freit gedeLüa, fol^enbe Mernarten gereinigt, getrocfnct und nuch Arten getrennt zu sanumLn: Kirschen, Pfbaunren^ Avetscl^n, MrvabellLN, Reineclauden, Aprikosen, Kürbis, Apfelsinen imd Zitronen. Di-o Kerne sind abzuliesern in den vmn KriegsWirtschastlichen Ausschuß des Aticv-Frauen- verernS und ini Einvernehmen mit dem Groß herzoglichen Ministerimn des Innern in jedem Orte Hessens errichteten Sammelstellen oder in der: Schulen. Für jedes Kilogramm gereinigte, getrocknete und nach Arten getrennte Steinobstkerne werden bis zu 10 Pfennig in bar oder mit Gutschein, je nach Bestimmung der Kreisleitung, bezahlt, für 1 Kilo trockene Kürbiskerne 15 Pfennig, für 1 Kilo Apfelsinen- oder Zitronen Verne 35 Pfennig. Wer auf Vergütung verzichtet, wird gebeten, die Kerne unter Aufsicht eines Lehrers sammelnden SchülerVolonneu zu übergeben.
*
** Auszeichnung. Der Musketier Ernst Weisel von Gießen wurde mit dem lEisernen Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet.
** Ober hessischer Ku n ft verein. Morgen Mittwoch nachmittag 5 Uhr findet im Kunstveveinssaal die diesjährige ordentliche Hculptoersammlmrg des Olxrhessischeli .VtUnst- oereins statt. Gleichzeitig wird den Mitgliedern eine A ynarell - A usftellung von dem hier verstorbenen Geh. Baurat Professor >?ugv von Ritgen gezeigt. Am Donnerstag und Montag kann > iese Ausstellung ebenfalls von -den Mitgliedern des Kunstvereins :on 11 bis l Uhr besichtigt werden.
** Die Ge baulich!? eiten der hiesigen Aktienbrauerei sind von. dem bisherigen Pächter, Fa. Poppe L Co., <>u einem Teil für 200 000 Adark von der Stadt käuflich erworben worden. Es liandelt sich um rund 20 000 -Quadratmeter Gelände. Der gesamte kaufmännische Betrieb der Firma, der bisher in Franko surt war, wird nun nach hier verlegt.
** Die Einziehung der Silber - und Nickel münzen scheint nun bestimmte Form anzunehmen. Ein Erlaß preußischer Ministerien itintmt Bezug aus die Erklärung der Neichsfinanz- venvaltung von: 2. Mai, daß zur Beseitigung der durch Ausspeick>e rung von Hartgeld hervvrgernfenen Kleingeldnot erwogen werde, die Silber- und Nickeflmünzcn außer Kurs zu setzen und das gewomnne Silber zur Prägung neuer Münzen zu hißmtzaut. daß Lm Falke der Einziehung die alten Münzen nicht nneder Geltung «rlmrgen würden. Er ersucht, die Regierung und die unterstellten staatlichen Kassen, sowie die kommunalen Kassen und Sparkassen anzuweisen, zur Erleichterung der dlbliesernng der tmgefammelten Bestände den an sie herantretendeu. Wünschen des Publikums nach Möglichkeit Rechnung zu tragen. Soweit es der l^estehende Mangel an tieinem Wechselgeld erfordert, können die >Äsisen einstioeilcn die Münzen Nnetn'r in den Verkehr geben, In3l durch Neuprägungen der Bedarf gedeckt sein tvird. Die 'Kassen sollen ferner dafür sorgen, daß die obenerwähnte Erklärung in weiteste! Kreisen, insbesondere auch ans dem La nbc, wo nach allen Be- oboaüungen sehr viel Hartgeld angesammelt sei, bekannt und dabei auch daraus bingcwiesen :oird, daß, falls durch die vom Reiche in Aussicht genommene Maßnahme die sogenannten Geldhämstcr ge- sck«Ä>igr werden sollten, darauf keine Rücksicht genommen werden könne, da seit längerem vor diesen unvernünftigen Ansammlungen gewarnt worden sei. . ✓
** Verwundete und erkrankte Kriegsteilnehmer txnlirren oft ihre Ansprüche besonders aus der Krairken- n n d I n v a l i i> c n v e r s i ch e r u n g , weit sie über die in Frage kommenden Bestimmungen nicht genügend insorrmert sind. Es kann deshalb allen Kriegstrilnehnrern oder sonstigen Heeresange hörigen > die auf dem Gelnete der Kranken- und In vali denv er - Acherung, Fami lieu Unterstützung , Krrcgs- w o che n hi l fe itfw. über irgend eine Frage im Unklaren sind, nur -nnpfohlen werden, sich iwn der seit'einem Jahre bestehenden Ver- wundetenberatungsstelle (<Äprechsttmben Dienstag nr^» Freitag von 2Vs bis 3 1 / 2 tlfvr im Soldatenhcim^ beraten ;u lassen, woselbst mrch alte erforderlichen Schriftstücke unentgeltlich angesertigt toerden. Soweit die Ratsu,ck?enden nicht ausgehen köimen, wollen sich dieselben schriftlich) an den Leiter der^ Beratungsstelle, BnreanbeaTN'ten H. Kirchner Gießen, Schissen- berger Weg 16, wenden, der aus Wunsch bereit ist, die Ratsuchenden in den Lazaretten zu besuchen.
** Der Reise-Abmeldeschein. In einem Rundschreiben an die Bundesregierungen weist der Präsident des Kriegs- rnährungsamts zur Behebung von Zweifelst daran.f hin, daß Per- sonen, denen, seitens ihrer Heimatsbelwrde beim Verreisen ein i!bmeldcsc!'7M ausgestellt worden ist, sich, wenn sie den Reiseort zwecks Rückkehr nach der Heimat wieder verlassen, dort abmelden und einen Abmeldeschein erhalten müssen, damit die Wiederaufnahme ihrer Versorgung in der Heimat erfolgen kann. Für das zwischenstaatliche^ AiiSgleichsverfahren, das hierdurch nicht beein- trächrigt wird, sind nur solche Abmeldescheine zu sammeln, die zugleich die Bescheinigung des Gastorts enthalten, daß und wann der Fremde wieder abgemeldet ist.
** Die Frauenabteile in den Scktnelt- imd Personen zügen kommen laut „Wiesb Ztg." bis auf weiteres von jetzt ab in Wegfall, nachdem sich in der letzten Zeit ergeben Ixtt, das; fetn be sanderes Bedürfnis dafür vorhanden ist.
** Ma u set v p husbazillus. >Ms Abwehrmittcl gegen die in letzter Zeit überl-andnehnrende Mäuseplage wird den
wirten d-cr in Form flüssiger langende Mäusetpphnsbazillus weife äußerst einfach) ist. Das mittebanrt, Zimmer 6, bezogen
Reinkultur zur Verwendung ge- empsohleu, dessen Anwendungs ?Nrttel kann durch das Lebens-, werden.
f VUfl von Saatwicke n. Weitere Bestellungen auf Sommerwicken zur Stoppelsaat und Winterwicken werden auf den: 8täöt. LebensmitlÄamit, ,Zim.mer 6, noch entgegengenonren.
** Holzvcrsteigerung -begnuit am Aüontag, 2. Juli, vormittags 9 1 2 llhr, in den Waldungei: der Stadt Gießen. Näheres siehe Bekrnntinackung.
** I nt Lichtspielhaus Bahnhofstraße wird heute zum letzten Male das gewaltige Mprineschanspiel in 5 Abteilungen: Stolz irefrt die Flagge schwarz-weiß-rot! gegeben. Der Film ist vom Sekretär des dentschen Flotten verzins verfasst imd gewährt marrnig- achc iutcressante Einblick- in das Leben und Treiben bei der deutsche:: Marine. Ein spannender Liebesroman verknüpft zwanglos die einzelnen Bilder miteinander, die uns u. a. alle Schifsstypen der deutschen Marine vor führen. Zum Schluß uürd ein über- '.»ütiges Lustspiel in drei Akten .,.Fl*r Papa" gegeben, das »mit feiner übertnütiffeti La um die Zuschauer unwiderstehlich initreißt.
^ ^WletTottisext Habet Wotgöt tfBOtfo 8 »
Mtl Kaff« Amend statt. Siehe Auseigm
£i Kreisblatt, M. 107, enthält Bekanntmachungen Wn: Flachsbau. — Schlußprchfung der Aspiranten und Aspir-an-- wm«r des Schulantts. — LandeSpolizeilick-e Abnahme der Ächmal- spurbaln: nach dem Bahnhof Lang«ns. — Bekanntmachung der Reichsbeklewimgsstelle. — Feldbereinigung in Röthges.
Landkreis Gießen.
** Münster (Kreis Gießen), 25. Iimi. Der Gefreite Heinrich Sieg, nt einem Infai:terie-Reg:m ent, wurde in detr Kämpfen im Westen mit dem ^Eisernen Kreuz . 2. Kl. ausgezeiclmet
^ Rüdingshamsen, 25. Funi. Zum Vizefeldwebel befördert umrde der Lehrer Otto Bejckcr.
Kreis Büdingen.
. # Büdin gen , 25. Juni. Die Hessische TapferkeitSmchaille erhielt Karl Hvfma n n.
ch- Nidda, 25. Juni. Das Eiserne Kieuz erhielt der Musketier Fritz P fann>m!üller, die Hessische Tapserkeitsmedaillel Fritz Böhl, das Verdien st kreuz für KriecBhilfe der Beamte der Teleplwn- und Telographeubau-Ofesellschast in Frankfurt (Main) Heinrich Leichthammer. — Vom ]. Juli bis 30. September tritt in dem benachbarten Bad-Salzhausei: wieder eine Postagen t u r in Tätigkeit.
Kreis Lauterbach.
4t! Al tenjs chlirf, 26. Juni. Fürs Vaterland starb der hiesige Lehrer August H ilger, Lmttiant der Reseve, Inhaber des Eisernen Kreuzes ierster »und zweiter Masse und der Hessischen Tapferkeitsmed^rille. Er war seit Kriegsbeginn an der Front und wurde durch Handgranaten schwer verwundet. Günstig vorgeschrittene Heilung konnte den Transport in ein .Heimatlazarett gestatten, als plötzlich Herzlähmung den Tod herbeiführte.
Kreis Fricoberg.
# Friedberg, 25.Juni. Das Eiserne Kreuz erster .Klasse erhielt der Seminar-Hilfslehrer^ Gustavs Kaufmann, Leutnant^ und Adfutant, Inhaber des Eisernen Kreuzes zweiter Klasse und der Hessischen Tapscrkeitsmedaille.
Q. Bad-Nauheim, 26. Iuni.^ Die in der hiesigen Drogeu- l>andlung von Apotheker .Hahn angestellten jungen Leute S. und M. l>aben ihren Brotgeber seit Nionaten dadurch erheblich geschä digt, daß sie in raffinierter Weise die Registrierkasse zwar drückten, aber durck einen geschickten Handgriff verhinderten, daß sich der eiugegangene Bettag auf dem Zahlstteifen abdruckte. Das unter- schlag-ene Geld verpraßten sie in leichtsinniger Gesellschaft. Die beiden jungen Leute wurden sofort entlassen, und zur Anzeige! gebracht. , , .
, — Aus der mittleren W e t t e r a u, 25. Juni. Die in diesen Tagen allerorts nieder gegangenen durchweichenden Landregen baden die Ernteaussichten in hiesiger dAgend lmdeutend gebessert. Die vereinzelt bestehende Gefahr, daß bei weiter anhaltend der Trockenlieit Notreife, insbesondere bei Korn, eintreten kömite, ist umi Gott sei Dank vorüber. Aus trockenen Stücken hatte der Halm eine bereits bedenklich gelbe Farbe ang-enonmren. Der Kolben des Weizens inmmt eben seine Entwicklung, da die Feuchtigkeit jetzt gerade von allergrößtem Nutzen ist, wenn auch der Halm selbst etwas klein bleibt. l ; Lm meisten , jedoch kommt der w-.rrme Regen den Kartoffeln zugute, denn hier sah der Landwann mit bedenklicher Miiene der Zukunft entgegen, da gerade die jetzt zur Blüte kommenden KartossrlstLMde:: -um Ansatz der Knollen eine große Menge Feuchttgkeit l-enölägen. Die Frühkartoffeln haben schon, ausgeblüht und wird in ungefähr 3—4 Wochen, mit der Ernte begonnen. Dem zlveiteu M'rc sowie dem kommenden Grummetgras sind die RcgenmiNlgen von imschstrtzbarem! Wert. Lllles^in allein ist die Witterimg wie io' besser der Larünnmin nicht lvün- scheu kann. Da cs am gestrigen Aoharnüstag glicht regnete, steht, der Bauernregel zufolge, gutes Welte'.- in Aussicht.
Starkenbrrrg und Rheirchesjen.
** M a i n z, 25. Juni. Das Kreisamt hat die O V st!a u -s f n h r aus dem ‘ Kreise Mainz verboten.
Hessktt-Nasfau.
mr. Frankfurt a. M., 25. Iüni. Trotz der Einschränkung des Gas ver br anches uverden augenblicklick: bei den Gaswerken der Stadt nur 15 Prozertt Gas imd 6V» Prozent KöWen erspart. Um um: eine '.veitere Ers p arnis herbetzuführen, erscheint in den tiächsten Tagen eine Bekannttn achimg des Magistrats, nach der den einzeluien Harrsbaltmigeu prozentual die (vasmenge zugewieseu wird, die sie verbrauchen dürfen. Feder Kubikm'et'er Mehrverbrauch) wttd mit einer Mark Zuschlag berechnet. Tlußerdem soll gegen die Gasverschwender mit strengsten Strafe:! vorgegange-.i »oerden.
mr. Frankfurt a. M., 25. Juni. In den weiten Wäldern des LHemoaldes und Spessarts, teilweise auch im Tamms wurden die ersten reise 7t Heidelbeeren gepflückt. Im Lmtst dieser Wockw ist mit dem voNen Einsetzen der Ernte zu rechnen. Sie loird altem Anscheine nach ein erstRassiges Ergebnis ausweisen, dabei l)abeu die Beeren durck) die lange Trockenheit einen großen Süß- gelalt. An einzelnen Orten des Odenwaldes tvnrden die Schulen geschlossen, um den Segen des Waldes vollständig ^ein heimsen zu kö!'.nei:. ^zahlt werden für den Sckwvpen 30—35 Pfennig.
= Kal da ch a. T., 25.. Juni. Beim Baden in der Nidda erlitt der Schreinerlehrling U l l e n d ö r f e r einen Herzschlag. Er verschwand im Wasser mrd tonnte erst nach längerer Zeit als Leiche geborgen »oerden.
= Kassel, 25. Juni. Als Rittmeister Freiherrn von Nicht- Hosen, den größten Fliegerl-elden Deutschlands, ließ sich in hiesigen Wirtschaften ein Mcnm bewundert: und gebühreaid feiern. Schließlich sahen vernünftige Letcke sich den ,,Rittmeister"^ doch etwas näher an. Auf der Polizei entpuppte sich der Äuff'chneider üls ein Landnnrt aus Kottbus.
** Wiesbaden, 25. Iimi. Der Verband der Baugenossenschaft eil von Hessen-Nassau mid Süddentschland tagte hier im Beisein von Berttetern des Ministeriums des Innern und der öffentlichen Arbeiten, einiger Regierrmgspräsideirten und Mitglieder der Eisenbahndirektiomm Frankfurt und Mainz. Just: rat Alberti- Wiesbaden sprach über die BaugenossensckMften nach dem Kriege: sie härten keinen Anlaß, besonders besorgt.in die Z»u- kunft zu schauen, eine allgemeine Wirtschaftskrise oder Arbeits los:gleit sei nicht zu etfwmen. Ein engeres Zusammerrarbeiten mit dem Verein für Förderung des Arbeiterwbhn:mgsweseus soll durchgesichrt werden.
beider getötet, zwei «ödere sowie der schwer verletzt. Eine Anzahl Fabnkgebäude brannten.lnsolge durch den Blitzschlag hervorgecusenen Feuersbruntt nrec^r.
" Wien, 25.Juni. (WTB.' Me der ..Morgen berrmvett zeigte der Züricher Ehirurg Professor Saiicrbru nh S
Sitzung der Gesellschaft der Äerztc ein von chm etttdccktes ope ttveS Verfahren, welck)es bezw.'ckt, wilMrlick» bewegvar satzglieder für amputierte Glieder mit Hilst lebender quellen herzustellen.
(£■
asb*
Eingesandt. ...
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik flehenden^ Amr« übernimmt die Räraktion dem Publikum gegenüber rem Verantwortung.)
Aus dem Hose des (tzrundstticks Nr 14 an der Straße ertönt tagtäglich bis in die spätesten Abendeuplwn b. .. — ja häufig sogar des Nachts — ununterbrochenes gewiß keine Aunehmlichkeit für die Nachbarichatt und :n,bei störend für alle in der Nähe wohnender: GefchästÄ^ttw^-v wäre polizeiliches Emschreiterr vrmnöten und dringend gevore .
Wittcrungsbcricht.
(Oeffcntlicher Wetterdienst.)
Wolkig: bis auf Gewitter und Regenschauer »venig geändert.
trocken. Temtzz
Berlin
Letzte Nachrichten^
Diktator Wilson.
25. Juni. (WTB. Nichtamtlich.), Nach tutn
vsrmischter.
* Ford o (Kr. Gravenorück, Saiwrland, 26. Funi. Durch Blitzschlag in eine hiesige Eisenwarensabrik lonrden zwei Ar-
'V v l L l il / uU• l \ 'vv'O'sJ- ^ ) vntrh
Achldmm her „Times" vom 18. Juni aus Washrnatonnnro das Borgehen des Präsidenten in der Frage, des gesttzes und in der Nahrungsmittelkontrolle sonne oer v^' tcilung weitgcheitder Vollmachten an .Hoover ohne gcsetz- lick)e Sanktion als ein weiterer Schritt zu bnier dittaro - sche nMack)t Wilsons bezeichnet, wie sie in der Getmtchre oer Vereinigten Staaten bisher nicht gesunden wurde. Der rtor- respondent der „Morniugpostt^ erklärt, daß das Vorgehen des Präsidenten, an den strengen Grundsätzen der VersapMV gemessen, verfassungswidrig sei und den Präsidenten voraussichtlich häßlicher Kritik aussetzen lverde.
Asquich. _
Berlin, 26.Juni. Medio „Vchs. Ztg," indirekt aus erfährt, bilde gegenwärtig den Hauptgesprachsstoff rn potttvcywv Kreisen die Frage des EffttrittS Äsquiths in das Kam NM George, der beso:ck>ers im Hinblick aus die inte nationale -^rge an- gesttebt werde.
Bothas Hetzreden.
Gens, 25. Juni. Dotha l)vb in einer Rede m Robettchatt die republikanische Propaganda bervvr rmdbctonte die leorwendi-g- keit der politischen Verbindung Südafrikas mit England.
Der Genfer Zwischenfall.
Berlin, 26. Juni. Gestern abend empnng der oeuticye Gesandte in Bern, Baron Romberg, :vie die V Z. meldet, den Besuch des Ministers Durruant, der im Aufträge der Lchcheizer Regierung das tiefste Bedauern über die Genfer Zwffchen- sälle aussprach und zugleich eine strenge Ahud iln g der gegQi Deutschland verübten Beleidigungen in Aussicht stellte. Der Mutsche Gesandte nahm von den Erklärungen des Ministers Nottz. Hofsnmrm und Grimm.
Berlin, 26. Juni. Die englischen tend srauzölsichen Blatter ergckhen sich weiter in Kritiken gegen Hossmann und Grimm. Die deusicks-sckMeizcrisckren Blätter verwahren sich kräftig gegen den unverschämten Ton.
Berlin, 26. Iimi. Wie vm: verschiedenen Seiten gemeldet ;vird, dürste die Wahl -Adors als Nachfolger Hoffwanns bereits Tatsache sttn. Aus einer Zusammentuusr, die zwischen Ador und einer Abordnung des BundeSvats am Samstag in Lausanne statt fand, sei, wie es heißt, eine Enrigmig dabin erziett, daß Advr das politische Departement bis Ende des Jahres übernehme, die Han- delsaddeilung aber vom twlitrsckren Departement abgetremrt und dem Finanzdepartement angegliedett werde.
Berlin, 26. Juni. Am Sonnchg haben sich in Uzriach laut B. T. 500 Vertreter der Deutsch-Schweizer Gestllschisten versammelt, imi gegen die Ausschreitungen der Weftschweizer zu protestieren :md die Hossirung culszusprechen, daß Hossmarrns polittsthe >kraft bald toieder dem Lande nutzbar gemacht toerde. Aus flttl tziaub.
Berlin, 26. Juni. In einer Reih:' von Blättern wird von der Mitteilung .Kenntnis getwmmen, daß der einstweilige ruiiische Kriegsminister in einer mehrstündigen Besprechung mit dem eng- vischien Bosickmstcr, Bnchancut, letzteren am das dringendste ersucht habe, seinen Plan in Bezug aus die Wiederausrichtung des Zarentums, endgültig auszugeben.
Berlin, 26. Juni. Nach italienischen Blättern soll«: in Petersburg zur Ausrcchterhalttmg der Ordmmg 20000 Frontsoldaten eingetrossen sein. >
Köln, 26. Juni. Der „Köln. Ztg." zufolge bringen die :ieue- steu russischen Blätter eine ausführliche Melduttg über die Meuterei einer gatrzeu Division. Gegensinn zuletzt meuterndes Regiment habe eine sörmlick^' Schlacht geliefert tverden müssen.
Berlin, 26.Juni. Dem „Berl. Lok.-Anz." zufolge, habe sich iu den letzte:: Tagen die Spannung zwisck)eu der Ukraine und der Petersb::rger Regierung zugespitzt.
Rußland :md die Geheiuchokumrute.
Sto ckh vln:^ 25. Juni. Wie aus Peterburg gemeldet tvttd. bogibt sich dieser Tage im Amttage der provisorischen ^liegierung der Petersburger sttechtsaiiwalt Shankow nach Westeuropa, um. wie es in seinen Jrsittuktionen wörtlich heißt, au Ort und Stelle Eine genaue Untersuchimg der diplomatischen und polizeilichen; Verträge des alten Regimes anzustellen und etwaigen gegen- revolntionaveu Bersuckxnr ent-gegenzmretrn. Die Spesialnnssioi: be- zieht sick) gleichzeitig auf Nachsvrsckmngen nackv diptomanschen Aktenstücken, der Gegenstände in Petersburg iricht auffindbar sind. Umschwung in Spanten.
Gest f, 25. Juni. In der spansichen liberalen Partei ist eine Krise ausgebr-ochen. Laut „Temps" berichten ver schiedene liberale Blätter von wichtigen Konferenzen in der Wohnung des Herrn Prieto.
(Ilökero
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