iöcrun, Ü.fcUüfa*. In oct Äv,,. ^tg. roettwn 6ic See sperrewrrktungen .auf England- &eftmbdt. Bei noxr- mate Lftrbva-uch würden die vorhandettcn K a r t o f f e l l a g e r tri <^o ndvn in sechs bis sieben Wock-en erschöpft sein. In einer am Lonnlag von her jArbeitermnenliga abgeballenen Frauen -1 VersemNlsunft wurde über die vor geschrieben c freiwillige Nahrnngs-- mittelem sch ränkung debattiert. Dre Foauan sprachen die Warnung auö, vernünftig und gerecht yu txxtxilm, sonst föitntot Unruhen uTrtet den ifBrfcfoffamrt cntsdehm.
Der nationale Dienst in Kngland.
London, 1. März. (WTB.) Amtliche englische Meldung. Die Regierung hat beschlossen, daß alle Regierungs b e amten zwischen 18 und 61 Jahren sich als Frei- lvillige für den nationalen Dienst eintragen lassen sollen, un7 im Notfalls bereit zu sein. Die Regierung von I ndien hat der britischen Negierung 100 Millionen Pfund ^zu den allgemeinen Kriegskosten crngebvten, die die britische Regierung darllend annahm.
Englischer Heeresbericht
vom 28. Februar.
Am Morgen griffen nrir einen eroberten Teil des feindlichen Grabens rwrdöstlich v-rm Saitly-Saillisel an: wir machten 85 Gefangene, darunter zivei OfsiMMe und erbeuteten ein Maschinengewehr. Unser Borrücken stcördlick) und südlich von Ancre dauert an.
Während der Nacht besetzten wir Somimrcourt. Heute nahmen wir die Dörfer Thillvh stmd Phiclcvvan-Mioirt und die anschließenden Gvabensvsteme -und schoben unsere Linie tausend Bards nordöstlich Gomii^eeoirrt vor. Bei crfvlgreickiLM Strerfiug während der letzten Nacht in der Nachbarschaft von Cleri) machten wir 22 Gefangene.
Wir drangen auch? in die feindliche Stellung rwrdöstlich von Arcas ein. Südwestlich und westlich von Lens bombardierten wir mehrere besetzte Unterstände. Gin feindlicher Borstost nordöstlich von Acmeit- tiöres zatrückaefchla«tNl. Unsere Fluigyeuge leisteten gestern
sehr wertvolle A)uWrrungsarbei1 und harter eine Anzahl Luftkümpfe zu bestehen. Drei unserer Flugzeuge wurden zum Nieder- geben gebracht.
Neber eine« Baralong-Fall
berichtet die ,,Nordd. Mg. Zig." ans Grund der Auss-agen eines, m . .... - , .
Oberleutnant zur See, vvrnEgen Kommandanten des armierten Beratungen ab sch ließen. Ob versucht wrrdeir soll, die zweite Negiermrg^dantpftrs „vLachtigall", der nach meln als zweijähriger Lesung des Etats in der Vollversammlung vor Ostern zu 6iefang.michaft in England in der Schweiz interniert wurde. Die Ende zu führen, oder ob die Ernährnngs fragen vorweg deutsche Rearerimg lmt den Saäjvcrhialt den ireutvaftm Regierungen beraten werden sollen, steht noch dahin. ntiraetaöL dir. wre das Matt schrcnlft, von jetzt an fortlaufend über'
.gegncimGe Graifframftllen wrterrichtet werden.
Halde er an diesem Bonchlage seit. Lieserungsvcrträgc leren. aua, für die ersten ftTüIjfactoffein sehr erivünscht, für die späteren Frühkartoffeln in don Fällen, in denen die Erzeuger in der Nähe des VwbvauclBaebietes wohnen. Präsident v. B a t o c k i fügte hinzu, ba& er auch Lieserungs Verträge für Milch für sehr erwünscht halte Es werde geplant, die Milcherzeugung durch Kleielieferung und die Eterprvdufiion durch Gewähruna von Futter zu fördern Em Sozialdemokrat hielt die hohen Genrüfepveise für nicht gerechtfertigt. So seien die PwduAwnskosten nicht gestiegen. Ter Zwischenliandel verteure die Gemüse viel zu sehr. Es müsse dafür gesorgt werden, daß auch die Hecvesvorwaltmrg die einmal ftstMsctzben Höckfftpreise nicht überschreite. Bon natronalibe- r a l e r Seite tvuvde lZwvorgeholnm, dast gerade die Ausful/rverbotv einzelner Bundesstaaten den Wetttcruf und die Preistreibereien, der Kommunen verhütet hätten. Bei der Gernüseversorgung dürft' nicht zu sehr zentralisiert wov-xm, »voll die Ware leickft verderbe. Ern Volksparteiler nahm mit Gnnrgtzunng von der Mitteilung Kenntnis, dost auch die Heeres Verwaltung an die Höchstpreise gelmndei, sei. Tie Höchstpreise aber müßten rechtzeitig festgesetzt werden, sonst seien sie für ganze Bezirke illusorisch Tie Lieferung von Ammoniak zu Tüngerzwecken für dcm Gemüsebau sei von äußerster Wichtigkeit, und nran könnte deshalb die Lieferung von Kunstdünger geradezu als Bedingung stellen für den Abschluß von Lieferungsverträgen. Ein Zentrumsabgeordneter wandte sich gegen die Angriffe dos Iozialdemokratischen sttedners auf den Klern- handel.
Der Arbeitsplan des Reichstags.
Berlin, 1. Marz. (WTB. Nichtamtlich.) Der Ael- testenausschuß des Reichstages trat während der Sitzung der Vollversammlung zu einer Besprechung der Gesäftiftslage zusammen. Die erste Lesung des Etats und der Steuervorlagen soll morgen zu Ende geführt werden. Alsdann wird sich die Vollversammlung bis zum 20. März vertagen. In der Zwischenzeit tagen die Ausschüsse. Der Hauptausschuß wird morgen mit oer Etatsberatung beginnen und die Etats des Reichslänzlers und der Reichskanzlei und daun den Etat des Jrrnern ertodiaeu. Hierauf werden die Steuervorlagen folgen. Der Ausschuß des Reichstages für Ernäh ru ngssrcrgen soll bis zunt 20. März seine
Verbot de» Verkauf» geistiger Getränke in Dänemark.
Kopenhagen, 1. März. (WTB. Nichtamtlich.) Der Minister L»eS Imrern gibt bevamll, daß von hetlle finih 9 Uhr ab jeder Verkauf geistiger Getränke bis auf weiteres verboten ist, di eine Feststellung der vorhandenen Vorräte beabsichtigt ist. Ausgenommen von der Maßnahme frtib nur Wein und Bier.
Erfolgreicher U-Soottrieg.
Großer Erfolg im Mittelmeer.
Berlin, 1. März. (WTB. Amtlich.) Im Sperrgebiet des Mittclmeeres wurden von unseren Unterseebooten versenkt: Am 17. Februar südlich von Malta ein vollbeladener, ostwärt« steuernder TranSportdampser von etwa 9000 Tonnen; am 23. Februar ein vollbesetzter, von Begleitsahrzeugcn gesicherter TruppentranSportdainpfer von etwa 5000 Tonnen; am gleichen Tage ein beladener, ebenfalls begleiteterTranSpo rtdampser von etwa 5000T.; m 24. Februar der bewaffnete Truppentransport, dampfer ,,Dorothh" von 4494 Tonnen m't etwa 500
Der Fideikommißantrag m Reichstag.
Die fortschrittliche und die nativ nalliberale Reichstagsfraklivn haben gemeinsam folgenden Antrag eingebracht :
Der Reichstag wolle folgenden Gesetzentwurf betreffend Sperrung der Fidei kommt ßxrrichllmg für die Kriegs- und Uebergaugs- zeit beschließen.
8. 1- Die Errichtung und Erweiterung von Fideikommisse»! auch m Form von Sta7nMgii.tern ist bis aus wefteves verboten.
§ 2. Der Lairdesgcsetzgebung bleibt es Vorbehalten, frühestens drec IalMe nach dem Friede!ksschlust trtit den europäischen Großmächten dieses Gesetz für ihr Gebiet außer Geltu^tg zu fetzen.
BnttdeSratsbeschliiffe.
Berlin, 1. März. (WTB. Nichtamkkich.) In der heutigen Sitzung des Bundesrats gelangten zur Annahme: Die Tbmde- ning der Verordmrirg über die Regelung des DerLrhrs mit Web- usw. Ware,: vonc 10. Juni bezw. 23. Dezember 1916, der Entwnr einer Bekanntmachung über Manganerze mrd Eisenerze mit niedrigem Phosphorgehalte, der Entivurf einer Bekanntmach»- ung über Rohzucker, Zuckerrüben usw., der Entwurf einer Bekanntmachung betreffend Krankenversicherung und Wochenhilfe während des Krieges.
Das preußische Abgeordneteahaus und die Zentral- Eintaussgeuoffenschaft.
Berlin, 1. März. (WTB. NiMamllich.) Im Abgeord ueten Hause wurde ein von allen Parteien mit Ausnahme der Svzialdenwkraterr mrterzcichlneter Antrag eingebvacl)lt, irach dem
^ 0 /l? ^ ^ ^ ^ ^ ^ ' ÄrtiUeric und Pferdeu die Staatsregieruna ersucht lvird, im verstärftNiHaushLltsalrs-
au Bord. Ein Teil der Truppen ist ertrunken.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Berlin, 1. .Mw-. (MTAl. Äknrklrchi.) Äußer den bekamnt- gcgebeneii Trainsportdampfern wurden von unseren U-Booten in dear letzten Da-gen im Mittelmeer nach dreizehn Fahrzeuge mit insgesamt 25 166 Dannen versenkt, darurrter der italienische Dampfer ,O>zeani^
(4217 Donnen) mit Weizen von Amerika noch Italien, der versteckt bewaffnete englische Dampfer „C orso" (3264 Ton-
nen) mit 5000 Donnen Manganerzen, Leinsamen und Baum- ^ ~ ^ ___
d»kle von Bombay nach Hüll, der bewaffnete italienische I Ei s e nb ah n erver^and für die ständigen ArHiter'der
lchuß darüber Auskunft zu geben, wie bei der jetzigen wictschLst- lrchen Lage die Versorgung des imrerr^r Marktes durch die Zcn- tral-Einklaufs-Genossenschaft gefördert tvird. Der Antrag steht auf der morgigen Tagesordmmg.
Beschlaguahme von Fischen.
Berlin, 2. März^ Zum Zweck der Verbilligung und gleichrnäßigen Versorgung des Reiches mit Frschen wurden an der Ostsee große Margen beschlagnahmt.
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Berlin, 1. März. (WTB.) Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat den Ministerialerlaß vom 24. Oktober vorigen Jahres aufgehoben, durch den der deutsche
Dampfer „Prüdenza" (3307 Donnen) mit Mais von Argentinien nach Italien, der schwedische Dampfer „Skog- land" (2906 Tonnen) mit Kohle von Norfolk nach Neapel, der griechische Dampfer „Priconisos (3537 Tonnen) aus dem Woge von Saloniki nach Algier.
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Neutrale Schiffe in England.
Rotterdam, 1. März. (WTB. Nichtamtlich.) Neu- lrale Schiffe erhalten in England jetzt nur mit schriftlicher Cinzelerlaitbnis des Handelsminisders Schiffsprv- viant.
Nur dem Reiche.
Der ErnährungSau-schuß de» Reich»tage»
verhandelte am Donnerstag itbcr die Versorgung Ver/Be Völkerung mtt Gemüse. Der Leiter der Rciä)sgemüs/stelle Oberregierungsrat Tilly, führte dazu au^ es trabe sich htzraus- gestellt, daß einer Rationierung uud öffeMlicheu Bewirt des Ckm0r& uirüVerwüidliche Schwierigkeiten entgegensteheft Ge rade beim Genrüse seien Lieftrungsoerträge besonders am Platze Der Anbau von Gemüse und Gemüsesamen erfordere imgemein viel Aül»eEäfte. AuS der Türkei baben wir etheblick>e Zufuhren an Feigen, Rosinerr und frischen Maiskolben erhalten. Man müsse ober immer bedenkem daß der Mdarf an 6^emüse jetzt im Vergleich zu« FriedenMvrlmmch ganz erheblich gestiegen sei, weshalb eine vc-rpEe Fsrdermrg des Genrüfebaues unbedingt nötig sei Da
Staatscisenbahnverwaltung verboten worden war. Dies ist geschehen, nachdem der Vorstand des Verbandes int Eiü vernehmen mit der Generalkomntission der 0Zewerffck)aftews
luten und gegen lu-ekf*.- ote Aerzce machttvs leuji i m iu oieieui Bezirk auch liuc Reihe von Gießener Söhnen als Kriegsgefangene befinden, hat piese Nachricht Gießener Eltcrnherzen schwer bedrückt. Wir können heute aus bester neutraler Quelle (Rotes Kreuz in Kopenhagen) mitteilen, daß diese Nachricht sehr stark übertrieben gewesen ist. Genauere Mitteilungen rvcrden wir in einiger Zeit an dieser Stelle bringen. Einstweilen scheint zur Beunruhigung kein Anlaß zu sein. G.
** Die allgemeine Annahmesperre bei der Eisenbahn für Güter aller Art mit Ausnahme von Lebensrnitteln, Kohlen und einiger anderer Güter, die vom 22.-24. Februar bestand, ist vom 26. Februar ab wieder aufgehoben.- Auch Bettfedern, Felle, Häute, Fourniere, Glas- und Glaswaren, Matratzen, Porzellanwarcn, Sprungfedern, Steirrgut, Tapeten und! Töpferwaren, die längere Zeit von der Annahme ausgeschlossen! waren, werden nunucehr lvieder zur Beftt^erung lingenommeitz. Ern übermäßiger Andrang von Gütern muß redoch nach rme vor zur Verhütung betrieblicher Schwierigkeiten vermiedet bleiben Im eigenen wie im allgenreinen Interesse muß deshalb den Verkehrtreibenden dringend geraten werden, ihre bis jetzt zurück- achaltenen Versandgüter nicht aus einmal anzuliesern, sondern die Anlieferung auf eine Anzahl Tage verteilen. Bei einer drohenden Ueberfüllung der Güterböderr sind die Eilgut- und Gütev- abfertigungen angewiesen, die Gutannahme ftüher zu schließen. Von der Annahme zur Beförderung als Sti'ickgut müssen bis auf n^iteres nock) ausgesckillossen bleiben: Spielwaren, Pianinos. Flligel, Svfagestelle, neue Möbel, unzerlegbare Holzverschläge. Laitengestelle wrd Haraffe, Badewannen, Bilder, Bilderrahmeir. Billards, Galanteriewareii, Gemälde, G-rabc'infasslmgen, Grab- denkmäser, Grabgitter, Grabsteine, Grammophone, Harmoniums. Hüte, Krliderstühle, Kbrderstwrtwagen. neue Kinderwagen, 5tirrder- nxigengeslelle, Korbmöbel, .Korbnmgcn, Mrnstgegenstände, Zkutsch-' wagen, Läufer, .Leitern. Luruswaren,. Möbclaestelle. Modewaren. Musikenrtomaten, Parkettstäbe, leere Pianokisten, Phonographen, Polst-ertvaren cmd Füllmaterial dazu, Putzwaren, Rohr uns Rohrgewebe, Schlitten, Spiegel, leere Spiegelglaskisten, Spiegelrahmen, Strohflaschen Hülsen, Stühle, Teppiche, Terrakotta waren, Theäter> reglirsllen, Thlirmgisck^e, Böhmische und Nürnberger Waren, käfige, Waschbretter, Waschmaschinen, mannorn'' Wasckitischauffätze. Drese Gegenstänoe werden jedoch zur Beförderung angenommen, wenn sie nachweislich in das AuÄmrd über ge führ! werden sollen.
Ans dem S t a d t t h e a t e r b u r e a u. Wie schon gestern bekannt gegeben worden ist, finden am kommenden Sonntag und Montag die ersten Vorstellungen nach den notgedrungenen Kälte- serten statt. Am Sonntag nachmittag wird eine Wiederholung von Hans Müllers vielbesprochenem Schauspiel „Könige" gegeben, am Sonntag abend findet die legte Aufführung de« beliebten Singspiels /Wie einst im Mai" statt/ Da da«Theater vortällfig — um ltoblen zu sparen - nur noch Montag gehetzt wird, müsien Vorstellungen zllsammengetegt werden und es wird am Montag, 5. März, als 10. Dienstag- Abonnements- Vorstellung das liebenswürdige Lustspiel „(Ä o l d s i s ch e" gegeben werden. Die Abonnenten- werden gewiß in Anbetracht der Notlage die zeitweilig erforderliche Verlegung der ^lbonnementstage in Kauf nehmen, da dann bei entsprechender Verlängerung der Spielzeit mit voller Sicherheit die volle Zahl derAbonne- mentsvorstelluuqen gebracht werden kann. — Für die nächste« Abonnementsvorsiellungen sind vorgesehen: Sudermann« Sckianspiel ^Sleiu und Steinen", Anzengrubers Zlomödie »Die K r e u z e l s ch r e i b e r" und Ludwig Fuloas neuestes Lust- spiel ,„D i e verlorene Tochter". Die Theaterkasse für die Vorstellungen am Sonntag und Montag wird erst am Samstag öfmet.
>/** Kaninchenzüjch terversammlung. Die im Hotck- urant Hvpfcld am vergangenen So;mtag aftgehaltene üfferrd- ^äninchenzüchtevversammlung mar stank besucht. Lange vor ftrg der Versammlung war der Saal dicht besetzt. Der Rednrr Kärl Behrendt -Marbiwg, sprach über dm Volks- sllftchen Wert der Kaninchenzucht. In einstünüig« ede erledigte er sich seiner Aufgabe. Außerdem sprachen noch die Herren Lanstagsabgeordneter Prof. U r ft a d t, Franz Bock, Martin Schm all, Wiedimeyer und Effenbahnbeamter SimvL Es wurde eine Kommistion, bestehend aus den Herren Wiedmeyer, Bock, Horst, Schmall, Tapp, Simon und Habicht, gewählt, welche ber dem Herrn OÜerbnrgernreister Keller wegen wirksamer Unterstützung der Kaninchenzucht durch die Stadt vorstellig werven soll und tvelck^e die Vorarbeiten zur Gnindung eines ^tadtver- bandes Gießener Kanürchenzüchter in die W!ege leiten soll. Die Kommission hielt anschließcnrd an die Versammlung ihre erste Sitzung ab und wählte die .Herren Medmeher zum Vorsitzenden und Fr. Bock zum Sckwiftftlhrer. Da die Versammlung sehr stark besucht gerochen ist, beabsichtigt der Kaninckienzucht- und Pflege-Verein in eirrern größeren Saale weitere Versammlungen mit belehrerrden Boi> trägen abzuhalten. Der Eintritt in den Verein kauft daher jedem Liebhaber der Kairinchenzncht nur angeratcn toerden. Meldungen nehmen entgegen die Herren: H. Wahl, Brcddestraße: H. Horst, SelterSweg (Zigarrengeschäft). Fr. Bock, Milsonstraße4: Wied- m e y c r, Frankfurter Straße 63. ,
** Der Verein für Sterbeunterstützun g W Gieße« Mt am Sonntag, den 11. März 1917, nachmittags 3 Uhr, im (fc* werksckxfftslxiuse (Schanzenstraße) eine Versammlung ab. Auf der Tagesordnung steht: 1. Geschäfts- und .Kassenbericht. 2. Festsetzung der Sterbennterstützung. 3. Neuwahl des Vorstandes und Gm>J Aufsichtsrates. 4. Verschiedenes.
ntA,**
anzuwendsn. Er kmm zur Ilirterstützwrg des Streiks weder- jede unseres heutige» Blattes, von anderer Sette l-evangezogen werben-, noch ftTnerseits " '
Mittel mtwendcn.
Aus Stadt uud Land,
Dießen. 2. März 1917.
. **Die Feier des fünfundzwanzigjährigen
ftunglRegterunas-Fubiläums Sr. Königl. Hoheit
stndet laut „Dannst. Ztg." nach Allerhöchster Anordnung am Mittwoch, dem 14. März l. I. statt. Mit Rücksicht aus den Ernst der Zeit werden Fesft lichkeiten aus diesem Anlaß rricht stattfinden. Den Vertretern der Regierung und des Landes, berren hierüber noch besondere Mitteilung zugeht, wird an diesen: Tage Ge-
.I |. ö . __ ivt (eg ent) eit gegeben t vor den, ihre Glücktvünsche persönlich dar.
dasSÄh»«Be leicht dem Verderben arrsgesctzt sei, während daö Mbnngerl. Im übrigen hat der G-rvßherz.og, im voraus
Dauerware ist, macht sich eine verschiedenartige Be hairdinng befar Grmüsesvrten notwendig. Daher konnten ftir VtrtQmutiit einheitlich feste Preise festgesetzt werden, wäh- zc *£ für Fr,1hge7nü.se die Preise den örtttchen Verhältnissen eatftMechenv. «nc-epaßt «vrden mußten. Nebeic dem Erzeuger- P reis Muff en «uch die Groß- und Kleinhandelspreise für Gemüse flrrNrk merbert. Unr eine ^Schädigung der Vertrags pcn^eftn bn LieferungSvcrträgen «rszuschließen, seien in den Ver- <räg»n k^iondeve Liestinmrcmc-en nieder gelegt Nwrden. Durch Ern- fiihvunÄ nmt« Sdjdi^rir^ habe man die Möglichkeit für Her- stelllmq einr« rÄhttgen Verhältniffes zwischen Gwß- und Klein- ««fthaffen. Tic PrebSprüftiNsftstMeic haben dadurchl ein c dv Beurdeckun-g der rimyelncu Fälle. Vielleicht n drüber hinaus »och die Einfüllung von Richtpreisen.
v. Valor ki erklärte zunächst, daß im vorigen ^ bcv ^ürze der Zeit, die zur Regelung zur Bcrftigung war aus dem Gemüsemarkt Ordnung zu schaffen. »■11* n i ' 1 ? c ^ r " : rwfthlung der LieferungSverträgc habe sich beson- übüj m «mm cm starker Widerstand geltend gemacht. Trotzdem
> herzlich dankend, den Wunsch zu erkennen gegeben, es ^ möchte von weiteren ihm etwa KUgc^rchte,: derartigen persönlichen Beglückwünschungen abgeseheii werden.
** Das Helle klare Wetter ber letzten Tage hat sich schon wieder verändert. Heute morgen waren die Straften und Plätze fein überschnell. Stärkerer Schneeflockenfall hielt noch bis gegen 10 Uhr morgens an. Der Winter, scheiiit es, lvill uns immer noch nicht verlassen, obwohl es doch sonst von ihm heißt: gestrenge Herren regieren nicht lange.
^ m Dom Roten Kreuz. Im Monat Februar wurden aus der Verband- und Kranken-ErsrischnngSstelle des Roten Kreuzes am Bahnhof Gießen 1714 dlcichreis-nde Soldaten crfrifctjt; die Sanitäts- wache führte in dieser Zeit 395 Krankentransporte ans und hat in 145 sonstigen Fällen Hilie getorftet.
^^^uement Jekaterinoslaw Durch tne deutschen Zertungeii Nes vor kurzem die Nachnckst. daß im
c^'h ti X ^ ^ uo s ta w ^il^ schnüre, g e - —"-."..."..o»- nun uuri um uem vti|«uicn jueug
istzrl ichc beuche ausacbrqchtUi s^, der Tausende zum Opfer 3 , Maße ausgezeichnet. — Unteroffizier Otto Hof mann, der sich
artoffelerzeuger sind keine Schwar-
Deutschlands den Eisenbahnverwaltungen die nachstehende eiter. Ihnen und ihren Wirtschaftsan-gehärisen Erklärung abgegeben und gewährleistet hat, daß diese Er- daher, wie die Landeskarllffselstelle Darmstadt be>
klärung den Satzungen des Verbandes beigefügt wird:
Der deutsche Eiseubahnerverbaird gehört nicht zu den Organisationen, welche die Arbeitseinstellung zur Durchführung ihrer Fordcrrrnaeu in Anwendung bringen.
Er hat, wie die vorstehende Satzung ergibt, kerne Einrichtung, die es ihm ermöglichen würde, bei Lohn- oder anderen Arbertsstreitigkeiten ein Karnpftnittel zur Arbeitseinstellung
lärrntgibt, für die Zeit vmn 1. Merz bis 20. Juli 1917 ran je 140 Pfund Kartoffeln zu, was insbesondere auch bei der bevorstehenden Bestandsaufitahme der Kartoffeln zu be» rücksichtigen ist.
Schlüsselwaren-Dertetlung. Wer Schlltsiel- waren für den Monat März beziehen will, hat sich vom 6. bi« 8. März in einem KleinhandelSgeschäst zur Eintragung in die qmtliche Bestellliste anzumelden. Alles Nähere siehe im Anzeigen-
X * Düngemittel. Die im Dezember 1916 bestellten Düngemittel sind eingetrosfen. Die EmpiangS-Anweisungen können von den Bestellern aus dem Städtischen Lebenßmirtelamt gegen Vorzeigen der Ausweißkarte und sofortige Bezahlung an den Tagen, die im Anzeigenteil unseres Blattes bekannt gegeben sind, abgeholt werden.
** Das heutige Kreisblatt Nr. 37 enthäll Bekanntmachungen über eine Bestattds-ausnahme von Schuhevaren, Versorgung mit Gemüse, H>ülftnfrüchten, Preise ftir Schlack>tschwem«, Abgabe von Süßstoff, Nachmusterung dcr Dienstmrbrnuchbaren Msatz von Zubereitungen von Fischen, (Änladmrg zur Pvovinzial- atlsschntzsitznng Gilt 3. März, Vfbgabc arbeitSvern>eiMingsfähiger Pftrde, Schlnftpriistmg der Aspiranten stund Asprocrntinnen deS Schulamts im Frühjahr 1917, Treibriemen in stillgetegten Betrieben, Zucftrverbrauchsi-egelnng, Maul- und Klauönseiiche und Regelung des ZivisckMwerdietcsteS beim Znchtvrehlhandel.
Landkreis Gießen.
** Hansen, 2. März. WMWm Schön wurde am 16. Dezember mlt der Hessischen TapftrVeftSMedaille ausgezeichnet. Schön steift schott seit Kriegsbegiim im Felde und dient jetzt bei dem Pionier-Regimeift Nr. 25.
Kreis Büdm»en.
B ü dingen, 1. Atarz. In allen größeren und vielen kleineren Gemeinden des Kreises finden in den nächsten drei Wochen Vorträge mit L i ch t b t l d e r v o r Ui h r u n g e n und Wandtafeln statt, die zn vaterländischen 5ktindgsbungen gestaltet werden sollen. — Der Landsturmniann Theodor O b e r h e i m erhielt da« Sanitätskreuz, die Hessische Tapseckeitsmsdoille der Telephontst Karl K n a s
* Nidda, 1. März. Der Fahnenjunker UrUerosfizler Karl R o e m h e l d ist zum Fähnrich bokvrdert worden.
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1l n t e r - W i do e r s h e i in, 1. März. Schon seit KrieqS- beginn stehen drei Söhne deS Philip S ch ä s e r 1. irn Felde. Zwei von ihnen ivurden, nachdem sie schon längere Zeit die Hessische TapserkeitSdenknuinze besaßeil. nun auch nnt dein Eisernen Kreuz


