3 April 1917 OTgefdioAewot llochmge Es wrch deshalb wie- deid tanur «fwKrfföin ocnwaftt, daß bei der Veräußerung wn ©eimtfe und Obst SchLußschktzve mtsgestellt werden müssen, die nu Heb tue Beteiligten zwar selbst zu Werten haben, die aber vorläufig von der Will dien Lxmtas^Gennffe stelle in Mainz noch in haben und Die NichieinKalkung der Besllmtmmgen über den Lchlvbich.''Nztvona zieht Bestrafung nach sich. Die lleberwachungs organe imd bereit? daraus aufmerffamt gemaGt. das; eine schärfere üonkwlle ttn.iubeycn bade, so daß es im Ingresse der Beteiligten liegt, die <rchlutzf<taine gewissenhaft zu veriverrden. Die näheren. Bestimmungen über tatt Schlußschern sind in der Zeit zwischen den; 20. und 30. Mai in allen Amtsblättern Hessens veröffentlicht werden.
^Schleichhandel mit S ü ß. st o f s (Saccharin) Der Handel mit vsiir.iW, »nrcfc die Weitergabe znm Einkaufspreis ist durch da--' Sm >wi' ^stst'tz vom 7. Juli 1902 unb durch die Bekannt-- machung de? Reichskanzlers vom 25. April 1916 (§ 4, uerbotai Es wird trotzdem häufig Süß-stoff Angeboten. In tarRegel txmtalt es sich um ein Präparat, bas durch Bernreargungeu uon fohiaiU saurem Natron. Gips ober targieictan versÄscht rst und an Stelle einer 450sachen nur eine 30- bis ffOfachc Süß'kraft aufweist Dieser verfälschte Suff: off wird durchioeg z-u einem sehr hohen Preis, der den allgemeinen um ein Vielfaches übersteigt angnbotrn Vor bem An tauf tarartigett SüMosfs kann nur dringend gewarnt werden. Abgeschyl von der Strafbarkeit der Handlung lvürde cruri» eine bedeutende Schädigung des Käufers ernte et en
Ocsscntliche Bewirtschaftung des Büchsen und S a l z g e >n n I es ans der bevor steh enden Ernte Das gesamte Buchten- und Salz^remüse ans der bevorstehenden Ernte wird öffentlich Ircwrrt schäftet ioerden. Die gesamten Erzeuq- nisse wllen durch dw RnckfSstette für Offentüse und Obst schlüssel- mäßig ant die Bnndesstaallm verteilt tverden, ivelch-m die Unter- t crrcckung aus dre Wmmunalverbände vbliegeir wird Zur Durch-- lich-ung der Beivtrlschastunq ist von der der ReiMstelle unter- net.ren Ok'musckonserven-Kriegsgesellscktaft in Braunschweig durch Bekamttmmhmrg vom 21. Inn t 1917 der Absatz und Versand von vcmuseronserveu und Fahgemüsen verboten wortatr. Sowohl der Absatz jok auch der Versand ist nur zulässig mit Genehmigung d"scr K^e^ar,cll,ckmtt Auch der Versand wird nur zur Versllamia der Kommunal verbände erlaubt werben, denen dringend empfohlen wird, .'mtm fetzt besonders für Faßgemüse geeignete Lagerräume lrerert zu stellen, x ic Kriegsgesellschaft wird mis Anfragen bereitwillig sachverständigen Rat erteilen.
"Auszeichnung. Dem Jäger Will,. Momberger vus besten imirdc die Hessische Tapferkeit?- IN e d a i 1 1 c verliehen.
*! Gießener Waldbühnc (Freittchi-Bühne). Da das Wetter der für morgen cmgekündigten Anfführnng „Im weitzen Röß'l" (s. Anzeige) günstig zu. werden scheint, wird der Besuch des so beliebten Lustspiels voraussichtlich sehr aro ßwerdcti. Sollte jedoch wider Erwarten die Vorstel lung verschoben lverden müssen, dann wird dies am Samstag durch Einschlag an der Bürgermeisterei (Süd-Anlage) bis spätestens 3 Uhr bekdnntgegeben.
Sammelt den Lindensamen! Linbenhlüten sind nur ttt verschwindend geringem Büche gesammell ivorden. Hierdurch find grüße Werte verloren, gegangen. Indessen bietet der Linden samcifi einen vollivcrtigen Ersah, da cr das feinste Speiseöl abgibt Tic ^amcntörner, deren meist sechs beisaMinenstehen, haben'die Größe eines Pfefferkorns. Ohne viel Umstände kann in jedem Haushalt bie Oelzubercttnng vor sich gehen. Der Same nmb durch "ne Ileisch.mmä ine getrieben oder sonstwie in einem eisernen Mörser zersiamrsi. Alsdnmi wird die Masse 1 A bis 1 2 Stunde in "tuendem Wasser gekocht, woraus sich das Oel der Lindensamcu ab sondert .und als Fett an der Oberfiick^ schnnmint. Man kann das Lei abschöpfen, wabrend die RestbestLNde ein vorzügliches kühner netter abgeben. Der Lmtansamcu aithäll 18 Prozettt Oel, er ist also ebenso ölhaltig ime die Buck'cÄ'rn, deren im letzten' Herbst rrele lausend Zentner gesammelt wnrven. Uebrigens sei darauf hin- gcwi-esen. daß es in diesem Jahre fast keine Bucheckern gibt. Um so mehr nun; min Lindensanren gesanmett werden: leider ist dies gerade nicht mütalos^ und aurfi nick»t ungefährlich, da ver Lmden- 'aiim eine stattliche Höl>e erreicht.
U r n e n p l ä tz e a u f d e m Friedhof am R 0 d b e r g '-'ins Beschluß der Stadtverordneten-V-rsammlrmg vom 8 November 1916 wurden aus dem Friedhof an Rodberg besvntarc llrncn- plom- angelegt. Die Abgabe der Platz, erfolgt durch das Begräbnis- amt. Preise und Bedingungen siird Ms den, heutigen Anzeigenteile u ersehen. Die Unterhaltung der llätze im Urnenhain >nfolgt n<uh der ersten Stufe tar für die Unterhaltimg von Gräbern gUtenden Vorschriften. Den Angehöigen der Verstorbenen steht ' - 'rei. die Plätze außerdem mit Blurem zu schmücken. Im übrigen ff".'eii die Bcstiinmungeü der Fricdvfs- und Bearäbnisvrdnung vom 12. Juni 1903 für die Abgabe der Plätze, Ausstellung von Tcnkmälcrn u. dgi. fimigemäße Aivendung.
' * F c 11 e r in e l d u n g. Morga Sauistag nachm. 4 Uln- rindei Probe Alarmierung durch dieFeuersirene stall.
** U c b e r bi e Z u k n n f t dcr de u t s ch fit Kolonien t nt ru f m ) if e 11 Rei che imterrickct in umfafseitder Weise die i>r'.-.t der deutsch-baltischen icscll schalt heransgeae- b?ne .Korresp.'nden-, „Die russisch.' Evolution" tuis Grund einer neitausgedehnten Umschau aus dem Gebiete der russischen Presse nüe die zwei Millionen deutscher BuerniTlonisten aus russischen Boden, die seil einem l>atbe.tl Iahmndert von ihren russischen 'Tachbarit attgcseiirdet, rön der Mieruug unausgesetzt bedrüchr iverden. gibt es aller Voraussicht ncr. fein anderes Heil als Rückkehr au.- Groß-lstußtand nack' der lten Heimat, die hoffentlich mirckr den Frieden etnen starken Gmzschntz im Osten und neues Sicdetmtgsland erlßilk lieber diese rage und die vorausffch-klich: künftige Gestaltung der russischen Untdtwlker Finnland, Ukraine, Kaukasus uiw wird der Vortra des trefflichen Sachkenners 2 i I o io B r 0 cd r i ch am M i twv ch, 1 8. d. M t s., er- wünsck'tc ?lufrläraing bringen.
** D t c Ä n s z a h l u n g d t r a m i l ienu n te r st ü tz wn - gen an die Angehörigen der zum weresbienst Einberiffenen für 16 bis 31 Juli 1917 findet vor 16. bis 18. Juli statt. Die Uitterstütuingen dürfen mir aßt den t der Bekanntmachimg ange-- g>Lenen Tagen abgelwll loerdeit.
** D a.s Kreisblatt Nr. 6 enthält Bekaitutmachungen über Höchstpreise für Honig. — Hchlaguahme von Fässern. — Reichsstelle für Faßbewirtschastnnq. - Verkehr mit Waldbeercn. — Reichst'chiedSgerickü für Kriegslvirhast - Frnhkartoffclit. Sammeln von Abfällen ans Hanf nd dergl. - Feldschutz.
Kreis Frlberg.
^ ^liebberg, 12.Juli ?V den Bau einer neuen katho- ltfchen ^irckn sckwnkte LacksabrikanWilhelm Haller der katholischen 9irchengemeinde einen in deMainzertor Anlage belegencn Bauplatz^ im Werte von etwa 20 00M1.
... **, F c : dberg, l 3. Fult. D<,Obcrhessische Anzeiger" ver- önenllicht folg^mdc kreisamtliche »tiz. In den „Frankfurter stlachrichten" 'Morgeitblatt ooin llzuli ist eine Notiz unter der lieber schrick: „10000 Eier v e r> r b c n '?" erschienen, nt der di' Belau tztung wiedergegebett wir bet der Eicrsa mittel stelle in Tviirhhfiti seien 10000 tri an h^rborh Di ei-
^ bes«- DErkmn b-änht-n
! gründ e Mrctzung ,mb: heimliche Schwmw-
iiwiViioC ** ^Emdels, SbTWrSr^
3ltli ®? c ' 6 die Auftnerksimkeit des Bür nä ürlT-D n Staffel kamen umfangreiche Brotkartendieb- .unserer otabt heraus. Eirt Lehrling der hiestacn Ver- 2 3N<rrk ^uent Slaffeler Jun^n acht Brotkarten für
ffvniiheti» ' 4 Junge die Karten beim Bürgermeister zum Ab»- n„ Vdr,.ö7T!l^ , ' (1> l t l,f,< ' c bicfct , Vkrdaäü inti. nahm den Jmtaen in UndTnamn'T^ l ^ Handel Senaten tmrtbc Die polizeilicln- in W w, fffrÄfc baß mehrere Angehörige dcr Bercinsdruckerei. sind Die ^ gedruckt werden, an den Diebstählen bemiligi
Breiten an versmtsten dre »arten oft unter beträchtlichen
nmtimen ^bnchtncr. Eh witrdcn mehrere Verhaftungen vorge-
Meteorologische veobachtungen der Station Gießen.
Juli
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Sonnenschein
Sonnenschein
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Fliedbeig seien 10 000 Eier verdarb Diese Behanpliing, die auch vielfach iit Fricdberg selbst verbrettwird, ist völlig aus d er Luft gegriffen. Wir werden? Verbreiter derartiger unwahrer Gerüchte, die geeignet sind, e Bevölkerung zu benuruhi gen irttö zu erregen, strafrechtlich z Verantwortung zielet. Wir wortten ttachdrncklich vor der Wiedabe dieser und ähnlicher törichter Bediupltmgen. Die Lageruwer Eier 11 t den Eiersainmel stellen Kreises Friedberg erfolgt durchaus sachgemäßer Weise Niemals sind Eier tn größeren Meen vcrdorlwn. Bei einer vor- übergchcndett Stocktmg der abzulrnden Eier habeit ivtr dte alsbaldige .Verteilung der Eier adle Städte des Kreises angeordnet. Größere Stockungeit sintei uns überhaupt nicht vvr- gekommen.
Hessen-Nau.
-- Fan lsu i i a. M , 12. IuGrvßivs Äuffel>en erregt hier
bre pvlrzerlrche Schirestung der Montschaft Balantm Böhm,
vernrischtes.
Schreibmaschine bringt es an den tnn/'^T-^ble..Verbrecher Uch neuerdings in vorsichtiger- Acki- bcv krnninalistischen (Graphologie mit Ä^bnmschmen bedienen, besteht eine der neueren darm, ,tch mich in der Jdentisiziermtg auszubtlden Diese Identiffziernng S'J ti m ber Zeitschrift tut bü gesamte
ausfuhrt, am dm Eigentümlichkeit en der < lelbsh gairz besmrders auf Konstruktivitsfehlern, z- -d. mangelnder ZahlengeradHeck und ähnlichem. Eine Bor- neuen Wissenszweiges ist genaueste Kenntnis aller ckk ^ ^'^!lcnich.atten der einzelneu .Maschinentypen, daneben Äuchs^TÄ^Oclunerk auf die Eigenarten schadhaft gewardmer ^L^E^n zu rt.lckcn Dte nrepten charakteristischen Fehler bllt& dluffchlagen der Typen aus harte Stellen ■^erbtcfleit der ^ypenhalteslange. Ist das letztere der ?? e betrenende schrei bmaschtnenschrick vielfach matte vnswersetr musiert. Diese klernert Beispiele mögen einen tiegrm von diesem nmgllert Zweig krintcknalffcher' IÄQtfffiziv- rungskunst qelxm, und wenn die Merkmale anch. nicht sehr 2l- rerd) smd. so genügen sie dock meist für den Erlemrungsdrenst, „^^^-enart ia zrenrlrch ausgeprägt ist. Endlich Lnnmcn auch kinerer Art ^ur Vergleichung, so müssen stell? werden ^ ^nittverte durch gettane Messungen festge-
r fl 1 ^ J o s e n" Tage. Dein Pariser Exoetsivr ^ Vorbehalten, daß den fleischlosen Tagen eine
Ü Cf T Nutung öukommt, als bisher allgemein ange- ^ '^^e. Diese Tage mußten nämlich, wenn man die
Lchlußfolgert'ngen des Blattes tu Betracht zieht, als „l-cirats- 6c *5 uf,,tct i^rden: „Montag imd Dienstag kein Flcisch ditricn, tu zwar unangenehm, aber man findet sich drein, darrnn ffnden wollen, auch von dcr Hoch- zeckSta>rl^die Fleischgerichte zu verbamten. Schlußsolgerung - 'üron- tag uttd wteitstag Nwden letne Heiraten mehr statt, lim die Wahr- ^ T ^Eag wurde auch bisher nicht viel geheiratet:
aber warmem Hnratstag 1. Ranges. Genügend weit Sonntags und von den Gefahren, die dev . berglaube dem orettag zuspncht, war der Dienstag von den meisten ^^/L-MEnch zum Tag der Eheschließung auserkoi-en wor- \ ie *®sS n ^ run ^ k T pr fletsch losen Tage, die gerade den Dienstag trtist, bat dem nunmehr nn'Ende bereitet. So wurde beispiclSi- m y ^ Cl . raermeisterei des 7. Arrondissements festgestellt tan dort ?um ersten Male ieit vielen Jahren am letzten Dienstag letne einzige Eheschltennng vvrgenommcn wurde. Ta auch dte an- taren Standesämter ähnltche Eriahrungcu machten, ist also der hetratslme Tag keme Phantafte, sortderu die jüngste und nicht ge- rade erfreulichste Kategsersckwntung in Frattkreick)^
, ll.rz sich tig k e i t d cs Feld he r r tn Ein wenig be-
kannkes geistvolles Wort Kaiser Wilhelms I. betrifft tan dKn-ral von Goeben. 2lls tiefer bei Ansbruch des'Krieges von 1870 nach- tam cr sich bereits 1866 durch glänzende Wassenkalcn ausgezeichnet batte, zmit Kommandeur des 8. ?lnneekorps ernannt werden sollte mtße-rte der Generaladjutant des Königs tarn Monarchen sein Be- ^vken itber diese Ernennung, ta Greben, der bekaitnttich eine, Brille trug, sehr kurzsichtig sei. wie denn auch wohl eckt Brillem^ ttager als prenßnckwr fommMidierender General noch tnckst ta- geivesen sei. „Gvetan ist kurzsichtig?" sagte der .Wnig. „Desto resser.^ra wird er tam Femde um so näher zu kommen suchen'" ^er^„Matin" wünscht beschleunigte Eh es che i- o un gen. ^n einer der immer dringlicher lverdendcnErörterungen des sranzösisch-cn Bwölttnmngsrüchgangcs und tu Mogltchketten der 'Mhilfe tischt Louis Forest neue Vorschläge am -satter Meinung uad- besteht der beste Weg. der Vol^ver- niklnung zu nutzen, darin, daß die Ehescheidungen in möglVtist lnr- seni Venahren abgetan 1 vertan: „Während Frankreich Tur er- Haltung der Nation uitbedingt Kinder braucht, ivird der Volks- vcrmehrung durch Gesetze utid die Lmtgsamkeit der GerichtsMet fortwährend ent gegengearbeitet. Gewiß ist es moralisch nicht er- srentich' wenn Ehesckietdungeii dtirch ein Verfahren im Blitztentpo erleichtert lverden,. doch glauben wir, daß gerade dadurch die Zahl der Geburten tvesentlich^ vermehrt iverden kömite. Es gibt viele lunge Frauen, dte vmr ihreti Gatten getrennt lebctt, sich sogar wtcder verlobt Inben, ober ivegeii der umständlichen Seheidungs- geietzc ern oder selbst mehrere Jahre bis zur neuen Heirat warten müssen. Dies bedeutet in einer großeti Zahl der Fälle einen Verlust von,ei-etilv viel .Kindern. Jede Maßnahme, die Ehescheidungen verlattglamt, ist von diesetn Standpunkt aus als ein Verbreckten an der Znllmft Frmtkreichs zu betrachten.
höchste Temperatur am II. bis 12. Jtcki 1917 --- 4- *>i 3 * n N-driyst- » . II. „ 12. . 1917 = + 8,5 «c:
Ntederichlag: 0 , mm.
Witterungsvericht.
(Ocfscutlrcher Wetterdienst)
Heeder, trtaen, wartn.
Wasserecke. Der Erfolg sei für die Engländer sehr una»ge- ne y m :. Müsse sich aber danrit trösten, daß es der erste militärische Erfolg Deutschlands m dieseni Jahre sei, der strategisch nicht einmal etwas zu bedeuten habe.
Die Friedensbedingungen »mferer Feinde.
Berlin, 12. ^Z-uli. (WTB vtrchtüutklich.i Welche (ta sinmui- geti der unseren Fetndeil nockt cktnner herrscheu, wird treffend Av- rennzeickMet durch den folgenden tjoiter Fnnkspruch aus Amerika vom 11. Juli 1917:
Die Selbsttauschitng Deutschlands Die „New Pork Times" meint, das; selbst die deuffchen Sozialisten, die die Temskrattsierungi tas .K-arserrcichs Pretagen, noch nicht klar genug die Wichtigkeck oeT Verbreck-ens emseheti, dessen Deutschland vor dem MchteNlltht ta* Zivilffation angerlagt tvird. In seckrer Rede im Reichstagsausschuß sprach Ebert die Änfickst aus, daß die deutsche Regü-rutig den Frieden haben könne, soenn sie nur ein Friedensangebot ohne Annexio - wen urtb Entschädigungen machert würde nttd sein ^streben nach entern Sonvenriedett unterlassen wolle. Eben spricht tote ein TTann, tat tn einem anbeten IahrhundeN lebt Seck der Marneschlacht ' hantalt es sich nicht mehr um die Frage der ANnerinnen durch I Deiitschland taer um Entschädigungen, die es vonchreiben könne, diese Atisicht ist seit langer Zeck schon von den Alliierten bieifeib^ 3^1 ^ben- . Eberl täuscht sich aber schr. wenn er crfiäxt, tartz Deutschland den Frieden haben könne, wenn es ganz tufach aufl seme 'beabffchckgten Annepiorten tmd Entschädigungen verztchtet. Ern Frieden, der auf diesem Grundsatz aufgebaut ist, wird nur tat*
t r Tov**^ 4 * O a .fx ! a. t r. rf/ /
atz sen, Allcker-»
-CK XTUi-Vt Ulme 11 ICIULII <yilCUVJI lUMUTb-Öt. Die
Traume und ehrgeizigen Pläne seines Imperialisntus müssen auf' gegeben werden. Teuffchland muß vollständig seinen ck-eisteszustand - andern, bevor sich die Allckerten Herbeckassen, von Frieden ya sprechen.
Dom russischen Heere.
Petersburg, 12. Juli. (WTB. Nichtamllich) Meüchng tar Petersburger Telegraphen-Ageickur. Im Hinblick aut die Um*- sormung des Heeres nack^ demokrackschen (prundirtzeit hat die v-orläuffge Regierung beschilosseti, lbei j>edem Oberkommando das AmL etnes Militärkommissars tar Regierung einzurichten. Diesem! soll von der Regierung ckn Einverständnis mit tam Höchütonrman drerendeti ernmtnt werden. Diese Konrnnssare werden nach ven Ihn-»' ordnnngen des Kriegsminffders dazu beitragen, alle wlckffcheck Fragen, die in Heer nttd Märckre anstauchen, in gleickpnaßiger -keile ju lösen unb die 2lrbeiten brr Armeekomntimon in Emklarrce zü brmgen.
Englische .Kriegsführung in Dentsch-Oft-Afrika.
n Illli (WTB. Nichtamtlich? Reutermeldnng7
Uitetrt-aus. sin Beanckvortung einer An ff a ge über die eingeborenrn. ' Arbeiter tn ä-stasrika führte der Untcrftaatssekretär des Kwteges i )k<LC Herfon ans: Das englische Verfahren, Arbeiter zu erhalten.
lur den Ersatz in dem Schutzgebiet unb in dem Teck Deutsch- Ostafrtkas, der sich inner ZivilVerwaltung befindet, durch er- fahreite ckttnltaamie, die sich des Ansehens der Häuptlinge unb ^.,^orarbetter bedienen. In dem (Gebiet, wo gegenwärtig mili- tarnche Operattotren stall finden, iourtatt im gewissen Umfange Arbeiter nnmillelbar durch den Verpflegungs und Transport-« dienft der Armee eingestellt, aber öfter' tatrw dte Vermittlnn^ von besonderen zivilen und politisckten Beamten, die den Heeres- E^ff.^liett beigegeben lind. Bei der Bezahlung wird wesentlich' .hit cf liebt aut die Gebrauch' des Landes genoinmeu. Es werden gute ^cbensmtttelrattonen ausgegeben. Für Xllcidung tmd Aus--- rüIlling ist gesorgt. Besondere Aufmerksamkeit unrd der regelmäßi -1 gen Erholung des Perlonals geschenkt. In vielen Fällen .vertan die' -lroeiter nur für kurze Zeit angenommen, aber im allgemeinen wer--! den sw, und m erster Linie die Träger, die dte taffächlich kämpfen- tan gruppen beglecken, bei tauen Disziplin skchr irotwendia und I Erfahrung nntttschenswert ist, für die Dauer tar Femdseligkeckmü - ^ n «i fmimTnfn - - WöC Hersou fügte chnzu: Die tarn ich,- Art zu per- ^ latTven, nwr eine gewaltsame Aushebtcng tar Dortbewvtmer und das Zusammen ketten von Männern. Werbern mrd Kindern für den . Transport imd du Arbeit. Die Bezahlung ivar entweder gleich' x-} TT-oder |ic ivurta größtenteils m luertfoicn Zeichen ge- - f -t. Dteiemgen, mddje am Wege fielen, wurden ihrem Schtck- wl uberlafsett. Das ganze System wird als äußerst lwural ge-- scksiltart.
Anmerkung. Nach diesem ettoas unklaren Reuberschen Bericht gibt der englisch^ Staatssekretär des Krieges offen zu. daß che irrten in dem .ü'ampie gegen unsere SckmlUruvpe taullche Eingeborene des besetzten Gebietes für den Verpsteinmgs- und Trans- portdtenst der feindlichen Armee velloentan. Diese Verwendung wtdcrsprtcht allem Völkerrecht .denn die (Grundsätze tar Haager ^andtrtegsordmmg find natürlich tticht nur für die üriegführunl- z«r m Europa maßgebend, sondern auch für tan Kolonialkrieg Was Mac Herson über die dcutseta Art tar Behandlung tar Eingeborenen sagt, tst frei erfunden. Es widerfprechten ihm die Bc- rtchte neutraler Augenzeugen: es witarlegt ihn vor allem dte Tatlacke. dal; ein ruchl unbekrächtttckter, Teil DeulsfftaOstafrikas allen Anstrengungeu der setndltchen Massenaufgebote zum Trotz heule 0kl)alteu wird, emc Wallache, die gar nicht möglich wäre, hatte unsere ^chntztrupta nicht den Rückhalt tar Eingeborenen- bevolkerung.
Eine echt englische „Dichtung".
^ ^ er l t n 12. Juli. Mit seltener Beharrlichkeit betreibt
dte englische Preffe die inedc:trächtige Ausschlachtung der ^luge. x en Hölwpunkt der Geichmacklosigkeit und (Gefühlsroheit stellt jedoch ein im „Dailu Erpreß" vorn 12 Jmn 191 ( veröffentlichtes Gedicht dar, das au der eng rn Frankreich versaßt sein sott. Es behandelt tu Bankelsangerversen „Die pathetische Geschichte von Ehar lotte und Hermann". Charlotte ist ein deutsckws Mädchen: deren Liebhaber, der Soldat Hermann, fiel. Seine Leiche wandert natürlich in die Kadaververwertungs Anstalt" T>ie Zeitung druckt die Schlutzverse des Gedichtes ab. m dtmen der „stetster schildert, wie Hermann sich in seinem letzten Stadium rta'räientiert. In deutscher Uebersetzung lauten dte Berle:
2lls Charlotte sah, rvas von Hermann Uebrig bli^b nach seinem Tod.
'Nutzt sie ihn aus deutsche 2lrt,
Streicht ihn dick auf's Butterbrot
Letzte Tlacbrlebten.
Der Erfolg an der User.
, Genf. 12. Juli? Die Agence tza'vaii sucht darzütun oatz dcr deutsche Getändegeivinn am rechten Bierufer keine besondere Bedeutung höbe. Die englische Abteilung habe recht getan sich durch rechtzeitigen Rückzug der Gefangennahme zu entziehen. Der Uebergang der Deutschen über die Mer sei wegen der starken linksseitigen Verteidigung durch britische ^treittraste, die dort die belgischen Truppen ablösten, kaum dnrchluhrbar. Voraussichtlich würden englische Monitorc den von den Deutschen erstrittenen Geländegewinn unter Fi-iier nehnren. o
. P 0 n 6 ' 1 -■ Die jüngsten deutschen Ersolge an der Westfront beunruhigen die belgischen Kreise Die Engländer mutzlen energisch versuchen, das Gleichgewicht ivicder herzu- stellen. Auch die euglisckien Blätter beschäftigen sich mir dem Erfolg der deutschen Martnetruppen in der flämischen
Belmlillchusjl.
Montag, d. 16. Juli 1917, vormittags 10 Uhr, sollen zu Burg - (^emnudcn,
Kreis Alsfeld, auf der Großh. Bürgermeisterei eine Lanz'sche Lokomobile, ein Lanz'scher Dresch' wagen tlnd eine Lanz'sche Presse öffentlich zwangsweise tneistbietend gegen bar versteigert werden.
Die Maschinen sind noch gut erhalten und findet die Versteigerung Voraussicht' lich bestimmt statt. 5315 d B ue»,
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