Besuch ses Reichskanzlers in Wien.
Wien, 14. März. (WTB., Meldung des k. u. k. Korre- rpvnden-burecms. Der Reichskanzler trifft Ende dieser Woche zn ernern zweitägigen Aufenthalte hier ein, um dem •i a ij er seine Aufwartung zu machen und den Antritts- wi^^n ^ Ministers des AeuHern Grafen Czerrnn zu er-
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Englische Beruhigung über die Luftbeherrschung.
Rotterdam, 14. März. (WTB. Nichtamtlich.) In der Sitzung des Unterhauses vom 7. März fragte der liberale Abgeordnete Sir H. Dal ziel, ob die Negierung dein Unterhause die Versicherung geben könne, daß die Engländer an der Westfront noch die Luft beherrschten. Der Parlamentssekretär des Krtögsamts Mac Chaisen antwortete: Ich glaube, daß ich diese Zusicherung geben kann.
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Französische KabinetSkrisi».
Genf, 15. März. Der „Goulois" gibt einige in den Kammergängen gehörte Vermutung über eine Umbildung des .Kabinetts Mieder, an dessen Spitze vielleicht Ribot treten werde. Auch Barthou und Painleve merden als neue Minister genannt.
Französische Maßregeln gegen die U-Boote.
Basel, 14. März, (zf.) Baseler Blätter veröffentlichen den ihnen aus Paris gemeldeten Text der von der Marine- ugd Krrogskommission der Kammer angenommenen Ent- ichließung G o u b e , betreffend den Kampf gegen die Tauchboote. Diese Entschließung fordert die Regierung auf:
1. mit Beschleunigung eine Generaldirektion zu schaffen, welche beauftrag wird, den offensiven und defensiven Tauche Zollkrieg zu organisieren und zu verschärfen,
2 bie Marinearsen ale für die Konstruktion von Patrouillenbooten und Dauchboo-tjägern, von Tauchbooten mit Tör- vedos, Tauchbooten mit Geschützen und solchen mit Minen, sowie für den Bau von Handelsschiffen zu spezialisieren,
^ 3. die Schiffe zu entwaffnen, die durch die Entwicklung des L-eekr7wges militärisch entwertet sind, und ihr Material an ynmtert und zur See zu verwenden, und zwar auf den Handels- chiffen, den Patrouillenboote:! und den Tauchbootjägern.
- .. P; d» der Bc s chlagnah:n e von G e r st t , Hafer und Su 11 c n f r umte n sind dem Erzeuger neben ausreichendem Daatgiit gewtffe Mengen für die menschliche Ernährung nach dem A „wltnis der Kopfzahl des Hauslialts, ferner, soweit es die und der Heeresbedars zulassen, zur Fütterung nach der Größe des Viehstandes, einschließlich dm Schafe und des Geflügels, ein entsprechender Teil zu belassen. Dem Erzeuger können auch größere Mengen der genannten Früchte belassen werden, falls Qjyb verpflichtet, eine diesen Vorräten entsprechende Anzahl von ^chlachttteren zu mästen und diese der Reichsfleischstelle zu einem 'iu* ^sstzusetzenden angemessenen Preise zur Verfügung zu stellen. Bayern soll außerdem unter derselben Voraussetzuug wie oben zur Herstellung des herkömmlichen Haustrunks für die landwirtschaftliche Bevölkerung ein entsprechender Teil der abgeliefer- , ten Gerste belaßen werden.
. < Kraftfutterniittel sind nach der Größe
.des Vrehstandes unter Berücksichtigung der nach Ziffer 5 dem Erzeuger zur Verbutterung belassenen Gerste, Hafer und Hülsen fruchte zuzuteilen Die Preise von Kraftfutter Mitteln sind zum Mindesten Nicht höher zu bemessen, als dem Nährwert nack Verhältnis des Roggenpreises entspricht.
7. Ten Besitzern lond4virtsch2fllickier Betriebe, denen durch Unordnung der Kommmvalverbände Saatkactoffeln zur menichlichen Ernährung abgeiwmmeu sind, ist der erforderliche Matz von Saatkartofseln zu den Preisen zu liefern, die sie selbst >ur dre abgenommenen Kartoffeln erhalten haben.
. Zu den einzelnen Gemeinden oder Bezirken ist ein A u s - Ichu ß v o n V ertra ue nspe r sonen zu bestellen, der unter Mitwirkung der Gemeindeverwaltung die rechtzeitige Ablieferung der beschlagnahmten Nahrungsmittel: Getreide, Hülsenfrüchte, Kar- tosseln,^ Gemüse ^ Eiern usw. zu organisieren und zu überwackMi £5*- ■ r ^ ie dlbfuhr und den Versand sind in der Regel genossen- Ichafttiche Organisationen oder der Handel heranzuziehen.
darauf wird die Besprechung der Denkschrift fortgesetzt.
Der Ausschuß tritt erst am 21. März wieder zusammen, um Maßnahmen zur Erhaltung der vorhandenen Nahrungsmittel zu beraten.
Die Ncichstagsersatzrvahl in Potsdam-Osthavellünd.
B er Hu, 14. März. Bei der heutigen Reichstagsersatzwahl rm Wahlkreise Potsdam-O st Havelland wurden bis-
uög^geben für Stahl (sozial demo kr. Mehrheilspartei) 12 686, für Mehring (sozio ldemokr. Minderheitspartei > 3930 Stimmen. Einige Kreise stehen noch aus. Die Wahl Stahls ist gesichert.
Die Unruhen in Petersburg.
Berlin, 14. März. (Prrvwttel.) Nach Meldungen des Dcrobladet" ans Hcrpcrranda berichten Reisende aus Petersburg, daß die .Hauptstadt seit fünf Tagen in vollem Aufruhr ist. Maschinengewehre fiitb ans vielen crufgestellt. Die Soldaten weigerten si.ch wiederholt, auf die Bevölkerung zu schießen.
Dein „Lokalanzeiger" zufolge kehreii sich die Petersburger Unruhen auch scharf gegen England. Vor der englffchen Boffchaft fanden laute .Krawalle statt: zahlreiche Scheiben-wurden eingeschlagen.
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Dre amerikanischen Bersuchsschiffe.
t r - TJ 1 '• ^Rärz. Am 10. März meldete ein New Dorker
-matt, bau bret weitere Bersuchsschiffe nach Häfen der Verbands- 'iggf leirU' darunter der Dampfer A l g a n k i n, ein
?82 Tonnen habe und nach London bestimmt sei. Alle —chtb ewaffne t- Wie verschiedenen Blättern ^«rüytet wird, lei der Dampfer Algankin von einem deutschen U-Boot versenkt worden.
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Zehn norwegische Dampfer an Italien verkauft.
Kopenhagen L5. Mäi^. Me „Nativnaltidende" aus bergen meldet, ievcnttirzlich zehn Dampfer vonNvrwegen a^n Italien verkauft worden, unter diesen auch> der 11000
D?^er Lorvli. für tat dm Kaufpreis van 11 Millionen Kronen bezahlt worden sei.
Seekrieg.
Die Siegeszüge unserer U-Boote.
. ... derlin, 14. März. (WTB. Amtlich.) Neuerdings sind ^^"-?-?lErs-rbooten17Dampfer.2Seg- irr und 3 Fisch dumpfer von insgesamt 4 8 15 0 S 3 r = 1 ft * r f ? n " e " ö e r f < n f t worden. Eines der Nnter^e- doote tmt außerdem einen feindlichen kleinen Kren- .ft^ rä P cn Schornsteinen und ein als Untersee- blwts-Falle eingerichtetes Spezialjchiff „Q 27" vernichtet. Don letzterem wurde ein Leutnant, ein Deckoffizier und vier Atann gefangen genommen, darunter 1 Schwerverwundeter
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
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? ""erd am, 14. März. Folgende Sch i ffe, die zwi- )chen dem -.1. Oktober und dem 18. Januar ausgefahren sind,
lis^302ißt bezeichnet: Ädriatic leng- lisch, 6028 Tw), mit Steinkohlen, Giant (englisch), Pacifique rranzosische Bark, 2241 To.) und Planudus (englisch, 542 Tonnen) mit Kohlen, das Schiff Michael ist stark überfällig.
Rotterdam, 14. März. Der Fischdampfer B laardingen (100 Tonnen) ist gestern abend auf eine lmi^t ^ au ^ en U7T ^ gesunkn. Die Marmschaft wurde ge-
rdam, 14. März. In der Woche vom 4. bis ^0. März sind keme Schiffe mit einem Tiefgang von sieben
im s ^ < J r “^ cr dem Nieuwe Waterweg ein- oder aus ihm ausgefahren.
Aur dem Reiche.
^ . J^ r Ernährmigsansschuß des Reichstags hattam Mittwoch mittag nach Ablehnung zweier konservativer Anträge mit 16 gegen IG Stimmen folgenden Kompromitz- antrag einstimmig, die Ziffer 5 gegen eine Stimme angenommen:
mtte bcfd?Iiefecn ' ^lgende Entschließungen an-
1. Bei einer Steigerung des Preises für Roaaen
des Brotpveises zu vermeiden vurch Verminderung der Spannung zwischen Getreide- und Mehl- vreis ,owie in zahlreichen Gemeinden durch Verminderung der Spannung zwilchen Mchl- und Brotpreis. Zu diesem Zweck sind w entsprechende' Vorschriften zu erlassen. Soweit
m< ^ Weichend fern lollten, sind Zuschüsse aus Reichsmrtteln zu gewähren. 1
c ? der ^)er beabsichtigten Senkung der Viehpreise ist auf dw Erhaltung ernes leistungsfähigen Viehstandes Rücksicht zu nehmen und Vorsorge zu treffen, daß die Ermäßigung in vollem Umfange m ^ ermebngten Fleischweisen den Verbrauchern zugute
3. Bei den Schweinen sind die Gewichtsstufen unter 75 smogramm einheitlich zu bewerten und für die höl)eren Gcwichts- stztten tntb entsprechend höhere Preise sestzusetzen. . ^
if* Pf Spannung zwischen Vie^ und Fleischp rei sen ^^ ^^aus notwendige Maß herabzusetzen durch Ver- mM>ermng der Provisionssätze der Viehhandelsverbände und der
Hmidelsaufschläge für Zwischen- und lbeme^verwaltungen müssen zu entsprechenden AcatzuahmM aLgehallen tverden.
Ans Stadt nnd Land.
Gießen. 15. März 1917.
25 jähriges Keglerungsjubilä im des Grotzherzogs.
Gnadenerlaß
vom 13. März 1917.
Ans Anlaß des 25jährigen Regiernngsjnbiläums hat der Großherzog folgendes bestimmt:
Die Strafe ist allen Personen erlassen, die im Groß- Herzogtum durch ein beiden bürgerlichen Gerichten ergangenes Urteil oder durch Strafbefehl zu G-efängnis, Festungshaft, Hast oder Geldstrafe verurteilt worden sind: 1. wegen Majestätsbeleidigung usw. nach^ den §§ 95, 97, 99 oder 101 be§ Strafgesetzbuchs: 2. wegen Beleidigung einer Behörde, eines Beamten, eines Religionsdieners oder eines Mitglieds der bewaffneten Macht in der Ausübung ihres Berufs >oder rn Beziehung auf ihren Beruf nach den §§ 185 oder 186, verbunden mit § 196 des Strafgesetzbuchs oder wegen einer sonstigen Beleidigung, mit Ausnahme der verleumderischen Beleidigung nach § 187 des Strafgesetzbuchs, oder wegen einer leichten Körperverletzung nach K 22? oder wegen einfacher faf)rräf)iper Körperversetzung nach § 230 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs, 3. wegen Zuwiderha d'ung gegen die Bestimmungen des Forst- und Feldstrajrechts, soweit nicht wegen Rückfalls, gewerbs- oder gewohnheitsmäßiger Begehung auf Gefängnisstrafe erkannt ist. Insoweit diese Strafen bereits vollstreckt worden sind, behält es hierbei sein Bewenden. Im übrigen wird dazu noch folgendes ver fugt: a) Der Gnadenerlaß findet nur auf Strafen Anwen düng, die spätestens mit Ablauf des 13. MLvz 191*7 rechts kräftig geworden sind, b) Nebenstrafen und Kosten, sowie Schadenersatzgelder sind im Gnadenc-rsasse nicht einbegriffen.
c) Verurteilte der im Abs. 1 bezeichueten Art, die in der Verbußung einer Freiheitsstrafe bereits begriffen sind, sollen alsbald nach dem Erscheinen des gegenwärtigen Erlasses im Regierungsblatt entlassen werden: von der Begna- drgung sollen jedoch ausgeschlossen sein diejenigen, welche wahrend der Strafverbüßung oder während einer vorauf gegangenen Untersuchungshaft sich schlecht geführt haben.
d) den unter Ziffer 2 bezeichueten Falten der Beleidi gung einer Behörde usw. begründet es keinen Unterschied, ob der unmittelbar Beteiligte oder sein amtlicher Vorgesetz- ter den Strafantrag gestellt hat. e) Eine Gesamtstrafe, zu der eine Person wegen mehrerer strafbaren Handlungen ver- urteilt worden ist, gilt nur dann als erlassen, wenn alle in der Gesamtstrafe enthaltenen Einzelstrafen unter den Gna denerlaß fallen. Fallt darunter nur ein Teil der in der Gesamtstrafe enthaltenen Einzelstrafen, so ist das Ministerium der Justiz ermächtigt, bte Strafe ganz oder zu einem angemessenen Teile zu erlassen, t) Das Ministerium der Justiz ist ferner ermächtigt, bezüglich solcher rechtskräftig bestrafter Personen, die nicht unter den Gnadenerlaß fallen, aber aus besonderen Gründen der Gnade würdig sind, die Strafe ganz oder teilweise zu erlassen.
Spenden des Großherzogs.
Der G r o ß h e r z o g hat ans Privatmitteln auS Anlaß I seines Regierungs-Jnbiläilms folgende Summen gespendet:
1. 100 000 Mark in Deutscher Kriegsanleihe. Hiervon fällt je die Hälfte dem Hessischen Ln- desausschuß der Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kwiege Gefallenen, sowie dem Lcrndesausschuß für Kriegsbeschädigtenfürsorge im Großherzogtum .Hessen zur Verwendung für Lcrndeskinder zu.
2. 50 000 Mark in bar (bei der Bank für Harrdel und Industrie hinterlegt), um hessischen Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen im Kriege Gefallener die Erwerbung von K r i e g e r h e i m st ä t t e n zu erleichtern.
3. 50 0 00 Mark in bar zur Förderung und Unterstützung unter dem Druck der Zeit leidenderKünstler.
Von diesem Betrag erhalten je drei Zehntel die Allgemeine Deutsche Kunstaenossenschaft, der Deutsche Künstlerbund und der Verband der Kunstfreunde in den Ländern am > Rhein, sowie ein Zehntel die Freie Vereinigung Darmstädter Künstler.
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** Tie Großberzogliche Gesandtschaft in Berlin hatte auf vielseitigem Wunsch die in Berlin und Umgegend nenden Hessen zu einem F e st a be n d am S-nustag, den 10. März im Htoel „Mlvn" ein geladen. Der Einladung lvar eine stattlick)« Zahl Herren aller Stände (120) gefolgt. Für die Feier mar der grosse Zahl des Adlonschen Hotels geivähtt nrnrden. Nachdem einige Musikstücke zum Vortrag gebracht und die gegenfeitigen Vorstellungen beendet waren, ergriff Exzellenz Freiherr von Bieae- l e b e n zu einer längeren Rede das Wort, in der er der Verdienste des. Großherzogs aus kulturellem, ivirtschrrtlicheni, sozialem und polnischem Gebiete schilderte und seiner (Ägenschafven als Fürst und Mensch gedachte. Tie Rede endete mit einem Hoch auf Kaiser !und Gwßherzog. Daß auch die Hessen in Berlin treu und fest zu
uneu:..Für renl.au e stehen, diLjeni Geöanlen gab der siühtere Swats- s«kretcrr Exzelleicz Ternburg Ausdruck. Seine Rede gipfelte in einem Hoch auf die hessische Heimat. Den Tanc der Anwesenden brartyte der General der Artillerie z. D. Exzellenz Rothe zum AusdruL e r s o na l nachr i ch t e n. Der Großherzog hat zum 13. d. Mts. ernannt: den Generalmajor Freiherrn v. H ey l, unter Belaffung rn dem Verhältnis a la suite, zum Generalleulnant, den derst z. D. Freiherrn Rüder von Diersburg, unter Be» laifung in dem Verhältnis als Flügeladjutant a la suite, zum Ge- neralmawr a la suite. — Der Großherzog hat mittels Entschließung vom 14. März d. Js. ernannt: zur Oberhofmeiste» u Großherzogin unter Verleihung des Prädikats
Exzellenz : o^au Erneite v. Kraemer-El st erlern: zum Kammerjunker: den Hofjunker Ludwig Freiherrn von Heyl
l U c$ e JL X r l ^ e l v m ‘ ^ Groß Herzog hat zum 14. März o. Js. t^rlrehen: das Prädikat „Exzellenz": dem Oberjäger-- merper Walter FT-erherrn van der Hoop: das Komman- de ur kreuz 2. Klasse des Ludewigsordens: dem Ob er iw s me i ster xx . £ugo Frccherrn von Leo nhardt; das Ritterkreuz e r st e r K laise des Sterns von Brabant: dem voffammerrat Heirrrrch Meinhardt; das Ritterkreuz zweiter Klasse desselben Ordens mit der 5k r o n e: dem Schloßinspektor Georg S ch ü n, dem Hof- lagdzeugin,pettor Daniel Ger mann, deni Hafgatteninspektor Friedrick) W e r^g o l d und dem Obergarteirinspekoor Ludivig D i t t - ^ alberne Kreuz 1. Klasse desselben Ordens mtt der Krone: dem .Hoffvurier Johannes H aber körn; das ^ e Kreuz des Verdienstordens Philipps des Orotzmuttgeii mit der Krone: dem Silber verwalt er Friedrich Reiter, dem Leibkammerdiener Jakob Dern, dem Kammerdiener Iwdwig^Lang, dem Hausverwalter Karl Haack zu See- heim und den EoßVerwaltern Heinrich G ü n t h e r zu Jagdschloß Wolstgarten und Adam Schäfer zu Jngdscküoß Krauichstein; a e . u ö. des.elben Ordens: ben Kammerdienern
warl 5t u st e r und Heinrich. L u d o l v h und dem SchloßoerwalLr Georg Leschhorn zu Romrod; die Silberne Verdienstmedaille des Ludewigsordens den: Oberhoflakai Jvhs. § Q ,!l l Pj 11 3 e.r; das All gemeine Ehrenzeichen mü der Anschrift „Für tteue Dienste": dein Kanzleidiener beim Hof- marsckrallamt Lorenz Pfeifer, dem Ä^lephonwätter Adam Hambach, den .Hauswärtern Joseph Geiger und Heinrich Volz und dem Obergartengehilfen Valentin Ganßmann. Ferner wurde verliehen: der Titel „Haushofmeister": dem Hofkuchenmeifter Robert Edion.
a.er Großherzog hat mn 5. d. Mts. den Regisseur Hans Baumeister zum Oder re gissen r", den Regisseur Heinrich vacker zum „Ehrenmitglied", den Kammermusiker Albert L^rrch.zum „Muükdirektor", den Hofmusiker Gustav „ 5? r V ."Ka m m e rm u siker" eriiannt, sotvie ferner nachsterrnnde Auszeichnungen verliehen: das Ritterkreuz des Ludewigsordens dem Hofrat Paick Ottenheim er; das
hnl l et 5m CU i ' Philippsordens dem Trama-
2Sj?üer, dem Regisseur Bruno Harprecht; das II. )/ r t reu 5 2. Kl. des Philippsordens mit der Krone dem Kol^ellmeister Erich Kleiber, dem Hofchordirettor Robert I/Euß; das Ritterkreuz 2. Kl. des Philippsordens dem Kammermupker Rudolf Müller, dnn Kammermusiker Ulrich Rohde; das Silberne Kreuz des Philipp^ordens mit der rone dem Hausiwpektor ?Will)elm Müller, dem Obkr- gavderobier Viktor ^>to r ck, dein Hoffriseur Willl) Hermes, idem Hausverwalter Karl Eidenmüller; das Silberns re u z des Philippsordens dem Lwfmusikdrener Wilhelm T rüm'- p e k mann, dem Hofchorsänger Ludwig Hinkel, dem Hvfchor- lang^: ^oan L-autier, idem Theater Meister Joseph Otto; da.» K o m t u r k r eit z 2. K l. des Sterns von Bratzant dem Geheimen .Hofntt Willem de Haan: das Ehrenkreuz 2. Kl. Ms Stern von Brabant dem Hofkapellmeister Hermann Kutzsch- v a ch - ^esoen: die Dame des Silbernen Kreuzes Stern von B'.albntt der Garderobe-Ver)oalterin Frau Margarete Heß: das Sitoerne Kreuz 2. Kl. des Sterns von Brabant mit der .ü rone dm Hvsthoatcrdienlenr Will-elm Eisen Hauer, 5)emrich Zinn kann, Karl Meyer; das Allgeureine Krieas- ehren zercheu dem 2. Konzertmeister Paul Sch nur rbu sch, dem Kammersänger Friedrich Brückmann, dem Kammermusiker Karl Mechler.
Der Großherzog hat zum 14. März 1917 erteilt: den Charak- wr als Geheimer Ho fratt': dem Direktor des Zoologischen Gartens rn Berlin, Promsor Dr. Ludwig Heck; den Charakter als Kanzlei-xzn^pektor": dem Kabinettskanzlisten Friedrich ..issel zu Dannstodt: den Charakter als ,Labinetts ka n-- Kanzleigehilfen Friedrich Steiger zu Darmstadt. Ter Groß Herzog hat zum 14. März 1917 verliehen: das Ko mturkreuz 2. Klchsse des V er'dien stord ens Phi- lrpp des Grotzmtttigen: dem Oberhofprediger Ludwig Ehrhardt zu ^armstadt, dem^.Leibarzt Geh. Medizinalrat Dr. Friedrich «vl* ^ Darpistadt und dem Aemterkommiffar Forstmeister Dr. Richard von E.schweae zu Friedrichshöhe bei Detmold; das ru 1 c* c .. r J r c a sse des Verdienstordens Philipps de- Großmuttgen: dem Tivettor der Kabinettsbibliothekar Viktor Zo- ~, e * ^u Aarinstadt, dem Dotninialkommiffar Forstmeister Eduard Neuscha s fer zu Fffchbach und dem Kabinettskassier Rechnungs- - Enedrwh Scharmann zu Tarmstadt; das Ritter- kreuz 2. Masse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen:
Kabmettskasse-Buchhalter Wilhelm Scharmann zu Darm- stadt; das Rrtterkreixz 1 Klasse des Ordens Stern von Brabant, dem Hofbankier Hofrat Paul Sander zu Darmstadt: das Silberne Krckuz 2. Klasse mit der Krone des Or- ^ms Stern tmi Brabant: dem Kabmettskasse-Diener Andreas das Allgemeine Ehrenzei chest Dienste": dein Hausverwalter im K?Ä 9 T^ Heinrich Zimmermann zu Darmstadt, dem §^Äi^anzleidlmer Jakob Liebig zu Tarmstadt und dem Hauswarter Heinrich Winter zu Tarmstadt
großherzog hat zum 14. d. Mts. verliehen: das r?-? • e Sterns von B rabant t dein Hofkammerrat Friedrich Engel: das Silberne Kreuz PI* e des Verdienstordens von Bra-
^rnt. deni Lewkrcffcher Karl Schneider: das Silberne» st.reur mit der Krone des Verdienstordens Phi- K ^ges Gro ßmu tigen: dem Saltlermeister Robert Müller; das Silberne Kreuz des Ver- ns Philipps des Grvßmüttgen: dem Hof- wagenmerfter ChrrsttMi Müller und Leibfabrer G^rg Oaun; das Silberne Kreuz 2. Klasse des Sterns von Prabant: den Hofklttschern i?vdam Ame- lung, Andreas Effler Philipp Reichert, sowie dem! Hofftallvfortner Chrrsttan Döring: das Allgemeine
Ehrenzeichen mit der Inschrift: ,^Für treue Dienste": dem Einfahrer Heinrich Zrmmer, den Hoftutschern Adam Kunkel- -Schreiber, Daniel Christ, August Er- vlel^PhilipP Pr-atorius und Heinrich Heinz.
Der Großherzog hat anläßlich des Regierungsjubiläirms verliehen: das Grotzkreuz des Lu d ew i g s-O r h c n e • dem gaeüeu Präsidenten der (Sritön Kammer der Stände. E m i ch Fü r sten zu L e in in g en, Durchlaucht; das Gro ß kr e u z des Verdienstordens Philipps des Großmütigen- dem dritten Präsidenten der Ersten Kammer der Stände Wirb- lichen Geheimerat Dr. Wilhelm Cornelius Freiherrn Heyl zu Herrnsheim in Worms; dem cwßerordentlichen Gesandten und be- vollmachtigten Minister am Königlich Prenßischen .Hofe. Wirklichen Geheimerat Dr.-Jng. Maximilian Freiherrn von Bie- geleben m Berlm; l^s Großkomturkreuz mit Türkisen des Stern von Brabant: dem Prinzen
Viktor von v; sen bu r g - B i r st e in, Durchlaucht, in Berlin;
Zom tu r kreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps ^ „dem ersten Präsidenten der Zweiten Kammer
wfe^ lfrer H^urich Kühler in Worms, dem ^Etngsger-ichtshofs Dr. Dr.-Jng. August m Da^v/badt, dem außerordentlichen Gesandten und l°c n Duri in Berlin, dem Mitglied ^^bllichen Rechnungshofes, Wirklichen Geheimen Oberregie» rnngs^t von Ga gern in Potsdam, dem Vorträgen-
den RaL mn Auswärtigen Ami, Wirklichen Geheimen Lega^ twnsrat Dr. von Löhr m Berlin; die Krone zum Kom-


