Ausgabe 
12.4.1917 Erstes Blatt
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Aus dem Reiche.

Dir bramifchMigipchr Wahlrechtsfragr.

y- x a 4J" f chweig , 11. April. (WTB.) Wie erinnerlich, . ^ x)ü , ^12 cingcbradjtc braunschweigische Wahl­recht ^Vorlage nach beendeter erster Lesung dadurch un­erledigt gebuebcn, daß mit 31 gegen 16 Stimmen der Lln- tTQ £ ^ »asrbnctcu ©laicc zur Annahme gelangte, der Er der Festlegung Einzelner Richtlinien die Beschaffung r*j*\J Ttn,t f r ltnterlagen für die sonstige Gestaltung des Ge setzes verlangte.

Von berufener Seite wird dem Wolff-Bureau mitgeteilt, herzogliche Landesregierung stetig bemüht ist, die durch die Krregsverhältnisse äußerst erschwerte Beschaffung der gewünschten Unterlagen zu erledigen, und daß sie, wie sie auch un Landtage wiederholt betont hat, die zeitge- maße Neuregelung des braunschweigischen Wahlräits alv die wichtigste ihrer Aufgaben erachtet, die sobald als mög lich gelost werdeii muß.

Aus Stadt und Eairv.

Gießen. 12. April 1917.

- ?I^.^liche Personal Nachrichten. Ernannt wurde am o. ckpnl dre Lehrerin mr der höheren Bürger-<Mädck-en- L2ch'ille zu Büdingen Enrilie H oos mit Wirkung vom 16. Llpcil Zur Lel/rcrrn an der Viktoriaschule zu Tarrnstadt unter Beladung xit der Kategorie bcr VolkssckpÄehverinnen. Ernannt JSS^cw der tzte sangen Ivärter am Hastlokal in Wiichel-

^^cker z-um Gefangenwärter am Hastlokal in Tvilbel mil-Wirkungi vom 1. Mai 1917. Ter Groß her zog I)at am 10. ?)carz ds. Js. den Regierrmg-sbMlrueister Fritz Uckv zu Hoyerswerda und den Negierimgsbaumeister Wilhelm Rau c? ^. r Vorständen von Eiseiibahiibetriebsänrtern in der

Hei liich-Pveußischen Eisenbahngemeinseha ft vom 1. Llpril ds. Js. an ernannt.

** A ns Zeichnung. Franz V e i t h, Sohn des Schreiners Georg Verth wurde zunr Gefreiten befördert und erhielt die Hes- sliche Tapterkertsmedaille.

** Zeichnungen auf die 6. Kriegsanleihe nehmen laut Bekanntmachung in unserem heutigen Blatte hiesige Banken, Kassen und Bankgeschäfte am kommenden Sonntag von 11 Uhr vormittags bis 5 Uhr nachmittags ununterbrocl)en entgegen. Dieser Entschluß ist dankbar anzu- erkennen. Beabsichtigt ist, den Sonntag zu einem eindrucks­vollen ^.ag zu gestalten. Wer noch nicht gezeichnet hat, be- mche gerade diesen Tag der gemeinsamen deutschen Kund­gebung !

.6. K r i e g s anleihe. Die Großhandelsveremigmig Gießer hat 30.000 Mark Kriegsanleihe gezeichnet.

** Sommerzeit und Eisenbahn. Am 16. April vormittags wird die Uhr von 2 auf 3 vorgestellt. Zur Ueber- leitung in die Sommerzeit treten am 15. und 16. April Aen- derungeil in den Abfahrts- und Ankunftszeiten der Schnell- und Personenzüge ein, von denen für Gießen folgende von Wichtigkeit sind. Der D-Zug 125 geht 12.38 nachts (Mttel- euvopäische Zeit) von Gießen ab und trifft 3.49 (Sommer­zeit) in Kassel ein. Der D-Zug 180 geht 4.4 nachts (Sst.s ^lissel ab, trifft 6.50 (SZ.) in Gießen ein, verlaßt Gießen 6.5d (SZ.) und ist 8.5 (SZ.) in Frankfurt. D-Zug 75 r)^ksucL G-reßenKasselHanrwver tritt erst hinter )<wrtt)eim von der MEZ. znr SZ. über, wahrend der Gegen- zug D 76 von Kreiensen ab nach dem neuen Sommerzeit­sahrplan fährt und 5.20 nachts (SZ3 in Kassel, 7.21 SZ 1 in ^^g^ 58(SZ )in Gießen,8.46 (SZ.)in Bad Nauheim, 111 Triedberg und 9.20 (SZ.) in F-rankfurt ein- trijst. Von Perfonenzügen, die Gießen berühren, fährt P. 771 von Frankfurt bis Marburg Süd 1.55 nachts nach der alten mr L imt ^00 rmchts (SZ.) in Marburg selbst einzu- Der Gegenzug P. 792 Marburg-Frankftirt richtet ^ »nf'ßnjj an naci ' te* Soimnerzeit. Er berührt Gienen 6.41 (SZ.), ^rrebberg 8.00 (SZ.), Frankfurt 9.13 (SZ.).

Ei« gutes Ergebnis der Kriegsanleihe stärkt Heer nnd Flotte, schwächt den Feind und warnt die Neutralen.

Landkreis Gießen.

** Eberstedt b. Lich, 12. April. Pionier Wilhelm Turin y e r. Sohn des Landwirts Peter Düringer, erhielt am 1 Apri für tapferes Verhalten, vor dem Feinde die Hessische Tapferkeits

Medaille.

. .** Garbenteich, 12. April. Ein sehr schönes Ergebni z-echgte die onchmmg der 6. Kriegsanleihe tu der hiesigen drei kla'isrgen Volksschule. Es konnten bis jetzt 4462 Rüark gebuck werden.

L! Lang-Güns, 12. 21pril. Durch Bemühung unsere Pfarrer Weber lomnven l-eute 62 Kinder aus Westfalen m Pflege bei hiesigen Bürgern.

. ** ^}U nbci ' Avril. Der Schütze Heinrich Kornmarm

meiner Maschmengervehr-Kvnrpagnie erhielt für sein Verhakter die Hesspche Tapserk itsmedaillc.

Kreis Büdingen.

T. Bleicheubach, 11. April, (gestern fand lster ein Schwei­nemarkt statt. Das Bild war das alter dieser Märkte in letzter Zeit wenig der begehrten Borstentiere, viel kauftnsliges Publikum, infolgedessen sehr schneller Verkauf bei hohen Preherk.

X. Düdelsheim, 12. April. Am Sonntag, den 15. April wütet dahier in der Gasl.virlschast von Heinrich Adam Draus; die diesjährige Generalversammlung unseres hiesigen Spar- und Vor schußiverems statt. Neben der slleclArungsablage rcnb der Beschluß­fassung über die Verteilung des Reingewinns steht vor allen Dingen die Wahl eines Vorstandes 'und zweier Aussichtsvatsnritglieder aus der Tagesordnung.

£. Stockheim Z0. Mril. Gestern hielt in der Walthrrschm Gastwirtschaft dahier Professor Kleeberger vom landwirtscl>aft- lichen Institut der Lcmdesuniversität in Gießen einen sehr zeitge­mäßen, lwchinteressanten und von den Landwirten der ganzen Um­gegend recht gut besuchten Vortrag über die Bedeutung des Oel- und Gespmstpflanzenbaues für die deutsche ^)lks- und Landwirt­schaft".

Kreis Alsfeld.

^up. Ruppertenrod, 12. April. Welchen Erfolg zielbe­wußte Wirksamkeit in der Volksschule haben kann, zeigt das' Ergebnis der 6. Kriegsanleihe in der hiesigen zwciklassigen Volks­schule. Von Schülern und Erwachsenen wurde gezeichnet die Snmine von 16869 Mark. Schon bei der 4. Kriegsanleihe erreichltn die beiden Klassen den Höhepunkt unter den Sckvilzeichnnngen.

wp. Ober-Ohmen, 12. Lbpril. Die in den Filialorten' der hiesigen Pfarrei untergebrachten Ferienkinder aus Gießen erfreuen sich besten Wohlbefindens in ihrem Landaufenthalt. Viel zu kurz kmnmt ihnen die Zeit ihrer Amvesenhcit vor, denn die Zeit ihres Alischieds steht vor der Türe. Die H-aushlsttungen haben es an mchts fehlen lassen, den Kindern ihren Aufenthalt angenehm zu m acl>en.

Kreis Schotten.

4t Kaulstos, 12. ^Lpril. Das Eiserne Kreuz erhielt der hiesige Lehrer, Unteroffizier Wilhelm Rothmann, der schon !eit Kriegsbeginn im Felde steht und inr August 1914 schwer ver- Micndet wurde.

up. Aus dem V o g e l s b e r g, 12. April. Grüne Weih­nachten weiße Ostern. Diese Wetterregel hat sich in diesem Jahre nneder bewahrheitet. Tie ersten beiden Weihnachtstage brachten eine höhere Teinpevatnr als die beiden Ostertage. Nur der letzte Weihnaclitstag hatte leichten Schneefall, der dritte Ostertag aber einen Schneesturm, tvie er stärker im Winter nicht gedacht werden kann. Von FrühjahrLsPa^iergäirgcn, zu denen der Ostcrsamstag sich so verheißungsvoll anließ, konnte keine Rede sein. Der wanne Ofen spielte trotz der hohen Holzpreise die erste Rolle. Daß dent Osterhasen bei solchem Wetter die Lust verging, reichlich zu legen, war sclbstverstärcdlich.

Hessen-Nassau.

Ein Brotfarten.Ablaß.

--- Frankfurt a.M., 12. April. Durch Magistratsbeschlnß wurde allen Familien, die bei ihren Packern Brot sch ein« schuldig geblieben w-arön, ein General-Ablaß erteilt. Tie Bäcker wurden verpflichtet, dem Lebcnsmittelamt wahrheitsgetreue ?ln- gaben über die bei ihnen noch vorhandenen Rückstände 511 machen, damit eine -einmalige, ausnahmsweise Regelung dieser Karten- schulden erfolgen kann. Die fehlenden Scheine brauchen nicht rurchge- liefert zu tverden. In Zukunft werden jedoch Brotverabfolgungen: ohne Karton init aller Strenge geahirdet. Besonderes Entgegen­kommen zeigt die Stadt den Haushaltungen, die nachweislich auch ' in Fried-Eiszeiten vegetarisch gelebt haben. Diese Familien, erhalten für jede volle Fleischkarte 4 Brotkarten zum Bezug von je 600 Gramm Brot.

--- Frankfurt a. M., 12. April. Ter liekaimte Fraicksurter Fliegerleuvurnt Wilhelm Frankl ist am Ostersonntag im Luft­kampf gefallen. Leutnant Frankl, der sich erst vor ztvei Wochen mit einer Wienerin vermählt batte, brachte 15 feindlich Flug­zeuge jirm Absturz. Er war Ritter deS Ordens Ponr le uchrite.

--Frankfurt a.M., 12. April. Vom 16. April ab kostet der Laib Sckyvarzbrot von 1200 Gramm 44 Pfennig. Schwarzbrot darf fortan nur noch im Ein he its gewicht von 1209 Gramm Herges stellt iverchen.

Isrnelitische Neligivnsgcmeinde.

Gottesdienst in der Synagoge (5üd-Antage).

Freitag, 13. und Samstag, 14. April 1917- Passah fe st-Ende. Freitag. Vorabd.: 7 Uhr. Morg. 8.30 Ulxr. Predigt. Samstag. Bvrabd. 7 Uhr. VUirg. 8,30 Uhr. Abds. 7,30 u. 8,10 Uhr.

Vermischtes.

, Budapest 11. April. lWTB.) In der letzten Nacht stießen mi] der Donau bei Tateny ein Personen- und ein Fracht- dampfer zusammen. Ettva 30 Personen sind umgekonimen. evrxr 20 verwundet. Tie genaue Zahl sowie die Ursack-e sind noch nickst festgesteNt.

Letzte 2tt-«cL^t'tcL)terr.

Die SchlE bci Arras.

Berlin 11 April. (WTB. Nickstamtl.) Im Raume von Arvas, rn und östlich der Linie L-ouchez-Neuville-Vitasse, tobten aauh gestern lebhafte Kämpfe. Wie selbst die englischen Berichte betonen, wurde der englische Angriff bei Ari'as unter einern Einsatz oer ArtUlere begonnen, der alles bisher Tageloesene übertrisft

Es wurde auch Gas ab geblasen. Dicrch die gutliegende äußerst starke englische Feuersperve ^vnrden Teile der deutschen Besatzung in den vordersten Gräben wllkonimen abgesckMitten. Der Verlust be- herrsck-ender Höhenrücken in der vordersten Linie, die von dem eng­lischen ArtUleriefcuer systematisch abgeriegclt wurden, machte an einigen Stellen 'äin Ausweichen bis zu 4 Kilometer notwendig. Tie^ Gesckstitze, die dem nachstoßenden Gegner überlassen werden innßetn. tvurden unbrauchbar gemacht und gesprengt. Cavcnchy en Schelle an der Vimy-Hvhe griffen die Engländer gegen 3 Uhr nachmittags an, wobei sie kleine örtliche Vorteile errangen. Ein englischer Angriff bei Farbrcs am Fuße des Ausläufers der Vüny- Hvhe. 2 Kilonncker südöstlich des Dorfes Vimy, scheiterte indessen vollkommen. Weiter /üblich trugen die Engländer seit Mittag schwere Angriffe unter dem Einsatz dichter Massen und Sturm- Haufen gegen unsere Linie an der Straße Arras-Cambrai vvr, die sämtlich ergebnislos verliefen, und dem Gegner schwere Verluste kosteten. Ein Engländernest wicrde mit einem Verlust von 80 Toten für den Feind gesmcbert. Südöstlich von Arras versuchte der Feind die schon im Herbst 1915 für rl>n verhängnisvoll gewordene Taktik zu Nnederholen, indem er voirilig starke Kavalleriemasscn ver­sammelte. Sie wurdeik durch gutliegende'Feuergarben zersprengt. Auch weiter südöstlich bei Bullescourt lvurde der Angriff zweier englisck>er Bataillone nach starker Artillerievorbereitung imteir schweren Verlusten restlos abgewiesen U7w Gefangene eingebracht. Aus dem Bericht von 2oug'kte Haig geht hervor, Ivel che besondere Wichtigkeit er den Vimy-Höhen beimißt. Er dürfte dort daher die schlversten Kämpfe erwarten. Bezeichnend ist cs, daß er seirrenr eigenen Bericht zufolge gerade an dieser Stelle die kailadischete Hilfstruvpen einsetzte. 'Das im gestrigen .Heeresbericht gemeldete Unternehmen südöstb/l non Apern fand beiderseits der Eiserrbahn Comine-Dvern nach lebsk?after, ansgez-eichnet liegender Artillerie und Mineinverfervorbereitemg statt. Unsere Mineure sprengten während dieses ihres andertholbstürcdigen Aufenthaltes in der feindlichen Stellung 12 flache Stollen,, einen Senkschacht Vvn 12 Metern Tiefe und einige Wbhnstollen. Die feindlich^ Stellung wurde auch sonst rrachhaltig zerstört. Die englischen Verluste wurden von den Offizieren, die reichlich Zeit 'hatten, sich in der Stellung umznsehen, mis ewta 350 Mann allein an Toten geschätzt. Miljukows Krirgsziele.

Berlin, 11. dlpril. Zu der neuesten Erilärimg der russischen Regierung weisen die Morgenblätter jetzt daraus hin, daß' ein Gegensatz zu freu früheren Erklärmgen Miljukvws bestehe. So schreibt derLo^al-Airzeicp'r": Ta Miljukow auf das Kriegs- progrnnrm der Entente vollDmnrcn eingeschworcn ist, mußte der Versuch unt-?rnommcn'. werden, von diesem eine Brücke zu schlagen zu dern Standpunkt Kerenskis. Und diesem Versuch verdankt das Programm seine Entstehimg. Daher die unvereürbare Zwiespältig­keit ihres Inhalts. Auf der einen Seite sollte der souveräne Wille des russischen Volkes über alle Kriegs- und Friedensfrage ent­scheiden, dabei aber an die Gernemsamkeit mit den Alliierten ge­bunden sein. DieBossisckM'Zeitungtz" erklärt: Der Miljutowscl-e Kriegsimlle hat wieder einen Ruck nach links gemacht. Seine Kriegsziele von heilte sind bereits viel bescheidener, als die hoch­trabenden von gestern. TieTägl. Rmrdschau" läßt sich aus Stockholm folgendes Urteil über die RegierungserklärunZ drahten. Nur in einem Pimkte droht man 'nicht die Wahrheit zu sagen., über die Stimmung der Trn.ppen an der Front. Nach zuver­lässigen Naclustchten hat sich ein großer Teil von Rcginrentern von der Front für einen sofortigen Frieden, gleichgültig unter welcher BedinMMgen, ausgesprochen. Um dieser russischen Friedensstim- urung, die auch im russischen Volke täglich mehr an Boden genstnnt, entgegenzutreten, hat die Iuterin:sregierung zu verzweifelten Mitteln gegriffen und der Bevölkenrirg klar und offen Mitteilung gemacht, wie schlecht es um Itußlands militärische Aussichten steht. Oh die Wirkung dieser Veröffentlichung nicht eine entgegengesetzte sein wird, dürften scho:r die nächsten Tage bcnveisen.

Sofortige FricÄensverhandlungeu.

Amsterdam, 11. April. In dem Beschluß des Peters­burger Arbeiter-So-ldatenaclsschusses heißt es: Wir fordern die soforti-ge Eröffnung von Friede:rsverhandlungen zwi­schen akl-en Kriegführenoen und eine Propaganda unter den Massen zur Beendigung des Krieges, der nur der Boru> gLÜsie zugute konrnit.

^ Stockholm, 11. April. Das Telegramm der deutschen Sozialdemokratie an den Dumaabgcvrdneten Tsck)eidze hat rracb der: Kommerrtareri der russischerr bürgerlichen Presse auf die russische Arbeiterschaft den stärkster: Eindruck gernacht urrd die Werbearbeit für die Beendigrrng des Krieges stark angeregt. DieNowojc Wrcnraj" folgt dieser Wendrmg geradezu fassungslos. Sie bemerkt, das derch'che Telegramrn hätte niemals in die Hände der russischen Sozialisten gelangen dürfen. Die einzige russische Behörde, weiche berichttgt sei, in politischen Dingen mit dem Ausland in Ver­bindung zu treten, sei die provisorische Regierung. Daß dänische Minister Stunnirrg von diesem GeselKstsgang abgewick-n: sei, sei eine beispiellose Dreistigkeit, rvelche gar:z urü> garrrichc geduldet toerden könne. Tie dänische Regierung müßte Dtanning maßregeln.

Süd-Amerika.

Köln, 12. April. TerKöln. Ztg." zufolge berichtet die Korrespondenz Amerikana, daß auch Clüle, Guatemala, Peru und Paraguoi Deutschland den Krieg zu erllcwerr 'beabsichtigen, wodurch roeitere 800 000 Registertvmren in Süd-amerikanisck»en Hafen inter­nierter deutscher Sckstffe beschlagnahntt tverden könnten. Die in cubanisckxm Häfen beschlagnahirttm deutsck-cr: Schiffe seien so schtver beschädigt, daß sie kaurn arlszubessern seien. Ir: Guatemala sei der Belagermrgszustand verkündet.

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Gießen, den 12. März 1917.

Grotzherzoal. OrtSgericht. 2512O I. V.: Leo.

Vorschriftsmäßige

Bezugsscheine

AI u. BI 2719 Vuchdruckerci J. Weinert, Steuenweg 9. Ferujpr. 315.