Kr. M Zweites Blatt
^rschernt «-Ach mit »uSnatzme des Sonntags.
vrila-en: „«tefceuer Zemilienblätter" und „KfcHbSött für den Kttis Sietzen".
-Ostjche««tt»: Zrmttfnrl am Main Nr. N586.
BaNkoerfehr: Ge«erbebani Gießen.
( 67 . Jahrgang
ietzener
General-Anzeiger für Gberhefsen
Donmrrtag. r,. Zw> »d>r
Br ü hl^che Unioerslläts-Br^-u.StelnVructerel.
R. Lange, Netzen,
Zchriftleitung, GeschästssteSe M,)
Schulstraße?, Geschäslssrelleta Bering.
Schriftleitung: -
Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger 4
Arrs St«dt «nH Land.
® ießen. 21. Juni 1917.
** K leingetd in formen brachte bei Rückzahlung einer SSöttotbef von 3000 Mrrrk an einen Bauerngntsbesitzer in Gieß- manndort die SckuLnerrn an. In 2 Arbeit befanden sich 500 Mk. in Zeynpscunigstücken. 400 M. in Fünfztgpfennigstücken. 5OO Mk. in Markstücken und der Rest in geiferen Silbermünzen. Die ftrcui gab an. dies GeL in 2 Ialsren zusWnmengehcmfftert z-n haben; nur die 9lmkündigirng der Eirrziehung habe sie benwgen. es her- mrszugeben.
** Das Krersblatt Nr. 103 enthält Bekanntmachungen über i Verbot der Aus- und Durchfuhr von Rohstoffen usw.; Ber- leb rmÄ Fässern.: Zichtorienwurzettr; Tagegelder der Faldgeschwv- renen; Gestellung von M ifftärpersorven nach Gefunden. Mrloren.
Landkreis Gießen.
U. Fenchel he im, 20. Juni. Wiederum iordertr der Krieg ein rreues Opfer aus unserer^ Ganrernde. Im Westen fiel Landsturmmann Will). Rinn, Sohn des Ludw. Rinn, Landwirt. Oflfob Haftnaun, Postbeamter, L>ohn des hiesigen Schrie idermeisters 5. Hofmann XI., wird als vermißt gemeldet. Der Lanosturmmann .Heinrich Sack erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaille.
Z. Gerlshau s«u, Ä). Juni. Tie ll-Boot-Spende in wrserer Gemeinde ergab den Betrag twn 105 Mark.
** Lich, 21. Imri. Jnsantcrist Ernst Lohmeyer, Pffege- sohn des Maschinenmeisters Wagner, erhielt das Eiserne Krenz 1. Klasse. Lohmeyer ist schon mit dem Eisernen .Kreuz 2. Klasse, dem Bayer. Militär-iBerdienstkreu^ 3. Klasse und der Hessischen Tavserkettsmedaille ausgezeichnet:. Er dient in einem bayerischen Irff. Regt, und ist jetzt zirm drittenmal verroundet.
tt. Treis a. L., 24.Juni. Das Eiserne Kreuz zweiter Klasse erhielt der Hornist Geffräter Ludwig Becker von hier, in einem Jnfanterie-RegimeTtt, die bulgarische Tapferkeitsinedaille der Pionier- Heinrich Müllchr, in einem Pionier-Regiment. — Die lln Lechs eebojo ts--S Yen de ergab in unserer Gemeinde den Betrag von 233 Mk.
** Watzenborn, 21. Juni. Die Hessische Tapfer kerts- medailte erhielt Pionier Karl Pitz; Wilhelm Schneider das Eiserne Kreuz 2. Klasse.
Kreis Schotten.
** Laubatch, 21. Juni. Dem Gräfl. Kammerdirektor Fr. B i rnblau m, Uirteroffizier in einem Landsturnr-Bataillon. winde das Eiserne Kreuz zweiter Klasse verliehen.
Kreis Friedberg.
:. Pohl -- Göns, 21. Juni. Unteroffizier D a m m , Straßen- lvarter, zurzeit in einer Sanitäts-Kompagnie, erhielt das Eisern^ Kreuz. .Dieselbe Auszeichnung erhielt Musketier Wilhelin^ Pommer, Sohn des Ko.rrad PvMTner. Pionier Otto Z ö r b, Sohn des Anton Zörb, bereits mit dem Eisernen Kreuz und der .Hessischen Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet, wurde zum Gefreiten befördert.'
Starkenburg und Nheinhessen
ch. Bingen. 10. Juni. Die Arbeiten an der Beseitigung des an der M-äusettcrmtnsel gefunkenen Schleppkahns wurden ausgenommen. Ein Schiffskkrcm wirrdc durch den Schrauben dampfe r „Koloma Nr. 5" nach dem Kahn, iin neuen Fahrwasser geschleppt, wo mit der Leichterung begonnen, nnwde. Die Ladung wtrd in ein mvderes Schiff überschlagen. Bis das Schiff wrggeMevpt iverden tenm, ist das neue Fahrwasser für den gesamten Schiffahrtsver- tebr gesperrt worden. Sowohl die Berg- als die Talsahrtem >:missen durch das Binger-Loch-Fahrwaffer vor sich gehen. Es siebt iaft aus, als ob der gel'unkeire Kahn cZebrochen sei, da er mit dem vorderen Teil tief im Wasser Liegt. Der SchraubeTt- dampfer „Sperber" wurde von „Kolonia Nr. 5" nach der hiesigen R«L>e geschleppt und am Rheinufer gegenüber vom Elektrizitätswerk beigÄweht. Es wuck« ein Dörrkte8> .mtergezogen. Der Dampfer hat ein Leck im Mattosenranm, aus dem nnt der eigenen' Pumpe und des der Mannheimer Firma gehörenden Schiffskrans das Waiser entfernt wurde. Der Anker des Dampfers „Sperber" ist vollständig verb-ogen. — Tie Hebmrgsürbeiten mr dem Sckslepp- tayn „Thyssen Nr. 28", der bei Trechtingshausen mr Rlieine gesunken ist, wurden ausgenommen. Dieser Kahn ist bei Löschung der Ladung in der Mitte gebrochen. Das Vorder- wie das Hinterteil ragen hoch aus dem Wasser.
Hessen-Nassau.
Totschlag.
--- Frankfurt a. M., 20. Juni Der 20 jährige, zurzeit vom Heeresdienst befreite Schlosser Georg Kunkel, g«b. in Hofheim i. T, bai gestern abend gegen 10 Uhr in der Hapbersheimer Straße 13 seinen Vater, den K9,ährigen Eisenbahnschaffner, Ge..^ Kunkel, mit einem sogenannten Dreifuß stLchujterambv-ß) nach rorausgeganneuern Streit erschlagen. Dar Vater hatte die Mutter, seine zweite Ehefrau, nach einem -Wortwechtsei mißhaTidelt und mit dem Schusteramboß «L Der Sohn, der der Mutter zu Hilfe eckte, entriß dem Vater das Werkzeug und schlug chn, als er au>ch
selbst damit bedroht winde. tot. >Er .stellte sich dann sreiwülia der Polizei.
*
^ 11 f f u r t a.. M., 20. Juni. Die Vertilgung von
JJi e bl sch a b l rügen , besouder's bei- Mehlmotte, in Mühlen hat euren viel verheißeirden Fortschritt durch Versuche mit Blau- 1 aur et ein chernn g genracht. Die hiesige Deutsche Go l p- uud S r lber scheidean stal t führte dieser Tage den ersten Ersuch rrr Deittsehland in einer- Mühle bei Heidingsfeld (U.ntersranken,' in grossem Maßstabe glänzend durch. Die Blaugase drangen vermöge ihrer großen Flüchtigkeit auch in die verstecktesten Winkel der Mühle ein, durchstriclM alle Mehltransport- gänge^ in benert Larven mit Vorliebe hausen, gründlich irnd töteten; alle .Tiere, wie ausgedehnte Feststellungen ergaberr. Der Erfolg war nach dem Urteil der Fachleute von durchschlagender Wirkung. Da vorher durch genaue Untersuchungen nachgeiviesen war, daß das Mi'hl von der Blausäure nicht arrgegriffen wird, so konnte^ bei der Ausräucherung die gesamten dMUporräte in der Mühle belassen werden.
ra. A e i l b u r g , 19. Juni. Durch Verfügung des Regierungs- pra,identen tvurde die Wähl des Bürgermeisters Karthaus auf Leben^eit bestätigt.
Kerc&e und Schule.
B. Die 34. Allgemeine Versammlung der evongelichen Geistlichen der Provinz Oberhcssen
fand am 20. Juni zu Gießen im .Kouffrmandeirsaal der Johanneskirche statt. d
Die vom Vorsitzenden, Oberkonsistorialrat v. Petersen-Tarm- ltadt geleitete ^Versammlung war aus allen Teilen der Provinz! gut besucht^ Sie wurde mit gemeinsamem Gesang des Lutherliedes imb einem von Dekan Saue r wein - Alsfeld geiprochenen Gebet eingeleitet, tvoran in der üblichen Weise der im letzten! Jahr verstorbenen Mitglieder, Pfarrer El e mm - Büdingen , Kirchenrat Dr. Naumann-Gießen, Pfarrer Sommer! ad- Meiches, gedacht wurde. Den ersten Vortrag hielt Geh. .Kirckten- itat Prof. D. Dr. Krüger, hier, über „Luthers Frühen t w i ck l U n g und die neue st e F o r s ch u n g". Zum rechten Verständnis der genialen Persönlichkeit Luthers gehört die Kenntnis des jungen Luther- bis zum Anschlag der 95 Sätze 1517. Hierzu sind seine Bemerkungen, zu Petrus dem Lombarden besonders unterrich tenb. Entscheidend wird für ihn feine Psalm!- vorleffmg 1513, worin die neue evangelische Erkenntnis von der Rech.tsertigung aus dem Glauben mächtig durchbricht. Erst nachdem er seiner Sache fest und gewiß war, tritt er mit seiner Erkenntnis öffentlich aus.
Als zweiter Redner sprach Pvvi. 0. Dr. D i e h l - Friedberg über „Neue Fvr schu n gen zur oberhessischen Reformatio n s ge schichte Er gab zunächst ein Bild davon, ivie di« Resivrnmtivn ch Hessen durchdeaN-g. Entscheidend vxrr das Jahr 1526, wo tu Gießen ente starke Bewegung für die Reformation austtat, 1532 war .der größte Teil der Pfarreien evangelisch. Die' Hauptarbeit bestand in der Aufhebung der .Klöster, deren Insassen regelrecht abgelöst wurden, und in der Ordnung der kirchlichen VerhÄtnisse. Auch rm Hütteuberg und im „gemeinen Land an der Lahrr" war di« Mformation bis 1532 ein- geführt. Andere Meile des Landes' tarnten einige Jahre später nach, so daß in« T5öty befr größte T^ des Landes zur neuan.' Lehre geführt Tyar.
Nach einem kurzen SchLußwort des Vorsitzenden wurde die Versammlung mit gemeinsamem Gesang geschlossen.
Gerr^KSsorerL.
Bayreuth, 20. Imri. (WTB. flttchtcmtttich.> Vom Landgericht wurden beute wegen Malz schiebe rei der Malzfaürckmtt und Brauereibesitzer Leonhard Schübel von Stadtsjeinach zu einer Geldstrafe von 53 000 Mk., sein Bruder,^der Gastwirt und Malziabrcköesitzer Wilhelm Schübel von Stadtsteinach, zu einer Geldstrafe von 6 6 000 Mk., der Brauereibesitzer Georg Puls aus Wieißmain zu einer Geldstrafe von 7 0 000 Mark verurteilt. Die beiden Schübel hatten einen übermäßigen Gewinn vvT! über 64 000 Mk., Puls einen solchen von über 40000 Mk. erzielt. Den Angeklagten >werde ein Handels- gewinn von 2 Mk. pvo Zentner zugebilligt.
VeriNL?chtes.
* Wie man die Wohnungen vor Hitze schützt. Das Wetter macht es der Mensch heit niemals recht, unb wie man noch vor kurzem über den strengen ßßiuter klagte mrd die warme Jahreszeit yerbeischnte, so ist man jetzt bereits mit der Hitze unjuTriebeni, und so beginnen ttneber einmal Die Erörterungen, mit welchen Mitteln die Wohnungen am besten vor HitzebeschwerdeTr zu schützen seien. Die wesentlichsten Punkte dieser Frage hat seinerzeit der Berliner
.VYgrene Vro'. '.o- E. ,Aügge bcUnockum und
haben auch heute unvermindert Gclttmg. Vor allem int atl£C daß die Wohnungstemperatur häusig stark von der AuWt äbweicht, was durch dre Bcsttahlung der Niauern und durch Ubie in die Mauern übergeführte Warm ehervorg ^ wird. Vor dem Strahleneinfall durch die Fenster vermag . . ja Reicht durch Läden zu schützen, hinsichtlich der map wen ^
Wänt« ist dies )edoch erheblich schwieriger. Bei den Höhe der Erhitzung mm großen Teile von der HrmmelsrrchtE äbhäTrgig. Südwände werden weniger. Wiest- vTld O?twmwe stärksten erhitzt. Während dünne Fachtverkwände \t<atex kntzen, verlieren sie auch die Wärme leichter, bei den &caom.axL ist das Umgekehrte der Fall, und Weßtwände pflegen ihre: gr Hitze erst um 3 Uhr morgens zu erreichen, wodurcy die -ltachttmye am meisten beeinträchtigt wird. Me Wohnungen erhalten Sommer durch die Mauern geivissormaßen eine Eigentem pe^r ^ j ivelche die Außentemperatur oft bedeutend überstergtt Du —ukmng ist ein einfaches, kostenloses, aber dafür mich nicht allzu ersvlgrerche^ VMittel, da in Hitzeperioden die Außeirluft doch kerne Kuylung M bringen vermag. Es gibt viele künstliche Mittel zur Wohnungen, so die Ventilatoren mit elektrischem Betrieb, dre Kuyt- öfen nnd die hauptsächlich in Amerika eirrgeführten Kalteyentraten. Sie alle aber haben den Fehler, daß ihrer ViolkstühUrchEeit du ya große Kostspieligkeit entgegensteht. Das einzige durchgrermnoe und dauerhafte Mitte! ist in emspreck-euden Beränderurrgen derm Bau der Häuser zu erblicken. Me tvesentlichsten sind: Ersatz der Küchenherde durch Gasöfen, falls dies nicht möglich ist, ^ziolrerung der .Küchenkamine dicrch einen „Mantelraum", in welchem Twt zirkuliert, Bermeidrrng von Wivlmungen gleich mttm dem Daäi- schließlich vielfache Atchringung von „Vormauern", dre aus Hotz. Matten oder Rohrgeflecht hergestellt sein sollen oder auch aus van- lenden Gewächsen bestehen können, wodurch das Enrdringen der Hitze am besten abgewehrt wird. Me idealste Wohnungsreform vom Standpunkt der Hitzeahwebr besteht in der Anlage von -Kol omen mit rrur ein - oder zweistöckigen kleinen Häusern. Diese Bauresvrm wird als das einzige Radikalmittel empfohlen und würde zlverfel- los arm', die Säuglingssterblichkeit irr besonders heißen Sommern erheblich verminder-n können.
Vv?efkasten der? Aedalktron.
«fAuorrtzme Anfragen bleiben unberückffchri4t.V
h. Flandern, l. Das Gesetz kennt keinen Urtterschied zwischen krietzsgettanten und bereits vor dem Kriege verheiratet gewesenen Ehefrauen von Kriegsteilnehmern. Geprüft wird hierbei lediglich die Frage der Bedürftigkeit. 2. Neben der Ehefrau können im Falle der Bedürftigkeit auch Ettern und Geschwister Familien- unterstützung erhalten, doch ist bei -diesen Bedingung, daß der betreffende .Kriegsteilnehmer sie vor seiner Einberufung zum' Heeresdienst unterhalten hat, oder, daß ihre Unterhaltungs- bedürftigkeit lerft später, etwa infolge Krankheit oder Arbeitslosigkeit ein getreten ist. 3. Ja. 4. Me reichsgesetzliche Mindestunterstützung (Reichsunterstützung) beträgt zurzeit für die Ehefrau monatlich 20 M?., für Kinder, Eltern usw. monatlich 10 Mk. Hierzu kommt noch die von den Lieferungsverbändeu, Genreinden usw. gezahlte Zusatzunterstützuug, deren Höhe verschieden ist.
McheM. Arbersicht derToöesfSZe i. h. Stadt Gtche«.
22. Woche. Vom 27. D!ai bis 2. Juni 1917. Einwohnerzahl: angenommen zu 33100 (inkl. 1600 Mann Militär' Sterblichkeitsziffer: 17,30 Nach Abzug von 5 Ortsfremden: 9,43°/.,.
Kinder
ES starben an
wachsene
tm 1. Lebensjahr
vom 2. Mf 15. Jahr
ander. WundinsektionSkrankh. 1 (1)
Kl)
Tuberkulose der Lungen
1 (1)
1 (1)
—
—
2lkule alla- Miliartuberkulose
1
1
—
—
Lungenentzündung
1
-
—
1
llranky. d. llreislaufsorgane
2(1)
2(1)
—
—
Gehirnschlag
1
1
—
—
anderen Krankheiten des
Nervensystems
2(2)
2(2)
—
—
anderen Krankheiten der
VerdauunqSorgane
1
1
—
—
Krankheiten der Harn- und
Geschlechtsorgane
1
1
—
—
Summa:
11(5)
10 (5)
—
1
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Beröffentlickmng des Großh. Kreisgesundheitsackts Gießen.
Müüzmalrat Dr. E. W a l g e r , Großh. Kreisarzt.
Arinft «rrd wrffenschaft.
- Ti«- Somlmerairsstellung der „Neuen li n« euer Secession". Aus München rmrd uns geschrreben: m frrien aeray? der jüngsten Münchener Kmrstoer-ernTgung
SM i*£?W - »SS Mer Wte» imFeld^
eie Ceibfr vor Dem Feinde gefallen: WeißgeÄ-er, Macke, Maro Eir in diesem Jahre in den RauTneic der „Kunftlichen E 16 -- uMhrf Gattriestraßc eine an Umfang ben früheren Dar- Mn tSw«A. „fcöftotos 1917" 'eröffnet Z »s sehen wr in 216 fuiffWnfctm® KimiMückm Stteben mrtersch«L>trcher ErstÜlung, und der E,ters«üeidet sich tonm am dem früher« Ans- &•ber Grup;--' Wir sehen, ixrtz d« Msstellllii^leiüu-lM «I nwi- seiner Weise ietia wersar lä^. sogar Rndstt
miSc vertreten. Si-ck. des,«
ftrrbia erhöhte leictmnt»« »mx fein,ten yfi.ni.ri nnd ümitwlfe AnsMAKrrtenvvrlageii, Wrr S ÄÄjftct OSerrr Cvester. ch« Bildner aus rvma-n- Snifflcifte Seffen Abemdbilder tiee, ctg« erjautc Stnmnüng - i ,'i l ein mbt. durch nervöse Pmselsühchmg, ,«>ren East« dem Eindruck sEtL'Äigen L-bnts, W atiivi dnlbeutna ist Frau C aspar-Frlser zu rrchmen. ertt BEmclMngLt der Natur mtt d^r starker.,, ,AufuaAne- ligkeil bei eigenen külfftterischm, Tempelwreentas, stlosen Gelingcnc- eäur selbstauDlgan Kunst, ohr Gatte, Carl is vor ist vor allen, mit religiösen Bildern trectretcn, du m- essivnistisch« int Rwffche der Farben schrvetgen. Ihm verwandt Eber-, den Einzelheiten dar Schilderung gegenüber zurutt- Itender ist So tmri'eit seine Bilder' geschlossener, als :'lus- atung des Ur-Enrdrucks seiner Vorwürfe. Seewalds Arbeiten, lgen eigenen Reiz im Zeichnerischen. Sie «schemar m bet m*. fiimn al- ;ciu’ Vermählung von vumor und lymsch-er Grotesre, je sie un-^ aus den Galgeuliedern eines Christicnt Morgenstern tannl. ist. Zu dem Bedeutsamsten der Ausstellung gehört tmeder s Werl Jagers Pachers: einer seiner betamcken ruherwen ttc aut landschaftlichem. Hintergrund, in der Regie an Mt-Jtalwn , schließend imd doch> ganz eigen-modern in der Farbe und L- ttm- uva der hier nicht nur die MnAbbildnug des Frgi'ttlichen dient, Mer'n das (ckyamtbild! Farbe, Kampositwn, Au^rmk |n ärmlicher Halb-Mt .„temteer ÄLann" rst eät f^aiyjbid W«1m rtxm Kunst. Würdig! recht sich Jrchrus He ß biefam Künstler an.
Bei ihm ist Ausdruckskunst die Kunst des malerischen 'Ausdrucks, von jener starken sinnlichen Mrkimrg, die die erste und letzte Aufgabe brr bildenden Kunst. Die wundersam feine FarbenbehaUdlung. dre Licht und Schatten, auch in der' fernsten EinzÄhett, koloristisch sicher zu betonen versteht, komntt vor alleni dem Bilde „Viutter mid .Kirck" zugute. -- Im Saale der Graphik fMen <sute Aquarelle von H e ck e l - Berlin arrs. May B e ck m a n ix zeigt Radierungen und Zeichnungen von guter seelischer Durchbilbrrng und Kubin einige seiner betonten Blätter.
— Ein Triumph de r deutschen Kriegschr- rurgie. Im allgemiernen werden verlorene Gliedmaßen )tets durch Kunstglieder oder Prothesen ersetzt, deren Herstellung im VertaUfe des Krieges außerordentlich vervollkommnet wurde. In einzelner. Fällen aber versuchen die-Aerzte natürliche Ersatzgtteder- l^erzustellen, was vorläufig selten imd begreffliche.we.se nur bei kleinen Schäden möglich ist, so etwa beim Ersatz von Fingern oder Zehen, Vor Jahrei. gelang es beispielsweise einem italienischen Arzt Nikoladim, enren künstlichen Dauinen zu schaffen, indem' auf den Daum-er.stumvf eiue aMputterte Zehe gttetzt wurde. Einen einzig dal'tebenden Erfolg erziette aber nenevdrngs, wie in der „Umschau" mrtgeteilt wirb, der deutsche Arzt Dr. Nendanser m Ingolstadt, indem er nämlich den natürlichen Danmenersatz ohne Am putatimr eines mrderes Gliedes berv-wkstelligte. Er verpstarrzte ein Rippenstück des Patteuten in eine Falte der Banchhant, um dann y^id-e mit dem Mnrmenstumps zrffammemvachsen zu lassen, worauf ein kleiner Schnitt zur Trennung vom Bauche iwnügte. Der neue Daumen hellte gut an, und heute ist der betreffende Pattent, ein Arbeiter, fähig, den Dcm'mar, der auch iit seinen Be.veguT.gen imd seiner Stellung zu den anderen Fingern einem echten gletcht, in jeder- Beziehung vollwertig zu benützeiT.
— Der Naturschntz der Steine i n Schweden. Bor einiger Zeit ist ll. der ersten Kammer des schwedischen Reichstages der sliattrrscbutz von großen Frndlrngsbtöcken und anderen bemm- kenÄverten Sdemblldnngeu beraten worden, dhne daß jedoch bisher em Gesetz über den Naturschutz solcher Naturdenkmäler zustande gekommen wäre. Der schwedische Naturschutzbund regt nun neuer- du.gs an — so wird aus StockMm berichtet —, d.e geoLvgrscheh Merttvürdigkeiker. des Landes sollten.roch in viel weiteren Grenzen unter gesetzlichen Schutz gesteM werden, clls wm KainM'erberctttrng Vorsatz^ und ist dabei nnt ganz bestimmten Vorschlägen l^rvor- getreten: Verlangt wttd, daß z^ächlk ^inBemn^sund eme
BesthreÜMUg aller bekamttnr
Sclyve--
dens abgefaßt wird, eine Arbeit, die dem Staats geologen H. Muitthe anpertraut iverden soll, und alle Naturdenkmäler dieser Liste solle., dann vorr Staats lvegen einen vollkonrinenen Schutz genießen, so daß jegliche Veränderung an ihnen verboten ist. Ein lolches Gesetz hätte seine gute Berechtigung, derm in Schweden hat man seit langem mehrfach große Steinblöcke durä> Sprengung zerteitt, .rm die Bruchstücke zu Grundmauern von Gebäuden usw. zu verwerten , Tvas übrigens in andern Ländern auch bin und nffeder gescliehen ist.
— Das grüßte Fernrohr der Weltt Das größte Ferrrrohr der Wett soll denmächst ans der Vbomit-Wllson-Sternwarte in Südkaliforinen der Benützmrg übergeben werden. D.eies Riesenserirrohr lvesitzt eiiTen hunde.-tz öl Ilgen Reffektor im Durchmesser von 2Vo Meter, wodurch es die größten bisherigen ovt.schcn Hilsstverkzeuge im Menste der Sternforschung ivett übertnfft, M.' Aufgaben, denen das Riesenfernrohr dienen soll, smd nach den tnt „Prometheus" wieder gegebenen Auslassungen des Leiters der ae- irannten Stermvarte, Pros. Georges E. Haie, groß nnd triftfeine Bemerkt sei. daß män mit unbewaffnetem Auge am ganzen H.m - melsvaTmr insgesautt 5000 Sterne zn sehen vermag, durch der.'ff-- heriger. sechszöllig,m Reflektor der südtaliforruschen Sten.warte komtten aber bereits mehr als 20 Mllionen Sterne bis ;ur „20. Größe" srchtbar gemacht werden. Der nei.e Riesenrellektor soll vor allem ermöglichen, noch lichtsckmmchere Sterne erkermen >n lassen, so daß man wahrscheinlich fast 100 Mllionen Sterne ickrd erblicken können. Mit Hilfe des neuen Fernrvbre- w." Hch- mn- altem du- rotllche L.chtfarbung mancher Stenn studieren cke nir der. Bm imd Die Große des Weltalls von ertts et leidender Bedeutung cst. Man bat namlrch Mtgestellt. daß die Zunahme der Sterne av der, tetvellTger. Grenze der Sichtbarkeit durch ein Ferr.rosr viel germge. i)t als eigentlich zn ertvarten geweßm wäre. Stacks den Forich.mgen^Kvpteyns nmß dies nicht nnk^diugt ein Seltener werto der S^ne Leuten, sorrdern es kann dater kommen, daß chr L.chst öerjttent fft und >o durch Trübnng rot erschentt. Eure an dere Ausgabe, da durch das neue Fernrohr' gelöst iverden soll, wird darm bestehn. Näheres über die beche.. Sterusttüme zu erfahre. d«NS.m Eder Nahe der Milchstraße schTieideir soll«.. Man nimutt rnr» öaß man durch, das (größere Selüxweich de^
lOOzollrcun Rechekttn? diese Frage endgültig wtrd beanvvortar uuch die Nabel genaue.- bevb,w'rel .verder
Sw l S? DrehbnoegTrng. die der A tr^mrio
wrchtege Aufschlüsse zu liefern vernmg.


