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Nr. 193
Der Sietzexr Lnzel-e,
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für den Kreis Gießen.
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Erster Blatt
16 Z. Jahrgang
Donnerstag, 3. Mai IW
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sämtlich in Gießen.
mpfer vor der
(WTB.) Großes Hauptquartier. 2. Mai. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Kronprinz Ru pp recht.
SOlich von Apern nahm zeittocilig die Fcuertätig- frtt ;u. /
Auf dem Schlachtfelde von Arras scheiterten riormit- tags englische Vorstöße westlich von Lens, bri Monchy und Fontaine. Von Mittag an hat sich der Artilleriekampf wieder gesteigert; er blieb auch nachts stark.
Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.
Heftigen Feuerwellen war Tagcsgrauen folgten gewalt- ssame Erkundungen der Franzosen bei Cerny und an der Aisue. der Feind wurde zurückgeworscn.
Mittags setzte der Femrkarnpf auf der ganzen Front wieder in voller Kraft ein. Nächtliche Unternelrm;mg7n unserer Stoßtrupps nöi'dlül'. der Aisne brachten Gewinn an Gefangenen und Maschinengewehren. Bei Säuberung eines Franzosenuestes nordöstlich von Sillery wursen dem Feinde schwere Verluste zu ge fügt und über 59 Gefangene ein-ehalten.
Erneute Vorstöße der Franzosen nur Chemin des DL- nres-Rücken wurden im Nal;5ampf abgeschlagen.
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Bri den Känrpfen in d-er Champagne am 39. April find Wer 49 9 Gefangene in unserer Hand geblieben; ihre Aussagen ergaben, daß den neu eingesetzten französischen Divisionen die Aufgabe gestellt war. um jeden Preis uns die neuen Stellungen südlich von Nauroy und Moron- lvMers zu entreißen. Dieses Ziel der französischen Führer ist an temer Stelle erreicht worden.
Heeresgruppe Herzog Albrccht.
Die Lage ist unverändert.
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Zn Lrrstkämpfen verlor der Feind gestern 14 Flugzeuge. Lerttnant Wolfs schoß seinen 28. und 29.. Leutnant Schäfer seinen 24. und 25. Gegner ab.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe Vrinz Leopold von Bayern.
In mehreren Abschnitten war die russische Fcuertätigkeit irnd entsprechend die unsere lebhafter als in letzter Zeit.
Heeresgruppe Erzherzog Josef.
Im Grenzgebirge der Moldau griffen nach starkem Feuer mehrere russische Bataillone Misere neuen Stellungen nördlich des Oiloz-Tales an. Sie wurden veslustreich abgewiesen. < /
Heeresgruppe Mackensen.
Keine besonderen Ereignisse.
Mazedonische Front.
Die lebhafte Gefechtstütigkeit im Cernabogcn itrU» auf dem Westufcr des Wardar hält an.
Eines unserer Flnggeuhwader unternahm mit erkanntem guren Erfolg einen Bombenangriff gegen Munitionslager bei Bar an der Cenur.
Der erste Generalauartiernreister Ludendorff.
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Ter Abendbericht.
Berlin, 2. Mai. abends. (WTB. Amtlich.) An den Kampffronten im Westen wechselnd starker Feuerkampf.
Im Osten nichts Besonderes.
Der Mai hat sich innerhalb Deutschlands mit der ho-ff- rmirgs vollen Ruhe jener linden Lüste eingeläutet, von denen der Dichter sagt: „sie schaffen an allen Enden". Wir stellen jetzt mit Genugtuung fest, daß in allen deutschen Städten gearbeitet worden ist; keine Arbeitseinstellungen, keine Unruhen irgendwelcher Art waren zu verzeichnen. Es ist unendlich wichtig, daß wir gerade setzt, in dieser spannungsvollen Zeit ktrrz vor der Entsch-eidnng, geschlossen und stark vor dun Auslande dastehen. Das ist das oberste Gebot des Tages. In diesem Geisteist besonders die lebhafte, vortreffliche Ansprache des Präsidenten Dr. Kämpf aufzunehmerr, nirt der er gestern die Berhcntdlungen des Reichstags eröffnet hat. Wir siicd noch immer, und heute entschiedener als vormals, das einige deutsche Volk, das sich sein Hausreclst wahrt uich sich alle ftemdenEiirmischun.gen in seine innerenVerhält- msse verbittet. Mit lebhafter Bewegung stinrinen wir wohl «lle, ohne Unterschied der Parteien, den gehobenen Schlußsätzen der Kampsschen Idede zu, daß nür in der Heimat sest- l>alten an unerschütterlichem Vertrauen utrd an den Stern des deutschen Vaterlandes glairben, an einen Frieden, der MLs die Ächerheit unseres Vaterlandes verbürgt, und an eine glückliche Entwicklung für jetzt und alle Zeit.
Auch in einem Autrüs der Fortschrittlichen Vovkspmttei ivird „jeder Versuch ausländischer Mächte, sich in die inneren Verhältnisse des Reiches oder eines seiner Bundesstaaten einzwnischen, die Einheit zwischen Fürst und Volk zu stören", „auf das entschiedenste zurückgemiesew'. Der Aufruf wünscht dir bekannten freiheitlichen Ausgestaltungen und stellt fest: „Aus dem ungeheuren Erleben dieses Krieges muß ein verjüngtes, freiheitlich ausgebautes Deutschland von noch erhöhter Lebenskraft hervorgehen." „Feder hat die heilige Pflicht, die heldenhafte Verteidigung des Landes durch Heer und Flotte getreu zu unterstützen, das letzte einzusetzen bis zrrr Errirmung eines ehrenvolteu Friedens, der die Sicherheit urw Entwrcklnngssteiheit dos Vaterlandes verbürgt."
Ein „Deutschland von noch erhöhter Lebenskraft!" Man hat einen Unterschied machen wollen zwischen dem „Deutschland von Weimar" und dem „Deutschland von Sedan", und namentlich die Amerikaner, deren „sittliche" Anmaßungen in den eben erwähnten Kundgebungen zurückgewiesen werden, haben es sich angelegen sein lassen, uns mit solchen Hinweisen und Mahnungen eiuzusangen. Wir bleiben das Volk von Weimar und das Volk von Sedan. Mitten in dem Donner unlder Schlachten ist uns von Knlturinhalt mehr übrig geblieben als Tugendscheinheiligkeit, mit der die „Höflichkeit"^ l l e r unserer Feinde, einschließlich Amerikas, übertüncht ist. Nicht Wut mtb Haß leitet uns, sondern ein fester, hoher Selbsterhaltungswille, der noch immer durch den Wei- marischen Geist rhythmischer Anschauung geadelt ist. Wie jener Wirt zum Goldenen Löwen in Goethes homerischem Gedicht, so begrüßen wir auch heute noch „mit demselben Staunen die Fluten des Rheinftroms": „Immer schien er nrir groß und erhob mir Sinn und Gemüte". Als Weltmenschen, die wir im Existenzkämpfe unseres Volkes sein und bleiben müssen, dürfen wir nach vielen siegreichen Kämpfen auch wieder das Wohlbehagen, den ©onneitfdjimmA des gutgebetteten deutschen .Hausmenschentums uns bewahren: „Seht, so schützt dir Natur, so schützen die wackeren Deutschen, und so schützt uns der Herr; wer wollte töricht verzagen? Müde schon sind die Streiter, und alles deutet aus Frieden." _
Wir fügen heute hinzu, auf einen Frieden nach deutschem Wort, nicht nach fremdem Gebote!
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Fpr Berner „Bund" heißt es über den Weckstet in der französischen Heeresorganisation:
„Es ist wohl möglich, daß die französische Heeresleitung die ungeheuren Verluste des 1b.. 17. und 18. April nur stbtve.r verschmerzen kann und sich bewußt ist, daß diese, aus einer gewissen Verachtung der taktischen. Kampsbediuguttgeu hervorgegangen sind, unter denen die strategische Operation am Ehe min des Dames und ans den Schenkeln der Win kickste llirn g La Ville-aux-Bois— Brimont— Moronvillers gestanden har. General N i v e l l e . der sich als Artillerist bei Mülhausen und als Korpsfülwer und Nrrn.ee- führer in der Champagne und. vor Verdun als hervorragender -raktiker bewährt hat, ist als Lener" der Opr-Nationen vielleicht von i)cr Taktik int Stiche gelassen ivorden. Die Gerüchte, die von eurer Erschütterung seiner Stelluirg als Gencralissimus zu erzählen unssen, lchsen sich auf diese .Zusainmenliänge zuriickführen. sind aber in bezug aus eine endgültige Regelung der Befehls Verhältnisse mit Vorbehalt aufzunehmen. Das fürchterliche Trommelfencr, das jetzt auf den deutschen Gräben liegt, beweist, daß Nioelle trotz aller Kommentare auf Größeres sinnt. VÜcrn ivird sehen, wie imter diesen Umständen die Beristimg Pötains zum techaisckien Berater ^ der Regierung zu erklären ist, nachdem er noch am 16. April die rechte Flügekgrtcppe in der Champagne befehligt und mit dieser im Abschnitt Auberive-Mvronvill-ers Teilerfolge erkämpft lat. Ist Petain als Berater des Zivilkriegsminislers Pain- levs zum eigentlichen Chef der Gesanrtoperativnen ernannt und damit deren Einheit inr Okzident und Orient wieder hergestellt worden, so ist Petain in die Kompetenzen Liautevs eingerückt, doch wird sich sein Verhältnis zu Vainlevö ans der einen und Nivelle und Sarrail auf der anderen^Seite wohl erst im Laufe der nächsten Wochen klären. Jedenfalls sind diese Veränderungen im franzö- sischen Kommando, die schon seit einigen Wochen in der Lust lagen, nicht ohne Bedetrtnng siir die EntwiMmg und zum mindestenl symptomatisch für die gespannte Lage."
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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 2. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart:
O e st l i ch e r Kriegsschauplatz.
Im Raume nördlich der Oitoz-Straße wurde ein Vorstoß russischer Abteilungen restlos abgewiesen. Sonst teilweise lebhaftere Artillerietätigkeit.
Italienischer und s n d ö st l i ch e r K r i e g s s ch a u p l atz.
Die Lage ist unverändert.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs D. Höser, Feldmarschalleutnant. EreignissezurSee.
Am 39. April abends griffen unsere Seeflugzeuge die Hafenanlagen von Valona mit sichtbar gutem Erfolg an und kehrten trotz ftiufcr Gegenwirkung vollzählig zurück.
Flotte nkommando.
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Die Uämpft an der Westfront.
Berlin, 2. Mai. (WTB. dckchvamtlich.) Im Raume von
Arras herrschte gestern nur an einigen Stellen aufflackerrtde örtliche Gesechtstätigkeit. Am frühen Morgen setzte südlich der Searpe bis in die Gegend von Bullecourt erneut starkes Artilleriefeuer ein. Nach listiger Artillerievorbereitung folgten zwei matte englische Ängriffsversn che an der alten An- arifssstelle östlich von Monchy >md bei Fontains, die schon in unserem Sperrfeuer, verlustreich zusammenbrachen. Auch östlich von Loos und westlich von Lens konriten englische Teilangriffe in unserem Maschinengewehr- und Artilleriefener sich nicht ent
wickeln. Die Beute vom 28. und 29. April erhöhte sich unt eine Anzahl Gefangener und 27 Maschinengewehre. Bei klarem Wetter 'herrschte ans der ganzen Arras front sehr lebhafte Flieger- tätigkeit. Der beiderseits starke Artilleriekampf südlich von Arras dauerte den gmtzen Tag über an. Unsere Batterien beobachteten mehrfach eine gute Wirkung gegen die femdlickien Ziele. Die ganze Nacht über herrschte außerordentlich starkes Feuer. Auch nn Raiane von Reims standen die Kampfhanolungen im Zeichen tiefer feindlicher Erschöpfung und gebrochenen Angri'fkgeistes. Im Aisneabschnitt südlich von Cerny scheiterte ein feindlicher Handstreich verlustreich für den Feind. 9tach stärkster Artillerievorbereitung brachen abernialige feindliche Teilangriffe an dieser Stelle zusamtnett. Ebenso tvaren sie bei der Hurtebise Ferme trotz mehrfacher Wiederhvlltng jedesmal vollkommen erfolglos mtd ver
lustreich für den Gegner. Er wurde in dem deutschen Sperrfeuep oder int Nahkampf in den dichtgefüllten. Gräben nnrkungsvvll von unseren Feuerwirbekn gefaßt.
In der Gegend südlich von E r a o n n e, zwischen Cramme und Aisne, wo schon gattze Tankgeschwader vernichtet wurden, erkannten wir eine Anzahl Pattzerwagen utrd nahmen sie mit gutem Erfolg unter Feuer. Unsere zahlreichen Erkundungsvorstüße in dem dortigen Abschnitt waren von Erfolg g^rönt. Unsere Spähertrupps brachten zahlreiche <^>esangene, darttnter auch Offiziere, eine Änzah. Maschinengewehre und andere Beute zurück. Nachmittags und abends schwoll das feindliche Feuer bedeutend an.
Auf dem Chanipagneflügel vermochte sich der Franzose nach der schweren Niederlage am 30. April bei den Hohen nördlich von ^Prosnes nicht zu neuen Angriffen zu entschließen. Während das Feuer am Vormittag vorübergehend ermattete, schrvvll es gegen Abend und nachts zn großer Hcsftgkeit an. Die Franzoseit sammelten gegen Abend an verschiedenett Abschnitten Sturmkolonnen in den Gräben, die durch unser Bertrich tu ngss euer nicdergehalteü und dezimiert wurden. — Die Meldung des Eiffelturms, daß die rz-ranzojett am 30. April bis att die Sttaße Naurcy—Norsvillers, ^twv 1 Kilometer nördlich des Hochberges vorgedrungen seien, ist durch die Ereignisse überholt. Sie gelangten vorübergehend bis dorthin, wurden aber durch den tinmittelbar einsetzenden deutschen Gegenstoß sofort unter blutigen Verlusten zurückgeworfen.
Tie schwarzen Franzosen.
Berlin, 2. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Die schwarzen Franzosen, die bei der Msneofsensive die Hauptblut-i a r b e i t leisten solltett, hatten durch die kalte Witterung der letzten^ Zeit erheblich gelitteit, und an Kampf wert ein gebüßt. Gefangene vom zweiten Kolonialkorps sagen aus, daß die sonst so gerühmte Stoßkraft der Settegalesett nicht zur vollen Entfaltung gekommen ist, obgleich sie sehr schneidig yngriffen. Die Senegalbataillons würben zwar erst kurz vor dem Angriff ans Südsrank- reich an die Front überführt. Trotzdem hatte eine etnzige Kompagnie dreißig Mann Abgang tvegeit erfrorener Füße. Auch die Gefangenen des ersten Kolouialkorps bestätigen, daß die Senegalneger schwere Einbußen infolge erfrorener Füße und Erkältungs- krankheitett hatten. Gefangene votn 22. Kolorital-Regiment aus der Aisneschlacht bestätigen die schon mehrfach verbreitete Tatsache. daß die Eingeborenen Mgeriens sich nrit Waffengewalt der Einstellung in das französische Heer widersetzten. Einer der Gegangenen. ein Weißer ans Algier, der ine iJanuar auf Urlaub in Algier war, erzählt, daß die Mohamedcmer während seines Aufent- balteS in Konstatrtine und Puttca einen regelrechten Schützen- grabenkrieg führten und sich beiderseits nrit Hatüigranatru. und! Gewehren dagegen wehrten, in die stanzöstscbe Armee etngestrW zu iverden. Der Gefangene sah zahlreiche Tote.
Französische Berichte
vom 1. Mai, 2 Uhr nachmittags: Südlich der Oise wiesen wir einett deutschen Angrifssversuch gegen einen innerer kleinen Postnr in der Gegetid von Barasis ab. Am Chemin des Dames ziemlich l-eftiger Artilleriekantpf im Abschnitte von Troyon-Hurtebise. Battouillentresfeit östlich von Hurtebise. Eine deutsche Erkun- d-ungsabttilung, welche versuchte, sich unseren Linien zn nähern, wurde von unserem Feuer abgewiesem In der Champagne war die Nacht verhälttnsmäßig ruhig in den Angriffsabschnitten. Unsere Truppen richteten sich in den eroberten Stellungen ein. Die Zahl 1er von uns im Lause der gestrigett Operationen gemachten Gesangenett übersteigt nach der gegenwärtigen Zählung 400.
Nichts zu melden auf dem Rest der Front.
11 Uhr abends: Ziemlich lebhafte Artillcrieaktionen am Che» min des Dames, so vor Hurtebise, Craonne und auch in der Gegend von Courcy. In der Champagne war der Artilleriekampf heftig südlich von Moronvilliers. In dieser Gegend unternahmen die Feinde zwei starke Gegenangriffe auf die von uns gestern nord- Nrestlich des Dtont Haut eroberten Stellungetr. Unser Sperrfeuer und Maschinengewehrfeuer brach zweimal die Angriffswellen und fügte dem Feinde schtvere Verluste zu. An Gefangenen wurden in den Kämpfen vom 30. April 520 von uns unverwundet ein gebracht. Wir haben auch 5 Geschütze erbeutet. Zeitweilig aus-« setzendes Geschützseuer'auf der übrigen Front.
In der Zeit vom 24. bis 30. April hat Unterleutnant Deforme seinen 21. feindlichen Apparat abgeschvssen. Adjutant Maden seinen 9. Llpparat, Adjutant Lufberh vom Geschwader Lasayettt seinen 9. deutschen dtpparat.
F" anzösischer OrientberichL
vom 30. April: Ein neuer und starker Gegenangriff der Bulgaren Mts die kürzlich von den brittschen Truppen eroberten! Stellungen beim Doiran-See wurde mit starken Verlusten für deit Feind abgewiesen. Gegen die Höhe 1050 im Ccrnabogen wurde ein feindlicher Handgranatettangriff durch unsere Arttllerieaktivn auf« gehalten, die auf der gmtzen Front sehr lebhaft war.
Englische Berichte
vom 1. Mai: Kein wichtiges Ereignis zu melden außer eitlem erfolgreichen Handstreich, der uns erlaubte, eine gewisse Anzahl Gefangener m der letzten Nacht nördlich von Vpertt ztt machen.
Abends 9,20 Uhr: Im April 1917 haben wir im Verlaus unserer Ofsensivoperationen 19 343 Gefangene cittgebracht. darunter 393 Offiziere. Fm gleickien Zeitraum haben wir 25 7 Geschütze und Haubrtzen erbeutet, darunter 98 schwere Geschütze und Haubitzen, 227 Grabenmörser und 470 Maschinengewehre. Zahlreiche Geschütze, Haubitzen, Grabenmörser und Maschinengewehre wurden außerdem durch unsere AEllerie zerstört.
Das Fluipvesen war gestern und heute nacht sehr tätig. Im Verlaute zahlreicher Lustkampfe haben unsere Flieger acht deutsche Flugzeuge abgeschossen, vvtt betten zwei in unseren Linien nirwer- ginctett: neun andere wurden gezwungen, beschädigt zu landen. Ein weiteres feindliches Flugzeug wurde durch unsere Abwehrgeschütze abgeschvssen. Neun der unsrigen sind nicht zurückgekehrt
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Der bulgarische Bericht.
Sofia, 2. Mai. (WTB. Nckchtattttlichck Generakstabsberrcht vom 1. Mai. Mazedo nischeFro nt: Im Cerna-Boaen und aus dem rechten Wardar-User lebhaftes Arrilleriescuer. ?1uf dem übrigen Teile der Front vereinzeltes Artilleriefener. Zrvei feindliche Flugzeuge wurden im Eerna-Bogen und in der Gegend de, Mogle na durch unser Feuer herunter geschossen.
Rumänische Front: Rul-e.
Der türkische Bericht.
Konftantinopel^ 1, Mai. (WTB.) Amtlicher Heeres bericht vom 1. Dtai.


