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13.4.1917 Erstes Blatt
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Der Gietzener Tinjttfn

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für den Kreis Kletzen.

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Erstes Blatt

* 67 . Jahrgang

poMcherttonts: 5rankfun a.M. **686

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greilag, ( 3 . April ( 9(7

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sämtlich in Gießen.

vankverlehr: Sewerbeban! Stehen

Die Um bei Kitas wieder a

MTB.) Großes Hauptquartier, 12. April. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Kronprinz Rupprecht von Bayern.

Auf dem Nordufer der Scarpe wurden bei heftiger Artilleriervirknng Angriffe der Engländer auf Vimn und bei Fampoux abgeschlagen. Südlich der Bachniederung führte der Gegner starke Kräfte zum Stotz gegen unsere Linien vor. Nach mehrmals gescheitertem Ansturm ging uns Monchy verloren-, nördlich und südlich des Ortes brachen englische Angriffe, an denen auch Kavallerie- und Panzerkraftwagen teilnahmen, verlustreich zusammen.

In den Kämpfen bei Bullecourt wurde ein An­fangserfolg des Feindes durch Gegenstoh ausgeglichen-, da­bei blieben 2 5 Offiziere, über 1000 Mann und 2 7 Maschinengewehre in unserer Hand.

Aus einem Gefecht bei Hargicourt, östlich von Peronne, wurden mehr als 100 Gefangene und fünf Ma­schinengewehre eingebracht.

St.Quentin wurde auch gestern stark beschossen.

Heeresgruppe des Deutschen Kronprinzen.

Von S o i s s o n s bis R e i m s hat sich der Feucrkampf zu äußerster .Heftigkeit gesteigert-, einzelne Frontstrecken lagen mehrfach unter Trommelfeuer.

In der westlichen Ch a mp a g ne ist gleichfalls der Ar­tilleriekampf im Wachsen.

Erkundungsvorstotze französischer Infanterie wurden abgewiefen.

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Herzog Albrechtvon Württemberg.

Gefechtstätigkeit nur in beschranktem Umfang.

*

Trotz Sturmes waren die Flieger sehr tätig; der Feind verlor in Luftkämpfen 23. durch Jnfanterieftuer ein Flug­zeug. Bombenabwürfe auf feindliche Truppenlager und Munitions-Stapel im Beste- und Suippes-Tal verursachten beobachteten Schaden.

Rittmeister Freiherr vonRichthofen schotzden vier­zigsten Gegner ab.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Front desGeneralfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Bei Brody, an der Bahn ZloczowTarnopol und beiderseits des Dujestr rege russische Feuertütigkeit.

An der

Front des Generalobersten Erzherzog Josef

und bei der

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen keine wesentlichen Ereignisse.

Mazedonische Front.

Die Lage ist nicht verändert.

Der Erste Generalquartiermeister Lude ndorff.

*

Der Abendbericht.

Berlin, 12. April., abends. (WTB. Amtlich.) Starke englische Angriffe sind bei Souchez, Vorstöße bei Fram- pour (nördlich bezw. östlich von Arras) gescheitert.

Bei S t. O. u e n t i n hielt die rege Artillerietätigkeit, zwischen Soissons und Reims der starke Feuerkamyf an.

Im Osten imd in Mazedonien nichts Besonderes.

Die Nachrichten aus dem Westen lauten günstig und erhebend. Besonders verweisen wir unsere Leser auf die aus Berlin datierte amtliche Darstellung der Kämpfe, in der bei einer klaren Uebersicht über die bisherigen Ergebnisse ohne Ueberschwang der Worte, aber mit einer herzbefreien­den Sicherheit, festgestellt wird, daß die Lage bei Arras als ausgeglichen betrachtet werden darf. Das kleine Kapitel, so festgegründet in Sachkenntnis und Urteil, klingt uns schon wie ein Stück geklärter Kriegsgeschichte. Vielleicht ist Ludeu- dorff selbst der Verfasser; denn die Ausdrucksweise ist die­selbe, wie wir sie aus den Tagesberichten kennen. Es wäre kein Wunder, wenn der Feldheer, um die erfreuliche Bot­schaft den: Volke zu verkünden, selbst zur Feder griffe. Denn was jetzt im Westen, bei Arras, sich abgespielt hat, war etwas Großes und Entscheidendes, das die beiderseitigen Fähigkeiten aus die ernsteste Probe gestellt hat. Im Berner Bund" vom letzten Mittwoch stellte der bekannte militä­rische Betrachter des Blattes folgendes fest:

Ter englische Angriff ist seit dem 9. April im Gange, nachdem gewaltige Beschießungen und opferreiche Luftaufklärung die Vor­bedingung ß"cr den Infanterieangriff geschaffen haben. Es ist an-- zunehmen. daß die Engländer sehr große Opfer bringen, um vor­wärtszukommen, und es bleibt sestzuhalteu, daß ihnen mehr als je die Erzwingung eines Durchbruches ob­liegt. um ein entscheidendes strategisches Er­gebnis zu erzielen. Drücken sie die deutsch Front zwischen La Dassee und Arras, oder zwischen Arras und Lens, dem jetzt sichtbar angegriffenen Teilstück, nur zurück, ohne die Front zu zerreißen, so werden die allgemeinen Operationen dadurch nur mittelbar beeinflußt. Kann es doch den Deutschen unter gewissen Umständen nicht unwillkommen sein, die Rückverlegung der Front

südlich Lille durchzuführen, und es bleibt nur zu erwägen, ob die Engländer nicU in eine bereits im Abbau begriffene Front hineingestoßen haben.

Da der erste 'Sturmtag noch nichts von einen: Durchbruch weiß, sondern nur von Kämpfen um die erste Linie gesprochen wird, die in einer gewissen Breite und Tiefe genommen wurde, so ist in dubio an der Mffassung festzuhalten, daß die englische Offensive noch keine direkt in die deutschen Plärre greifenden Wirkungen erzielt hat. Damit ist freilich nicht gesagt, daß die Entwicklung bereits einseitig bestimmt wäre."

Die Fortsetzung der Kämpfe hat ein Fiasko der Eng­länder ergeben. Daß sie in der Tat alle Mittel aufgeboten hatten, tnm durchznstoßen, sagt luns jetzt die erwähnte deutsche Darstellung. Trommelfeuer schwerer Geschütze, Massen- wellen, Panzerwagen und Kavallerie mit allen diesen Stnrmmitteln suchten die Engländerdiesmal einen ent­scheidenden Erfolg zu erzielen". Kaum nennenswerte Vor­teile trugen sie davon. Sie haben jetzt die Basis ihrer ange- hänsten Ärtilleriemassen verlassen und sind in ihrer Offen­sive stecken geblieben. Kavallerieattacken beiderseits der Scarpe versuchten das Letzte, Verzweifelte: mit schweren Verlusten brachen sie zusammen. Das gleiche Schicksal er­litten die vorgeschickten Tankgeschwader. Dreiviertel der feindlichen Panzerwagen wurden vernichtet.

^Wie gemessen, ruhig und überlegen hcnrdelt und urteilt die Oberste Heeresleitung! Die erster! englischen Erfolge wur­den mit. einer wissenschaftlich objektiven Gelassenheit aus­gezeichnet, wie sie in solchen Fällen auf der feind lickten Gegenseite nicht möglich wäre. Um die Worte und Gedanken Hindenbnrgs, die wir dieser Tage Wiedergaben, strahlt jetzt der hellste Glanz der Wahrheit. Unsere Westfront steht un­erschütterlich fest. Auch zwischen Soissons und der Cham- pagne sind Sturmangriffe der Gegner,des Franzosen", restlos abgeschlagen" worden.

*

Der öfterreichrsch.ungarischc Tagesbericht.

Wien, 12. April. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart.' 12. Aprib1017.

Oe stl ich e r u n0 f üdöstliche r Kriegsschauplatz.

Keine besonderen Ereignisse.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Im Görzischen drangen gestern abend Stunnpatrouislen der Jnsuntcrieregimenter Nr. 71 und 76 in die feindlichen Gräben östlich von Nnter-Vcrtojba ein, nahmen vier Offi- ziere und 135 Mann gefangen und erbeuteten zwei Ma­schinengewehre und drei Minenwerfer. Der Artillerie- und Minenkampf war an einzelnen Stellen der küstenländischen Front zeitweilig sehr lebhaft.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Die §chlacht bei Arras.

Berlin, 12. April. (WTB. Mchtamtlich.) Auch am dritten Tage nach der Schlacht von Arras ist den Engländern der Durchbruch nicht, geglückt. Nachdem die deutschen Linien elastisch zurückgebogen und die Engländer gezwungen waren, die Basis ghrer angehäuften Artiller iemassen zu verlassen, die ihnen einen Anfangserfolg am 9. April ermöglick-tc, darf heute die Lage als ausgeglichen angesehen werden. Tie beiden Gegner liegen in schwerem Ringen, das in einzelnen Brenn­punkten sich zur heftigste!: Schlacht steigerte. Trotz der Einsätze von Massewwelter:, Tanigeschwadern und Kavallerie, konnten die Eug- lander, die auch vor den größten Opfern nicht zurückschrecken, um diesmal einen ntticheidenden Erfolg zu erzielen, kaum nenuens- werte Vorteile erreichen. Besonders schwer waren ihve Verluste bei den gemeldeten Angriffen bei Vimy und Frampoux. Feindliche Kavalleriealdacken beiderseits der Scarpe brachen überall unter schweren Verlusten der Engländer im Feuer zusammen. In der Gegend von Neuville-Vitasse gerieten marsckftcrende feindliche Jnsanterickolonuen in unser Artilleriefeuer und wurden zersprengt Besonders schwer lvaren die Kämpfe südlich der Scarpe. .Bei Bnllesovurt, wo die Engländer schon frühmorgens Massenangrifse ansetchen, erlitten sie eine schwere Niederlage. Sämtliche Angriffe brachen unter außerordentlich schweren Verlusten für sie zusammen. Wo es ihnen gelungen war. in die deutschen Stelllmgen einzu- dringen, wurden sie vernichtet oder gefangen genommen. Die Zahl der Gefangenen übersteigt, wie gemeldet, tausend. Tie eng­lisch»^: Tankgeschwader, die in den Kampf eingriffen, fanden großen­teils ein rasches Ende. Dreiviertel der Panzerwagen wurden ver­nichtet und liegen znm Teil in den deutschen Linien, zum Teil unmittelbar davor. Ter Erfolg der hier kämpfenden Trippen ist den! schneidigen Gegena ngriff erprobter Sturm­kolonnen, sowie den: mustergültig en Znsam m e n - arbeiten der Artillerie nnd Infanterie zu ver- danken. Tie Engländer wuäden in ihre Ausgangsstellungen zurück- genwrfen. Auch in der Luft wurde bei Arras luftig gekämpft Allem im Kampfgebiet der Scarpe lvurden neun feindliche Flug­zeuge abgesckwssen. Zwischen Soissons und der Champagne tobt die oußeroädentfich heftige Artillerieschlacht. In der-Gegend von Craonelle brach der Franzose um acht Ubr abends nach eiir- stündigem Trommelfeuer, etwa in ein Kilometer Breite' in mehreren Sttrrmloellen vor. Im Handgranatenkampf und stellen­weise durch) Gegenstoß wurde der Angriff restlos abgeschlagen. Es blieben Gefangene in rmserer Hand.

Heftige Luftkämpfe im Westen.

Berlin, 12. April. (WTB. Amtlich.) In den heftigen Lnftkänipfen des gestrigen Tages) die sich hauptsächlich in den Bo-rinittagsstunden abspielken, wurden vierund- wanzig feindliche Flugzeuge abgeschossen, avon zweinndzwanzig im Luftkampf und tzvei durch Ab­wehrfeuer von der Erde aus. Rittmeister Freiherr v. Richt-

hvfen schoß seinen 40. Gegner ab, Leutnant F^herr v. R i ch t h o f e n und Leutrurnt Schäfer erledigten je zwei Gegner. An den Armee-Abschnitten des Kronprinzen und des Kri 0 nprinzen Rupprecht von Bayern waren die Lnftkämpfe besonders erbittert. In der Nacht jitrn 10. April belegte eines unserer Kampfgeschwader feindliche Baracken^ lager bei Fismes^ nnd bei Bazoches mit 3200 Kilogramm Bomben. Mehrere Treffer nnd Brände wurden einwandS- frei beobachtet. Meldungen aus der vordersten Linie über starke und andaueriide Explosiorven in der Richtung Fismes bestätigten den beobachteten Erfolg. Der bekannte eng­lische Fliegerkapitän Robinson, Inhaber vom Viktoria-Kreuz (höchste engliscke Kriegsauszeichnung) ist im Luftkampfe am 5. April durch einen unserer Kampfflieger a b g e s ch o s s e n worden.

*

Englischer Heeresbericht

vom 11. April nachmittags. Tie Lage entwickett sich' gemäß dem allgemeinen Plane günstig. Das Dorf und die Anhülien twrt Mönch y-le-Prenx und Labargc wurdeu frühmorgens von uns genonimen. An den anderen Teilen der ScUachtfrvnt wurde» befriedigende Fortschritte gemacht.

Vom 11. April abends. Ten ganzen Tag über ist andauernd dichter Schnee gefallen, der die Beol»achttrng uinnöglich machte iuti> die.Operationen stark behinderte. Ein Gegencnrgriff in der Nach­barschaft von Ion ch y-le-P.reux -\ontbz erfolgreich abgeschla­gen. Bei Monchy eingebrachte Gefangene erklären, daß sie BefehLe hatten, das Tors um jeden Preis zu halten. Weiter südlich gelang es unserer: Truppen, in die deutschen Stellurlgen bei Bulle-- conrt einzudringen, tvobei sie eilte Anzahl Gefangene machte». Wittags wurden sie durch einen von starken feindlicher: Kräfte» ausgeführten Gegenangriff gezwungen, sich auf die eige-, neu Linien z nrückz u ziehen. Tie angreifend-en feindliche» Truppen wurden von unserer Artillerie wirksam imter Feuer ge- nomrnen uud erlitten schwere Verluste. Unsere Flugzeuge waren gestern wieder tätig und verrichteten trotz starken Westwindes und häuftger Schneestürnve im Zusammenwirken mit der Infanterie wertvolle Arbeit. Es wurden nur wenige feindliche Flugzeuge go-( sichtet. Alle unsere Flugzeuge kehrten unversehrt zurück.

Der türkische Bericht.

Konftantinopel, 12. Aprü. (WTB.) Amtlicher Bericht vom 11. April.

Irak front: Unseren berittenen Truppen gelang es, südlich vor: Felludscha zwei englische 5kompagnien $a

ztvingen, vom rechten auf das linke Euphrattlfer überzugehe-L, Hierbei wurden fünf Er:gländer gefangen genommen rmd dreißig gerötet. Beiderseits des .Tigris kam es zu keiner Gefeck»s- tätigkeit. Der Vormarsch unserer Truppen guf das südliche Diala-, User schreitet fort. Tic vor ihrer Front befindlichen feindliche» Kävalleriedivisicmen wurden dreimal aus ihren Stel­lungen geworfen.

K a u k a s u s f r o n t: Im allgemeinen nur gegenseitige Pcb- troilillentätisiPeit. Einer imserer Kompagnien gelang es, einen Teil der feindlichen Sicherungsstellrmg zu besetzen und sich in ihr zu behaupten. Ter Feind verlor hierbei dreißig Mann. Von de» übrigen Fronten keine besonderen Ereignisse.

Ein Ehrensäbel des Sultans für den Kaiser.

Konstantinvpel, 11. Älpril. (WTB.) Eine Sonder- gesandtschaft, bestehend ans Prinz Zis, einem Sohn des Sultans, Dewstk Bey, dem ersten Adjutanten des' Sultans^ und General Selih Pascha, ist ins deutsche Haupt­quartier abgereist, um dem Kaiser einen Ehrensäbel als ^^es^^!^nk des Sultans zu überreichen. Die Klinge, ein Meisterstück türkischer Kunst, trägt auf der einen Seite eine arabische Inschrift, auf der anderen Seite das Datum des Eintritts der Türkei in den Krieg und die Verkündung des Dschihad, auf dem Stichblatt, das ans Gold gearbeitet urü> mit Brillanten nnd Diamanten besetzt ist, besinden sich das Monogramm des Sultans und die Initialen des Deutschen Kaisers.

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Die Stimmungen und Strömungen in Rußland.

. , A. in st er d a m, 12. April. (WTB.) DasHandelsblad" erhäl folgenden Bericht aus Petersburg über das M a n i f e st der vo r läufigen Regierung wegen der Kriegsziele. Di Frage der Kriegsziele beschäftigt im Augenblick das Interesse i* Publikums :n äußerst hohem Maße und )oar in der letzten Wach Gegenstarid , lebhafter Debatte. Die sozialisttschcn Parteien übter ans die Regierung einen starken Druck aus, um sie dazu zu bringen unumwiniden zu erklären, daß sie keine imperialistischen ode aggresiiven Ziele verfolge. Die Sozialisten verlangten eine solch Erllarung als Bedingung für ihre llnteri'tützung zur Forffetzun- Kalles. -Vas interview, in dem Miljukow sich persönlich byo Auflösung Oesterreich-Ungarns und ftir die Annenon >ßonstan tinopels cmchprach, verstärtte das Mißtrauen der Sozialisten uni sachte die Ag-itatwn rvieder an. Die Lage wurde so ernst, daß di. Regrerung ftch genötigt sah, eine Erllärnng abzugeben, daß sii nicht beablichttge, fremdes Gebiet in Besitz zu nehmen oder anderr Volker zu unterw^fen. Daher legte sie den größten Nachdruck au die drohende Gefahr eines deutschen Angriffs m:d die Nottvendig keck energischen Widerstandes.

Eine SpaLtung zwischen den Parteien der äußerster

Linken.

Bern, 12. dkpril. (WTB. Nichtanitlich.) Nach ein« etersburger Meldung der Pcrriser Presse v-erhehlte di, »mtung des Arbeiter- und Soldat^euausschirsses die Spal. tung zwischeu den P ar teie n d er äu ßc rsten Linke, Mt, die seit einigen Tagen bemerkbar ist. Die Arbeiter be> jchuldigten die Soldaten der Teilnahmslosigkeit gegenüber dem Proletariat. Die Soldaten aber seien mit den Arbeiter: unzufrieden, weil sie nur unzrnrichend für die Landesl'er. terdigmig arbmieten und die Interessen der Bauern junt Soldaten vernachlässigten. » .

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