h* ritl «S^ en b-en ®^ neraI v- Loewenfeld über ein Urteil bezüalick meint Anbl<,nd»d».tsch-n nicht persönlich
Lewald: Bei der EntschÄigungrlmnmission allgemeine neue Regelung. Die Angriffe des Abgeordneten Thoma sind nicht berechnt.
Das Ingenien rkomitee gibt fick ave e^enUrche Muhe Hunderttausende von Erfindun- gen sind zu prüfen. '
nffiJS?-, Werner-HerSfeN) (Dtfch. Fr.): Die Ernennung zum Ofs-rz.er wllte man nicht vom EinjahrigenzeugniZ abhängig machen.
Laasche: Ich bitte doch auf Einzelheiten ^! mÜf.^^"Zlchtc.l. ES war bei der dritten Lesung bisher mTTn UbI ^ 3 el'heiten in dieser breiten Form hier vorzutragen.
^ Sum Heeresetat nicht weniger alS noch siebe« Redner gemeldet und alle von den
bj E°^h°^°) "iisch-nFrakti-nrn. (Allg-m-in- Ruse d-n LenLrkstätt-n^ ^""^äliniste in
bvraufZyL^T'?' T ift . M ” uf £,in ' d°k> « jetzt vor allen, l .Front Mit allem Nötigen zu versorgen. <5c
totrt> m Spandau keineswegs allgemein elf Stunden gearbeitet Sonn^gs .werden in der Hauptsache Maschinen Wied erber ge stellt'
feS vnKrn* w*&**** ZeschLverderccht zu. DaS Material ist M naturrlch schlechter, aber wir schaffen es auch damit. Der Redner erläutert eingehend die Spandauer Löhne.
d^s (<B r°ß erklärt gegenüber einer Mahnung
beprastd^ten Paasck>e, daß diese Arbeiterfragen heute im ^ ^bf'pwch^n werden müßten, weil sie erst gestern im Aus-
hr^V* ff ^ ^ Urb « n '*-it 0t - 9e ^ bantl ausführlich auf die Arbeiter, verhaltniffe in der Artillerie-Werkstatt Hanau ein.
^-.r^nerar v. Coupette: Wir arbeiten mit den Arbeiteraus- styupen nutzbringend zusammen. Eine Neuwahl eines Drittels ^^^^oßlahrigen Arbeiter nach Verhältniswahl ist ange- ordnet und fowre sich dieses Drittel cingearbeitet hat, werden .ruderen beide« Drittel neugewählt. Inzwischen unter- rrchlen dw alteren Arbeiter die neueingetretenen über ihre Pflicksten. tont viel wirksamer ist als von Seiten der Behörden.
r - ® ü . ner *.Soz.) begründet einen Antrag auf Entlassung zum deutschen Heeresdienst herangezogener Ausländer.
(^oz.): Ein Mitglied des Landtags für Reuß rl]f,tLir me ‘1* tr $ Beurlaubungsantrag der Regierung nicht ^Z^tig zu den Landtagsderhandlungen beurlaubt worden; er m 9* einmal Schncllzugsberechligung, obwohl selbst das Knegsm'Nlsterium die Beurlaubung befürwortet hatte ^illons- und Dwisionskommando schickten das Gesuch zurück ri£ un-nib-hrlich. ffi a « ist denn das süe
kommt zuerst das deutsche Volk in betracht und dann erst di? m? p°b ^ebi^ Ich I-L 7 für «elSgtt
V n ! er Verhalten gegenüber dem Krlegsminister davon aw cc ein Wort ausspricht, das uns gefällt oder tan mQ1 - e e l? £ schlechtes Zeichen für den Deutschen Reichs-
Sr,v £ l n ^^nes Wort nicht vertragen könnte. (Beisirll fSH J®« wollen nicht rechten darüber, ob der Reichstag mehr
ÜLT Belan M ' obet ioä ^ et «L
Ministerialdirektor Lcwnld: Ein Erlaß des Gouverneur« von
trtHr. ?r »»s^ C i &Cl bin in der Verwaltung von Litauen
* b,€ Angriffe des Abg. Cohn gegen die V^
AsslbunZ in Litauen als persönliche Beleidigung auffassen Unsere
baZfürKt^ in erster Lini/für die ArmL Jorgen,
Landes D ele^ickmw für bi * Interessen des besetzten
^anoes. Die,c Richtlinien mnssen im Kriege maßgebend sein
Mionen^ (wild): Wir bezahlen alle Regui-
m Ostpreußen etwa daran gedachr? Sn S (fS,® s eibe Nt.trotz unserer Ernährungsschwierig, nach AS 9« ^'Eeruirg aus Deutschland
Maschst?e^v^?^Ä^ (U. Soz.): Es mag ja sein, daß man ^ er ^ld da gebrauchen kann. Es gibt ja auch Abgeordnete, die man zu allem gebrauchen kann. * *
- . Müller-Meiningen (fr. Bp.): Es besteht kein Geaen-
^.^wNchen Heer und Volk. Wenn der Kriegsminister uns so m 9 f io müssen wir das zurücktoeisen. Die Beschlüsse der
^Ese Aeußerung stecht in einem gewissen Gegensatz tn:
S e C rb c ?^ 2kmer l m ‘ 0 (r> b f bic von mi7 namens dL R?:ch?
der Verhandlungen im Verfassungsausschuß H.S • < ^ a !.5 In ^ J orreft Sewesen sei. Ich kann diesen 2 £ i n 1 uberichen. Jetzt während des Krieges kann es ber Neichsle.tung sein, Reibungen, bie sich beuo^nh^r bro ^r vertiefen, sondern sie mutz ihnen vm> h rTitl r ausgleichen. (Zustimmung.) Von den Änträgen-. lPÜ,.n! ? en bezüglich der Kommandogewalt war die Reichs- wrcht benachrichtigt. Sie konnte also vorher nicht ein- fi die bisherige Debatte ist das Verhalten deS ^^chskanzlers gerechtsert-gt worden.
• reub 5- babe ich heute vormittag von den Vertretern itieLnT'h a ^utrag unterzeichnet haben, gehört, daß, Ü!A o?A: ba§ Treuverhaltnls zwischen Kai s er-
und Armee, zwischen Kaiser"und' ÖfsizierkorpS^iVg e'nViiie i-tl. (Sehr richtig!) Es schien auch, als ob man
s;ü ^~icuien aurn, ais oo man
die Beschlüsse des Ausschusses k eineswegs als der Weis-
tnnner, ,? ^ “u Schlußansehe und daß die Herren noch er. wagen und überlegen Angesichts dieses wesentlichen Ergebnisses. nVlnSl' dre Stellung des Kaisers als obersten Kriegsherrn
?isch'd7rch°L^rechW^^ Reichskanzlers sachlich und pral.
Abg. Gröber (Zentr.): Der Sinn meiner Ausführung'en ^5--w/r ^ben letzt im dritten Jahr es mit der Regierung g^ rlt, wir berechtigt, von treuherzigem Handeln:
hL ^ 2 f? a r rbin f brauchen ^on: unsere Anträge nicht erst: hnrWn ^ 51 r oder .feinem Stellvertreter zur Genehmigung D'L^s.nd w>- zu selbständig. Er «nügi. wenn° bil
■frfirirfcfi
toi<t)f8 Auftreten wie das des K r i e a b m i n i ft e t 8 (Beifall lintt.f du^umentsgeschichte nach, nicht da.
O
Entbchrlichkeit einstelner ~eute von der ^ront kann nur dort, nicht von mir entschieden b US »u»elnen werden vieie. Der Kr-msminister tonn th" ^ eDtn ' axt er wird sich hüten, in die Beiugnisie ^uppensuhrer einzugreifen. Das Danaergeschenk 1 : meiner M a ch t b e f u a n i s s«
WiM fvt^ ibat - a6 'r rechts., Sollten Schwierig
nÄ» s ^ "ledigen ste sich durch Befehl meines Aller- ^Bei^ll »chi^^s be} "eine Stelle berufen hat.
mzn%ZT^ ^ - »“f Das der-
der ÄnL°r'ZL?L7 ^ Mc L°hnd-rhalinisfe
: Dem Kriegsminifter erwidere ich: ^ nu ^ dem jeweiligen .Kriegsminister neue
fcnlw« Un m ® e tö entt zu geben, es muß sich darum
™ ?/l^lreluny verfassungsmäßige Rechte
z« stch<r«. ^Beifall lniks und im Zentrum.) Der Berfas-
ab^elte ^I^?: **! ^ Me ^werkung de« Kriegsministers ^ifnnrLt l tC V ? Cm r 1 ^ f 1 0 € n Wege zu sein.
* 2*J Austreten des Kriegsmini-
sterS muß uns nur in der Absicht bestärken, diesen Weg weiter zu «i 011 ^bzugrcnzen für die Herren Militärs t|d ^ ^kSvertretung. Auf diesem Wege werden wir uns nicht hemmen lassen, sondern ihn im Gegenteil nach den Er- Dages entschieden werter verfolgen. (Leb- ster Bestall links und rm Zentrum.)
Abg. ton Tr°nchc»l,„8ki (Pole, erhebt Einspruch gegen die ^ b-^tzfen ^bi^ Fartfuhrung pan Pferden aus
heim^n'LisLL-st.^^' H'"" im Juter-ffe der
Abg DchuI^Brombrig (oift): Es gibt keine Verwaltung, die unt großtter Humanität vorgeht als unsere Verwaltung in den besetzten Gebieten. (Lachen bei den Polen.)
Abg. Dr^ Rüller-Meiniugen (Forlschr. Bp.): Auch wir be-
^ ^ Kr'eSsrmmster an31 , Wa ^, ^ flut
Zz ,m >etzigen Zeitpunkt erscheint das als
EttrI. um «,n gedeihliche« Zusammenarbeiten zwilchen Regierung und Parlament herbeizuführen. Ich kann uur an^mev, daß der Kriegsminister ine Vorgeschichte der öS? 611 g« nicht kennt, wenn er meimt, daß wir hm ein
D«macrgeschenr geben wollen. Es handelt sich nicht um ein Ge- P 1 *?* einzelne Person. Wrr tun unsere Pflicht im Interesse der deutschen Armee. '
^>v>r^ Ö c^ aC ( a, ? €nt ^ der Jahre Vevaulaffung genug
MrlitarkÄbiuett zu beschäftigen. Immer war ba ^ bem Parlament Schwier-igkeiten macht hat, ^er auch dem KriegSoninifter. Davon weiß der jetzige Rriegsminifwr nrcht« Ich ne^e ihm, der von der Front kommt, das persönlich nicht übel, aber ich nehme es ihm Übel, daß er so
besitzt, daß er nicht einsieht, daß eme solche Antwort den Verkehr zwischen Volksvertretung und Regierung unendlich erschweren muß. (Zustrmmung links.) DaS E>eS Parlaments, das nur im Interesse Us deutschen BoSes hcmdett. Der Deutsche Reichstag hat auch gegen-stber dem Heere seine Pflicht und Schuldigkeit vollauf getan.
tryex i£ n auch ohne den Kriegsminifter unseren Weg weiter- gehen Wrr gehen den Weg des Rechts, ob wir den € c! *xifQ*m\nifkezt haben oder nicht. kLebhaster Verfall dnrs und im Zentrum.)
Abg. Coh«-Nochhansen fN. Soz.) wirft der Verwaltung in Litauen vor, sie treibe ein Raub sh ste m. (Unruhe, OrdnungS- W auf die Schrift eines Generalsta-bsofnziers
rn der erklärt wird, man müsse im ,Kriege in den besetzten Ge- oreren alles Bramhbare nehmen und nur den Leuten etwas .affen, die sich anstarrdig verhalten. (Zuruf: Aus welchem Jahre ist dre Broschüre?) - Vom Jahre 1888. (Große Heiterkeit)
üW 00 - ?^ e - trcfcmfl P lNatl.): Es handelt sich nicht um Ge- Kr^sminill^^^^en. Der Reichstag hat keine Geschenke einem ftS“ 3U ^Eben und der Kriegsminister hat keine Ge- sS - 7 ^^tg^enzunehmen oder abzulehnen. Wir sind an die Versaffungsfragen mit tiefem Ernst herangegangen. Wir haben Ä bs' «eit eine Erklärung' gegeben, in ber
ffffiVn bie Gegenwart erfordert, zusammenzu-
Llnihr % A trennen. Diesen Worten ist der Kriegs-
^ie Art Ö r eC 5 geworden. Denn seine Ausführungen und
... ;!**■'*fl g? vortrug waren geeignet, zu trennen und nicht HPrfS lSussimmung links und im Zentrum.) Herr Kreth S &* nw ?Egensatz herzustellen zwischen Heer und Volk ^chstag^ Heer und Volk sind kein Gegensatz. Freuen wir uns doch, day die Entwicklung so gegangen ist, daß wir kein Söldnerheer haben sondern daß das deutsche Volk in seiner Gesamtheit auck die deutsche Armee ist.
Die Welt liegt auf den Schultern des Atlas, so wie die Hohen- zollernkrone auf der Armee liegt, hat man einmal gesagt. Das ist deswegen richtig, weil die Armee die Versinnbildlichung der Wehr- kraft des Volkes ist. Dieses Volk ist wieder durch seine Vertreter versinnbildlicht im Reichstag. M a n s o l l t e d o ch a l I e s v e r ° meiden was geeignet ist, Zündstoff zu schaffen. Der Grundsatz: zuerst das Heer, dann die Heimat und dann die besetzten Gebiete ist dock) einfach selbstverständlich und in keinem anderen Parlament würde darüber auch nur geredet. (Lebhafte Zusnmmung.) Wir gehören nicht zu denen, die alles im Ausland ,ur 'cylecht halten. Aber es gibt auch eine Gesinnung, die sich geradezu darauf kapriziert, das eigene Vaterland herunterzu reißen und das Ausland zu loben (Lebhafter Beifall.)
Abg. Graf Westarp (kons.): Angefcmgen hat Dr. Müller-
Meiningen damit, daß er sagte, der Reichstag könne zwar ohne den Kriegsminister auskommen, «rber nicht der Kriegsminister ohne den Reichstag. Das ist doch nur so zu verstehen, daß der Reichstag Forderurigen des Kriegsministers im Interesse deS Heeres ablehnen soÜ. (Lebhafter Widerspruch links.) Wir sind noch nicht so weit, daß die Minister Mehrheitsbeschlüsse deS Reichstages ohne weiteres ausführen müssen. Der Kriegsminister konnte seme abweichende Haltung zu einem ReichStagSbeschluß zum Ausdruck bringen. (Widerspruch links.) Die gnt- cu ft un ober Linken i st ganz unverständlich. (Bei- fall rechts.) ^ v
Abg. Dr. Cohn (II. Sog.): Für mich ist der Grundsatz: erst das Heer, dann die Heimat und dann die besetzten Gebiete durch- aus nicht selbstverständlich. (Hört, hört! und große Unruhe.) Meine Auffassung deckt sich mit den Bestimmungen der Haager ^ss^renz. (Zuruf: Die England zerrissen hat!) Alle Militar- I schriftsteller haben vor dem Kriege schon mit dem englischen AuS.
I hungerungökrreg gerechnet. Es ist daher nicht aufrichtig P n b / u ^ ö r ^ r ^ wenn man so tut, als sei man
durch di e s e n Äu S h u ngerungskrieo überrascht worden. (Große Unruhe. — Der Redner wird zur Ordnung prüfen.) Mag England den Hungerkrieg proklamieren. Recht muß fltedjt bleiben. (Lärm. - Zurufe: Ist daS ein Deutscher?) Wenn Dr. L'tresemann mich fragte, wie ich mir anders einen Krieg denken konnte, so antworte ich ihm, daß ich vor dem Kriege nur daran gedacht hätte, daß wir in den Krieg nicht durch Deut)chlandS Schuld hineingetrieben würden. (Großer Lärm. — 2)erjraft'bent ruft den Reoner zum zweiten Mal zur O r d --
r .. ^rieg#«timf iet von Stei«: Der Generalstcrb hat mit diesem -verte nichts zu tun Solche Broschüren geben oft nur die Ansicht c.nes einzelnen wieder. Man kann daher nicht von einem System reden, Verfasser kommt übrigens bei seinen Betrachtun.-ien zu >cm Schluß, daß die Möglichkeit eines ewigen Friedens gegeben fei. (Heiterkeit.) *
Abg Rrett ^fottf.): ES handelt sich darum, entbehrliche Ma-
l zuzuführen. ES kommt
vor, oaß Maschine« in Polen nicht mehr notwendig sind, während rn der Heimat dringend gebraucht werden. Dann wäre eS *! n ^^er Unsinn, wenn man sie nicht nach der Heimat bringen um sie dort zu verwenden. Bei unseren Maßnahmen >
Gröber (Zerrtr.): Durch Ausführungen, wte sie Graf Westarp «getan hat. wird unsere gerne isis a m e A r beit ? fordert. (Zustimmung.) Wir sind auch noch nicht
so weit, daß ein einzelnes Bundesratsmitglied allein zu ent- • (Sehr richtig), zumal in dieser abfälligen Form.
war zu den Arbeiten des Verfassungs- ausschusseS eingeladen, aber es war nicht erschienen. (Hört, ^rt! links und im Zentruur.) Wir haben als Reichstag ein $«bt ö-arouf, l.o behande'tt zu werden, daß wir uns nicht verletzt fühlen.
f lmks und im Zentrum.) DaS ist aber der Fall angesichts dieser schroffen Haltung des Kriegs- mlNisterS bei der ersten MeimmgKverschiedenheit. Wir sollten voch alle treuherzig zusammenarbeiten. (Lacken rechts.
A""le: Die Rechte lacht! - Pstiirnfe ^ S . Militärkabinett ist doch kein politi. rKf, Dosfma. ES verdankt seine heutige Stellung nur der Tat- Kabinettschef b. Atbedyll sich nicht dem verhältnismäßig fungen Kriegsminister Bronsart v. Schellendorf unterordnen wollte. (Hört, hört! links und im Zentrum.) Wir lassen es uns nicht mehr gefallen, daß wir als gu-rntite n^ghgeablc behandelt werden. (Beifall links und im Zentrum.)
-® ra f ^bstarp: Wir haben von einem treuherzi- Ü-V}- u ! ö rn ni e n a r b c i t c n bisher nichts gemerkt. (Sehr richtig, rechts.) Von den Anträgen im VerfassungsmlSscbuß hörten °Jf I ie anff,t vereinbart waren. Im übrigen wäre es zu d e,en Reibungen gar nicht gekommen, wenn derReicks- (Aha-Rufc links) von Anfang an entschieden zu diesen Fragen Stellung genomlnen hätte. (Lachen links.) * 1
r.n^ rte0 - §mÜt, ^ r , ^ eicin: Die Militär- und Marinebehürden M e " "ne Einladung nicht erhalten. Dem Abgeordneten Schopflin habe ich geantwortet, daß ick. wenn ich wirklich in Ver- llegemiber anderen Gewalten kommen könnte, ein gutes Mittel habe, das ich ohne be,ondere Vollmacht anwenden kann Einen Gegensatz zum Parlament habe ich durch meine Worte nicht konstruieren wollen. mar‘
Staatssekretär Dr. Helfferich: Der Abgeordnete Graf
Westarp meinte, daß diese Debatte vermieden worden wäre, wenn oer Reichskanzler früher präzise Stellung genommen
fr ! . r-r .l«‘'|»UUWig. vre gen not, wenn Dl wÄ bl ^ a l teien c einigen und eine Beschlnßfafsuna her- ! Treuherzigkeit bezog sich mcht astf die konser.
fll! fil e t nn ^! r l>aben ihr niemals Treue ge- schworen! (Große Heiterkeit und Bewegung.) ^
n ^ Scheidcmann (Soz.): Als Vorsitzender des Ausschusses Vertreter des ReicbÄimts des Innern bei: ?/6'nn der Beratung des Verfassungsausschusses festgestellt wor. £• 1 '\ b ^ b i e ^nlöbim^en rechtzeitig ergangen sind. Im übrigen hat die Aussprache wenigstens das eine gezeitigt, daß dem Grafen Weparp wieder die willkommene Gelegenheit ge- °mp"hl'E-<H°u^st!mmicr Si-ll- d.p Reichs^rzlcr warm M
lch/ießt die Aussprache über bie 5- ^ Erwartung. Der Haushaltsplan für die Ma«
r i n e wird erledigt, ebenso der für das R e i ch Z j u st i z a m t.
Reichsschatzamt bespricht Abg. Vogt Herr (U. Soz.) die Werbetätigkeit für die Kriegsanleihe. Die „Deutsöbe Tageszeitung hat erklärt, wenn wir keine KriegsentschÄ>iguna
l Ä' bic ^ C05Cnt Zinicn g°z°hl-
. ^ Schatzsekretär Graf Roedern: Ich werde mich hüten. Mick axrf das Glatteis der Kriegsziele zu begeben. Auch der Artikel der: „ L)eutschen Tageszeitung' kann mich dazu nicht veranlassen. Z» oer Frage ist gestern von berufener Seite hier Stellung ge- sichert^^ tooi&en. Selbstverständlich sind die Anleihezinsen ge.
b)ird erledigt, ebenso der für die
ZHud.sse biete, für -das R e i ch s k o l o n i a l a m t, das
die Reichsschuld, den allgemeinen PensionL.
Postberwaltung fordert ein sozialdemo-- If*,* ] A- r .? n s fra Ö' daß den Kricgerfrauen, die als Aushelfe-
wieder g°WZh^"wird!° ^ 1 ^ T-u°rung8M°ge
f,,i ® tnn 仫> erklärt, baft die Kriegersr-uen
andern °°neu s° a-stellt sind w,° de-, allen
Der Antrag wird darauf abgelehnt.
fi» der Rc,ch«eisenbahnen wendet
sich Abgeoronetcr Siebenburger (kons.) aeaen die ^orde» Achtstundentages fiir Eisenbahner. Dos sei unber-ech.
tärn S n k C J e draußen 24-stündige ArbeitK,^
haben. (Abg. Ledebour (U. Soz.): Nana! — Unruhe.)
Abtz. Jckler (natl.) widerspricht dam Vorredner.
rcbt g f >araUf toCrhC1! Mc ausstehanden Haushaltspläne er-
rftbnftllc L^ OS * ) aibt im Namen der sryialdemo-
a& ' moiia ^ c "*> dcr diesjährige
Haushaltsplan das Gepräge der ungerechten und einseitiaen Be-
R b ^. schwachen VolkSkreise trage. Die zögernde
Wßflteruno zu den Fragen der inneren Reform die Au frech ter ha lt nn g deS Belagerungszustandes und der Zensur bewerfe einen Mangel an Vertrauen zum eigenen Volke ^
rmb entsprechende Taten nicht ge- Die sozialdemokratische Fraktion gibt daher ihrem Wide^ wruch zu die,er von der Mehibeit des ReichötaaeS gebilligten lehnt.^r ^^-ng Ausdruck, indem sie den Etat ab-
Abg. Lebevour (U. S)z.) lehnt den Etat gleichfalls ab.
Die Entschließungen des Ausschusses werdrm migenommen. ebenfalls der Antrag Nehbel über die Heimführiing bieten** Maschinen aus den besetzten Ge-
Der vom Ausschuß auSgearbeitete Gesetzentwurf, der eine vierte Ergänzung deS Besoldungsgesetzes bringt und strr errnge Beamtengvuppen Gehaltserhöhungen vorsieht, wird m allen drei Lesungen angenommen, ebenso der HauShaltS- Plan in^ dritter Lesung in der Ges-amtasistimmung.
Präsident Dr. Kaempf teilt dann mit. daß im Einverständ- ms mit der Regierung die nächste Sitzung des Reichs.
Donnerstag, den 5. Juli, nachmittags 2 Uhr, statt, sokl. Die Tagesordnung bleibt noch Vorbehalten.
Der Präsident hält dann folgende Schlußansprache: v o
^<i ^ e Herren! Wir stehen am Ende einer zwar nicht sehr langen, aber sehr arbeitsreichen Tagung, arbeitsreich und auf. regend sowohl für die Kommissionen, wie für das Plenum des Haukes. Wenn ub^r einzelne Punkte eine Einhelligkeit im Hohen Hause nicht erzielt worden ist, so finden wir uns doch einmütig geschloffen in dem unbeugsamen Willen zu- , am men, unser Land nach außen für die Zukimst zu sichern und dem deutschen Volke die freie, geistige und'wirt- schaftliche Entwicklung zu gewährleisten. (Beifall.) In diesem Sinne kämpfen wir an der Front, wie in der Heimat, mit dem ganzen Volke, dem ganzen Heere, der ganzen Marine für Kaiser nnd Reich! (Lebhafter Beifall.)
Damit, meine Herren, darf ich die Sitzung schließen, indem ich Ihnen in die Heimat die besten Grüße mitgebe und die Hoff, nung ausspreche, daß wir uns am 6. Juli unter glücklichen Ber- hältnissen hier wieder zusammenfinden.
Damit schließt die fast zehnstündige Sitzung um *48 Uhr.


