sonderlich erbaut sind. Wir haben gestern das Berliner Tageblatt genannt, das den Hauptaus- schuß zum Widerstand, zum selbständigen Handeln ausrief. Auch der „Vorwärts" bläst nun in seiner gestrigen Dienstag-Nummer ein bißchen Alarm, aber er hat lange nicht den beißenden Ton des Abtrünnigen, wie das andere Berliner Blatt. Der „Vorwärts" bringt in seinem Vorbehalte etwas Humor. Er erinnert an die bekannte Tatsache, daß man wilde Elefanten mit Hälfe von zahmen fängt: „Erfolgt der Elefantenfang, wie das in Indien oft der Fall ist, m Staatsregie, so nennt man diese zahmen Elefanten auch Negierungselefanten." Wo diese Einleitung hinaussoll, wird sodann in folgenden Sätzen deutlich gemacht:
„Ein Kanzler- ist gekommen, ohne daß der Reichstag um seine Pöeinung über ihn besingt worben ist, und dieser Kanzler hat bann einige Abgeordnete <m seinen Gehilfen ernannt. Tre haben, das ihnen angebotene Amt angenommen ujnd, soweit sie Reichstags- abgeordnede ivaren, ihre Mandate schleunigst niedergelegt. lieber ihren Fraktionen schwereerd, werden sie doch gefällige Vermittler zwischen diesen und der Regierung bleiben, und als Ergebnis droht statt einer Machtettveiterung des Reichstags gegenüber der Regierung ein Heräbsinken des.Parlaments und eine Erhöhung der gouvernententalen Machtstellung. Ans diese Gefahr muß, um ihr zu begegnen, vechtzeittg hingewiesen werden, und man wird, ohne Absicht der persönlichen Kränkung, bic_ in ihrem Rang erhöhten Abgeordneten mit den Regicrungs- ele sauten Tennents vergleichen dürfen, von denen der eilte iur- gemein alt und roeise, der andere voller Liebenswürdigkeit ist, vor denen ^ beiden sich aber' doch ieder Elefmtt in acht nehnnn muß, der seine schöne Urwaldsieihnt behaupten will."
Dem „Vorwärts" kommt es auf „die tatsächliche Macht des Reichstages" an, „jeder Regierung das Negieren unmöglich zu machen". In der Sache selbst, in der Frage der päpstlichen Anregung, hat die sozialdemokratische Fraktion jedoch dem Reichskanzler keine Opposition gemacht. Sie erkennt die Beweggründe und die Gesichtspunkte der Regierung als stichhaltig an. Wenn nun der neue Reichskanzler sich in der politischen Kunst bewährt, wenn er bekehrt und belehrt, dann wird vielleicht das Brummen über den fehlenden vollständigen Parlamentarismus immer leiser und ungefährlicher werden. Der Artikel des „Vorwärts" klingt in die Worte aus: „Wahret eure Würde, nehmt eure
Freiheit in acht!" Indessen sind ja die Männer der Regierung nnd der Parteien wirklich doch keine Elefanten, und der „Vorwärts" stellt dem Parlamentarismus eigentlich ein schlechtes Zeugnis aus, wenn er den Charakter und die Intelligenz der „wilden Elefanten", nämlich der Fraktion sw. ärmer, so niedrig einschätzt, wie er es bei seinem Vergleiche tttt.
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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 24. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart:
Oöstlicher und Balkan-Kriegsschauplatz.
Unverändert.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Die 11. Jsonzo sch lacht ist in vollem Gange. Der Feind setzt alles daran, die Kraft unserer in 40 blutigen Schlachten siegreich gebliebenen Abwehr zu brechen. Dies ist ihm an keinem Punkte der von den Höhen der Jütischen Alpen bis an die Adria reichenden Wahlftatt gelrmgen. Am nördlichen Flügel der 70 Kilometer langen Linie im Vrsch- und Krn-Gebiet, löste sich der italienische Angriff dem Felsgelände gemäß in einzelne Stöße auf, die alle glatt abgeschlagen wurden.
Südlich von Auzza und östlich! von Canale vermochte der Feind unter Einsatz neuer Kräfte unsere Front etwas zurückzudrängen. Der italienische Angriff bei Vrh wurde aufgefangen, nachdem einzelne Llbteilungen bis zur vollen Umzingelung den Platz behatrpttt und dann den Rückweg mitten durch den Angreifer gefunden hatten. Zwischen Desola und der Wippach prallte in Tag und Nacht andauernden Kämpfen ein Ansturm nach denr anderen an unserer hetdenmittigen Linie ab. Neben dem Schützenregnnent Nr. 7 hat sich wieder die österreichische erste Landsturm-Brigade, Mannschaften ans Oesterreich unter imd ob der Enns, besonders ausgezeichnet.
Gleich erst)lgreick; fochten die bewährten Verteidiger der Karstl-ochfläckze. Die Eroberung des zerstörten Dorfes Sclo bildet den einzigen örllichen Erfolg, den hier der Feind, Tausende von Männern opfernd, zu erringen vermochte . An zwei Schlachttagen blieben über 5600 Gefangene und 30 Maschinengewehre in unserer Hmw.
Nordwestlich von Arsiero holten Abteilungen des zweiten Tiroler Kaiserjäger-Negiments und Sturnrpattouil- len vier Offiziere, 90 Mann und ein Akaschinengelvehr ms den italienischen Gräben.
Der Ehef des Generalstabes.
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Die Schlacht bei Verdun.
Berlin, 21. Aug. (WTB.) Nach nenntägigem Artilleriekampf ttat ans beiden Maas-Ufern am 20. August gegen 5 Uhr morgens die französische Infanterie zum Angriff in mehr als zwanzig Kilometer Breite an. Fast ans der gesamten Front wehrte unsere tapfere Infanterie, wirksam durch die Artillerie unterstützt, den Angriff ab. Die Höhe „Toter Manw' nnd der Südrand des Rabeinoakdes verblieben den Franzosen Wir wollen den Erfolg des Feindes nicht verkleinern. Er hat hier eine vietumsttittene Höhe gewonnen, die fijr die Beobachtung gegen die mächtigen Höhenstellungen des Narre-Rückens von Bedeutung war. Wir dürfen ihn aber auch nicht liberschätzen, denn westlich und östlich von der in Tiefe und Breite begrenzten jLin- bruchsstetle haben wir noch wichttge Höhenstellungen, darunter die vielgenannte Höhe 304, in unserer Hand. Der Verlust des „Toten Mannes" übt daher auf die Gestaltung an der Nordftont von Verdun keinen entscheidenden Einfluß aus.
Die Uämpse in Wrft r-nd Gft.
Berlin, 21. Aug. (WTB. Nichtanttlich.) Trotz klarer Sicht setzten die von 'den Mpssenstürmen der letzten großen Llngrisfe erschöpften Engländer bai Angriff an der flandrischen Front nicht sott. Die feindliche Feuertättgkeit hiett sich nn allgenremen in Niläßigen Grenzerr. 2ln: Abend des 20. nnd während der Nacht schwoll das Feuer an der Küste zu größerer Heftigkeit an, ebenso Steigerte es sich am Abend nordöstlich Ppern, wo es am Morgen des 21. zunt Trommelfeuer anwnchs. Ein Angriff ist bisher nicht erfolgt. In der Nacht vom 19. zunr 20. wurden in der Gegend von Ipern m-ekrere Engländernester gesäubett und eine größere M- zahl Gefangener und Maschinengewehre eingebracht. An der Arrasfront lag aus verschiedenen Abschnitten, so bei Lens, Vermelles und Novelle zeitweise starkes feindliches Artillerieseuer. d'Srdlich von St. Quentin verliefen am Näorgen des 20. Aug. Hand- grmratenkämpse südöstlich Vendhuille für uns günstig. Der größte Teil des 'dortigen Englandernestes kam ivieder in unseren Besitz.
Beiderseits der M a a s warfen die Franzosen ihre dichten S1 n r m ha n sen mit der gleichen Rücksichtslosigkeit und ohne jegliche Schonung des MeuscheuMaterials in den Kainpf rvie seinerzeit bei der Apttloffensive an der Aisne mtter der Führung llttvelles Ihre Blutopfer sind id-ementsprechend gleich hock), während ihre An- sangserfolge wiederum äußerst beschränkte sind. In dichten Wellen^ dahütter geschlossene Reserven, stürmten weiße und schwarze Franzosen in dem zerwühlten Tttchterseld. Unsere Vorposten bei Enmiere imd auf dem Talonrücken tvichen planmäßig aiff die Hauptstellungen zuttick. während unsere Batterien, Dttnenwerser und
schineng Qieljix äi den dichten Massen des nachd-rückenden Gegners furchtbare Verheerungen Mrrichteten. Am unerschuttettichen Gürtel unserer Hauvtstellung prallte der französische RcrmMstoß unter schwersten blutigen Verlusten fick den Llngreifer zurück. Nur an einzelnen Stellen, wo die dichten französischen Sturmmassen unseren Feuervoryang hatten durchdringen können, gelang es ihnen im' ersten Ansturin, in unsere SLellnng einz-udringen, so sin Walde von Avdooutt, westlick) der^Höhe 304, am Toten Mann, aus der Höhe 344, südöstlich von Samogneu^', am Fvsses-Wald und am Ebnrme-Wald. Mit ungeheurer Wnäst warfen sich unsere Stoß- bereitschaften mmnreln dein Gegner entgegen und drängten den mit äußerster Wut känrpsinden Feind, der ieden (traben ab schnitt und jede Trichterlinie > mit anßerordentticher Zähigkett verteidigte, schrittweise wieder zurück. Die wechselvollen schweren Kämpfe^, sbei denen die Franz ose?: immer wieder von neuem vor- stürmten und immer neue Infanterien!assen vorwarfen, setzten sich bis in die Dunkelheit hineiu fort. In diesen Kämpfe^! erlitt der Franzose, der seine SturiNhavsen ohne jck>e Schoirung ins Feuer warf, allerschwerste blutige Verluste. Nack bin- und ljerwvgendcnt Kanwfe ist die Kuppe des Toten Mannes in Feindes- l-and geblieben. Ebenso gelang es ihm', sich im Rabenwalde, aus der Höhe 344 und der Fosses-Schlucht festzullaMmern Seit den: frühen Morgen des 21. ist auf denr Ostuser der Maas die Schlackt von Neuem heftig entbrannt. Unsere Attillerie unterstichle die '.J!n- santettetrnppen erfolgreich, ebenso gebühtt rmseren Fliegergeschwadern vollste Anerkennung.
An der O st f r o n 1 scheiterten n!ehrere feindliche GegenMigrisse, die teisiveise 15 Wellen tief gegliedert gegen die Frontlsine Eosna - Crozesei—Glasfabrik vorgetragen wilrden, unter schweren Verlusteu für den Gegner. Die Höhe §95 nordöstlich Svweja Nnttde sttrrn!>O!der Hand zuni Teil nach erbittert^! HandgrMrctteukämpfen genoinmen Starke feindliche Gegenangttfse scheiterten blutig. Fm Nachstoß nahmen wir einen weiteren SttrtzPunkt und brachten Beute etn. Französische Berichte
vom 20. August, nachmittags 2 Uhr. In Belgien ziemlich lebhlcrster dlttilleriekampf nördlich Bsischoote.
In der, Champagne nahmen unsere Arttlletten die deutschen ^Anlagen unter Wirkungsseuer. Mehrere Vorstöße in die feindlichen Linien ermöglichten es uns, Gefangene znttickzuführen. Auf beiden Ufern der Maas traten unsere Truppen diesen Morgen mit kräftigem Mut zum Angriff gegen die d e u t scheu Stell unge n an. Nach den ersten 9dicl>ttchten entwickelt sich die neue Schlacht von Verdun auf einer Front von 18 Kilo^- nretern von Avoeoutt-Gchölz bis nördlich von Bezonvaup zu unseren Gunsten. Zahlreiche Gefangene nmrden schon nact) hinten geftlhrt. Die Tapferkeit unserer Truppen ist über jedes Lob erhaben Jin der Gegend von Badonvillers nnesen nur einen feindlicl^en Handstteich mit Leichtigkeit ab.
Ziemlich große Tätigkeit der Artillette in! Oberelsaß.
11 Uhr abends: Aus der Front nördlich von Verdun nah- men unsere DrnpPen zu beiden Seiten der Maas die feindlichen Verteidigungsanlagen mff einer 'Front von 18 Klnn nnd einer Breite von stellenweise 2 Klin. in Besitz Auf den, lsiisim Ufer halten wir namentlich das Avocoutt^hölz. die beiden Btott .Homc-Gipfel, den Rabemväld und das Cmnieres-Gehölz. Auf dem reckten Ufer nahmen wir den Talon-Rücken. Elwinpmmville. die Hohe 344, de,! ?irornw:ttchof und die Höbe 240 nördlich von Louvemont. Werter rechts machten unsere Truppen groRf For: - schrttte tnt Bors des Fosses und sin Clfamnervald. Die Zahl der ui verwundeten Gefangenen übersteigt 4000. Die Deutschen machtr he fttrg e Geg ena ng rif s e im 2La1de von Avpeoutt. am Mort Home und an der Höhe 344. Unser Feuer hantelte i[>v#.


