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21/04/1917 Erstes Blatt
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Der Sketzene- erscheint täglich, aufcet Sonntags. - Beilagen: Gtetze«er ^amilienblütter; Xreisblatt

kür den Kreis Hießen.

Bezugspreis: monatl. 9u 'Bf., viertel- jährl. Mk. 2.65- durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 80 Pf..- durch die Post Mk. 2.45 viertel» jährl. ausschl. Bestell«. ,>ernsprech - Anschlüfle: iürdieSchristlei1ungI12 Verlag,Geschäftsstelleöl AnschrlftfürDrahlnach- richten: Anzeiger Gießen.

Erstes Blatt

lör. Jahrgang

Samstag, 2f. April sys?

pestscheckVonlo: Frankfurt a.M. N686

ZwilUngsrunddrsS u. Verlag: Srühl-sche Univ.

Aruiaür i. die L

Bemkvrr-ehr: Kewrrbebonk Sietzen

u. Steinüruckerei R. Lanze. Zchristleftnng, Geschäftsstelle A. Druckerei: Schulstr. 7.

»me von Anzc«g«a Tagernurnmer bt* rum Nachmittag vorher Seilenpreis, i. Anzeigen: örtlich 20 'Bf., Ver­mietungen u. Stell enge- juche 15Pf., auSw ä rt<H 25 Pf., b Plagvorfchrtft 30 Pi., Reklamen 75 Pi^ bei Platzvorschrift SO Pf. Hauptlchri tieticr: Äug.. Goe tz. Verantwortlich für Politik u.Feuilleton: 2l"n. (^oetz. Stadl ,.b Lcr,«., Vermischt es richlslaa!^ Fr. R. Zenz^ Anzergenteü: H. Beck,

sämtlich in Gießen.

(WTB.) Großes Hauptquartier, 20. April. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Auf dem Karnpffelde von Ar ras nimmt täglich die Feuertätigkeit zrr. Bei S t. Q ue n t i n schwankt ihre Stärke.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Die am 16. März begonnene Einnahme der von langer Hand ausgckauteir Zone der Si-egfricdsstellung hat gestern nordöstlich von So i sso ns ihren Abschluß gefunden durch Aufgabe des Aisne-Ufers zwischen Condö und Soupir. Der Feind folgt zögernd.

Die Doppelschlacht an der Ai sne und in der Cham­pagne nimmt ihren Fortgang. Längs des Chemin des Da- meS-Rückens dauert der starke Artillerickampf an. Bei Vraye, Cerny ;md unter grotzein Massen einsatz beiderseits von Craonne muhten sich frisch herangeführte französische Regini-rnter vergeblich und verlustreich ab, den Höhenkamm zu gewinnen.

Den schon am 16. April ohne Ergebnis versuchten An­griff zur Umfassung des Brimont-Blocks von stlord- westen und Norden erneuerte der Franzost gestern nachmit­tag. Vor unstrnr Stellungen am AiSne-Marne-Kanal brachen die fünfmal anlaufenden Sturm­mellen neu eingesetzter französischer Divi­sionen blutig zusammen. Auch die Russen wurden wirrer vergeblich ins Feuer geschickt. Unsere dort fechten­den Divisionen sind Herren der Lage.

In der Champagne ist den ganzen Tag über im Waldgebstt Mischen der Straße Thulzp-Nasroy und dem vou uns freiwillig geräumten Auberive heftig gekämpft war- den. Zn einem vortrefflichen Gegenangriff drängten wir den vorgestern vorwärts gekommenen Feind und seine zur Aus­beutung des Gewinnes ins Gefecht geworfenen frischen Kräfte zurück und erreichten die beabsichtigten Stellungen. Der zweite franzö fische Durchbruchsversuch in der Champagne ist dadurch ve re i t e l t.

Bisher hat die französische Führung mehr als dreißig Divisionen auf beiden -Ählachtstldern eingesetzt. Sie wurden nach Beendigung der Sommekämpfe für den Durchbruchs- «mgriff und die erhofften Verfolgungsmärsche sorgfältig aus­gebildet. Die daran geknüpften Hoffnungen Frankreichs haben sich nicht erfüllt.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

Keine Ereignisse von Bedeutung.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Das russische Artilleriefeuer hat sich auch gestern in «eh- reren Abschnitten aus bedeutender Höhe gehalten. Jnfanterie- tätigkeit ist nicht gernetdet. m

Mazedonische Front.

Auf der Crvena Stena sind französische Angriffe zum Rückgewirm der am 17. April verlorenen Stellungen von deutschen und bulgarischen Truppen abgewiesen worden. Auf einer Kuppe hat der Feind wieder Fuß gefaßt.

Der Erste Generalyuartierineister Ludendorff.

*

Der Abendbericht.

Berlin, 20. April, abends. (WTB. Amtlich.) Bei Arras nichts Neues.

An der Aisne-Front vielfach starker Artilleriekampf: am B r i in o n t ist ein neuer russischer Angriff verlustreich gescheitert.

Nachmittags haben sich zwischen Prosnes und Suippcs- Tal von neuem Kämpfe entwickelt.

Fm Osten nichts Westntliches.

In der jetzt üblich gewordenen amtlichen Erläuterung des täglichen Berichtes der Obersten Heeresleitung steht heute der schöne stolze Satz:Nachdem die Hoffnungen der Fran- zosen, die deutsche Front durch einen unerhörten Einsatz von Massen und Maschinen in den ersten Tagen zu durchbrechen und aus diese Weise ins Wanken zu bringen, sich nicht erfüllt hat, ist die Schlacht nunmehr in ein Stadium getreten, das den Franzosen eine Aussicht auf Erfolg nicht mehr bietet." Es zeugt auch von einem gediegenen Selbstvertrauen der Heeresleitung, daß sie die neue Hindenburglinie mit dem Na­men ),Siegfriedsstellung" umtauscht. Zwar war der Held der Nibelungen kein Erfinder strategischer Mittel und Aus­wege, aber er ist uns das Sinnbild unerschütterlicher Stand­

haftigkeit und Stärke. Unseres Wissens hat Hermann Stege­mann, dem Militärkritiker des BernerBundes", dem jetzt eine Professur an der Berner Universität angetragen worden sein soll, mit dem von ihm zuerst gebrauchten Ausdruck eine Zusammenfassung von Sieg und Friede vorgeschwebt, wie sie die Zeitlage an der deutschen Front wohl gerechtfertigt er­scheinen läßt. Diese Aussichten im Westen befähigen uns, auch nach Osten hin eine unseres Sagenhelden würdige, ruhige Haltung zu zeigen. Der Drachen­töter war kein eroberungssüchtiger Entfesseler von Wafsen- lärm, und wenn unsere leitenden Staatsmänner von seinen glänzenden Eigenschaften ihm etwas abgucken wollen, so sei es seine sonnige Zuversicht, sein ruhiger Stolz, der niemandem nachlies, sondern zu warten wußte, bis seine Zeit reis war. In Rußland gärt es aufs neue. Alle Mel< düngen, die wir heute verzeichnen, stimmen darin überein, daß neue, schwere Erschütterungen das Nachbarreich er­fassen werden. Erwartung, nicht Unruhe oder Ungeduld, kann uns freilich das Herz klopfen machen, wenn wir sehen, wie die provisorische Regierung schon vvr der Einberufung der konstitutionellen Versammlung Gefahr läuft, gesprengt und heimgeschickt $u werden. Die Petersburger Telegraphenagentur übermittelt uns über die Audienz englischer und französischer Sozialisten bei der Regierung eine Darstellung, die zeigt, wie unentschieden es znr Stuirde noch ist, wer die Macht in Händen hat, Mil- jüvow oder die Gegenpartei der Arbeiter und Soldaten, der Justizminisder Kerens-ki sich verschrieben zu haben scheint. Wir hören dazu noch die Nmnen Plechanow, der als Stütze der Regierung gilt, und Lenin, nur den sich die Arbeits­gruppen scharen, die sich nach einem glaubwürdigen Tele- grarnm desEorriere della Sera" neu bewaffnen.^ Neue schwere Kämpfe, so meint das italienische Blatt, seien vor­auszusehen. Für uns Zuschauer ist es äußerst interessant, daß bei dem offiziellen Akt des Vortritts der englischen imd französischen Lbgitatoren vor die provisorische Regie­rung nicht einmal der gute Schein eines Einvernehmen gewahrt werden konnte. Miljutow sprach wieder von der Vernichtung des deutschen Militarisnms", von der Ver­folgung des früheren Haarst tzieles", während Kerenski geradezu drohend und unwillig diese Ziele von sich abwies. Er bekundete, daß er im Kabinett allein stehe und eine andere Richtung vertrete, nämlich das Streben,allen imperialistischen und usurpierenden Versuchen ein Ende zu machen".Wir werden," so sagte Kerenski mit erhobener Stimme,die Rückkehr des alten usurpatorischen Kriegs­ziels nicht gestatten."

Die Engländer und Franzosen werden fortfahren, zu Hetzen. Ltberzu tief schon hat der Haß gefressen". Wenn einige zurückgekchrre Verbannte aus der Gegner­schaft der früheren Zarenherrschaft das Gewicht der Tscheidse und Lenin verstärken mögen, so kann uns Deutschen das recht und erwünscht sein. Darüber hinaus aber wird uns eine abwartende Zurückhaltung den größten Nutzen bringen. In diesem Sinne glauben wir auch, daß unsere Reichsregierung davon absehen wird, in neuen Noten und Zeitungsartikeln den Machthabern in Petersburg zuzuwin­ken oder Ratschläge zu erteilen. Mit bestem Bewußtsein kann auch sie denken:Schicksal, du bist im Zuge, nimm (vor­läufig!) welchen Lauf du willst."

* * *

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 20. April. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 20. April 1917.

Auf keinem der drei Kriegsschauplätze größere Kampf­handlungen.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

* * *

Zu den Kämpfen an der Aisne und der

Champagne.

B erli n , 20. April. (WTB. Nichtamtl.) Auf der ganzen eüvg 60 Kilometer langen Schlachtswnt an der Aisne und in der Champagne wurde mich am vierten Tage der Schlacht erbittert gerungen. Besonders heftig waren die französischen Angriffe aus dem Frontabschnitt Bratze Cerny-Craonne nördlich der Aisne.. Me verzweifelten Bemühungen der Franzosen, diesen Frontabschnitt einzudrücken, um sich in den Besitz des wie eine Barriere von Westen nach Osten verlaufenden Höhnrückens Chemin des Dames zu setzen, waren umsonst. Die französischen Sturmhaufen in der Gegend des Dorfes Bratze brachen beim Anlauf in ihren: Blute zusammen, ebenso bei Ce rn tz , wo nachmittags wie abends nach schvxwem Artillerie- und Minen­feuer gerungen wurde. Gefangene, Maschinengewehre imd Flam­menwerfer blieben hier m unserer Hand. Bei C r a o n n e bereitete mehrstündiges schwerstes Artillerie- und Minenfeuer Angriffe vor; die Sturm wellen wurden von Artillerie- mtb Maschinengewehr- teuer empfangen und zusammengeschossen. Sämtliche Angriffe bei und westlick) von Craonne scheiterten unter den a l l e r s ch w c r st e n französischen V e r l u st c n , bie jene blutigen Loretto- und Cl-ampagneschlachten von 1915 weit übertrefseu. Ein Sturmhause, der an einer Stelle bis in unseren zweiten Graben vorzudringen vermochte, wurde mit Handgranaten und Bajonett zurückgeworfen, wobei er eine große Anzahl von Gefangenen zurückließ. An den Brennpimkten der Karnpflinie ins Treffen geschickte Tank-Ge­schwader wurden von unserer Artillerie erfolgreich bekämpft, un Grmvathagel vertrieben und zum großen Teil vernichtet. Mein in einem schmalen Abschnitt zwischen Mieute und Aisne,

aus einer Strecke von knapp zwei Kilometern Breite, siegep V bFvegu ngsun fähige, in Brand geschossene und zerschnelterle Panzerwagen.

Mit der gleichen Heftigkeit wurde am AisneMarne- Kanal gerungen. Fünf tief gestaffelte Maffenau. griffe wurden im Feuer der Geschütze und Maschinengewehre zum Scheitern gebracht Das Vorfeld rst mit Gefallenen übersatt Die Verluste der an dieser Stelle rücksichtslos ins Feuer gesästckten russischen Truppen sind wie am Vorlage bei Brimont wiederum beträck-ttich. Bei einem Gegenstoß haben wir in den Vortagen verlorene Gräben zurück­genommen rrnd einen Offizier und 143 Mann zu Gefangenen ge- macht.

Auch in 'der Champagne firtb die französischen Angriffe blutig gescheitert, während wir dutch 04egenaugriffe Gelände und wiclstige Höhenstcllungen nahmen. Nachdem sich die Hosnmng der Franzosen, die deutsche Front durch einen unerhörten Einsatz von Massen und Maschinen in den ersten Tagen zu durchbrechen und au? diese Weise ins Wanken zu bringen, nicht erfüllt hat, ist die Schlacht uunmclhr in ein Stadium getreten, daä denFranzo/eneine Aus sich tauf Erfolg nichtmehr bietet. Der panzösisck-e Heeresbericht vom 19. April ist unrich­tig, wenn er von einem lebhaft geführten französischen Angriff auf dem Südufer der Aisne spricht, der den Franzosen den aus gebauten Brückenkopf zwischen Conde und Vailly wie auch die Ortschaft Vailly rurlickgab. Zu lebhaften Kämpfen kam es hier überhaupt nicht, da dieser Frontabschnitt schon früher zurückverlegt wurde.

von dem rnißgiüüten Durchbruch.

B e r l i n , 20. April. (WTB. Nichtamtlich.) Während die Ententeblätter in den ersten Tagen der Schlacht von Arras und an der Aisne triumphierend verkündeten, die deutsche Stellung sei durchbrochen, scheint die französische die englische Oberste Heeresleitung nunmehr andere Direkttven ausgegeben zu haben- wie aus verschiedenen Pressestimmen hervorgeht. Die Ziele der Offensive Iverden bereits näher gesteckt. Der Durchbruch der deut­schen Limen sei wicht m erster Linie das erstrebte Ziel, es handle sich darum, deutsche Reserven zu binden 101 b anderes mehr. Daß indessen das Hauptziel der französischen Heeresleitung dahinging, die derttschen Linien bei dem ersten Ansturm zu durch­brechen> auszurollcn, geht mit umviderlegbarer lklarhcit auS Gesangenenaussagen hervor. So sollte das berühmte 20. Armeen korps, der Stolz der fianzösischen Füller, das in der Linie CernyBratze dicht nördlich der Aisne zum Angriff auf einer Verhältnis mäßig schmalen Front angesetzt lvorden n-ar, am ersten Tage die tvichtigen Höhen halbwegs der Aisne und Laon, 10 Kilo­meter hinter der deutschen Front, erreichen. Diese Kern truppe, die französische Garde, kämpft heute am fünften Tage der Sckilachl noch in bezw. um die erste deutsche Stellung. Acl^rlich sollte die zweite Division von Craonne aus bis zu dem 10 Kilometer nördlich liegenden Dorf Meuvegnp, zwei Kilometer südlich der Eisen­bahnlinie Laon-Mvnteigu, Vorstößen, aber auch sie blieb völlig zusammengeschossen in ^d,:r ersten Linie stecken. Ihre Verluste waren derartig groß, daß ihre Trtimmer bereits am dritten Kampf­tage herausgezogen von der 66. Division abgelöst werdenl mußten. Die 66. Division gel)örte zur Reserve-Armee mit dem bezeichnenden NamenArmee de Poursuite", Jägertruppeu in Eil­märschen geübt, Kavallerie rmd Radsahrerüimpagnien sollten be­reits am 16. April, 9 Uhr vormittags zur Verfolgung antreten. Sie erhofften, den Erfolg des ersten Tages zur Zerschmetterung der deutschen Front auszubauen.

Wieder eine getäuschte Hoffnung.

Berlin, 20. Avril. Tanks, das war das Losungswort der' Kraftwagcuiudustrie unserer Gegner für die Wintermormte. Diese ungeschlachten, mit StolzDreadnoughts des Landbecrcs" ge­nannten Maschinen sollten bei der soundsovielten nun wirklich ent­scheidenden Offensive die deutschen Stellu'.rgen Niederwalzen Wv aber blieb das Niederivalzen? Zwölf Tanks kamen am 11. Avril als erste Sckmtzeulinie an gekrochen gegen die Front Bulleeourt- Qneant. Sie sollten den Australiern die Arbeit abnehmen. Durch kam keiner, und« als die tapferen Australier, in der deutschen Stel­lungen hängen geblieben, von beiden Seiten umfaßt und gefangen genommen worden ware:i, erklärten sie wüteird: Diese verdammten Tanks sind an allem schuld. An der Aisne? Erfolg: Meldung eines deutschen Führers: 32 kampfunfähige Tanks alleir vor der Front meiner Division. Die aesangeneu Tanksofsizierc sind selbst mit ihren Lieblingen sehr unzufrieden. Fhre Verwendinrg sei nur dort möglich, wo sie nicht vorc Geschützen gefaßt werden könnten. Bravo, deutsche Artillerie!

Die Fliegertätigkeit.

Berlin, 20. April. (WTB. NiMamtlich.) Regen und Wollen schränkten die beiderseitige Fliegertätig4ett auch am 19. erheblich ein. Trotzdem fühlen die von üns angesetzten Flüge zu einem guten Ergebnis. Außer vielen erfoigreickten Flügen zur Berbiuduug mit unserer^ Infanterie, wobei die feiirdlichni Grabenbesatzungen! und die Reserven mit Maschinengetvehrfeuer angegriffen wurden^ wurde die Artillerie mit Fliegerbeobachtung eingeschossen und mi­litärisch wichtige Anlagen des Gegners verschiedentlich mit Bom­ben belegt. Im Lustkamps verlor der Gegner bei dmn Versuch, unfern Fliegern den Einblick in feine SteÜmrgen zu verhindern^ vier Flugzeirge.

Der französische Bericht

vom 19. April, 2 Uhr nachmittags: Südlich und südwestlich von S t. Q u e n t i n große Tätigkeit der beiden Artillerien. Patrouillen^ Zusammenstöße am Rande des Waldes von Couch. Wir haben Ge­fangene gemacht. Zwischen der Aisne und dem Chemin des Dam cs fuhren wir fort, nördlich von Bailltz und Ostel vorzurückeri. Ein feindlicher Angriff auf die Gegend von Courtccon wurde durch die Maschincngcwehve glatt misgel-alten. Wüter östlich haben die Deutschen gestern gegen 6 Uhr abends einen heftigen Angriff gegen unsere Stelluicgen der Hock^bene von Vauelcre (Platoa» vo:i Craonne) vors^tricben. Durch unser Feuer niedergemälst, mußten die Sturmwogen mit großen Verlusten zurückfluten und konnten nickü an unsere Linien lierankommen. Während der Nacht lebhafte ArttUerieaMcnrelt ch den Mschritten von Sapigneules.