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BanA-erkehr: Ge»crbeba»l Sietzen
Nelle flegm
(WTV.) Trotzes Hauptquartier. 6 . Juli. (AuttUch.)
Weglicher Kriegsschauplatz.
Bei Dunst untz N-e^en herrschte tagEer mrr die ge- wöhnl^he Stellmrgskam-pstätÄkeit. Abends lebte bei besserer Sicht das Feuer uielsäch auf. Nachts spielten sich mehrere ErkundlmgLaeftchste ab. Hart nördlich der Aisne holten StohtrnpPS eit?es rvürtternbergischen Regiments nach erbittertem Nahkmnpf eine größere Zahl von Franzosen aus ihren GräbW.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Prinz Leo poldvonBayerm.
Zwischen Zborom mw Brczezanh nahm gestern der Artilkerrekmnps gwtze Stärke an, lieh nachts nach und hat ssch seit Dasesgrmren wieder gesteigert.
Auch bei Zwyzyn, Brody und Smorgon mar die Feuertättgkeit zeitweilig sehr lebhaft.
Front des Generalobersten Erzherzog Josef.
Trkarmte Bereitstellungen rumänischer Infanterie zum Lrrgrifs gegen einige von ltns gehaltene Höhen südlich des Ca sinn-Tales wurden durch Vernichtungsfeuer zerstört.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls non Mackensen.
An der imteren Donau war der Feind unruhiger als i» letzter Zeit.
Mazedonische Front.
Keine größeren Karmchhandsimgen.
Der Erste Generalauartiermeister Ludendorfs.
den Deutschen überlassen wird." Demgegenüber ist daran zu erinnern, daß Hinüenburg erst m den letzten Dagen erklärt hat, es sei alle Aussicht vor- handm, daß durch den ll-Bootkrisg Enaland zum baldigen ^rreden gezwurrgen werden könne. Allem Anschein nack> glaubt das dre „Frankfurter Zeitung" nicht, oder aber das dmr Hrndendurg angedeutete Ziel gefällt ihr aus irgend ernem Grunde nicht. Hat doch dasselbe Blatt dor einigen Tagen in einem Leitartikel ziemlich offenherzig van dem ^unentschiedenen Kriege" gesprochen, dem der entsprechende Friede foLgen muffe.
Der Abendbericht.
Berlin, 6. Juli, abends. (WTB. Amtlich.) Bom Westen nichts Besonderes.
In O st g a l i z i e n ist die Schlacht heute neu entbrannt. Massen st ürmed-erRussen sind zwischen Zlmrow mrd Kvniuchp und bei Brczeczanh unter schwersten Verlusten für den Feiiw zusammengebrochen.
Wahrend im Reichstag gestern die Regierung durch Staatssekretär Dr. Helfserich angekündigt hat, daß eine Vorlage auf Vermehrung der Reichstagsmandate dem Reichstage so^ rechtzeitig zugehen werde, daß die
kommenden Wahlen auf dieser Grundlage vor-
Aerrommeu werden können, gehen die Erörterungen über die -inneren Neugestaltungen im. Hauptausschuß und in der ^Öffentlichkeit weiter. Die Rechte hat im Hauptausfchuß kundgetan, daß sie sich gegen die Wahlrechtsreformen nicht sträubt und rtirr auf der verfassungsmäßigen Zuständigkeit der Ernzelstacrten bestehen will. Die Regierung schweigt noch, scheint in vielen Dingen noch unschlüssig zu'sein, sonst würde Staatssekretär Helfferiä» doch mindestens eine bin dende Erklärung über das Berhattuiswahlrecht abgegeben haben. Der Kanzler hält sich noch zurück- wahrschemlrch aber haben wir in den nächsten Dagen wieder eine Rede von ihm zu erwarten. Die Lage hat sich geändert. Diejenigen, die bei der letzten Dagung des Reichstags im Mai der Ansicht waren, Herr v. Bethmann Hollweg könne dem Volle nichts Nerves Und nichts Entscheidendes über seine Politik verraten, l
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 6. Juli. (WTB. Nichtamtlich) Amtlich wird verLautbart:
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Südlich des Casiuu-Tales wrrrden bcreitgestellte rumänische Angriffstruppeu durch unser Artillerieseuer zerstvertt.
In dem gal irischen Kampfabschnitt hat das feindliche Artillerieftmr gestern nachmittag und heute ftnih wieder zugcnommen. Süestlich Zborow wurde heute ein Angriff abgewiesen. «
Italienischer und s ü d ö st l i che r
Kriegsschauplatz.
Keine besonderen Ereignisse.
Der Chef des Generalstades.
* . *
Unternehmungen deutscher Flugzeuggeschwader.
Berlin, 6. Jusi, (WDD. Anillich) Die deutschen FlugzeUggeschwaoer unternahmen irr den letzten Nächten zahlreiche Flüge. In der Nacht zum 3. Juli griff ein Geschwader das englische Munitionslager bei Ai re mit 3600 Kilogramm Bomben an. Der Erfolg war durchschlagend. Obwohl das angegriffene Ziel 30 Kilometer vor irnserer Formt liegt, kormten unsere Truppen in ihren Stelsimgen vier große aufeinander' folgende Explosionen und einen bis zum Morgen anhaltenden Brand beobachten. Am Nachmittag des 3. Juli warfen andere Geschwader 2500 Kilogramm Bomben auf die Bahnhöfe von Chauny und Ter guter sowie ans französische Truppenlager im Aisnetal tmb weitere 800 .Kilogramm Bomben auf feindliche Waldlager bei Cramme. In der Nacht zum 4. Juli griff ein Bombengeschwader die I n d u str iean la ge n v-mr P em - pey im Berken von Ranch an mrd warf 6500 Kilogramm Sprengmnnttioll auf das Ziel. In der Zeit von 1t bis 3 Uhr nachts folgte ein Angriff dem andern. Dabei gingen die Flugzeuge zum Abwurf bis auf wenige hundert Meter herunter. Zahlreiche Treffer im Ziel wrrrden einwandfrei beobachtet imd mehrere Explosionen mit grüner Fearer- ersck)einung festgestellt. Obwohl die angreifendeu Flugzeuge in dem Licht der zahlreichen Scheinwerfer hell erleuchtet waren und von den Abwehrbatterien heftig beschossen wrrr- den, kehrten sämtliche Flugzeuge in ihren HeimatsHafen zür ück. Au.ch die zur Abtvehr eingesetzten feindlichen Flugzeuge konnten die Durchsithrutig des Angriffs nicht hindern. Der Angriff hat bm für die französische Kriegsausrüstung überaus wichtigen Eisen- und Htitteuan lagen einen bedeutenden Schaden zu gefugt. Der Schlag trifft die feindliche Kriegswirtschaft um so'härter, als die Betriebe int Näncl>er Jndustriebeckeu schon mehrfach durch die deutschen Fliegerangriffe auf Tage hinan.s still gelegt wurden. G
dem Gelier kernen Erfolg. Die deutschen Mugzellge sind vollzählig rn den Heimatshäfeu gelandet.
Der türkische Bericht.
s. J-cki. MTB. MchtwiEch)
Dnt-
Konftautinopel lrcher Heevesberickt,
An der persischien Grenze, nordöstlich von Suleiwcnnc, zwangen unsere vorgelxenLen Bataillone fünf russische Kvoalleric- regrmenter zum schleuniger Rirc^ug. Serdescht an der persischen (^-renze wurde von rmseren Truppen tokbec tä\z$L . .j. An der Kaukasusfront außer einem schLoochen beider- JUsanterre- mü) Artilleriefeuer keine wicAige Kampf-
tätrgkelt.
Sinaifront: Feindliche Artillcrie machr einen simkichn Minuten dauernden Fvuerübersall bei Gazs, ohae ein uaoiat&* wertes Ergevms zu erzielen.
Die Verluste der Russen.
r r-.% t0 £V. rin ' 6- Juli. (MTV.) Laut „Aftonbladet" besitzt der Arbeiter- und Soldatenrat in T o r n e a die Draht- n ach ruht, daß die O ffe n s i ve i n G a lir ien den Russen nrcht weniger als neun Divisionen kostete.
Die Stellung KererrSkiS.
Amsterdam 6. Juli. (WTB. NichtamSich.) Dem „All> gernoen Haudelsblad" wird von seinem BelläOerstatwr rn Stock- holnr genreldet, daß die Macht i^er Bolschewicki in Petersburg zu- rnmmt und die Stellung Kerenskis dadurch immer schwieriger wird. Die separatististherr ^trömuugeir in der U freute und in Finnland sind im DÄrchsen begriffen Man wartet l^ort aus die Gelegenheit, mrr sich von Rußland lostzutrenneu.
* * *
Die nmttltantv in Frankreich»
6. Juli. Das amerikanische BaSaikk»«, das zur Hebung der StünnOmg nach Paris geschickt worden war. vt gestern abend an die Front abgegarrgert. Wie die Pariser ZeiUmgen mn Nachmittag anküudrgten, war die ^lbftlhrt des für das Bcttaillon bestinmÄen So-nderzugrs aus abends 9 Uhr fcst- geset;t Es bat alw ein emNgxr Zug genügt, um M fassen.
der aWerikattische« Lnstststte.
Washington, b. Juli. (WTB. MchtamE) Das .VcricgSoctmtement legte den, MilitSrausschntz des Repräsentantenhauses die Bill über denAusbauderLuftflotte vor. Die Bill sicht die sofortige Erbauung von 22 625 Flugreugen vor, wofür 639 Millionen Dollars gefordert werden.
* * *
Neue Unruhen in Amsterdam.
... 6 - ?uli. (WTB.) Meldung der Nieder
ländischen Telegraphen-Agentur. Neue Unruhen sind in Amsterdam ausgebrochen, als die Arbeitswilligen von den Munrtwnswerken am Hembruh nach Amsterdam zurückkehrten. Sie umrden von den Streikerrden empfangen, was Anlaß zu Krawallen und Massenansammllmgen gab, die sich über Haarlennnerplein, .Haarlemmerdyk und die benackchar- ten Straßen ausdehnten. Die Infanterie mußte verschiedentlich feuern, wodurch ein Manu getütet und 11 Personen verwundet wirrden.
schetneu heute ihre Mesiurng „Fvauksirrter Zeitung" z. B. mal ganze Bol? verlangt zwar
zür haben. Die )t die Feststellung: „Das mcht ncuh der Offenbarung von Gehermnisserl, die im Interesse von Kriegführung und Politik gewahrt werden müssen, wohl aber nach herzhaften und ernsten Worten, die uns unfern Weg zeiget: und führen." Das ist derselbe Standpunkt, deir jvir in unserem Blatte schon längst vertreten haben. Freilich drärrgt das Frankfurter Blatt in einem anderen Sinne nach Kundmachung bestirnmter Friedensziele als etwa die Almexwnisten. Es erllärt nämlich, daß es jetzt angebracht lei, über die Zukunft Belgiens deutlüher zu werden. Es sei „Zeit, den Esitdruck cars der WE M schaffen, daß der Reichskanzler zwar s e l b st d a s von unseren Truppen besetzte Königreich wiederh er stellen möchte, aber nicht wage, sich zu seiner Meinung zu bekeimeiu und daß ihn im entscheidenden Augenblick stärkere Persönlichkeiten überstimmen würden". Das sind ja recht interessante Eröffnungen, und wir- sind gespannt darauf, ob der Reichskanzler im Reichstag diese Angelegenheit irgendwie enoähnerr wird. Charakteristisch für die Polisik der „Frankfurter Zeitung" ist es, daß sie erftärt: „Witt man aber Belgien nicht preisgeben, so beschwere man sich auch nicht länger, daß die englische Negierung den Krieg immer noch weiter- sührtt wir schreiben nicht zum ersten Male, daß nur ein gänzlich zerschmettertes, ohumach- trg am Kodeu liegendes Belgien
Der Angriff auf Harwich.
Berlin, 6. Juli. (WDB. Amtlich.', Die deutscher: Luftstreitkräfte fügten den Quellen der englischen Kraft einen neuen schweren Schlag zu. Der Angriff galt eurem der .Hauptstützpunkte und Schlupfwinkel 'der englischen „großen Flotte". Ani 4. Juli vorn.'ittags 8 Uhr erschienen deutsche Flugzeirggeschwader über Harwich mid belegten die Festung und den Kriegshafeir ausgiebig rnit Brand- und Sprengbomben. Die Großflugzeuge erzielten in den Llrseual-er!, Barackerrlagenr, Docks und Werften, auf einen Flugplatz und auf mehreren Kriegsschiffen zahlreiche Bo l l tre f f e r. Die klare Sicht gestattete eine deutliche Beobachitung der Einschläge. In deri Docks errtstand ein großer Brmrd, der lvährend des Rückflilges über See noch lange zu erkeimen »oar. Der dem Gegner zugefügte militärische Schaden ist ltedeirtend. Der Nachrichtendienst des Feindes hatte diesmal besser gearbeitet. Schon vor der Themse-Niündung mnpsing das ' Fllrgzeugaeschwader ein starkes Abwehrfeuer der vor der Ostkiiste' siegenden britischen Seeslleitkräfte. Der Gegner folgte mit deni Feu.er während des ganzen weiteren Fluges. Eure besonders starke Gegenwirkung setzte über Harwich ein. Ueber der Festung kam es mit den zur Abwehr aufgestiegenen feindlickwn Fliegern zu zahlreichen Luftkämpfen. Sie verliefen ergebnislos für den Gegner. Der Rüctnurrsch fiihrte in gerader Strecke 1500 Kilometer über See. In der Gegend von.Zeebrügge erwarcketen neue feindliche Kampfflieger von der Station Dünkirchen das Boinbengeschtvader, aber auch die mit ihnen sich entspinnerrden Einzelkämpfe brachten
Der Bürgerkrieg in China.
^ .6. Juli. (WTB. Nichtamtlich.)
pow meldet aus Trentsrn vom 5.Juli: Die Mandschu-i regtmtng itritb UxiWircintixf) bald nieder beüitigt. Man erwarte, daß Twan Tsichjnj gegen Mitternacht 20 000 Mann zwischen Pettng und ^rentsin zusammeirgezogen haben wird: längs der kau-Bahn rücken starke Streitkräste von Süden vor. Im ganzen marschieren 50000 Mann aus Peking los aus mffcchedeneil Nichttmaen, wo Tschang Shun nur über 2000 Mann verfügt. Twan Tschrjnj richtete ein Ultimattun an die Gruppen ^.wang Syuns, in dem er ihnen, milde Behmwlung znsaat wenn sre dw Waffen Niederlegen. Gerüchttveise verlautet, daß der Reit der Toppen des Generals Tscharrg Shun in Hantschuft chn lvrecks rm Stiche ließ. 15 Provinzeir stehen auf der Seite des Mnnsberpräsidenten, der das Antt des Oberlx-fchlshabers der Straf- erpedrtwn angetreten hat.
Reuter meldet aus Peking vom 5. Juli: Der Kampf in Lang- ,ang, da-,' an der Straße Peking—Tientsin in der Mitte zwischen den beiderr Städten siegt, hat b^gonTrew
Schanghai 6. JE (WTB.. Nichtamtl.) Die Eisens bahnlmme Peking—Tientsrn wrrrde heute sinh bei Lang^ smtg van den Truppen T)chang Hsuns «chgegnssen. Die Verbindung wurde nmer Mrtwirknng auslaApcher Offiziere wieder liergestellt Twn Dckmuisetzt in Waschang an der Eisenbahnlinie Tient- sin—Pesing, 40 Me^nWsich Tientsin. Er befehligt die achte .Dordevettungen zum Vormarsch auf Pesi^. Du der Repnblck günstig gesimnen Provinzen sind, wie bericht^ nnrd, ermnttgt. -,stl>ung Hsum ist so gut wie isoliert. Selbst sesiu siul^'vtm Berbicndcken sind leht gegen ihn,
London 6 Juni. (WTB. Nickpamtl.) Reuter: graplnsche Nachricht von der Errickchrng der Regierung in Nanking ist eingetro'ffen.
Die tele- vorlänsi gen
Der Besuch des deutschen Kaiserpnares in Oesterreich.
. r'fJl' 1 ’ 6 o 3 ni i - lW. T., T«s deutsche Kaiserpaaü » Uhr »TOitittna-J üt üajcnBitrcr ein Schm, Irtt dem ,ruhen Morgen Wrajlt der ■£« im fcftltc&m sS tmöjauö der engeren in* lucitom Ilmgehmiq tunr tHeSS iu>irmmg ^ umm-nqestwmt, um das deutsche Kchsm-paar hminien ,u linnen. Gegen 9 Uhr chhrm, Kaiser «TrI ftotfer in Zita mm «nlrnlm. Ter Kaiser trnq die ^ nnmnn cm« wanjuriwt >'Knem,seldmarsch°NS. Wükreüv Ä Mntl h.e deutsche Sfttnmn tu rutrrlichstrr Weise Eommens begrnhte m r ÄÄnsc Kais.-r Mshelm die Kchs^u, Z, ü


