Ausgabe 
9.7.1917 Erstes Blatt
Seite
3
 
Einzelbild herunterladen

Hirrde

Berlin. ' Hiiidcnburg u viilitäris.cken Po» eurgetwsten.

Berlin.^ 8. Juki LNndenbsirg mib dir

ixt L n d p

nbu'kg und Ludeudorsf in Berlin.

..L B. AmMch.) General feldmarschpll

^ bn Ä tcne Ludendorff fino zum Lsnuer Mai-estät dem Kaiser in Br

wtll>

Iciif ci

"'(niütiti. Generalfeldmars,*,nf{ van

Geste General wiartiermoi per General L«rs' sind luwti Grli-MnuHi) iyrcS mili. »rti W»Äu lt är ÖCm #,n,tC E S°E°j> in«

rliit Juli. lWTB.) Amtlich.) Der Ka r se r lmt sich »ucm Eintresfru in Berlin vonr Bahnhof

»nach Ea n

zum Reichs

//, ?? eb S U L"?- Älen Fortran entgegen genommen.

L dl " "«<>'" flcwitt Y r attcU

« 'u mm M }*?VS L ^5ir t! d'.nutzenden Dausbattsanssck)usses Spahn

rf^rti nKT^' f" v Veramng des sogenannten

^s R^ckMgs hielten sich auch ^ nn bu Ni >mru inrcii mw tu; Haawgruvpe fern Tie Bk> ratmtfleti flSlta. dor Entschalung. die JjKJÄkE R na. tag -wal/irc.! cks in Pren

Die Besiweck

Neu und ans Parla-

lilingen Mer den heute cor t r wieder- ainfgenonnnm. LautB T" seien u b nicht gefaßt. Das beziehe sich aber der A-ragc; in Wirklichkeit sei man sich tenticHtcüun# betreffs der Kriegs- und

einig.

fiUiriuifi des inentarisieruLg erhebt Haupran ss ch-n fn i l' wng er: dg-sj l 1 ige Bes chLüss^ nur aus die formelle 3 eit über eine gemeinsame

Friedens frage wie her innerpolitischött Neuordnung

RichtrgsteTnngen.

K SV-i?' 7 ^- WTB Mcktg,'lllick 7ln der Presse wird dem R ( l $! r l *' r ° i ' bafi bie soziakdemokratischm Parteiführer V Iv ^f!i cr SV" n " - Ol» t; 1 p stt 1 i , rn« t u m gestellt s-' a \v Cl l ing Die Sozialdemokraten haben

£ t 1; l ; artinr " n : r dem Reichslanrler ein- Ansprache s gc a d b> un' da er insbesond r i> c WünsSc denssrüge und zur Frage des preußischen Wahlrechts vor- ; -ludere lvezml c Gegenstände sinkd bei der Erörterung rncdt behandelt worden. Bon einem Ultimatum war nicht die Rede . ^ ^'l, DTB. Nick nntlich.. lieber die heu-

^ er baut langen tm Haupt. s a in des Re:t>?taas geben -. lrtteilungen biird: die Presse, die ; ,t m a ß gebende n P u n k - r ! J 1 ** Und. Alle diese Mitteilungen konneii nur ans Jruiiiit'l iduc K o m bi n nt i en beruhen, da die Verb and lungeiioe.r traulich n«ven und der Ausschaß davon abgesehen 06 l, über chcen Inhalt etioas in die Oeffentlichheit zu geben

^bnhofsttahe 34. Nur noch beute SS*-*2! EÄiigrn des LninocS, in ihrem

enMcckendeir LiMM i n 2 Akten Professor Benjamins -lben eiier auh Als 2. Lchlagc-r Nnrd ein modernes arabisches Drama Ul o A.Ml L er Teppich von Bagdad gegeben.

^ ^ ^ § bIat t Nr- 113 enthält die Reichsgetreib

onnuttg für das Gi'ntepahr 1917.

Kreis Friedberg.

Mn*; ? J ?-L^ c - r T?tterau, 8. Juli. Tic Reise der £ ^be e r e hat Hi den Wäldern und Gärten begonneir Uno itfDC bet oUcit aitbrren Beevetrarten, sehr gut zu. nnfoZS,'ftm ^Etcher smd drcht behängen und die Früchte lind ^--^^tNonrmen und mstrnch. Täglich werden große Mengen ^ v - uni 'Iv. , Ä1 Gelee oder 2 ast zu pettowten. In diesem ^ahr pt m verschiedenen Gemeinden ein PflückschKn erforderlich, m?» für ü Pfg. pro Famili; erhältlich ist Die (vemeinbeglicder ^Nen nur in den ihnen z-ngchonge-j Waldungen pflücken. Leider S 11 beim Erusammelu der Fruchte - namentlich durch Kinder viele standen nwbmTCtrrten, wodurch die Nachreise be- ein rachtigt oder ganz v-erhiltdcrt wird. Es ist hier im eigenen ^meiciK PorMiit der Ettoackü cncut geboten und man sollte auch

-träiicher zu schonen.

Ari§ dsm Reiche.

Ein Gesetz über Fürsorge für Kriegsgefangene.

Berlin, 7. Juli. (Amtlich.) Der B undesrat be­schloß in seiner Litzung vom Juli ein Gesetz über Für­sorge für Kriegsgefangene. Es wird darin bestimmt, daß Gesundheitsstörungen, welche deutsche Militärpersonen oder «andere unter die deutschen Militärversorgnugsgesetze fal­lende Personen in feindlicher Kriegsgefangenschaft erleiden, «als Dienftbeschädigungen gelten, wenn sie infolge von Ar­beiten, zn denen die Gezeichneten Personen verwendet wer­den, oder durch einen Unfall während der Verrichtnu,a solcher Arbeiten eingetreteu oder wenn sie durch die der Kriegsgefangenschaft eigentümlichen Verhältnisse verursacht oder verschlimmert worden sind. Feindliche Mlitärperso- nen oder ihnen gleichgestellte Personen, die in deutscher Kriegsgefangenschaft eine Gesuirdheitsstörung erleiden, er­halten, solange sie sich in der Gewalt einer deutschen Mili­tärverwaltung befinden, ebenfalls eine angemessene Für­sorge.

Ans Stndt

nn^

E leben

L'crnd.

9.

Juli 1917.

Adrehbuch Sirtzen »tzp.

Am 10. und 11. Juli liegen die Buchstaben T fbis ein- schliestlich Z des^ alphabetisch geordneten Namensverzeich- visses in der Geschäftsstelle des Gießetrer Anzeigers offen. Die Beteiligten werden unt Nachprüfung ihrer' Adressen- ° intrage gebeten.

*

** Auszeichnung. Die Hessische Tapfer^ttsmedaille erchielt Obermaat Schwarz.

** D e r gestrige Sonntag glich seinem letzten Vorgänger aufs Haar. Vom frühen MorMN an regnete es mit wenigen Um-erbrechiingcu bis zum Abend. Mehrfach hatte es auch wieder den Anschein, als ob ein Gewitter sich bilden wolle. Die Nieder- Magsmenge des gestrigen Tages erreichte 10,2 Millimeter.

** Aus dem S t a d t t h e a t e r b u r e a u. Die Leitung un­seres Stadttheaters wird am Donnerstag, 12. Juli, das Singspiel ,.T a s D r e ( m ä derl h a u s", das einen beispiellosen Siegeszug Ker die deutschen Theater feiert und gegenwärtig auch arn Bad- Nauheimer Knrthearer in Vorbereitung stellt, hier zur Aufführung .bringen. Vorbestellungen bittet man an die Theaterkasse zu richten. DieAitsgabe der Kärten findet vom Dienstag ab statt.

** Die L ch u h b e k l e i d n n g der Schüler. Ter REcbs- koinmistär inr bür-erli'1« Klch^mg Hai nt i die Kultusministerien bei- Bundesstaaten das nächst»lgmide Schreiben gerichtet:Nach dem schlechten. Ergebnis der Bestandsanfnahm-- über Schnhwareu erscheint es dringe, ch geboten, den Bcwrf an Schuh waren auf t>as Aens'evste einznschrän^m. Zur Streckung der geringen Noch vor­handenen Vorräte ward? es wefentlich. bütragan, wenn die Scküiil- impekti-mreii ans die bish.'r von ihnen gewnN'-tit- Schnhbekleidnntt vec Schüler «nährend de§ Sommers Verzicht leisten und die Schüler »JA sparsamen Verbrauch des Slmhzsngs an halten würden." Die Kommunalreebaoade werden ersucht, -.vierwartet des Eingangs einer vatsprechenden Vers um mg der Kultusministerien ihrerseits das Er­forderlich? M veranlassen.

** Eine Zeppelin-Gedenkfeier Wurde «m Sanis- tag obend in der großen Aula der Universität veranstaltet. Die An­regung dazu war vom Verein für Luftschiffahrt in Gießen, der Ortsgruppe Gießen des Deutschen Lustflotten-Vcreivs and der Ortsgruppe llließetl des Frauen- Verbandes des DcattscheN Luft- flotten-VereinS ausgegangen. Die Vartragskolge lvar außerordent­lich vielseitig. Die Militärkapelle trug unter Lkittnig des Herrn HermannTie Himmel rühmmi des Ewigen Ehre" und das Gebet des Königs" ans Lohengrin, ein Kmrbenchor unter Leitung des Herrn Görlach zwei vorl A. Mendelssohn vertonte Lieder vor. ^ Her-r Hofrat Steingoetter sprach zwei Gedichte:Ge- denkspruch" von H. Steingoetter undSonn mrf", ein neues Lied vom Grafen Zeppelin, von Cäsar Flaischlin. Der Rektor der Landesuniversität Prof. I). S ch i a n hielt eine kernige An­sprache, in der er Zeppelin als den Mxmn feierte, an dessen Bei­spiele wir in dieser Stunde lernen müßten, allen Anstürmen des Feindes ein entschiedenesDennoch" elitgeilenz-usetzen. Geh. Hvf- trat Prof. Dr. König führte in einem fesselnden Lichtbilder- VortragZeppelin imd sein Werk" noch einmal das Leben lind Wirken des (ftmfcn vor Augen. Leider müssen nur aus Platz­mangel davanf verzichten, die Ansprache des tliektvrs und die Gc- däckünisoede Geheimrat Königs ausführlich tviederzngeben. Jeden­falls mackste die ganze Veranstaltung auf die zahlreichen Anwesen­den tiefen Eindruck. Mit dem gemeinsamen SchlußgesangDentsckp band, Deutschland über alles" schloß die Feier.

** Anmeldepflicht des Kohlende d a r f s. Wir wei­sen gewerbliche Verbraucher von Kohlen, Koks und Briketts auf die im amtlichen Teil des Gießener Anzeigers vom (5. Juli (Kreisblatt Nr. 112) erschlenene Bekanntmachung über Aiimeldepflicht des Kvhlenbedarss hin. Für die Meldepstichtigen in den Landgemeinden des Kreises Gteßen ist die zuständige Kriegswirtschastsstelle das Kreisamt Gießen, dort sind die vorgeschriLbeneli Formulare zu haben.

me Kinder daraus aufmerksam machen, die

dessen-Nassau.

. K ö n j g stei n , 8. Juli. Die seit einigen Jahren bestehen- ^ ^' b ^ b ^ ^ ^E Kle r ste r - Bere i n i gu n g en der ver- lF u'denen nassaüisch'en Kreisgebiete zur Besprechung schwebender Kommnnalfragen haben sich in diesem Kriege als außerordentlich segensreich bewiesen. Bis jetzt bestehen derartige Bereinigungen für das Main- und Taunusgebiet, für das Lahngeb ist und für beit "i f cmöau mit feiner Nachbarschaft. Die von den Bürgermeistern gs.'logen.nr Besprechungen sind weit gründlicher, als dies auf groitn Konferenzen möglich ist, zudem beschränken sich die Ber- hanebnugHgegenitände auf ttvagen, die alle Städte dieses Interessen-' Gebietes glerchniäßig betreffen. Die jüngste dieser ZüsaMmdn- mrfte führte die Sladtbürgermsister der Kreise Usingen, Wies- baden (Landh Limburg. Ober- und Untertannus nachi Königstein. v .Mittelpunkt der Besvwchimgen, dst Bürgermeister Jacobs- KvNlgstem leitete, «landen die beiden brennendsten TageSfragen - ^'-oensmi i teirerio raung und Kohlend esch affiuig.

^ A'u -.dem Regierungsbezirk W i e s b a d e n , o-AUli. Die Bedeutung der Ziegenmilch für unsere Bolks- ernahrung hat durch die Kriegsoerhältnisfe in unerwarteter Weise zugcnommen. Um die .Herl stlammiungen mut zu fördern, mit MNter-ZaegeiMtilch ?n gewinnen, hat die diesseitige Landwirt- schaftskammer befckloifen. für jede Ziege, die innerhalb des Kam- werbezirks Nachweislich von letzt ab bis zum 31. Januar 1918 lammt, eine Prämie von. 25 Mark -u gewähren. Der Züchter hat Uch vur u. A. zu verpflichten: die tauglich an Lämmer, die in der fraglichen Zeit gebaren »verde.i, zur Zuckt anfzustellen bzw. nur zu Znchtz.n.Aen zu verkaufen und die Bocklämwer bis zum Alter von drei Monaten zur Verfügung des Verbandes der Rvstru- sichrn Ziegenznchtvereine-in Limburg zu halten.

* * *

Feindliche Flieger über dem deutschen Heimatgebiet.

Berlin, 8. Juli. (Amtlick Feindliche Flieger haben in der Nächst vom 6. zum 7. Juli zahlreich,? Angriffe auf das deutsche Heimatsg-ebivt lmtmtommrn. Der Erfolg, der mit fmdern Kräfteeinsatz gemachten Angris.e war, um dies vorwegznnehmon>, völlig gleich null. Es wurde weaer irgendein Betrieb der Rüstungs- indnurie noch irgendeine saustfe-z militärisch' Anlage getroffen, soweit man Nack: den abgeawrsenei Bomben und dein Flieger- gcränsü: urteilen konnte, galten die Angriffe den M a n n h e i m e v und L n d >v i g s h a f e n e r F a b r i l a n l a g e n und dem S a a r - gebiet. Bei Maunlstim, Ludwigs Hafen und im Saargcbiet lagen sämtlich? Bomben in lveiw.n llmkreise um die vermutlichen Ziele verstreut. Einer oder zlvei feindliche Flieger dehnten ihre

scheiben

verirrt zu

Boro-rt TiebonHofens tötete eine In Trier wurde der Tachstuhl

haben, denn zahlreiche Bomben fielen in Gegenden nieder, wo.über' Haupt kein Ziel zu finden ist, wie ;. B. in den friedlichen Dörfern Speicher, Ehrang und Oberemmel, wo ein Kind dem Angriff zum Opfer fiel. In der militärisch ganz bebentungslosen Stadt Neun- nvchen wurde ein Monn getötet, ein? Frau schtstr und ein Kind leickst verletzt. In einem Bombe r!np dreiköpfig« Faniilie

deS «Franziskanerl,öfters durch Pme Bombe in Brand gefetzt. Darüber hinaus ist, abgesehen j?ou zahlreichen Fensterscheiben, auch an Privatbesitz nirgendwo) Sach- noch Personenschaden ver­ursacht worden. Einer der Angreifer von Trier wurde durch unsere Abwehrmaßnahnten lei Saarburg an ber Saar zur Erbe gezwungen. Das Flligzeug ist zertrümmert. Di? Insassen, v?N denen der eine vettvümdet ist, sind festgenommen. Ans welchem Grunde die offene imd militärisch völlig l>edentungÄose Stadt Trier wiederum bnoorfeit wurde, ist nn rer stündlich.

Berlin, 7. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) In der Nacht zum 7. Juli überslogen feindliche Flieger das Festungsgebiet von K ö l n. ' Bomben lvurden nicht abgeworfen. Einer Tätigkeit der Abwehrgeschütze bedurfte es nicht. In den irühen Morgenstunden rmben einige feindlich? Luftfahrzeuge dem rheinisch-westfälischen In­dustriegebiet einen Bestick abgestattet. Es wurden im ganzen acht Bomben abgeworfen, die einen Sachschaden von etwa 2000 Mk. anrichteten. Menschen wurden nicht verletzt. Industriebetriebe sind nickst getroffen worden. Auch L n V w i g s b a t e n und Umgebung wurden von Fliegern angegriffen. Der Sachschaden N'aT' sehr gering Menschen ivurden nicht verletzt. Ans dem Hin- und Rüchfluge bb- riihrten feindliche Flieger Karlsruhe, wurden aber durch Sperrfeuer verjagt. Schließlich wurde auch auf Trier und Um gelnmg zahlreiche Bomben wahllos abgeworfen. Die meisten fielen ergebnislos in frei* 4 « Gelände. 0f, *hr?.' -lchemim an Gebäuden eini­gen Schaden an. Militärischer Schaden ist nicht entstanden. Getötet ivnrd-.' ein Kind, verletzt ei > Mann. Ein französisches Flugzeug wurde bei S a a r b u r g durch Abwehrfeuer zur Landung g e- g e z w n n g e n. Die zlvei

WormS, 7. Juli. lWTB

2 Uhr erschienen feindliche Flieger über der Stadt und warfen ungefähr 20 Bomben ab, wn-d.uei die Mehrzahl! Ms) freiem Felde .niederfiel, während eine vor einer Baracke des Kriegs- gewngenenlagers einscklug, ohne zu explvdierett. 'Menschen sind nicht verletzt 'woBden. Der Sachsck^aden ist unerlieblich.

Mannheini, 7. Juli. lWTB. Mchtamtlich.) Heute nacht griffen feindliche Flieger Mannheim und U m g e b u lt g an. Es ist nur geringer Sachschaden angerichtet worden, tnilitärischer Sachschaden überhaupt nicht. Bei dem Hin- und Rückflug berührten die feindlichen Flieger Karlsruhe, dock) wurden sie durch das Sperrfeuer verjagt.

Straßburg, 7. Juli. (WTB. Mchtamtlich.) Heute nacht zwischen 12.30 und 1.30 Uhr wurde ein feind­liches Fliegergeschwader, das von Westen kam, von den Flugabwehrbatterien der Festung beschossen. Die feindlichen Flieger setzten ihren Flug in nördlicher und östlicher Richtung fort, ohne Bomben abgewarfen zu haben.

Essen, 7. Juli. In der vergangenen Nackt war hier zwei­maliger Fliegeralarm. Bon 2,23 bis 2,33 Uhr- und von 3,33 bis etw? 3,40 Uhr ivaren die Flaks überaus heftig tätig. Bomben­abwürfe «oder irgendwelcker Sachschaden sind nicht gemeldet wor­den Auch war Nicht mit Sicherheit festzustellen, ob tatsächlich feindlich? Flieger Über unserer Stadt gewesen sind.

Münster, 7. Juli. (WTB.) In der Nacht haben einige s e i n d l i ch e L n f t f a h r z e u g e in den frühen Rdorgen> stunden dem Industriegebiet einen Besuch abtlestartet Im ganzen wurden 8 Bomben abgeworfen, die einen Sach­schaden von ettva 2 bis 3000 Mark augerichtet haben Jn- dnstriegebiebe wurden nicht getroffen. Niemand ist verletzt worden.

Insassen wurden gefangen.

Nrchtavttlick'i > Heute nacht gegen

Universitäts-Nachrichten.

^F ra n k f u r t a. M , 8 Juli. Für das am 14. Oktober be­ginnende Studienjahr 1017/18 wurde Geh. Medizinal rat Professor

Dr. med. et phil. ?llbrecht Bet he, Ordinarius für Physiologie, zurzcit Dekan der Medizinischen Fakultät, zum Rektor der Hufe veri'täl Franksuri gcwählt Albreckst BN'he, der 1872 in Stettin als ^ohn eines Arz-tes geboren wurde, wirka' bis zu seiner Berufung Frankfurt in Slraßburg. Unter seinen zahlreichen medizinischen Arbeiten ist die 1903 erschieneneAllgemeine Anatomie und Phy­siologie des Nervensystems" die bekannteste.

Spielplan des Grotzp. tturtheaiers Vad-Nauheim.

Montag ,9. Juli:Das Drei müder lliaus". Mittwoch, 11. Juli: Im weißen Röhl". Freitag, 13 Juli: Franks. Ges.-GastspDer goldene Spiegel". Sonntag, 15. Juli:Die Königin der Luit". Montag, ivandten'

kleinen Ber-

16. JuliLudwig-Thvma-Abend.Tfe .Brantschan",Löttchens Geburtstag".

Gieszener Stadttheater.

Donnerstag. 12. Juli:Das Dreimäderlhaus". Samstag, 14 IM: lFreilichtbühne Gießen/,Im weißen Rößl'

Juli: Sonden

König!, tturchealer Bad

Dienstag, 10. IM: Gastsp. v. Mrtgl. d.

Seine einzige Frau". Samstag, 14. Juli:

Einer muß heiraten",Tie Hochzeitsreise".

.. . .. Sonntag, 15.

ondervorst. f. d. Ktiegsarbeitersch.Die Königin der Luft".

Lms.

Franki

Franks.

Schauspielh.

Ges.-Gastsp

Witlerungsbericht. , <

, (O e f s e n tl i ch e r Wetterdienst.)

Wechselnd bewölkt, zeitweise Niederschläge Temperatur wenig verändert.

Letzte Nachrichten-

Preffefttmmen zu den Vorgänacn im Reichstag.

Berlin, 9. Juli. TieBoss. Ztg." schreibt in ihrer M»n- tagsausgabe: Ti eheute um 3 llhr beginnende Bollversammlung des Reickstages wird vernmrlich mir kurze Zeit dauern. In ich mrb lebt Gltd die Gcin ii s c -I n l e rp el lation der Sozialdemokraten erledigt werden, so daß der Reichst an zser in dieser Sitzung: wohl kaum Gelegenheit finden wird, zu sprechen. Auch, ist noch nicht sicher, ob er in der heutigen Sitzung des Hanptausichnnes awwe-end sein wird. .Hingegen sind Besprechungen der Partei- Nlcher nfei dem Reichsianzler nach der Plenarsitzung geplant, -pte isrttchrittliche Frattion war gestern bis zum späte-,' nach­mittag versammelt, nachjdem alle anderen Fraktionen schon am an nabend wenigstens grundsätzlich zu der denl Reichstag vor- z ul eg enden Entschließung Stellung genommen hatten, die im w ej ent licken ans den Erzbergerschen Ansführimgen in der Frei- lagsschung des Hausl)altsaussckusses beruhen soll Ter Wort- laut steht iwck nicht fest. Wie verlautet, hat die Frattion der fort- Ickrittlichen Bollspartei gestern mit allen gegen eine Stimme be- schlchsen, der Eittärung znzn'timmen. Daiwgen zögert ein großer großer Teil der Fraktion, sich an der Aktion für einen völligen yftemwethsel zu beteiligen. Er hat nänilich die Sorge) daß ~ Te Person des Kanzlers ihr zum Opfer fallen könne und zaß rann em neuer Mann läute, von dem man mindestens nickt trfefe, nb er die Bethtuannscken Grundsätze für die Politik mich dem Kriege annehmen wird Die Stellungnahme der Fortsthrittlichen BolrsPartei wird sehr wesentlich von dem Beschluß abhängen, zu dein sick: heute die nationalliberale Partei dnrchringen wird, werBerliner Lokal-Anzeiger" vom Mvtttag berichtet: Am amsiag tagte die Fraktion des Zentrums, und sie hat sich rück- laltlos hmter ihren Beschluß g-estellt. Die Haltung der großen vvruppe der Sozialdemokratie und der Scheibemann war nicht zweifelhaft. So traten denn gestern Samstag nackimittag die Fnhi'er >ves Zentrums, der Nationalliberalen, der Fortschrittler und feer ^ozialdeniokratfe nochmals zusammen. Wie ihre Beratungen Ureng vertraulich waren, wurde auch über das Ergebnis strenges -MUschweigen bewahrt. Schwierigkeiten soll ihnen iveniger die Fällung der Friedensformel als die Frage bereitet haben, inwie- iren oieie mit den Forderungen für einen freiheitlichen Ausbau des Reiches Erquickt werden soll. Gewisse Strömungen hielten, wie bekannt, die Aufstellung dieser Forderung für unlösbar mit Der Friedensfrage verbunden Eine endgültige Entschfedung ist erü kur beute Montag nachmittag, zu emrnrteii, weil dann den Partkien die gestern aefaßten Beschlüsse zur eigenen Entscheidung miterbreitet werden. Wie wir hören, l)aben Zentrum und Sozial- demokwtie ihren Vertretren sin- die gestrig«: Verhandlungen Voll­macht gegeben, so daß es sich für diese beiden Parteien heute fast nur noch um eme Bericküerstattnng über die gestrige Tagung 'bandelt. Die Freisinnigen, die gestern vormittäg eine Frattivns'- sitzung abhietten, rmb dw Nationalliberaten, batten eine solche Vollmacht nicht erteilt.

Die russische Offensivr.

Juki. Wie Londoner Depeschen, rrns Peters­burg behaupten, habe die russische Offensive den 'Vatrttttis- S ll r' öeftexgert, dock) agitierten die Ertckemisten gegen einen Gebrauch des Heeres für einen Kampf, dessen Ziele unbe­kannt leien. In den englischen Blättern wird gewünscht, daß dre Entente schnell ihre Kriegsziele bekanntgebe In der italientjchen Kammer brachten die Sozialisten ordnung ein, die die Regierung cruffordert,

Berlin, 9.

wirklichung des Friedens anzubahnen.

IN

ei iw Tages- sofort die Ver-

Bilanz oorn 31. Scjcmfifr 101#.

Vermögen M

Darlehen geg.

Hypotheken 885 234.11 Bestand an Staats- papieren (Ankauss-

wert) 83 325.

Darlehen geg. Schuldscheinebb? 653.80 Guthaben im Konto-Kor- rent-Ber- kehr

Cedierte Güterkauf, gelber

Immobilien Kassenvorrat, verzinsliche Ansstände u. rückständige

Forderung. 166 420.21

19 139.98

86 563.60 12 476.

Geschäftsan­

teile

9 942.36

Aufgenom­mene Kapi­talien 1

743 803.05

Reserve­

fonds

36 320.

Gewinn- Saldo aus vorhergeh. Jahren (Disposi­tionsfonds)

11 500.

Erübrigungs-

rückhalt

3 146.04

Jahres- eiübngung 1916 (Rein­gewinn)

6 021.25

915

1 810 812.70 Mitgliederbestand L»d, ] Abgang

Zugang ....

Mithin MtgUederöesttuG

H-'u-tti, den 7. Jul:

Da SncHen!) i»fr fau o. «kihf«jsr ;R $ nm

c. 6<. w. u. .h.

»entzl. Berieer. A. »ohlheyer.