Besttz ÄrftnfcSwfceu tSefi« ocnt LederzülveisvugMnU (fidtH'unelbeftalfc Mn 2k 9, tüubojjeftfcr Strome 5, zu mrfbcn. Dre Meldungen hu den ans den tn)rae*(frnrfwue'n Bvrdrucken »u erfolgen, lvrlche ord- nmrgSgeinM au X'UMcn sind. Die ^uvörucfe fiitö bei beut Leder- lDXU«erfinuixVin t ^LedermÄdestÄle) au.vufpeNm. Die Meldtw'Mt ftno bivi zum fihtf uimwutvinfiben ^age eines irden Mmrats ffir da'- l'iS fcum ftltoii vorhergebrnden Monats m«idevst:chng gewordene Gefalle zu erstatten.
8 8.
flkWUc aus miütaviHätn Sslpmfftlmaeu. lMl Operations-. Etnppeu oder befetztzm frinälidKU Gebieten.
a) Das Gefälle (au L des InIa.rd^V sowie die^auS
besetzten feindliche bedielen smn.menNm H.inte und Zelle der nn 8 l anargein-n«» Trrre rede- Gewichts - nur Aus-
nahnve der im Eigentum der >lm^rlrchcir Mam« bek^lcken — siich beschlagnahmt ieinfchÜeßllch der derertS xn Arbett genommenen $5tc und Felle). . .
b) Die Wlieseruna und Bernumdung dbqeS ÄeWes \tt durch sondere Vorschriften geregelt: gestattet ttt fern Bezug nur von der BertcilungssteÜe.
^ vehaudlnng de» Gefälle» beim «erde^7>
8 9 .
Dr-andirmg der Felle nach Ablieferung an den Gerber.
Die Verarbeitung der uoti 8§ 1, 3 und 8 btefer öctamii- Äodanm betroffenen Häme nnd Felle $u Leder sonne die ^ersügrmg Wer dke aus Omen l-erg^teNden Ermtgmsse ist rmr nach Maßgabe brr folgenden Vorschriften grMttet: ^
a) Die tPfwiiVitimg der zugeterlten beschlagnahmten Dante und
Felle muß im eigenem Betrieb erfolgen. . ^ .. _
b) Ans ' gnd ved»rsskt«u dcrzusttll«»
1. Red-. Rot-, Tarn- Leder für Bandagenzwecke, Beklei-
dungßleder. Vodenleder, Schutz- oberleder.
Helmtutterleder. Bekleidungsleder. Vchndoderleder.
Bodenleder. Näh» und Blnde- rtsmenleder. reanSparentleder. Gamafchcnleder. Schnhoberleder. Treidriernenleder
Au»laudifchea b'.esaUe. |
Rot-, Dam- uud GemSwildfellen,
2 . Himdefellen.
8 . Fellen von ttbmtn oder wilden vchwei-
nen
4.
*) Seohnndiellen. b Wairoßhanten,
Bodenleder. SänchoderlHer. Bodenleder, rreidvlen'sn-
oder
Dleitfchutzleder,
d. Renntierlellen. Bekleidungsleder, Bodenleder. Ban
dagenleder. Schuhoderleder,^ lein» chenleder.
b) Elenlierlellen, Bodenleder. Bandagenleder.
Die unter 3. 3 und 4 genamtfcen JbÄutcuub Felle müssen tn sorgmlNgster Mise entfettet werden, e) Du' Ablieferimg der gemäß a und b drc,eS 'karagraptzen der- gesleNten Erzen girisse * ist in folgenden Fällen erlaub, ^
*1. Auf Grund schreftlicher Anweffnng deS Leder-zmmüffmgS- mn-ts der .Orie^^doyswff-Mttürma des zföinglich %w\i* ßifchcn 8kriegÄntmisteriums. Berlin W. 9. Budapv'ster Striche b.
Die Aunsinnigen des LederznN^isnngS<lmtS yabiit vor allen anderen auf besäüagnndml^ Leder lvziiglirln) Aöszmurasverbfl ichtnngen den Vor rang.
A n merkun a ^ Anträge der F'irnltN auf Anöstel lnng solchru- Awo^nsungen sinD zioecklos. Die Auwei lun«nr lvertx'N lediglich auf Gruitd amtlicher Feststellung des Bedarfs amtliciM' B^clwffungsstellen erteilt.
Aon einer ^lerbar-ei au dst- fitzr ne zinst ändig-e l^'der- ven'nrnvarg fstr Deeves- oder Marinebodarf
Welche Gerbenvrei.niflL«rff fstr ^eeresl»edart zustsn- di» ist, mcrd in, Zlv^fel diroch das Lederzuloeisung^nnt «ntschiedcn. ^ ^
t, «rm einer Geribevei odev ffc i teirik K rdotitfitiiQ auf |nv- mittcflwMC BestMmrg efctrr her sÄgenden Aefchafsnrrgs- Acfloxr
oder Mrserl^BE'eDdWrgMmrer (etnschk-est-
lich Beklrirnnvgs-Depot NÄenl^rg>, Airtillarieir^kstätten.
Marrne-Best ^nhun<rSännter,
Ktaiserliclie Blerften.
KtrisoAitlv ^uvedo-Werkstatt,
.Anserl id>r MarinoDelvirnspektiml.
Frv-driich A^wv. Mtst^,^scNs<lwft ül Wen.
i. Aus OKimb eines mim Leder^uweisnngsa iwt der Nvdstoff Abteilung Misgestellten Fnigabes<l>ei:le 8) ^nlrüge auf Fnstgai^ send uritsr Bcvchumg dc-r fvlgendt-n Van fchn i teu ix>m Engen innrer ober Besitzer d»Z m-däiiannabnl^ len Leders o»i i>rs Lederznirnstsun^nitt (ALcheilinig Leder- rttrldestelle'. l*ei rveschnn aurt; die Bvrchruilke zn den Beigabe- mrtragen rnchältlich sind, W richten:
1. Dae Leder, dessen Fveigade lioan.toag'l toird. nAst der- sandserti-g nvrliegen
2. Die Lbtttxrgsielbn l^ben inrcli GjnreÄlMn^ des Freigabe- antraqe^ diis in diese in mrfgiefüchrd- iköre so lamr jflir 'llei'sügiieng doS Lc-der^wrnich-ng^Nnts zu ljalten. lvis sie in ton Belitz des Freiaalvsci?nnS gelangt sind: sie dstrchm e>.> <tuch an aintlicho Hrschasftm^.'stellen nicht ohne Fu- stinrinimg des Ledeuzulrn'isiul^saints mfaifam.
8 Fieigegem'.ws Leder, das nvlst rmn-rlastv zlveier Monate (gv^erlni et mxm d.'S F^iaaliescheineS)
8 11.
AuMudifllrrs Gefälle.
Fstr alle im 8 l wlM a lstK 5f cütt'chlöstlich bezeichnetert Dauee und Feile, die ans den. Au Mrde eingeiuhrt sind, gelten, loimit sie nicht befondew lx'sclüagnalmtl ober von der- Bertnlmkld^ fteLle bezogen sind, auf foUiviitn' Anbrdnungen:
») Meldepflicht. ^ ^ ^
Die ^nm'inlrrmn D-änte mtd Felle mrnorlregen der elrn^ - pstiäu <rn das Lader^ulvkiswu.>?antt (LLdcnneldvstelleV Berlin W. 9. Äws^r' d von bem v -lVit»nifFv für die
Meldungen auMfordeni sind. Lnr Meldung verpflichtet ist ieder Urtier innerlnrlb einer B^elre irast» Eingang von Mislchloschen Däudm und Fellen bei ilnn oder feinem Lager-' I>,rlb-r. Andere Mn:soinm. Klmunnnen. öffentlicch-rechNtchc K'ürperschaften und Berlünde. die ank-ländiiche i>inte c>dcr Fvlle im Geivahrsam lytbt'ii. sind nur meldevstichtig. wenn ibr Vorrat mindcstelds L>lO Dauie oder Felle betrügk uitb einen Monat im IiUaird gelagert lh t ohne einer zugesuhrt
lnorden ^ii sein Die Meldung bu rnntnchalb einer Wv<ne nach Ablauf tx-r Mmmtsfrist zu ge'äreluui.
d) La gerdu chfstbrnn g. ^ * t
Ivder nach a) McldepsKchtige hat rtn Lagmchnch zu fllckren. aus dein jede A^lderung in denl Arnral der ntelde- pflichtigen Düute oder Wie und ihre Verwendung ersichtlich fein muß.
0 ) Behandlung des Gefälles.
Ix-der Vermabter ausliutdischen ^lesäll<». lvelcher dett B-orntl nicht pfleglich l>'bandelt und stberftchtlich lagert, bat die sofortige Enleigmulg zu gewärtigen. .
Die besetzten seiiidlichen i^biete gelten nicht als Ausland im beulte dieses BaragraM n.
§ 13
Brschlagnayine des Leders
^ aus ausländis^m Gefälle l>rrgestellte Leder untcwiiepf in flleiöHT BArife Nt Beschlagnalnnr wie das Leder.' ans inlgndiicheut GeMe. Die ^m'chnften N>S K 9 Ziffer d> bis Kj finden An- nmchmtg.
K 13.
Ausnahmen.
Die Mieac Robstvü Abteilung deS Köuigl Braust. Kriegs minisuniums ist berechtigt. AnsimInnen von. Nm Anordnungen vieler M-kannttnackung zu gestatten. Anträge sind an das^Lederztumn- sun»Samt (Lebenneldeimlel Berlin W. 9. BitdapeNer ^traste d. zu richten. Die Entscheidung erfolgt schriftlich.
8 U.
Inkrafttreten.
Die Bekanntmachung tritt mtf dem 13. X*Hmi 1917 iii Kraft
Mit ihrem Infrastneten iverde-n die VinkelN-schlagnabmei, der väube und Felle mm Wb. Not-. Dam? und Gem-nn.1d sowie Hundeit, Schtveimn mtd Ceednnden anfgelnibrn.
Fra n i f ti r t a. M., beit 13. Juni 1917.
Stellv. Gtm'ralkmlimtiildo des 18. Armeekorps.
zur L^iiveadlmg sstr DeivalOveche oder den iiniilrl- lvre» Bedarf der Krrogsntd'lrstrie verÄtsrert imb al^ lst-f^t irn>iL>m ist, ist der Beschlagnachne wieder t^rfallen. eN'ust' das l'reiitegeiiane Ledrn', das olstie Ztrstimnruttg NS* Lc-N-e.vtnm'istm^crm-tÄ tn LeNn miderer Art tm^tnvandelt tvtnd. . .
a* Freige^b^wS Locher darf ostne .ZäMmmmig Leder-
OtweimnssaMlits »vcder <m aurtlitlx Bei<l»affnnctsslrilen der Heeres oder MxrrinrmTirialtning imxf? an hcini f harrtv Lieferer derfelNu jan* Amvandntt-q für ji^riegvliefienmgrn oermistert werden. Die Elorbereim, i^cbervereinigungen und Zurnstte-- vtfcu Iwbeu Verist Berbmf foeigegebemTi LedeiS* ihre ^lb- nehnwr >wf diese Bveschrift bm^ltveijen.
f) Aorbebiummg für alle imttv c erlaulsten^ Berchcheruna^r ist, das- die in der BekMMtnmrgtvitg' Ch. IT 888 7. 16.
' K. R. A. lestg ,-N^en Preise uübr stberschridtvn lverden-
Dieie Bedingung gilt itüist für erchnchtv Verknuse frei- gegebenen Leders tutch N*m ÄNslcsche iimerl-alb der >2mg,-dauer Nr Alusfuln'benMigmm-
g) Die verarbeitenden Finalen IiaN'n alle, von denk Lehar- zimveisungsaniie oder auf dr'ssen Anweisung votl der ikriegs- \ ehev-Aklieng?jeIlsst-afi oder der lfleschaftsstelle des lieber tvackiiungsausstfmssaS Nr Lederindustrie geforderten Angaben unverzüglich zu erfoafcteu, svlveit sie mit den irlaiinteii Alwebnungn) zustrm'ntntMrgtTl.
bl Die PestiPtgnalgne ist mit der Märerei mg au die amtlichen Beschaffiungsstellen der und Äiarmetwnmilhutg oder
mit denk Dmpfmlg des Freignde-schems für die betreffeltden. Led ernnni gen erlvstlien.
8 10.
Meldepflicht.
Diejenigeuk xu den Besitz eines Gerbers gelangten, fomite und Mle, tvelche von den. ^ 2 und 8 tiefer Bekannt,nachm lg betroffen werNn. unterliegen, sofecn ihre EnnarNrtunu n-stül innerl-ald ein-es PLmkatS gemäst Nu Bestimimmgen des 8 9 erfolgt ist, einer Melde- pflül>t. Die Meldungen sind inimrbalb emer Wvche nach Minus der für die Einarbeitung bestiimuten First au das Led.rzun^isungS- amt (LeNrmeiN'steUei, Berlin M. 9. Budaflesür Stcaste 5-, aus den dorr rrstülllichnt Vordrucken htr crstzaU«u
*) Wiegen Nr S5kiirdie[muip der DMaefatoai Laare werden noch Liasondeve Vorschriften erlaKeL. ,
L. 100/5. 17. K. R. A.,
betreffend Höchstpreise von Reh-. Rot-, Dam-, Gemswild-, Hunde-, 5chweine- und 5eehundsellen.
Dom 13. Jtmi 1917.
Die no-custril-kTide Bellannttnmivrng lvirt Mtf <&>nmb deS Gesetzes über den Belagerungszustand vom 4.Mmi 1851 in Ver- bindtmg mit Nun besetz vom l l. Dezember 19U» (Reicks- ^seltbl. S. 813), in Bauern aus 0>tamb der 9CIk\ijört>|iiTi Ber- orbmato m>m 81 Juli 1911, den Nel>ergang der vallziMnideit OWaiHilt auf die Militärhshvrden betreffend, fermer des (Gesetzes, betr^md Höchstpreise, rn»n !. Angnst 1911 hstei6>s-l.N'ielvbl. S. 339) in der Fassung vom 17. Deimiiber 1911 lNeichS-^kselchl. S. 516) in Verbindung mit N'„ Bebrnntmactmngen über die Wvutcnuifl dieses (Gesetzes vom Ll Fanuar 1915, 23. Sepleinder 1915, 23. März 191H Deichs-Geseglil 1915 S. 25 und <»93. I9l6 S. 183) und pom 22. März 1917 hReicks-Gesetzbl. D. 253) zur allgemeinen staunt,,is gebracht rttii N*m Bemerken, dchi Ztumder- ba adln, Mi, gern äst Nu, in der Amnerk,mg*) abged ruckten Tie. stiluiunn.ren bestraft :wrbnt, sofern nicht nach den allgemeine Strafm'setzen böl^re Strafen angedroist sind. Anri» kann Nr Betrieb Ns* Haudels^nverN-s gen,äst der Besta.tnkhnacliung zur FeriMtlhong unKlmrlÜsstger Persvtten votn Handel vom^lSer^ ch-inNr 1915 tReich^-^setzbl S. 603) nntersach Nierdk-n.
8 1 .
Von der BkkanntMtichung betroffene Gegenstiinde.
Aon dieser Bekauntmachnng tv-erden heirvsstm olle Felle voir ul stiech-, stiot-, Dam- uno (^leniÄwild: b) founhat;
o) zahmen mit wilden Schweinen: d) SeSknm Nz«.
9hd)1 betcoffm, twn der Bekannhnachung tvertan die Felle derjenige" Tiev-, die lUgeitttmt -der Manne sind.
8 3
Höchstpreise.
u) Höchstpreis für recht zeitig gelie ferteS Gefälle.
Rechtzeitig geliefert ist Nis i'-K'fiüU', das nicht gentäst 7 oder 10 der Bekanntmachung Nr. L. 50/5. 17. K. R. A. melbebftiittia geworden ist.
*) Mit Gefängnis dis zu eineut Jache tmd mit Geldstrafe bis zu zehntausend Mark oder mit einer dieser Strafen nnrd bestraft:
\. wer die festgesetzten Höchstpreise Überschreitet:
2 >ver einen andiren zum Abscklust eines Vertrags aussorN'rt. durch den die Höchstpreise überschritte', tverdou, oder sich zu einem solchen Vertrage erbietet;
8. wer einen Gegenstand, der von einer Aufsordernng (8 2. 3 des Gesetze-x betreffend Höchstpreise) betroffen ist, beiseite- sä>afft, beschädigt oder zerstört: a
4. wer der Aufforderung der zuständigen Beyörde zum Verkauf von Gegenständen, für die Höchstpreise festgesetzt sind, nicht nachkomntt: ,
5 i«t Vorräte an Gegenständen, für bte Höchstpreise festgesetzt sind, den zuständigen Beamte,.: gegenüber verbeimlicbt:
t, wer den muct 8 5 deö Gesetzes, betresfend Höchstpreise, erlassenen Aussüchnngsbestimnnmgen zuwiNrhandelt.
Bei vorsätzlicchn guwwerlxrnblunaen gegen Nr. l oder 2 ist die Geldstrafe mindestens aus das Doppelte des Betrages zu be,„essen, u,n den der .Höchstpreis überschritten worden ist oder in den Fällen der Nr 2 übersclritten imrNm sollte: übersteigt der Mindestb^rag zehntansend Mark, so ist ans ihn zn erkennen. Zm F-alle ,nUN'riiN-r Umstände kann die (Geldstrafe bis ans die Hälfte deS Mindestbc- kvageö enuMgt iverden.
Bei Zttwiderchandlnugen geasn Nummer 1 und 2 kann „ebn, der Strafe angvordwet iverden. dast die Aerurrtetlung auf kosten des Schuldigen üffentlicb bekanntzmnachen ist: auch kann neben 5st-. fängnissttafe aus Verlust der bürgerlictzc» Ghreurechte erkannt lverden.
«liehen her Strafe kann aus Gmzmbuug der (^genstä:ü>e, auf die sich die strafbare HandUing bezieht, crkaunt werde», ohne Unterschied, ob s« dem Tälxr geliören oder utöt ..
De, iu)i, der Verteilung^stelle st eiegsledcrcst-üsci»aft) für die rin ^ 1 N^ichneren Felle zu zahlende Preis darf den ü n 8 «> seltgefetzren Mimdvrrsts abzüglrci» der in, 8 5 vorgeschnebeneir Äbzü»' nicht übersteigen. . . ,
Ätmrhan, dieser Grenzen ist der' HöüchprerS re mutz (^nvicht und Besü»asseuN'it de: Felle rnricipeden.
GrundpnstS und Achzüae nrüsstm au>^ Nu an Nie BertennngS- stelle .5lriegSleNr-Artieuge,eNsä>ask) gelangenden 9teri«inngkn er- dlstlich sein. . . ^
Aniuerchlng: Es ist zu henit,e», daß der Höchstpreis, 5er- lernge Prxsts ist. den die ^rwilMlgsstelle ,Enegsleder-Allinrn mstellsclraft^ «höchstens zahlen darf Bei den gemäß der Bekanntmachung "18-. I, 50/5. 17 35 RA. erlanvtzm BerbuchrungS - getchäften ,wer Felle müssen deshalb die in« ^ 3 festgeietzlen Grundpreise je nach Nr Liesen,i:gSstnse entsprechend niedriger aUtirsetzk nrrder:. Dic in: 8 5 bestimmten Abzüge sind in allen Liefern::gssvisen tvll zn rechnen, bl Höclrstvreis für nicht rechtzeitig geliefertes Gefälle
Nützt nchtzeitig geliefert ist das E^efalle, Ni - gemäß >r *• istß'r $ J.0 der Bekanntinactumg Nr. 1^.50 5. l«. st R A. meldepflichng netum-be« ist in:b denen nachträglstch- Veräußerung gemäß ^ 13 der aeimniue» Bistan:Mn«i>nlm nicht erümvt nwrden il'l ,
Der rn>n der ^Vrteihcm> 9 teile (KriogSleder A?l:n:geseil,chai^ für nietrt nxlrtzeing 'wlieferieS Erfülle zn z«A>lei:de P:vis dar, 90 v. .H deS unter stdlchftolv n dieses PavagraplHM sestgesetztnr Hmbstprerstst; nicht ül>er'>eigen.
8 3.
Grundpreis.
'2>'r 0 ) 11 ,ndpreis darf höchsvenS lwtvaiZan kür
1. stiel)-. Dam- und GeinSnnldststle. wlltrocken,
rothaarige oder graue llirzNnni«^ Felle 1 Mk. für 1 kjj
Trocken gesvicht,
bi am ne langlwarige »vNr N'ppellmarche Frlle 3 Mk für 1 kg 1 wchngeunüst;
2 RoMnldst'lle, rnlll trocken.
u) vor haarige vNr graue 5,rzl>aarige Felle 3.25 Mk. für 1 kg: T rockengenncht.
b) q\xi\i\' lauglmarige 'Felle 2,50 Mk für l kg T nochmge:vicht'
3. .HnnN'ß'lle
tiesalzen 0,70 Mk. fflr 1 kß Gränm^uicht. voutwcken 3,40 Mk. fflr 1 kg ^rockenmstvicht:
4. Schweineselle
,0 Felle von Minen Sclprnstnen
gesalzen 1.70 Ml. für l ku «^ffringennctu. mstltrocken 3.10 Mk. fft: l ktf Iroch'ngetoiclü: b) Felle von.ivilden Schlveinen
M'snlzen 1.10 Mk. für I k*f Offüngeunrlü. voll trocken 2,20 Mk für l kss Trockengewicht, ü. SeehnndseUe
tiesalzen 2.50 Mk. für 1 k« Trockengewicht.
8 4
8>eschafftttfteit der Felle.
Der rwlle Grundpi'eis <A 3) gilt nur: n bei Fellen von stiel' . Not . Dam , GemSwilt, Hunden :md Seelninden, die möglichst fleischfrei, mit stopsNnll. jedoch olme ünpiknochen und ohne Beinkuochen zur Ablieserung kommen: b'' bei Schweineffstlew, die mit Kops tlsdoch Ins z,^den Augen, ohne Schnauz abgeschuittkn). ohne Füße, odne Schwanz und ohne Ohren abgezogen sind;
e) bei trocken abz«Niesernten, Gefalle, wenn es ,»oNtrocken ist: d> Ni gesalzeuei, Schweine u:rd.Hundefellen. :veuu das durch Mieaen eriitilfcelte GrüuMrnchr tu irrrvarWsächlicher Scksrift (z. B. churäi geei^reimr DinteustifO auf der Fleischseite de> 'FekÜeS vermerkt ist:
s) bei Fellen von stieb-. NoN. Dam- und ElemMvild, SckKveinen und Hunden, die nicht gesalzen meifoen konnten, WOUf das Gclvicht in rnültt'ockemstn 9ustande durck: geeigneten Farbstift aus der Fleisck-seite dSS Felles Deruurft t\l
8 5.
Mzstgc vom Grundpreis.
Der Höchstpreis ist um N'N C>lesa:nll^etrag der :uich den folgenden Bestiiumungen zu berecknienden LllWgi' niedriger als der Grund- pveis:
1 für Gefälle, dws mäZt den Bestimmungen deS 8 4 entswicht,
2. für Felle, die stark mit lvffeium Engerlin^r odei ElesäHml-ren lvliastck sind.
3. schr stark baarlassenN' und rnrslnnkene Felle,
4. für stark im Kirn zt'rsclwssene Fistle.
5. fflr ftnrf lei'frtnriWem* und stark löcherige ?J*eUe
um ie 1 jedoch insgesamt nicht melw als die Hillftk deS Grundpreises.
6. silr ganz besonders fdjAmr N'säkldigte, sogenannte Brack-Brack- Felle,
um insgesamt »/« des GnmdPreises.
8 6 .
Zahlunqsvedinffnn-en
Die Höchstpreise schließen den llmsalckte:nt»el *u:rd die kosten der Salzung und einmonatigen Lagerung, fermr die .ib'stei, der Beförderung Ins zum nAcbftett OffAerblrhnchof oder bis zur uäct'ste.n Anlegestelle dos SckZisfeS oder SllahneS und die kosten dcr Verladung ein und gelten für Barzahlung.
Miro der SmnspreiS gestnndeL, so dKrj.m M zu 2 v. H. Jadres- zEnffm ülvr NeiäMrn^kont hin^ngeschlogen lverden.
8 7.
Zurücklmltktt von Borrütcn.
ist Enteignung m den ,n>müß de Liefenn^rssune in Betrags
Acff Zurücklialten N>u AorrLten 8 2» iWmmrfima) für die betreffende . „ .
fonrmetiN v n Preisen, bödifhir^ jedind zu den unter ff 2 d für nimt :vchtzeitig geliefertes l'öcställe festgesetzten Höchstpreisen zn gewärtigen.
8 «.
Ausnahmen.
Anträge aus Benülligung von Ansnahnug, finb an das Leder- zunn'iiungs<imt (Ledermeldestelle' Berlin W. 9, B:ü>apester Straße 5, zn richten. Die Enlsclnidnng N'hält sich der nnter.zeichnete zuständige MilitärbefehlSltziber vor.
8 9. I
Inkrafttreten.
Die Bekanntmachung tritt am 19. Juni 1917 in Wraft.
Frankfurt a. M., den 13. Juni 1917.
Stellv. Getttrolkonnnnndo des IS. Armeekorps.
Brtr.: Beschlagnahme und BestandslrHebung von roden Ned^, Not , Dam- und Oiemswild, Hunde-, SäKoeine- und See- hundfrllen. von Walroßhättten, Nenn- und Eleutierfellen sowie vcn, LeN'r daraus.
Höchstprelle von Dieb . Rot-, Dan,' und GenisN'ild-, Hunde-'. Schweine" und Seehuudsellen
An Veil Oberdstrgermelster zu Giehen, das 0>rohh. Polizei- omt Giesen und die Grosth. Bürgermeistereien der Lund- gemeinden des Kreises.
Indem lvir auf rnusteNude Bekanntmachung»: des stellrnrtre- tenN'n Gt'neralkominandos von beute verweisen, l'eauftr-aaeu :vi^ Sie. von N'n: Inlwll derselben den Interessenten alckNrld .Denntnis .Vi gehen und die Bekanntmachungen in Ilrnn Amtszimmer tue etwaigen Encssicht offen zn legen Gießen, den 13. Juni 1917.
Gvotzher-ioaltcheS ZVreiüault (Kietzen.
>< ' ' . Or. Ulinaer. ^ ^


