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27.6.1917 Erstes Blatt
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Erstes Blatt V fr

M. Jahrgang

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General-Anzeiger für Wecheßen

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sämtlich in Gießen.

l 8M ILalitzMr Wich des Zuganer-Tales gefv . i

Juni.

(WTB.) Großes Hauptquartier, 26. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Längs der Fwnt bekämpften sich Sie Artillerien, stellen­weise unter großem Mrmitionseinsatz. Gegen die Jnfanterie- stcllungen richtete sich die Feuettvirkung nur in einzelnen Abschnitten zur Vorbereitung von Erkundurlgsstoßen, die mehrfach zu Grabenkämpfen führten.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Bei V a u x a i l l o n lag starkes französisches Feuer auf den seit den Kämpfen vom 20. und 21. Juni fest in unserer Hand befindlichen Gräben.

Nach lebhaftem Feuerkampf griffen die Franzosen nord­westlich des Gehöftes Hnrtebise die.von uns neulich ge­wonnene Höhenstellung an. Der Gegner drang, trotz hoher Verluste, die seine Sturmwellen in unscrenr Feuer erlitten, an einigen Stellen in unsere Linien. Sofort einsetzender Gegenangriff warf ihn zum größten Teil wieder hinaus.

Die Artilterietätigkeit war auch in anderen Abschnitten der Aisne- und Champagnefront bei guter Sicht recht lebhaft.

Ein eigenes Stoßtruppunternehmen südöstlich von Tahure führte zu beabsichtigtem Erfolg.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

Nichts Besonderes.

*

Rittmeister Freiherr von Nichthofen hat an den beiden Letzten Tagen seinen 54., 55. und 56.. Leutnant Allmenröder seinen 36. Gegner im Luftkampf besiegt.

O e st l i ch e r Kriegsschauplatz.

Südwestlich von L u ck und S t r i pa lind D n j e st r hält die rege Gefechtstätigkeit an. Mehrfach wurden russische StreiftMeilungen verjagt.

Mazedonische Front.

Die Lage ist unverändert. In Vorftldgefechten behielten die Bulgaren die Oberhand.

Der Erste Generolquartiermeister L u d e n d o r f f.

*

Der Abendbcricht.

Berlin. 26. Juni, abends. (WTB. Amtlich.) Von den Fronten sind keine grö tzer e n Ka mpfha n d l un - gen gemeldet.

Es war noch vor einigen Monaten von verschieb o en ften Seiten davor gewarnt wo,rben, die Fragen der auswärtigen Politik, besonders die Stellung zu des Reichs­kanzlers Friedeusztolen, mit der inneren Politik zu ver­quicken. Auch imr hatten das ausgesprochen und die ver­borgenen UnsachlichSeiten, die Heimlichkeiten, gewisser Ab­neigungen als ein Uebel bezeichnet. Jetzt aber hat ein breiter Strom die Mauer durchbrochen, die die beiden Ge­biete der Politik trennt, indem die Sozialdemokratie unter der Führung Scheidemanns gantz offen erklärt, daß ein glückliches Kriegsende erheblich von den innerpolitische:: Geschehnissen abhängig sei. Wandlungen in der inneren Poltrig die vielberufenedieuorientterung"", waren Mar bisher schon mehr oder weniger notwendige Schritthalter be4 >trieges, aber es war doch noch niemand eingefallen, bei solchen Wünsche?: und Forderungen sich so ungeschent auf das Gebot des Auslandes zu berufen, wie es jetzt Scheidemann getan hat. Der Reichskanzler selbst, der die Neuorientierung"" einleitetc, hat in einer seiner Reichs- tagsreden abwehrend dem Auslande entgegengerufen:Wo wir von etwas zu befreien sind, da befreien wir uns sollst."" Darf Herr Scheidemann sich auf dieses Wort stützen, wenn er meint, nur die alsbaldige Demokratisierung Deutsch­lands bringe uns dem erwünschten Frieden näher?

Nein, das war die Meinung des Herrn v. Bethmann Hollweg doch wohl nicht. Es lag doch etwas deutscher Stolz in seinen Worten, der die Ein­mischung, Anmaßung des Auslandes und die Ver­leumdung des Deutscher: Reiches zurückwies. Scheide- mann aber will ganz offen, vor aller Welt, seftstellen, .daß das Ausland, döjß die Wilson und Lloyd George recht hatten, als sie unsere Staatseinrichtungen verketzerten und damit die Völker gegen uns verhetzten. Gegen volkstüm­liche Revision«!: unserer Verfassung uns zu wenden, wo die große Zeit ein eindringlicher Lehrmeister gewesen war, liegt uns ganz ferne. Selbst England wendet sich ja einem ähnlichen Beginnen zu, indem es die Bezieh ring en zu seinen überseeischen Besitzungen politisch neuordnet und die irische Verfassung dreht imb wendet. In stocksteifem Konserve tis- nrus stecken zu bleiben, kann wahrlich nicht die Parole sein. Wogegen wir uns aber Wender: müssen, das ist der Hinweis auf dieMeinung" des Auslarrdes. Oder vielmehr auf die wohlberechnete Agitation des Auslandes. Was wird die Wirkung des Scheidemannschen neuen Aufrufes bei Öfterer: Feinden sein? Werderr sie es bedauern, werden sie ihre Felle wegschwimmen sehen, wer::: wir tatsächlich! im Stile Scheidernanns an dieDemokratisierung" hevan- tteten? Nein, sie werden sich vielmehr'freuen. Sie würden triumphieren, daß jetzt die Beweise für ihre richtige Auffassung erbracht seien. Sie würde:: viel- tausendstimmig wieder beit Ruf an stimmen, daß wir aus Schpxicke und Angst dasletzte Mittel"" versuchten, der StraL"" zu entgehe::. DerVorwärts"" ist in seiner Diens­tags-Nummer bemüht, den durch Scheidemam: gebahnten Weg ins Dickicht mit einigen Axtbieben zu säubern. Aus dem Willen und derMeinung" des Auslandes, auf die der joUaldernoLoatijche Führer sich, doch berufen hat, nracht

er willkürlich neun Zehntel des deutschen Volkes. Das Matt schreibt nämlich:Wenn nun neun Zehntel des deut­schen Volkes der Ueberzeugung sind, daß diesem notwen­digen Siege Hemmnisse ärtgegenstehen, die im inneren Ausbau unserer Verfassung ihre Wurzel haben, wer wollte, wer dürfte sie hindern, sie zu beseitigen?""

Nein, neun Zehntel'des deutschen Volkes wird Scheide- mann nicht überzeugen. Wer ist so naiv, zu glauben, daß nach unserer Denwkratisierung Frankreich auf Elsaß-Loth­ringen verzichten, England seine Machtinteressen preisgeben würde? Scheidemann gibt selbst zu, daß dann die feindlick)en Völker erst ihre Regierungen Umstürzen müßten. Glaubt jemand bei uns, daß die Vertrauenserklärungen in der fran­zösischen und der italienischen Kammer nur darum abgegeben worden seien, weil wir in Deutschland noch nicht demo­kratisiert sind?

DerVorwärts"" hat noch ein besonderes Lockmittel. Er schreibt nämlich, Deutschland würde bei Befolgung des Scheidemannschen Rates nicht nur bessere Aussichten auf baldigen Frieden erhalten, sondern auchbei den künftigen Friedensverhandlungen eine bessere Position haben"". Den Beweis für die Richtigkeit dieser Behauptung bleibt der Vorwärts"" freilich schuldig. Wer glaubt es ihm?

ScheidemannS Politik kehrt ganz zurück in die verkehr­ten Bahnen, in derwn vor den: Kriege weite Kreise der Deutschen sich bewegten. Wir dachten, die Mehrheit d^r Deutschen habe die Bewunderung alles dessen, wäs vom Auslande kommt, die Nachäffung ftemden Wesens und fremder Einrichtungen endlich äbzustreifen gelernt. Und hier nun der bedenkliche Rückfall! Wer will es leugnen, daß diejenigen, die vor dem Kriege allzu eifrig unsere inneren Zustände benörgelten und systematisch herab setzten, Herrn Wilson das meiste Wasser ans seine Agitationsmühbe ge­liefert haben? Soll es auch jetzt noch'nicht gemrg damit sein und ist nicht eher der Gedanke zu bevorzugen, oen diePost"" heute äußert, daß Deutschland seinen Sinn richten sollte auf die Schaffung einer deutschen Organisation, die ihr oberstes Ziel sähe in systemat:sck)er Belehrung des Auslandes über die innere Lügenhaftigkeit der feindlichen Phrasen?

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

W i e n, 26. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird ver-lautbart:

Oestlicher und südöstlicher Kriegsschauplatz.

Unverändert.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Am 25. Jrrni haben Kaiserschützen und Teile de§ west- galizischen Infanterie-Regiments Nr. 57 nach gründlicher Vorbereitung und mit wirksamster Artillerieunterstichung die auf dem Grenz rücken südlich des >Suganer-Tales noch in Feindesland verbliebenen Stellmrgsteile in tapferem, zähem Kampfe voll wieder genommen. Alle Gegenangriffe des Feindes scheiterten an der tapferen Haltung unserer Be­satzungen. Bisher wurden hier 1860 Mann an Gefangenen, darunter 44 Offiziere, eingebracht.

Der Chef des Generalstabes.

Die Mmpfe im Vesten.

Berlin, 26. Juni. (WTB. Nichtamtlich) An der flandrischen Front herrschte am 25. Juni rege Ar­tillerie- u:tt> Fliegertätigreit. Die deutsche Artillerie setzte mit beobachtetem guten Erfolg die Bekämpfung der eng­lischen fort. Feiirdliche Bewegungen und Ansammlungen wurden gestört. Schweres Fernfeuer rief in Armmttieres zahlreiche Mnnitionsbrände und einen Fabrikbrand hervor. Auch in Ipern wurde eine große Explosion mit nachfolgen­dem Brand beobachtet.

An der Ar ras front fanden in der Nacht zum 25. Juni sowie in der Nacht znm 26. Juni mehrfache Patrouillenznsoirrmenstöße ltnb erbitterte Gefechte kleinerer Abteilungen statt. Deutscherseits wurden mehrfach Gefan­gene eingebracht. Die Engländer suhlten nach anhalten- dem Zer stör ungsseuer mit Patrouillen bis zu Konrpagnie- stärke gegen den Lensbogen vor, die im allgemeinen ab­gewiesen wurden. Ein bei Givenchh um 11 Uhr abends in den deutschen Graben vorgedrungener englischer Stoßtrupp wurde sofort hinaus geworfen. Westlich Fontaine gelang es den Engländern am 23. Juni, überraschend in Kompagnie­breite in die deutsche Stellung einzudringen. Sofort ein­setzende Gegenangriffe hatten Erfolg. Der Kampf ist noch im Gange.

An der Aisnefront opferten die Franzosen erheb­liche Menschernnassen für die Wiedererobernng der Berg­nase nordwestlich von Hurtebise Ferme. Die Opfer stehen in keinem Verhältnis zu de:: erzielten Gewinnen.

In der West-Champagne war bei sehr guter Sicht die Artillerie- und Fliegertätigkeit rege. Schwerstes fran­zösisches Flachfeuer wirkte weit in das Hintergelände der deutschen Stellungen. Die deutsche Artillerie nahm mit bestem Erfolg den Kamps gegen die Franzosen auf. Zahl­reiche Brande und Exploftonen wurden beobachtet.

Der bulgarische Bericht.

Sofia, 26. Jam:. (WTB.) GaclwttstaLZbericht vom 25. Juni.

Mazedonische Front: Lebhaftes Attillertefeuer im Eerna-Bogen und südlich von Doivan. Drei mit Maschinengewehren ausgerüstete englische Kompagnien rückten gegen unsere vorgescho­bene:: Posten bei Brest, nördlich vom Dorfe Doiran und vom Doiran^ee vor; sie wurden jedoch durch Feuer verjagt. An der unteren @tntma Scharnlützel zwischen Wachabteilnngen. Bei Gnk- koej lvnrde eme halbe en-glische Kompagnie durch Feuer vertriebcu. Boi EnMwchü zerstrmte «ne bulgansche EMndungsabtettm ^ eine

berittene, von Radfahrern begleitete englUck-e Abtettuirg und er­beutete Fahrräder, Gewehre mtb mrderes Kriegsmaterial.

Rumänis che Front: Bei Jsaccea und Galatz Artillerie' feuer.

Der türkische Bericht.

K o n st a n t i n o p e l, 25. Jurii. (WTB. Nichtamtl.) Geneval­stabsbericht. Kaukasnsfrvnt: Am rechten Flügel verlor eine feindliche Abtettm:g in Stärke einer Kompagnie beim Zusammen­stoß mit unseren AufklärungsPatronillen Tote und Verivundete :md zog sich zurück. Am linkm Flüge! in einigen Albsthnilte:: bedcutnngs- loses Artillerie-, Infanterie- und Atasch mengewel-rfeu er. In einem Abschnitt wurde ein feindlicher Uebersallsversuch durch unser Feuer abgeiviesen und dabei einige Beute gemacht. An den anderen Fron­ten keine erwähnmswetten Bewegungen.

vir Revoluriorr in Rußlano.

Nationalrat Grimm über die Aussichten Ruß lands

Berlin, 26. Juni. (Priv.-Tel.) Wie dasBerl. Tgbl."" meldet, richtete Nationalrat G r i m m an den Stockholmer Bürger­meister Lind Hagen einen Brief, in dem er ausfühtt, das be­kannte Telegramm des Bundesrats Hosfmann sei die Äntwvtt ans die Anfrage, die in seinem Aufttage gestellt, worden sei. Er habe in der Anfrage allgemein um Mitteilungen über die bekannten» Kriegsziele oder Bedingunge:: für einen Sonderftieden gebeten. Eine frühere Verständigung zwischen Hosfmann imb Grimm habe danach nicht stattgestmden, ebensowenig ein anderer Telegramm­wechsel als der jetzt bekannte. Hosfmann als einen deutschen Agenten zu verdächtige::, weil er ihn: bekannte Kriegsziele einem für den allgemeinen Frieden tätigen Parlamentarier auf Ersuckien bekannt- gegeben, sei absurd. Grin:m habe sich mit seiner Anftage an das polttisckM Departement in Bern gewandt, weil wiederholt von sozialdemokratischer rvie bürgerlicher Seite die schweizettsche Re­gierung aufgefordert worden sei, eine Friedensvermittlung anzu­bahnen, uno wett die schwei?.erisck>e Regierung, bevor sie zu dieser Forderung Stellrmg nahm, sich über die Kriegsziele uud Friedens- '.nöglichkeite:: k-atte orientier?!: müssen.

Im tveiteren Verlaufe^ seines Briefes sagte Grimm:Ich verrate keinerlei Geheimnisse, wem: ich feststelle, daß die chau­vinistische Presse Rußlands fast jeden Tag schreibt, was selbst die zweite provisorische Regierung in ihren Kundgebungen bis zu einem gewissei: Gvade bestätigt,^ daß die gegenwättigen Zustände in R::ßland mttitättsch, wittschaftlich und sozial unhaltbar sind, :md daß es einer Reorganisation bedarf, die nimmer:nehr das Werk einiger Wochen Hein kann. Es ist nicht nur meine Ueberzeugung^ sondern die Arrschauung der großen Mdhrzabl der Sozialisten, mit darren ich zu sprechen Gelegenheit hatte, daß eine solche Reogani- sation, ohne die die vollständige Katastrophe mwermeidlich ist, mög­lichst rasch die Liquidierung des Krieges bedingt, und daß ein schleuniger Frieden die einzige Möglich­keit zur Rettung der Revolution ist.""

Grimm fühtt dam: aus: lieber die Mittel zur Herbeiführung des Friedens gingen die Meinungen iimerhalb der Arbeiterllasse auseinander. Nicht rmbeträchttiche Schwierigkeiten liegen in der Unkenntnis der Grundlagen, auf denen der Friede zustande kommen solle. Wiederholt lourde ihm die Frage gestellt, was die anderen, d. h. die Kttegführenden, wollen, um was der Kampf eigentlich noch ge^he, was etwa als Basis für die Verhandlungen gelten solle. ^

Berlin, 26. Jüni. (Priv.-Teli DemBerlttwr Lokcrk-An- zeiger"" wird aus Wie:: gemeldet: Wie dieRi:ndschau"" berichtet, wurde über die Stadt J'eni sseis k, die an zahlreichen Punkten in Flammen steht, der Belagerungszustand verhärmt.

In Hornel besetzen die Bauern alle ,Grundstücke. In Minsk kommt es unausgesetzt zr: heftigen Agrarunruhen.

I n den Eisen bahn slattonen unwei t Kiew liegen 700 000 Pr:d Getreide, die nicht befördert roerden können, weit die Soldaten es nicht erlauben, daß man die Güterwagen benütze..

Neue Steuern.

London , 26. Juni. (WTB.) Nach einer Reutermeldung auZ Petersburg unterbrettete der Finanzminister der vorläufigen Regierung-Gesetzentwürfe über die Erhöhung der abgestnst?:: Einkommensteuer bis aus 30 Prozent für Einkommen, die 400 000 Rubel übersteigen, sowie über die Einführung einer Kriegs gewiinnsten er von 70 bis 90 Prozent.

* * *

Die Stockholmer Konferenzen.

Stockholm, 25. Juni. (WTB.) Das In forma tions- bnreau des Petersburger Arbeiter- und Sol­datenrates teilt mit:

Die internationale sozialistische Konferenz wird auf Wunsch der französischen Genossen, die nicht rechtzeitig kommen köunen, a u f g e s ch o b e n und ein neues Datum nach Beratungen: mit der ftanzöfischei: Partei den anderen Parteien festgesetzt werden.

Zum lehren Luftangriff auf London.

London, 25. Juni. ,(>WTB. dttchtamtlichs) Llmtlichwird 'bekanntgegeben, daß die Verl u st e bei dem Luftangriff auf London am 13. Juni 157 Tote ud 432 VernwÄndete betrugen.

London, 26. Juni. (WTB.) Die Zunahme der Zahl der Todesfälle infolge des Luftangriffs auf London am 13. Juni ist darauf zurückzuführen, daß eine Anzahl Verletzter gestorben ist, während :wch mehrere Leichen unter den Trümmern geftuchen wurden. Unter den Toten befinden sich 24 Frauen und 42 Kinder, unter den Vorletzten 110 Fvaue:: und Kinder.

Eine bevorstehende Rede Lloyd Georges?

Amsterdam, 26. Juni. (WTB. Mchtanttlich)M. gemeen Handelsblad"" meldet a:rs London, daß Lloyd George am Freitag in Glasgow eine wichtige Rede über den Krreg und die Kriegsziele der Alliierten halten wrro.

Die Ausgaben Englands.

London, 25. Juni. (WTB. Nichtamtlich) Unter­haus. Aus eme schriftliche Anfrage teilte Bonar Law folgwwe Ernzelherten über die G e s a m t a u s a a b e n Eng­lands n::t: Die Berichtszeit reicht vom 8. Oktober 1916 bis »um 9. Ju>ri 1M7. Während Dieser Zcrt siicge.r »u-^. famten TageLau^gabeu sortfchretterch von 6615 000 Pjmch