Ausgabe 
28.4.1917 Erstes Blatt
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M ttoaa. <Sntfi^nnw «r^n-erLchnr Wmgen von Nah- r«ng»nntte1n in gleichem Höhe zu belassen sind wie für Angehörige ihrer eigenen Familie.

'Der Proustische Staats komm issar für DolVermöhrung hat im MnveriTedvV-n mit dem Präsidenten des KriegSsrnähnmgÄmtes Bestmrmu'ngon mlaflen, die die Frage der Ernährung heraus d«-? Land geschickten Stadtkinder regeln. Nach diesen Bestnn.nmngen werden den Landwirten ausreichende Mengen an Lebensnntteln ;nr kräftigen Ernährung der Stadtkinder gelassen wecken. so da« die Eltern der Stadtkinder die ntlnrre GAvißlxit l><rben können, dass, es ihren Kindern an der so dringend notw'n- drgen krälLigen Ernährung nicht fehlen wird. Von den Bestim^- rchm^n ieüm /sollende als besonders wichtig erwähnt: Sofern

Krnder Lvi Selbstversorgern Aufnahme finden, was m der Fall sein wird, sind sie als zu deren .Haushalt

gehörig anzusehcn hmd nach den für Selbstversorger geltenden

Weisung genügt der Nachroeis, hast der Landwirt sich verpflic^M liat. LtadtckrnOer in seinem Hausl-alt anfxunehmen. Ter Fleisch- bedarf in aus dem, dem Selbstversorger ans Haus- schl-achtungen zur Verfügung stehenden Fleisch zu decken. Nötigenfalls rann die Erlaubnis weiteren Hcrus-

schlachtungeir erteilt werden. Die Kinder sind vor üjrtnt Fortgang mtfe. Land rechtzeitig abzrrmelden ruck ilfnen die Le be n s m i t t el­karten ahzuneljmrii. Hierüber nruß eine Bescheinigung erteilt werden, die bei der Anmeldung in dem Lmrdcmfenthccktsort vor- zulcgeu ist. Die Landwirte erhcckten für die Kinder, soweit sie nicht aus Selbstversorgervorräten zu versorgen sind, Lebens- nrittelkartcn, wie sie am Landaufeirthaltsort üblich sind. Bis Z-u m 1. Min sollen die Kinder abgebeitden und die Kinder aus­nehmenden Konnmrnalverbände an die hierfür eingesetzte zentrale Berrechnüngsstelle, das Landes zuckeramt, Berlin, die vorläufige, bis zum 1. Juni die endgültige Zahl der Kinder rnelden. Die Be- stünrrrungen finden n ur A nwendung auf di eLebensnrittelvrr- sorgrmg solcher Kinder, welche von Kommunalverbanden, Behörden, kirchlichen und Pfarrgemei ndcn, ge­meinnützigen Vereinen u.dgl., in größerer Anzahl planmäßig aus dem Lande im tcrgebracht werden. Sie sollen eine den gegenwärtigen Verhältnissen entsprechende aus­kömmliche Versorgung dieser .Kinder auf dem Lande sicher stellen und haben der? Charakter von Vorzugsbestimmungen gegenüber den allgemeinen Grundsätzen für die Bm'orgung ortsfremder Personen. Sic sind demgemäß auch mit besonderem Wohlwollen anzuwenden. Auch ist jede unnötige Behelligung der Quartierwirte van Kindern durchaus zu vermeiden. Die Versorgung von Kindern, die außer - halb einer festen Organisation auf rein privatem Wege vorübergeliend auf das Land gebracht werden, z. B. zu Ver­wandten. hat sich lediglich nach den allgemeinen Grimdsätzen zu richten.

*

** Amtliche .Personal Nachrichten. In den Ruhe­stand versetzt nmrde am 31. März bei* Lelwer dldani Mes s i n g e r zu Wonirs aus sein Nachsuchen unter Änerkennnng seiner lang- lährigen treuen Tienste mit Wirkung vom 16. Avril 1917 an. Gleichzeitig wird ihm das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienst­ordens Philipps des Großmütigen zu verleihen. Ter Gvostherzvg Ijnt am 23. 9ürnl bent Bvrsstvndcm des Vorstands der Zcntral- gciwssenschaft der Hessischen Landwirtschaftlichen Konsumvereine Direktor Ludwig Strecker zur Darmstadt den Charakter als Oekonomievat erteilt. ,

** Jungwehr Scmlstag, 28. April. Antreten: 81/4 Uhr an der Universitätsbibliothek (Keplerstraße).

** Hessische Go ld Woche. Der Finanzaus­schuß der Zweiten Kammer der Hessischen Land- stände, Dr. Osann, Brauer, Henrich, Scherr, Stapler, Ulrich, Dr. Weber, erläßt folgenden Aufruf: Die Landesstelle für vaterlmidischc^wech^ruf^au^zl^einen^^pfera^^^^^

und Edelsteinen in der hessischen Goldwoche von Mittz- woch, den 25. April, bis Mittwoch), den 2. Mai. Gold und Edelsteine, so heißt es da, sind aus wirtschaftlichen Grün­den nötia, um den Goldschatz unseres Reiches zu stärken. Die geldwirtschaftliche Unterlage für Bestand und Entwickelung des Reiches soll gehoben werden und damit die Kraft, aus­zuharren in diesem Weltkrieg. Gewaltiges hat das deutsche Volk in den Kriegsanleihen geleistet; ein lveiteres Opfer lann und muß es bringen in der Hingabe von Gold und Edelsteinen, deren Wert für den einzelnen vergänglich, für das Reich eine dauernde Hilfe werden. Darum: Dem Va­terlande Gold und Edel st eine!

** Anerkennung der Presse als Hilfs­dienst!) e t r i e b. Eure für das Weiterers che inen der Zei­tungen sehr wichtige Vorbedingung hat das stellvertretende Generalkommando des 7. Armeekorps in Münster getroffen, indem es, wie dieLeipziaer Neuesten Nachrichten" mit- teilen, der Presse die Eigenschaft als im Hilfsdienst stehend zuerkannte. Der betreffende Erlaß lautet:Neben den An- estellteni n den Banken sind auch die Angestellten und Ar- eiter, sowie die ständigen Mitarbeiter in Zertungsbetrieben von der Meldepflicht zum Hilfsdienst befreit." Darnit ist die Presse für diesen Bezirk generell alskriegswichtig" an­erkannt worden. Es ist zu hoffen, daß sich auch die stellver­tretenden Generalkommandos der anderen Armeekorps in gleichem Sinne äußern.

** Eine äußerst raffinierte Verheimlichung von Brotgetreide hat die vom Kreisamt Gießen bestellte Nachschau ko Mmission am 23. 2lpril l. Js. in Langgöns auf­gedeckt. Der Landwirt Anton Martin Keusch von dort'hat bei der Nachprüfung seiner Getreidevorräte in seiner Hosreite, die fast genau nrit der Anmeldung vom 15. Februar 1917 übereinstinnnte, ebenso wie seine verl-eiratete Tochter auf wiederholtes eindring- liäies Befragen des Beamten des Kreisamts angegeben, daß die Vorgefundene Frucht seinen ganzen Vorrat ausmache. Es wurde aber festgestellt, daß er aus dem Felde, 2 Klm. von Langgöns entfernt, in der Nähe einer Miete mit Runkelrüben einen hochgeladenen Wagen stehen hatte, der das Aussehen einer Mistladung hatte. Bei der Wegräunrung des Mistes durch die Kommission fanden sich darmtter nicht weniger als 17 Säcke die mit Rosigen. Weizen ltnb Hafer gefüllt waren. Die Frucht wurde scllistverständlich beschlagnahmt und Neusch ohne Bezahbmg abgerrommen. Auch die Staatsawvaltsck>aft und das Kreisamt Gießen tverden sich noch mit diesem, pflichtvergessenen Landwirt beschäftigen. Schon jetzt aber verdient ein solcher Mann, der in dieser Zeit der Not seinen Mitmenschen das Brotgetreide entzieht, um es seinem Vieh zu verfüttern, eine öffentliche Brand­markung und die allgemeine Verachtung.

** Ein Lieder- und Rezitations-Abend stndet Sonntag, den 6 . Mai 1917, abends 8 Uhr, im Saalbau des Hotel Fürstenhof unter Mitwirkung der Mainzer Kiinstler Herrn Heinz Ott, Fräulein Vtarie B ä r und Herrn Ant. Gnndlich statt. Siehe Anzeige. In den Wirtschaftsräumen des Fürstenhof ist Sonntag abend imb Sonntag von 5 Uhr ab Konzert.

** I m Lichtspielhaus, Dahnhofstraße gastiert ab heute bis einschl. Montag das beliebte Künstlerpaar Wanda Treu- wann und Biggo Larsen in den: Schauspiel in 3 AktenDie Petroleum grelle". In diesem Film zeigt sich Wan da Treumannl als Sybille ganz als liebendes Mädchen und ist mir auf den Vorteil ihres heimlich Verlobten bedacht. Als 2. Schlager istAnna die Perle", ein lehrreiches Filmsviel in 3 Alten vorgesehen. In der Hauptrolle spielt die so sehr beliebte hmnvristische Filmschau- spielerin AlM-a Müller-Linke, die sich darin durch frischen Humor auszeichnct. Das Programm wird unterstützt durch die «mertannle, gute Künstlerkapelle.

** Das heutige Kreisblatt, Nr. 73, enthält Bekannt­machungen über: ZLälberpreise. Zucker Verbrauchsregelung. Fleischregclung. Nährmittel. Einfuhr von Futtermitteln usw.

** Eine Holzverst^igerung der Stadt Gießert beginnt Donnerstag, den 3. Mai 1917, vornuttags 9 1 / 2 Uhr. Die Zusammenkunft ist aus der Licher Straße cm der 8. Schnerse. Näheres siehe Bekanntmaämng.

Landkreis Gießen.

** Leihgestern. 28. April. Ein neues, schönes Zeugnis der Opferwilligkeit der Gemeinde ist das Ergebnis der Sammlung für die H i n d e n b u r gs pe n d e. Es gingen ein: 350 Eier, 9 Pfund Butter, 6 Pfund Speck, 8 A Pfund Wurst, 36 Pfund Lat- werg, 51/2 Pfund Gelse, 28 Pfund gedörrte Zwelschen, 1 Pfund Apfclschnitzen, 32 Pfund Erbsen, 11 Pfund gerollte Gerste, 2 1 /a Pfund Hafer flocken, 4 Pfund Bohnen, 1 2 Pfund Hafergrütze, 1 Pfund Mehl und etwas Spinat. Sämtliche Gaben wurden un­entgeltlich gespendet.

-m. H ungen. 27. ?lpoil. Bahn Hofs-R ei vauratenr Wilhelm P letsch von lster ivurde für bewiesene Tapferkeit bei den Pser- kämpfen mit dem Eisernen Kreuz 2. Kl. ausgezeichnet.

Kreis Büdingen.

st Stockheim, 28. April. Das Eiserne Kreuz und die Hessische TapferleitsinÄ>aille erhielt der Musketier Bär.

Letzte 21 deliriertem

Der erste Mai.

An der Spitze des Blattes bringt derVorlvärts" eine Ev-' klärung der Generalkvinmissuin der Gstoerksck^aften Deutschlands und des Vorstandes der sozialdemokratischen Partei Deutschlands zun: 1. Mai. Darin Tjcifjt es: Die Mittel zur Verteidigung von Heim und Herd muß und wird unseren Vätern, Brüdern und Söhnen im deutsck>eac Heere die beutfd)e Arbeiterklasse liefern. Die deutschen Arbeiter tverden deshalb aucl) in diesem Jahre wie in den beiden vorherigen curs die A r b e i t s r u h e a m 1. Mai verzichten. Leider tvird durch Verbreitung von Flugblättern ver­sucht. die Arbeiter zu ü.nem politischen Demonstvationsstreik oder zu einem revolutionären O^enevalstreik am 1. Mai zu veranlassen. Die Flugblätter gehen nicht von der sozialdenw kratischeu Partei aus, sondern von Leuten, die keine Gemeinschaft mit der Arbeitern bewegung haben. Armitseinstellungen zu politischen Demonstra- tionszwecken sind gegenwärtig im verantwortlich und müssen aufs schärfste verurteilt werden.

Eine Opposition der unabhängigen Arbeiterpartei in England.

Berlin, 26. April. Die englische unabhängige Arbeiterpartei veröffentlicht laut B. Z. einen Auf­ruf a n d a s e n g l i s ch e Volk, in dem der Regierung der schwere Vorwurf gemacht wird, daß sie einen gerechten Frieden mit den Völkern der Mittelmächte auf jede Weise zu verhindern suche und die aufrichtigen Anträge deutscher und österreichisch-ungarischer Staatsmänner syste­matisch als Lügenwerk und hinterlistiges Spiel abfertige.

Zwangsrationicrung in England.

Rotterdam, 28. April. Der Loudoner Mitarbeiter deS Manck-ester Guerdian meldet, daß man. in niaßgebenden Kreisen die sofortige Emsührimg der Zivaugsrationierung für gewiß halte.

Englands Verluste in der Schlacht bei Gaza.

Der türkische Heeresbericht vom 26. April meldet u. a.: Nach vorsichtiger Schätzung beträgt nach der zwecken Schlacht bei Gaza die Zahl lder toten Feinde vor unserer Front mindestens 3000, darunter viele Offiziere. Auf einenc Fleck von 100 Metern im (Uviert zählte eine unserer Oftizierspatrouillen 800 Leichen. Nach Angabe eines Gefangenen soll dessen Division von 10 000 Mann auf 4000 zusammengstchiiwlzen fern. 6 Offiziere imb 221 Mann wurden bisher zu Gefangenen gemocht. Die bisherige Beine an Kriegsmaterial beträgt 1500 Gewehre, 20 automatische töe'.vehce, 5 Maschinengewehre, mehrere Ferchpvechapparate, Entfernnngs- Messer und Pferde.

Ein nnnänisiches Torpedoboot versenkt.

Gens, 28. April. Nach einer Havasdepesche wurste das rumä­nische Torpedoboot Zwiu am 16. April versenkt. Mck dem Schift seien drei französische Seeoffiziere undergegangen. _

Hotel Fürsten'?;®!

(Saalbaa)

Sonntag, den 6. Mai 1917, abends 8 Uhr

Lieder- und Rezitations-Abend

unter freundl. Mitwirkung der bekannten Mainzer Künstler Herrn Heinz Ott, Konzertsänger und Rezitator, Fräulein Marie Bär, Konzertsängerin, Herrn Ant. Gundlich, Pianist.

Näheres ist aus der Vortragsfolge in der Vorverkaufsstelle ersichtlich.

KMHenerOffniinc 7 Uhr. Ks»senerblTnnng 7 Uhr.

EinfrittakartPfT * ra Vorverkauf in Bnsefes OhilUiiii. Llndenplstz: Res. Platz Diliu.uaikrtncu. ^lk. 1.75. Saalplatz Mk. 1- Galerie 50 Pfg.: an der Abendkasse: Hes. Platz Mk. 2., Saalplatz Mk. 1.20, Galerie 60 Pfg.

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Schristl. Angebote u. 3129 an den Gieß. Anzeiger erb.

Mitglieder - Versammlung der Saalbauvereinr Sietzen.

Tagesordnung:

1. Rechnungsbericht.

2. Wahl des Vorstandes.

3. Verschiedenes.

Zu der vorstehenden Mitgliederversammlung laden wir unsere Mitglieder auf Freitag, den 4. Mai 19l7 in das Hotel Großherzog von Hessen zu Gießen ein.

3106 D Der Vorstand.

Aufforderung.

Mit Regelung des Nachlasses des Rentners Heinrich Schmall ZIL. in Gießen, Löberstraße )^r. 19 beauftragt, fordere ich hiermit alle diejenigen, die etwas an den Olachlaß zu fordern odc: an den­selben zu leisten haben, auf, Forderungen u. An­sprüche bi» längstens den 19. Mai l. IS. bei mir geltend zu machen bezw. zu erfüllen.

Gießen, Westanlage 46 p., 27. April 1917.

Friedrich Boeck, Nachlaßpfleger.

34*5

Bad - Salzhausen.

Badehaus und Inhalatorium werden am Dienstag, den 1. Mai ds. Js. geöffnet Badezeit von 812 Uhr vorm, und von 26 Uhr nachm.

Bad-Salzhauscn, den 25. April 1917. 8384 D 6iossherzog1iclie Badedirektion 8ad -Salz hausen.

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Fleischverbrauchs-Regelung.

Um eine gleichmäßige Verteilung der zur Verfügung stehenden Fleiscl)- und Wurstmengen durchführen zu können, wiä> folgendes bestimmt:

8 1.

Auf Grund der Fleischmengcn, die sich bei der Schlachtunsi des der Stadt Gießen überwiesenen Viehs ergeben, wird jede Woche bestimmt, welche Mengen an

Fleisch nnd Wurst auf die Wochenubsrfjnicke (10 Fleisch­marken) der Reichsfleischkarte sowie die Wockeuabschnitte der Fleisch-Zusatz karten von den Metzgergeschäften ab- zugeben sind.

Die abzugebenden Mengen sind durch Anschlag in den Metzgergesämften den Känsenc ersichtlich zu machen.

§ 2 .

Auf Wvck)enabschnitte der Rnchsfleischkarte, von denen einzelne Fleisckunarken abgetrennt sind, sowie auf eiir- zelne Fleischmarken ( l /io Anteil) Itrirb nur noch Fleisch, nicht aber Wurst abgegeben.

8 3.

Boritehende Bestimmungen treten am 30. 9lprrl 1917 in Kraft. 3413L

Gießen, den 27. April 1917.

Der Oberbürgermeister: Keller.

HslzvcrßeigttUW der StßDt Kitße«.

Do nnerstag, den 3. Mai 1917, vv rmittags 9Vt Uhr beginnend, werden in den Waldrrngen der Stadt Gießen versteigert:

60,36 km Fi ch ten -Derbstangen.

92 rm Eichenscheit,

43 Kiefernscheit,

52,4 Eichenknüvvel.

38 Kiefern km'ippel,

1150 Wellen Eickenveisig,

240 Kiesernreistg,

430 Ficytenreisig,

30 rm Eichen-Stockhvlz,

Die Znsammenkunft ist auf der Lick>erstraße an der 8. Schneise. HolMndler sind vom Mitbieten ausge­schlossen. Feder Steigerer darf mir feinen Ei gen-Bedarf steigern. 3406B

Gießen, den 27. April 1917.

Der Oberbürgermeister I V.: G r ü n e w a l d.

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Der Abbau von Eisenschlacken mit im Mittel 30°/ 0 Eisen, und l,2°/ 0 Mangangehalt im Domanialwald der Oberförsierei Grüubera soll durch schriftliches Angebot ab Wald «Berkaufsmaß 10Tonnen' -1 Bahnwaggoni ver­geben werden. Die Analyse ist jedoch unverbindlich.

Gebote mit der AufschriftVergebung von Eisen- schlacken" stnd bis zum 14. Mai 1917 bei der unter- zetchneien Behörde einzureichen.

Nähere Auskunft über Lage der Eisenschlacken Halden durch Forftwarl Svaar, Bersrod.

Grünberg, den 27. Avril 1917. 34168

Großh. ObersörUerei Grünberg zu Grünberg jHessenl.

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