Lhvitz nLntre imL dem ErPornen Kocu- 3. Kl. auSsedevchn«t. Er steht fort Anstmg des KrM^es unmrtt'rbvochen im Felift. Kreis Büdingen.
# BÄdinaen,/l3. März. Das Eiserne Kreuz erhielten der Fälmrtch Rudolf Hohe nadel rm Irrf.-Regt. 116 und der Unteroffizier 5>ans Göbel.
# Bellmuth, 13. März. Roch einer schweren Krankheit starb m einem Fctölazavctt der Ländsturmmann Wilhelm H i l g e r.
^ Düdelsheim, 1B. März. Dos Eiserne Kreuz erhielt der MusLetter Adam Achtzehnter. Er wurde bei den Kämpfe uni Verdun an. beiden Beinen und im Gesicht schwer ver- wandet.
G Glauberg 13. März. Infolge eines Unfalles starb in emem Zkriegslazarett in Frankreich der Gefreite Meier Münz
# Ridda. 13. März. Ter Verein „Krankenpflege" hat tvotz des Krieges ein Einstiges Ergebnis gezeitigt. Tie Pflegegelder, sonne die Sck>enkungei: sind bedeuteitd in die Höhe gegangen. Tie Mitglicderzahl beträgt jetzt weit über 300. Ter Verein besteht zwanzig Jahre.
O Unter-Schmitten, 13. März. Zum Sergeanten befördert ^ourde der Unteroffizier Jakob Loos.
Kreis Lautcrbach.
.M Alu sdem Vogels berg, 13. März. Die Schafzucht, die in früheren Jahren im Bogelsberg in hoher Blüte stand, und es gab fast keine Gemeinde, die nicht ihre eigene Schäferei rmt einet oder zwei Herden hatte, war in dem letzten Jahrzehnt so znrück- gegangen. das; nur noch ein Drittel des früheren Bestandes gezüchtet itmtte, und viele Gemeinden liefen ihre Sckräferei ganz eingelxn. So wie der Krieg aber den Flachsbau wieder allmählich fördert, hat er auch die Schafzucht wieder neu aufleben lassen. Der Mangel au Wolle und die dadurch erngetretene,Preisst>eigenmg der Rohwolle sind die Triebkraft tz!ur Reubelebung der Schafzucht. Mler- dings ist die Anschasfmrg dieser Tiere auch mit recht erheblichen Kosten verknüpft. wurden doch 'für zwei Zuchtschafe mit ihren Lämmern 400 Mark bezahlt. Ein SaUglamm von etwa 3 Wochen kostet durchschnittlich 30 Mark. Auch die Gemeinden selbst haben infolge der Knappheit an künstlichem Dünger durch den in die, Gemeinde lassen fliepMden Erlös an Pferchgeld eine gute Einnahme, bringt doch eine Herde eine Jahreseinnahme von 600—800 Mark ein, je nach der Größe der Gemeinde und der Herde.
Kreis Schotten.
u. S ch o t t e n , 13. Mä«. Bon einer hiesigen Jagdgesellschaft wurden im . Laufe des Wenters in der nächsten Umgebamg 3 3 Füchse zur Strecke gebracht, die in diesem Jahve bei den hohen Pelz preisen von 25—30 Rkk. das Fell, einen recht ansehnlichen Wert darstellen. Allerdings war dementsprechend das Jagd- ergebrns auf Hasen sehr gering.
** Ulfa, 12. März. Mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet wurde unser Bürgermeister Gg. Lndw. Hofmann, z. Zt. Unteroffizier im Feld-Artillerie-Regiment Nr. 71; er steht seit Kriegsausbruch im Felde.
n. U l r i chstern , 12 März. Auf recht sinnige Weise ehrt der Bogelsberg er Höhenklub seiner: erhabenen Schirmherrn, den Grotzherzvg, an dessen 25-jährigen R e » gierungsjubiläum. Außer einem 'künstlerisch ausgeführten Glückwunschschreiben, das dem Jubilar zum 13. Marz übersandt wird, soll i iir bleibenden Erinnerung cm diesen Tag am Mrich- sleiner Schloß, dieser althistorisch hessischen Stätte, eine Gedenk-- tafel mit entsprechender Inschrift angebracht werden.
Kreis Friedbcrg.
--- Friedberg, 11. Mürz. Einem kreisärztlichen Bericht zufolge weift das Jahr 1916 für den Kreis Friedberg mtter den höheren Jahrgängen eine starke Sterblichkeit aus, die auf die größeren Austrengungen der älteren Leute während des Krieges zurückzuführen ist. Tie außerordentlich geringe Säuglingsfterblich- ftit, 1916 nur 60, in früheren Jahren stets 130—140 Fälle, hängt mit der großen Abnahme der Geburten zusammen. Bon mtfterfntbnt Krankheiten zeigte die Tiphtlreritis eine erhebliche Zunahme gegen früher, doch kamen dank rrrbtzeitiger Serumein-« s^ritzungen mir wenige Todesfälle vor. Auffallend gering war die Sterblichkeit bei Krankheiten der Verdatnmgsorgcrne. Ter krcis- är^tlichp Bericht sieht dies als Beweis dafür an, daß die derzeitige Kost nicht ungünstig aus die Lebenshaltung einwirkt.
** Butzbach, 13. März. Ter pvakt. Arzt Tr. Luft- Dutzback^ sGießener) zurzeit Ober- und Bat.-Arzt im Ers.-Bat. 116 Bona n - wmÄe zum Stabsarzt befördert.
** T r a i s -M ü n z e n b e r g, 9. März. Dem Reservist Otto Becker, welcher fick lei einem Meld-Ärtillerie-Rech. aus dem westlichen Kriegsschauplätze befindet, wunde das Eiserne Kreuz Verliehen.
** Rainrod (Kr. Schotten), 13. Marz. Res. O. Bingel von hier, Zurzeit in einem Ins.-Regt., erhielt kürzlich das Eiserne Kreu- Bis zu seinem letzten Ausrücken gehörte er dem Jnf.-Regt.
,Kaiser Wilhelm" an, bei welchem Regiment er voriges Frühjahr Unt der Hessischen Tapferkeitsmedaille bereits ausgezeichnet wurde. Kreis Wetzlar.
L. Grebenhain, 11. März. Dem Gefreiten Heinrich Greb, Sohn des Georg Friedrich Greb, im Leib-Dragoner-Rogt. Nr. 24, wurde vom Großherzig das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für Tapferkeit' verliehen.
Hessen-Nassau. j
** Tie Einkom mensteuer in Hessen-Nassau. Das ergänzungssteuerpffichtige Rohvermögen der Zensiten in Hessen-Nassau, ine ein Einkommen von mehr als 3000 Mk. haben, vermehrte sich in den Städten rwn 7268 Millionen Mark in 1905 auf 9207 Millionen Mark in 1914. Davon entfielen auf Kapitalvermögen nach Hunderttellen gerechnet 56,4 in 1905 und 61,4 in 1914. Beim Grundvermögen blieb es mit 26,7 auf dem Zeichen Stande, während sich bei den gewerblichen Anlagen und Betrieben das angickgte Kapital von 16,9 in 1905 auf 11,7 in 1914 verminderte. Auf dem Lande stellte sich das Verhältnis wie folgt: Steuerpflichtiges Rvhvermögen in 1905 642 Millionen Mark, in 1914 1012 Millionen Mark. Davon Kapitalvermögen 43,9 in 1905 und 46,2 in 1914, Gnmdvermögen 44,4 in 1905
und 43 5 in 1914, in
in 190o und 8.6 in 1914
egt.
Anlagen ustv. waren 11,7
— Frankfurt a. M., 10. März. Nach fünfjähriger Bauzeit wurde jetzt der Neubau des Justizgebäudes vollendet. Das Gebäude ist mit dem sogenannten Jusltzpalast durch zwei Hänge brücken verbunden. In dem Neubau, der in diesen Tagen bezogen wird, erhalten die Zivilprozeßordnung, die Aufsichtsbehörde des 'Amtsgerichts, die Prozeßabteilungen de- Land- und Oberlandes- gerichts, die Oberftaatsanwaltschaft, die Justizverwaltungssachen und die Justizhauptkasse ihr Heim.
lc. K i e d r i ch, 11. März. Bei einer Treibjagd im Eltviller Stadtwald erlegte Förster Schneider von hier drei schwere Sauen, die insgesamt zwölf Frischlinge in der Tracht hatten.
Der Ehendrrprozeß.
1 Fulda, 10. März.
Vierter Verhandlungstag.
Nach dem gestrigen Augenscheinstermin am Tatort, bei dem Wilhelm Ebender wieder die Zeugenaussagen als nickst der Wahr- heit eutspreckMnd hinzu stellen vcrsuckste und von neuem feinen Bruder Hermann als denjenigen bezeichnete, der die beiden Schüsse auf den Förster Romanus abgefeuert hat, tourde heute morgen gegen 3 A1Ö Uhr die Verhandlung im Rathaussaal fortgesetzt. Sie begann Vach nochmaliger kurzer Erörterung, mit den Zeugen Jestädt, Hosenfeld, Tiegelmann,' Rnppel und van Bürk über rhre gefteni gemachten Angaben mit der Vernehmung des Sachverständigen Büchsenmack-er Baader. Er beMchnete die bei der Tat benutzten Waffen als Armeerevolver größten Kalibers, die, well Militär- Waffen, genau eingeschossen siird. Tie Verwundung des Bauern Mehirer könne durch Mvolver, ime sie die Angeklagten benutzt haben, hervorgerufeu worden sein. Nun wurde die Zigeunerin Karoline Berndt, die frühere Geliebte des Angeklagten Ernst Ebender, vernommen. Sie haben alle dre: geschossen, meinte die Znigin, aber nur in die Luft, hier beit Bauer getroffen hat, weiß ich nicht. Im Walde kam uns der Förster entgegen. Sem Geivehr, das er umgehängt hatte, mackste er schußfiertig, trat aus uns imd sagte: „Ich habe schießen gehört, Ihr habt Schießzeug bei Euch, gebt die Gewehre heraus. Die Männer hatten aber, als sie den Förster erblickten, die Gewelwe versteckt und sagten zu ihm: Wir haben keine Gewehre, bloß Geigen. Es kam nun zwischen dem Förster und unseren Männern zu einem wohl Vt Stunde dauernden Handgemenge, in dessen Verlauf der Förster den Ernst festhirlt, der sich aber, hne der hierauf auch vom Förster angefaßte Hermann wieder los riß. Ter Förster brachte nun sein (Gewehr in Anschlag, worauf Hermann seine Waffe erhob und auf den Förster einen Schuß abgab. Ter Förster stand noch nach dem ersten Schuß. Wer den ztoeiten Schuß getan hat, habe sie nicht gesehen. Tie Mutter der Angeklagten, die Zigeunerin Juliane Ebender, und deren: Tochter Maria verweigern die Aussagen. Zeuge Wachtmeister Möller von Großenlüder hat die Ebender in den 90er Jahren öfters in seinem Bezirk angetroffen. Bei einem solchen Zusammentreffen ftrcä vor der Hinrichtung des Friedrich Ebender in Hanau frug Ernst, ob es wohl dessen Kops kosten würde. Als der Zeuge diese Frage in bejahendem Sinne beantwortete, meinte Ernst: „Wenn mir mal so was passieren sollte, mich kriegten sie nicht, ich bin auer als mein Bruder." In der Nachmittagssitzung äußerte i Zeuge Amtgerichtsrat Diehls von Fulda in eingehender ' ci ■;« über die während der fünfjährigen Doruutersuchnmg von den Angeklagten gemachten Angabe:: zur Tat ustv. Hiermit war die Beweisaufnahn^ beendet. Insgesamt sind 35 Schuld fragen gestellt, die bei allen drei Angeklagten auf Mord bezw. vorsätzliche Körperverletzung nrit Dodeserftilg an dem Förster Ronmnus, bei den Angeklagten Wilhelm und Hermann. Ebender auf Totschlags versuch bezw. Mord:>ersuch an dem Gendarmen vm: Burk und dem Laich- nnrt Wehr:er, lauten. Tie Verhandlungen nehmen am Montag wieder ihren Fortgang.
vermischte».
* Königsberg, 13. März. Das „Berlirrer Tageblatt" meldet, Kommerzienrat Emil T e p p i ch in Königsberg in Preußen, der auch zu Gießen enge Beziehungen hatte, der Begründer der Königsberger Zellstoffabrik u:ll> Schöpfer der oftpreußischen Zell- stiosftndustrie, ist gestern nachmittag im Oberpräsidium, wohin er sich zu einer Sitzung begeben hatte, an einem Herzschlag gestorben.
Basel, 12. März. (WTB.) Heute wurde die Ausstellung des deutschen Werkbnndes eröffnet. Sie hat nickst bei? weiten Rahmen der Kötter Ausstellung von 1914, stellt aber ein umso erwählteres eindringliches Dokument .daAr dar, daß der Bund feinem Ziel, der Befimchtung der Industrie durch die Kimst auch während des Krieges in unverminderter Beharrlichkeit nachgeht. Den schönen Gesamtrahmen hat Peter Behrens geschaffen. In eigenen Rahnven habe:: Bruno Paul, Bernhard Pan kok und Mcllbert Niemel)cr sich betätigt, oonft zeigt die ^Ausstellung erlesene Gegenstände der Keramik, der ,Textilkunst, des Buchgewerbes, der GoldschmiedeSunst, auch Werke der freien Kimst, Glasfenster, Gemälde, Skulpturen. Nach der Eröffnung, die dem größten Interesse begegnete, dankte der Leiter des Erziehtmgsdepartenients Regierungsvat Mangold, den dn:ffchen Künstlern für die bedeutsame Anregung, die von der Ausstellung ausgehe. Der erste Vor- sitzende des Bundes, Geheimrat Bruckmann gab dem Wunsch AuK- druck, der: blühenden Schweizer Werkbund zu wechselseittger Anregung in Deutschland begrüßen zu können.
Letzte N^eh^rchteri^
Zinn Regierungsjubiläum des Großherzogs. Berlin, 12. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die „Nordd. Mg. Ztg." schreibt: Großherzog Ernst Ludwig von Hessen irrtb bei Rhein begeht am 13. März den Gedenktag seines Regierungsantritts vor 25 Jahren. Der kunstsinrnge deutsche Landessürst, von dessen beispielkräftigem Wirken das Aufblühen der Residenz Darmstadt bewunderungswürdiges Zeugnis ablegt, hat sich seit Kriegsbeginn im Felde wie
daheim für des Reiches Ehre, Sicherheit und fernere Wohlfahrt eingesetzt. Fm Verein mit seiner Gemahlin, der GroH- herzogin Eleonore, sorgt der Herrscher zugleich weitgeherch für Abhilfe und Linderung der Bedürfnisse und Leiden, die mit den: andauernden Kriegszustaiü) verbunden sind. Den innigen Wünschen des hessischen Volkes für eine lange und gesegnete Regierung des geliebten Laitt>esherrn schließen wir uns freudig uno ehrerbietig an.
Eine Rede des Kommerzienrats Eolsmann.
Bei der von der Stadt Stuttgart im Königl. Kimstgebäude vei> anstalteten Trauerfeier hielt der Genevrldirektor der Luftschiffbaw- Zckppelin^G. m. b. H. Eolsmann eine Ansprache, der wir folgendes entnehmen:
Um die Mittagszeit war es am 8. März, bald nachdem in Friedrichshafen sein neuestes Schiff heimkehrte von seiner ersten I-ahrt, brach ein Sturm los. In Berlin verlösche:: in dies« Stunde für immer die blauen treuen deutschen Augen Gras Zeppelins. Auf der Halle des Luftschiffbaues sank die Flagge auf Halbmast, aber der Sturm faßte die Flagge, zerbrach den Mast und lstnweg flatterte und zerriß, was uns oft ein Zeichen des Stolzes und der Freude gewesen war. Und der Wind ruhte nicht, weiter am Lebenswerk des Grafen zu rütteln, stand er auf. Vorgestern stteg in Berlin ein Riesenflugzeun auf, ein Werk, dem der Graf iwch in seinen letzten gesunden Tagen sein ganzes Interesse gewidmet hatte. Ter Wind erhob sich, drehte das Flugzeug und schleuderte es gegen das Tor der Luftschiff halle, fünf Menschen zerschmetternd darunter den somügen Jlmgling, den Flieger Vollmöller und den T i r e k t o r K l e i n, einen der besten Mllarbeiter von Dr. Robert Bosch, der sich bei Kriegsausbruch dem Grafen zur Verfügung gestellt hatte, um mit dem Bau eines Flugzeuges neue Wege znr Wehr des Vaterlaiwes zu schaffen, das er zur Tat verwandelte. Nicht ohne Schildknappen, ohne Getteue sollte der greise Bezwinger der Lüfte von htnncn fahre::! Treue und Dankbarkeit waren die stärfften Züge seines Wesens. Das Leben galt chm nichts, ohne die Treue. Seinem Kaiser, seinem Könige war er treu bis in das innerste Mark seiner Kmnhen. und semem Baterlande, dem er sein Werk, die Arbeit seines Lebens, iveihtc.
Hölzerne Schifft gegen U-Boote.
Amsterdam, 13. März. Das „Handelsblad" berichtet aus London: Das erste, was Amerika im Kriegsfall mit Deutschland tut, wird der Bau einer riesigen Flotte hölzerner Handels, chcffe sein, um England mit Nahrurrg zu versorgen. Ter Bundesschifffahrts- ausschuß erließ am Sonnabend eine Einladimg an die Scküffs- werften am ^ttlanttschen und Stillen O yean zu einer Besprechung, die am Mittwoch in Washington stattfindei: wird. Es besteht b£e Absicht, eine große Zahl von Standardschiffen zwisck-eu 300 und 3600 Tonnen-Gehalt herznstellen, die für die ttansatlmttischai Fahrten besoichers zum Transport von Lebensmitteln nach andere» Ländern bestimntt sind, deren Interessen mit denen Amerikas im Kriegsfälle übereinstimmen. Auch beim Bau von Zerstörern soll Holz Verwendung finden. Ter Marineminister Daniel wird Pläne zum Bau einer großen Flotte derartiger Schiffe entwerfen, deren Länge zioischen 30 und 100 Fuß sein soll. Das erste dieser Schifft soll in zwe: Monaten fertig! sein, worauf dann 3Q bis 50 wöchentlich abgeliefert werden sollen.
Lugano, 13. März. Ter englische ^Marineminister Carson erklärte im AldwichKlrtb, die deittsche U-Bootgefahr sei iwch mcht beschworen, wenn die Torpedierungen so weitergingen, werde Eng- lm:d im Jahre 6 Viillionen Tonnen vertieren. Man habe die Pflicht, das Schlimmste icmzunehmen.
General Smuts in Plymouch.
London, 12. März. (Reuter.) General Smuts ist heute früh aus Südafrika in Plymouth angekommen, um der Reichskriegskonftrenz beizuwohnen.
Dir russische Krisis.
Malmö, 13. März. In Petersburg, Moskau Und Odessa ist die Mllitärdikbatur in etwas v erschleierter Form ein geführt worden, zu deren Ausgestaltung der Generalmajor Newraschrn in das Milüsterinm ^berufen wurde. Zur Sicherung des Militärbezirkes Petersburg ist eine neue Kosakenbrigade Lufgebo-ten worden. In Moskau wurden neue Wsakenformationen zusammengezogern Irr Odessa wurden eiTrzelne verstärkte Pvüzeiab-tellungen mit Maschinengewehren ausgerüstet.
China.
P e k i n g, 11. März. (Reuter.) Das Abgeordnetenhans hat in geheimer Sitzung die Politik der Negierung einschlietz- lich des Abbruches der Beziehungen zu Deutschland mit einer Mehrheit von 300 Stimmen gutgeheißen.
Die sechste Kriegsanleihe.
Essen, 12. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die Firma Friedrich Krupp A. G. beteiligt sich an der sechsten Kriegsanleihe wiederum mit vierzig Millionen Mark.
Amtlicher Teil.
Betr.: Beurlaubung von Mannschaften zu larckwirtsAaftlichstt Arbeiten.
An den Oberbürgermeister zu Gießen und an die Grotzy. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.
Unter Bezugnahn:e auf die Verfügung vom 1. Mürz d. Js. wird hiermit nochmals darauf hingewiesen, daß UrlaubsanträgS zu landwirffchaftlichen Arbeite:: nur auf den vom stellv. Generalkommando vorgeschriebenen Formularen (A, B und C) einzureichen find. Die Beifügung weiterer Gesuche hat zu unterbleiben, das Borbrfirgen der ÄTttragsteller ist in dem Formular der Anträge auf- zrmehmen.
Genaue Beachtung der obigen Verfügung wird daher en0» otzlen,
Gießen, den 12. März 1917.
Givßherzogliches Kreisamt Gießen.
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