Nr. 85
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Erstes Blatt
*67. Jahrgang
Donnerstag, *2. April *9*7
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nzelger
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sämtlich ;u Gießen.
/ar WTB.) Großes Hauptyuartier, 11. April. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Kronprinz N u p p r e ch 1 von Bauern.
Räumlich begrenzte Kampfhandlungen nördlich der Scarpe, bei Gwenchy-en-Gohellc, Farbus und Fampour führten feine Aenderung der Lage herbei. Zu beiden Seiten der Straße Arras — Cambrai fetzten gestern nachmittag nach heftigem Feuer die Engländer starke Kräfte i n b re i t e r F r o n t z u n e u e n A n g r i f f e n ein. Sie sind verlustreich ab gewiesen worden. Seit heute früh sind dort und zwischen Bullecourt und Queant weitere Kämpfe entbrannt.
Zwischen der Straße Vapaume—Cambrai rmd der Oise spielten sich nur kleine Gefechte vor unseren Linien ab
St. Quentin wurde, wie nn den Vortagen, mit Granaten und Schrapnellen beschossen, ebenso La Fere.
Heeresgruppe des Deutschen Kronprinzen.
Von Bailly bis Reims nimmt die Artillerieschlacht täglich an Heftigkeit zu. Ein französischer Handstreich gegen unsere Truppen siidöstlich von Berry au Bac rvurde durch raschen Gegenstoß vereeitelt.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Herzog A l b r e ch t v o n Wü r t t e m b e r g.
Keine wesentlichen Ereignisse.
O e st l i ch e r K r i e g s s ch a n p l a tz.
Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
An Aa, Düna, Stochod, Zlota-Lipa und Dnjestr vielfach rege Llrtillerietatigkeit der Russen.
An der
Front des Generalobersten Erzherzog Josef
und bei der
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls vonMackensen
Nichts Wesentliches.
Mazedonische Front.
Nichts Neues.
Der Erste Generalauartiermeister Ludendorff.
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Der Abendvericht.
Berlin, 11. April, abends. (WTB. Amtlich.) Bei Fampour nördlich der Scarpe sind englische Jnfanterie- angriffe, bei R o e u x mehrere Kavalterieattacken gescheitert.
Bei M o n ch y und W a n c o u r t auf dem Südufer der Scarpe tagsüber für uns günstig verlaufene Kämpfe.
Oestlich von Bullescourt und bei Hargicourt nordwestlich von St. Quentin wurden 10 0 9 Engländer mit 25 Maschinengewehren gefangen genommen.
Von Soissrms bis Rr-eims sehr starker Feuerkampf.
Im Osten und in Mazedonien nichts Besonderes.
Die Ereignisse in Rußland verbergen sich unseren Blicken hinter den Wolken der Zensur. Ab und zu. erleidet jedoch der Mechanisnrus der russischen Zensurschere Störungen, urid dann gibt es einen zeitweiligen Riß in den Wolken, durch freu wir das neue Bild des früheren Zarenreiches staunend bewundern können. Heute ist dies einmal wieder der Fall. Die „Störung'" der Zensur hängt aufs innigste mit den -Strömungen des Systen'.wechsels zus-mnmen. Das Rußland der Mljukow und Tscheidse leidet an einen! Kund- gebungsbedürfnisse. Auf der einen Seite liegt das große Ohr Englands, in das der russische Minister des Aeußern jüngst seine bekannten Ankündigungen und Ziele hinein- gesvrochen hat. Das mußte die Petersburger Telegraphenagentur eilig weiterberichten, denn die Entente will das große Prophetenwort Mitjukows auch nach Gebühr aus- nützen.
Da steht jedoch neben Miljukow noch Tscheidse, mit seinem Soldaten- und Arbeiterausschuß. An ihm dürfen wir unsere volle Freude haben. Er vertritt offenbar Wünsche :rnd Ideen, die sich mit denen der Kadetten, der Deiuo- kvatenp artet, so wenig vereinigen lassen, wie Feuer und Wasser. Die „Triftcs", das in diesem Falle nicht unglaub-. würdige Blatt, berichtet uns ein wenig davon. Der Arbetter- und Soldatenausschuß hat beschlossen, eine Llbordnung zu bilden und nach Stockholm zu senden, die die Befugnis haben soll, mit dem Auslande über deir Frieden zu verhandeln. Sie soll Unterhändler ungestört in der Welt herumreisen lasser: dürfen, um das Heil Rußlands zu suchen. Dieses Komitee soll ferner irr der Petersburger Telegraphen- agentur sitzen und die Zensur irr seinem Sinne mitverwalten. Die Tatsache, daß diese schwerwiegenden Wünsche und Beschlüsse nun tatsächlich ganz ordnungsgernäß in die Presse der Welt gekommen sind, beweist, daß die eigentliche Machtsütle gegenwärtig in der: Händen der Arbeiter und Soldaten liegt. Miljukows Portefenilte, .soviel Akten und Entwürfe er darin bergen inag, wird federleicht. Tscheidse und sein Anhang huldigen dern internationalen Sozialismus, und es heißt, in Stockholm wollten die Vertreter dieser Richtung mit Gleichgesinnten aus beit feindlichen Länder-^
mit Herrn Scheidenrann aus Berlin und Dr. Viktor Adler aus Wien, sich treffen urrd beraten. Da^ politische Ziel, die Wesensart dieses Herrn Tscheidse gewinnt also täglich an Interesse.
Mittlerweile sitzen die Minister an der demokratischen Parteitafel in Petersburg UND halten neue Reden, denen man es anmerkt, wie schnell die Aussichten wechseln. Miljukow war „so vollkommen unparteiisch, auch den Parteien der Linken die Ehre an der Revolution und der Organisation in den ersten Tagen nach dem Sturze der ölten Regierungsform zuzuerkennen". So berichtet die Petersburger Telegraphenagentur. Der Satz ist vielsagend: man blickt durch ihn wie durch eine halbgeblendete Glasscheibe hindurch. Der Verkehrsminister Nekrasow machte dem Rat der Arbeiter und Soldaten eine noch tiefere Verbeugung. Von einer „Zweiteilung" der Regierungsmacht könne keine Rede sein. Die bestehenden Reibungen zwischen der - Negierung und diesem Rate hätten niemals einen ernsthaften Charakter und könnten immer ausgeglichen werden. Ohne die „Unterstützung" des Rates der Arbeiter und Soldaten könne nicht regiert werden. Nekrasow erwähnte aber schon den Fall, der eintreten könnte, trenn die Minister ihre Machtlosigkeit emp- pfänden, so daß sie zurücktreten müßten. Uns dünkt, dieser Tag der „Machtlosigkeit" ist schon bedenklich nahe gerückt.
Auch die provisorische Regierung als solche hat programmatische Grundsätze veröffentlicht. Unsere Leser finden, das interessante Dokument im Nachrichtenteil des vorliegenden Blattes. Es weht darin derselbe Geist der Abhängigkeit vom Rate der Sozialisten, und die vielleicht erzwungene Erklärung bedeutet eine offene Korrektur der großspurigen Rede Miljukows über die Kriegsziele. Feuer und W affet geraten auseinander. Wir hören das Zischen und sind äußerst gespannt auf dieffveitere Entwicklung.
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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 11. April. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauthart: 11. April 1917.
Oestlichcr Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Geueralfeldmarschalls von Mackensen.
Ein k. u. k. Flieger schoß im Luftkampf über Galatz ent russisches Ni-euport-Flugzeug alr.
Heeresfront des Generalobersten Erzherzog Josef.
Fm Betas-Gebiet wurden feindliche Vorstöße zurück- gewresen. Unsererseits rege Patrouillenarbeit.
Heeresfront des Generalfeldmarfchalls Prinzen Leopold von Bayern.
Die russische Artillerietätigkeit nahin stellenweise zu ^-onft nichts zu melden.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Die feindliche Artillerietätigkeit war an der küstenlandi- schen Front gestern im allgemeinen lebhafter und hielt an manchen Stellen auch die Nacht an. Im Gebiet des Etschtales und Garda-Sees setzten die Italiener chr Zerstörungsfeuer gegen unsere Ortschaften beharrlich fort.
S ü d ö st l i ch c r Kriegsschauplatz.
Unsere Albaner-Abteilungen überfielen mit vollem Erfolg die italienischen Vorposten nördlich von Topoloni Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarsch alleutnaut.
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iuriifojc
KonftaUlinopel, 11. April. (WTB.) Türkischer Heere bericht vorn 10. April abends.
Kaukasus-Front: Auf unserem rechten Flügel mack eine unserer stärkeren Erkurrdungsabteilungen einen erfolgreich Ueberfall in die feindliche Linie. Der Feind verlor 15 Tow m Zwei Gefangene. Auß-erdein erbeuteten mx 34 Tiere. Aus unser Seite keine Verluste.
Jrak-F rout: Seit z'.vei Tagen nahm die Geftchtstätigkr an Lebhaftrgkert wieder zu. Auf dem rechten Digrisufc warf unsere Nachhut eine feindliche Borchtt zurück und sicher dadurch ihrem Gros frei Beloeguugsmöglichkeit zum planmäM Einnehmen einer neuer: Stellung. Auf dein linken Tiarü u f c r stehen unsere Truppen in Gefechtsberührung mit denr Gegnc Gestern farrd lebhaftes Artiklerie- und Jnfanterieseuer statt ' A dem nördlichen «Diala-U fer drängten uirserc vorgeschoben. Truppen eine feindliche Kavalleriedivifion 15 Kilometer wc Zurück, wo sie'emeut Widerstand leistete. Weiter nordöstli hatte ein purch Artillerie und Maschinengewehre unterstützt! feindliches Kavallerieregiment den Tiala übersthriitten Dies, Regiment wurde von unserer Kavallerie über den Fluß zurückgewo mr. Da es dem Gegrrer nicht gelang, seine erste Uebergang^stol z!N!n Rlickzug zu benutzen, ertranken viele feindliche Reiter i Dialafluß.
An der persischen Grenze, östlich von Rewanduz, a lang es lunseren Truppen nicht nur, einen Angriff der an ZaI überlegenen Rusien abzuwehren, sondern auch, durch Gegenangri den Feind 20 Kilometer well rn östlicher Richtung zurückzutreibe!
der Mazedonischen Front wird lebhaftere fein! liche Artillerretätigkell gemeldet.
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Das englische .Heer.
Rotterdcrmsche Courant" meldet arrs London: Ras L,,Daily Telegraph" faßte die eriglische Regierung kernen Beschluß, welche Schritte sie tun wird, um 5Ö( M a n n für die Armee zu bekommen. Die M necgen augenblicklich dem Gedanken zu, das milill Dieustalter aus 45 Jahre zu erhöhen.
Englischer Heeresbericht
vorn 10. April. Der Artilleriekamps war im Verlauf der Nacht im^ äußersten Norden der Vimyhöhe lebhaft, von der wir den Feind nicht vertreiben konnten. Gidlich ivurde er zurückg^vorfen, seine Llnstrengungen, einen Gegenangriff zu machen, mißlarrgen. Tie Deutschen wnrderr vom östlichen Hange der Höhe zurückgetrieben. ihre Gegenangriffe obgeiviesen. Unser Vormarsch gestattete uns, Fampoux und die beriachbarten Hänge nördlich und. südlich der Scarpe zu besetzen. Tie Zahl der gestern eingebrachtei: Gefangenen überschreitet 9000. Wir erberctoten 40 Geschütze. .In der Richtung St. Quentin wurde der Feind voick dei: Höher: zwischen Vergnier nnd Hargicourt verjagt. Der Kampf dr-cert auf der ganzen Sckstachllinie au. Der letzte starke Angriff der Deutschen ans schmaler Front südöstlich von Ppern erreichte unsere Linie, aber er wurde sogleichl zurückgewiesen, und die Deutschen ließen eine Anzahl Tote zurück.
9 Uhr abends: Trotz heftigem Schneetreiben und ungmrstigerk atnrosphärischen Verhältnissen führte:^ wir unsere Operationen im Verlause des Tages kräftig weiter. Unsere Truppen erreichtes das Vorgelände von Monchy-le-Preux, 8 Kilometer östlich von Arvas uud vertrieben den Feind aus Farbus und acis dem Bois de Farbus. Heute nachmittag spielte sich am nördlichsten Ende des Vimy-Rückens wiederrim ein heftiger .Kamps ab, der ims erlaubte, weitere wichtige Stellungen zu nehsnerr, sowie eine Llnzahl Ma- jchiuengcrvehve und Gefangmie einzubringen. Unsere Linie wurde nördlich des Torfes Louverval vorgeschoben. Der Feind versuchte auf verschiedenen Punkten der Front mehrere Gegenangriffe, die sänlllich luißglückten. Tie Zahl der seit Beginn unseres Augriffs von gestern morgeil in unsere .Hände gefallenen Gefangenen lulärift sich jetzt auf über 11000, darunter 235 Offfziere. Außer- dein haben wir über 100 Geschütze, darunter eine Anzahl schwerer Geschütze aller Kaliber bis zu 200 Milimeter, ferner 60 Graben- mörscr und 165 Ataschftrengewehre als Beute eingebracht.
Unsere Flieger leisteten gestern in Verbindung mit der Infanterie ausgezeichnete Arbeit. Ihr Maschinerigesuehrschrer fügte an zahlreicher: Steller: der: .scindlichen Verstärkungen Verluste zu. Außerdenr sührterr sie Boiubardieruugsflüge arrs und trafen meln:- mals einerr wichtigen,^vom Feinde bernrtzten Bahmhof, wobei sie drei Eisenbahnzüge zerstörten. Im Verlaufe bei Luftkänrpfe wurden drei derrtsche Apparate zerstört und vier andere zunr Landen gezwungen. Einer der unsrigen ist bisher nicht xurückgekehrt.
Englischer Heeresbericht aus Mesopotamien
vom 10. April. Die Türken, die, wie am 6. April berichtet, in der Richtung auf Kifri zurückgingen, beabrichtiger: nuuruehr eine konvergierende Bewegung mr Zu- lammcnhang mit den Türkei: auf dem linken Tigrisrcfcr gegen die englischer: Streitkcäfte zwischen bm Flüssen Schall et Lldhaim und Trala und Tjatten die- Russen am OberLaÜf des Diala m:f. Unsere Truppen rneldet«: am 8. April die Besetzung des linken Ufers des S ch a t t e l A d h a i m. Wir nahncan Belad mw Harbe, Station«: nordwestlich von Bagdad, nnd machten am Sonntag 209 Gefangene.
Die russische Rcvg'ut^srr in neuen Lichte.
Petersburg, 10. April. (WTB.) Im Verlauf der dritten Sitzung des Kongresses der Partei der nationalen Freiheit hielt der Minister des Aeußern Miljukow eine Rede in der er u. a. sagte: „Erst jetzt habe ich begriffen, weüch' ungeherlre organisatorische Rolle die Partei der national-er: Freiheit :m Leben Rußlaiids z:c spielen berufen ist. Nicht nur Rußlaud, ow-rP- v llanze Welt hört auf die Stimme dieser Partei. T>en Beschluß, den sie gesterr: bezüglich des Krieges angeiivrnmen hat, tvurde von den Verlletern unserer Alliierten, mll großer Begeiste-- rung auigeiwmmen. Diese Entschließe tvird die UnruE, die die erster, -»vage der russischen Revolution England und Frarckr-eich emflötzten, vollkommer: zerstreuen. Unsere Mliierter: geloannen mcnmehr du Sicherheit, daß sie in dem denwkratischen Rußland noch sicherere Verbündete besitzen als in dem kaiserlichen Rußland." Was den Krieg anbelmigt, drückte Miljukow das feste Verllauen der Sieg des freien Volkes über den reaktionären öster- reichüschi-deutschen Militarismrcs völlig gesichert sei. Diese Worts wurden mit lregeistertem, langen: Beifall aufgenornUren. Milju- kow wavallerisierte darauf die Tätigkieit der Parteien der Linken, tvobej er, nne die Petersburger Telegrapl«iii- Agentur sich mKdrückt, so vollkommen uuparteeisch rvar, ichren die Ehre an der Revolution uud der Organisation in den ei'sten Tagen :mch den: Sturz e der al tm RegiMmgs form zuzu er kennen „^:e übrig«: Grrippen," sagte der Rtinister, „schlossen sich der Revoliilloi: bedeutend spwer mr, so daß die Partei«! der Linken srcq ganz allein der verarrtwortungsvollsten und wichllgstei: Ar- bert der Ausarbeillmg einer Organisation Rußlands'unterzielrer: mutzten. Sie ersiillten ihre Aufgabe ehrenvoll, wie es die ideale Ordnung bei der Beis'etzmrg der Reoolutiousopfer beweist."
Nach Miliikkow ergriff der Verkchrsminister N e k r a s o w das Wort. Er l>etonte gleichsälls, daß, wenn es nickt zur Anarchie ge- komm«! sei, dies der umfasseiider: vrganisatorisckicn Tätigkeit der Partei«: der Lmken Uno ihrem Organ, dem.Rat der Arbeiter-^ und S o l da t e r:v ert r ete r^ zuzuschveiben sei. Bezüglich der Beziehungen zwischen der provisoriich«: Negierung und dem gc- naimten Rat zerstreute Nekrasow die Besorgnis, als bestehe gleiche k-m «ne Zweiteilung der Macht, indem er erklärte, da- von könne kerne o»ede s«m u.ic benehendcu Reibungen zunschen der Reglerrmg und dies«n Rate hätten niemals einen ernsthaften Charakter und ko n rrter: i nr m er a u s g e g l i cheu we r de n. jedenfalls würde die provisorische Regierung/ nicht ohne dre Unterstützung des Rates regiere,' tonneri. üie Regierung sei mipenblicklich autokratisckser al^ ^Wwstie mü> müsse infolgrdessen mrlvstreitbar «n ihr. Handlung«! kontrolliercmdes Organ haben. „Obgleich es vTS? 1 Ä?. iteberzeugung ist," erklirrte Nekrasoiv. „nierd«! wir < }t vor einem Stoß der exllem«! Strönurng«! die .voaait nicderlegen. Wir iverd«! unser Anll nur niederlea«! wenn 1 ^"'Psiudcm rmd bei veruer Gesellsclinfts-
llouptn Rußlands llnterstutzung snid«i werden."
Land:o:rtscksaftsminister Schingarew besprach die Ber- provrant \c rungsfrage roid betorlle, jucicf»' scttvare ©rl^ 1^1 dre alte Regierung ihm hinterlassen I>abe. Er erwähnte daß Rirßland eine große Atenge Gcllreide und andrer h°be. Ter Minister forderte die ^ [wir!!? 11111 mir ' ^‘ >rt Transport dieser Erzeugnisse nach den Eisei - t^hristutioneu zu orgam):er«i urid besoriders ihre Ansll-euamnn " aus rnogli« mnfassciide Aussaat«: zu rickstw.


