Br. 195
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Erster Blatt
167. Jahrgang
Dienstag. 21. August 1917
psstscheSkonls: Zrankfvrt a.M. 11686
General-Anzeiger sür Oberhessen
vaukverke-r: Sewerdedart Sichen
ZwiMngrrunddruck u. Verlag: vrühl'sch« U«is..B»ch- u. Lteindrmkerei R. Lenge. Schristleitnng. Geschäftsstelle u. Druckerei.- Lchulftr. 7
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(WTB.) Mrvtzes Hauptquartier, 20. August. (Amtlich.)
Weftlichrr Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe KronprinzRupprecht.
Auf Dem flandrischen Schbacktfelde blieb nach dem Scheitern der englischen Frühanqnffe südlich von Langemarck der Feuerkampf an Stärke erlzeblich gegen die Vortage zurück.
Fm Artois war die Artillerietatigkeit nur nordwestlich von Lens stark. Mehrfach wurden englische Erkunduuqsap- teiHmgen zurückgewiesen.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Die Schlacht vor Verdun hat heule früh auf beiden MaaSuferu vom Walde von Avocourt bis zum Courrieres- walde (23 Kilometer) mit starken Angriffen der Franzosen begonnen.
Der Artilleriekampf dauerte tagsüber und die Nackt hindurch ununterbrochen mit äußerster Heftigkeit an. Heute morgen ging starkes Trommelfeuer einem Angriff der Infanterie voraus.
Die Franzosen besetzten kampflos den Talon-Rücken östlich der Maas, der seit März dieses Jahres als Verteidi- gungslinic aufgegeben und nur durch Posten besetzt war. Diese sind im Laufe des gestrigen Tages planmäßig rmd ohne Störung Wrückgenommen worden.
An allen übrigen Stellen der breiten Schlachtfront ist der Kampf in vollem Gange.
*
16 feindliche Flugzeuge und 4 Fesselballone sind gestern Lmn Absturz gebracht worden. Leutnant Gontermann schoß drei Fesselballone und ein Flugzeug ab und erhöhte damit die Zahl seiner Luftsiege auf 34. Offizierfiellvertrcter Vizefeldwebel Müller blieb zum 23. und 24. Male Sieger im Luftkampf.
O e st l i ch c r Kriegsschauplatz.
Front des Generalfeldmarschalls
Prinz Leopold von Bayexn.
Nichts Neues.
Front des Generalobersten
- ^ ^ Erzherzog Josef.
Derrtsche und österreichisch-ungarische Truppen warfen in kraftvollem Änfttrnn beiderseits des Oitoz-TaleS die HÄhen Widerstand leistenden R u m ä n e n g e g e n d a s T r o- tus-Tal zurück. Ein Württemberg isches Gebirgs-Batail- bm zeichnete sich besonders ans. Mehr als 15 00 Gefangene und 30 Maschinengewehre sind ein- gebrächt worden.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen.
Auf dem westlichen Sereth-Nfer entspannen sich am Bahnhof Marasesti heftige Kämpfe, bei denen mehr als 2000 Gefangene in unserer Hand blieben. Südlich der Rimnicmündung scheiterten starke russische Angriffe vor unseren Stellungen.
Mazedonische Front.
Die Lage ist unverändert.
Der Erste Generalguartiermeister Ludendorff.
*
Die Abendberichte.
Berlin. 20. Aug., abends. (WTB. Amtlich.)
Die Schlacht vor Verdun steht für uns günstig. Auf Am westlichen Maasufer drang der Feind nur am Avo- court-Walde und am Toten Mann in unsere Abmehrzone rin. Sonst wurden seine wiederholten Sttirme überall ab- Mschttlgen.
Oeftlich der Maas ist der Gegner vor unserer Kamvf- Mellung durchweg abgewiesen oder im Gegenstoß znrückgc- worfen worden.
Rücksichtsloser Masseneinsatz der Infanterie auf mehr als 20 Kilometer Front gegen unsere kampfkräftige Abwehr /kostete die Franzosen schwerste Verluste.
Sonst im Westen und Osten keine großen Kantpfhand-
lungen.
Wien, 20. Aug. (WTB.) Aus dem Kriegspressequartier wird gemeldet: 20. August, abends: Die 11. Jsonzo- fchlacht dauert mit unverminderter Heftigkeit an. Besonders !wird bei Vrh und südwesttich Eostameviea gekämpft. Bisheriger Verlauf gut.
In der „Voss. Ztg." hatte Georg Bernhard bemängelt, ^aß der Reichskanzler Dr. Michaelis fernen Entschluß/ am ' Dienstag tm Reichstagsausschnß über den päpstlichen Brief zu sprechen, zu frtih angekündigt habe. Das sei nicht zweckmäßig gewese'.r, da das Ausland jetzt schweigen und sich mit feiner Presse nicht weiter festlegen, würde, bis in Berlin eift- fcheiderrde 'Worte gefallen tvären. Derttschland komme damtt Mieder in eine nachteilige Position, denn es biete den Fein- 'den wieder bequeme Zielscheiben fiir ihre kritischeu Aupriffe. 'Die „Voss. Ztg." scheint die wahren Beweggriiude des Kanzlers doch :ncht erkannt zu haben. Aus allerlei Zeitungs- nachrichteu ist zu entuehmeu, daß die bekannten Mehrheits- Parteien des Reichstags Ansätze genvachi haben, schon vor dem entscheidenden Dienstag die Politik des Hanptans- 4chusses feftzuleger:. Manchen Erzberger und Scheidemann gelüstet es eben noch, der Regierimg die auswärtige Politik aus der .Hand zu nehmen und entscheidende Schritte zu tun. noch ehe vom Regierungstrsche etwas gesagt worden ist. Dem will der Reichskanzler, getreu seinem Gelöbnis, er wolle sich die Leitung nicht aus der Hand uechneu lassen, offenbar sich entgegenstemmeu. Seme Ankündigung bedeutete also: Haltet ein, bis Ihr urich gehört habt! Solch ein Sinn bei der führenden Stelle kann uns nur gefallen. Es heißt, Dr. Michaelis habe am gestrigen Montag die Parteivertreter zu sich berufen und sich mit ihnen auseinandergesetzt. In der „Lattonallib. Äorrejp." wird darauf hingewiesen, daß der
beginn der Schlacht vor Verdun.
Hauptausschuß etwas „überraschend" einberufen worden sei, daß der Einberufer sich nicht mit allen Fraktionen über Anlaß und Programm der Tagung ins Einvernehmen gesetzt habe. Dann heißt es' weiter:
„Wir würden es für falsch Hallen, wenn durch die Tagung des Hauptausschussts der Reichstaa sich voreilig auf eine Stellung zur päpstlichen Rote festlegen würde, oder wenn er die Reqierung zNAngen trollte, etwas' derartiges zu tim. Es ist zunächst ganz selbpver,ländlich, daß Deutschland nicht für sich allen: Stellung zu den päpMicheN Vorschlägen nehmen kann, sondern daß es unt seinen Bundesgenossen, Zusammengehen pruß. Diese notwendige Verständigung imter den Bundesgenossen wird sich aber kaum von heute agf morgen in allen Punkten erzielen lassen, eluch in sachlicher Hinsicht sehen wir keinen Grund, die Antwott auf die päpstliche s Jfabe von unserer Seite aus Hn überstürzen. Deutschland hat. an Friedenskundgebungen und Friedfertigkeits- verpchermrgen des Guten wirklich schon zu viel getan. Wir können diesmal sehr wohl darauf verzichte::, die Ersten zit sein, die das Echo der Friedensrwte zicrückgeben. Wenn die Resolutionsmehrheit klug rst, so wird sie es gerade von ihrem Standpimkt aus vermeiden, den Eindruck geschäftiger Eilfertigleit zu erwechu. Das amtliche Orgaii des Vatikans lieht sich bereits veranlaßt, angeblich deutsch-öfterreichisch Machenschaften bei der Abfassung der' ^Note m Abrede zu stellen. Wenn, den Resottttio n spatteien darcnr liegt, deni Vatikan eine zweite peiillich Rote dieser Art zu erspareli^ so mögen sie der Gegenseite eurmal mit der Antlvort auf die Frredeusnote den Vorrang lassen."
Das „Berliner Tagebl." ist bereits, noch vor dem „Vorwärts", in eine scharfe Opposition gegen deal neuen Reichskanzler eingetreleu. Es hält ihm vor, daß Dr. Michaelis im Dezember Id 14 in der „Furcht', dem Organ der Deutsch-christlrchen Stzudenterrvereinigung, einen Aufsatz geschrieben habe, von dem es folgende Inhaltsangabe macht:
„Der tief religiös einpfindende' Verfasser stellt dort die Frage, „ob das deuhche Volk, seine Regierung, seine Vertreter, seine Ge- iroucn" 7mstaudc sein werden, ^„dte Ausgabe der neuen Zeit zu cr- fasseil mrd zu erfüllen". Er sagt, alle diejeiügen, „die schon eins Auge und ein Ohr für die Ofsenlrarung Gottes in der Weltgeschichte hrtten", sehen jetzt klar, ,paß das Geschö^rr in Per Well cnnem göttlichen Heilsplan cnp'prnrgt". Zweifellos habe Gott eine besondere Ausgabe fiir das deutsche Volk, und er könne sie dem deutschen Volle anvertrauen, da hier, trotz allem sittlichen Verfall, der Glaubensgedanke am reinsten bewahrt werde, „die .Nuft zwischen Staatsmoral und normalerem Sittlichkeitsbegriff nicht unuber- brückbatt' sei. Es sei aber die höchste Zeit gewesen, „daß die dröhnenden Schläge an die Herzenststr des deutschen Volles erklangen", dem: schon sei man dem Abgrund entgegrugeeill und „das innere politische Leben, ein Sipietball der kraß selbst- jüchttgen Mvch-tbedürftrisst der Parteien", hätte unvermeidbar zum Bürgerkriege gefühtt. Tie Schuld der alle:: Zett, die Schuld im privaten und im öffentlichen Leben müsse erkamtt werden, bemf nur so könne eilte neue Zeit erstehen. „Welcher Demokrat kann nach dem kläglichen Fiasko des Parlamentarismus in England, der republikanischen Staatsverfassung in Frankreich die Forderung nach parlamentarischer Herrschaft Zn DeUtschlmrd erheben — )vec nurd dem Kanzler die 'Schlinge eines Berantwatck!chkettsgesetzes über den Hals werfen wollen?" Auf der mcderen Seite dürsten die Patteien Vorrechte und Eürftuß nicht egoistisch festhalten^ euw irotwendige Wahlrechtsreform nicht nur am Patteimchen messen, denn die Böller wiirden nur dmrn gesegnet werden, wenn fte „Gerechtigkett regiertt".
Darauf baut das Blatt eine Lektion auf, in der es die parlamentarischen Zustärrde Frankreichs und Englands lebhaft m Schutz nimmt. Die Kritik und die Wünsche des Berl. Tagebl. gipfeln in folgenden Sätzen:
„Der Han ptaus schuß des Reichstags, der am' Dienstag seine Beratungen tvieder ausnimMt, wird hoffentlich einselien, daß er durch Zögern und Unentschlossenheit schon viel verschuldet hat. Nur weil er lau und uneinig die Dinge gehen ließ, wurden noch einmal, während 'das deutsche Volk kämpft und aushartt, Reichskanzler mib Minister in der wohtbelmteten Verborgenheit eines Geheimkabi net, ohne die nttndeste Beftagnng der Volksvertretung, ernannt. Auch das Zentrum wird sich sagen nrüsfen, daß der edle Friedenswunsch des Papstes sich nicht verwirklickien lassen wird, solange die innere 9ceugestaltung des Deutschen Reiches ausbleibt, die geistige Brücke zu !den anderen Nationen fehlt."
Vielleicht sagt uns nun heute der Reichskanzler etwas über die „geistige Brücke zu den anderen Nationen". Das Bert. Tagebl. möge sich doch selbst einmal richtig in der Zeit und Gegenwart umsehen, dann wird es vielleicht erkennen, was die Feinde von uns wollen und was ihnen gleichgültig ist. Es scheint wirklich, daß diesem Blatte der baldige Friede lange nicht so wichtig ist wie die „vollständige Parlamerrtari- fterung". Ob gerade das Zentrum einer so religiös gerichteten Natur wie dem Reichskanzler dauernd Opposition zu bereiten gewillt sein wird, muß dahingestellt bleiben. Allzufrüh umdräugen die voreingenommenen Vertreter nackter Parteiinteressen den Wagen des Kanzlers. Auch die „Deutsche Tagesztg." glaubt Herrn Dr. Michaelis von ihrmn Standpunkte aus einen Spruch mit auf den Weg geben, zu müssen, Und sie hakt ihm vor, ob er nicht das Lntherwort sich zum Wahkspruch nehmen wolle: „Es gefällt Gott wohk, wenn man sich vor Meirschen und Teufel nicht fürchtet, muttg und steif wider sie ist, wenn sie anfangen und unrecht haben st
So gut und kernhaft der Spruch kliirgt — es toare doch vielleicht schöner und besser, wenn mau dem neuen Reichsführer Licht und Raum geben wollte, selber dcrrzutun, was seines Tirn und Handelns Kerir und Inhalt sei.
Der öfterreichrsck-nngarische Tagesbericht.
Wien, 20. Aug. (WTB. Nichtmnttich.) Amtlich wird verlMttdatt:
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Bei Marisesti brachten deutsch- Truppen in heftigem Kampfe über 2200 Gefangene ein. Bei Grofesci am Oitoz und westlich von Ocnu wurden Russen und ;Rumänen durch österreichisch-ungarische,md deutsche Truppen erneut geuwr- feir. Weiter nördlich keine besonderen Ereignisse.
I t a l i e n i sch c r K r i e g s sch a u p l a tz.
Unsere tapfere Ist,uzo-Armee stand gestern wieder in erbittertem Ringen gvMu einen au Zahl weit überlegenen
Feind. Der Erfolg des Tages war unser. Während sich der Gerpier zwischen Tolnreint und dem Krn mit einzelnen Teilvorstößen begnügte, brandeten abwärts von Auzza bis an die Meeresküste die Sturmwellen italienischer Massenangriffe gegen unsere Stellungen. Oberhalb Eanale gelangten, von stärkster Artilleriewirkung unterstützt, die Italiener bis auf die Höhe vom Vrh. Dort warfen sich dem Feinde die Eger- lander Helden entgegen und drängten ihn an den Hang zurück. Bei Desola und Wodiee, auf dem Rtonte Sanw und dem Monte Gabriele, im Hügellande östlich und südlich von Görz, überall wurde mit größter Erbitterung gerungen, ohne daß es den Italienern gelang, einen Fuß breit Boden zu gewinnen. Die Braven des Wiener Landsturms und des österreichischen Landsturm-Regiments Nr. 51 fanden hier erneut reiche Gelegenheit, von ihrer oft l>ewiesenen Miegs- tüchtigkeit Zeugnis abznlegen. Zwischen Wippach und dem Faiti Hrib zerschellten die feindlichen Angriffskolonnen an dem eisernen Widerstand bewährter aipeuländischer Schützenregimenter. .Krainer Gebirgsschützen deckten hier Heimaisboden. Auf der Karsthochflache tobte die Schlacht mit großer Heftigkeit. Wogt südwestlich von Eostanieviea nocki der Kanrps im Zwischengelände der ersten Stellung hin und her, so ist sonst überall der Feind vollends über die vorderstt Linie zu- rückgeworfen.
, Der 19. August brachte uns über 3000 Gefangene em. Die blutigen Verluste der Italiener sind groß.
Feindliche Nlonitore beschossen die offene Stadt Triest. Es wurden mehrere Einwohner getötet.
Auf der Hochfläche der Sieben Gemeinden, wo die Italiener im Juni schwere, aber ergebnislose Angriffe unternommen haben, räumte der Feind vorgestern nördlich von Asiago in 15 Kilometer Breite seine auf italienischem Boden befindlichen Stellungen. Gestern wich er lws dem Su- ganer Tal zurück.
Balkankriegsschauplatz.
Unverändert.
Der Chef des GEralstabes.
Die ttämpse in West und Oft.
Berlin, 20. Aug. (WTB.) An der flandrischen Front wurde in der Nacht vom 18. zum 19. Aüau-st eine an der Bahn Dixmuiden vvrstoßvrrde starke ferwdliche Pa- ttvuille zurückgewiesen.. Die Unsrigen brachten im Nachstoß belgische Gefangene ein. Weiter südlich bereitete der Gegner in den VLvrgenstunden des 19. August im Raume zwischm Langemarck und St. Julien Angriffe vor, die jedoch dmttb nnser gut liegendes Feuer nieder gehallen wurden. Dank unserer Artilleriegegewvirttrng ernlattete das Feuer der feindlichen Batterien, das sich in einzelnen Abschnitten zu größter Heftigkeit steigerte. Auf Wurnetori. lag schwerstes. Feuer. Nördlich der Sttaße Armentieres—Lille wurden Gefangene eiugebracht. Unsere Flieger warfen in der Nacht er- bebliche Mengen ötm Bomben auf Munitionslager, Bahnhöfe und Batterien von Poperirrghe und Aspern, sowie Munitionslager bei Jsberque.
Heftiges^ feindliches Feuer lag planmätzig auf Lens und auf unseren Stellungen nördlich der Stadt. Nördlich St. Quentin fanden in der Gegend von Honneeourt bei stärkerer Artill-erietättgleit noch örtlich Kümpfe um zwei in ulfferer Stellung vorn gestriger: feindlichen Morgenangriff Uverbliebenen Engländernester statt. Bei einem feindlicher: Bombenabwurf auf Bohain wirrden fünf Zivilpersonen getötet.
An der Aisnefront, wo das Artilleriefeuer in der Gegend von Cernp teilweise auffrischte, schoß einer unserer Flieger drei feindliche Fesselballone ab, wodurch die übriger: feindlichen Ballone sich zum raschen Medergehen veranlaßt sahen. Ein weiterer Fesselballon wurde an der Argonnen- front qbgeschossen.
Beiderseits der Ma as setzte am 19. August nach erbitterter Artlllemetätigkeit kurz nach 5 Uhr nachmittags wütendstes Trommelfeuer ein. Unsere Batterien autwortrteri aufs ^kräftigste und chit erkennbarem^ Erfolg. Dem mit großer Erbitterung auch während der Nacht fortgefiihrten Zlrttlle- mekampf, der ftch von 4 Uhr vormittags ab abermals zum Trom:uelfei:er auf der ganzen Front zwischen Avoeourt- Vaux steigerte, folgte 4,40 Uhr auf beiden Maasufern der gen:eldete starke ftanzosische Angriff. Die Jnfanterieschlacht ist in vollem Gange.
An der Ostfront brachten wir westlich Luck eine größere Anzahl Gefangener aus einem Pattouillennnter- nehme:: zurück. Das rusfffche Muer verstärkte sichi hierauf an diesem Fvo-ntabschnitt und wurde ebenso apr Lbrucz und bei Tarnopol lebhafter. Wesllich Arbora im KarpatheNvor - gelande wicrde ein russischer Erkundungsvorftoß blittia znrückgewiesen. Be: dem gemeldete:! erfolgreichen Vorstoß wesllich und östlich von dem zwischen Drötns imd Sustta liegenden Gebirgs stock erlitten die Rninäneu außer große: Einbuße an Gefangenen außerordentlich schwere blnttae Verluste.
Französische Berichte
33wrt 19. «ufinxft, mrchEags 3 Uhr. AEcrie-ktim!«, m, dn- Atsnkgwnt, besondere rm Nordwestzen :rud :u: Osten von Reim'-- HmÄ>,ttLiche auf ^unsere Leinen Post«: rm 'Norden von Bvar>e en Lmnois, w:me m den Gependen von Bermericour: mb PourpcNes schetterlen m unserem Feuer. Auf toben Ufern der der- berderserttA: A-rtilleriekrrmpf schr lebhaft an. Im Irnperwald osttup von BlwonviUers urw nördlich von Celles für -Marne wnien wir deutsche Versuche, die auf hefttge Born solAteu, ab. Der Fcpch erlitt fühtbare Verluste :md uop. (-esangene :n unsteve:: zurück. ^Nichts zu melden von de:
übrige:: Front.
J 1 ^ AtttillerieLmchf steigerte sich z:r belrÄchl-
lickier Lebl-crsttgteit in der Gegend von Brave und uo:: Eeruv dergleichen aus beiden Usern der Nöaas. bennwers an Lkdichnttr Bezonvaux. JnsoMerchaftwnei: erfolgten nickt. Renn>> mu>fma Granaten. Eine Zivilperson wurde verletzt.


