1917 «rt tn oca RüWwmd oet K gt und ihm <n& diesem Antech W Krone zum Ritterkreuz 2. Nasse des Verdienstordens Philipps deo Großmütigen vertiehen.
** Iungwehr. Sonntag, 20. Mai, Arttreten: 12®/ 4 Uhr pünktlich an der Gabelung der Licher-Grünberger Straße. Uebungsrnarsch mit Gefecht und Abkochen.
** Oberyesfischer Kunstverein. Die fetzt noch ausgestellten Sammlungen von MiUY Marb-e-Fries, H. Zernin, Marie Felchner urrd die erst seit einigen Tagen ausgestellte Sammlung von A Wachlnreier sind nur noch morgen Sonntag M sehen. Von Montag an bleibt die Ausstellung wegen Bo-rdeveitungen für die Ausstellung der Münchener Aquarellisten und Düsseldorfer Freien Gruppe einige Tage geschlossen.
** Kriegsunter stü tzung für arbeitslose Ta- ba?arbciter und -Arbeiterinnen. Am 27. April fand im Reichsamt des Innern mit Vertretern der Tubakarbeiterverband.? eine Besprechung über die am 1. Mai eintreten.de weitere Einschränkung der Tabakverarbeitung und deren Rückwirkung auf Die Tabavarbeiten<l-aft statt. Das Reichtum erklärte, das; mg infolge von. Entlassung erwerbslos werdende Tabakarbeiter und Arbeiterinnen die Vorschriften der Kriegsw-ohl^chrtspftege ohne werteres Anwendung stnden. Alle irr Tabak- und Zigarvenfabrikeu von Gießen und Umgegend beschäftigten Arbeiter und Arbeit.- rinnen welche in Zukunft arbeitslos werden, oder solche, welch retzt schon arlxntslos sind, wenden sich um Avsdmft aut bostert an die Bezirksleitung des Deutschen Tabakarber terverbcmdes in Gießen, Schottstr. 10 Part. ^ ^ '
** Eine wertere Erhöhung der Druckiachen- preise ist soeben von dem Hauptvorstand des Deutschen Buchdrucker-Vereins mrd dem Tarifamt der Deutschen Buchdrucker bekanntgegeben worden. Der Aufschlag auf die irr der Friedenszeic berechneten Satz- urrd Druckpreise beträgt nunmehr 50 Prozent. Das zu den Truckarbeiten verwendete Papier nruß entsprechend den um das Doppelte und Dreifach gestiegenen Papierernkaufspreisett berechmet und die BucMnderacbeit unter Berücksrchtigurrg ihrer Mehrkosten in Rechnung gestellt werden Hiernach^ erhöht sich der Preis bei den verschiedenen Drucksachen für den täglichen Bedarf, für Behörden, Vereine und andere Druckauftraggeber je nach dem Anteil, den die Herstellung des Satzes, des Druckes, das Papier usw. cm den fertigen Arbeiten fytfben. Unmittelbarer Anlaß für die neuerlich Erhöhung der Drucksachenpreise, deren Notwendigkeit sich aus der fortdauernden Steigerung der gesamten Herstellungskosten ergibt, war die am 1. Mai ds. Js. in Kraft getretene Erhöhung der den Buchdruckergehilfen im November v. Js. gewährten Teuerungszulagen. Da die Buchdruckereieil mit der Preiserhöhung nur einen annähernden Ausgleich ihrer Mehrkosterl bezwecken und sie auch weiterhin bemüht bileiben luexbeu, trotz des Mangels an Arbeitskräften, der Papierknappheft und aller sonstigen Betriebserschwe»- rimgen ihre .Kundschaft zufrtedenzustellen, erwarten sie, daß ihnen von allen ihren Auftraggebern die unter dem Drucke der gegenwärtigen Verhältnisse erhöhten Preise zugebilligt werden.
** Die große So m me s chla cht, die von heute an im Licht spielhause Bahnhofstraßc vorgcsührt wird, stellt die erste große kmematogvaphisch Urkunde des Weltkrieges dar. HeldenlZafte Operateure deutscher Filmtrupps haben sic auf Befehl der oberstes Heeresleitung an den Brennpunkten der Niesenschlacht, hinter und in der Front ausgenommen. Den Stahlhelm aus dem Kopf und die Kamera in der .Hand sausten sie auf laugen Fahrzeugen der Sturmtruppen auf der Feuerstraße mit hinaus, schwärmten mit vor bis in den ersten Graberl, sahen die Gasangriffe sich wölken, trotzten dem Trommelfeuer, schwangen sich mit im Sturmtrupp über den ersten Gräbenrand, arbeiteten sich von Trichter zn Trichter, durch Wald uud Busch, durch Drahtverhaue, Pfützen und Waldkanäle, mit den Sprengminenlegern, zwischen den rasenden Einschlägen schwerer Gc-- 1 chosfe und berstenden Minen heran bis an die feurige Mauer rmftreS Sperrfeuers, vor dem fliehenden Feinde im Handgranaten-- kämpf zusapt menbrachen. Immer kurbelnd, umflogen von Schlamm, -^reinen rmd Eisen stücken, von Explosionen umbrüllt, strauchelnd, stürzend, wieder ans urrd werter, in den Augen den Glutschern dieses wütenden Feuers, dessen Ranch den Tag verftnstert, dessen' Lohe vre Nächte rodet, bannten sie auf schnurrendem Band das! Blutgesicht der Sommesckstacht, für Deutschland, für die Welt, für fommeitbc Geschlechter und mit ihnen stürmte, sprang, nirgends zu sehen und doch allgegenwärtig, der Regisseur dieses Geschehens: der Tod ... So nur kounte das Lichtbildepos der Sommeschlacht geschaffen Werdern bei dem nichts gestellt oder künstlich hinzugefügt tst. das nur die nackten Tatsachen mit dem unbestechlicltzm Auge der Kamera sieht und das gerade aus seiner Unbestechlichkeit das He l de n- l>afte Ringen unserer braven Feldgrauen im Eisenhagel der feindlichen Geschütze um so unmittelbarer und ergreifender auf uns wirken läßt. Der große Film selbst ist in drei Teile geteilt. In dra-
«tffcher Steigerung führen die BSder immer nLher in das Toben der LtÄacht, bis wir schließlich mitten darin stehen, im Kleinkampf einer Ecke des St. Pierre-Vast-MaldeS, wo wir den ungeheuerlichen Vorbereitungen an tzftanaten- und Minenfeuer und Handgranaten- kampf beiwohnen, die erforderlich sind, ein einziges Blockhaus des Feindes aufzuheben. Das große Finale bildet ein Sturm bei Bouchavesnes, der uns in allen Einzelheiten des mannigfaltigen Zusanimenarbeitens von Artillerie, Pionieren und der todesmutig vorgehenden Infanterie gezeigt wird: ein lebendiger Gefechts- bericht, der rn seiner Anschaulichkeit nicht überboten werdet^ kann, ein überwältigendes Dokument deutschen Heldentums. So leuchten mitten in die Tage nuferer .höchsten Ausspannung für die nahende Entscheiudng die feurigen Lottern dieser Urkunde deutschen Kriegswillens, der für /deutsche Ehre und deutsck>eS Leben fictft gegen einen Feind, der mit den Wilden aller Erdteile uns überfiel, die Neutralen vergewaltigt urrd seine eigenen Siedelungen mrd deren Kirchen in Schutt und Asche legt, deutsche Gefangene mißhandelt und deutsche Offiziere martern und morden ließ. .Hier im Sommesilm ist die Antwort an die Deutschen mrd an die Welt! wie Deutschland seinen Krieg führt: unüberwindlich und schonend — aus gutem Recht und nach dem Völkerrecht. Das ist die Botschaft des deutschen Sommesflms?
Kreis Büdingen.
--- Büdingen, 19. Mai. Gegen die Händler, Ausflügler und „foamfter", die gegenwärtig in Mengen den Kreis durchziehen und durch Angebot von Ucberpreisou Landwirte, Metzger und Geschäftsleute zur Hergabe von Nahrungsmitteln zu bewegen suchen, schreitet nunmehr das Kreisamt mit allen Mitteln ein. Es Iveist besonders darauf hin, daß Kinder, die in den Dörfern sammelten, hier empörenden Unfug verübten und daß viele der gesammelten Nahrungsmittel durch falsche Behandlung verdarben urrd darnit der Allgerneinheit verloren gingen. — Auf den Kartoffeläckern der Stadtgemarkung werden gegenwärtig die Saatkartoffeln in erheblichen Mengen gestohlen. Zur Steuerung dieses Unfugs mußte ein Sicherheitsdienst eingerichtet werden.
Kreis Schotten.
** Hartmanns ha in, 19. Mai. Die hiesige Güterabfertigung ist an das öffentliche Fernsprechnetz angeschlossen worden. Kreis Friedberg.
= Vilbel, 19. Vtai. Dem Dragoner Heinrich Muth von hier wurde neben der Hessischen TapferkeitsmedaiUe auch das Eiserne Kreuz 2. .Kl. verliehen. — In der hiesigen Gemarkung sind mnfangreich? Diebstähle von gepflanzten Kartoffeln fest- gestellt worden. Die Kartvffelbaneru wurden von der Bürgermeisterei verpflichtet, für die Bewachung der Felder selbst Sorge zu tragen, urrd jeden Frevler, bei Meldung eigener Bestrafung, zur Anzeige zu bringen.
Starkenburg und Rheinhessen.
Fe. Aus dem Rhein-Maingebiet, 18. Mai. Die ein- getreteue feuchte Wüterung war der Entwicklung der Roggen-, Weizen- und Kleefelder äußerst förderlich. Der Stand des Weizens ist vor allem gut und berechtigt zu den. besten Hoffnungen, auch der Klee steht qict. Hie und da in den Niederungen war es not- tvendig. die Wintersaaten nmzupflngen. Der Hafer ist schon und regelmäßig aufgegangen und steht schon grün. Die Feldbestellungen find beendet.
Kreis Wetzlar.
Wa. Wetzlar, 19. Mai. Ein Motor Pflug, der erste im Kreise, ist seit einigen Tagen auf dem jetzt von der Buderus- ßchen.Eisenwerke bewirtschafteten Hofgute Attenberg in Tätigkeit. Der Motorpflug, welcher ungefähr das Fünfzehnfache von dein leistet, was mü einem Pferd fertig zu bringen ist, besteht aus einem Benzinmotor und einem Pflugwagen, der mit 4 Scharen arbeitet. Die Verwaltung ijt mü den Leistungen der Maschine dur-äMls zufrieden. Die übrigens in den letzten Tagen der Gegenstand staunender Bewunderung zahlreicher Landwirte aus der Nachbarschaft war, welche den Motorvflug und seine Arbeit mit großem Interesse ansahen.
Hessen-Nassau.
mr. Frankfurt a. M., 19. Mai. In den letzten Tagen sind wieder sämtliche Kartoffelzufnhren für die Stadt ausgeblieben, so daß keine Kartoffeln an die Einwohner verteilt werden können. Als Ersatz gibt es Graupen, von ^welchen ü.ie Stadt noch große Lagerbestände hat. Tie städtische Schweinezucht hat in den letzten Wochen bedenkliche Rücksckpntte gemacht infolge Fehlens Jeglicher Kraftfuttermittel. Fachleute sollen nun eine Besserung dieser mißlichen Verhältnisse herbeizuführen suchen. Auf den Kopf der Bevölkerung werden im Juni 2 Pfund Einmachzucker verteilt werden.
Müllcrsche Badeanstalt.
MÜllersche Badeanstalt. Wasferwärme der Lahn am 19. Mai 15o Reaumur.
Vermischte».
Berlin, 19. Mai. Wie der „L.-A." berichtet, verurteilt« das deutsche Bezirksgericht Warschau den ehemaligen Führer der Bürgermiliz, zuletzt Agenten der Kriminalpolizei, Wilkowski, den Schlosser Marczewskt und den Vorsteher der Kriminalpolizei eines BürgcrmilizkorpS, Wolski, die am 1. Februar den Edelsteinhändler Gelbert überfielen, schwer verletzten und beraubten, zum T 0 de.
Berlin, 19. DLai. Laut „L.-A." sprangen bei einer Bootsfahrt auf einem See in dem bei Stralsund gelegenen Dörfchen Dcvin, als das Boot leck zu werde» begaim, bk Insassen, vier Knaben, im Alter von zehn bis dreizehn Jahren, ins Wasser und ertranken.
* Bozen, 19. Mai. (L.-A.) Gestern entgleiste ein bergab fahrender Zug der Zahnradbahn auf dem Rittuerberg und raste, da die Bremsen nicht mehr wirten konnten, mit unheimlicher Geschwindigkeü berag und stürzte um. Mehrere Personell wurden, verletzt, darunter vier Bahnbeanite. von denen einer ge- storben ist.
Eetzto
Nrrr kurze Sommersitzitng des Reichstags.
Berlin, 18. Mai. Am Mittwoch hat sich der Reichstag bis zum 6. Juli vertagt. Die Sommersitzung, zu der er dann Zusammentritt, dürfte laut „Berliner Tageblatt" nur von sehr kurzer Dauer sein. Es ist wahrscheinlich, daß das Haus nach einigen Tagen bereits wieder bis zum Herbst in Ferien gehen wird.
, r.
Budapest, 18. Mai. Wie der Korve,urmuart des „ABÄag und Az Est" aus Wien lierickpet, zogen fick- die Seegefechte m der Ajdria von der Ottrcmto bis DuraM) hin. Der von camn deutsche» U-Boot versenkte englische Dampfer aehörte der Liverpool-Masse mit 4880 Brnttorigiftectonnen und 376 Köpfen Besatzung. Der Verlust der Österreicher besteht etwia in 10 Micrnn.
Ein amerikanisches FreiwillilMnkorps für Frankreich.
Rotterdam, 18. Mai. Der „Ni«u»ve RotterLanchhe Sjm? raut" berichtet laus London: därch eüver Depesche des „DaAp Telegraph" aus New Bork enthält die „Nerv Bock Times" eirre Botschaft des französischen Generals Petain, worin dieser dcängr. die amerikanischen Freiwilligen nach Fvaukveich zu senden, wo sie von französischen .Offizieren rveiter ausgebüdct wterdeu sollen^ Diese F 1 c ircitli gen-Abte Um 1 gen könnten später auch für die amcr^ kanische Armee dienen. Wetter sagt Petain, daß dem Mangel a n Offizie r e n durch zahlreiche Ausbilduugn abgeholfen werden müsse. Die amerikanische Al-rmeeleittmg solle Offiziere für 100 Divisionen ausbilden. Die Divisionen sollten nach dem franzö- flschen Muster jeweils nur iverttge Tausend Rtauu umfassen. Das Material sollte wls der ameri'kainschcn Armee oder Militz ge-
nommen werden.
Dum-Dum-Gkschosse bei den Etbgländcrn.
Berlin, 18. Mai. Ein von den Deutschen cun 4. Mai bei Bnlleconrt gefangener Oberleutnant der englischen R. W.- Füsiliere, führte in seinem Revolver Dum-Dum-0kschosse bei sich, über deren Entdeckrmg durch die ihic veruehmeuvM deutschen Offiziere er sehr besorgt n»ar. Immer wieder beteuerte er, daß er sie nicht selbst hergestellt, sondern von der Heeresverrr>altung so geliefert bekommen habe.
Gutschkvws Abschied
Chiasso, 18. Mai. Der Petersburger Korren»ndeut des „Eorricre della Sera" zitiert zur Bercur)chaulrchung der verzweifelten Lage iu Jürßland die Abschieds rede des bisherigen Kriegsministers Gutfchkow in einer Versammlung von DAegter- tcn von Arbeitern und Soldaten von der Front: Ich muß euch die ganze Lage sagen, indem ich zu euch sage, wende ich mich au das gairze russische Volk. Es gibt etwas absolut ttnautastbares im Leben eines Staates, das ist das Ansehen und die Berankwortüch- keit der Belstirden. Die Grundsätze, nach denen Rußland den Staat linken will, bestehen nirgends. Sie führen zum Despotismus und zur Revolution. Nur ern Wunder kann RPußland iwch retten. Jchm antwortete Güwdrow: Wir müssen wissen, welchen Jri- halts die geheimen Verträge sind, die Rußland mit den Verbündeten eürgegMigen ist. , . . „ cm-.
Genf, 18. Mai. Herv4 erklärt in teurer „Vuttorre' : Mtt- jukmv mußte gA-en, iveil er von den Sozialisten beschuldigt wurde, von der englischen Ziegierrrng finiurziell gekauft zu sein.
Rücktritt dcs chinesischen Ministrrilnns.
G e n^f, 18. Mni. Rach einer Meldung des „Petit Pari- sien" ist das chinesische Ministerium infolge einer von ihm nicht gebilligten Straßenkundgedung zugunsten der Entente zurückgetreten. _
/!
Cafe Amend
Samstag and Sonntag
Künstler - Konzert
/Spezialität: Maibowle im Glas.
Gießener Konzert-Verein.
iiiMiiiiiifiimiirmiiiiliiiiuliiHiuiimjmiiiliiiiiiiiuMMiiiimiiiiiMminiMimiiiiiini
Siebentes Konzert
Sonntag, den 20. Mai 1917, abends 5 Uhr in der NEUEN AULA
Cembalo- u. Klavier-Abend
Wanda Landowska
Sonnabend und Sonntag:
KONZERT
Programm: Stücke von Bach, Händel, Rameau und Scarlatti für Cembalo, Sonate D-dur von Mozart, Sonate E mo!! von Hayden für Klavier.
im Restaurant, Bier = 0,35 zu AI Pfg-, reine Weiue, gute Küche. Mittag und Abend im Abonnement. 5990
Allgemeiner
Deutscher Zprachverein.
Zweigveresn Gießey.
Dienstag 22.Mai abends 8V,Uhrpü»Mch isi: großen Hörsaal der Univerfität:
Vortrag von Herrn Geh. hosrat Professor
9r. O. Vehaghel:
Humor und Zpieltried in der deutschen Spruche.
_ KSfte sind willkommen. _
Gräserei-Berpachtung.
Donnerstag, den 24. Mai lfd. Js. vormittags 11'/,. Nhr soll in der Gastwirtschaft „Zum Treppchen" bei Ferdinand Kreiling zu Heuchelheim, die GraSnutzung an der Lahn
in den Gemarkungen Gießen und Heuchelheim für das laufende Jahr versteigert werden.
Mainz, den lo. Mai 1917. 3993
Großh. Wafserbauamt Mainz.
Schmidt.
Eintrittskarten: Mk. 3—, 2.—, 1.—u. 50 Pfg. sämtlich numeriert. Studenten karten 75 Pfg., Militär vom Feldwebel abwärts 30Pfg. sind bei Ernst ChalHer, Telephon 671 und abends an der Kasse zu haben. Die Abonnementskarten, welche für das Stadttheater ausgegeben sind, müssen umgetauscht werden. 3774
Ueberschuß für KriegsvvohIfahrtszwecke.
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Ailendors an der Lumda für 1017 Rj. liegt vom Dienstag, den 22. dS. MtS. bis Dienstag, den 29. ds. MtS. eme Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Während dieser Zeit können Einwendungen bet uns mündlich oder schriftlich vorgebracht werden. Bemerkt wird, daß die Erhebung einer Umlage beschloffen ist, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.
Allendorf an der Lumda, den 18. Mai 1917. Großh. Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda.
R e l n.
Diejenigen, welckie an den iliäckilaß des verstorbenen Rentners R. Schnrff, Gictzcn, Forderungen oder ettvas mi zahlen baden, fordert Uiuerzeidmeter aus. die Ansprüche üftv. bis längstens zum 30. Mai l,i>. IS. bei ihm geltend
zu machen. j. SI ä n s c l*
ließen, Ludwigstraße 8. den 18. Mai 1917.
Nährmittel-Ausgabe.
Die bei den Kleinhändlern der Stadt Gießen bestellten Waren tonnen von den Beste!lenl von Dienstag, den 22. Mai 1917 ad gegen Barzahlung und Vorlage der Nährmittelkarte in Empfang genommen werden. Der Bezug kann mir bei bem G^chäft erfolgen, bei dem die Bestellung aufgegeben wurde. Nährmittelkarten ohne die betreffenden Orrittungs- und Bezugsmarken berechtigen nicht zum Bezug: einzelne abgetrennte Ouittungs- und Bezugs- marten sürd wertlos.
Es entfallen:
1. auf Nährmittelkarte k (gelbe Karte)
a) auf Äbschnüt 1: 100gr Supvenfabrikate:
2. auf Nährmittelkarte 6 (rote Karte)
a) auf Abschnitt 1: 375 gr Grieß,
b) ,. „ 2: 3?5 gr Haferflocken in Pa
keten,
c) „ „ 3: 125 gr Graupen:
3. auf Nährmittelkarte L (blaue Karte)
a) auf Abschnttt 2: 250gr Graupen.
b) „ ,. 3: 100gr Haferflocken (lose),
c) „ ,, 4: 125 gr S n p pe n fa b r i ra t e,
d) „ „ 5: 100gr Sago.
Auf den Abschnitt 1 ber Nährmittelkarte C (blaue Karte) kamt wegen der geringelt Menge an Teigwaren nichts ausgegdben iverden, es wird der ?1bschmtt 1 als verfallen >erklärt.
Mit dem 31. Mai d. Zr. verlieren die Marken ihre Gültigteit. Wer die von ihm bestellte Ware bis zu diesem Zeitpunkt nicht bezogen 'hat, verliert den An- sprirck; l^rauf. .
Die Kleinliaitdelsgeschäfte haben die betreffenden Qutt- tungs- und Bezngsmarken abzntrennen und getrennt nach Nuntmern und Farben an das Städtische Lebensnrittel-
abznliefern.
Die itarf) bent 31. Mai ds. Js. nicht a b ge - len Warenmengen sind dem Stüdt. >ensmitt eiamt bis zum 2. Juni 1917 iftlich an z uzeigen. ^ .
Mchtbeackstung dieser Bvrschnft hat den Ausschluß dem Vertrieb der Nährmittel zur Folge, ließen, den 18. Mai 1917. 39608
Bekanntmachung.
Das Merkblatt der Neichsfuttermittelstelle über den Berrehr mit.ttuiermilteln nach üer Bnnder-'ralsoerordnung vom 5. Oktober 11)1(5 labgedruckt im .üretSblatt für den .Kreiß Gießen vom 11. Mai 1917 Nr. 81) bringe ich zur öffentlichen Kenntnis. 39848
Gießen, den 11. Mai 1917.
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