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25.7.1917 Erstes Blatt
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©nnÜD-rng Herr bUBenboi Trnttpnr tatsächlich am Bitten ac^nrt^tage erreicht Mürbe. Wnm ,mait die heiße Jahreszeit PJL l&ww Wegeverhällnisse imb die Tatsache derücksichttgt^ M ^ Gegner tra&huni ^Iragnfr^ßalmnien doch sehr ernten Wertend bot, kann man den Lerslmnm der Tropen itm Este unb rückhaltwie Ainerkenuung #tSem. Tie S tonen des zeigen deutlich,, daß sich die zerlegende Wirkung des mtit'Lwn Stoßes öon Mschnitt zu Abschnitt vergrößerte. Man kann ltd, bie ^chwrengkettm, unter denen die Russen die Rück- dtteeAara oornehmen mußten am besten dergegenwärtigerr, wenn man im t'lnge bchalt, daß TeÜ« des Feindes. die nicht Über Üblich von Zmmi <msMveichcn oder über Tor- itiotwl mul. Olten abzufluten vermochten, durch die Anlage der Operation gezwungen waren, aus der bis­herigen Front gegen Westen nach Süden abzu- dauen, also »entrecht zu hen bisherigen Berbin- C -JV* UJ-Ji $i u gehen. Ist schon für die Truppen ein naTn ^Ö. lc ^ wenn er durch Kampf erzwuii- schteemg, ,o ist er selbstredend für den gesamten (Nhaltung^alwarat, der an den Enden der Truppen anbindet fanden vernichtend. Wie.veit durch die ^Ereignisse die erschiittcrt ist, laßt sich noch ,licht Anzeichen spricht jedoch dafür, '?2 1I ? rn S ö '- ^ "ach dem Bm^eschildevten unver- ^ Auslastung von Verbändeir, die nach ver- ^einmidevgZnÄngt wurden, auch die im-eve Widerstandvkvaft der Russen auf das gefährlichste berührt.

1 JL'- 2 i (WTB.) Aus dem Kriegspressequartier wird gEl^t. D« T ruppen setzten dieVerfolgungdeswerchen- ^ ^ m bve NE Anein fort. Sie sind int Be- K *L von Tarnvpvl. Die Meyer tragen viel dazu

fe' m l** 1 ber Russen & Perntehvm, bie

^^Jemrog eines NuMeuggeschwaders ödfö über .Kopf naAirllen RichtunAen ausernanderflLcbten. Der Baünhof von Tar-- S 1 Knegsmäterial eintmrggonteren.

raunte Tteiierbm^ anfö terbamfte mit B-omben belegt. Bis lefet topft* 11 rm gmwen 4 7 Geschütze erbeutet. Tie Gefangenen d^von allen Sertchr den ScLntmelstellen zusttömen. konnten bis

Truppenkörpern zeigen von Mrasscndeserteonen, ^ bei dem Garderegiment Wo- lM^w^wo nicht r^nLgcr 180 Mann desertierten, als es wegen N^befmgung des AngnffsbefeUs airfgelost und unter andere F°rrdc. Vierfach versuchen die Offiziere, bangen, indem sie ihnen ein rS,vSS!Jr 0 Bernden .Heldenmutes geben, wodurch sich die schweren Offrziersverluste bei derr Russen ergeben, Im! Gros der 11. Armee IT 11 ^ch vnch dem Meisterstob von Zborow die Verbände immer SJ^ß? P SMlüger anschließende 7. ?trmec ist be- « »» WHI« *»***. Auch

Ter bulgarische Bericht.

, Sofia, 23.Juli. (WTB.) Generalstabsbencht. oi- zedonis che Front: Im Cema-Bogen wahrend kurzer Kluger.blicke Trommelfeuer. Oesllich der Cerna in der Gegend der M^lena m Richtung ans Kpwil versuchten feindliche Erkundungs- ! abteitungen nach -heftiger Artillerievorbereitung vorzugehen: sie wurden durch Feuer versagt. Südlich von 0tewgheli mehrmals Tronümelfeuer. An der unteren Sttwna rückte ein englisches Ba tarllon bei dem Dorfe Horn andos südlich Serres während der Nacht zusammen mit einer .Kavallerieschwadron in mehreren anf- ernanderfolgenden Linien gegen unsere vorgeschobenen Posten vor. Dte Engländer suchten unsere vorgeschobenen Posten durch einen heftigen Stoß ans ihren Stellungen zu vertreiben, wurden aber von unseren Abteilungen umgangen und, trotzdem sie neue Ver- l tarrun gen^erhalten hatten, gezwungen, nach hartnäckigem Hund- gemenge, Baioriettkampf und HandbombenLrmpf sich in Unordnung auf das rechte Strummrsser zurückzuziehen. Die Verluste des Feindes ffnd zienckich arvtz.

Numanische Front: An der unteren Donau zwischen Mahuudw und Gälatz ztemlich schwaches Geschützfeuer. Bei Pris lawa östlich von Duloea Gewehrfeuer.

Kaiser Wilhelm und Kaiser Karl.

-.Berlin 24-Jsiäi (mm.) Der Kaiser ist mrf der Mhrt zur ^üdostfront in Podgorze bei Krakeru mit Kaiser KL-rl Msammengetvoffen. .

h ^ 3E (Amtlich.) Se. Majesbät der Kaiser

d« galizisch-n Front eitrge- lw $ lbem « den Vortwatz der Ober- f>en der OpeEwnen entgegen-

^ atbt ' A u P? 1 En Seveth kämpfenden Truppen begeben. Serner .Mmgl. Hoheit dem Generalfeldmarschall Lelopold von Bayern und seinem General- Hoffmann wurde das Gichenlmtb zu dem denr Chef des GenerMabes eines Armeekorps Maj-or Frantz dieser Orden verliehen

^.Lemberg, 24. Juli. Kaiser Karl hat voraestern in Fo^setzun^ seirwr Fvontrerse im Bereiche der ans oster- Eid deutschen Verbänden Msammen- Südarmee geweilt. Der Kaiser war nach Prze- Glsenbahn gelangt und setzte gestern früh Standorte des Korps- des Feldmanschalleutnants 5)pffMann. Der i5^^ a7Iöai i.® meüal der Kavallerie v. BothMer ^-K^vkommandant Feidmarschalleutnarrt <j> o f f m a n n ^^^n ^chmiL chrem erigeren Stabe beim Kaiser Der Monarch nahm ernen Bericht üder die militärische Lage ent-

dem Armeekommandanten an der Seite die hltetse fort. Dre Faihrt ging jdaam durch' die rufTifcfw'-n StcHin^ett. Immer ^äufig^ fin^nmläS''S un^eOTtmeten pömEarttgien Rückzuges. Aus Kc^vwo schlunen Flammen entgegen. Der allechöchste Ef eine Höhe süLlich der Straße Ko»o^-

SS?' r SJS S« 6 d« aKrte die Ope^M ^lgte. Er kehrte dorm twi PrMnyslanh ^-ch»i^

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$« Eindruck in der französischen Preffe.

kn REaL'is?tAsch^^--N^) Die deutsche Offcnfim

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Dft umuhige Lage in Rußland.

Rotterdam, 24. Juli. (MDB. Nichtamtlich) Noch dem ,,Nieuwe Rotterdanrfche Dourant^^ wird derDaily Ehronicle" aus Petersburg dom 20. Juli gemeldet: Der Arberter- und Soldatenrat zog unter dem Druck der öffentlichen Meinung das Verbot zurück, Beschuldigungen g^en Lenin §u veröffentlichen, und stellte es den gericht­lichen und milrtärnschen Behörden frei, gegen die Anhänger Lenrns vorzugeheir. Eine llnterfuchungskornmission, die vom Lteberter- urrd Sochatenrat ausgestellt wurde, besteht aus­schließlich aus Mitgliedern, die nicht zur Partei Lenins gehören. Auch die Regierung hat eine Untersuchung ein­geleitet. In Rischni Nowgorod sind ernste Unruhen ausgebrochen. Soldatenbanden rissen die Macht tn der Stadt an sich. Der Arbeiter- und Soldatenrat flüchtete. Die Stadt ward geplündert. Die ganze Bewegung hat den Charakter ernes Pogroms. Aus Moskau werden Truppen geschickt, um >den Aufstand m unterdrücken. In Kiew besetzten 2000 urrarnische Soldaten das Zeughaus irnd hielten es einige Srurrden lang. Gegen Abend wurde von dem Rest der Gar­nison du Ordnung wiederhergeftellt. In Petersburg verlangen mehrere sozialistische Blätter die Entfernung aller ^enmrjten aus dem Arbeiter- und Soldatenrat. Die zögernde Haltung des Rates wird nicht nur von den bürgerlichen, sondern auch von den sozialdemokratischen Blättern be- sprochen. Gorkrs OrganNowaja Shiw' erklärt die gegen Lernn und ferne Partei, erhobenen Beschuldigungen für er­funden. Die Lösung der Regierungskrise hängt dem Korre- poudenten derDarly Chronicle" zufolge größtenteils vom Arberter- und Soldatenrat ab. Wenn diese Körperschaften dre Lenrmsten fallen lassen, könne mau auf die Bildung et? kräftigen Koalitionsregierung rechnen. Wenn dies mcht geschehe, werde das Ansehen des Rates sehr sinken, die reaktronare Strömung an Boden gewinnen und Rußland den elementarsten Gewalten ausgeliefert sein.

ern, 24. Ätli. (WTB.) ^Petit Parisien" berichtet ans ^' t: sozialistischen Minister

überrerchten rhvenSüntsgenvjsen einUllimatunr, das die Aus­rufung der Republik, Maßnahmen zur Bekämpfung der ' und dre Absetzung der mrlvyalen Generäle fordert.

! Wrn! ! Ä mtT i en , m Osburg bei Hausuntersuchunqen Ma- ^ von versteckt aebdtemm Matrosen be- b»nt worden srnid, Dietze hteten auf die Truppen geschossen. Die ^^Alummrumfab-rrt wurde in Brand gesteckt Lenin hat sich Pete^burger Blattern zufolge, Öen Gerichtsbehörden freiwillig

r J 0 n (WTB.) Meldung des Reuterschen Bu-

sveans Eme lAbotdnung der russischen Arbeiter- und ^vldalenvertreter ist in Lond vn eingetwffen. Die Ab­ordnung rst dvvt Gast der Arbeiterpartei. Sie wird in einigen Tagen nach Paris weiterfahvcn.

! Eine Entschließung der Arbeiter, Soldaten und Bauern.

c tersburg, 23. M (WTB. Nichtamtlich.') Meldung der Petersburger Telegvaphen-Agisntur. In einer gemernsamen Sitzung ' ^s Vollzugsausschusses des Arbeiter- ^und Soldatenrates und bei nach langer Erörterung Um' 4 Uhr morgens ivlgende (Äckschlreßung angenommen:

c. ^ 1,lT l5 l cm der Front und im Innern tes Landes den Mürtarrfchen Zusammenbruch, dre Katastrophe der JteD'Ojutipn und den Triumph der aeaenrevotutionären Kräfte ber- vm^nübren drobt beschließen wir:

1- Tvs Land unb die Revotetion find in Gefahr.

2. Dve vorläufige Regierung wird zur Reaie- ^ ^ ^^^tung der Revolution ernannt ^ n; -r ^Egiernng wird unbeschränkte Vollmacht gegeben, um

Manneszucht rm Heere wiederherzustellen und brs zum Aeußersten gegen die Gegen- i^^,A^Errchie zu fühvvr, und um das ganz«.

'N der vorgestern veröffentlichten Erklärung der Regierung nieder- gelegte Programm zu verwirklichen."

Die Entschließung wurde non den 252 Abstimmenden nnrnütia angerMmmen. 47 Vertreter, meistens Maxi mallsten, enkhikten sich.

Das unabhängige Finnland.

m^penhagen, 24. Juli. (WTB. Nichtamtlich.)Politiken" ans Helsrngfo rs: Eme große polnische Kmdqebung abgehrltei, ber wacher der polnische Führer Lubvmllski in das fmmsche Volk beglückwünschte. Es wurde die finni- Iche gtellonalypMne gesungen. Vor dem Senatsgebände kam es zu

Tvckey hielt eine Ansprackze mr das UnabbangrgScrtserklärung Finnlands wrrd letzt d«r russricheu Regreriorg zuigeste.'kt, aber nur zur Kenntnis- M Merkennung. Ruvland wünsckst in Finnland eine teib ^ unehmen. .Wahrsck>einllch ist Finn-

Mllllonen unter der Vedtngmrg M geben, daß es teteur 65 Millionen Kilogramm Getreide erhält. In Helsingfvrs ist ern neuer Äusstand der Polizei ausgebwchen. Der Ausstand der Setzer dauert am Zwrscherr den Arbeitnehmern und Arbeitgebern kam es zu ernsten Zusammienstößen. ^v-eimeoern

Amerika als Geldgeber.

s-n Washrnatvn, 23. Juli. (WTB.) Re-utermeldung. Rußland erhrelt erne neue Anleihe van 75 MMionen Dallars und Frankreich eine Anleihe van 60 Millionen Dollars.

Bei der Sorgsamkeit, die Lloyd George ausdrücklich für sich! rn Anspruch nimmt, faim das unmöglich ein Zufall sein. ES blerbt also nur die Folgerung Übrig, d^ß der britische Münster prapdent keinen Frieden der Verständigwrg null. In Erstmm^ tetzen kann uns das nicht, erklärte doch gleichzeitig fast sein Kollege Marion, daß Errgland erst an Friedensverhandlungen denk« unsere Truppen sich hinter den Rhein zurückzögen/ blub doch ferner auch bis zum heutigen Tage die von derBerner ^.agwacht am 18. Juni gebrachte Enthüllung unwidersprochen- oatz Frankreich sich unter Englands Zustimmung von den Russen durch geheimen Vertrag die Eroberung Effaß-Lothringens, des? ^aargebiets und der sonstigen ihm erwünschten Teile der Rheins

c. -deutschen Kanzlers kein Zeichen .... . ..

-S eit [r 1 V 1 entdeckt haben wil. Vielleicht wird aber jetzt aiuh J'* Wo man noch Sinn für Billigkeit hat. das gerechte Verständnis erwachen, daß der Reichskanzler keinerlei Zweideutige Worte gelegt hat, sondern rmr eine selbstverständliche Pflicht erMlte, wenn er betonte, daß die Sicherung der deutschem beim ^^bnsschluß eine unabweisbare Notwendigkeit:

Eine neue bevorstehende Rede Loyd Georges.

Amsterdam, 24. Juli. (WTB. Nichtamtlichc) $a£. AllgemEi Handelsb-lad" meldet aus Lorck>vn: Lloyd wrrb in einer öffentlichen Versanrmlung in der Guildhall anläßlich des Begirrns d«s vierten Kriegsjahres am 4. August ern« Rede halten, in der er die Kriegs^ ziele Großbritanniens darbegen wird.

Daily Telegraph über den Erfolg des deutschen U-Boot-KriegeS.

b^N' 2^ Jnte (WTB.) DerDally Telegraph" schreibt in ^öthpe Krpis überschriebenen Leitartikel vom 20. Jnlir öom F,^nde unter Beiseitesetzung aller einschränkend«- Anfreibungskrieg erfolgreich sein sollte, rmwe Deutschland eines kolossalen Sieges zu Wasser und zu Lande^ icher sem. nichts, was wir und unsere Verbündete zu tun ver- süÄ«^di^^ ^m dieten Triumph nehmen. Wir haben in den testen ^1 Wochen durch Seeräuberei nicht weniger als 413 große, für unsere mllitärischen und wirtschafflichen Maßnahmen»' a n g l ich n o t w enbi gen Schiffe, dazu 157 kleinere Fahrzeuge, zusammen 570 Handelsschiffe verloren.- Tempo der Berlusie etwas nachgelassen. Aber der -rnit, wie ,edcr der mit unserer Whängigkei! vom Ut, anerkennen mutz." Die Zeitting fragt ob! besonders die Arbeiterschaft, der Grütze der Gefahr w 1 bcr ? "Elchen Aufrur Carsons und Jellicoes

LrhnrS°*S[ e t Bct ? nt at,et ' batz größere Anstrengungen Arbeiter Nicht ausreichten. Tausende von lveitereii Arbeitern und eine bedeutende Vermehriing der Materialien würden dringend benötigt.Unsere Seemacht ruft sie aus i st ^^oergan ge wegen Mangels an llarer Erkenntnis energi- chen Handelns -Der Feind ist im Gewinnen, denn wir Machen die schweren Verluste nicht wett. Das ist die M^berstehen. die den Bestand dieses Landes, die Zulunst des britischen Reiches und die Sache b^woht, für die wir so schwere Opfer gebracht haben."

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ein amtlicher Kommrntar zur Rede Loyd Georges.

a 33 e r U n , 24. Juli. (WTB.) Die iiNordd. Allg. Ztg " schreibt- Tlo yd George hielt in der Londoner Queenshall an der­selben Stelle, wo er am 28. Juli 1906 die Notwendigkeit einer starken Nüstung für das durch Frankreichs und Rußlands Uebcr- macht gefährdete Deutschland anerkannte, eine neue Rede Den Mißeren Anlaß bot du Jahresfeier der belgischen Unabhängigkeit, ^em W^en nach ist die Ansprache aber vor allem eine Envid^ung cvnf die Reichstagsrede des deutschen Kanzlers am 19 Juli nnt der Einschränkung freilich, daß der britische Ministerpräsident den ihm unbequemen Stellen der Kanzlerrede vorsichtig ausweicht Nicht weniger als dreimal will er sie gelesen haben, um irqerid etwas m ihr zu finden »voraus er die Hoffnung für ein Ende des bllitigen Kampfes schöpften könnte. Trotzdem erwähnt er mit keinem! Wort daß der Reichskanzler sich in Uebereinsllmmung mit der von dem englischen Staatsmann ebenfalls unerwähnt gelassenen Resolution der Mehrheitsparteien llar und deutlich für einen Frieden des Ausgleichs und der BerstLndigung msgesprocheu hat. 0 ' 0

SecJrfeg.

Reue N-Boot-Ersolge. ?

Berlin, 24. Juli. (WTB. Amtlich) Neue U-Bvots- Erfotze im Mittelmeer. Neun Dampfer und sieben Segler mit rurw 35 000 Bruttvregister- tann en. Darunter befmrden sich der bewaffnete französische DampferMinerva" (952 Donnen), der bewaffnete italie­nische DampferFratelli Biarrch' (3542 Donneri), mit 4800 Tonnen Kohle von Amerika nach Jtalieii, die bewaffneten englischen DampferWilberfo-rce" (3074 Tonnen), mit Erz­ladung von Algier nach England, undEich of Cambridge" (3844 Donnen) mit Stückgut von Mexandrien nach Liver- p^ol. Der Chef des Adnriralstabes der Marine.

Berlin, 24. Juli. (Amtlich.) Neue U-Bvots-Erfolge im Sperrgebiet um England. 26 000 BRT. Unter derr versenkten Schiffen befanden sich zwei große beladene

Geleitzug heraus geschossene Frachtdampfer. Eines der versenkten Fah^euge hatte Petroleum geladen. Die Ladinr- gen der übrigen Schiffe konnten nicht festgestellt werden.

Der Chef des Admivalstabes der Marine. Die neuen großen U-Boote.

2^ JE (WTB.) Die ,Liberts" schreibt zum U-Boot-Krreg. Dre n e u e n a r o ß en U-Bo o t e, die Deutsch- land jetzt irr Dienst zu stellen beabsichtigt, bedeuten eine ernsthafte Gefahr für die Entente. Der Charakter des U-Boot-Krieges wird dadurch vollkommeir verändert. Man muH hoffen, da ßdie Entente Gegenmaßregeln plant. Amerikanische Schiffe unter russischem Oberbefehl.

Kopenhagen, 24. Juli. (WTB.)Nowoje Wremia" meldet: Der Chef der Schw^en-Meer-Notte, Koltschack, das Angebot der Bereinigten Staaten cm, den Ober­befehl über die amerikanische Flotte zu übernehmen.

Schiffahrtsabkommen der Entente.

Washington, 24. Juli. (WTB. dllchtamtlich.) Mel­dung des Reutersä)en Bureaus. Großbritannien, $canEretd), steuert nnd die Bereinigten Staaten haberc sich in dein Grnrndsatz über die Regelung der Ozean- und Dampfschiffahrt st raßen zwischen den Bereinigten Staaten und den Ländern der Alliierten geeinigt. Jetzt schweben Verhandlungen zwischen der britischen Admirali­tät, dem Schiffahrtsamt und dem Staatsdepartement der Beremrgten Staaten, um die Regelung wirffam zu machen und dre gegenwärtig Unerschwinglichen Schiffahrtsraten herabzn^etzlenz. . Japan wird das Abkommen wahrscheiillich unterstützen.

Am dem Reiche.

Ernst Bassermann f.

Mannheim, 24. Juli. (MDB. Nichtamtlich.) Wie dreNeue Badrsche Landeszeillurg" meldet, ist der Reichs- tagsabgeordnete Ernst Bassermaun im Alter von 62 Jahren heute morgen 8 Uhr 25 Min. nach längeren Lei­den in Baden-Baden sanft entschlafen.

... Inmitten,schwierig-ster polittscher Verhältnisse ist die national- llberale Parte: rhres lanmährigen Leiters beraicbt, des drachfolgers, Benningsens, mid Deutschland steht an der Bahre eines seiner besten Pattroten und beivährtesten Parteiführer. Jahrzehnte hin­durch hat er es verstanden, seine Partei, die lvie kaum eine ander» von Gegenjatzen und mcht selten ttefgeheirden Meinungsverschiederr-' Herten bewegt wird, ,rchcr den inrttleren Weg zu führen und vor den oft der knirschen Verhältnissen drohenden Gefahren der '3er- splltterung nnd des Auseinandergehems nach rechts wie nach links tzu bewahren. Wahrend des Krieges hat er sowohl seine Pflicht als ^andwehrofttzrer erfüllt, und zugleich seine Führerschaft im Reichst tage getreulrch betätigt.

1^^ Gnrst Bassermamr wurde anr 26. Juli 1854 in Wolfach im ^rchworzwalde geboren. Nach vollendetem juristischen Studium