Ausgabe 
10.5.1917 Zweites Blatt
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Nr. 109

etfcf-cml »ich mit ?l.6»chme de? ©onntas».

Beilagen:«ieftmr KamMenblSttest» und «Rkrirblatt für de» Ureis Stützen".

PüstschEnto: Frankfurt am Main Nr.686. Vankverlehr: Scwerbebank Siehe«.

107. Jahrgmrg

Deutscher Reichstag.

^ 0 4. Sitzung, Mittwoch, den 9. 2fl c i 1917 Am Tische LeS Bundesrats: Marinestaatssekretär v. Capelle. Präsident Dr. Kaempf eröffnet die Sitzung um 2 Uhr

General-Anzeiger Kr

Dsrrrrerstag, 10. Mar 191':

Zniillingsrunddruc? und Verlag: Brühl'scheUnwersirä' -Buch-u.St-in R. Laug e, Gießen.

rchrkftleitung, GeschaftLftellc und Druckerei

Schulstraße?. Geschäftsstelle ir. Verlag:

-Schriftlcilung: 112.

Anschristf".r Truht rachrichtenrAnzeigerGic'c-

15 Minuten.

Ae MrlneneMÄlnng.

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tB ' e ben Kommandant«» der U-Boote To^vedob^t^ erregt. ^4ÄSTbonte/ueto!

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?%«!.* r v£ e ^noeii wahrend der KrieaSzeit NN 7 -

dos eiche Dto^noL v i-'? in bcc H"nptstadt herMKgegeben, s temnaljmc von Kmutschou und das andere

Mal nach der Seeichlacht von SkagerÄ. (Hort, hört Mit de^

r-V^ t, i. rsisS ?a*A SSv»s »«sawsra

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"Esten Meldung«, können m£"£S£ dZ «ne ZL

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taÜ 6 (4if<.af e au]mz O®'" ^tte den größten Dank

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1 t ra ^7 ^ * n u c quantitativ, nicht nur W -o^w * U-Boote nimmt bauemh au r- 'x Ärr nU r ^ O^hll der

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Holter Airm§A;^eifE> ^ ^nomt beißen ! (Wieder, der vrnaeL^mtf 1 £L'vL U '®?-? 1 * nachdem ihnen

Mg.nnde gelegt hatten. Rimd 1 Mgion Brutto regritertonnen und rund 6 0 0 Schiffe m e hr sSört I Wort n

k" rr, n t a b r fe n^&toTmi)° naten 1 3 2 5 ® i f f C

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^ei%Wten § (Seh^cht^!)^^ aanz ander/kli^gem als ^

Leute^^^ehr richttgl) Sie sind viel bescheidner geworden.

Heute steht man auch in England ein, daß der U-Boot-Kriea rnckU k,'n^^7'?^Ptüt wurde, ein Ulag'ins LLlön'L ern wuchtiger Schlag in das Sekns^entnim ^e'aan^M^tttertsten Feinde ist (StÜrm^ Zustmg^ B^siollstWi?^ w - e . n - e ^f ne " Willen zum Siege. (Stürm. di7^ oReM^^b°s rclsen^ste Vertrauen, daß sie die Aufgabe. * L jLE ]i ? t oxb S n . ^uch joren wird. Vom Flottenchef bis

unr TinffPti 's ?ei l er l1 ^ lD J r< ^ c durchdrungen von dem Gedanken: wir hatten durch, wir lauen nicht locker, bis wir es g e i ch a s s L haben. (Sturm. Beif. und Händeklatschen.)

werk^ Brandes (Soz ) bespricht die Lage der in den Reichs- - t ^ 1 0 etl Schiffsbauarbeiter. Die verlangten Verbesse- rungen stnd gar nicht oder mrr zum Teil durchgeführt worden.

n£w Ä er s r o ni 7 ? tc «? lC ^ouerung. Die Entlohnung ist zu d:e Lohnordnung zu sehr äuf die Akkordarbeit zu- geichintten x]L Die Militarberwaltung hat die Lohnfraae viel grotzzugrgcr geregelt, die Marinebertvaltung möge eine ähnliche Rege.ung treffen^- Wie es die Arbeiterausschüsse fordern. Die lunÄer Abkommlichkeitscrkläimngen hängt oft von der Mißgunst der Borge'etzterUab, wie es in Danzig mehrfach borgetommen ist. Oft sind tüchtige Facharbeiter als starniundienstfahig eingezogen worden, obwohl sie bei ^tpoung der U-Boote wichtigere Dienste leisten konnten

lüb h?RK$Z nnQ " tft schlich, wenn nicht überreich- \ auch daft'r gesorgt werden, daß die Arbeiter

sich genügend ernähren können. <*^uc L

Staatssekretär v. Capelle: Auch aitf ben Lriserlichen Werften S^-J ClT !? r f T L 011106 Arbeitseinstellungen vor gekommen. Die

8--t zur Ar^it zurückgelehri. Tüe Ober lweiMvellor«, ,ehteu ihnen auseinander, daß durch

ErnährungSverlmltniffe nicht bester \r£J b ^°inch- Pfli-bt ist. durch--,Erhalten.

als Maßregelung zum HaereSüionst eingezogen ?"EN, so nnrßüe ich das ent,chiede mißbilligen. Nun lvurde be-

würden im Gegensatz zu I? 1 ®* Den Offizieren, die an Bord är

'7?' st§t.L-n°n d,e,elbe Verpflegung zu, wie den Truppen, die vor dem Feinde stehen, wahrend die Offi-iere die auf dem *^*2? ®« 4 >fl« 0 un ö haben wie die Offiziere, di/z. B. o^:liu stnd. Als vom 16. April ab eine Heräüsetzuna der »'^-rvt- vatwn tioT^wmmen wurde, haben die Offiziere ^nnd Beam^n ^ i^ C ^ss^eüuug verzichtet. Die BaudiVision, über Die ^ eine organisatorische Ei^ichtuug.

darin, daß h.er Soldaten mit^GU- ^S.s^ mrd daß die Soldaten griffe ©m- st^Mkmrtzsa der persönlichen Frechem und weniger Lohn bin.

aU ^ 9i - 8 ^ ^e ich die Baudwiston rncht immer mägüch, z. B. nicht ^ in

Ank,

l-onen (Sehr völlig

l öi« Anssichten nur mit Vorsicht beurteilt, aber seine eigenen

üellungen i'jatrcrrcn weitaus seine Ei. 1C u,

un uneingeichränklen U-Boot-Krieg möglicb Wir büü'n lchon langst fuhren kormen. Das Plus an unseren H 7 r2 r Ö o«. Jahresfrist aufgewogen durck' b .16 Wcniaer an "s bchen Abwchrmittcln, von der Bewaffnung der HaLlchirsi U dem Schmindel mit den neutralen F .'-neu> s 'v; Können hatte, wir im U-Boot-Kreuzerl-. g uic^ teJevtl w^?'- rcc l ts *) .Der ietzrge U-Voot-.Haudelskrieg ist ei"-.a . fin^ru "n.^ekriegSrecht. England hat zuerst mit allen ^e-'a-a- wäre U r rZ U T' lem, Grundsatz istMacht geht vor Reaü" Da geweien, uns wegen der Londoner ^dfara'irm

4feiu« ni4t

«unstcn zu mindern Je ^ pcbonft anläßlich des nabenden Fabr.'-ms d-r

Preußisch/iLill^derstchl'm Fel'Elö u'uT 1 W

?uchmde, Flotte. (BeiL'rechM.i ^

wtt Jahrhunderten über die ..wcer'be--.-n^nde" e^gli'ch-

^bg. Pansche (natl.i

Ul>nffc aus s

Stelle

ben.

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und

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empfiehlt

'cn Ausschußantrag betr.

Messegelder für die Luftfarifffomm inir-anlmh

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serridlichen U-Booten Hort man fast gar nichts (Er-7-nw £,

SPM? 1 « 1 ^ÄuberJSaln/eJ 0 £%

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AdmrrrrWtSrat Harms stellt statistisch fest dast ^ea^fn nT f b^ ständig gestiegen find. Ein eien?

ZJhbLL auch des ASordlohns, wird

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SbÄtoff fcS N^7ch7"EärksMst>ürm«u Sat

grauen in den großen

der ungehemmte ü a- .... 1 e ueymen, nachdem ihnen

Hk!r,?!7 «« «Äff. fr. fr «fr. frx

ment wirb viel^redp^^4 lBeifalllj Im englischen Pa^rla- er ^ st/ J«ÄÄ K

MB - ??n -t?

falsch. (Hört! hört!) u n>?n ? V^e rl U *® ook lrnd

s'WZs-^^ aras&fc SS SSrS'f'P»«

mehr inert als drei -- Kriegserfahrungen sind

stn>. ^»orer Fah^e rirledensersahrungen. Die Befatzunaen

sind völlig ausgebildet und allen Ansoderungen .^wachsen Mir

b n Ä^So 1 % &a& ^ Vnl'lZntSUull

drei £ itSj? Wen !^rden. Das macht fiir die Ergebnis sWn^r 3,1 beträgt das

Das sind 55 «7. P».° 000 Tonnen. (Stürmisches Bravo!) Das ,ind 55 Prozent mehr, als wir erwartet und unseren Ent-

Ww die Heldentaten unserer Feld-

der hermischen Marii^, den Beamten rmd Arbeite^^L ^ P, Kursen aber Nicht nur Worten dankenwir müssen

"«-»»'ÄK:

Beschwerde» gibt eS auch bei der Marft^ W<F^ll man dc^u ,agen, da^ ein Marine-Offizier einen S ber^lp? Todes imner Mutter um Utkn* *2t ,Ä

auf eine Bierreise" wolle. (Hört-tN Di- $«S2! lme ^ er Verhältnisse bei der Marine laff^'viÄ zu w^schen^^E° euwm Fall jedoch bin ich gebeLn worde^n m7Z geg^ike Beförderung zu verwenden, weil fL5&k t*L &L kommenSvenfchlechtenung verbunden ist. (Hört, hörk!) So etwvs Ll^^t^.lch U^cht möglich sein. Auf den Wersten wird Über^e viel zu geringen Teuerungszulagen Klage aefü&rt % r

«E^sfür ÄÄTrt nITOnSÄ

äugestellten Techniker. Eine Ehrenpflicht der VerwÄUrn^ mne ^glichst weitherzige Unterstützung der invalrden^Arbeiter sein. Die Arbeitseinstellungen auf den Werften ifn<s irpr»^w;^

^räbergegan^en. Aber weshalb waren sie überh^wt ^^"fgehetztzum Ltreik ist bei ^ JWar r. m *** der Schuld haben die Verwaltung und m,.b die privaten Arbeitgeber. Die Löhne stnd nststt llM'.z rm Gegensatz zum allgemeinen Volksglauben. Auch sonst haben die Arbeiter Anlaß zu allerlei Klagen ^

Abg. Warmuth (Deutsche Fraktion) schließt stch diesen Morten

rtel ^'^»loser U-Boot-Krieg haben ebtn o

S?^?- Tl b , te »wei-inhalb Joh^ W-ItkÄ

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KsEZMWM

E.^vkr^'"" lS°z- Arb., bringt Wünsche der Werst.

ZÄLSZW§ZZM»s

KMMMSZW

FaMHiar&i

Giebel (Soz.): Technisch mag der U-Boo^-Kriea auch

taÄSri*^ Unb d-s-hwerden von Angestell-

Geh. Admiralitätsrat HarmS

Material über die L-ohnfrage zu.

Abg. Werner-HerSfeld (<^tfch Limge Unterbeamten-Gruppen.

S-ZLfrWMPMS.'SSK ^LMÄMSSSM-8

sagt dem Haufe weiteres

Fr.) verlangt Zulagen für

s»sk. ^a2rä!^f r ?*® t ö * Kapelle: Armee und Marine muffen das­selbe Beschwerderecht haben. Den borge trageneu Fall des Ver-

aeWfie« 61 ^ ^ß|5S?^ gegenüber einem Mann, dessen Mutter gestorben war miArllige ich natürlich. Das Vechältnis zwischen Offizieren und Mannschaften ist in der Tat rm allgemeinen mit K^i fnin 1 ? 1 beider Teile natürlich eine große

^bhbel (Kons.): Die großen -nnd stolze« Worte die der I^ '.kre ar heute gesprochen hat, würdigen wir voll und ganz Die steigenden Erfolge unserer unter dem Schutz der L-xbieellntS und der Küstenbefestigungen arbeitenden U-Boote entsmeckte7 unseren stets gehegten Erwartungen. W?r habe^ja immer^ rücksichtslosen U-Boot-Krieg gefordert wir SJ >12 . ben

«»'» w» .«'Ä.Ä'SÄÄ SSI

ZKETM-P-S.'!«.«

B-rLeL.^' $Vn eL d°e?LnH°rS°"

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M-dLkK-k 7S S

Nicht sagen dürfen, daß ich mich fieue daß Jr

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^ L SHÄUl 5 ^ nur festst---», ledigst"""" Aussprache über die Marineverwaltuug er-

<Die Sitzung dauert fort.)