Ausgabe 
5.5.1917 Zweites Blatt
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Eure Rvtionierrrng bet Milch war auch schon fert langem in Aussicht geriormneu. doch b-ereitet das Aus- messen nt kleinste Mengen Schwierig ketten. Trotzdem soll oen tn dreier Hinsicht geäußerten Wünschen Rechnung getragen tverden. Von Montag, den 7. Mai ab darf an

ltt e J C V° ( V 1 ^ l/ * 2iter Magermilch abgegeben mctben, es erfüllt also eine Familie von 8 Personen 1 iitev. fiefeJSmeTlnnß hat entschieden den Vorzug der berechtig-

Personen vom Magermllchbezug ausgeschlossen, dte bereits Vollmilch erhalten.

Es xfr ferner die Einführung von Magcrmilch- rarren nr Aufsicht genommen, insbesondere solche für

U <S!Ü 6 b !* f v -- Lebensjahre. Diese würden die doppelte Menge erhalten, also i/ 4 Silcr.

= ^»»rfcnbeue Menge Magermilch reicht, wie bereits ouvgefuhrt, nicht aus, um die gesamte Bevölkerung täglich d-u versorgen, dagegen ist es möglich, die vorgesehene Menge reden zweiten Tag zu gewähren. *

Jtn P[ tev gewissen Unr egelmäßig keit im -oezug muß von vornherein gerechnet werden, es kann und imrd vortonnnen, daß vielleicht die Belieferung nur ein- mal innerhalb drei Tagen erfolgt. In nächster Zeit wird otejer Zustand jedoch nicht eintrelen, da bei der demnächst mnsetzenden Fütterung der Kühe mit Grünfutter mit einer größeren Milchmengc wird gerechnet werden können.

der Vollmilchversorgung sei noch be- ?** ' w b r$ ü ^ ei } erue Erweiterung der städti scheu Milch kuche stattsindet und zwar in einem Um sauge, daß von dort aus alle Kinder bis zum 8 Lebens den ^köunen^^"^ einwandfreier .Andermilch versorgt wer

febcn Fall liegt es im Interesse des gesamten Publrknnis iedc Uwcegelmäßigkeit beim Bezngo vonMager- mtul> sofort dem Lebensmittetanlte zu melden.

Batcrländischcr Hilfsdiettst und Meldepflicht.

6er Belämttnmchung des Bundesr-ts ^ betr. Anmeldimg zur .vilfsdicnststammrolle werden

011 UTti> Kriegsamsttollen mit 'Anträgen einzelner

Betriebe, ober ganzer Be trieb sgruppen itDerrbirtet, in eenen nach

®an¥en uftv.) Ihre Abnahme lomxtc mcht erfolgen, wenn der "J? f ^2-, Sg*** Düssdlenstpflkchtigen verfolgte Zweck einer

möglichst vyllnändigen Negvtriertmg der unter das Hilfsdrenst-' folltc * a f7Tben n ^ t Wehrpflichtigen Personen erreicht werden

^ Es ist daher Unrichtig, wenn sich bei . vielen Personen die die Eintragung zur HÜfsdienststammrottc Heranziehung zu enter von der bisherigen & Beschäftigung zur Folge. Denn, für die

lrgati> ancr Tätigkeit auf Grund des Hilis- dienslgejeves smo ganz andere Geiicht5vunkte maßgebend, als für n", -HrlfÄnenftstammrolle. Für die Eintragung m KkI* C i alle Hilfsdienstpflichtiqen

l vuJtH § 1 des HillSdremt-mnetzes in Betracht, und nur ^^ug von unnötigem Schreiliwerk, lsat man die Wehr-

<£ 110 EUlfgcführten Personen-

Oruppen von der Dteldepflicht ausgenommen.

r r Liebling auf Grund des § 7 des Hilfsdienstqesetzes EL/ ^.Personen in Betracht, die nicht schon einer den ^llsdienstgesetzos entsprechenden BEttigung f ff 1 bl 1 ' die Zahl der der gleichen Beschästj- gung nachgehendeTt^ Personen das Bedürfnis übersteiat s,r,ck b r w - br .-^ aI1- ^ufeit zunächst Die Einberufungsaus- sl U e cÄc25 Ue die einzelnen Hilfsdienstpflichttgrn zur Uebernabme Er 5Dilssdtensträtigkeit auffordern, und entscheiden die AststA- lung-ausiämsse, 'obalb sie vom Kriegsamt oder einer Per'on die res berechtigtes Interesse hat. um Feststellung

gefeit itfcrbeu E daß die betr. Betriebe k^ieasmächtig feint nt ihnen bejchastlgten Personen daher v«r der Melde- doa> von ihr auszunehmen seien. Auch 'Evnckv k-lntragc an die Festjtellungsausschüsse gerichtet jLJS!??* 1 £? J? tc Entscheidung darüber nachgesucht wird, ob der nrorm der Meldq-flichtige zurzeit tätig ist EJEL KnegSwichtigen^ Mort Die Antragsteller werden an- icheinend vort bei Auffassung geleitet, daß eine die Kriegswicke.'g- %}L bc * ^^rebes oder Berufs stMellende Entsck-eidung' ö c Deftemng von ver Meldepflicht zur Folge hätte.

^ ~tc?c Ansepchmng ht durchaus irrig. Bon der Meldepflicht l%sr 1 ^" l ^°* W»*«e?g , Sti9«n Befreit die fett bw

3irw. r 1-10 der .ShmtalMttwt

i

ilssdien st­

ark ge gangen werden, ob die Voraussetzungen des ^ 2 des gesetzes gegeben sind.

Mehrzahl der Fälle liegt nun aber zurzeit noch kerne Veranlagung vor. sich an den Feststellunqsausschnß mit Gesuchen um eine wlche Feststellung zu wenden. Erst wenn jemand e JL ^ LTß ^ lcöun 9^ nmung des Einberuinngsauö'chusses be troffen wird, oder wenn ein Betrieb durch die Heranziehung eines sEr teuer OM,Renten b-rührt wird. N in der R?ge?d Zettpiinkt gegeven, den Feststellungsausschnß anzurufen. ' HnfJr ^ ltü <j iir ?udcre»i Fällen ein unmittelbares berech-

hnte§ Interesse zur Anrufung des Feststellungsansschusses gegeben

???.^Egsamt ersucht würden, Vorschriften zu erlassen, d« Arbeuern, namentlich den ausländischen Wanderarbei- ?& en 'k ^ mcr Berufung auf ihre Arbeüs- 5 ^brend der Bestellzeit die Arbeit an den Feier- tagen zu verwetgern.

und Gartenbau verein Gießen hält SLlJl 3 tCl V abends 8i .> Uhr, kinc Vereins-

ab. U. a. hält Prof. Tr. Äeberger dies!Übrigen Frühjohrsanpslanzung in den Kleingarten, msbckrmdere die Anpflanzung der Kartoffeln.

rirr^ii^füL Ä s v tc l ha us .Bahnhofstr. 34 spielt ab l>eute bis cutimheBud) DMNtog. 6 cji Mat.Ko m tc f fc Hell a" Film- tonmn m Nmf Akten, in der Hauptrolle dir lnwfchönc Hella Äoja ^ wr kurzem in iwm Tod L

bva_mm )o großen Betfall gefunden ton. Als «reifer Scküaaer

äWr 5 ^" Vbifrf? Bett * SR >b - e "'. i * cnl>e ® äustiviel in zwei .itfen. m .lusnäst qntommen. sonne eine vraäüvoll kolorierte %jtoaufn«Än« ..Portugal" Da? Programm wird uni er stütz! durch

dte anerkannte gute Künstterkave'le. ' ^

- 3 ^ arz - 25 eitz - Thcater Selters weg S1 Ein

? r fauf,dem Spielplan vom Samstag. 5, Mai bts nnschlepltch Monwg Mai. betiteltTer Gespenst/?.'

l)t Nn Sensalionsdrama in 6 Akten, aus einem ^Ä^^merrtzrn.!chor Exzentrik-Klubs, das durch die ganze Aurnchrung dte Znuchauer nt Soatrmmg hält. Außerde m wtrv äirtoitamaI ,, hohe Sch7l?t^ü Harry Ltedke tu der Hauptrolle, geq "

rTT ia.» o L iHituun

tU, rann nur von Fall zu Fall entschieden

werden. Maßgebend

. cny v k V : " l i lL .wiiensamntciic ii-xt

fci 5 n ^brauch aeniacht. Alle Gesuch , mrt rfht^ ret^mg unter dte nach ^ 5 Zister 11 als kriegswichtig zu bet ei-st, nenden Betriebe .und daher .gegenstandslos. Mlo tu de?' eit vrmr 1. ,. 18-i7 JM 31 12. 1869 geborenen nicht meln Ä hJr n «ff/ t fr , f? CM cY l - 3i) lenstpflichtige i t, die nicht in einem de- in der d/sentlkch.en Answrdermtg der Gemeindebehörden bekannt ge-

ÄÄif S5etae6c . int -V«Erut tätig find, fütb

totJ*bTrÄSi? ist. folgt aber feiner.

mc $*' 6a.l- L mrcht als im vaterlandnchen Hilfsdienst stehend -ru

H^ cc.S Betriebe verschiedenster Art die

^Esdienst MizusebOt und dock; von der Melde- Lstrcht Nicht au sgenommen ,rnd (z. B. Presse, SpÄntionsbetriebe.

Note! Fürstenhof Giessen

neu und modern

Samstag Konzert

fjierBet wirb fein, ob eine bestimmte Tatsache vorliegt, die für den einzelnen hie iestlstellung notwendig inacht. In vielen Fällen wird n ^r aus der praktischen Erwägung heraus zu verneinen 'etn, daß der Begnft des Htlfsdienftbetriebes ständigem Wechsel unterltegt und nach Ort und Zeit verschieden ausMlegen ist E» kann daher nur dringend geraten werden, jedes unnötige

und rulng ab-

twwarten, welche Matznabmen dte Emberulungsausschüsse auf we?d!-n ^ bUrd> btC '^ldung geschaffenen Unterlagen treffen

Wor bis'her seiner Verpflichtung zur Meldung Kf 1 . 1 ! 1 nach gekommen sein sollte, hole dies zu? NN n ?r ±- b U r- 6sd5*.soust! zu erwartenden Bestrafung unverzüglich bet den von den Ortsbehörden be­kannt ge gebenen Stellen nach.

*

r T ' r us re ich n uit g. Jäger Fritz I o ch it m von hier, welcher ber nnem Radfahrer-Bataillon im Westen steht, wurde mm G'- freiten befördert und erhielt das Eiserne. Kreuz 2. Kl ,

arb eit an Sonn- und Fe-iertaqen tft vate^rländische Pflicht. Durch den ungewöhnlich langen i^ros. wurde der Beginn der landwirtschaftlichen ruhIahrsarbertcn außerordentlich verzögert. Die Arbeiten wcrdeli Uch aus kurz« Zeit zusammeudrängen und dann durch Sonn- und Feiertage stark behindert werden. Es wird daher

K«*t C $rtl t f bar n {r a T f mr! '? n gemacht, daß landwirtschaft- l-che Arbertvn aller Arr wahrend der Kriegszeit auch an

Feiertagen erlaubt sind. Vaterlän- rrfche Mrcht ledes emMncn istcs. jeden Mgerchlick zu nutzen, um die Acker- und Gartenbestelluna durchzuführen! Auch an L-onn-und Feiertagen dürfen die Arbeiten in Feld und Gar­ten nrcht ruhen. Das K r i c g s a m i hat eine Verfügung er­tasten, daß von den Kriegsgefangenen Feiertagsarbeit ver-^ lang, werden wird. Ferner sind die stelld. Generalkommandos

_ otn.

Landkreis Gießen.

»rmntfoTÄ waU 11 vermann zu Solms-

V«nmfels. .welche suv um die Errichtung \mb Unterhaltung des biestgen Vereinslazarettes vom Roten 9tm We OTÖftte -e-erdt<ms.e erworben 'hat, läßt es sich angelegen fern den darin mtcrgebrachten Verwundern mancherlei Frendeii zu vereitt-n

% 511 ^ nächsten Sonntag um

- lim nachmittags beginnend »weder ein schöner Kirchenkonz«! m htenger Kr«be statt findet, das einen hohn, Kunstgemtß darzu- MEmrkimden sind Fräulein Hermes aus ^cxlui, M-on'5erü)iet»tcr .Hmdennch ans Frankfurt a. M. und Psarrverwatter .Amgrl-hoffer aus Langsdorr. Ans dem reichhaltigen erwähnt: das Larghetto von Händel, die Arie - * m 5 uns"Mis dcni Messias von Händel, Adacho ans den: Rr^^urert Bach, Arte aus dem deutschen Reauiem oo,' ^urym.'. Es sind Perlen edel»ber Kirchenmusik, »velche dargeboten werden und den Besuch des Kircli-enkonzertes selbst Ferner- wohnenden empsehlcn.

** R öd g eit, 4. Mai. Bei dem Landwirt IickLob Schmidt! wurde am Dienstag vormittag ein EtnorlvchÄnebstahl oerübt 'Da' oer em chaar Herrou-Schnürstüfes mtd Lebensmittel mit. ualM, konnte bis »etzt noch nicht -ermittelt werden.

- , ^ 1 Mai. In den schweren Kämch-

cen nn Westen »tel der Weißbtndermeistrr Ferd. Beüler von vter. er ynttcrlatzt eine Fra'n mit drei unmündigen Kindern I r ?5 r Jbefördert wurde der Bizervachtmeister

Kriegsbegiim im Feld Hessischen Tavfcrkeits-

Zum Oftizierstelli Karl H o f m -a n n

von hier. Er steh

sei

der

und ist mit dem Eisernes! Krarz und Denkmünze ausge7.eichnct.

SLarkonlmrg und Rhcinhesscn

D a r m st a d t, X Mai. Die Goldwo ch llgen Goldankaufsstelle nach Wert und Posvmmhl der regelmäßigen Einlieferungen erbracht.

i hat bei der hic> das Dreißigfache

wandern und Reifen, vöder.

^ dad Brückrnan, S. Mm. Das Königliri, BayerifL« Mi n r r al v a d wirk> den heurigen Badehetricb gegen l.5. Mat af. nchmar; die Kurkapelle beginnt mit ihren Dm^rten am 20 Mai. ebenio wird das Theater Ende Mai eröffnet. Die Heilkraft der Quellen von Bad Brnckenan luisbesondc-re des Wernnrzcr Wassers) bei allen (rrri-ankungen der Nrer-e und des Harnavvaretes. sowie bei vaaumkrankherten, ist huilänglich bckannt^ Die r.-ickc M-nechsluno au SharierMngen, die bequeme Lage der Trankhallen und der Kal' BodeanNalt unmittelbar UN Kurort, die gute Verpflegung und Wolwungsgeeegeichnt m den Kgl. Kurhäusern geben den Kirgisten die Gewahr, das, iTjre Kuren von bestem Erfolg bwlertct sein werden

von 7 Uhr an

Sonntag Konzert

von 4 Uhr an

Für die uns anläßlich unserer mos

S Silbernen Hochzeit

erwiesenen Aufmerksamkeiten hiermit allen unseren herzlichsten Dank.

^ Oberpostschaffner Huber und Frau.

Spezialitäten : Königin-Suppe, Scholle-, iopf-, Gans- oder Hammel­braten, Schokolade-Pudding usw. 3502

Cafe Amend

Samstag und Sonntag

Künstler - Konzert

Spezialität: Maibowle im Glas

Allen Freunden und Bekannten, die uns zu unserer

Goldenen Hochzeit

Aufmerksamkeiten erwiesen, sagen wir hierdurch herzlichen Dank.

August Raabe und Frau.

Gießen, den 5. Mai 1917. 02743

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Hotel Fürstenhof

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Sonntag, den 6. Mai 1917, abends 8 Uhr

IlOKZEKT Lieder- und Rezitations-Abend

unter freundl. Mitwirkung der bekannten Mainzer Künstler Herrn Hein? Ott, Konzertsänger und Rezitator, Fräulein Marie Bär, Konzertsängerin. Herrn Ant. Gundiich, Pianist.

Naheros ist aus der Vortragsfolge in der Vorverkaufsstelle ersichtlich.

KasfcenerüOViuvig 7 Uhr. KassencrUfrnnns 7 Bin,

Eintrittskarten: J Ysrg rk ? n , f in »«w* 1 »»ius««*, Licienpuu: r«s. pi a t s

77-7777---Mk. 1.75, Saalplatz Mk. 1. Galerie 50 Pfg.: an der Abendkasao

Kes. i latz Mk. 2.- Saalplatz Mk. 1.20, Galerie 60 Pfg. ^oenakasse

»ei* lehemhuß wird für wohltätige Zwecke verwendet.

_ C. S> Sirgch iiiger.

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Spielplan vom 5. Mai bis inklusive 7. Mai. \

Komtesse

Filmroman in 5 Akten, in der Hauptrolle die bildschöne Is-SLIUA MOJA, die vor kurzem in dem Film ... Der Tod des Erasmus so großen Beifall gefunden hat. $ Verfaßt und inszeniert von Horst Emscher.

- Herrlich kolorierte Naturaufnahme. 1

Als 2. Sdilager: Schnurzel und die ü-sde 1

Pelzendes Lustspiel in 2 Akten.

SsBfcw-- 3 B » g - Mfgiss Theater w.« c ?i' 1

Programm von Samstag, 5. bi« inkl. »ontag, 7. Hai:

Grandioses Film werk! Grandioses FiSmwerk!

Oer Gespenstsrzuu

Hochmoderne dramatische Aufführung in 6 Akten.

Hi 868 Sensationsdrama aus einem der ersten Exzentric-Klubs versetzt die Zuschauer während der ganzen Aufführung in atemlose Spannung.

Sie hohe Schule!

Zirkusdrama in 2 Akten. 359ga

In der Hauptrolle Harry Liedke vom Berliner Theater.

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