Ausgabe 
10.4.1917 Zweites Blatt
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Kr. 8Z

Swetter Blatt

Lilchcint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

Beilagen:Gtetzenrr Zamffienblatter- und rtteisvlatt für den Nreir Sietzen".

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f 67 . Jahrgang

General-Anzeiger für Gberhefjen

Dienstag, P. April W

Zwillingsrunddruck und Verlag: Brühl'jche UniversitätS-Buch-ri.Stnndreckerei.

R. Lang e, Gießen.

§chriftleitung, GeschäftssteSe und Druckerei:

Schulslraße?. Geschäßsstelle u. Verlag: bl,

Schriftleinmg: 112.

Anschriftfur TrehtmichrichtenrAnzeigerGie^en.

der Brot- und Fleifchrationen.

. Köhler hat in der Zweiten Kammer folgenden eiligen Antrag gestellt: !

Das KriegsernÄhrnngsamt war in Rückstcht auf die Ergebnisse der letzten Getreideaufnahmen. genötigt, die Brotrationen herabz-w- setzen. Zugleich hat aber das Kriegsernährungsamt angeordnet, daß die Fleischrationen für die Bevölkerirng zu erhöhen seien, und daß die Verminderung der Brotrationen erst in Wirksamkeit gesetzt werden könnte, wenn die erhöhten Fleischratwnen sichergeftellt seien. Großh. Ministerium des Inner:: hat nunmehr angeordnet, daß die Brotrationen bis Aum 16. April ds. Js. herabgesetzt werden müßten, ohnedaßwcge n dar Erhühungder Fleischrationen bisjetzt dienötigenSicherheiten im Großherzog- tnm Hessen vorhanden sind. Das scheint nicht angängig und nicht Massig. Ich beantrage daher:

Großh. Minifterülm zu ersuche::, die Herabsetzung der Brot­rationen im Groß Herzogtum Hessen erst Eintreten zu lassen, wenn die Erhöhung der Fleischrationen sichergeftellt ist, bis dahin aber von allen weiteren Maßnahmen auf Herabsetzung der Brotratio­nen Abstand m nehmen.

Die geprüften FinnnzamtStzehilfen.

Die Abaeorbrreten Grünewald, Urstadt und Singer stellten, in der Zweiten Kammer folgenden dring­lichen Antrag:

Tie gcwrüsten Finanzanvtsgehilfen lAmoärter für die Bureau Vorsteher sterben bei den hessischen Fiimnzämtern) beziehen bis da hinSchreibgehilfen-Bergütlmg". Während in dem Naäiitrags- kapitel 1.16b des Voranschlags für 1917 alle arideren gleichstehenden StaatÄ^ienstanwärter aufgebessert sind, fehlen die geprüften Fi­nanzamtsgehilfen ganz und gar. Daß sie von der Negierung als StaatsdienstaMoärter anerkannt sind, geht daraus hervor, daß sie. Nie alle anderen Anwärter, von der Abgabe der Invaliden- und Angestellten versichermrgs-Beiträae befreit sind. Durch diese un- gleicl)mäßige Behänd ding der Anwärter für eine Beamten Nasse romnck es nun vor, daß z. B. ein geprüfter Finanzamtsgehilse im 35. Lebensjahr, welcher bereits seit 20 Jahren im Finanz amts- dienft tätig ist und vor neun Jahren die Prüfung bestanden hat, eineSchreibgehilftn-Bergütung" von 1550 Mark zuzüglich einer Prüfungszulage von 100 Mark pro Jahr erhält, wogegen ihm als Swatsdienstanwärter eine solche von 1500 bis 2500 Mar? zu stehen würde. ES wird daher der dringliche Antrag gestellt:

^Tie geprüften Finanzamtsgehilfen in dem Antragskapitel 116b unter Ziffer 3 in den Voranschlag 1917 ernzuskcklen." Aenderung des Hundrfteuergesetzes.

Abg. Leun hat in der Zweiten Kammer beantragt, die Kammer wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen, alsbald einen Gesetzentwurf varzulegen, wonach Hunde, für welche dis Steuer nicht restlos beigetrieben werden kann, eingezogen und beseitigt werden müssen.

Jahresversammlung der Preisprüfungsstelle für die Provinz Gberheffen.

Am 29. März fand im .Handelskammergebäude zu G ießen die zweite Jahresversammlung der Preisprüfungsstelle für die Provinz Oberheffen unter Vorsitz des Herrn ProvmzialdireÜov Geheimervt Dr. Ilsiuger statt. Gcheünerat Dr. Usinger begrüßte die erschienenen Mitglieder und als Gast den Präsidenten der Gwßherzoglrchen Handelskammer Gießen, Herrn Geh. Kom­merzienrat Heichelheim, dem er den Dank der Preisprüfungs­stelle für die gastliche Aufnahme der Preisprüfungsstelle in den Räumen der Großherzoglichen Handelskammer aussprach. Seitens der stellvertretenden Vorsitzenden Professor Dr. Kleberger in Gießen und Regierungsassessor Waller in Fricdberg wurde der Geschäftsbericht über die Tätigkeit der Prvvinz-Preisstelle im Jahre 1916 erstattet. PrivaQozent Dr. Briefs, Mitarbefter des Kriegsernährungsamts Berlin, hielt einen kurzen interessantes Bortrag über Aufgaben und Zuständigkeit der Preisprüfungsstellen, der im Jahresbericht als Beilage erscheinen wird.

Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes zu entnehmen, was von allgenreinenl Interesse für die Oefftnllichkert ist: Im Jahre 1916 Nmrden 83 besondere Sitzungen der einzelnen Ausschüsse abgehalten und etwa 450 Beschlüsse gefaßt. Davon sind etwa 400 Beschlüsse an die Großherzoglichen Kreisämter und an die damalige Reichs­preisstelle und das jetzige Kriegsern ährungsamt in Berlin ab ge­gangen.

Für die Verwaltungsbehörden und die Grvßherzogliche Staats- cmrvaltschaft der Provinz wurden jm Berichtsjahre über 340 Gut- acksten abgegeben.

Aus der Tätigkeit der einzelnen Unterausschüsse ist folgendes hervorzuhebeu: Die Preisprüfungsstelle besaßh sich mit der Festsetzung von Richtpreise:! und Vorschlägen von Höchst­preisen für alle Marktware:!, insbesondere von Obst und Gemüse, und mit grundlegenden Vorschlägen über die Konzessioniernng des Obst- und Gemüsehandels, die auch in der ganzen Provinz durch­geführt tvurden; ferner mit der Preisgestaltung für Milch Butter, Käse und Eier, und veranlagte auch auf diesem Gebiete die Kon- zessionierung des Aufkaufs und Handels mit diesen Lebensmitteln in der Provinz. Die Regelung der Kartoffelpreise und des Verkehrs mit Kartoffeln und Hackfrüchten, Getreide, Mehl und Brot sowie Hülsenfrüchten und Sämereien waren Gegenstand eingehender Ver­handlungen. Auf diese:! Gebieten wurden wichtige Beschlüsse gefaßt und größere Gutachten aus gearbeitet, die alsdann praktische Ver­wendung durch die Kornmunalverbände der Provinz gesunden haben. Die Verdienstverhältnisse des Bäckergewerbes und des Zwischenhandels mit den genannten landwirtschaftlichen Erzeug­nissen wurden genau geprüft.

Auf dem Gebiete des Viehhandels hatte die Preisprü- fungsstellc vor Errichtung des Viehhandels Verbandes grund­legende Arbeiten zu leisten. Sie hat insbesondere mich die Konzessio- nierung des Viehhandels empfohlen, um eine hinreichende Ueber- wachnng des Handels mit Schlachtvieh zu erzielen. Sie hat sich wiederholt mit den Verdienstverhältnissen des Zwischenhandels und mit der Preisfestsetzung für Groß- und Kleinvieh aller Art befassen müssen. Besonderes Augenmerk richtete die Preisprüfnngs- stelle aus die Feststellung der Verdienftverhältnisse des Metzger- aewerbes und befaßte sich in verschiedenen großen Sitzungen mit der Festsetzung der Fleisch- und Wurstpreise. Ebenso hmrbcn die Preise für Wild und Geflügel wiedeckholt festgesetzt. Die Vornahme von Probeschlachtungen nmrde bereits im Jahre 1916 in Aussicht ge­nommen ..und ist inzwischen dnrchgefüyrt. Ebenso wurden Preis­vorschläge ftir de:! Verdienst von See-, Fluß- und Teichfischen gemacht.

Eine umfangreiche Tätigkeit entfaltete die PreiSprüftrngs- stelle auf dem Gebiete der Ueberwachung des HL !dels mit Kolonial- ui'd Materialwaren aller Art. Durch Vc.ordmmK vom 1. Mai 1916 führte die PreisprüsunHsstelle auf Grund des § 5Zser Bun­des rats Verordnung vom 25. September 1815 über die Errichtung von Prcisprüsungsstellen den Zlvang zum Preisaushang für den Ladenverkauf von Lebensmitteln der genannten Art m der ganzen Provinz Oberhessen ein. Die Preisbildung und PreissestieMmg der verschiedensten Kolonialwaren und Materialwaren, sowie von deren Ersatzmitteln wurden eingehend beraten,> es wurden wichtige BesäMse daniber gefaßt. InSbajvnderc beschäftigte sich der

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zuständige Ausschuß mit der Regelimg des Verkehrs mit Salatöl­ersatzmitteln, Petroleumersatznrftteln und Seifenersatzmitteln, sowie den Maßnahmen zur Ueberwachurig des Ersatzuiittelstf^indels auf denr Lebensmitbelnmrkt. Tie Anmeldepflicht aller dieser Ersatzmittel wurde seitens der Preisprüfungsstelle gefordert. Sehr eingehend beschäftigte sich auch der Ausschuß mit den Preisen für Zucker und dem Verkehr mit Zucker, ebenso mit der Preisbildimg ftir Kunsthonig, kondensierte Milch, Kaffee, Getvürze, sowie von verschiedenen Gegarständen des täglichen Bedarfs, wie Bind­faden. Zündhölzer und der verschiedenen Waschmittel. Ueber die Bekämpfung des Wuchers mit Gegenständen der Kolvnialwaren- branche wurden mehrfach Eingaben cm das Kriegsernährungsamt gerichtet.

, Tie Pvcisbildung von Leder- und Schuhwaren, sowie deren Ersatzmftteln, ferner von Tabak und Zigarren, für veren Verkauf besondere Richtlinien und Teuerungszuschläge festgesetzt wurden hcwen eingehende Bcrvtmrgen erfordert. Tie VerhÄtnisse im- runysgewerbe wurden geprüft: hier wurden Riäftpreise für Bier ermittelt und festgesetzt. Für die Preisbildung für Heizstofse (Kohlen^ und Holz) und Beleuchtimgsstvffe (Petroleum) wurden Itichtlinien heraus gegeben. Ein Ausschuß für Kurz-, Wall-, Weiß­waren und Wäschemckikel wurde neu errichtet.

Alles in allem wurde die regste Mitarbeit aller Sachver­ständigen aufgcbotcn, und in unablässiger Tätigkeit wurden die in Aussicht genommenen Ziele auch zum großen Teile erreicht. Selbst- verftändlnh waren nvancherlei Widerstände und Schwierigkeiten w übeNvinden, indessen hat die zielbewußte und straffe Leitung »er oberhessischen Organisation sich immer mehr durchzusetzen ver­standen und auch über den engeren Wirkungskreis hinaus manche nützliche und zuweilen auch befolgte Anregung an die höheren Regierungsstellen weitergegeben.

7kn» Stavt utt& Land.

©it&en, 10. April 1917,

, *n rechte Weg znm Friede«.

Land und Stadt, auf! zeichnet Euch ein!

Darf auch nicht einer mehr ferne sein!

Einer für alle, und alle für einen,

Ta darf keine Gabe zu winzig erscheinen

Stadt und Land, was jeder vermag,

t eder sein Teil an dem großen Schlag!

eichnet, zeichnet! So werden wir's schaffen!

So helft Ihr den Brüdern, so schärft Ihr die Waffen.

So baut Ihr die Boote uns unter der See,

Die Zeppeline in luftiger Höh',

Zeichnet! Daß keiner heut draußen mehr sei,

Männer und Frauen, kommt alle herbei!

Ir mrhr, je besser.

Je schärfer das Messer.

Je voller der Sieg,

Je rascher zu Ende der mordende Krieg!

Ablieferung von Speck an- Hausschlachtungen.

Sowohl in der Presse als auch gelegentlich der land- täTrdischeu Verhandlungen sind, so schreibt die amtliche Darmst. Ztg.", Beschwerden darüber erhoben worden, daß der Speck, der ans Hausschlachtungen auf G'rnnd der Ver­ordnung vom 11. Dezember 1916 abzuliefern ist, den ver­brauchenden Arbeitern zu nngewühnlich hohen Preisen ver­kauft würde und dieser Speck vielfach nicht in die Hände komme, für die er bestimmt sei. Beide Behauptungen sind unrichtig. Wenn tatsächlich Spvck in ein^etneu Städten und industriellen Betrieben zu außerorderrtlich hohen Preisen verkauft worden sein solkte, fo kann es sich entweder nur um olchen Speck handeln, der auf unzulässigen! Wege, durch Schmuggel oder Schleichhandel erworben und zu den hier­durch bedingten hohen Preisen den Industriearbeitern ver­kauft wurde, oder um solchen Speck, der von HmrsschLach- tenden aus den ihnen überlassenen Vorräten direkt ver­kauft wurde. Für den Speck, der auf Gmrnd der genannten BewrdnurA im Großherzogtum angesanrmell wird, wer­den die ^wyabepveise durch die zuständigen Stellen fest­gesetzt, und es wird scharf kvntwUtert, daß sie nicht über­schritten werden. Naturgemäß sind die festgesetzten Abgabe­preise etwas hoher als die Preise, die den Ablieferungs­pflichtigen gezahlt werden, da die durch die Abnahme, den Transport, den Schwund usw. entstehenden Unkosten hinzu- gevechnet werden müssen. ®§ handelt sich hierbei aber stets nur um geringe PveiserHöhungen. Ein Gewinn soll und wird bei der Abgabe des SperW nicht gemacht werden. Der Speck ist für die Arbeiter in der Kriegsindustrie und für Massenfpeisuugen bestimmt. D« Stellen, denen die Ver­teilung obliegt, sind angewiesen, darüber zu wachen, daß keinerlei UnnVellnüßigkeiten vorkonnnen und die Verteilung in gleichmäßiger, sachgeinäßer und einwandfreier Meise erfolgt.

Wenn welker in der Bevölkerung die Auffassung ver­breitet wird, ein dringendes BedürfnÜ^ für die Ablieferung des Specks scheine nicht zu bestehen, weil er vierfach noch in den Gemeinden oder bei den Lieferunaspflichtrgen lagere und den Verbrauchern ncxh nicht zugeführt sei, so ist dies auch ein Irrtum. Aller Speck, der noch bei den einzelnen LieferuTHgsPslichtigen und in den Gerneinden lagert, wird erfaßt werden und wird notwendig sein, um dem Mangel an Jett, der gerade in den Kveijen der Arbetterjchast die

rn der Rüstungsindustrie tätig sind und au deren körperliche Leistungsfähigkeit besondere Anforderungen gestellt iverden, besonders hart empfunden wird, einigermaßen abzuhelfen. Die schwerste Zeit steht noch bevor. Für sie eine Reserve au Speck anzusammeln, war die Absicht der Verordnung, die die Zwaugsablieferuug von Speck vorschrieb. In dieser Zeit wird der Speck auch für Masseuspeisungen dringendst be­nötigt werden. Es kommt deshalb zunächst nur der Speck zur Verteilung, der sich tveniger gut hält, während der haltbare Speck zunächst aufgespeichert und namentlich in den Monaten Mai und Juni seiner Bestimmung zugeführt murb.

Die Kreisämter und Bürgermeistereien srnd angewiesen, unter Zuziehung von Sachverständigen für eine sachgemäße Aufbewahrung des Specks, die unter alten Umstanden das Verderben dieser kostbaren Ware verhütet, Sorge zu tragen. Die Abgabe von Speck wird nur im Großherzogtum erfolgen. Es ist also auch die Befürchtung, der im Groß- herzogtum gesammelte Speck werde Angehörigen anderer Bundesstaaten, die einen Ltblieferungszwang nicht einge- führt haben, zugute kommen, hinfällig. Was von dem zwangsweise abgelieferten Speck gilt, gitt in gleicher Weise auch von dem Speck, der zur 5)indenbUvgspeude gegeben wird, und von den anderen Maren, die ihr zufließen.

Von dem patriotischen Sinn der Bevölkerung, tvelche die großen Vorteile der Selbstversorgung mit Flersch genießt, wird erwartet, daß sie gerne und willig ihr Scherflein bei­trägt zum Durchhalten in dieser Zeit der Not, der- großen, die je unserem Vaterlande beschieden war.

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** Aus dem Stadttheaterbureau. NochnraA ^ fei ausdrücklich auf die morgige Vorstellung hinaewiestur, die die neue OperetteDer Soldat der Swortc" tum Leo Ascher und den Propaganda-Einakter für die Krirgsanleihe Gezeichnet bringt. Bekanntlich wird der Ge^mterlo§ der im ganzen Reiche am 12. April stattftndendeu Vorstel­lungen zuzüglich der Dagesgagen aller Bühneuangehörigen i die für diesen Dag jauf ihr Eintvinmeu verzichtet habem >, in Kriegsanleihe angelegt und flir einen krregswvhltätigen Zweck verwaltet. Die Bühnenleitmm ist überzeugt, daß unsere theaterfreudige Einwohnerschaft denNational- tag der deutschen Bühnen zum Besten der 6. Kriegsanleihe aufs tatkräftigste unterstützen wird und daß Gießen in der Liste der erzielten Beträge vor mancher größeren Stadt erscheint.

Landkreis Gießen.

e. Bellersheim, 6. April. Unter gleichZoftiger Vdsör- derung zum Unteroffizier erhielt Schulverwalter Wilhelm Mühl das Eiserne Kreuz 2. Klasse.

** Großen-Buseck, 8. April. Denr Pionier Christoph Stephan IX., welck^er von Anfang des Krieges im Felde steht, wurde dre Tapferkeitsmedaille üiberreicki-t. Er ist der Sohn des Schneidermeisters Christoph Stephan VII.

7 ^u-. Göbelnrod, 10. April. Aus hiesiger Genreirrdewurde durch fteamMge Smnmlnng für ärinere Fänrilieu der Stadt Gicßm st'l Hauptlehrer Knauß abgeliefert: 52 Eier, 19 Pfund Rdchl,

7 Pfund 300 Gramm Dörrobst, 7 Pfund geschälte Gerste, 1'/« Psund Gr!, 1 Pfund Haserflockcn, 350 GrMNNl Wurst, 1 Topf Homg.

Kreis Büdingen.

uW . * Büdingen 7 April. Das Eiserne .Kreuz echieü Unter- pffizrer Karl Gobel, dre Hessische Tapferkeitsmedaillc der Land- sturmmann Karl Klipper.

x Echzell, 7 April. Zur sechsten Kriegsanleihe zeich­neten dre Schüler lnesrger vier Schickklassen 4470 Mk. Bei der werten wrren es 7877 Mk., bei der ftnften 9713 Mk, so daß in hreflger Gemernde sck-on im gmizen 22 060 Mk. dnrck) die Schüler aufgebracht tvurden.

4t Ober-Widders he im, 7. Mril. Das Hessische Kriegs- ehrenzerche:! erhreltderEisenbahnhilfsschaffner Lnd,v. Lehmann.

Kreis Schotten.

S^vtten . 6 . April. Die iHefsische Tapferkeitsmedaille erymt Karl Schröder.

r-1 Ae Hessische TÄftfEismchxnllr

erlMckt Karl Schröder

Burkhards, 7, April. Hier hielt Lehrer Karl Link- Rucnngshknn vor zahlreickren Zuhörern einen Dorckrag über ^Deutschlands Kraft und Stärke in der Heimat." lieber dasselbe Mrrrverrvalter Högy von hier in den Nachbar­orten Kaulstos intb Sichenhausen.

Kreis Friedberg.

r ff- Bad-Nauheim, 8. April. Herrn Prof. Tr. Strecker die tnefcit Freunde, die er sich in zwölfjähriger Wirksam- ^ Bedauern über seinen FoAgang lebhaft znur Nachdem der Wandervogel vor dem .vanse des Scher- derwen anr BovaHmd ein stimmungsvolles Ständchnr dargebracht - Bros. Strecker auf besondere Einladung noch eimnal

Anschluß mr die nach alter Sitte auf dein Jol^imislvl'g statt- smdende. Osterandacht. Ein überaus zahlreiches Publikum frrtte fidJ eurgefunden. Der Redner lenkte die Gedanken von der schönen engeren auf die ganze uvite dncksclne Heimat und malmte im An­schluß an den Ostererlaß des Kaisers zu unernn'chlickLv treuer Mil - üchert am Schl-ckssal dieser Heirnat. Kräftig ftmui danach fad Deutschüand, DeutsMand über alles" in die s-:migr hinaus. Jur släunen des Bildungsvereins sprach Stadtvermtzmter Muwer Tank und gute Wünsche aus. Der neue Pvsairnembor nab der VevLnstaltung durch seine wusivaköchei! Bereich' erhöhte