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21.3.1917 Erstes Blatt
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Über die QrdenSsesetzgeb:ing seien doch dre jetzigen Ausführung»: Tr. Sckimitts nnr ein liehen öl würdiges Geftüs^r gewesen. (Heiter­keit/) Auch er sei der Meinung, das; die Ördei^säMestern unter AuÄnuhmebcstimimlnaen stünden, chie fte sein Parteifreund Tr Schmitt r;d'- bezeichnet habe. Er IMte erwartet, daß sich die Re­gierung de i injchen seiner Partei lMichtlich der Besetzung der Ordensmeder -Zungen in Mainz und Offmbach entgeaenkoniinen­der gezeigt iintte. Es säst euer: gewisse Kreise auch durch den Krieg nichts gelernt zu haben. Die kathottsche Bevölkerung Hessens werde sick eine solche Behandlung nicht gefallen lassen und wem: die katholischen Krieger heimkehrten, würden sie auf jeden Fall ihr gleiches Recht verlangen. Namens seiner Fraktion kömw er ver- sickern, daß sie kein Freund der Opposition sei uiw es ihr schwer fallen Im'irde, gegen eine Regierung zu kämpfen, mit der sie so lange gemeinsam gearbeitet habe. Er erwarte, daß die Regierung ein klares Wort des Friedens ssnden werde; dann würden seine Partei­freunde die ersten sein, die sich wieder beruhigten und die Wiurte des Ministers so auffasscn würden, wie er sie heute erklärte.

Abg. Dr. Osann (natl.) führt aus: Jeder, der die Erklärung der Regierimg ruhig durchgelesen hat, wird über die scharfen Aus­fälle des Llbg. Dr. Schmitt höchst verwundert gewesen sein. Es tväre vielleicht richtig, und verständlich gewesen, wenn die Regierung auf solche Worte sofort eine scharfe und klare Antwort gegeben hätte.

Abg. Dr. Schmitt (Ztr.): Wenn der Minister bei seiner Er­klärung im Herbst v. Js. über die Haltung der Rt^giernng, der Sozialdemokratie und die Beseitigung der Ausnahmegesetze nur die Hälfte von dem erklärt hätte, was er heute sagte, so wäre über die ganze Sa clie heute überhaupt keine Debatte iwttoendig gewesen. Ihm scheine aber, als ob die Negierung in ihrer Erklärung am Donnerstag jenen diplomatischen Sinn gebraucht hätte, um die Er­klärung zu verklausulieren.

Minister v. H o m b e r g k bemerkt, er könne es wohl dem Urteil des Hauses überlasse::, ob seine heutigen Ausführungen anders gelautet hätten, als die in der vorigen Woche.

Hlbg. Adelwng (Soz^) meint, nach der jetzt gehörten Aus­sprache sei doch die ganze Sache eigentlich erledigt. Es stehe doch wohl fest, daß der Minister heute nichts anderes erklärt habe, als am vorigen Donnerstag. Abg. Dr. Schmitt habe heute einen Rück­zug angetreten, das zerschnittene Tischtuch fet loieder vollständig geflickt. (Heiterkeit.)

Mg. Grüncwald (frs. Vpt.) erklärt, cs liege gar kein Grund vor zu der Behauptung, daß die evangelischen Schwestern besser behandelt würden, als die katholischen. Er könne seststellen, daß die Bestimmungen des Ordensgesetzes, in denen nur eine Ge­nehmigung im Falle der Vermebrnng des Personalbestandes ver­langt Werve, außerordentlich milde gehandhabt würden. Die Ge­nehmigung lause auf eine einfache Anmeldung hinaus. Wie der Abg. Dr. Schmitt diese Bestimmungen stigmatisiere, sei völlig un­angebracht. Der Redner erklärt, daß er auf Grund seiner libe- rnlen Weltanschauung jeder Vorlage zustimnien würde, in welcher die Aufhebung der Ausnahmegesetze verlangt werde.

°9kbg. v. Brentano (Ztr.) wendet sich gegen verschiedene Bemerkungen der Abgg. Dr. Osann und Adelung.

Mg. Ko r ell-Ingelheim (srs. Vpt.) stimmt in längeren Ausführungen den Erklärungen des Abg. Är. Osann zn und dankt ihm für seine erschöpfenden Darlegungen. Die gegenwärtige schwere Zeit habe auch auf die Parteigegensätze mildernd ein­gewirkt und er hoffe, daß dies auch gesetzgeberisch zum Ausdruck kommen werde. Nach seiner Ueberzeugung wurden solche Debatten, wie wir sie früher und besonders bei der Beratung des Ordens­gesetzes im Jahre 1914 erlebt, sich kaum wiederholen können. Es se: auch ihm unverständlich, die Erklärungen des Ministers so aus- znsassen, wie Abg., Dr. Schmitt es getan.

Abg. Dorsch (Bbid.) macht ebenfalls noch Ausführungen zu der Sache, die äbjer bei der herrschenden Unruhe im Hause auf der Tribüne unverständlich bleiben.

Damit schließt hie Erörterung und das Kapitel loird ge­nehmigt. (Schluß folgt.)

Mb. deutscher llsichttag.

87. Sitzung vom 20. März 1917.

fe ^undesratstssck>e die Staatssekretäre Tr. Helfferich und dern.

Ter Präsidertt Dr. Kämpf eröffnet die Sitzung um 1 Uhr 22 Minuten nnt der folgenden Mitteilung, welckie die Mitglieder des Hauses stehend anhören:

Im Namen des Reichstages habe ich am Sarge des Grafen Zeippelin. des genialen Erobevers der Lüfte, einen Kranz nieder­legen und der Gräfin Zeppelin das herzliche Mitgefühl des Reichs­tages beim Tode ihres Gemahls' aussprvchn: lassen. (Beifall.)

, Auf der Tagesordnung siehe:: zunächst einige Anfragen über Gesang enenbehandl ung.

Ten Handel im Krieg betraf eine Anfrage des Mg Bühn (Kons.).

Direktor im Kriegsernährungsamt v. Oppen: Die Frage,

wieweit der angesessene .»anoel iuti> das Gewerbe bei der Versor- g:mg der Bevölrerung mit den Gegenständen des Tagesbedarfs und besonders mit Nahrur^Snntteln hevange^ogen oder auKftoschccktet worden sind. bsanttvortet sich nach Umfang und Art des Handels und Geiverbes verschieden.

1. Ter eigentliche Großhandel ist durch die infolge des Krie­ges erforderlich gewordene weitgehende behördliche Verteilung der wichtigsten Nahrungsmittel vicssacki stillgelegt worden. (Getreide, Futtermittel Kartoffeln, Butter, Zucker, Eier, Auslandseinfnhc.) Er fiiibct insoweit hier noch Besmäftigm:g alS Beauftragter der Reichs- Bezirks- oder Kommunal stellen. Aas Krieysernäl-rungs- anrt empfahl wo es angängig ist, du: Großhandel :n die Vertei­lung einznsck)abten, so daß er unter der Aufsicht der Behörde Waren beschafft oder verkauft. Entspreckjeride Beispiele bieten: die Ziuckcrvertcilimg durch den Großhandel in den Provinzen Ost­preußen :«:d Posen und im Königreich Sachse::, sowie die Zu­sammenfassung des Fischßiandels zu provinzielle:: oder Landes- organisationen unter Aufsicht des Reichs ko nmüssars. Inwieweit hierin künftig noch mehr geschehen kann, ist von der Lelstungs- fähigkeit des beteiligten Handels, der Beschrsfenheit der Waren und der Möglichkeit der Organisation abhängig.

2. Ter rein loyale Handel, sowohl Klein- )me Zwischenhandel, ist in: wesentlichen von den Gemeindebehörde:: nicht ausgeschaltet worden. Gemeinden verteilen die Ware::, indem sie den ein­gesessene, Handel als Verteilungsinstrument benutze::. In verein­zelte:: Fal/n haben die Städte eigene Verkaufsstellen eingerichtet. Ties ist einmal geschehen, uni preis oegickiereud zu wirken, während gleichzeitig auch der Kleinhmrdel beliefert wird (Posen), anderer­seits. u:n besonders billige Waren ohne Vermischung mit teurer*, Waren in den Verbrauch zu bringe:: (TreSden). schließlich aber auch im größeren Adas;stabe neben ^dem Kleinhaurdel oder für den Kleinhandel ?in den westlichen Städten). Tie Entschließung, rvie weit dieses Verfahren zweckmäßig ist. :nuß von der Abschätzung der berechtigte:: Interessen der Verbraucher ausgehen und loka­ler 9 La tu r. Es ist nicht möglich, durch sck>enratische Vorschriften deü Gemeinden die örtliche Verantwortung hierfür abznnehnnm. Eine fortschreitende zweckmäßige Zusammenfassimg hat die Fälle der städtijchen Regie immer seltener werden lassen.

Tas Gesetz über die meiterc Kriegsabgabe der Reichsbank wird ohne Aussprack)-e genommen in zwei ar und dritter Lesung. Es folgt die ziveite Lesung des Etats des Innern.

Auf Antrag des Abg. Meyer-Herford (nat.-lib.) werden alle mit der Boamtenbesoldirng zuseumnenhangeuden Fragen zurück- gestellt.

1 Staatssekretär Tr. Helfferich: Ter Etat enthält als her­vorspringende Forderirng eine Schaffung eines zweite:: Unter- staatsfekretärs. Tiefe ist durch die weite Verzweigung meines Res­sorts unabweislich zur Nvtwetldigkeit geworden, namentlich auch in Hinsicht aus die zu erwartende wirtschaftliche Mobilmachung nach den: Kriege. Ich bitte Sie. dieser Forderung zuzustimmeit.

Abg. Giesberts (Zentr.): Mit der Einsetzung eines zwei­ten Unterstaatssckrctärs sind wir einverstanden. Wenn wir die Gesamtleistungen während des Krieges betrachten, so können wir mir unser ganzes Volk ohne Selbstüberhebung stolz sein. Die Kriegsgesellschaften sind ein notwendiges Nebel, inan sollte sie aber anders unterbringen als in kostspieligen Hotels. Ein er­freuliches Zeichen für unsere Volksversorgung ist die Einmütig­keit, mit der bcr Ausschuß die Resolution über den neuen Wirt- chastsplan angenommen hat. Sie beweist, daß nmn gewillt ist, alle wirtschaftlichen Fragen einheitlich zn lösen. Die Bewilligung von Anreizpreisen für die landwirtschaftliche Produktion führt zu einer Rückwirkung bei den industriellen Arbeitern. Auch sic wolle:: höhere Löhne haben und ihre Stimmung wird davon beeinflußt.

Mg. Hoch (Soz.): In weiten Kreisen der Arbeiter herrscht bittere und unerträgliche Not. Die wenigsten von ihnen haben die Möglichkeit, bessere LohnveyHaltnisse zu erlangen, immer aber bleiben die Löhne hinter det allgemeinen Teuerung z:rriick. Vor alle:: Dingen müsse das Volk die volle Bewegungsfreiheit auch hinsichtlich des Vereins-und Versammlungsrechtes haben. Fördert man me Arbeiterinteressen, so fördert nmn die Allgemeinheit.

Abg. Dr. Streife mann (natlib.): Hinsichtlich der So­zialpolitik entbehren die Vorwürfe des Vorredners der Begründung. Von einem Raubbau an der Bevölkerung kam: keine Rede sein. Wir wollen aber alles answenden, um den Krieg zu überstchen. Daß die Rcichsleitung den Unternehmen: den Ausbau des Proletariats ermöglicht, ist nicht einmal allgemeine Ansicht der Mehrheit der Sozialdemokraten. Unsere Wirtschaftslage wird immer schwieriger, aber daß wir noch so gut dastehen, ist ein Zeichen für die unge­brochene Kraft unseres Volkes. Bravo!) Für den Frieden sind wir wirtschaftlich geruappnet. Die Waffen unserer Gegner müssen schließlich versagen gegenüber unserer und der österreichisch-ungari­schen Wirtschaftskraft. Die Interessen des Handels werden in den Kriegsämtern nicht genügend gewahrt, am wenigsten von den aus dem Kaufmannsstande hcrvorgegangenen Mitgliedern der Aemter. Dem neutralen Ausland darf man nicht die Lust nehme::, mit Deutschland Handel zu treiben. Bei Beschlagnahmen sollten ge­

nügende Entschädigungen gewährt werden. Bezüglich der Kanal- Projekte müsse von RerchSwegen sestgestellt werden, welche Wasser­straßen zu bauen sind und in welcher Reihenfolge. (Sehr richtig!)

Mg. v. Brockyausen (Tons.): Der neue UnterstaatS- sekretär ist irottvendig. Vor sechzehn Jahren hat der damalige Privatdozent Dr. Helfferich auf das Msckmeiden Denttchlands von der Gctreidezufuhr hingewicsen für den Fall eines Krieges.. mache ihm keinen Vonvurf daraus, wohl aber dem Staai^inaim, dem die Veranttvortung dafür zufällt, daß 'die notweumge ijfirt» sck-afüiche Mobilnmchung unterblieben ist. Auch bei der ^ttckstoff- vcrsorgung l>ätte der Reichskamler gleich b-cx Beginn des KrwgeS mit den verschiedenen Ressorts in Verhandlungen eintreten müssen, um diese wichtige Frage in die Wege zu leiten.

Mg. Lieschling (fortschr. Vpt.): Einer Trennung d«S Reichsamtes des Innern vermögen wir mcht zuzusttmmen. Eure alolche Trennung wiirde die Gegensätze^ nicht nnlder::, sondertß verschärfe::. Das Reichsamt des Innern ist übrigens schon während des Krieges inehr u:ü> mehr durch das Kriegser:m.hrungsamt, dre Kriegsrohstoffabteilung und das Kriegsamt entlastet worden. Zu bemängeln ist, daß die Zuständigkeit dieser^ Aemter mcht geirügerw abgcgrenzt ist, so daß die Jnteresserrten imn:er von einem zun« andern geschickt werden müssen. Die Gefahr, die durch die Still­legung der mittleren und kleineren Betriebe droht, verkennen wir nicht für die Friedenszeit. Unsere Arberterschaft hat sich während des Krieges glänzend bewährt.

Darauf wird die Weiterberatung auf Mittwoch 1 Uhr vertagt Außerdem Justiz-, Reichstags- u:rd Reichseisenbahn-Etat.

Schluß 7 Uhr. _

Arrs Stadt und Land.

Gießen. 21. März 1917.

** Frühlingsanfang. In diesem Jahre beginnt ixe astronomische Frühling am :wr:nalen Tag, am 21. März; in anderen Jahren schwankt er« eine Wirkung des Schalttages . im Februar um diesen Termin hin und her, kann sich aber nie weiter als bis zum 20 und 22. März vc::, dem mrtd- lereu Datum entfernen. Der tvirkliche Frühlingsbegrnn jliunnt indessen mit dem astronomischen nicht überein, sondern eilt diesem in der Regel um 2 bis 3 Wochen voran. Daraus erllärt es sich, daß man in ftüherer Zeit den Frühling meistens viel eher, teils schon im Februar, anfangen ließ und sich nur schlver an den jetzt üblichen Termin gewöhnte. In diesem Jahre scheint allerdings der Frühling lange mit seinem Einzug zögern zu ivollen, denn geistern und heute haben wir eine richtige N'nrauflage des Wfftters erlebt ruxt Hagel, Schnee und gelindem Frost.

** An szeichnun gen. Gefreiter Moritz Rosenb aum, Sohn des Vtctzgermcisters Jnlius Rosenbaum, erhielt die Hessi­sche Tapferkeitsmedaillle. Der Wagenst'chrer Philipp Eisen- h u t h erhielt am 29. November die Hessische TapferkeitsmedailL

** Der Landesausschuß für Frauenarbeit i m K r ieg teilt mit, daß vom 22. März an sich sein Bureau Liebigstraße 19 befindet. Geschäftsstunden sind Montag, Donnerstag und Freitag, vormittags von 1012 Uhr. Siehe Anzeige.

** Eine Holzversteigerung der St ad t Gie­ßen wird am Montag, den 26. März 1917, Vormittages 9Vs Uhr, abgehalten. Näheres siehe Anzeige.

** I nt Lichtspielhaus, Bahnhofstrüße 34, ivird von heute ab bis einschließlich FreitagDie Rache des Blutes" gegeben, ein Drama in 3 Akten, das verfaßt und in Szene gesetzt ist vsn einem unserer beste:: Schauspieler und Filmkünstler Paul W e g c - n e r, der auch die Hauptrolle innc hat. Ferner wird gegeben» Gräffn de Eastro". Detektivabenteuer in 4 Mten. In der Haupt­rolle der von der Damenwelt beliebte Ernst Reicher vom Neuen Theater, Frankfurt a. M.

Kreis Büdingen.

4t Büdingen, 20. März. Tie Hessische Tapserkeitsmedaille erhielt der Jäger Karl Hüter im Jägeröataillon 6.

4t Altwiedermus 21. März. Die Hessische Tapferkeits- medaille erhielt der Gefteite Philipp Hohenstein.

4t Düdelsheim, 21. März. Die Hessische Tapferkeit- medaille erhielt der Ersatzreservist Heinrich Mahr.

Starkenburg und Nheinhessen.

Darmstadt, 20. März. Der Kaiser traf Montag nach­mittag zn kurzen: Besuch am großherzoglichen Hoff hier ein und nahm im neuen Palais mit dem Großhcrzogöpaar de:: Tee ein. Nach Z:veistü:ü)igem Aufenthalt verlies; er unter lebhaften Kund­gebungen der Bewolcher die Stadt wieder. 9tjuf einer Reise nach der Westfront berührte heütl) vormittag der türkische Kriegs- Minister Eiwer Pascha lin.it etwa 10 anderen hohen türkischen Offtzieren den Bahnhof. Die Herren hielten sich längere Zeit in der Erfrischungshalle des Roten Kreuzes auf.

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