Nr. 69
Der Ltrhener Nnzeiyer
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Erstes Blatt
*67. Jahrgang
Donnerstag, 22. März *9*7
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sämtlich in Gießen.
(WTB.) Großes Hauptquartier. 21. März. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Bei Regen und Schneetreiben geringe Gefechtstütigkcit.
Zwischen Arras m,d Bertincourt, nordöstlich von Ham und im Norden von Soissons zwangen unsere Sicherungen einzelne gemischte Llbteilungen des Gegners zu verlustreichem Zurückgehen.
Auf dem rechten Maasufer sind heute früh zwei Vorstöße der Franzosen am Fosses-Wald gescheitert.
O e st l i ch e r Kriegsschauplatz.
Vorfeldgefechte ohne Bedeutung.
Mazedonische Front.
Teilangriffe der Franzosen lrci Bizopote, Trnova und Rastatzi (westlich und nördlich von Monastir) wurden durch unser Feuer niedergehalten und abgewiesen? Kürzlich in Feindeshand verblieben? Höhen nordöstlich von Trnova und bei Snegovo wurden von uns im Sturm zurückgewonnen. Der Gegner räumte darauf das Zwischengelände. Seine nächtlichen Versuche, die Höhen wieder zu nehmen, schlugen fehl.
Im Cernabogen brachte unser Artilleriefeuer einen Fesselballon brennend zum Absturz.
Der Erste Generatguartiermeister Ludendorff.
Der Abendbcricht.
Berlin, 21. März, abends. (WTB. Amtlich.)
Auster Gefechten im Somme- und Oise-Gebie keine besonderen Ereignisse.
Im Osten gelang ein eigener Vorstoh an der B e r e s i n a in vollen* Umfange.
Nördlich von Monastir ist wieder gekämpft worden
* * *
Englische und französische Blätter müssen der Wel Neuigkeiten verkünden, die auf die Aussichten des deutsch feindlichen Völkerbundes ein schlechtes Licht werfen. Noc kennen wir nur Bruchstücke der Geschehnisse. Was im Tau rischen Palast vor sich gegangen ist, war mehr als eine ge wöhnliche Volksversammlung, denn die Berichte sprechen vo' Delegierten, und wenn der Ausdruck „Gemischter Ausschuß' dabei genannt wird, so verblaßt die Ministerherrlichkeit eine Miljnkow ebenso schnell wie die Kommandowürde des selbst herrlichsten Großfürsten. Wo gegenwärtig die Träger de russischen Staatsgewalt stecken, ist eine schwierige und dunkl Frage. Wir sehen nur ein Ingrimmiges Ringen der Aus schüsse um die Mack)t. Alles was die „provisorische Regie rung" bisher kundgetan hat, wird wieder über den Haufei geworfen durch eine Erklärung der Sozialrevolutionäre un ter dem gestern genannten Tscheidse, der sich vielleicht zi einem kleinen Danton entwickeln wird. In dieser Erklärum ,steht, es sei die Aufgabe, alle volksfeindlichen, unrevublikani scheu Absichten zu ersticken. Auf das Maß der Ausfühxun. dieses Gedankens kommt es an, ob ein Schreckensregimen nach dem berühmtesten Muster im Anzuge ist. Bezeichnen' ist, daß das Zarenpaar nach dem Beschluß der gegenwärtige: Gewalthaber gefangen gehalten wird und daß der Genera Alexejew, derselbe, den der Zar noch jüngst im Hanptguar tier so herzlich begrüßt haben soll, als oberster Gefangene*! Wächter bestellt worden ist. Welch düstere Glut in dein Ofei Rußlands! Kein Wunder, daß auch das französische Parla ment, dem gestern das neue Kabinett Riböt seine wenn Neues enthaltenden Antrittserklärungen abgegeben bat, vor lauftg ebenfalls noch davon absieht, Glückwunschtelegramm ncuh 'dem Osten abzusenden. Nur die Hoffnung wird aus gchprochen, daß sich die freiheitliche Umwälzung in Rußlcnll vhne Anwendung von Gewalt vollziehen möchte Aus der eignen nationalen Geschichte mischt sich in dies Evklärmng des französischen Parlaments der ängstliche, stilb Schauder: „Weh denen, die dem ewig Blinden des Lichte: '^nnelsfaökel leihn". Das Kabinett Ribot hat doppelt! Ursache, srch diesen Spruch! vorzusagen. Denn das allae mern Menschliche wird durch das politische Interesse nocl nr den Schatten gestellt. Gibt es eine Gewaltherrschaf ivach dem Verspiel der großen französischen Revolution £ om Kriegführung im Osten zuungunsten der Entent' vollrg gelahmt. Diese Gefahr hat schon eine deutliche Gestal angenormnen: in der erwähnten Erklärung der Sozial revolutionäre ftefyt auch die Friedensforderung und dei folgende Sch*: „Des Volkes Aufgabe ist eS, alle Volks ferndlrchen mrrepubl*kan*sfben Absichten zu ersticken. Es is
_J cf k v ^rtweiligen Revolutionsrcgicrung
sofort mrt den Proletariern aller kriegführen ^ n J 'V 11 ' ° c 1 ^ 1 ^ u 11 ll z u treten, um der
Kampf m Voller gegen die Völkerschlächterei sofort zr beLNdlgelr. Als Begleit,Luck zu dieser Kundgebung erschei
neu noch die Berichte ckns dem russischen .Hauptquartier, wo die Truppen unter roten Fahnen und dem Gesang der Marseillaise — vor welchem Oberbefehlshaber, wird nicht deutlich gesagt — Parademärsche ausführten . . .
Auf dem Kampfplatz im Westen diktiert .Hiüdenburg die Gesetze. Neben der gestern erwähnten „Nation"^schreibt auch ein weiteres Londoner Organ, die „Truth", der deutsche Rückzug an der Ancre erscheine als die größte Meisterleistung, tue der deutsche Generalstab in diesem Kriege vollbracht habe. Es kann uns wenig kümmern, wenn die Franzosen in ihren amtlichen Berichten über die deutsche „Zerstörungswut" und „Barbarei" sich ereifern, wenn sie von der Fortführung von Frauen und Mädchen sprechen. Denn nach den Feststellungen unseres Ludendorsf wissen wir ganz genau, worurn es sich handelt. Wenn Frauen und Mädchen genötigt worden sind, einen Ort oder eine Stadt zeitweilig zu verlassen, so ist es nur zu ihren* Heil und Schutz geschehen. Zerstörungen mußten im militärischen Interesse vollführt werden, soweit Anlagen vorhanden waren, die den nach rückend en Franzosen und Engländern Stütze u**d Hilfe gewähren konnte**.
Auch der Berner „Bund" macht fast die gleiche Fest- ,tellu*!g, lDic sie uns aus der „Truth" entgegentritt. Er betrachtet diese Tat Hindenburgs (den strategischen Rückzug) als das Schwerste und Größte, was bisher an Entschlüssen von einem Feldherrn in diesem Kriege gefordert worden ist.
„Dagegen verschwindet der Entschluß Moltkes, von der Marne auf die Aisne zurückzu gel>eu, Hindenburgs Entschluß, von Warschau auf die Warta zu weichen, Iossres Entschluß, sich an der Marne zu stellen, und Nikolai Nikolajewitschs Entschluß, Brest-Litowsk in Brand zu setzen und nach Osten abzuziehen. Mlc diese früheren Entschlüsse loaren teils w rter sofort wirkendem taktischem Zwang, teils in leichterer Hürnährue eines schwungvollen oder drangvollen Moments gefaßt worden; der am 17. März 1917 zur vollen Sichtbarkeit gediehe**e Entschluß Hindenburgs hingegen, den entscheidenden Zug im Endspiel zu tun, irrdem er die Armeen um die halbe Raumttefe zurückuimntt, ist die, Probe auf das Exempel, wer die besseren Nerven Hat in diesem unberechenbaren, aber dennoch von geistigen Gesetzen bewegten Kriege. Im st r a t e g * s ch e n Sinn ist Hindenburgs Entschluß, zu- rückzugchen, eine erlösende Tat. denn die deutsche Re konzentration stellt das Spiel auf dem alten Hauptbrett neu und damit -die Eirtschieidung frei. Frei zur Erkämpfung^ es ist ein Eröffnung o man öve r, was von der freudig oder angstvoll erregten Welt der kämpfenden und duldenden Völker ja nicht übersehen werden darf!"
Die Revolution in Rußland.
Das Zarenpaar gefangen gehalten.
London, 21. März. Reuter meldet aus Petersburg: Tie Regierung hat ungeordnet, daß der Zar und seine Gemahlin als Gefangene betrachtet und nach Zarskoje- Sselo gebracht werden sollen. General Alexejew wird 7>en Abgeordneten Bousikow, Verschinine, Grrbomtme und Kalinine, die nach Mohilow geschickt ivurden, ein Detachement zur Bewachung des Zaren zur Verfügung stellen.
Die Friedeusfordernng der revolutionären Arbeiter.
Petersburg, 21. März. Ein weiterer Ukasderprovi- s o r *I ch e n Regierung lautet:
I*rdem wir den gebieterischen Forderungen des nationalen Gewissens Folge leisten, ordnen wir im Namen der historischen Gerechllgkeit und zum Andenken an den endgültigen Triumph des neuen Regimes, bas sich auf Recht und Freiheit gründet, eine allgemeine politische Amnestie an.
Zn dein Aufruf per russische** sozialistischen Revolutionäre, der sich in schärferen Worten gegen die vorläufige Regierung wendet, heißt es laut „Lokalanz.":
Arbeiter, Ihr seid die Träger der russischen Umwälzung! Ihr wollt Brot, Freiheit und Frieden. Traut nicht de** Versprechungen des Bürgertums. In Euren Händen sind die wichtigsten Armeebetrübe. Haltet Euch bereit, den Befehlen, die das Aröeiter- komitee an Euch richte** wird, zu folgen. Wir fordern die sofortige Einleitung von Friedensverhandlungen^
Laut „Boss. Ztg." enthält der Ausruf der russischen sozialdemokratischen Fraktion die Friedens so rd erun g in folgender Form: Das russische Volk habe kein Interesse an dem gegenwärtigen blutigen Weltkriege. Es lechze nach Frieden und fordere sofortige Einleitung von Friedensverhandlungen. Auch in einigen asiatischen Gouvernements Rußlands soll die Revolution ans gebrockt** sein.
In verschiedenen Blättern heißt es: Russische Armeekreffe intfci der hohe Klerus halte** die Ausrufung des Großfürsten Nikola* Nikolajewitsch zum Zaren für wunschens- wert. Zahlreiche Volksvertreter würden ihn unter allen Großfürsten bevorzugen, aber der sehr baachte**swerte äußerste linke Flügel ser grundsätzlich ant-dynastisch und besonders gegen die Person Nikolais eingenommen. Die Entente zeige sich bemüht, durch ihre Diplomatie auf die widerstrebende Arbeiterpartei einzuwirken, mit welchem Erfolg, hänge vom Vers-alten des Großfürstei* ab, dessen Beitritt zur Revolution bisher nicht entschieden genug gewesen sei.
Wie in verschiede**en Blättern von angeblich gntunterrichteter Seite versichert wird, wurde der Zusatz in der Erklärung Milju- kows, der sich auf die Fortführung des Krieges bezieht, erst durch n a ch t r ä g l i ch e n s ch ä r f st e n Druck der Entente vev- anlaßt.
*
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht. .
Wien, 21.März. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 21. Mürz 1917.
Auf keinem der drei Kriegsschauplätze Ereignisse von Belang.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. H ö f e r, Feldmarschalleutnant.
Die Lage im Westen.
Amsterdam, 21. März. (WTB.) Das Rentersche Pu- roau meldet ans dem englischen 5)anptqnartier unter dem 20. März: Das Tenrpo des deutschen Rückzuges scheint sich in de** letzte** vie-rundzwanzig Svnrden beträchtlich verlangsamt ziu haben, eine Tatsache, fiir die das sehr stürnrische Wetter wohl anptsächlich verantwortlich sein dürfte. Ein heftiger A e q ** i n v c t ia l st n r m dnrchtobte das nördliche Frankreich, u**d wenn er sich auch mehr nach Norden gedreht hat und häufig ein flüchtiger So**nenstrahl durchbricht, so ist er doch noch immer sehr heftig. Viele Regenböen sind über das Schlachtfeld rriedergeganaen, haben aber nicht hingereicht, den Boden zu erweichen, der in de*n schneidenden Winde rasch trocknet. Ungeachtet des stür*ni- schen Wetters jedoch machen unsere Trappen bedeutend Fortschritte.
Ter bulgarische Bericht.
Sofia, 20. März. (WTB.) Amtlicher Heeresbericht vom 20. März.
^ Mazedonische F ront: Zwischen Ochrida- und Prespa- See wurde** nwhrere **eue feindliche Angriffe zurückgeschlagen. Fünf französische Maschinengewehre fielen in unsere Hund. Im Westen vo** Bitolia versuchte der Feind und* heftiger Artillerievorbereitung zweimal unsere Stellungei* bei Tschervana Stena airzugreifen, wurde aber buird? Ir.ner abgerviesen, wobei er zienw lich große Verluste erlitt. Ebenso scheiterte ein Angriff Fragen« Höhe 1248 und bereu östliche Abhänge an dem eiserner* Wider- stcnid «der bulgarischen und deutsche** Truppen. Bei dieser (^Gelegenheit erbeuteten die Deutschen ein feindliches Maschinen- gewehr. An zahlreicher* Stelle** wurde der Feind geznumgen, sich fluchtartig zurückzu ziehe**. In* Nordosten vo*i Bitolia und im Ki*ie der Tscherua lebhaftes Artilleriefeuer während des ganze** Tages und eines Teiles der dürcht. Im Norden vom Toiran-Soe versuchter* drei englische Kompagnien geger* unsere vorgeschobene Stellung bei Bresta Kaudjali vorzugehen, ivurden aber durch Feuer abgewieseu. Lebhafte Fliegerrätigleit in* Wardar- und Struma-Tal. Arif den* übrigen Teil der Frorrt FeuerrvechsÄ zwischen vorgeschob-erren Posten und Patrouill.mtätigleit.
R u in d n * s ch e Front: Es ist nichts von Boderrtung zu melden.
B e r n , 21. März. (WTB.) Der „Temps" meldet aus Petersburg: Ein gemischter aus Arbeitern und Soldaten bestehender Ausschuß tagt im Taurischen Palast. Tie Anhängerzahl der beiden Ausschüsse wächst. Am 20. März wäre** bereits 1600 Mitglieder eingeschrieben, wovon jedes einzelne tausend Arbeiter oder eine Kompagnie vertritt. Die Ausschüssse verlangen dringend die Einber**f*mg einer konstituierenden Versammlung, üs der Hofftmng, diese werde die Republik proklamieren. Sie verlangen ferner die Entfernung aller Romanows.
A m st e r d a m , 21. März. (WTB.) Das „Allgemeen Handelsblad" meldet aus Loi*don, der Korrespondent des „Daily Ehroniele" in Petersburg berichtet vom Samstag, die einzige Wolke am Himmel sei die wirre Forderung der Fanatiker. Der Ausschuß der Abgeordneten sei durch Arbeiter und Soldaten zu einer *inlenkbaren Körperschaft von mehr als tausend Mitgliedern a n g e w a ch s e n und werde von den Sozialisten, die zum Test gemäßigt, zum Teil aber sehr extrem seien, und die ihre Theorien sofort in die Praxis umsctzen möckcken, bedrängt. Die Folge davon sei, daß der Ausschuß zu übereilten u**d einander widersprechenden Beschlüssen gezwungen sei. Der Einfluß der ordnungsliebe**den Elemente sei ab'er im Zunehmen begriffen. Der Heilige Synod hat das Gebet für die kaiserliche Familie Ms der Liturgie entfernt.
R o t t e r d a m , 21. März. (MTB. Nichtamtlich.) Die „Times" meldet aus Petersburg: Der M.i n i st e r r a t tritt täglich zusammen. .Das Ministerium des Innern unter dem Vorsitz des Fürsten Lwow u**d alle anderen Minister träte** ihr Amt an. Der VollziehungSausschuß ernannte in jedem Gouvernement Kommissare. Eine enge Zusammenarbeit zwischen der provisorisckie** Regierung und der Duma ist gesichert. Die Kommissare der, Duma sind nach allen Städten des Reiches abgereijt. Dadurch ist ,das ganze Lano unter die Autorität drw Duma ***rd der provisorischen Regierung gestellt. Der Minister für Frnuland ist nach Helsingfors abgereist. Die Lebensmittelfrage wurde den Semstwos und de** Sachverständigen in den einzelnen Gemeinden anvertraut. Es kommen jetzt genügend große Mengen Lebensmittel in Petersburg an und werde** gegen geringe Preise an die Kleinhändler abgegeben.
Ein Ausruf an die Armee.
Petersburg, 21. März. (WTB.) Das Rentersche D**r«rtt meldet: Tie Regierung erließ einen Aufruf an die A r m e c, sie möge sich ihre Solidarität **nd Disziplin ungs- schmälert erhalten, um den Krieq zu gewinnen, da die Neugestaltung im Innern von der Srcherheit der militärischen Verteidigung abhänge.
Petersburg, 21. März. (WTV.) Meldung des Reuter- lchen Bureaus: Aus dem Hauptquartier wird telegraphiert, dag die Truppen auf einem öfsentlichei* Platz versammeÜ wurden, wo sie unter Borautragung von rote** Falmen *md dem Singen der Marseillaise defilierten. Auf Wunsch des Großfürsten Nrkolai Nikolajewitsch verlas Alexejew de** Text der Abdankungsurkiurde und ermahnte die Tr*lppen, der neuen Regierung loyal 5 *i diene**.
Petersburg 20. März., (WTB.) Meldung der Petersburger Telegraphe**-Agentur. Eure amtliche Mitteilung scher die


