Über die QrdenSsesetzgeb:ing seien doch dre jetzigen Ausführung»: Tr. Sckimitts nnr ein liehen öl würdiges Geftüs^r gewesen. (Heiterkeit/) Auch er sei der Meinung, das; die Ördei^säMestern unter AuÄnuhmebcstimimlnaen stünden, chie fte sein Parteifreund Tr Schmitt r;d'- bezeichnet habe. Er IMte erwartet, daß sich die Regierung de i injchen seiner Partei lMichtlich der Besetzung der Ordensmeder -Zungen in Mainz und Offmbach entgeaenkoniinender gezeigt iintte. Es säst euer: gewisse Kreise auch durch den Krieg nichts gelernt zu haben. Die kathottsche Bevölkerung Hessens werde sick eine solche Behandlung nicht gefallen lassen und wem: die katholischen Krieger heimkehrten, würden sie auf jeden Fall ihr gleiches Recht verlangen. Namens seiner Fraktion kömw er ver- sickern, daß sie kein Freund der Opposition sei uiw es ihr schwer fallen Im'irde, gegen eine Regierung zu kämpfen, mit der sie so lange gemeinsam gearbeitet habe. Er erwarte, daß die Regierung ein klares Wort des Friedens ssnden werde; dann würden seine Parteifreunde die ersten sein, die sich wieder beruhigten und die Wiurte des Ministers so auffasscn würden, wie er sie heute erklärte.
Abg. Dr. Osann (natl.) führt aus: Jeder, der die Erklärung der Regierimg ruhig durchgelesen hat, wird über die scharfen Ausfälle des Llbg. Dr. Schmitt höchst verwundert gewesen sein. Es tväre vielleicht richtig, und verständlich gewesen, wenn die Regierung auf solche Worte sofort eine scharfe und klare Antwort gegeben hätte.
Abg. Dr. Schmitt (Ztr.): Wenn der Minister bei seiner Erklärung im Herbst v. Js. über die Haltung der Rt^giernng, der Sozialdemokratie und die Beseitigung der Ausnahmegesetze nur die Hälfte von dem erklärt hätte, was er heute sagte, so wäre über die ganze Sa clie heute überhaupt keine Debatte iwttoendig gewesen. Ihm scheine aber, als ob die Negierung in ihrer Erklärung am Donnerstag jenen diplomatischen Sinn gebraucht hätte, um die Erklärung zu verklausulieren.
Minister v. H o m b e r g k bemerkt, er könne es wohl dem Urteil des Hauses überlasse::, ob seine heutigen Ausführungen anders gelautet hätten, als die in der vorigen Woche.
Hlbg. Adelwng (Soz^) meint, nach der jetzt gehörten Aussprache sei doch die ganze Sache eigentlich erledigt. Es stehe doch wohl fest, daß der Minister heute nichts anderes erklärt habe, als am vorigen Donnerstag. Abg. Dr. Schmitt habe heute einen Rückzug angetreten, das zerschnittene Tischtuch fet loieder vollständig geflickt. (Heiterkeit.)
Mg. Grüncwald (frs. Vpt.) erklärt, cs liege gar kein Grund vor zu der Behauptung, daß die evangelischen Schwestern besser behandelt würden, als die katholischen. Er könne seststellen, daß die Bestimmungen des Ordensgesetzes, in denen nur eine Genehmigung im Falle der Vermebrnng des Personalbestandes verlangt Werve, außerordentlich milde gehandhabt würden. Die Genehmigung lause auf eine einfache Anmeldung hinaus. Wie der Abg. Dr. Schmitt diese Bestimmungen stigmatisiere, sei völlig unangebracht. Der Redner erklärt, daß er auf Grund seiner libe- rnlen Weltanschauung jeder Vorlage zustimnien würde, in welcher die Aufhebung der Ausnahmegesetze verlangt werde.
°9kbg. v. Brentano (Ztr.) wendet sich gegen verschiedene Bemerkungen der Abgg. Dr. Osann und Adelung.
Mg. Ko r ell-Ingelheim (srs. Vpt.) stimmt in längeren Ausführungen den Erklärungen des Abg. Är. Osann zn und dankt ihm für seine erschöpfenden Darlegungen. Die gegenwärtige schwere Zeit habe auch auf die Parteigegensätze mildernd eingewirkt und er hoffe, daß dies auch gesetzgeberisch zum Ausdruck kommen werde. Nach seiner Ueberzeugung wurden solche Debatten, wie wir sie früher und besonders bei der Beratung des Ordensgesetzes im Jahre 1914 erlebt, sich kaum wiederholen können. Es se: auch ihm unverständlich, die Erklärungen des Ministers so aus- znsassen, wie Abg., Dr. Schmitt es getan.
Abg. Dorsch (Bbid.) macht ebenfalls noch Ausführungen zu der Sache, die äbjer bei der herrschenden Unruhe im Hause auf der Tribüne unverständlich bleiben.
Damit schließt hie Erörterung und das Kapitel loird genehmigt. (Schluß folgt.)
Mb. deutscher llsichttag.
87. Sitzung vom 20. März 1917.
fe ^undesratstssck>e die Staatssekretäre Tr. Helfferich und dern.
Ter Präsidertt Dr. Kämpf eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 22 Minuten nnt der folgenden Mitteilung, welckie die Mitglieder des Hauses stehend anhören:
Im Namen des Reichstages habe ich am Sarge des Grafen Zeippelin. des genialen Erobevers der Lüfte, einen Kranz niederlegen und der Gräfin Zeppelin das herzliche Mitgefühl des Reichstages beim Tode ihres Gemahls' aussprvchn: lassen. (Beifall.)
, Auf der Tagesordnung siehe:: zunächst einige Anfragen über Gesang enenbehandl ung.
Ten Handel im Krieg betraf eine Anfrage des Mg Bühn (Kons.).
Direktor im Kriegsernährungsamt v. Oppen: Die Frage,
wieweit der angesessene .»anoel iuti> das Gewerbe bei der Versor- g:mg der Bevölrerung mit den Gegenständen des Tagesbedarfs und besonders mit Nahrur^Snntteln hevange^ogen oder auKftoschccktet worden sind. bsanttvortet sich nach Umfang und Art des Handels und Geiverbes verschieden.
1. Ter eigentliche Großhandel ist durch die infolge des Krieges erforderlich gewordene weitgehende behördliche Verteilung der wichtigsten Nahrungsmittel vicssacki stillgelegt worden. (Getreide, Futtermittel Kartoffeln, Butter, Zucker, Eier, Auslandseinfnhc.) Er fiiibct insoweit hier noch Besmäftigm:g alS Beauftragter der Reichs- Bezirks- oder Kommunal stellen. Aas Krieysernäl-rungs- anrt empfahl wo es angängig ist, du: Großhandel :n die Verteilung einznsck)abten, so daß er unter der Aufsicht der Behörde Waren beschafft oder verkauft. Entspreckjeride Beispiele bieten: die Ziuckcrvertcilimg durch den Großhandel in den Provinzen Ostpreußen :«:d Posen und im Königreich Sachse::, sowie die Zusammenfassung des Fischßiandels zu provinzielle:: oder Landes- organisationen unter Aufsicht des Reichs ko nmüssars. Inwieweit hierin künftig noch mehr geschehen kann, ist von der Lelstungs- fähigkeit des beteiligten Handels, der Beschrsfenheit der Waren und der Möglichkeit der Organisation abhängig.
2. Ter rein loyale Handel, sowohl Klein- )me Zwischenhandel, ist in: wesentlichen von den Gemeindebehörde:: nicht ausgeschaltet worden. • Gemeinden verteilen die Ware::, indem sie den eingesessene, Handel als Verteilungsinstrument benutze::. In vereinzelte:: Fal/n haben die Städte eigene Verkaufsstellen eingerichtet. Ties ist einmal geschehen, uni preis oegickiereud zu wirken, während gleichzeitig auch der Kleinhmrdel beliefert wird (Posen), andererseits. u:n besonders billige Waren ohne Vermischung mit teurer*, Waren in den Verbrauch zu bringe:: (TreSden). schließlich aber auch im größeren Adas;stabe neben ^dem Kleinhaurdel oder für den Kleinhandel ?in den westlichen Städten). Tie Entschließung, rvie weit dieses Verfahren zweckmäßig ist. :nuß von der Abschätzung der berechtigte:: Interessen der Verbraucher ausgehen und iß lokaler 9 La tu r. Es ist nicht möglich, durch sck>enratische Vorschriften deü Gemeinden die örtliche Verantwortung hierfür abznnehnnm. Eine fortschreitende zweckmäßige Zusammenfassimg hat die Fälle der städtijchen Regie immer seltener werden lassen.
Tas Gesetz über die meiterc Kriegsabgabe der Reichsbank wird ohne Aussprack)-e genommen in zwei ar und dritter Lesung. Es folgt die ziveite Lesung des Etats des Innern.
Auf Antrag des Abg. Meyer-Herford (nat.-lib.) werden alle mit der Boamtenbesoldirng zuseumnenhangeuden Fragen zurück- gestellt.
1 Staatssekretär Tr. Helfferich: Ter Etat enthält als hervorspringende Forderirng eine Schaffung eines zweite:: Unter- staatsfekretärs. Tiefe ist durch die weite Verzweigung meines Ressorts unabweislich zur Nvtwetldigkeit geworden, namentlich auch in Hinsicht aus die zu erwartende wirtschaftliche Mobilmachung nach den: Kriege. Ich bitte Sie. dieser Forderung zuzustimmeit.
Abg. Giesberts (Zentr.): Mit der Einsetzung eines zweiten Unterstaatssckrctärs sind wir einverstanden. Wenn wir die Gesamtleistungen während des Krieges betrachten, so können wir mir unser ganzes Volk ohne Selbstüberhebung stolz sein. Die Kriegsgesellschaften sind ein notwendiges Nebel, inan sollte sie aber anders unterbringen als in kostspieligen Hotels. Ein erfreuliches Zeichen für unsere Volksversorgung ist die Einmütigkeit, mit der bcr Ausschuß die Resolution über den neuen Wirt- chastsplan angenommen hat. Sie beweist, daß nmn gewillt ist, alle wirtschaftlichen Fragen einheitlich zn lösen. Die Bewilligung von Anreizpreisen für die landwirtschaftliche Produktion führt zu einer Rückwirkung bei den industriellen Arbeitern. Auch sic wolle:: höhere Löhne haben und ihre Stimmung wird davon beeinflußt.
Mg. Hoch (Soz.): In weiten Kreisen der Arbeiter herrscht bittere und unerträgliche Not. Die wenigsten von ihnen haben die Möglichkeit, bessere LohnveyHaltnisse zu erlangen, immer aber bleiben die Löhne hinter det allgemeinen Teuerung z:rriick. Vor alle:: Dingen müsse das Volk die volle Bewegungsfreiheit auch hinsichtlich des Vereins-und Versammlungsrechtes haben. Fördert man me Arbeiterinteressen, so fördert nmn die Allgemeinheit.
Abg. Dr. Streife mann (natlib.): Hinsichtlich der Sozialpolitik entbehren die Vorwürfe des Vorredners der Begründung. Von einem Raubbau an der Bevölkerung kam: keine Rede sein. Wir wollen aber alles answenden, um den Krieg zu überstchen. Daß die Rcichsleitung den Unternehmen: den Ausbau des Proletariats ermöglicht, ist nicht einmal allgemeine Ansicht der Mehrheit der Sozialdemokraten. Unsere Wirtschaftslage wird immer schwieriger, aber daß wir noch so gut dastehen, ist ein Zeichen für die ungebrochene Kraft unseres Volkes. Bravo!) Für den Frieden sind wir wirtschaftlich geruappnet. Die Waffen unserer Gegner müssen schließlich versagen gegenüber unserer und der österreichisch-ungarischen Wirtschaftskraft. Die Interessen des Handels werden in den Kriegsämtern nicht genügend gewahrt, am wenigsten von den aus dem Kaufmannsstande hcrvorgegangenen Mitgliedern der Aemter. Dem neutralen Ausland darf man nicht die Lust nehme::, mit Deutschland Handel zu treiben. Bei Beschlagnahmen sollten ge
nügende Entschädigungen gewährt werden. Bezüglich der Kanal- Projekte müsse von RerchSwegen sestgestellt werden, welche Wasserstraßen zu bauen sind und in welcher Reihenfolge. (Sehr richtig!)
Mg. v. Brockyausen (Tons.): Der neue UnterstaatS- sekretär ist irottvendig. Vor sechzehn Jahren hat der damalige Privatdozent Dr. Helfferich auf das Msckmeiden Denttchlands von der Gctreidezufuhr hingewicsen für den Fall eines Krieges.. mache ihm keinen Vonvurf daraus, wohl aber dem Staai^inaim, dem die Veranttvortung dafür zufällt, daß 'die notweumge ijfirt» sck-afüiche Mobilnmchung unterblieben ist. Auch bei der ^ttckstoff- vcrsorgung l>ätte der Reichskamler gleich b-cx Beginn des KrwgeS mit den verschiedenen Ressorts in Verhandlungen eintreten müssen, um diese wichtige Frage in die Wege zu leiten.
Mg. Lieschling (fortschr. Vpt.): Einer Trennung d«S Reichsamtes des Innern vermögen wir mcht zuzusttmmen. Eure alolche Trennung wiirde die Gegensätze^ nicht nnlder::, sondertß verschärfe::. Das Reichsamt des Innern ist übrigens schon während des Krieges inehr u:ü> mehr durch das Kriegser:m.hrungsamt, dre Kriegsrohstoffabteilung und das Kriegsamt entlastet worden. Zu bemängeln ist, daß die Zuständigkeit dieser^ Aemter mcht geirügerw abgcgrenzt ist, so daß die Jnteresserrten imn:er von einem zun« andern geschickt werden müssen. Die Gefahr, die durch die Stilllegung der mittleren und kleineren Betriebe droht, verkennen wir nicht für die Friedenszeit. Unsere Arberterschaft hat sich während des Krieges glänzend bewährt.
Darauf wird die Weiterberatung auf Mittwoch 1 Uhr vertagt Außerdem Justiz-, Reichstags- u:rd Reichseisenbahn-Etat.
Schluß 7 Uhr. _
Arrs Stadt und Land.
Gießen. 21. März 1917.
** Frühlingsanfang. In diesem Jahre beginnt ixe astronomische Frühling am :wr:nalen Tag, am 21. März; in anderen Jahren schwankt er«— eine Wirkung des Schalttages . im Februar — um diesen Termin hin und her, kann sich aber nie weiter als bis zum 20 und 22. März vc::, dem mrtd- lereu Datum entfernen. Der tvirkliche Frühlingsbegrnn jliunnt indessen mit dem astronomischen nicht überein, sondern eilt diesem in der Regel um 2 bis 3 Wochen voran. Daraus erllärt es sich, daß man in ftüherer Zeit den Frühling meistens viel eher, teils schon im Februar, anfangen ließ und sich nur schlver an den jetzt üblichen Termin gewöhnte. In diesem Jahre scheint allerdings der Frühling lange mit seinem Einzug zögern zu ivollen, denn geistern und heute haben wir eine richtige N'nrauflage des Wfftters erlebt ruxt Hagel, Schnee und gelindem Frost.
** An szeichnun gen. Gefreiter Moritz Rosenb aum, Sohn des Vtctzgermcisters Jnlius Rosenbaum, erhielt die Hessische Tapferkeitsmedaillle. — Der Wagenst'chrer Philipp Eisen- h u t h erhielt am 29. November die Hessische TapferkeitsmedailL
** Der Landesausschuß für Frauenarbeit i m K r ieg teilt mit, daß vom 22. März an sich sein Bureau Liebigstraße 19 befindet. Geschäftsstunden sind Montag, Donnerstag und Freitag, vormittags von 10—12 Uhr. Siehe Anzeige.
** Eine Holzversteigerung der St ad t Gießen wird am Montag, den 26. März 1917, Vormittages 9Vs Uhr, abgehalten. Näheres siehe Anzeige.
** I nt Lichtspielhaus, Bahnhofstrüße 34, ivird von heute ab bis einschließlich Freitag „Die Rache des Blutes" gegeben, ein Drama in 3 Akten, das verfaßt und in Szene gesetzt ist vsn einem unserer beste:: Schauspieler und Filmkünstler Paul W e g c - n e r, der auch die Hauptrolle innc hat. Ferner wird gegeben» „Gräffn de Eastro". Detektivabenteuer in 4 Mten. In der Hauptrolle der von der Damenwelt beliebte Ernst Reicher vom Neuen Theater, Frankfurt a. M.
Kreis Büdingen.
4t Büdingen, 20. März. Tie Hessische Tapserkeitsmedaille erhielt der Jäger Karl Hüter im Jägeröataillon 6.
4t Altwiedermus 21. März. Die Hessische Tapferkeits- medaille erhielt der Gefteite Philipp Hohenstein.
4t Düdelsheim, 21. März. Die Hessische Tapferkeit- medaille erhielt der Ersatzreservist Heinrich Mahr.
Starkenburg und Nheinhessen.
Darmstadt, 20. März. Der Kaiser traf Montag nachmittag zn kurzen: Besuch am großherzoglichen Hoff hier ein und nahm im neuen Palais mit dem Großhcrzogöpaar de:: Tee ein. Nach Z:veistü:ü)igem Aufenthalt verlies; er unter lebhaften Kundgebungen der Bewolcher die Stadt wieder. — 9tjuf einer Reise nach der Westfront berührte heütl) vormittag der türkische Kriegs- Minister Eiwer Pascha lin.it etwa 10 anderen hohen türkischen Offtzieren den Bahnhof. Die Herren hielten sich längere Zeit in der Erfrischungshalle des Roten Kreuzes auf.
Erfabreuer
Buchhalter
für Bilanzarbetten gesucht. Schriftliche Angebote unter 2247 an die Geschäftsstelle des Gievener Anzeiger erb.
junaerc
fiilfsttrbfitrr
gesucht. Chr. Zimmer, Bahnhofstraße 12. 22*29
für leichte Arbeit ver sofort gesucht. Zu melden zwischen 12-2UbrFricnichstrlOlI. [***
Hausfcursche
zum 1. Avril gesucht. !22796
Vkii'ui'g. Klinik.
Hausbmsclle^
zum baldigen Eintritt gesucht 2295 s Gebr. Pietz, Fran k furter Straße 60 . Jüngerer 12303
Hausburschk
gesucht. (>HNtnvJ. Kahn,
^ederhandlg ., Ba hnhofst r. 63. Militärfreier stadtkundiger
Fahrbursche
sofort gesucht. >2301
Großväichern Ede l weiß.
Kellnerlehrliag
zu Astern gesucht. 01584
Hotel fi el wenkeller.
IpiÄilerfÄB
stellt ein [01076
Droekerei Albin K lein
_SttÜ-lHlRDfl _
Saubere Arbeiterin gesucht Liebigstr. 63. 101079
Jüngere Taglöhner
sowie
Tabakansripperinnen
gesucht. 2296
V- Gießer, Ziqarrnrfabrik, Kaiser-rlllee2:i.
Zu Ottern suche ich für
mein Ried.-Drogen-u Cbemi- ka!icp»-:eschcist einen jungen Alar.: mit der Berechtigung zum etnj.-freim. Dienst als
Lehrling.
Lbwendrogepio
_W . gilliia g er. 2ls! ,
Suche für meine Eisen- u. Kolonialwarenhandlung z. l. Llvril einen braven, ge- snnden, kräftigen ev. i?cbr ling in. gutenElementarschul- kenntn. a. anst. Fam. Familienanschluß. Kost und Wohnung bei mir. 2164
Otto Mattlile«
_Grün b cr g (Hessen).
ReinlicheHMädchcn o. Frau für vvrmitiagö auf l. Avril gepicht. Ost-Anlage 40v. v "'' 1
Lanffrau od. -Mädchen (ief. Frankierter Strasse 89. umo
Lauffrau Ms?!!
te rswcg 10 , Laden._OHiSf)
Für feineren Hausb. saubere
möglichst sogleich gesucht. Zu erfragen in der Geschäfts- st elle des Gieß. A n». I0;6:)4 Saubere
Lsuffrau oD. ’lii&ffic«
gesucht. 2231
A. Welz, Seltersweg 6.
Stundenfrau oder Laus- mädchen alsbald gesucht.
tephanilra ß e 4SI. _
Tüchtige [2349
Büglerinnen
sofort gesucht.
GlvDäilljmi Acliütih.
Sauberes
MliWcii oDcc Fra»
gesucht. Diezstr. 8. 1 3398
Hole FOrstsnhof
sucht eine Etüfettdame, Zimm rmödehen und Kichenmädchen.
Persönliche Meldungen am 22. dieses Monats ab utiltags 2 Uhr im Hotel erbeten.
sofort gesucht. [2280
Psychiatr. Klinik
Frankfurter Straße 996 _n icht 97. _
Suche zum sosoriigen Ein
tritt in mein Eiscuwarcn- Gcschaft 2232
Fräulein
(angehende Verkäuferin) J. 15. HUnser,
Neustadt.
Zum möglichst sofortigen Eintritt wird eine weibliche Schreibkraft, die einen Handelskursus durchgemach . im Rechnen bewandert und mit der Schreibmaschine vertrau: ist, gesucht. Geball nach Ueberelnkunst. 12204 D Krofdorf, 16. März 1917. _D er Bürgerineistcr .
Gebild. junges Mädchen zu 2 schulpflich.igen Knaben für nachnitttagö ver 1. April gesucht.
Fraa Ikax > ^onnenbers:, Wtlalar a./Lahn, Barfüßer-
,tr age 5. _2^-W
Ein j. Mädchen für einige Srd. vormittags such: 101r»5 Kran Schön, Ebelstr. 11III.
Tiislüp I. Sr'iilsriii
für Schneiderei sos. od. später ges. Wagengasse 11. [01688
Stenotyprftin
die bereits in Stellung war, per, sofort gesucht. Vorstellung Donnerstag zwischen 10—11 Utir voriniltags.
01686 Fuhrmann,
_Seltersweg 39^
0,87 'J Jünq. erd. DieriStmHcban per 1. evtl. 1ö. Avril gesucht. Vermilttg. n. ausgeschl. rraa J.S nscl oiann, Ste vh anstr.43H Wegen Erkrankung meines Hausmädchens aus einige Stunden täglich eine Fra« oder ein i?5üdcl»en zur Aushilfe gesucht. 2282
Frau Gcbeimrat Svenaci,
_Ganeu straße 17.
Tälchtisres jsrcsv’a -dtes Allein nt Jidchen gesucht tu Oberlehrerliauö- imlt an den Rhein. Reiseverg. GuterLohn u.Behandl. Näh. Gieß en/ Schanzenst r . 211. | r - n0
Bcftrts lülklicn
im Kochen und aller Haus- arbei: erfahren, zum 1. Slpril gesucht. Bormiltagshifte vorhanden. Frau Pros. Kaiiec,
22i>3 _ Löberstraße 2>.
Sauberes, br nies 101(593
Dieufturädchen
gef. Näh, zu erfr. i. Gie ß. Anz. ^ Tttcht. äii. fflädclien od. Fvcn zur Führung eines größeren Hauöhalies gesucht. I 4 81 Han {h:tn«?Sel!ershoim (tzladenbach.
Näh, bei Scbad , 9 udwigs tr.24.
Besserer alleinst« Landwirt sucht älter e l'aurr!rslllsrm aufs Land. Schr. Angeb. um. 9tr. Oitz84 än den G ieß. An zeiger. Suche auis Land für Hausund Landarbeit [01078
MM. li^CIl
welches auchaern hilft, Landarbeit zu verrichten. Zwei Mädchen noch vorhanden.
Fi'nu Karl (Schneider* Relberti/nrod bei Alsfeld.
Lehrmädchen
gegen Vergütung sucht [01645 M. Hart0, Selrersweg 75.
Lehrmädchen
für Laden und Atelier gegen Vergütung gesucht. 01492
31. Lehmann,
Seltersweg 08. Mode.
.funser ISann
milirärfrei, mit Älgruriräts- zeuguis, sucht vass. Beschäf- liaung. Kenntnisse der doop. Buchführung vorh. Schritt!. 2l::gebo:e unter 01652 an den G:eß. Anz. erbetem Junger gewandter
Kanfmann
in allen KoMorarb. bew., sucht geeignete Stelle per 1. Mai. Schrifrl. Angeb. unter 01n70 an den Gieß. Anz. erbeten.
Allelnsiehende Frau
sucht die Führung des Haushaltes eines älteren Herrn z. übern. Schriftl. Angeb. unt. 01605a d.Gesclläfl sst.d.G.Slnz. Tüchtige junge
Kriegerswitwe
im Geschäft, sowie aus Bureau und Hauöhal: gm bewandert, sucht pass. Stellung. Schriftl. Angcb. unter 01(581 an den
D'.c Fulirlentitttgeu
inderVahnrneisterei! Gießen für das Rechnungsjahr 1917 follen au deuNlindestfvrdern' den vergeben werden. Bewerber können die Angebst- Ciüiict: n if Zimmer 20 des Groift:. BelriebsamtS 1, Liebigstraße 23. in Empfang nehmen. Die Angebote sind bis 25. März. vorm. 11 Nhr, zum Eröfsnungstermin ein- zureicheir. !2277id
Daö Großb. BetriebSamt I Gießen.
St. 3. Kammlor deckt für 75 Pfg. Ltsta^tr. bi. [01677
Grändl. Unterricht in 84
ii
Stenographie
Buchführung
ii. allen Handelsfäc'-em.
Taoes* n.ühe&ilh arss
Honorar nsonati. Hk. 10.*
Kursdauer nach besonderer Vereinbarung. Anne düng täglich. Koste lose Stellen- v miittlung.
FranzVogl&Co.. Ciste
Go&t :estr. 32. Tal. 203t.
Villa
Csi-AnlaselS, enth.9 Zimmer,
reicht. ZubeH.. ficinett OOft- garteu, zu verkaufen oder per 1. 2lvril zu vcrruieteu. Näheres tt. UftiHad,, Jmlnobil.-Gesch., BiSmarck- ftraße 1411. [01578
Ein fl. gelber Hnnd, auf den Oiamen Max hörend, enilauf. Geg. guteBclvhn. abzug. krs.: IsiiggönL in Lang-Göns. [°'^
„Jüsiiüa“ Giessen
Inkasso-Borsau uJüs^üoflei
gegründet 1902
Bismarckstraße 20 Inhaber: J. Güsters
empfiehlt sich zur Einziehunff von
Forderungen aller Art
Einholung von ( !SB
Anskttnftcn sowie zur Anfertigu*?: von Schriftsfttzen, Gesuchen u. Zahlunprsbefehleu usw.
Naehweiübar oresse Erlolge. Prima EeScrenzen.
Stahllvaren-
Schleiferei
mit elektrischem Betrieb.
W.
_ Sfenstadt 151 1108
Bassparlierde
^aslampsn
empfiehlt
in großer Auswahl billigst JnstallarionS-Gefchäst
°8» Tfiüsmer
_Lmlwißiitraße 40.
2^9äretten
direkt von der Fabrik za Orlnla&lpralza«
ICO Zigaroth Kiotav. 1,2 »1L6S
106 .. .. 3
108 .. 3 „ 2.M
108 .. .. 4,2 „3.29
100 .. .. 6,3,, 4.59
Versand nur g-eiren Nachnahme von 100 Stück an. 7irni»p.:ß prima Qualitäten v. 100 b. 200Mk. p. Milte
Söiüeües Haas Zigarettenfabrik
G. m. b. E.
KÖLN, Ehrensirasse 34. Telefon 9W< l s41 D
Johannin- u. Stachel- beer«tr 1 lncher sowie Stämmcheu in nur edlen fruchtbarsten Sorten, wenn halb gevfla»tzt, in diesem Jahre bestlmmt tragend, empsiehlt O1544 Sftrhaerai 3>*nffe« Marburger Straße 67.
Johannis- stn* Stachelbeere»
Himbeere», Mirabelle« , Neincclguden, Fwetschen-, Aepscl- und Birn 4*och» (ttiramc vnd Zwer^obcti cmvfiehlt Chr. FkellTer, Schi8oaüero»r rkkeg


