Söfe fSecetmgim 0hrtrirn Huben sich e-ntschjktrsr, das;
sw wicht gestatte:: können, daß Delegierte hingehen. Das ist vwgroße Demokratie. Die französiiche Regierung kam zu demselben Schluß, Italien ebenfalls, Mid die englische Re- Irrung ebenso. (Lauter Beifall.) Die vier alliierten Länder wnwn endgirltig zu dem Schluß, daß, wenn die Frie^ns- dedmgungen erörtert werden sollen, sie von den Vertretern der ganzen Nation erörtert werde:: müssen. Ich, bin der letzte, der die Macht der Arbeit herabsetze:: will und bin der letzte, etwas zu sage::, was ihrem Einfluß oder ihrer Macht abträglich ist, aber die Arbeiter sirid nicht die ganze Gemeinschaft. Wenn der Friede kommt, m!uß er von bcv Nation -als Ganzes gemacht werden. In Rußland herrscht die sozialistische Regierung, und tvenn es zur Erörterung der Friede:^ Bedingungen ko:nmt, muß sie die maßgebende Meinung der Nation hinter sich haben. Ich glaube, es wird klar, daß die russische Regierung keine Verantwortung trägt für die Stockholmer Konferenz. Ich behailpte, daß wrr Rußland den allergeringsten Gefallen täten, lvenn wir einen solchen Plan begünstigen würden.,!Beifall.)
Sodann sprach As quith, welcher erklärte, daß er jgern eine Be:nerk:mg von allgemeiner und seiner Meinung nach wesentlicher Bedeutung machen möchte: Der Premier- : jminister gab am Schlüsse sen:er Rede eine Erklärung ab. die allgemeinen Beifall finden würde, nicht allein hier im Hause, nicht allein im Lande, sondern bei allen alliierten Regierungen, nämlich die Erklärung, daß der Friede, den .alle wünschten, und de:', eäizige Friede, der den gebrachten Opfern entsprechen oder sie wieder gutmachen würde, der Friede sei, der von der Bevölkerung aller beteiligten Länder gebilligt werde. Es wäre schmerzlich, wenn als Ergebnis der heutigen Erörterung für die Welt der Eindruck bliebe, daß diejenige:: Leute nieder Arbeiterbewegung des Landes, die sich anschickten, zur Stockholmer Konferenz zu gehen, sich dazu anschickten, dort den Weg vorzubereiten oder den Grundstein zu legen für einen zweifelhaften Frieden Asqutth fuhr fort: Ich las die Erkläruiig der von der Arbeiterpartei gebilligten Politik. Es ist die Erklärung des Entschlusses, iu dieftm Kriege auszuharren, bis die großen Brele, dre wir uns jleckten, erreicht sind. Die Arbeiterpartei mit Ausnahme einer wie ich glaube unbedeutenden Dttnderheit, ist heute, wie in: Augenblick der Kriegserklä- -«Mg entschlossen, nicht zuzulasse::, daß die riesigen Opfer UWerer Verbündeten und die unsrigen für nichts geachtet wMen, und daß wir das Schweb erst in die Scheide steck«: werden, wenn wir den Weg sehen, einen befried igen- ,den mch dauernden Frieden zu erlangen. Ich hoffe, das ist oex Eindruck, den die Debatte bei den Alliierten hinter .lassen durste.
r r^ ™ vdlug. (WTB.) Reuter meldet aus London, n - f *^*u ß der Arbei terparter nry ge ste rn vollzählig im Unterhause versammelte; mich H e n d er } on J 1Älr anwesend. Es wurde beschlossen, heute eine neue Ver- wmmlung abzuhalten, um die Folge::, die sich aus dem Rücktritt Denderwns ergeben, zu besprechen.
^ darlamentsb«ichterstatter der „Daily News" schreibt, jänedem „Algemeen .HandeMad" aus London berichtet wird, ^ Ansicht, daß die Lage infolge der Mit- leuung derRegnrung, daß vier alliierte Länder gegen die Kon» ^ lich geändert habe. Er habe nicht die WA. ^ * 2 ? l Li lr I ni ^^ versetzen, da dies gegen seine ^ ^ guiat Küssens ge-
^ ick“ schreM. es wäre gut, wenn die russische
ihren Standpunkt gegenüber dem mw Daris ausgesprochenen Veto ^egen wiüche. Wenn ,rch Herausstellen sollte, daß sie mit diesem ^verstanden ist. kömrte die ganze Angelegenheit als erledigt betrachtet werden.
'.-n? ™ ^ (WTB.) Der Londoner Bericht-
lÄ^,Ä^K^^bandelsblar/' meldet, die Auseinander- I Lloyd Qteorqe imb Henderson in der gestrigen
des Unwrhau,es se: außerordentlich heftig gewesen. Hen- ! d^nrernmnstxr bei der Abgabe seiner Erklärung
' ^während ms Wort gefallen. Du ganze Debätte drehte sich um . e &T~ < L2u ßland. In Beantwortung eines
7v~ - tT P . Ul ^ ^ »vuömi .. _______ vwlv
^lbgeordncten Hoage sagte der Premiermini Telegramm von der russischen Regierung gekommen ito. Gleich daraus verwaes er aus die in einem zugleich mit dew TÄeg^nn Abgesandten Begleitschreiben enthaltenen nähe-
k* 1 Premierminister, wer M^lecks^ben verfaßt habe. Lloyd George antwortete, d^^kÄme er mcht sagen. SnoNken müsse sich damit begnügen, zu ^ von ber russischen Botschaft gekommen sei. Lloyd G^ge legte großen Nachdruck darauf, daß in Rußland eine ein- ichnewende Veränderung vor s:ch gegangen seü Die merkwürdigste -Enthüllung m der Debatte war die Erklärung Hen- ■i^°V er hade am Freitag abend in der Downingstrret er- WYven, daß dre Negierung durch die Vermittlung fran^ösrschen Botschaft ein Telegramm er- .rri dem es hieße, daß Kerenskl sich
losgesagt habe, das durch Frankreich übermittelt de r russisch en Regierung, das über die Batlchaft jn JWbon eintnrf, sottne das l^vglcitschreibcn ^ rn dem ganzen Kvnflrkt die Hauptrolle ge>vielt und gebe letzt Anlaß M allertei Vermutungen,
«: wrf b 0 13 auß ’ Nichtamtlich.) Meldung des
Amtlich> wird mitgeteiltl Barnes wrrd Nachfatzer Hendersons als Vertreter der Arbeiter rin Kriegskabrnett fern. Nichtamtlich wird erklärt, daß die Er- nMrmrg von anderen Regierimgsmrtgliedern der Arbeiter- Parte: geblllrgt wrrd.
Die italienischen Kriegsziele.
12 , Aug, lMeldwrg der Agentur
^ vom „Giornale
,dFtal,a v«vf,entlichten inspirierten Artikels betreffend die ttalietnschen ,ErtegsMle erklärt „Tanin'- Am mchsten - r^ss^t nns der Mckplitt betreffend die Krage des ös" lrchen Mittedneeres und bezichlrch einer Teilung Kleinasiens ^iEr dre Michlreder dm^ Entente. Darin liegt ein neues ,Ge>tmrdnrs unserer Feinde, die, obwohl sie nnatrfhbrlich dre Prinzchten des mternationalen Rechtes in den B^Vdcr- grnnd stellen, dennoch kerne Gewissensbisse empfinden daß , zerstückeln wollen. Dieses Dingeständnis S-USteich erne endgültige Antwort ans jene Blätter- pichen Lager, die sich darüber wnn- Türkei ari der Seite Deutschlands zu sehen. Die Turker war von dett ersten Tagen des aeaenwärtioen s' r ..
^ bie ihr drohte, nnd zögerte nicht,
jene Rtchtlrnren für ihr Veralten zu ziehen die ihren Ebensrnteresjen entsprechen. Äe Geftändnche, die unsere Feinde sich von Jett zu Zeit entschlüpfen lassen IJätl n
'T m ''IT* ^tsckLtzungen Unser Ziel in diesen, ütiege yü .oiederholen wir es. Schutz der Uimbhä.^rgkcht unsmn ^rstenz, dre n*t weüerchn auch mit den achsßten Opfern verteidigen werden. Was di« Lösung der Frage des öitlütl
BeD0 ^ das italimische Wattes öftere : bte ottomam)d)e tonec, die den Ewckänöpim Fran^sen an den Dardanellen furcht^ Ächi^s^w
Kronstadt.
- , 14. Autz. .(WTB.) Das „Handelsblad" mel-
vet aus Stockholm, daß Kronstadt von 20 000 Matrosen u w^ e «uff Seiten der Bokschewi ck : stehen, veietzt rst. Kronstadt wird von der Regierung blockiert uitb sie wut es m vier brs fünf Wochen einnehmkn M körrnen.
Ueber Spanien der Ausnahmezustand verhängt
< - Madrid, 13. Awg. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Renterichen Bureaus. Die Regierung hat beschlossen, über ganz Spanten den Ausnahrnezustand zu er klaren. In Madrid kam es zu unbedeutenden Zwischen- falten, die aber leicht unterdrückt wurden. In der Hauptstadt herrscht vollkommene Ruhe.
Graf Czernin in Berlin.
Berlin, 14. Aug. (WTB.) Der bsterreichisch-unga- rrsche Minister des Aeußern Graf C z e r n i n ist in B e r l i n erngetroffen, um dem Reichskanzler setnen Gegenbesuch zu machen.
Berlin, 14. Aug. (WDB.) Der ösberreichisch^unga- rrsche Minister des Aeilßern Graf Czernin gedenkt, wie die „Nbrdd. Allgem. Ztg." meldet, zwei Tage hier zu ver- weile::. Sein hiesiger Aufeirthalt dient der Fortsetzurrg der Besprechungen mit dem Reichskanzler.
Uriegsbnefe aus dem Westen.
Telegrmnm unseres Kriegsberichterstatters. (Unberecht^ler Nachdruck, auch anszugswnse, Vorboten.) orw Bei der flandrischen Avntee, den 13. August 1917. Arle Anzeiä)en und Beobachtmrgen deuten darauf hä:, daß der Lmgei^ure Untfvng seiner Vorbereitungen den Feind zwangt, das rtzb N br sher so 4venig chtznsttge Schlachtglück auf der .flandrische:: LngrMssrorU mrt möglichster Beschleuntgung abermals -u versuchten. -<5cm andere:: Gru-nden abgesehe::^ ist es einfach munöglich, daß er eure Truppen dauernd in dem> Zerwühlten Moraststreifen liegen npiere bewegliche Verteidigung zu gewiesen hat, ohne ^Opiffsgeist der besten Rogintenter schwirtdet Wie wir 5^ ^ hnwrn übereinstimmenden Gefangenenaussagen wissen, ist der Abgang ^durch^ Krmrkheiten.bei de:: sich andauernd bis zum' ^ Düften im Schlamm bewegenden Man::- )i^ften außerordentlich hoch, :md namentlich die Schotten leiden Nässt in solchem Mäße, daß unter ihnen eine Bewegimg &ux Äpschaffung ihrer altgeschichtlichen Tracht, der buntkarierten yLnenlosen Rockchen und der Halbstrüncpfe, mindestens für die Dauer der fbE:schen Kämpfe, im Gänge ist. Für die ihre Reihen lich- renve Krankheit haben die Engländer einen besonderen Namen: Im . U€ das Schützengrabensieber. ^n der Gegend des von
MUM:schwärmen überschatteten Ueberschwemmungsgebietes kommt dre Malaria dazu.
Na^>cn: der Fernd mit großer Tatkraft seine ireuen Vorbereb- < Sch^vierigkeiten des ansgew-nchten Geländes vollendet yatte glaiwte er, am 10. z.ü einen: abernraligen Schlage aus- holen und die Entscheidmrg herbeiführm zu können. Dieser Plan m^tztang! Es enümckellen sich zwar Kämpfe von äußerster Er- bi yZSt U ?' «: den Stellen, wo die Engländer vorüber-
geyeno :n uniere erste Lirrie.eingedno^en waren, und neben der vMdgvanate und dem Bajonett auch der Gewehrkolben zu seinem Krregsre cht kam. Diese Kämpfe sind erst am 11. z:un Abschluß ge- kpmmen, m:t dem Erfolge, daß der englische Plan überall und ohne cS. gescheitert ist. Iw Gegenstoße waren die
Englwwer^ überall wieder m ihre morastigen Ausgangsstellungen zuruckgedrängt worden, wo nicht schon die Gegenstöße sie am Ver- ovne verhindert hatte. Die Gefangenen sahen wie wandelnde ^.ehmkllrinpen aus, von >der llnifmnn war nichts n:ehr za: unterscheiden. Gestern abend lebte das Feuer tvieder auf, während gleichzeitig ein MrchtbareS Gewitter losbrach, dessen Dormer das £>”3* der Gefchüpe verschlang, während die Blitze sich mit dem Schern der MUndungsfeuer, Einschläge, Leuchtraketen imt> brermen- pen !QrNchafden ,wischten. Dieses Geschützfeuer steigerte sich, nach- aog Weller rm Laufe der Nacht sternenklar geworden war, unter Mitwirkung ungezählter Batterien mrd Minenwerfer gegen . ^cS r i^or^tens zu heftigstem, fünfmer-telstüdigem Trommelleuer zstonchen Merckem und H-ollebeke, währe:ü> die allgemeine Zimahme ^ch längs der ganzen Front die Nacht hindurch anhielt. Eine im N^achckmrtte vorstoßende Gwßpatronille ivirrde schrwll abgewiesen. Be: Bixschöote entwickelte sich ein Gefecht mit dort äks Großpa- trouüle vorgehenden feindlicher: .Kräfte::, ivelches zrrr Stimde noch £3, l ' i \ Ohne jeden Erfolg blieb ein Großvatrouillcnvor stoß zrJr$r? be: Frenzeiiberg, sowie ein starker Angriff, welche::
ander wahrerch des Trommelfeuers zwische:: dem Kanal bei Diollebeke :md Hermckhage vortrugen, endlich ein starker Borstoß nordöstlich Oeottaverme.
Me diese Angriffe wurden mit großer Entschiedenheit unter- nomMeii, denn so hat man pdem englischen Soldaten eingeschärft:
< f ^ L Nrwdern betontet, daß England den Krieg gewinnt imb daß Ihr vor dem Winter nach Hause könnt! Den: deutschen Vaterlandverteidiger braucht nieMaud zu sage::, ivas hier auf dem -pprel siebt, urd mit welchem Fernde es hier die ^Lbrechnung zu l^ltengrll Dem ercksprubt -die Zähigkeit der C)egenwehr, die Wucht ^ d^Ms^rung der Gegeirstoße, und dem entsprechen auch die blutigen Berliche der Engländer an allen Angriffsabschnitten SÄ>- l:ch von Warneton unterhielt der Feind nur starkes (^feschützfeuer unter ausgiebiger Verivendung von (^Gasgranaten.
W. Scheuer mann, Kriegsbärichterftatter
anderen infolge der deutschen Seesperrcreklärumg etwa zu° ergreifenden Maßnahmen der verbündeten Regierungen. Die Veröffentlichung der folgenden Nachrichten bedarf der vor- her:gen Genehmigung des Marineministeriums durch die Preffeabteilung: a) Bau in den verbündeten Ländern, d) Be- wufffiung französischer, verbündeter oder neutraler Handels- ffhllfe, wenn die Bewaffnung der letzteren in einem verbündeten Hafen erfolgt. Für den Minister und in seinem 9llif- bevollmächtigte Leiter der Presseabteilung (gez.) r l ej0 “^* — Hier wird also zugestanden, daß neutrale ^chl'fe m Ententehäfen bewaffnet u:rd somit dem .Angriff deutscher Tauchboote ausgesetzt werden sollen.
Aus dem Reiche.
Beschlagnahme der Kartoffelernte.
. H? H e > 14 Aug. In Beantwortung einer Abfrage über d:e SicherstelliNlg der Winterkartvffeln für die Großstädte teilte Oberbürgermeister sstieve mit, daß der Präsident des Kriegserirährungsamtes ihm in den letzten Tagen erklärt habe, es bestehe der feste Plan, dieses Jahr diie gesarnte Kartoffelernte zu beschlagnahmen; nähere Erwägungen würden zurzeit rroch gepflogei:. (Frkf. Ztg.)
-i- .
tz.- J ? t } n ' ^ Aug. (WTB.) Der „Reichs anzeig er" gibt die Verleihung des königlichen Kronenordens zweiter Klasse an das Mitglied des Reichstages Geheimen Justizrat Dr. Dm mborn, bekannt.
Aus Stadt und Land.
D:eßen. 15. August 1917.
§eekrkeg.
Reue N-Boot-Erfolge.
Berlin. 14. Aug. MTB. Amtlich.) Im Mittelmeer wurde wieder eine große Anzahl Dampfer und Seg- er mit einem Gesamtraumgehalt von über 5 0 000 Bruttoregistertonnen versenkt. Darunter befanden sich ein großer, vollbeladener Munition sdampfer mit Kurs nach Port Said, der nach dem Torpedotreffer mit gewaltiger Detonation in die Luft flog. Bon dem bewaffneten italienischen Dampfer „Esemplarc" wurde ein 6-Zeuti- meter-Geschütz erbeutet. Zwei Dampfer wurden aus einem anscheinend für Saloniki bestimmten Geleitzug herausgeschossen. Ein großer Dampfer, mit Kurs auf Marseille, wurde torpediert, doch kmrnte sein Sinken nicht festgestellt werden.
Der Chef des Admiralstabes der Marine. Ein britischer Zerstörer gesunken
London, 14. Aiy. ,'WDB. Nickchamtlich.) Die Admi- - dm britischer Zerstörer ist in der
ralrtät teilt mit
Nordsee auf eine Mine gelaufen Und gesunken Der Kaprtan, zwei Offiziere und 43 Mann sind gerettet.
Mißbrauch neutraler Dampfer durch die Entente.
Berlin, 14 Aug. (WTB.) Den deutschen Behörden ist n« Dokument des französischen Kr i c q ffni ni- Üenun;ä tn bte Hand gefallen, das den unzweideutiaen Bttoets liefert, daß ,,ch die Entente neutraler Stchiffe Volker-
§*‘&? 6 *“m 7 .»as s
m verbündeten Häfen, über ihren Raggenwechsel nnd allc
. Dre Aliceschulebegiimtdas WintechallstnhrckmDienS- wig, den 25. September mit neuen Kursen i:n WeißzeNgnähen^ Schneidern, Handarbeiten, 'Bügeln und Kochkir Zu gleicher Zelli ern Kursus der Ha us ha l tungs schule cm, in der junge ^cadchen während eines halben .Jahres eine grüiwliche praktische' nnd theoretische Ausbildung in allen:', was eine moderne Haiisfran wysen inüß, erhalten, in Kochen, Nahrimgsmittellehre, Haushal- tnngsrnnde, Flicken^ n:ü> Stopfen nnd Nähen eintvtfyei KLeidungs- Intcre, in lAnswirtschaftli cher Buck)fnl)rnng U 7 Ü> Gesundheitsleh-re. Bnngen Mädche::, ivelche in die Seminare für Handarbeits^ und .vausnürffchaftslehrerini^ir eirrtreten wollen, ist Gelegenheit gegeben sich für die AufiiahNieprüsung praktisch vornüber eiten. Die Anmeldungen werden im Schulhaus, Steinstraße 10, entgegen-« genommen; dort sind auch Prospekte erhältlich.
** Eine neue deutsche Briefmarke. Die Brief-^ marken zu iy 2 und 15 Wg., die seit 1. August vorigen Jahres :m Verkehr , sich> besindeu, sind bekanntlich hellaelb und hellbraun,, In den Kreisen des Handels wurde darüber genagt, daß die beiden Bnesmarken sich in ihrer Farbe allznwenig unterscheiden unt deshalb leicht verwechselt werden. Besonders scheint dies bei kmrst- ^ lrchen: Licht der Fall zu sein. Dem Wunsche nach einer beffereU Unter sch eidimg der Werte ist^ jetzt entspwck-en worden. Es ist eine > Briefmarke zu 15 Pfg. in einer anderen Farbe zur Ausgabe ge- kommen, die sich völlic; von alte:: arideren Werten unterscheide. Dre Marke rst dunkelvrolett. nahezu schwarz. Dir Zeichnung der Märke rst dieselbe wie bischer. Sie unterscheidet sich wje die zn 7 /2 Pfg. von den Briefmarken der Äter-en Ausgabe dadurch, daß der Hintergrund, ans den: der Germaniakopf steht, nicht fchrasffevt :st, sondern :veiß.
** 0 derh e ssi scher Verein für Innere Mission.
- Missionskonferenz in diesem Jahre im November
m Gießen tagen will, hat der Oberhessische Verein für Innere Mffswn beschlossen, seine Jahresversammlung diesmal statt, wie sonü im November, schon am 18. Septencher xu halten. Sie wird dadurch besondere Anziehimgskraft erhalten, daß Herr Pros. 1). von Wurster aus Tlibingen den Hauptvortrag zu- lgejagt mrd muh für einen Abendgvltesdienst für Innere Mission am glercheii Tage die Predigt übernommen hat.
** Transport aus gleichstelle. In den nächsten Tagen wird hier für den Stadtbezirk eine Tremsportaus- aleichstelle errichtet werden. Diese hat den Zweck, die vor- handeiien Transpo-rtmittek bei dem im Herbst einsetzenden verstärkten Gütervlertehr wirtschaftlich besser auszamützen und nach dem Grade der Dringlichkeit zu verwenden. Näheres wird noch bekanntgegeben.
** Jedes Gepäckstück muß laut Bekanntmachung des Reichs-Eisenbahnamtes vom 15. lAiigust 1917 die genaue und dauerhaft belästigte Wresse des Reisenden (Name, Wohnort. Woh nung> sowie den Namen der Aufgabe- und Bestimmungsstation. Kragen. Die GepäcksctZüber geben geeignete Anhänger zum Selbfb- kostenpveis au die Reisenden ab.
** Beschlagnahme fron Wild. Lant „Berliner Tagebl." beabsichtigt das Kriegsernährungsamt, das Wild zum größten Teil bei den Jägern z:: beschlagnahmen und' gegen die Ausfuhrverbote der ernzelnen Landräte einzu- schveiten.
** Als Hilfsfeldschützen für die Gemarkung Meßen sind verpflichtet worden die Angehörigen mrseres hiesigen Bataillons , Johann Eiseichauer, Philipp Eisel, Herniann tjsräsing, •vsnfob Horenza, Ludwig Hofmann, Otto Rubel, August Rieve, Adam Schiebener, Philipp Schollenberger, Walter SÄter sowi Karl Seibert von Wiessck.
** Im LichtspiekbauS, Bahnhvfstraße. wurde gestern der' erste der vier militärischen Tage veranstaltet. Diese Art einer Spiel-- folgexusammenstxll:mg verdient vollsta Anerkennung und Unter- Mtzung, da aüf diese Weise jedermann ein anschauliches Bild von den Ereignissen an der Frortt verniittÄt werden kann. Besondere Bedeutimg kommt den vorgeführten Filmen noch dadurch, z-u. daß sie wie der SommeschlachEFllm von amtlicher Stelle berausgegeben sind. Was aezeigt wird, ist demnach em lebensvoller Ausschnitt aus den Kampfhandlungen an unseren Fronten, der uns erst ein reckstes Verständnis für Riesenleistungen unserer lbraven Feldgrauen und der Verbündeten, Bulgaren und Türken> gibt, itae sie z. B. Mackensens Siegeszug durch die Dobrudscha^ darsbellt. Noch , esselnder ist der Film ..Ein heißer Kam:>ftag in der Cliampagne" der uns im ersten Teile die Tätigkeit einer Staffel von Kampstlugzerigen vorführt. Wir erleben den AufUeg, den Flug dem Feind entgegen, ivvbei die Landschaft aus der luftigent Höhe des Fliegers gesehen, aus der Leinwand erscheint. Wir crleMn einen Quftkanipf mit brrmrendem Absturz des feindlichen Fliegers und die Rückkehr der siegreichen Kanrpfftaffel. Den Höhepunkt des Prgvramms bildet der Vortvag des kriegsbeschädigten ehemali- -gen Kampffliegers May kern per über die deutschen Kampfflugzeuge im Luftkriege, in dem uns von einem Angehörigen der junge:: Waf^ deren Entwicklm:g, ihre neuesten Typen und die Arte:: des .Kanipfies an Hand von Lichtbildern anschaulich geschildert lverden Das v:elseit:ge Pwgramn: findet seinen Abschluß durch einen Krmnnaliilm „Aussage verweigert", mit Tatjana Jrrah in der Hmiptrolle. Niemand wllte die Gelegenheit versäumen eine Anschauung von Leistungen zu gewinne:: »die in den Tagesberichten unmerfort erwähnt toerden. aber olme die Unterstützung des Bildes,^ keinen Begriff von ihrer Größe geben können.
** Das Kreisblatt, Nr. 139, enthäll Bekanntmactainmm
^LLB?ZftaisLkartan: WWrÄSS
efeitiig der Zwennvrkstncke: Ver,irbeitnng vor: Gemüse' Msgk u™
^^ ir JJ ,en : Förderung der Voltaernätzrungr Jllrsgabevon Brot- und Lebeirsmütel karte::: Wollertrag der deut^
SHafschur us; KrtagSwirtschaftsstelke Gieße::; Angabe der Anbau flachen sowie BestandSauftvahime der Vorräte früherer Ernten! an FrüaM:: usw.
Sekunda in Sandalen. Ein iwchahmenswert^ Beiswet gäbe:: dqeser Tage die Obersekundaner des Frmckfurtaq Raalgymnafurms. Dre ganze .Klasse bat gelobt, bis zum Eintritt beri talter: Witterung Holzjundalen zu tragen, um! so ihr Schersleu: Hai Berrmgkrwng der LcdeickuvppHevt bejUntragen.


