Ausgabe 
8.8.1917 Erstes Blatt
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Montag mittag um 11% Uhr entschlief sanft und unerwartet mein lieber, guter Mann, unser herzensguter, treusorgender Vater

Johannes Stehiing

König!. Essenbahn-Zugführer im 55. Lebensjahre.

Im Namen der Hinterbliebenen: Frau Lina Stehiing.

Giessen (Hammstrasse 12), den 8. August 1917.

Die Beerdigung findet Freitag um 3 1 /, Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.

aSSr s

Georg Veifh, Schreiner

im 72. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Maargaretbö Veith.

Gießen (Bahnhofstr. 62), Darmstadt, Leipzig, Gaulsheim, 6. August 1917.

iTT^ ie Be S rdi ? U ' 1B fin J det l reitas ^ de ? 10 - August, nachmittags 4 Uhr von dei Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. M3J8

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Danksagung.

. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme der dem Hmicheiden unseres lieben Sohnes und Bruders, sowie die zahlreichen Blumeu- sveadsn und die trostreichen Worte des Herrn PfatrerS Kmeper am Grabe sagen wir her-.-

Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Georg Schnepp nebst Angehörigen.

Krofdorf, den 8. August 1917.

lichen Dank.

Kochlü-Vereill Gießev Uh Umgegelli».

Zur gefl. Beachtung!

O- Kartoffel-Bestellausweise für die 33., 34. und

3o. -t^oche igulug vom 13. August bis 2. September) sind u^uchltch m den BerteilungSsie llen abzugeben ' Lei srugzeitlg'.r ^lblieserung der Zluswepe sind wir in der für genügend Kartoffel zu sorgen und die Abgabe w 'f Verbraucher gut vorzubereiten, wodurch da^ lange Warten vermieden wird.

m.ir- 1 !? ^ichtmitglieder können die Kartoffel-Bestellaus- weise m unseren Berleilungssiellen abgeben. 5902

Ter Vorstand.

Heute frisch eintreffend:

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Telephon 231.

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Bekanntmachung.

Verknus m UAeil- uni Äiten= NtzkllMell! onf lei LllhiisjiöMege.

Don der diesjährigen Winrerfällung sollen folgende Mengen 3 m lcknge Fichten- und Lärchen- Nutzknüppel auf dem Subniissionswege verkauft werden und zwar FichLen-Nutzknüppel: 84 5 Nm. I. Kl. (über 10 cm Zopfstärke) und 37,7 Rm. II. Kl. (bis 10 cm Zopfstärke) und Lärchen-Nutzkuüppel:

27.5 37m. I. Kl. und 3 97m. II. Kl. Bon den Lärchen-Nutzknüppeln sitzen 27 Nm. in der Forst- wartet Langd und 3,5 Rm. in der Forstwartei Stornfels. Bon den Fichten-Nutzknüppeln sitzen

55.5 Rm. in der Forstwartei Ulfa, 37 Rm. in der Forstwartei Rainrod, 15 Rm. in der Forstwartei Stornfels und 14,7 Rm. in der Forstwartei Langd. Die Nutzknüppel sind mit Rinde eingesetzt und zum Teil dürr und etwas angestoßen, weshalb es sich empfiehlt, das Holz vor Abgabe der Angebote erst einzusehen. Kaufliebhaber werden ersucht, ihre Ge­bote, mit deren Einreichung sie zugleich die in Hessen üblichen Snbmissionsbedingungen anerkennen, verschlossen und mit der AufschriftSubmissions- Holzverkaus" versehen bis zum 15. ds. Mts., vor­mittags 10y 2 Uhr, an uns gelangen zu lassen, zu welcher Zeit deren Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten erfolgt. Die Bieten­den sind 3 Wochen an ihre Gebote gebunden. Nähere Auskunft erteilen der Gr. Förster Zimmer zu Ulfa, die Gr. Forstwarte Meyer zu Nainrod, Jakob zu Stornfels, Frank zu Langd, die auch aus Verlangen das Holz vorzeigen, und die unter­fertigte Stelle.

Eichelsdors, 7. August 1917.

Gr. Oberförsterei Eichelsdorf.

Walter. .MB

Bekanntmachung.

Bctr.: Gewerbliche Betriebszählung am 15. August 1917.

Auf Grund des § 17 des .Hilfsdienstgesetzes hat das Kriegsministcruim l Kriegsamt) die Vornahme einer ge weroluhen Letriebszäl)lung ungeordnet. Die Zählung soll ^ deutschen Gewerbes um die Zeit des 1v. August 1917 in einigen Punkten verglichen mit dem Stand vor Kriegsausbruch, erfassen. Die Zählung erfolgt durch Zählbogen, welche ben Gewerbetreibenden durch die beauftragten Zählpersonen zugestellt werden, o 6"6^rdnete Zählung dient kriegswrrtschastlichen Zwecken von höchster Wichtigkeit. Es ist daher vater- lanollche Pflicht, jedes Entgegenkommen zu zeigen und vor allem den Zählbogen auf das sorgfältigste auszu­lullen. Steuerzwecken dient die Zählung nicht. Wider- willige und Säumige werden nach ^ 18 des Hilssdicnst- geletzes streng bestraft. Für die Ausfüllung der Zählbogen bE^uachstehende Anleitung. Wer den Zählbogen nicht lelbstandrg anszusüllcn vermag, ziehe den mit der Zäh- glng in bcm betreffenden Bezirk Beauftragten zu Rate.

Z^blbogen i|t bis zum 15. August auszu- luNen, da die Abholung bereits anl 16. August beginnt Gießen, den 7. August 1917.

Der Oberbürgermeister. I. B. : E m m e l i u s. Anleitung.

. 1. Jeder, auch der kleinste gewerbliche Betrieb, hat einen Fragebogen auszufüllen, auch wenn der Betriebs­inhaber allein, ohne irgendwelche Gehilfen oder Mo­toren arbeitet, ebenso jeder Heimarbeiter oder Haus­gewerbetreibende. Desgleichen sind auch die Leiter öffent- lid>er gewerblicher Betriebe (Reichs-, Staats-. Kom- munalbetriebe) zur Ausfüllung von Fragebogen ver­pflichtet, mit alleiniger Ausnahme der Eisenbahn-, Post-, ^elegraphen- und Fernsprechbetriebe: es sind aber die Werkstättenbetriebe dieser Verkehrsanstalten als Gewerbe­betrieb zu zählen.

? Jftdj nur um eine Aufnahme des Gewerbes baiwelt, bleibt die Landwirtschaft völlig unberücksichtigt. Selbftveritcmdlich sind gber die der Lcmdwirlschast häufig ungegliederten gewerblichen Unternehmungen wie Bren­nerei Brauerei Zuckerfabrik, Stärkefabrik, Bäckerei usw.

äas, was sie sind, also als Gewerbebetriebe, zu zahlen, \

3. Der Begriff ,.Gewerbe" ist im weitesten Sinne zu verstehen, insbesondere gehört dahin Handwerk In­dustrie, Baugewerbe, Handel jeder Art, Bergbau, Hütten, Salinen, Gast- und Schankwirtschaft, auch Hotels und Pensionen, Sanatorien und ähnliche Eirrrichtungen. so­weit sie vorwiegend Erwerbszwecken des Inhabers dienen, Nicht aber Krankenhäuser. Lazarette und ähnliche, ganz oder überwiegend WoKsahrtszwecken dienende Einriß tungen, weiter Versicherungsgewerbe, einschl. der Krau- renkapen und Berufsgenossenschasten, Verkehrs- und Drcrnsport - Unternehmungen, Theater-, Musik- und Schaustellungsgewerbc. Fischerei. Gärtnerei, ebenso alle militärischen Gewerbebetriebe. Auch solche Betriebe oder Unternehmungen, wenn auch kleinsten Umfanges, sind aulzunehmen, die nicht genau in eine der vorstehend c»uft geführten Gruppen passen.

4. F i l i a l b e t r i e b e sind stets als besondere Be­triebe zu zählen, jede Filiale füllt also einen besonderen Fragebogen aus. genau wie das Hauptgeschäft, das die Anga^n über Personal usw. wiederum nur für seinen Bereich, nicht etwa nock) für die Filialen zn machen hat. Dementsprechend sind z. B. bei Großbairken die Zentrale einerseits und die einzelnen Depositeukasseu !andererseits, stets als getrennte Betriebe zu behandeln. Dagegen füllt beispielsweise ein Warenhaus mir einen Bogen für seine sämtlichen Abteilungen aus: hat es

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Vekanretmachttng.

Der von dem Gemeinderat durchberatene Vor­anschlag der Gemeinde Klein-Linden für das Rj. 1917 liegt vom 9. August 1917 ab eine Woche lang auf dem Bürgermeistereibureau zur Einsicht der Interessenten offen. Einwendungen dagegen rönnen schriftlich oder mündlich während der Offen­legungsfrist voraebracht werden.

Zu der beschlossenen Umlage haben auch die Ausmarker beizutragen.

Klein-Linden, den 7. August 1917.

Großh. Bürgermeisterei Klein-Linden.

Jung.

58S3

Jagdverp-rchtmlä.

Dic der Gemeinde Nordeck zustehende Feld- iagd. zirka 1100 Morgen Grundfläche, soll am 1-,. August, nachmittags 4 Uhr, in der Wohnung des Unterzeichneten auf 9 Jahre öffentlich meist­bietend verpachtet werden.

Die Pachtbedingungen haben 14 Tage lang öffentlich ausgelegen und werden im Termin noch, mals bekannt gegeben.

Der Jagdvorsteher.

Wisker.

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oiagegen uod) em Zwetggoschäst in derselben Stadt oder m einer unseren, so stellt das .Hauptgeschäft einen Fragebogen aus und jedes Zweiggeschäft ebenso.

5. Kombinierte Betriebe (z. B. Eisengießerei und Maschinenfabrik, Schlächterei und Bäckerei, Kolonial- warenhandel und Ausschank u. n. m.) stellen stets für 'den gesamten Betrieb mrr einen Fragebogen aus.

6. Alle Angaben sind grundsätzlich für den

15. August 1917 zu machen. Liegen jedoch für diesen Tag ungewöhnliche Verhältnisse vor (z. B. Streik, Aus- Zerrung, Betriebsunfall), so soll der Betriebsinhaber die Angaben für -eine naheliegende normale Zeit (also etwa Durchschnitt der zweiten oder vierten Augusttvoche) machen. Für die Angaben, die sich auf die Zeit vor dem Kriege beziehen, ist dagegen grundsätzlich niemals der 1. August 1914, son­dern der Durchschnitt der letzten Juniwoche 1914 zu wählen, da bei Kriegsausbruch die Verhältnisse säst über­all anormal waren. 5883B

Gießen, den 7.August 1917.

Der Oberbürgermeister. I. V.: E m m e l i u s.

Sftädt. 'Stfrheiisnacfnßeis giessen.

Asterweg 9.

ES können eingestellt werden: 6889B

a. bei hiesigen Arbeitgebern:

1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 3 Eisendreher, 2 Elektro- Monteure, 50 Bergleute, 12 Schlosser, 2 Werkzeua- schiosser, 3 Former, ,1 Schmied als Zuschläger, 6 Former und 6 Brenner für Damvfziegelei, 1 Spengler, zwei Schneider,1 Gerbermeister, 1 Lederzurichter, 5 Schreiner,

1 Wagner, 1 L-attler, 4 Buchhalter, 2 Heizer, 4 Erd- arbetter, 4 kräftige Arbetter, 10 Hilfsarbeiter für Eisen- bahn und Industrie, 1 Stütze, 2 Köchinnen, 4 Dienst- madchen, 3 Lauffrauen, 2, Bäcker, 2 Buchbinder, zwei Schnederlehrltnge, 1 Betriebsleiter für Zigarrenfabrik.

1 verheirateter Kriegsbeschädigter für Garten und Landwirtschaft. 2 Hausburschen, 2 Krankenwärter.

b. bei auswärtigen Arbeitgebern: e Knechte. 10 Mechaniker, ff) Feim

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1 Zimmermeister, 2 Buchhalter, 1 Verkäufer u. Dekorateur für Konfektlon nach Norddeutschland, 2 jugendliche Ar- better, 1 Mann für halbtägige Beschäftigung, 1 Frau zur Leitung einer Kantine, 2 Kriegsbeschädigte für Be- schastlgung, die im Sitzen ausgeübt werden kann.

Für das besetrte Gebiet werden gesucht:

13 Schnelderinnen, 30 Frauen für Küchendienst, sechs Frauen für Wäscherei, 6 Frauen für Viehhaltung. Grenen, den 4 Slugust 1917.

Anmerkung: Der Arbeitö- und Wohnungsnachweis, so- rvie die Hilfsdienstineldestelle befindet sidi vom 9. August ab West-Anlage 31

Bekanntmachung.

Die im Fttli 1990 gcborcneu Landtturmvstich- tigcu der «tadt Giegcn müssen sich am 13. August ds.Js. vormittags von 812 Uhr u. nachmittags von 2 bis 6 Uhr im ^^bn Rathaus am Marktplatz zur Landsturmrollc melden. ru u 'Hl? 115 ^borene haben bet der Anmeldung ihren Geburtsschein vorzulegen. ^67!!

Gießen, den 6. August 1917.

Der Oberbürgermeister. I. B.: EmmeliuS

Stadt. Wohnungsnachweis Giessen.^Usterweg^:

ES sind zu vermieten:

Wohnung von 7 Zimmern, 4 herrschast- ltche Wohnungen von 6 Zimmern, 1 Wohnung v,n 0 Zimmern, 4 Wohnungen von 3Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zlnlmern, 1 Wohnung von 1 Zimmer, 5 Ladew raume mit >e 1 Zimmer, 26 möblierte Zimmer, zivei davon nebenelnanderliegend, 6 leere Zimmer, ein größeres Fabrikgebäude, 2 Stallräume mit Burschen- zimmer, 1 Wohnung von 2-3 Zimmern in Bellersheim Zu mieten gesucht:

20 Wohnungen von 1-8 Zimmern. 1 Wohnung von

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Gießen, den 4. August 1917.

Anmerkung: Der Arbeits. und W°bunasnachweidll°.

wie die HilssdienstmeldcsteUe befindet sich vom 9. August ab West-Anlage 31. ^

LU mieten gesucht. Schrift!. Angeb. unter 04863 an den Gießener Anzeiger. _

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^ Die Anschuldigung gegen Herrn LvuiS 2!bcl in Glei­berg, mir einen Hasen ver- tauscht zn haben, nehme ich hiermit zurück. 04850 K. V.

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