(Pttfccr Pascha im deutschen Hauptquartier.
..Berlin^ 24. März. (WTB. Amtlich.) Der Vizegene- rairsfimus der oSmanjschen Armee Enver Pascha weilte zu Beiprechungen mit dem Kaiser, dem Generalfeldmarschall von Hmoenburg und dem General Ludendorff im Großen Hauptquartier und begab sich dann zum Besuche der deutschen Truppen an die Westfront.
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Zwei Verwalt»,rgsgebiete in Belgien.
Brüssel,/24. März. (WTB.) Der Generttlgouverneur hat
folgendes verordnet: w a l t u n g s
zu entziehen, so verteidige Dick) wenigstens gegen lene, du: ihr vorschr eiben, wie sie zu sprechen habe. Wenn Du diese dunklen, Kräfte entfernen könntest, dann irnirbe die Wiedergeburt Rußlands ermöglicht mrd das Vertrauen des Volkes, das Dir zur Halste verlören gegangen ist, würde Dir erneut zuteil werden. Ich hade lange gezögert. Dir die Wahrheit vor den -Kops zu sagen, aber ich 'habe mich entschlossen, west mW Deine Mutten und Deine Schwestern dazu ermunterten. Du stehst am Vorabend einer Bewegung, ja, ich sage mehr, am Vorabend eines Attentats. Ich spreche für das Wohl Deiner Person, Deinen Dhron und Dein Vaterland."
v , Die Petersburger Telegrapheir-Agentur meldet: Der Zar ist
vn Belgien wewen zw er Der-1 in Zarskose-Sselo eingetroffen und hat sich in entlegenen Ge
Haltungsaebiete gebildet, von denen das eine die Provinzen I mächern eingerichtet. Äntwerpen, Limburg, Ostflairdern itnd Westflandern sowie die Z a r i n ist ihm v e r Kreise Brüssel und Lötven, das andere die Provinzen Heunegau, '
^ütrrch, Luxemburg und Namur sowie den Kreis Nivelles umfaßt.
Jede Zusammenkunft mit .der rboten.
Amsterdam, 24. März. (MDB.) Der Korespondent der ,Tmes" meldet aus Petersburg vom Mittwoch: Man erwartet,
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iic Berwaltimg des eritgnmnnten Gebietes wird von Brüssel, daß alle Großfürsten die militärische Würde niederlegen, da sie die dreiemge des letztgeuamtten von Namur geführt. Me weiteren An- Regierung nicht durch längeres Verbleiben in ihren Asmtern in ardnungen zur Ausrührung dieser Verordnung, insbesondere hin- Schwierigkeiten bringen wollen. Großfürst Kyrill hat heute das
sichtlich der Organisation der Verwaltung beider Gebiete und hin sichtlich des Ueberamiges der Geschäste iverden vorbehalten
Borbild dazu gegeben. Die Generalinspekteure der Artillerie, der Kavallerie und des Flugdienstes folgen zureifellos seinem Beispiele. Großfürst Nikolai kommt demnächst in derselben Absicht
hier an. Alerejew wird wahrsrcheinlich Generalissimu Leit August 1916 war er tatsächlich, wenn auch nicht dem Namen
Der Bruch Chinas mit Deutschland.
Berlin 24 Märr- (MTR) Dem Ki? fW chi n 4 f rfrJT™?' ivlv mar er mriacyncy, wenn aucy nrcyl
Peking, den 14. März.
'Abdankung
lande gebrochen. Nur estr einflußveistier Schedsrichter wird im Stande sein, in den schwierigen Fragen zwischen beiden zu ver-
^ . JÄ 9eTt %, ^ fAL 4 ö e Si en heute I Mitteln Vermutlich wrrd ein Komitee zur nationalen;
europaqchm Krieges hat Chma Verteidigung unter dem Vorsitz des Kriegsmimsters diese 3u m ^ e ™ löbhasten Grstaunen erhielt Aufgabe übernehmen. Es wird wahrscheinlich aus den 9Nmiftern, -ne chmeftsche. Negierung ani 1. Februar dre Note der I die direkt mit der Armee und Flotte und der Verproviantierung
o eu t s chen Regierung, in der der Beginn eines neuen l:-Boot-Krieges angekündigt wurde mit Sperrgebieten, in denen neutrale Schiffe vom obigen Datum an nur auf eigene Gefahr
zu tun haben, und aus Mitgliedern der beiden Häuser des Parlaments zusammengesetzt fein.
fnfm»™ »AmrW a>. m w *' w . ,7 er. r. ~iryr } r Vom Donnerstag meldet derselbe Korrespondent, daß Groß
& mtolai Mkolajewits» im Sejemfer 1916 nach
SRl S£!? W ^'üdrt wlnrde, fernem Landgute verbannt worden war, weil er dem Zaren di- vereirs schweren Schaden an chinesischem Leben und Gut crnge- I Wahrheit über die ^ nchtet, und die neue Form to5 U-Boot-Krieges wird die Schäden Licht gebracht batte ui stärkstem Mane veraröüer.i Nf>n d-i- omr«*«*- Yvp*™vwnt s«« I tre
HT. Blätter veröffentlichen lange Artikel mit Errnnerungen an -..oirrr^ch-i Geltung zu verschaffen und Leben und Eigentum der die Kaiserliche Familie. Großfürst Kvrill schildert die oollüändche ch,»es,scheu^atsanzebvrlgen zu sMtzen, richtete unsere Regierung Entfremdung MMn £erIchfra Reit «rtfrfSi ib^ öelxfAn?irti einen scharfen Protest an ine karserlich deutsche Regierung mit feinen Blutsverwandte eina^eten mAk
ggs aa sag «feras ssasÄts ssrs sa
Der Zar entflohen?
- r--.. «>. - -"--—.-.^.Berlin, 24. März. (Privat-Del.) Tie Berliner Abend?
>> embußt. Bor einigen Tagen, am 11. März, hat die bl alter melden aus Liockhvlm: „Stockholms Tidningen" berichtet
Deuy^ Regierung uns ihre formelle^ Antw vrt zukommen aus Haparanda, der Za r sei ent flohen, und es werde eifrig
Negierung ihre neuen Methoden der .Kriegstihrung zur Sse auf gegeben hätte. Viele Handelsschiffe sind versenkt worden und zahlreiche chinesische Staatsangehörige haben bei dieser Gelegenheit ihr Leben ^ —— — -<•< an»... ^
lassen, welch ebefagt, daß es ihr nicht möglich wäre, den U-Boot- nach ihm gefahndet, besonders an der schwedischen Grenze Krieg mrt Sperrgebieten aufzugeben. Diese Slntwvrt entspricht .. . "
ju, o, „ . .. -Ä. „ ^rrsbnrg, 25. März. (WTB. MchtmE^Meldunr
- JS "ß 01 £p- Allg. Ztg. schrekbt über Chinas Bruch mit der Petersburger Tel-eqnaphen-Agentur. Me Gerüchte das Deutschland: Einen drvekten chimfischen Handel mst Europa gibt der Zar geflohen sei, sind frei erfunden.
es nicht. Lnd^Hmestsche Schisse verSchren nicht in den Sperr- . . .
gebieten. Dte Clhinesen, che au? v^enkben Schiffen ihr Leben ver- russlsche Oberbefehlshaber.
V E rn die -GeMrzone um den Interessen Petersburg, 23. März. (WTB.) Das Reutrrsche Bureau chr^ Lundes zu dumen, sondern um?ür die Sache unserer Feinde Eldet: ^
^Ea7rgerdie7fftezu tun. Sie sE trifst die Schuld, wenn sie für Großfürst Nikolaus ist sebres /Postens ,csts O der be fe hls- SLiSLf SSS büßen Essen, und dar haber enthoben. Alexejew hat bis zur Ernennung deÄ
ch mesis ch m Regierrmg ftcht es schlecht an, Deutschland dafür ver- Nachfolgers seine Stelle übernommen.
EEvvrtlWM nmchyn- Wirklichkest han-delt es sich aber nicht
str ore Regierung in China Um die Verlovenen Menscheisteben i ^ ^ _
sMiderrr sie gibt dem Druck und den ÄcLcngen unsermFech^ Prr»z Friedrich Karl von Preuße« in englischer nach und hört aus die Berjpu-echUngen der Vereinigten Staat-en -- --
von AmMöa Das friedliche, chinesische Volk, das keine Feindschaft
Gefangenschaft.
I 22- |^melbk 2 bcf|?iffiÄī߰en
schwache chinesische Revublrk des ^ ie I bonernem Flug gegen darr Feind nichtzurückgs-
^ Mächte zu kehrt ist. Nach den bisher vorliegenden Meldungen ist der P?inz ^bem anscheinend verwundet in englische Gefangenfstwft geraten.
• LurOktober 1916 wuvde ton Prinzen die Genehmigung «teilt, Am M %fSL^SSc^& Flie^rtmlppe emzutreten. Das bedeutete für ihn die
^r+iriSn ^'^n, i k ^ 7e ben I sullung vmes, schon lange gehegten Wunsches. Nach to Ablegung
^Ätschen vatb dem deutschen Eigentum in Mstna den schütz Deutsch-chi 2 resischer Verträge zukomnren läßt.
vie Revolution in Rntzlcmd.
Die Anerkennung der neuen Regierung.
wllen bev ^geschriebenen Prüfung, die er in überraschend kurzer Zeit erlangte, war er Anfang Februar ins Feld gekommen und zwar wudermn auf seinen besonderen Wianfßch an die Somme-Front zeigte ftch hier bald, daß der Prstrz fliegerisch hervorragend begabt lvar. Seme Leistungen ließen erkennen, daß er zum Jagd- flreger besonders geeignet war. WWrend er in den letzten Wochen
kennung feierlich nüederholen könnten
ca einzelne feindliche Flugzeuge, die
ernevl Biners-Cnnsttzer-Geschwader angehörten. Das vorderste Flug-
Der Zar und Großfürst Niko-aj Rikolajewistch. der Staf^ griff das zunächst auftauchende feindliche Flugzeug
Basel 24 März r*f) Ein w r I ^/mem^rfolgloS verlaufendem Luftkampf an. Eine geschloffen^
WK.lK'tz'L''««» «->»»A»r!ri *5t;|«Ä?aBCrtÄtBÄ* , SSÄäKSSfc*&J?t6f*Jir
ftbnfefeu 9 ^ 0 *““ 3 ' te - ®®«f Tautet in mörfficher
K, den Wunsch ausaespwchen, den Krieg bis znm «rege dnrch-uftchven. Ltst Tn <cker überzeugt, daß der Sieg
bCT ^«lich ist? Kennst
L« bxt ilage dev Reiches? Sngi man Du: die WoHrbeit'? Lmt ^ Tir g^ergt, Nw die Wurzel des Hebels liegt ? Du -hast mst oft m*3t, oafe man Dich betrüge und d<rß Du «oß Bmrancit m die Grsnynmg Demer Gattin hast! Aas mm dS ich ..oneitn egt, ,st nicht der »lusdrnck der Wahrheit. Wenn unsgchg b,„. ste den verderblichen EmMsen, die sst umgehn
r.u
verwickelt worden sein. Das grün angeftrkcherre Flugzeug des Prinzen wurde von diesen erst gesehen, afc? er in steilen Spiralen hei - untergehend, verfolgt von seinem Gegner, schon auf 200 Meter heruntergekommen und irgendeine Unterstützung ansgeschlossen war. Das Flugzeug landete nach Beobachtung der Staffel glatt beim Femde zunschen Lagnycourt und Baulx. Nach Meldungen unserer Vorposten wurde der Führer anscheinend verwurrdet von herbei- eilenden Mannsck)aften aus ton Flugzeug gehoben und fortgettage^u
i. Hj rr fl m / (WTB.) Das Rerttersche Bureau
meldet, daß ftch unter den gestern abgeschoffenen Fliegern Prinz Frredlurch Karl von Preu ßen bes«md.
G^etzenev St^dttheatev. Stein unter Steinen.
Schcnffpiel von Hermann Sudermann. Dudermaun, der geschickte Tbeatralikrr
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G'egensatz auf — denn die kontrastierende Gegenüberstellung von Gesell,chaftsschicksten ist und bleibt Ludermuuns eigerttliches Feld - der Gegensatz zwischen toell- uchiitlich An»"kannten und zwischen gesellft^M (5M °^^urch güte:gert, daß die Geächteten die menschlich wertvolleren- Und. L-.e; 'tosülche Vorwurf, den durch ein paar Jährchen Druck p m -^ 7 'l imter Steinen gewortor-en, wogen TotsMag nrir Zucht- haus bestraften Biegler und die mit ihrem .Kind verlassene, be- uhlmmte und verbitterte Nachtwächterstochter Lore aus ihrer Ver- Mttu/ig zu neuem Menschentum zu erwecken, verrät den sicheren Blick des geübten Theatermannes. Nur schade, daß er bei der .urchttihrung ebenfalls lediglich die Thoaterwirksamkeit im Auge 'xitb rnb daher in Theatermache v^rffel, rvie wir sie heuttutage ■ WL einmal mehr im Kientopp zu sehen gewohnt sind, während int
I-S22L -i ta ™ ^ die psychologische Analyse, hinaus die .^V^oloqrich' Synthese die Herrschaft gewinnt. @3 ist bei iSK?" e,n 1tarf verinnerlichtes Spiel aller Beteiligten er- um von oen groben Geschehnissen der HmMmig, wie dein bei StfRcc, te BeLrohimg »it dem ÄLopMem mrd dem
ganz äußerlichen Effekte des nietostürzenden Granitblockes über die gemeinphilosophrscheri Reflexionen und die SenttmeutaMät des 'Aiuftlgezwitschers zu dem eigenttichen Menschheitsproblem hrnzu- lerten, das von dem ganzen Theaterspuk übenvuchert ist. Und gelingt dies den Schauspielern, wie es in hervorragendem Maße am Samstag der Fall war, so muß man es nur umso inehr bedauern daß. ein starkes dramatisches Talent, wie es Sudermann mrzweisel- ha'ft ist, eilt tiefgreifendes Problem so oberflächlich zu lösen versucht hat., Tre Handlung in ihrem! äußerlichen Werden zu skizzieren erübrigt sich, da das eigeittliche Problem, die Erlösung der beiden Hauvtper,onen zu neuem Menschentum durch sie eher verschleiert als veranschaulicht wird.
Mit Umso größerer Anteilrrahme kann man sich den einzelnen schauspieterischen Leiltunaen zuwenton, die, wie schon erwähnt, ganz vortrefflich waren. Ten Zuchthäusler spielte Max W e s o l o w s k i, m häufig an Bafsermann gemahnender Auffassung, womit aber ferner Leistung keineswegs Wbruch getan werden soll. Tie Gestalt Bieglers war für ihn keine Marke mehr, sondern ein Erlebnis Sie gab dem gesuchten Titel des Stückes „Stein imter Steinen" ton.rrchtigen Lrnn, und ein Men'ch erstand, als sei er eben unter Mefflel und Ferstel, des Bildhauers aus der Erstarrung des Granib- blockes gelöst, und die Wiorte fteleu noch schwer und ungelenk wie Siernvrocken von seinem Munde. Ohne von dieser Auffassung ab- Kuweuhen, den leidenschaftlichen Ausbruch im dritten Aufzuge Nuden zu lassen, rvar eine Meistertnstmrg. die Das, wie wir hören, baldige Scheiden -des Künstlers tief bedauern läßt. Die Gesamt- ausfassung und dre einzelnen Höhepunkte seiner DarsteKung ließen
, .-auzoflsche Bericht
vom 2b. März, abends.
Nördlich der Somme drängten wir den F'iud bis zum Rande von Savi zurück, wo er fid> out einer vorher vorbereireten Grabenlinie festgesetzt hat. Zwischen Somme uno Oise lieferten unsere Truppen in Ausnützung ihrer Erfolge dem Feinde eine Schlacht, der sich. Schritt für Schritt verteidigte, und warfen ch t etwa einen Kilometer nördlich von Grand Seraucourt und Gibecourt zurück. Sie bemächtigten sich des Westufers der Oise von den Vororten von La Före bis nördlich iBendeuil. Zwei vorgeschobene Schutzsorts von La Fe re sind in unsere Hände gefallen. Südlich der Oise machten wir trotz der vom Feinde hervorgerusenen Ueber- schwemMUng bedeutende Fortschritte, eroberten aus dem östlichen Ufer der Ailette mehrere Dörfer und warfen die deutschen Nachhuten in den unteren Wald von Eoucy zurück. Nördlich von Soissons ist die Lage wenig verändert. Im Laufe des Tages fanden wir zahlreiche deutsche Leichen in den von uns gestern nördlich von Margival eroberten Gräben. Ein deutsches lveit- tragendes Geschütz feuerte heute gegen 12 Uhr mittags einige großkalibrige Granaten auf die Stadt Soiffons. Ziemlich leblmfter Artilleriekampf in der Gegend von Berry-au-bac und Reims sowie im Elsaß in der Gegend von Violu (südlich vom Markircher Paß . * . *
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Die Haltung Amerikas.
Bern, 24. Mär^ (WTB.) Nach New Aorker Meldungen sind Wilson und das Kabinett gegen die Kriegserklärung an Deutschland. Der Kongreß der Vereinigten Staaten wird voraussichtlich den Kriegszustand als bestehend anerkennen. Der Eintritt in den Krieg in weitestgehenden! Sinn hängt indessen von w-eiteren feindlichen Handlungen Deutschlands ab.
Bern, 24. Marz. (WTB) Ein Telegramm des „Mcttin" aus New York besagt: Die Vereinigten Staaten beabsichtigen die Errichtung eines Flotten st ützpunktes an der französischen oder englischen Küste. ^
seekrkeg.
Neue Schiffsversenkungen.
Berlin, 25. März. (WTB. Amtlich.) Außer den im Laufe des Monats März bereits veröffentlichten Schiffs Verlusten haben unsere Unterseeboote in den letzten Tagen versenkt:
26 Dampfer, 14 Segler, 37 Fischersahrzeuge mit einem Gesamttomlengehalt von 80 000 Bruttoregistertonnen. Ferner wurde am 9. März von einem unserer Unterseeboote im Kanal ein englischer Doppeldecker durch Geschützfeuer rernichter. Die versenkten Schiffe setzen sich zusammen aus:
1. englische Schiffe: die bewaffneten Dampfer „Bricka", 3549 Bruttoregistertvunen, und „Derlpark", ck.980 Br.-R.-T., das englische Beivaffnungssahrzeug '„Grmtton^, mit dem Heringsloggev „S.M. 34" im Schlevp, die Dampfer „Glynymel", 1294 Br.-R.-T., und „Menrnvn", 3203 Br.-R.-T., das Lazaretffchifs „Asturias", 12 002 Br.-R.-T., der Segler „Sir Joseph", und die Fischer- fahrzeuge „Rotoü^tz „Rivind", „Jessamincktz „Gratftptz „Lenti LM", „Hyazintcktz „Ouse", „Jnternose", „Netto", „Ena", „Mastrel", „Remeer", „Forget me Not", „Trn" und ,Avanee".
2. ftauzösische Schiffe: Die Bark „Sully", der Schooner „La Marne", „Eugene Robert", „Anais", „Medaleine Davoust", die Segler „Adieu Va", „Marie Louise" aus Fecamp „Marie Louise"^ aus Gt. Malo, „Americain", die Lotsenschooner „Maria Yvonne" und „Cordouan", die Fischerfahr^euge „Pettt Jean". „Henry Lvurs", „Meu de Garde", „Nozal", „Rupetta", „Louis' XIV.",
Peutpilen", „Acide". .„Maria", „Juliette", „Camille Emile", T 1289", ,L. R. 1329" „Madeleirre", „Feliertcktz „Madonna" und „Entertte Cordiale".
3. ftalienischer Dampfer „Medusa" etwa 1000 Br.-M.
4. norwegische Schiffe: Die Dampfer „Solferino" l1155 Br- Nt.), „Wrlfren" (1121 Br.-Rt.!, „Girda" (1224 Br.-Rt.tz ,.Blaa- manben" (954 Br.-Rt.) „Renald" (3021 Br.-Rt.), „Erpedit" (680 Bv.-Rt.), „Frist" (1138 Br.-Rt.), „Einer Jerl" (1849 Br.-Rt ) und der Segler „Eferft" (etwa 500 Donnen).
5. Die amerikanischen Dampfer „Jllinois^^ (5225 Bruttore- gistertonnen) und „City of Memphis" (5252 BruttoregisterttmrreN), der spmiffche Dampfer „Vivina" (3034 Bruttoregstertonnen), der holländische Dampfer „Lacampinck^ (2557 Bruttoregistertonnen).
6. An Schiffen, deren Namen beim Nachtangriff oder »veil als keinen Nanren cm Bordwand führten, nicht festgestellt werden konnten, wurden vernichtet ein unbekannter beladener Dampfer von etwa 3000 BrrtttovegistertonnLN. aus einem Convoy heraus durch Torpedo schuß, ein englischer bewaffneter Dampfer von etwa 3000 Bruttoregistertonnen, ein Dampfer von etwa 3500 Tonnen, ein Tankdampfer von etwa 3000 Tonnen, ein Dampfer von etwa 8000 Tonnen, ein norwegischer Dampfer von etwa 2500 Tonnen, ein Dreinvasffchoner von 300 Domren, sowie 3 englische und 3 fran zösische, Fischkutter.
Mit vorstehenden Schiffen sind, soweit bisher bekannt, unter anderem etwa 34 000 Tonnen Kohlen, in der Hauptsache nach Frankreich ^bestimmt 3000 Tonnen Brennöl, 3300 Tonnen Erz von Huelve nach Westhartlepovl unterwegs, 3300 Tonnen Getreide, 9900 Tonnen Lebensmittel, abgesehen von den mit tot Fischersahrzeugen versenkten Fischen vernichtet.
Der Chef des' Admiralstabs der Marine.
Ein Sperrgebiet im nördlichen Eismeer.
Berlin, 24. März. (WTB. Amtlich.) Den fremden Regierungen ist mitgeteilt worden, daß künftig in dem Gebiet des Nördlichen Eismeers östlich 24 Grad östlicher Länge und südlich 75 Grad nördlicher Breite mit Ausnahme der norwegischen Hoheitsgewässer jedem Seeverkehr ohne weiteres mit allen Massen entgegengetreten werden wird. Neutrale Schiffe, die dieses Gebiet befahren, tun dies auf eigene Gefahr. Jedoch ist Vorsorge getroffen, daß neutrale Sck)ifft, die schon aus der Fahrt nack) den Häsen dieses Sperrgebietes sind oder solche Häfen verlassen wollen, bis zum 5. April nicht ohn»e besondere Warnung angegriffen werden.
Die Versenkung des „Danton".
Basel, 24. März, (zf.) Havas berichtet. aus Paris vorn 24. März: Das Marinennnisteriurn teilt mit: Der Panzer „Danton" wurde am 19. M ärz im Mittelmeer du rch
tos schon öfter vermerkte Hinausdehuen einzelner Szenen, uni aui Konten des Zusammensprels der eigenen Leistung größeren Sviet- vaum zu verschaffen, diesmal kaum empffnden. Tie. Schicksals- genvisin Bieglers, die ftch ebenfalls zu neuer Menschtl^erdung durch- crngen muß, verkörperte 2kda Mahr. Die junge talentdott^ Künst- lerm zeigte auch hier ihr großes 9lnpassnngsvernrögen mrd ihr bem innerlichendes Sicheinleben, tos man immer bei ihren Leistungen voll Anerkemrung feststellen Muß. Tie unglückliche Figur der Marie, dereu Seeleulebeu vom Dichter durchaus nicht klar gestellt gt, ftuhte Wall!) Scheid!er soweit wie rnöglich einheitlich zu umgrenzen Martha Gersdors stattete ihre Wirtschafterin mit der noe.vendigen Dosis ergötzlicher Geschwätzigkeit aus. Ganz vorzüglich l?atte Oskar Fei gell den Gegenftneler des Zuchthäusler« den glatten Schuft Götting, aufgefaßt. Er gab eine CharatteriM bft -der jeder Strich saß und die mau sich überhaupt kaum besser vorstelleu konnte. Neben ihm verdient auch Karl S t e i u ni e y e r , der -den vom Zuchtbaus schwärmenden Struwe mit köstlichem Humor miffaßte, volles Lob. Rudolf Goll fand, wie nicht au der/zu envarten.war^ an dem alten schnapsseligen Nachüvächter eine dankbare Aufgabe^ mch Wilhelm Hellmuth mache den ineusäten- freundlrcheu L>teimetzmeisher Zarnke zu einer achtUuggebietentor Leistung. Auch seme Spielleitung, die sich sowohl am Hülmenbild wie an der FülTrung der Gruppenszeiren bewährte, verdient dankbare Anerkennung. Nebenrollen waren von den .Hemen Emil Walden, Curt Lerch, Otto Conradi und August Bo schock gut ausgefüllt. zz


