Ausgabe 
26.3.1917 Erstes Blatt
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^as von zwei Dorpedos getroffene Fahrzeug sank in 30 Mi­nuten. Ml» Mann wurden durch das begleitende Tvrpesv- dootMassne" und die Herdeigeeilben Pattouillenschisfe: ge­rettet. Tie -ln hl derOpfer beträgt 296. Das Tauch­boot. dessen Periskop e:nige Minuten nach der Dorpedie- rung gesichtet wurde, wurde durch Granaten von dem Tor­pedobootMassue" angegriffen, verschwand jedoch alsbald und wurde nicht wiedergesehen.

*

Berlin, 24. März. (WTB.) DasSvenska Dagbladet" meldet aus Stavangew Der holländische Dampfer ,.Hae l en", mit Ballast von Rotterdam nach New Jork für die belgische Hilfskommission unterwegs, habe Stavanger angelausen und berichte, daß er am 17. März nachmittags, obwohl der Dampfer mit den Abzeichen der Hilsskommission versehen gewesen sei, von einem deutschen U-Boot un­gehalten, und als er die Fahrt fortsetzte, mit Granaten beschosserr wurde. Ein ausgesetztes Boot sei getroffen und alle darin befindlichen Leute getötet worden. Der Dampfer machte darauf volle Fahrt und das U-Boot verschwano.

Zu dieser auffallenden Meldung kam: vor dem Ein­treffen des Dauchbootberichtes naturgemäß nicht Stellung genon:men werden. Es sei aber jetzt bereits darauf hinge­wiesen, daß es sich nach der sehr unklaren Meldung offenbar um einen Fall handelt, wo ein Dampfer aus die Aufforde­rung, zu stoppen, versuchte, durch die Flucht zu entkommen. Be: dieser Sachlage wäre der Dampfer selbstverständlich für die eingetretenen Folgen selbst verantwortlich. Ein Rätsel bliebe es freilich, weshalb er trotz der Führung der vorgeschriebenen Abzeichen der Hilfskommission den Versuch unternommen hat, sich einer Untersuchung durch die Flucht zu entziehen. Zum wenigsten war daraus auf ein schlechtes Gewissen zu schließen. Kn übrigem bliebe die Klarstellung des Faltes abzuwarten.

Wie, 23. Marz. (WTB.) Wie ein Funkspruch des Ver­treters des K. K. Delegvaphen-Korvespondenzbureaus ans Madrid berichtet, meldet das BlattWC" aus San Se­bastian: Zwei spanische Seeleute, die der Mannschaft eines norwegischen Dampfers anaehörten, der am 16. März auf der Fahrt von Cardiff nach Venedig mit einer Ladung von 5000 Tonnen Kohlen, rn der Nähe der fran­zösischen Küste von einem Tauchboot versenkt wurde, berichten u. a., daß sich tu dern Hotel, in dem sie zurzeit n atergebvacht sind, autzerden: Mannschaften von zwanzig gleichfalls von Tauchbooten versenkten Schiffen befinden.

Wien, 24. März. (WTB.) Ein Funkspruch des Ver­treters des K. K. Telegraphen-Korrespondenzbureaus in tzNadrid meldet, daß das BlattABC" Mts Mlbao mit- teile, daß am letzten Sonntag in der Nähe der englischen Küste der in Bilbao beheimatete spanische DampferG r a - cicckß ein Schiff vor: 2956 Donnen, von einem Tauchboot versenkt worden sei.

Kristiania, 24. März. (WTB.) Wie das norwegische Ministerium des Innern bekanntgibt, ist der Stavangerer DampferEbenaes" am 22. März Um neun Uhr morgens von einem deutschen Dauchboot zehn Meilen südlich.Peter- head versenkt worden. Der Kapitän und sechs Mann wurden gerettet, die übrigen werden vermißt. Der hiesige DampferFrist" ist ebenfalls versenkt worden. Sieben Mann trafen in Aarmouth ein, die übrigen werden vermißt. Der DampferBlomvaag", aus Bergen, der von Leith nach Bergen unterwegs war, ist versenkt worden.

Kristiania, 24. März. (WTB.) Der Bergener Damp­ferMalmanger", ein Schiff Von 5400 oder von 1442 Registertonnen, das von New Jork nach Avonmouth unter­wegs war, ist am 22. März fünf Meilen westlich von Fal- nwuth durch eine Mine oder ein Torpedo zum Sinken gebracht worden.

Kopenhagen, 24. März. (WTB.) Nach den LloyD- listen vom 1. bis 15. Märr werden 110 Schiffe als Totalverlust bezeichnet, oas macht für oen Tag durch­schnittlich 6,1 Schiffe. Der durchschnittliche tägliche Schisfs- verlust vor dem Kriege betrug wach Lloyos für die gesamte Welttonnage 2,2 Schiffe.

Dmuiden, 24. März. (WTB.) Meldung der Ne der- landsch Telegraaf Agentschap. Der niederländische Dampfer Am stelstrvom" (1413 Tonnen), der am Donnerstag abend von Dmuidem nach London abgefahren war, ist ver­senkt worden.

Lugano, 24. Mm^ WTB.) Wie aus gut unterrich­teter Quelle aus Brindisi verlautet, sino in der: letzte:: vier Wochen in Saloniki zehn Dampfer überfällig. Der Berpffegungs- und Mnnitionsnachschub nach Saloniki leidet dadurch sehr stark. Trotzdem denkt die Entente nicht daran, die Saloniki-Expeditton aufzugeben, da hierdurch Englands Prestige stark leiden würde.

Aus dem Reiche.

Der Reichstag.

Berlin, 24. März. (WTB.) Der Aeltestenaus- schußdesReichstages einigte sich dahin, am Dienstag und Mittwoch nächster Woche die Steuergesetze in zweiter Lesung, am Donnerstag und Freitag den Etat für den Reichskanzler und das Auswärtige Amt, sowie das Not- etataesetz zu. beraten, und sodann'eine Ostecpause eintteten lassen Der Wieder^usammentritt de-c Vollversammlung für den 24. April, des Hcruptausschusses für eine Woche früher vorgesehen.

A> ... xyttwqt».

Die Fortschrittliche Volk spartet hat im Reichstag folgende Resolution eingebracht:

Den Herrn Reichskanzler zu ersuchen:

1. Dem Reichstag mit möglichster Beschleunigung eine Denkschrift über die voraussichtlichen finanziellen und wirt­schaftlichen Wirkungen und Ergebnisse einer Vereinheit­lichung des deutschen Eisenbahnwesens unter Einbeziehung des Binnenwassersttaßenwesans vorzulegen;

2. Zur Vorbereitung und Abfassung dieser Denkschrift eine Fach k om m i s s i o n einzuberusen, die durch sachver­ständige Mitglieder des wirtschaftlichen Lebens, Parlamen­tarier, sachverständige Beamte und Vertreter des Großen Generalstabs zu bilden ist.

Aus der "deutschvolkisch.cn Partei.

Fr: einer cm: 19. März 1917 in Berlin abgehaltenen Parteileitnngssitzung wurde nachstehende Entschließung an­genommen :

Die Leitung der deutschvölkischen Partei richtet an alle maßgebenden Stellen das dringerlde Ersuchen: 1. Die mit größtem Erfolg durchgesührte Seesverre mit rücksichts­loser Entschlossenheit aufrecht zu erhalten und nicht durch- löchern zu lassen. 2. Dafür Sorge zu tragen, daß im Hin­blick auf die vielfachen Klagen der Speck abliefernden Land­bevölkerung die Beförderung derHindenbu.rgspen.de" an die Schwerarbeiter untere allen Umständen gesichert wird.

3. Die neue r u m ä n i s ch e Ernte in entsprechenden: Maße auch der reichsdeutschen Bevölkerung zugute kommen Wt lassen.

Beschlagnahme von Getreide und Hülscnfrückften. (

Berlin, 24. März. Die neueste Nummer des Reichs- gesetzblattes enthält eine Bekanntmachung über die Jnan^? spruchnahnre von Getreide und Hülsenfrüchten. Es werden durch diese Bekanntmachung die noch in Händen der Erzeu­ger befindlichen Vorräte an Brotgetreide, Gerste, Hafer und Hülsenfrüchten, alle::: oder mit andere:: Früchten gemengt, desgleichen auch Schrot (Graupe und Grütze) und Mehl, das aus diesen Früchten hergestellt ist, für die Ernährung des Volkes in Ansprruh genommen.

Von der Beschlagnahme frei bleiben nur gewisse Mengen, die zur Ernährung oes Unternehmers des land­wirtschaftlichen Betriebes und der Angehörigen seiner Wirt­schaft (Selbstversorger), für die Fütterung der in den land­wirtschaftlichen Betrieben gehaltenen Tiere und für ^aat- zwecke unbedingt :wtwendig sind und außerdem die Mengen, die auf Grund eines liesttmmten Kontingents den Nähr­mittelbetrieben überlassen sind.

Durch diese Bekanntmachung wird die schon in der Presse kürzlich erwähnte Nachprüfung der unbefriedigend ausge­fallenen Getreidebestandsaufnahme vom 15. Februar 1917 und die dort angegebene Requisition der Vorräte gesetzlich angeordnet. Es werden beschleunigt Ausschüsse gebildet, die unter Zuziehung von Militärpersvuen die Nachschau bei den Landwitten durchzuführen haben. In jeder Gemeinde soll der Gemeindevorsteher als Auskunstsperson beteiligt wer­den. Die aus den einzelnen Betrieben abzuliefernden Mengen sollen möglichst sofort entnommen und in einem von der Gemeinde zu stellende:? Lager aufbewahtt werden. Soweit Getreide uno 'Hülsenfrüchte auch jetzt noch nicht aus­gedroschen sind, soll eine möglichst sorgfältige Sck).ätznng der Körnermengen erfolgen und es werden auch Vorberei­tungen getroffen, die erforderlichen Dreschsätze und Köhler: durch Vermittlung der Kttegscrrntsstellen zu beschaffen und Arbeitskräfte bereitzustelle::, damit der Ausdrusch möglichst bald überall zu Ende geführt werden kann.

Vorräte, die nicht freiwillig abgeliefett werden, werden den Eigentümern durch die Ausschüsse weggenommen, solche, die verheimlicht oder absichtlich verschwiegen werden, ver­fallen ohne Entschädigung der:: Kommunalverband.e.

Bei der den Landwitten zu gewährenden Entschädigung tvird von den jeweils geltenden Höchstpreisen crusgegangen; falls die Ware nicht vollwertig ist, wird, ein entsprechend niedrigerer Preis bezahlt. Die zurzeit geltenden Höchstpreise für Brotgetreide der Ernte 1916 (in Berlin für Roggen 220 Mk., für Weizen 260 Mk) bleiben bestehen.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 26. März 1917.

** Eine Sitzung des Provin^ialausschnsses findet Samstag, den 3ll März 1917, vormittags 9 Uhr, im Regimimgsgeväude zu Gießen statt. Auf der Tages-

0 rdnnn g steht 1. Klage des Ottsarm«: Verbandes Frankfurt an: Main gegen den Ottarnnm verband Frittberg wegen Anerkennung der Kosten ersatzpflicht für der: Arbeiter Wilhelm Ed l ich. 2. Ent­eignung von Gelände in der Genmäkung AlssÄd zur Erweiterung des Bahnhofs Alsfeld. 3. Klage des Ottsarmenverbandes Gießen gegen Len Lcuttarmen verband EKeßen wegen Kostenersatzes infolge Hilfsbedürftig-keck des Hermann Ruf aus HeLelberg.

** O b erb es fisch er Kunst verein. Die Ausstel- Iuit$ des Au Asteller-Verbandes Münchener Künstler wurde gestern ocm Eröffnungstag von nahezu 250 Personen besucht. Die ausgestellten Kunstwerke fanden alls eiliges Interesse. Die Ausstellung ist täglich von 11 bis

1 Uhr, Sonntags von 11 bis 3 Uhr und am Mittwoch nachmittag auch noch von 3 bis 5 Uhr geöffnet.

** Kriegsbeschädigtenfürsorge. Am Freitag und Samstag fand im Universitätsgebäude dahier eine ge­meinschaftliche Tagung der LandesauSschüsse für Ktteas- beschädigten-Fürsorge für das Großherzogttrm Hessen, die Regierungsbezirke Kassel u:tt Wiesbaden ::nd die Provinz Westfalen mit den: Stellvertretenden Generalkommando des 18. Armeekorps statt. An den Versammlungen, die vom

nahmen über 100 Vertrete: teil. Wrr haben wohl tn oen nächsten Tagen Gelegenheit, über die Verhandlungen selbst

berichten zu' können. .

** Ans dem Stadttheaterbureau. Es fe: ganz ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die morgige Ausfüh­rung von Ludwig Anzengrubers Bauernkömowe5>ic Kreuzelfchreibett die 11. D i ens t ag s - Aborme- lnentsvorstellnna ist. Die Bezeichnung als Frertagoabonne- mentsvorstellung im Wochenspielplan der Samstagsnuminer beruht auf einem Druckfehler. Es ist sehr zu wünschen, daß der Ehrenabend des .Herrn Regisseurs Otto Go nradr an? uächsten Mitttvoch, derRaub der SabiUettnnew' brrr^t, dern Jubilar auch klingenden Erfolg zeitlgLi: möge. Ein 50jähriges Künstlersubilaun: ist eich so McßergewohnluheS Ereignis, und Herr Conradi erfteut sich als Mensch w:e als

Künstler so allgemeiner nnd berechtigter Beliebtheit, daß es

»flich

Mittwoch zu erscheinen.

alle Theaterftemche als Ehrenpflicht ansehen durften, am

** Gießener Fröbel-Seminar. Die Ausstellung im Gießener Fröbel-Semirrar nahm gestern ihren Anfang. Ter rege Besuch zeigte, welch großes Interesse ihr rnit vollem Recht eKfc gegengebvLcht roird. Die Arbeiten, die von de?: angehenden (pGj.x- lerinnen migefettigt sind, fmiden das ungeteilte Lob Irer Bemcher m:d sehr oft hörte ?nan Worte der Vernnmideriwg über geherwe und vielseitige Ausbildung. Die Fröbetsckveu, Beschastt- gungen, die sich bei j^eder Ausstellung wiederholen,^ sind ]<mhcc und gewissenhaft.ausgesühtt. Gerade bei diesen Beschüftigimgen künnM. die jungen Mädchen eigene zur Anwendung bringen und ist

ihnen dies in schönster Weise gelungen. Allseitige Anerkemumgt fanden die Handarbeit«:. Eine jede Schülerin arbeitet eine Kmder- ausstattung von dem Erstlingsherndä-en ansang-eaid bis zu Kleid­chen für 56jährige Kinder. Ta sind Kleidchen in alten. Größen und vielseittger Ausführung zu sek-en. jedes in seiner Art schön mrd geschrnackvoll. Ebenso s-cktzön sn?d die vielen Sttckereien. Auck) dH Korbslechtereien fanden allgemeinen Beifall. Die zur Hausarbeit zählenden Arbeiten sind ebenfalls vertreten: Silberpichen, Kämn^e und Bürstenrenngen, Gallseifenwäsche, gewaschene und gebügelte Leibväschll Blus en, Stickereien u. der gl. geben ein Bild von der lprakttschen Ausbildung der Schülettnne?u Reizend sind d^ Ar­beiten der Kindergattenkinder, von denen leider wegen. Platz­mangel nicht soviel ausgestellt werden konnte. Auch die LLrbeitcrr der Schulkinder, die pur zweimal in der Woche den Besäst? ftignngs- unterricht besuchen, ssiw in jeder Beziehung schön ausgefühtt und es ivurde öfters der Wimsch ausgesprockien, daß diese Stunden auch den Sonuner über lveitergesührt werden möchten. Unter den? großen Arbeiten, die den Schluß des Beschäfttgungsimterrichtrs bilden und von de?: Schülettnn«: oollstchrdig selbst^ ausgesühtt :verden, sind so wundervolle Arbeiten zu sehen, daß man aus einem Erstaunen in das arweve kommt. Es würde zu weit führen, w ollte man jeden einzelnen siegen stand beschreiben.Hingehen und selbst ansehen", das ist der beste Rat, den man geben kann. Fu- tercssant ist das Modell einer alten Oelnckihle, bie bis ins kleinste richtig nachgebildet ist nnd den Gang doch Oelschlagens zeigt. Gn großes Pnppenzimmer, in dem die Möbel so snlooll und genau her^stetlt sind, daß ein Schrei:wr :vohl Nichts daran aussetzen kann. Diesen: reihen sich in ebenso schöner Llussührung ein Stickereige- schüft, Puppenhaus, Kindergatten, Schule, Säuglingsheim, Schneo witchen und die sieben 'Zwerge, Ostergeheimnis, Gattenlanbe, Puppe nrit voller Ausstattimg u. dergl. meln an. Tie ganze Ausstel­lung ist ein glänzendes Zeugnis für die Reichhalttgkeft dffsen, wLs das Gie^ner Fröbel-Seminar seinen. Schülerinnen bittet. Die ^lusstellung ist, wie die Anzeige sagt, noch bis zum Tienstag um 6 Uhr geöffnet.

** Ueber Bestandsaufnahme von Web-, Wirk- und Strickwaren beftndet sich eine Bekannt­machung des Oberbürgermeisters' in urrserem öeiitigert

Blatte.

I m Bericht über die Verhandlungen der Lan­des shnode in Nr. 71, 2. Blatt, ist ein siimstörender Druck­fehler. Es muß dott httßen:Ter konfessionelle Frieden (nich^ ,F9rdenO müßte dem Volke erhalten werden" usw.

In keinem Hause darf das Ehren-Gedenkblatt fehlen, das jedem auSgehändigt wird, der Gold emltefert!

Die GoldankaufftM

in den Räumen der Vezrrkssparkafse Gießen ist morgen von 2 bis 4 Ahr geöffnet.

Letzte Ncrchrkchtenp,

Rußland und Hindenburg.

Amsterdam, 24. März. Drän LmüwnerDally Chvonitttt' wird aus Petersburg berichttt, man glaube doi't. daß der rasche Rückzug an der Westfront zu großen TruttpeTwerjchieÄm^en an der russischen Front führen wette, urid daß .Hindenburg die Uebergairgspettode, die Rußland durchmacht, dazu benutzen wette, dem Lande ein«: tüchtig«: Schlag zu versetzen.

Fimrland verlangt Selbftvenvalttmg.

Kopenhagen, 26.Marz. Bett Tid. meldet gus Skock- holm: In Finnland ^rrscht allgemein Mißstimmung darüber, daß die Aemter des MinisterstaatssekottLrs und des Gen«Lt> gonverneurs für Finland nicht mit Finnen besetzt sind. In d-m letzten Tagen haben :viederholt BersamMkungen stattgefunden, tn denen gejördett wurde, daß Finmlkmd von Finnländern sttbst- verwalttt wette.

Frankreich verspürt Mangel.

Bern, 25. März. Wie Mattr: meldtt. imrvde die Gvsfabnk Nanterre wegen Kohl«rm>angels geschlossen. 25 G«u.tt::den, da­runter das JndustriezMttnm von Convevoi, seien dchnrrch ohne Gas. Trotz der Einführung der ZuckerSarte besteht die BefLrchtmrg ttner Zuckernot. Petit Journal zufolge wette Cochin am komm«:- den Dienstag die RegieruM über die übermäßigerr Preissasigurnn- gen für Kartoffebn latb Wein sowie andere Lebensnritttt inter- pvllreren.

Statt besonderer Anzeige.

L er treue Gott nahm unser liebes Söhnchen

Franz

am Freitag abend im Alter von 1h, Jahren zu 'ich m lein himmlisches Reich.

Bietzen 'Nord-Anlage 28, II), 23. März 1917.

Nikolaus Hasenzabl nebst Frau und Kindern. Die Beerdigung findet Dienstag, den 27. d. Mts., nachmittags 2»/, Uhr, statt. 2446

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