Ausgabe 
16.4.1917 Erstes Blatt
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** ®»wn|«ÄCit Nun haben wir sie ans einmal wieder, die viellEsp-roch-ene, vielumsirittene Sonunerzeit. <Äanz klanglos zog sie diesmal bei uns ein, um 2 Uhr des Nachts, s-oiidaßi man sich rrichL eimnal airfmerkend unter einem Glocken türm versammeln und den Zusammenfall des Zwölf- und Einuhr stunden sch lag es andachtsvoll staunend mitzu- z-lchlen. Wer diesmal nicht mit der Bahn unterwegs war uird eine unfreiwillige Verspätung plötzlich um eine ganze Stunde verlärrgert sah, der wird sich erst heute morgen beim Wockenschlage inne geworden sein, daß er von der MEZ. in die SZ. hinnbergeschlnmmert war und nichts Eiligeres zu tun hatte, als seine Tasck)enuhr und sccmtliche Uhren des Hanfes um sechzig Minuten vorzurinten. Jetzt aber haben wir Somnrerzeit. Wirklich? Im vorigen Jahre, da wir die Obstbaumblnte hinter uns hatten und das Getreide schon mächtig in die Halme geschossen war die Sommerzeit begaun übrigens damals 14 Tage später, am 1. Mai, da konnte man sich wirklich sagen, ja es ist Sommerzeit. Dies­mal scheint uns die Natur belehren zu wollen, wie lächerlich der menschliche Eingriff in die Zeitrechnung ist. Wir Hab er: noch nicht einmal Frühling, wieviel weniger Sommerzeit. Wohl sinp die Knospen an Busch und Baum prall geworden und die Knospen der Kastanien zu dicken, glänzend braun polierten Knöpfen ange schwollen, aber der eigentliche Früh­ling ist noch- reicht eingezogen. 9ticht einmal das rechte Wetter dazu hat uns dieSonrmerzeit" gebracht. Das strah­lende Blau vorn Samstag und Sonntag vormittag mußte von Sonntag mittag ab wieder finsteren Regenwolke:! weichen, die sich unablässig verströmten. Das war ein trost­loser Sonntag, und der Montag verspricht nicht viel besseres. Wer dennoch schon die Einbildung, von nun ab in der Sommerzeit zu leben, lästt mrs hofsnungs freudiger dern vollen Einsetzen des Frühlings entgegensehen, der bei so vorgerückter Jahreszeit sich vermutlich so plötzlich einsinderi muß, das; uicht nur der Ueberktuge das Gras wachsen sieht.

** Sommerzeit, Landwirtschaft und Eisen­bahn Der preußische Eisenbahnminister beauftragte die Eisen- bahndir-eksioncn, für die Tauer der Sommerzeit auch in diesem Jahr den Wünschen der Landwirtsckxrst in der Gestaltmrg der Fahrpläne möglichst icrrtgegenzukommen und vor allem einen rechtzeitigen Ab­gang der Milärz-üge sicher zu stellen

.** Kriegsanleihezeichnung im Stadtthea- ter .In den beiden gestrigen Sonntags-Vorstellungen hielt Herr Hofrar S t e i n g o e t t e r jeweils eine kleine Ansprache, in der er nochmals auf die Wichtigkeit der Kriegsanleihe hinlmes. Dar auch in wurden an rasch improvisierten Zeich­nungsstellen in den Wandelgängen immerhin ein paar Tau­send Mark gezeichnet, die heute früh den verschiedenen Ban­ken überwiesen wurden. Ist das Ergebnis auch nicht welt­erschütternd, so ist cs' doch wenigstens zweifellos, daß der eingegangene Betrag an anderer Stelle nicht gezeichnet wor­den wäre.

. ** 2Va Milliarden Güterverkehrseinnahmen. Die Eimrahrnen der deutschen Staatseisenbcchnen aus dem Güter­verkehr haben sich amlliclwn Mitteilungen zufolge in der Kriegs- zeit folgerrdermaßen entwickelt: 2226 Mill. Mark im Jahre 1913, 1956 Mill. Mark im Jahre 1914, 2085 Mill. Märk im Jahre 1915 und 2333 Mill. Mark im Jalnse 1916. Im dritten Kricgsjahr also nicht unwesentlich mehr als im letzten Friedensjahr, obwohl im Güterverkehr des Jahres 1916 teilweise sehr erhebliche Tarif- ermäßigungen Platz gegerisfen habe::. Diese Tatsache stellt unserer Wirtschaftskraft, die iricht nur ungebrochen, sondern in zunehmen­der Erstarkung begriffen ist, das glänzendste Zeugnis aus. Von den Gesamtleistungen der deutschen Eisenbahnen im .Kriege wird inan allerdings erst nach dem Feldzuge abschließend und mit voller Wür­digung sprechen können, trenn über die Bedienung des militärischen Personen- und Transportverkehrs vollständige Angaben vorliegcw

** Der hiesige Bezirksausschuß für ver­mißte und kriegsgefangcne Deutsche bittet uns. die Angehörige:: der kriegsgef-angenen Deutschen in Frank­reich darauf hinzuweisen, daß Anträge zur Versendung von Liebesgaben aus der Schweiz nur durch die zuständigen Rote-.Kreuz-Stelle:: gestellt werden können.

** Gartenbau ko lv nie Gießen. Der Sommerkursus 'hat am heutigen Tage mit der Aufnahme der Teilnehmerinnen be­gonnen. Weitere Aufnahmen können durch den Geschäftsführer iwch bis Samstag, den 23. April, vorgenommcn werden. Den Frauen, welche einen Haushalt füllen, kann insofern eilte Erleichterung gewährt werden, als dem (Heschästssülwer Herrn Prof. G i s e v i n s durch den geschäfts führen den Aussäpiß gestattet ist. in solchen Fällen eine verkürzte tägliche Arbeckszeit zu gewähren. Zur Aus­bildung von Lehrerinne:: ist jedoch die volle Teilnahme erforderlich.

* v Ausgabe v 0 n Süß sto f f (Saccharin). In der Zeit vom 16 : bis 30. April 1917 wird gegen den Lieferungsabschinitt 2 der Süßstvffkarte8" (blau) von den Süßstosfabgabestellen Süß­stoff abgegeben. Siehe Bekanntinachung.

Landkreis Gießen.

X Grünberg, 15. April. Der Direktor der hiesigen Großch. Rc-alscktule, Herr Angel berger, z. Zt. Oberleutnant nnd Bat- terveführer, erhielt in den letzten Kämpfe!: im Westen das Eiserne Kreuz I. Klasse. Die Wszeichucng wurde ihm vom Kronprinzen persönlich überreicht. Herr Angclberger, der schon seit Juli 1915 rm Felde ist, ist bereits Inhaber der hessische:: Dapferkeitsmedaille und des Eisernen Kreuzes II. Klasse.

X Harbach, 15. April. Der Lehrer Lüdw. Frey, von der nahen Sommersmühle gebürtig, wurde zu!N Unteroffizier :md Offiz iersespinanten befördert. Sei:: älterer Bruder, der schon seit Kriegsbeginn in einen: Feldartillerie-Regiment steht, wurde nach den letzten Kämpfen mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet

E. Stock hausen, Kreis Gießen, 16. April. Unser bis­heriger Polizeidiener Heinrich Biedenkapp, welcher schon meh- veremals eingezogen und zeitweise auf längere Zeit beurlaubt! worden war. ist durch einen Granatsplitter hinter der Front ver- nmndet worden und kurze Zeit darauf in einem Feldlazarett ge­storben. Er hinterläßt seine Frau und zwei Söhne, von denen der älteste ebenfalls zum Heere erngezogeu ist.

Kreis Schotten.

E. Laubach, Kreis Schotten., 16. April. Ter Leutnant Wil­helm Schweizer, welcher frül-er hier als Schulgelhlfe tätig war, ist am 4. April durch Bauchschuß verwundet, den Heldentod fürs Vaterland gestorben, Ties ist der dritte Volksschullehrer aus Laubach, welcher für das Vaterland den Heldentod erlitte:: hat. Schulvcrtvälter Fischer und Weißgerber sind schon kurz nach ihrer Einberufung und militärischer Ausbildung den Helden­tod für das Vaterland gestorben.

# Wingershausen, ,14. April. Fürs Vaterland starb der Musketter Otto L i n g m e r. Das Eiserne Kreuz erhielt der Musketier Wilhelm Schmidt.

Starkenburg und Nheinhessen.

ö. Mainz, 15. dlpril. In der gestrigen Stadlvevordneten- sitznng tvurde beschlossen, Klei ng e l d e r s a tz anserttqen zu lassen. Es sollen für 62 500 Mk., 250000 Fünfpfennigstücke, 500 000 Zehn pfcmrig stücke und 200 000 Filn fzrgpfoirnigscheme her gestellt n»evden. Für die sechste Kriegsanleihe sollen IV 2 Millionen ge- Mchuet loerden, die städtische Sprrtgasse hat für sich und ihre Kundschaft 6 Millione:: gezeichnet.

Hessen-Nassau.

Frankfurt a. M., 15. April. Bei der Rückkehr in die Wohnung, Katharirenpforte 7, überraschte eine Dame einen Ein­brecher, der sie ohne weiteres mit einem schweren Gegeusta:ü> niedcrschlug. Auf die Hilferufe der Dame eilten die Hcrusbewohner herbei, kannten aber des inzwischen entflohen ei: Täters nicht mehr habhaft werden. Den: Einbrecher, einen: jungen Burschen, ftclen wertvolle SckMuch'achen in die Hände.

p Frankfurt, 16. April. DerVerbrich evangelisch-kirch­licher Frauen vereine im Großl-erzogtuu: Hessen" hält seine dies­jährige Hauptversammlung am Donnerstag, den 10. Mai in: oberen Saale des 'Cafes Haupt ivache dahier ab. Auch in diesen: Jahre wurde wieder Frankfurt gewählt, mit es mich den cnrgeschlossenen oberhessischen Vereinen zu ennöglichn:, mi der Hauptversamntlung teilziunehiuen.

= U s in gen, 15. April. Nach Feststellungen des Magistrats suchen sich hiesige Larüuvirre ihren Pf l : c8f t liescrung cn an Eiern, Milch und Butter unter allerlei Bckcwänden zu entziehen. Der Magistrat gibt dazu öffentlich bekannt, daß BoUrnürfe und !vei- tere Vermäße, diesen Leuten die Lage klar zu machen, keinerlei Er­folge haben werden, sondert: daß er künftig rücksichtslose Zioangs- niaßvegeln ergreifen u:ch die Namen dieser Vaterlaichsfeinde öffent­lich brandmarken wird.

V Hanau, 16. Llpril. Ta der Futtermangel :nch die von

fehlte das Ohrläppchen fast ganz. Es ist daher allemal geraten, sich bei Menschen, die kleine oder gar keine Ohrläppchen haben, recht vorzns-ehcu, zumal wein: der äußere Rand der Ohrmuschel in gerader Linie mit den Wangen verläuft.

et$tc Hrsdmcbtcw.

Die Lage im Westen.

Haag, 15. April. (Bert. Tagb-l.>Nieuwe schreibt, daß in: Zusammenhänge mit der Red für die

jetzt mit der Offensive bei Arras Fortschritte zu ma-l-en. Tatsache sei

van bei: Tag" Lloyd Georges

Engländer von größter Bedeickung sein !nuß, gerade Ärvas Fo:

aber, daß trotz ununterbrochener Kämpfe seit dem zweite:: Ostertage

ganz geringe Fortschritte geinacht werden sind.Zunr sollerck so sagt das Blatt, jeder: Tag kleine Dörfer den Englcünxr!: ü: die Häiche fallen, aber unbestreitbar ist jetzt wieder das Bild, das immer auf örttiche Tnrck/orirchs versuche folgte, nänrlich daß auf kräftige A:rgriffe ebenso kräftige Gegenangriffe eins-etzen, die die weiteren Fortschritte.ungetnein erschweren, so daß scheu Tag die Fortschritte g>eri:rger werden. Wer selbst da. rvv die Deutschen, freiwillig sich zurückzogen, auf der Linie ArrasSt. One.rti::, rücken die Englmw-er lund Franzosen mrr sehr wenig vor. T<n>stchich ist sowohl längs der neuen Linie LenzArras, als auch zwischen Arras imb Vailly der Stellungskrieg :t7iLderhcrgestellt.

G en f, 15. April Die bis jetzt den Pariser Blättern^ vor­liegenden Berick-te, über die französisch,en Angriffe zu beiden Seiten von St. Quentin, sind äußerst vorsichtig al^esaßt. Das ,^Jotrrnal" erklärt, daß es sich um eine Offensive zwisch>en Somme und Oise auf eurer Breite von 15 Kilometer!: handle, irnb meint, baß das Vordringen der französischen Infanterie auf hartnäckigen Wider­stand der Teutschern und aus erirste Schwierigkeiten stoßen werde Prcssestimmen zu Oesderrcich-Ungarns Erklärung an NußlanÄ.

Budapest, 15. April. (WTB. Nichtamtlich.) Sämtliche Blät­ter begrüße!: die Verlautbarung des auswärtigen Amtes, vie die Proklamation der provisorischen russischen Regierung beantwortet ur:d rühmen die Einsickst der auÄvärtigen Leitung, welche den rechten Augonölick ersaßt hat, den Machensck-aften der Kriegshetzer der (Oriente in Rußland entgegenzutreten.Pester Lloyd" sagt: An der schlichten und klaren F-eststellung des Grafen Czernrn, daß die öster­reichisch-ungarische Regierung und die provisorische russische Regie- riltrg übereinstinimeist) für beide Teile einen ehrenvollen Frieden anstteben, werden in Ruhlmrd alle Schliche und jeglicher Truck der . Entente zu Schanden werden müssen. BudapesterHirlap" drückt l den Wunsch aus, daß diese Kundgebung den Weg zum russischen Volke finden möge, welches bezüglich der Kriegsziele und der künf­tigen Friedcnsentwicklung keinerlei Gegensatz von Ungarn scheidet. Az 11 Jsag" schreibt: Wenn die provisorische Regierung von den Mittelmächten die Erklärung erwartete, welche das russische Volk darüber beruhigt, daß es nicht gezwungen ist, tveiterhin für seine Selbstverteidigung zu kämpfen, kann es in der gestrigen Verlaut- barimg des auswärtigen Amtes darüber volle Beruhigung ^nnd gleichzeitig die Brücke finden, !velche eine Annäherung ermöglicht. Der PesterNaplv'" meint: Möge nun dieser Schritt von Erfolg ge­krönt sein oder nicht, er wird die abgeklärte Menschlichkeit und die edle denwkratische Gesinnung unserer auswärtigen Politik für alle Zeit laut verkünden. Er kann nicht mißdeutet werden. Aus ihm kann man weder Schwäche !wch Erschöpfung

beute ab eintretenden gesteigerten Anforderungen an die Fleisch- \ ; ann nicnjucut-i; vujwmi* iwa, ^r,a,ooiung wol-

Versorgung in der nächsten Zeit zu einem Ubsck-Iachten der Schlueine! ^ vetgoynen mit denzen:gen, !velch. n.o>l oen Frieden er- in großem Umfange führen werden, auch sogar die Befürchtung be-'

steht, daß dadurch die Zuchtbestände erl>eblich vernrindert werden, hat die LandW:rtschaftsk<rN:nier für det:- RegierrmgZltezirk Cassel es für erforderlich gelallen, daß Mrßnalnneir gettosfen werden, welche auf eure Erkaltung der Zuck't lnnwirken. Zu diesem Zimcke wird die Landnnrtschaitskammcr für Sauen, welche in den Mo­naten Juli, August und September Ferkel bringen, eine Prämie von 30 Mark für jede San zahle»:. Diese Prämie:: sollen mrr für Sauen im Besitze bäuerlicher Züchter gegeben ivürden. Es wird angenommen, daß die Aussicht, in dp: l 7 et:mrnten Monaten eine besondere Prämie von'30 Mark für jede Sau zu erbalten. Ver­anlassung gc'ben !vird, jetzt im Frühjahr zurzeit devssrößten Futter- knappheit die Mutterttere nicht abzuschlackstcn, sondert: nach Mög­lichkeit durchzuhalten.

U-rchc und Sci-ulr.

München, 12. April. (WTB. Mrdinal-Erzbifchof von B c 1 t: n g e r ist Helle nckttag ain .Herzschlag gestorben.

Pcrmi?d)fci«

-- Eberba ch 15. April. In freier Wildbahn bei S ch l 0 s s a u hat der Fürst zu Leiningen vor einigen Jahren versuckisweisc 5) e i d- s ch n u cke n ausgcsetzt. Die Tiere haben sich in überraschender Weise cn: die neuartige Umgebung gewöhnt und erfreulicherweise vermehrt. Der ursprüngliche Besrcltür von drei Tieren hat sich bis jetzt auf 16 gehoben. Einige Schnucken w-urden schon abgeschossen. Gemeinsam mit dem Edel- und Damwild kommen diese Tieslandsbewohner an die Futterstellen und äsew Da sich die bereits verwilderten Tiere gewöhnlich nicht cinfangen lassen, kann die Wölle nicht oder nur teilweise Verwertuirg finden.

* Das Ohrläppchen des Verbrechers. Um den ehrlichen Manschen ziu zeige::, von welcher Art von Leuten sie sich in acht zu nehmen habe::, hat ein amerikanischer Polizeibeamte:, James Cline aus Los Angelas, die Kennzeichen eines ivirklichen Verbrechers an 50 Jmdividucn studiert und in ein bestimmtes Schema gebracht. Eine besondere Rolle spielen dabei die Ohrläpp­chen. Tie Ohren eines Norinalverbrechers siist> lang und umfang­reich und beginnen in einer Linie mit dem Auge, imb das Ohrläpp­chen ist bei Verbrechern nicht selten verkrüppelt oder sehr Hein, währetll jeder andere Teil des Ohres stark entwickelt ist. Bei vielen

Eine Reise des bulgarischen Oberkommandanten nach Konstantinopet.

Sofia, 15. April. (Bulg. Telegr.-Ag.) GeneralissimuS I e k 0 w begibt' sich heute mit zahlreichem Gefolge nach Kvnstan- tinopel. .

Die russischen «Friednrsbernühungen.

Stockholm, 15. April. Fünf Führer der Lenrnischen So­zialisten gruppe mit diesem an der Spitze,, haben hier vor ihrer Weiterreise nach Petersburg gestern eine mehrstündige Konferenz mit den Bertreteru^ 'der schwedische!: Winvritätspartei gehabt^ über deren InhaltDagens Nyhetett^ einiges bringt, !vas als durchaus zutreffend bezüchmet werden darf. Lemn erllirrte, er stehe an der Spitze einer «energischen FriedenÄcrktton, über die er sich bereits mit den Führern der MllwritätsParteien der Schweiz, Frankreichs i:nd Tellfchlands in Verbindung gesetzt habe. Nur aus England seien bis!)er keine Aeuherungen über diese Gebanken eingetroffen. Er werde energisch in Petersburg dafür agllieren, und Hoffe, schon in de:: nächste:: 14 Tagen an der Spitze einer russi­sche!: Fried-ensdeputatton in Stockholm zurück zu sein, rvo dann praktische Vorbereitungen für eine internationale Friedenskonferenz getroffen nuwdcnl sollen.

Sto ck holm, 15. April.Dagens Nyheter" ureldet, die prak- ttschet: Vorberntungei: zu der Konferenz mit den aus der Sckpveiz abgereisten von Lenin geführten russischen Sozialisten haben in Stockholm bereits begonnen. An das Hotel Kontinental wurde die Anfrage gerichtet, ob Ppße Gesells^aftsränine für einen Kon­greß fveizugeben seien. Die Ellscheidung ist noch nicht getroffen, doch ist die Zusage^ gewiß.

Lugano, 15. April. LautCorriere della Sera" erhielt Tscheidse ein Telegramm von der deutschen Sozialdemokratie m:d auch von Arbeitsgemeinschaft gezeichnet mit Haast und Lcdcborn:. Diese FriedcnSsttüinung in der russischen Sozial­demokratie ruft in allen Ländern der Entelle, bescnüers in Italien schtoere Besorgnis hervor.

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