Ausgabe 
5.6.1917 Zweites Blatt
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Nr. \29

Smftts Matt

! 6 r. Jahrgang

Erscheint M-ttch mit A^ruatzme deS

veiles«: ..«eßrvu K«mtttte»HIätte^' und Xtfisllttt für den «reis Gietzen".

-offfchechem»: Zrmttftm am Main Sr. U*§t- Vankvettrhr: Sewerbebank -letzen.

Giehener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhefsen

Dienstag, s. )mri

rund druck und Vertag:

B r ü hk'sche UnlAersUütS-Vluh-u.Stelnvrucrerei.

R. Lange, Dießen.

tchrtflleitnns, OefchSflrtzele an» vnuterei:

Schulstraße?. Geschäst«ftelleu.Ber1ag: «-WO öl, Schrtstlettung: e^MW 118.

Anschrift für Dra htnachrtchten: An-eigerDteßen.

Grvnüsragen znm Frieden.

Bon bnoichoa Sette wird uns geschrieben:

Rach den langen KnogHayom und den schnaen Opfern tritt 'S^ctefiKbt noch ^rieben fcrrtwr. In vielen .Strafen unseres Val vertnndet sich rtrrrttit eine falfdje Doffmeng. Man qLrubt. daß atte ^ckwierrssftn-ten deS BerLehrs und der VolMrnährmrq intt l'nttntt to Friedens sofort behoben sind. Die eiufachsfr lleb«- leg, mg laßt «rennen, daß dies unnkSgttch ist. Die Lckbensnritfrfr «nalEt hält di' Gemüter am müstrn ifrd unmittE^rr drangen. '_>.anf^ ftch mcht nwher d« Zwmrchs an ÄÄensmitteln' der s-, nchenssckfrtz PLotzlich kmmne.n )ott. 9 Qk Dölfrr leiden an dem --ÄRL.^^EMgsimttchr, manche unter ümen sogar viel «nch- aUl ^l dader Keine höhoe Einfuhr zu rwai Lat.al s sie ic^tt schon er^dhgt. Wir bleiben also auf dre eicpe-

mSr T 5^ C 7 L 4^I C er st jamchntct mit der 1 tarnt

gründliche Aendaimg ein. V dVÄuhcckben. Erst warn nach wn&xvtic Bck»mung ntit allen vilfs° TJ Cr nrögtich ist, kann auf eure gg'imfr v.'fKit tucr ^ n, t rt ^ c - föttmte sich ein jeder

b« Dünger baemffußt die Menschen am stärksten, sre gern auf die trügerisäien Stimmen, die ihnen ^ wck Sorge Nttt dem Frieden ein Dd^fichrt rudchn Wunsche noch FrÄcken um jetai P«is.

irmmctfaänt Wenschenkräftm große mt GÄdundGut aufgewendet. Dafür auch e-Z Ersatz wr

fe*' £ Trotzdem mußte er

^Wn^DattsäLmd ^war cvi gesalnILch« Btckfrivab« an, dem amwrdar Das sbvte nicht geduldet werden Wenn letzt 2 ? I w < aSiÄ?- , ^* s -Ingens die SVnrictjitimg der Man - des Dtilttarlsmlus hnrftellen, so bandeln sie von thron Ets gan- folyerrchtrg. Sn wissen, was manchem Deut-

^R^ 1 &j* lw P t l Üc Htk brüwl Kräfte die iSJrWJ*5? Dachchen Reiches sind Daher Sennctojifl «TI tv&etLjbabci grafen sie skrirpellos ^^ x sj^ <wkr ? b Znnettncht m säen. ^ nfcl des. Volles »vollen ,tr einreden. kotz Mon- S2f Sf-S^Ü^PS ^rvabren Funde der eicjatm Freihett v F 1( 5l *** .w«i«her Deutsche ilntm dato un- Ä .^Mangerd^nsve wmtäht Berschnwnunenr Trämne von ^T® r S 2 ? £n ^ ^ demdlichen Madxmschaftat. 2?^S$ ^ VtzNSmvS bei ,rn> verinchten moch

kd > mrffzürichben. Das sollte, l^nenledOr zrmt Mrrlrdallien veranlassen.

brllven m der Forderung eines ' ?Ä^üd^cng- Man Mubt den Find versolmlich

Ü" 1 ? r'JLjÄ liegen fortzurmmren.

lolch^GLrudMs ift, mag ein gutta- Mensch san, aber Archer rst er hem Düenschew- und (^le, chreb o E e tmer. Es ist «n

Ä, nl iltert ' Gv gnq utü allen Mitteln der ^ be-kampsen, toten ,md verderben, um als emziges '%L m JS? 5 - 9 ? kommen,mm wollen wir alles ver--

^ur^dre vandc mdien, und all^s ist wieder #nT. Zu solch« ^ersttegenlrnt kann nur an weltfremder Daüsch« kornrnen ^a lehe num Franko,en und Etrglandet an! Wir übergehen die int* in^ hfÜ ^ rnnMiriyn Tagessttnrn«n und führen

Deputtertar DuSmrnil\r das gprLwü^utoeryfet cn. Er wm. mm ,nutzte Deuttchland einen

- Wnrpen iattonen in Form d« Abtt.-* des Saargcbveres und der Kmrtrrüse üb« die rmd .ä-ol^mgruben und Mttx-re natimurb- DowE. des Ferrches seren mxtt n, um rm Psiand für die l adrll chen ^ chkttdEun gen m d« Land zu baden, -bub seien E fort- a«^OTt?cnai ©erate, Maichiuen, Stoffe und Warnt -urü<ku« «ftar^n Und d« L«ndelsschiffe auszuttefern. - '?llle D-tttschett

SSSSSvL# Egen sich einmal

r^TLS. illnäg blerbt. Eine ganz andere Not als die jetzt bek^gtewucke eullretearmd noch r<>n Kindern und Kmdesftndern

WfäSEl t?' Tlt Ä? t lhrcn . Katern fluchen weqat der Kurz nch ttgke rt illü» ^chivachbeit zu einer Zeit, wo Dartschlnnd neue künftiger ÄMncklung und Größe offai stranden _

^11^ 0 Sf "L ^ rifQ macht sich neben tmi eigen BesttÄmngai noch art inerkwürdiga- Unterton geltend

^ar rkrach mts erklärlichen ^ftgmden nicht haben es dort verstanden in ,veiten ^Ettai^dte^Borltelltmg zu erwecken, als sei die Brunid^ung

§Eg^vWr§ We^ und bedeut den Sieg des wabamEhriftattums. Eine ivohve ^karivatur, wenn man die Er-' wbct brcf« Baoegung und ihre SttlLom Swr Christarttmt an- 1

j. ZsA ^ WWfc «ocfWffinim daß Dcutschland.s Eutsoyen

^ G^nde der Gdgxnsätze Äeiben Än^c, ^^^./chotvende BechaiMung- Fronkreick)s nach .'Abschluß da NopcLwnrschar Zat garntzt? Seme Rache bat es nicht ragesssr i 0 ld bei mbemcc (^ch-garhett gekühlt. Von dar alt en i^e chvern hat eS sich an den Rutsßm in da Krim, Mi den.

rn Atoüen gaScht- Ba P^tßewDattschlMtd qrng die Sache 1870/71 schrcf. Daher steht sie jetzt nräfcer auf dein fcro f?lwttn.. Mr mLtztzn Narren sein, zu glmchrnr, daß wir durch stiach- grelngkett Ferndschaft in Fvrundschaft nxrndeln könnten. Das ivrda spricht redcr geschichtlichen Wahrheit. Nur da ei<vme Vorteil und dv^Lotwcndrg^tt leitet dre BM«. ^lba viele Deutsche wollen dies mdtf begrasen. Jetzt ist die Stande, wo Dattschbrnd für sich sorgen &ÄE? Le^nsbcdrngungen zu schasiar, dalf« kein F^-ohrrc Entschädigung! Gewiß bäruft dre Feststellung unser« ^inberirngen letzte« Endes vom Äusgmrg der WaffeneMcheidung rmd von der polrtrsck-en Geftriullagr- ab. Ab« die einseitige For­derung ^ch emem Frieden ohne Entgelt greift ihnen vor. Deshalb \)t auch das eint Täuschung, daß die ^wrderimg von .Krreosent- IchÄ NMtng den Kriqa valLngat und ein Verzicht ihn abkürzt. In v^Mvhe. wv- unsae Fvrdermrgai abnehmen, wachsen die d« rfernoe und damtt auch tTjre T-ä-ttgkeit.

Hu* Stadt und Land.

® leßen, 6. Juni 1917.

U-Vp»t-Spende 1S17.

L" Mitte be? Rei»Sw«-> ergebt «jt das DM die miffoöwnmg und die Matzm-ng. m gresf- tofmBlii geben Bett, die die Wsärfftc, nfmettnflfe ^ !> ' ffer sftrw » wrserem ®5fe «Wta V-t,D-S so» jnmTr U-Soote, der Stftcetfen t rrntÄflofefren iVmbtä,

hrt 5S dn ©tont und SBogatbranq

5S milchen Wefabren taut Wacht und WtotSne unserer heimEiMm Gegner, £ ^.Ezrndes baten sie bisher grieiftä, neue m,d Ktemernnetzende Taten sd-lb-n ihnen tev»r seit der unringw Kbitotte jjaanttfoolfnefl em|e®tr, baten fre 2 772 000 Jjtmnai

Die Mesenbente des Monats Ahn tetm ' 091000 OTatiimtoratat. Der engiifrfr SfabiMn Snllcotf ST! uMt'ite tecten Kamt"das Wettrennen mit dem Tode" £L h ^ unferc bei diesem ffiettromen

dVeim haben. Unentwegt, znvasichttich und kraftvoll werden unsere dapwrat U-BooteLeutr diesen Miasichtsre^chen Kampf

3wlfTT Kmr Ke Männer,

w toqluli und ititndlnl» Uber U7w unter Wasser ihr Lebar Il^rm-N follen auch nns,en und Von der Uelx'rzsrqung getragen sein daß ntan nn Vatalande m ummslöschlicher Dankbarkett ihre Dienste ^ k^.w»r ihrer nicht nur m Warten gedenkeit

xwrllt ist. mit btlfsben-ft« Tai ^ , - cmp H^^wl-Velden nicht vergißt Die U Boot- ° f ^, n ' '^ ibyte' 1 ^kbar« Analennung für die

-^Hderar fem, 'oemtnr dernnft ruhmdekränzt von beißer Kvmlchs- t^J, lL ^r h]rn ^ ' c uw> das, dee Famllien d«er. die dort w ? Wra n to6 ^ öas Vaterland faubcit, nicht hilflos fW P ,2 ,TTT . M ''^ Ehr^rofticht für Valaland und Volk ^ ' 5 ^'^urm, m die Ersct-rinnng treten zu lafsen, haben der Reichskanzler, (^-.neralseldincirschchl von Lnrden-

des ^ichs.narftteamts, Mmiral von Capelle das Ehrenpräsidrirm ntentonimat, während der Präsident

^tt> Vorsitz im Präsidium

lm. Wrr düriat gewiß d« Lvft- ^ ine U-Boot-Svende im garrzen großen

^terlande em begetsterteS (Aefühl d« Znsttmmung awerkm

ob arm ob rach sein Scherflein spenden wird al* Zeichen valaländischer Opfevwilligkett und LUfsbereitschaft und imvaganglicher anerkeiinend« Danklxirkeit.

*

I ** D e u t s ch e G e g en w a r t! TentscheZukunft' Zn gestrigen Berichte über >,t gleichnamigen Bvttwg tragen ^^noch^wlgende Entschließung nach: Eine öffentliche, von

vie Wiedergeburt der gotischen Menschen.

dem jüngsten Jalnzehnl hat^sich bei ans eine Bor>egtmtg ^o^elt mr da kan«, da,t es um ^cftt rmd Lebett des dar! scheu V^ksttms ern,l ist, achtlos vorübergelfen kann. Ihrai Fttbalt L"i ^. Kel bildet die WieLiergebutt des Äm l,3t fafr ,iarf ) d« Ansicht der Vertreter dieser M^'t d«ltsch^«mMiischen Menschen in I^llmnmavt Ranlx-it ausgespwch -n, um dam, ditrch frniide v, rommu '^ ^ntrüffc ftd, später überwachsen', und vcnvrrreu zu lassen. Mit an« von Einseitigkeit Lechensch^Michst ft hat Richard Bai.; diese Ansch^nmugen Berichs eEenenenBlättern für deulsä-e biiSr w m ' krrgelegt: mit größerer Be,onn«theit ist ihm erst T J2!l5^ - .tiusgezeichnete Religionslnstorik« Professor Eiwst rvoettßtz in an« Abhandlung üb«Lumauismus und Nntio- Esnals rn unserem Blldnngswesen" bei getreten. Troeltsch meint, ^nbürte mvhi fragen, ob die mit den hisdorisclien Sästcksalen der voll tischen Ru'dergvuges, der ge i stimm Ent- SPn«rf^me zusammail-ängende Neubildung, in der die x-;°i em EEge mit) erlösende Rolle gespielt Hai. die Datu« d« slls.lüisel zu dem für uns maßgebenden ^ud^vb die miiere Ruhelosigkeit des deutschen ^ Fvlge dieser Schicksale und der unter ihrem Zchemdivelt sei.Ist man geneigt, diese -^V tPlfli vor uns, als die eigartlich? große Wesens, das Mittelalt« empor, oder besser (Vk>iff und Wirken in unserem ^ Denkmal« unserer sckiaffansfrohesten Zeit

und im kleinen offenbart." Das ^lrsck'^n Mtmschem sieht Troeltsch in lleberftnstim- mung Mit Benz rn der Unatdltchleit und Tiefe der Phantasie III

Phantasie in das sie ansdrückende ftlusionäver ^ Maßs.gbes körperlirh-

Geistes im ^ .Zufamnumha/ltung des ganzen

auna in kit sich zusammenhängenden Betäti-

lkeaen teste klossisüie Tßpatbildung und muna , suchender Formen, in der Wahrneh-

?Sk«Ä n f ilMcf fr ,T durch Phantasie im (^gensgtze iitäm ttSfifS, tilgen,nenschm und sein Bedüriuis rational- r^i letzter Li.ne in eine.» Frrgtio.talis-

Tiefen wld^ Bewe^b!i^^ ^us ..nbegra.zbaren übeaalionglen l herauslwll, ihn dabei ans stärl'ste iedes

be^^t^fts Dies«.^ doch in ein« göttlich',, Lebensei, .heit

t5SS b J Jr t?r iwrf man ncilich nicht

irlfwL CffCTI0 , Tlt k r ^terllä-.hösi, l ., Standes Poesie französisch,, Ursprimgs, 1 cmoern mb« oeutfchen Stadt des Mi.telalters nmß

SSLlt ^"!.'"k nun die neueste ünnslsorsch.ng dftchn

/^daukenrageiiiii u^^mirdiger 2r'i-,se zu Hils.-. Kurt Gerstenberg

hat fr «na bei bem Telphm-Berlag in. Mimcha, erschienenen.

Disehörftfm chl« Parteien besuche Versammlung fr Gießen faßte im Anschluß an den Vortrag des Lerrw ^aal Du Mvulvv-EckarttDeutsch Gegenwart' Daitsch $** nmjt. folgende Entschreßuna:Unsere militärisc1>«l Erfolge m und zur See. rn ber Luft und meter dem Wass« merbert chbmussrch nach ancm bfr Diplomatie d« Entente gewachsen ^odonsschluß ermöglichen, der ans«« Volk e Süh ne und EnpchäditTung ftir die Ströme von Blut und t»e llnsumnren von Gut und Lohn ftir sein uiwerqlachittxs.^eldtmtU« an da Front und für die unaschöpflichat Leistungen ünd Opfa zu Lause bangr. Eine llane Mind«l>eit deutschr Staatsangehöri^ g« wagt es, «mm Fried«, auf denselben Grundlagen der demscher» ^taatslettung aufdrängen zu wollen, aus denen das besiegt und durch du- inneren Ereignissc kampfunfähig gewordene Ri'ßland seine ' ^Ekbout, einen Scheidemcrnnfriedat ohne Annexionen

wid Entichadigungeu. Emen Frieden, d« Mar keinen wntere» ^tanie! rn der Brust unserer Feinde zurücklassen wird als 1X11 , voll erreichen Ervbaungs- und Zackchmette-«

^'OErchm. dasür ab« das deutsch Volk durch iinax r-2fL « S^uerlasten. durch die Erschwerung des Wirtschaft- ^ovrpfts und durch die Notwendigkeit, die jetzigen schlechev notirrlichu ^ftenz«, durch «höhte Rüstungen und Vermehrung des ^°lles aus Menschenl«b«n auszugleichn, in Not, V«armm»a urw Niedergang sii'irzen wird. Die Dasammlung lehnt einen dev- arttge n Frie den ab, von »velchr Seite er auch befürwvrtet werden ^?r^lvrv«t r« Uebaeinstrmmung mit d« großen Mehrchft des dattschn Volkes «n«, Frieden, der uns ein größeres Deutschland mtt^durch die döattir Hess« geschtzt.m Grenzen im Osten und im Wvsten vrrngt. n«ie Küsten, die ihm die Freiheit der Meere liärern, fruchtbares Sredelungsland in Europa und lohnendes .Koloniallaick tLa See, mm, Frieden ungestörter Arbeit und Entwickluns, dessen Dmrer in der agenen Machftellung und nickt aus dem Wohk^ wollen unserer Faride und Freunde und aus papierenen Verträäenl begründet ist."

** - b st ba u mschutz. Bon sachvaständig« Seite ist die sirrchung ansgesprvchn. daß d« Ertrag d«i«ngen Obstbaume, fre ^'.3^11:'*'^ und Gemeindewegen stehen, dadurch «heblick b^-- emtrackttgt werden dürfte, daß infolge mangelnder ArbeitskrLfta «n llmgnchn des nm den Stamm beftndlrcken Bodens, der sogen. Baumschabe perschedentlich unterbleiben wird. Durch eine «rt- Bearbeitung des Bodens kommen die darin befindlich«, Vaunitckadlinge an die Oberfläche und Waden von den Vögeln ver- tilgt, auch du- crsorderftck>e Baväis«ung und die Zusiihrung von ^ahrsalzem gestaltet sich dann günstig«, als wenn fester Grasbaden ttch um den ^tamm besindet nnd fre Zuleitung knndat Lierfrrrch kommen fre Bluten vielfach nicht zum Fruchtansatz, und ein groß«:

u r E halbentwickelten Zustande ab Das Um-

§^heusoll tunlichst zweimal im Jahre «folgen und zwar lNwa im April/Mm und im Juli oder August. Da die Arbeit leicht ist, karm frese von Kinde«, ausgesührt w«d«,, Zur Förderung der Obsternte wird es sich «npseblen, wenn die betreffenden Gemeind«« ihr Augenmerk hierauf richten.

Kreis Büdingen.

^ iss es . .x Fnni. Die Lessische Tapferkeitsmedaille «frÄ

d« Reserwn Ludnng Knau.

, ^ofl'ld^.' Zuin Die Hessische Tavferkeilsmedaklle «* mrit d« »valrrcr Wtli>el,n Roth.

^ ^,N,idd a 5. Iünr Die Heffsiche Tapiakettsmedaille «hüll der Müsketter H«n«ch Michel.

Kreis Schotten.

11 r S 9 UIr i Die Hessische Taps«kntsm c daills erhielt der Reservist .Hanrrch Kock.

Hessen-Nassau.

^nrr . Frau kfu rt^ a. M.. 4. Juni Die städtisch«, Bea mt r u Ü wendai sich m einer Eingabe an den Magistrat, in der «nr a>! frdlrch e ^fbesserung der Teucrungszulagen gi^- !^^«twird. da man mit den frutigen T«lernngSzusckst.ioen frft den« m ifnrnrnrrt abnorm gestieg«,«! Preisen nicht leb«, könne.. Das städtische Gaswerk ist nur noch für zwei Tage mit ^vlü«, verleben, rrotz d« Anffvrd«img. den Gasverbrauch «n- zuschranken, wurde von d« Bür gasch., ft die gleiche Gasmenqe ent- irommat »me vorl'er. Da Magistrat droht nun mit Schließung m«nt der Verlwauch nickt sofort vermindert wirck Glachzatig sann ans dite Geldstrafe bis zu Mk. oder auf vnftäitgnts frs zu eurem liallat Jahr erkannt werden.

dtoss nnd Wesen der ..Teutschm Soirdergottk" uuttrsuch,t Er vmteht darunter xene um 1350 an setzen fr- Spätgotik

r 31 1,1(1 ^ 'üüischeu Stiles gegolten ljatte.,'

von Gerstenb«g ober als die letzte, nanonal imd raffenmäs-ig reine

Lesens nnd Form willens i, der Gotik er- langlame Beugung in den

^^^Ues. die Frrattonalmn »eines F<»«ncharakters. fre ganze ^ndmätzia ^ränderte Raumanschauung nimmt er an der Sonder n **Ä ^ntlck gentiautscke Kennzeichen in Anspruch aU oafrem-n i jetzt um so mehr- Beachtung.

^ .orragende franzonsche .üäinstforsckier Emile der mrfMn^Vfrrtcfrr Gesck,ck.te der mittelalterlichen .^mst Dorzüg !r ^ l L* r wilagit ui em« Ri he oon Artikeln gegen die dein Ich« «M» d>--Mitte,aees dierlwten VH SttOri

Dabei .'vielt natürlich auch die Lt %L bK ^otik sick aus französischem Bofrn entwickelt rJ[ xd *i 6«mgt' Rol 1 doch hält Trveltskl» dem entgegen. Frankreich, fr,s die (^otik schuf, das alte mittelalterliche Ä» 5l, r Iol 1ÜI " ^e«nan«,tm durchtränkte und noch nicht von der

^ch serne ^hirk m k^'K "'"formte Franki-eich »vor. und das; Kruir diese Gottk dach erlt m Deutlchland ihre reichste »ndi

dtentofievollsde Ärlsattung gen.ndeu n Dieengeivonnene »«s ^-.'"0 .£H-nttdeii ;entergotif Inltct eine mditige

v n . -Onwnui,«. ,md inie ,nettere 'Jn-viunlnmi erfährt lie durch iw- l ' fl, ri,p «ch"» iHjer'.UorbtetnidK Backs,eiimotik-, die chg»» west^, MilS i >1. ! " Hamburg reröfientlirtit Mnch

x'! ,a ?^V-? 11 m ^^'Uslimg daraus bin, daß die Back st«ngot»k frs deutsch» Rorfru--. die er in Hansa und Ordensgotif - cn .!f -ckopnmg ohnegleichen, eine Welt von erlmbensten SfÄ!"5t ei!' Erstellt, und daß die Werke dieses Stiles wie l.o auch dem Geiste nach gegenüber frr sran .zonickni, slkatsiedralgotik etwas völlig Neues und Eigene dar-- teilen. Fn dieser >,tder Stein entsteint und die Form zur Funk tron ausgelost". tVr je den Hochckor von Notre Dame in Paris wn « m seinem Gerüste von Strebebogen ei»gespannt dasteht aufmerksam beobachtet Kit, wird sich des (tzesübies nicht >,aben er' wehr«, können, daß er mehr das Werk eines üonsti ukteurs «iid

Ötl!? r i 1 ' ' ^ ^ freischöpscrischen Ban und Raum MlerS-Dagrften »ft fr, der nvrddeutscfr» Backsteingotik einfrr aus glue,ucher und origineller Zusammenklang, eine Deck,,,,.» von Form und Fnhall. eure groggnige Einheit baulich« Konsttnktion . Wlb "i.umnmgsvolle, Raumgestaltung am Werke! ^ ^ wieder der un.rebrochene dentiche gotische Mensch'

ßkfy'towify'" '"'d nichts iveniger als Grübeleien u»w Thrornn. Sre sind von höck,!« Bedeutung für die Entunck wug frl frutsck!«^ Weltaiisckau-.tngnd berüfren B alenst sefr praktisch das ^chiilProblem. Hier liegt die Gefahr na fr daß unbesonnener llefrrefter d e H.md an die Itniiaittflifiv Bildung ^ ^ILL^i flw t dcr Clemeitle Cent, auf den«, die Weltgeltung nnd Weltwirkmtg des deutsch«l (tfr'istes frruht. Qxip siel frfon

»^Tt« »^isTt sich auch in dieser Beziehung Troeltsch. Er hält für tw om«! - einen mdikalen Hellenismus für unmöglich, ebenso aber mich «m-n radikalenGermanismus", d« uns zu einer dan mo- dein«, refrn ebenso imangemessenan, unentwickelten und romanti- ttert«! Mtttelalterlichken zurucksühren im'irde' Was also lilfrt dann frv Aufgabe der crtmlfV Fbre Aufgabe sieht Troeltsch gaade s^rn. den mii«en Gegen.satz im fruit scheu Geiste den Kamps z»vi- schen dem >wtisä>eu und dem antik-llassifchen Elemente llarzulegeck nnd emznprägen. ES ist ja nicht ihre Auigafr. den Schülern eintz «tige -!'seltansck>ailitng abzugefrn. sondern vielmehr, sie zur selb- Uandlgen 'Niidnng und EntUncklung einer iolckcn vvrzufrlden t .^-^Uküfrung U! diesen großen inneren Gegensatz^ ms d«ttsck>en lfris.-e- »rauch rn .geradezu unverglatblickn-r Werse sich und dem Unterncfre. in dem die Nasfischen Sprachen, tnt. Grschickch' und das ^«tt»ck»e «ig zusammenznifrrken hätten, würde ,ul! «ne Ani.mbe nnd ein Gebiet von allerstarkstem und lebendig­stem Interesse bvetat

E i n Fa r b st o f f als a n t i s e v t i s ch e s M 111 e T Enr>

Snü^ a ? tl . ,C ^!i t1,;,{ - WtM ' P*S uck vor nglick ftir iede Art von Wu »ide, ifr dan dl »u, g eignen »oN. wurde und' den Berichten fre London« J>iv»ie ,n England entdeckt Es tändelt fick um das aus ^u«z,uou und dem darin «ithalteuen stark färbenden "^uantlrin! gewonnene, von Bendr entdeckte Flavin, das selwn lange als hardemittel, besonders zum Braunfärfrn von SckuNed-r bmützt »mrd. Auch die Berivendung des Flavins zu medizinsiefrn tzi-cken Man sich mchts Neu«'-, da frreits Professor Ehrlich mit dem-elfr-n ^cblaskraukfrit behandelte. Nach fr». Versuchen, die nunmehr fri weiter der ,vor,chnngfribttilnng des Midfrliei Hmpua!-- ^r E. H. Browning vornahm, ist der Färbstsi' Flavin aber a'nH tete-m Grade »e.übigk. anki.et-tisck .,,, .ritte». Tie ^db der nr^ »PlungUch von Lmer eingelelteien antiievtiick^n Belxwdlnng bat frfrnntt.ch das Z.el, den Zutritt von Batterien oder das EntSe^r fristlfrn bei Wunden zu vabüten Als d.e besten Töter ick mi&in

nvlüSTr' 1 Ki\ 0 n - lt i U , U(ly «nd Sublimat, und alle an.',.evn,ch«r

^ v«ir^nfrt »vurfru. enthielt«! mindestens einen.

>se ^toshr Das neue Antiseptikum Flavin ist aber noch.

^"'ttvt« tu.d greift lm Gegensatz u den ubngm Mrttc ' mmml» fre Geu^fr an. Nftich den frsfrr unternommestm frattpckai ^irsiich«, soll deranttiepttichr Farbstois oo allem fr, Amputattotwn die frffrn Ergebnsise sattgen Für S.ingpn' ll. »vuiifrn eianet « sich vorftiglim. »pell man dann» l>re,»> nach

w fftLS IC f i 1 ^ l S tN,lll ' i '' Wuntwberiläche , >,r T,e ^ die fre »müdere Eriorickn,»,,' der

anttsi Pi, ick'«» Wirkung frxi Flavins fort setzen, sind na>i ? > s .,,,.

telegmpl. der Ansicht, das; es an (frsahrlosigleit und Bftrttam« e,t alle sonstigen Mittel rtfrrtmfe Immerhin sitze,» t du v>r-. sck.ung«! iiwl) iwnlKbiw.it vom M'cküuß oirtrentt z s, jährlich * djtC "ukrmirtzutigsfiunmc von M»01M