Ausgabe 
17.2.1917 Erstes Blatt
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S? S-ge«acktV-rti«m imd gtaw- »m^ ,BrrNMtfMrwe^ D-ls Programm wird vervollständigt

Das LichtsprrlhÄls ist geüK

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** Das heutige Kreisblatt Nr. 29 enthält Bekannt-

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stÄssa,? 1 *"'

orrr s « Landkreis Gieren.

.. f 1 * c ud Pt f a. d. Lda., 17. Febr. Gesr. Karl Reinhardt, zurzeit tn Rußland, wurde zu Kaisers Geburtstag das Eiserne Kretn verliehen. Der den dampfen im Westen wurde er schon im Vor jahre mrt der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet.

.. 5,°ufen, 17. Febr. Zum Unteroffizier befördert ment'Vn Westen **° ncaö Schomber bei einem Insauterie-Regi

, Mainzlar, 17. Febr. Die Ortssammlung für die Groß-

«(Mb h«r 191,30

"E<rrk. Tre MongescNschaft Ächerdhlmer und Gießing, welche hier

ff SSäSt besitzt, Snäe für diese ÄVoti«! 10000 Mutt. Gefreiter Kaspar Vogel von lner Wiyvnt im Jnfanterm-RegimMrt 224, erhielt die Hessische Tavier-

kettsmichmüe. ^

Kreis Alsfeld.

Al Sfeld, 17. Febr. Das städtische Gaswerk stellt wegen KoblenmangelS vom nächsten Dienstag ab die Stromlieserung 'für elektrische Beleuchtung ein.

Kreis Laulerbach.

~ Ob>«r-Mvvs ^ 17 Febr. Tie am 14. d Mts. durch ffZr? ^r^^wuMene HcruLsnmMluwg für die Großher^og-Ernst- LudwiA-.J'ubrlqLlumZspe'nde brmhtc 19 Mff. ttw '

Kreis Schotten.

Wilhelm Lang von.hier.

Erlernen ceuzes, wurde nrit der veWvwai Dapferkeitsinedarlle ausgezerckuiel. Lang rückte als Land- MMnvekrut tat umi» wnrÄ^btt deir Kämpfen an der Somme zum E^r^ert^ Der MusfettLr Heinrich Theiß von hier, wacher rat Frühjahr 1915 schwer verwundet in rassische Gefangen-- )ch^t ger«t^mrd rm Mar vorigen Jahres als Invalide ausge- r^ÄuÄ vor einigen Wochen nrit der Hessischen!

Tapfettettsnwdcnlle auZgezerchnet. Inhaber des Eisenren Kreuzes rft er schon läng«.

Kreis Wetzlar.

^ ^ebr. Der Vorsitzende des KreiSauSschusses bt bc tatmi, bofr gemäß Erlaß des Oberpräsidenten der Rhein- provürz für dr« Htndenburg-Spende aus Hausschlachtunqen nur noch dr« örtlichen Höchstpreise gezahlt werden und zwar sür freche« und geraucherteu Speck mit Schwarte 2.40 Mk. für das ^rr unausgelassenes Schweinefett 2 Mk. für das Pfund und für Schmalz 2L0 Mk. für das Pfund. - Der Landrat warnt die Krers «»gesessenen dringend davor, bei der Zubereitung (Pökelung) von Neifch und Fleischwaren im privaten Haushalt, wie z B. bei HauSfchlachtungen, chlorfaure Salze zu verwenden, da diese Gift- Wirkungen Hervorrufen können.

Kreis Friedberg.

^ u Gambach. 17. Febr. Lehrer K a i s e r, der bis Ausbruch des Krieges aks Lehrer in unserer Gemeinde wirkte, diente als Kriegsfreiwilliger im Res.-Jnf.-Rgt. 222, wo er verwundet wurde, und jetzt beim Jnf.-Rgt 254, wo er zum Leutnant befördert ist und das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt.

Kreis Wetzlar.

m AUS fcKta NEfe Wetzlar, 16. Febr. In sämtlichen ^^rndgememdsr wurde folgender Ausruf etteitt: An die Männer und Frauen «Lus dem Laude! Landarbeit ist vaterlcnrdischer Hilfs­dienst. Unfeoe Brüder cm der Front draußen trüd in den Fabriken daheim verlassen sich auf Euch Seid stotz darauf! Wer um wenige Groschen mehr Verdienst vom Pfluge weg zur Stadt eilt, begeht Fahnenflucht. Hattet solche Weichlinge nrit Vorbild und Wort zu- tüd \ ßbit deutschem Gruß! Grüner, Generalleutnant. Chef des KriegAaMteS.

Hessen-Nassau.

.= J£, ö H c t/ 16 ^br. Die hessen-nassauischen, hessischen, wardecrgchen und angrenzenden westfälischen Kalk werke haben sich in einer hier abgehaltenen Versammlung zu einem Verband zusammengeschlossen. Ein aus sechs Kalkwerksbesihern bestehender Vorstand übernahm die Leitung des Verbandes.

Gaffel, 16. Febr. Für den Regierungsbezirk Kassel ord­nete die Regierung an, daß während des Winters 1917 zur Er­sparnis von Heizung und Beleuchtung der Unterricht erst morgens um SH Uhr zu beginnen hat und daß an den späten Nachmittags­stunden der Unterricht ausfällt.

= Cassel, 16. Februar. Die Stadtverordneteuversamm- lung bewilligte kürzlich 250 000 Mk. für den Bmi einer städtischen Entbindungsanstalt. Ter zur Vollendung des Baues, der 50 Betten vorsieht, noch fehlende Betrag von 260300 000 Mk. wurde am Tonnerstag von Geheimrat Tr. Carl Henschel der Stadt zur Verfügung gestellt. Das Haus wird zur Erinnerung an die Mutter des Geheimrats Henschel den NamenSophienhttm" erhalten. Ziur Erlangung von Entwürfen für die Anstalt soll unter den Architekten der Provinz Hessen-Nassau ein Wettbewerb ausgeschrieben werden. Für Preise sind 3000 Mt. ausgesetzt. Dem Preisgericht gehören u. a. an i Frau Geheimrat Henschel, Mit­glieder des Magistrats und des Studtverordnetenkollegiums, Ge­heimer Baurat Ho ff mann-Berlin und Geh. Baurat Petri- Mesbaden.

]f Marburg 16. Febr. Vor dem Landgericht machte heute ein wogen Diebstahls an geklagter Händler namens Fröhlich den wilden M a n s£'. Er erging sich, als er wegen Ungebühr in eine sofort zu vollstreckende Freiheitsstrafe genommen wurde, in gröblichen Beleidigungen, und, in die Gerichts zelle zurückgebracht,

***** Wfcrt* DE Hunt dem Geftckl kurz und klein.

5rra§en. Ecn schon weljach vorbestrafter tunger kräftiger M<um Enens T^)n^ a^der Hamburger Gegend, der mr^ vorigen

dem Gefängnis wieder schwere ^druchsch^tahle begangen hatte, wurde zu 2 1 /* Jahren Zucht-

]r Marburg, 16. Febr. Der Magistrat hat eine Ber- wuh welch« grö^e Ko hlen vo rr äte an- köm^^ werden müssen und gegebenenfalls enteignet werden

. !T P x ® n JJ u ?'^ a. M., 16. Febr. Mit Wirkung von heute ab ist durch Magrstratsvervrdnung allen Hotels, Gast- und öchankwirtfchaften, Kaffees, Konditoreien usw. auferlegt worden, ^ der dem allgem^en Gästeverkehr dienenden

RaumUchketten zu hnzen. Jede Zuwiderhandlung wird mit Geld- strafe bis zu 1500 Mark oder mit Gefängnis bis zu 6 Monaten geahndet.

w = l r ^l furt ' Lf -' 16. Febr. Ter Magistrat beschloß, den zahlreichen Kmdern der in der Stempelschen Fabrik ver­unglückten Frauen seine besondere ^Fürsorge zuzwvendeu. Auch die Frrma Stempel hat sich bereit erllart, dnr zu Bollwaisest 'gewvrde neu Kmdern für lange Zeit in besonders tatkräftiger Weise helfen.

*

dercke Me Kmfk brÄtgend bvccujcht. Ärmliche, wenn auch zum Tekk weniger schonende .Fälle von Ärbertsvergnrdung gcht es W Tausenden! P.

Vermischte».

* Neustadt q. 16.3-d»r. <WTB. Nichtvmtl.) Bei der gestrigen Weinverstcigernng des WeiNguibesiders Baffer-, mann-Jordan in Deidesheim wurde für 1000 Liter edelstes Deides- ^imer Gewächs der ReLordpreis von 25 000 Mark erzielt. Mtz Versteigerung, die insgesamt einen Erlös von über 1/3 Million Mark erbrackOe, war aus dcnt ganzen Reiche stark besucht.

zu

Gießener Strafkammer.

Gießen, den 17. Februar 1917 . ^Durch Urteil des Schöffengerichts Alsfeld vom 12. Januar d. Js. ist dre Ehefrau des Landwirts Rudolf F. in Leusel . ^ ^ wegen Beleidigung

des dortigen Bittgermeisters mit einer Geldstrafe von 15 Mk. be lecft worden. Sie hatte kurz vor oder nach der Wegnahme ihres nicht abgelieferten Hafers mit Bezug auf den Bürgermeister im Besiern ihrer beiden Tienstmägde geäußert:Daran ist nur der Bürgermeister schuld, der scheppe .Hund, der Ekel, wenn er nur an einem schönen dNorgen verreckt wäre^5 Gegen dieses Urteil verfolgte^die Staatsanwaltschaft Berufung, um eine höhere Strafe gi erwirken. Auf Grund der heutigen Hmiptverhandlung wies das Geruht die Berufung der Staatsanwaltschaft zurück und es blecht somtt beim erstinstanzlichen Urteil.

Ter Kellner Emil L. von Lörrach und die Frau Eva W., deren Mann sich in Gefangenschaft befindet, sind durch Urteil des hiesi­gen Schöffengerichts vom 21. 11. 1916 wegen Diebstahls

zweier Herrenanzüge im Werte von 220 Mark mit je einem Monat Gefängnis bestraft loorden. Gegen dieses Urtell verfolgen die An geklagten, die sich zurzeft in Berlin aufhalten und die vom Er scheinen in der heutigen Hauptverharchlung entbunden worden sind, Berufung, und beantragen ihre Freisprechung, da sie mit dem Diebstähle nichts zu ttm hätten. Auf Grund der heuttgen Beweis- Mlsuohnre steht aber für das Gericht fest, daß mir die beiden An- geNagten, die sich hier als Ehepaar aufgespielt und ein Zimmer genrietet hatten, dann aber nach eurem Tag heimlich verschwunden waren, als Täter in Bettacht kommen küirnen, da nach deren Verschwinden das Fehlen der beiden Anzüge alsbald entdeckt wurde Tie Berufungen der Angeklagten wurden bostenfällrg zurüctgewresen.

Ter schon vielfach wegen Diebstahls vorbestrafte 24jährige Werkzeugmacher Friedrich L. von Oberrrdorf, Kreis Alsfeld, hatte ich wiederum wegen

Einbruchsdiebstahls zu verantworten. Es wird ihm zur Last gelegt, zu Eifa in der Nacht vom 12. zum 13. Januar d. Js. aus dem dortigen Stations­gebäude mittels Einbruchs und Erbrechens von Behältnissen einen Geldbetrag von 5 Mk. urch eine Kiste mit Seife, sowie dem Bahw- hofsauffeher Briegel einen Fünfzig markschein, ein Opernglas, einen Achatring, einen kleineren Ring, einen Brieföffner, ein Paar ge- ittterte Glacehandschuhe und ein Paar Zugstiefel im Gesamt­werte von 54 Mk. entwendet zu haben. Ter Ange­klagte bestreitet die Begehung des ihm zur Last gelegten Diebstahls, ttotzdem er M seiner kurz darauf erfolgten Verhaftung die ent- wendeten Zugftiefel trug, ferner er die gestohlenen Glacehandschuhe bei sich führte und endlich Öei einer Durchsuchung der Wohnung seiner Mutter in Romrod das weggekommene Opernglas vorge­funden wurde. L. behauptet, diese Sachen ru a. von einem Unbe­kannten, der oberhessischen Dialekt gesprochen, und der aus Ober­hessen stammen müsse, in Frankfurt a. M. gekauft zu haben. Das Gericht schenkte diesen seinen Angaben keinen Glauben und verur­teilte ihn zu einer Z u ch t h a u S stra fe von 4 Jahren, auch wur­den ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren aberkannt.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Attikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Das gestrigeEiugesMlbt" gegen den AttikelBrachlie­gende Arbeitskr äfte" weiß den Grundgedanken jener An­regung nirgends zu widerlegen, es setzt nur einfach eine unrichtige Ausführung des Gedankens voraus und käntpft dann gegen dieses selbstkonsttuiette Zerrbild! Daß Kohlenttagen ferne leichfe Arbeit ist, weiß jeder; es sollen aber dochi verständigerweise nur ausgewählte, hierzu Laugliche Frauen verweudet werden, die über­dies nicht injedem Hause", und nicht überallmehrere Treppen hoch" Kohlen zu fördern hätten; solche Uebettreibungen beiveisen rein nichts. Sollen dem: sämtlichen Stockwerfen in sämtlichen Häu­sern sämtliche Dienstboten entzogen werden? Und weiter:Der Lohn ist nicht entsprechend" bitte, welcher Lohn? Ist denn der schon im voraus festgelegt? Es wäre doch naturgemäß erst zu vereinbaren, und zwar gerecht und nicht zu knapp. Handelt es sich doch bei der ganzen Sache keineswegs um Geld-Ersparnis für die betteffenden Haushalte, sondern um Arbertstt-äfte-Ersparnis fttt das Baterlarrd. Wie nötig ttne solche Maßregel wäre, zeige eip Beispiel, das mir heute nrftgeteill wird: Eine einzelne Tmue, die sichs leisten kann", hält tatsächlich vier Dienstboten mindestens drei davon werden unnützerweise dem Vaterlande entzogen, das

Letzte Nachrichten.

Neuer Wiegerangriff auf Brüstge.

London, 15. Febr. (WTB. Nichtamtlich. Drahtn.? Meldung des Reuterschen Bureaus. Englische Marineflug­zeuge haben am 14. Februar auf den Hafen und Schiffe von Brügge einen Angriff unternommen. Es wurde ein beträcht­liches Gewicht von Bomben mit bestem Exfolge abgeworfem Alle Piloten und Maschinen ohne Ausnahme kehrten wohl­behalten zurück.

Am 12. Februar wurde auf einer Erkundungsfahrt im' östlichen Mittelmeer eines unserer Flugzeuge von einem Fokkerflugzeuge aügeschossen. Der Pilot und dev Beobachter wurden, nachdem sie ihre Maschine verbrannt hatten, ge- fangen genommen. Ein Fokterflugzeug wurde von unseren begleitenden Flugzeugen aus einer Entfernung von 50 Pcrrdi zerstört.

Notiz des WTB. Bon amtlicher deutscher Stelle wirdf nritgeteilt, daß der Angriff vom 14. Februar ohne jeden Erfolg war. Er wurde durch unser Sperrfeuer ersttckt. Wedel an den Hafenanlageu noch aus den im Hafen liegendeü Fahrzeugen wurde irgend ein Schaden angerichtet.

Die Folgen des N-Boot-Krieges.

London, 16. Februar. (WTB. Nichtamtlich. Dvahttr.! Reutermeldung.Daily Mail" erfahrt, daß die Einfuhr aller Luxusartikel vollständig verboten wittde und daß die Einfuhr verschiedener Güter, wie Baumaterialien, Holz usw./ auf ein Mindestmaß beschränkt werden soll.

Amsterdam, 16. Febr. Man imefiet aus London, daß die englischen Munitionsfabttken und Werften, um dem bevorstehenden Lebensmittelmangel zuvorzukommen, Lebensmittelankcrussbureaus,' für ihre Arbeiter erttchtet haben. Jede Fabttk suä>e Lebensmittel für mehrere Monate aufzuspeichern. Durch den Massenankauf wird die Ware noch knapper und die Preise steigen immer höher. Jnl maßgebenden^ Kreisen befürchttt mmr infolge des Mangtts bet Munitionszufuhr eine Einwirkung auf die nrilitättscl^en Opera­tionen an der fvanzösischen und italieuischen Front.

Berlin, 17. Febr. (Trahtn.) Wie ein Londoner Gewährs-' mann derVoss. Ztg." meldtt, ist man in England nicht tml Zweifel, daß die Unterseeboots^Humen gefahrvoll für die Opera­tionen an der italienischen und französischen Front werden. Italien brauche für große Aktionen, zu denen es vom Feinde gezwungen werden könnte, reichliche Ausfüllung seiner Munition. Seit ba U-Bootkrieg begonnen habe, seien aber feine Munitionsttansporttj mehr nach Italien gelangt.

Versenkt.

Kristiania, 17, Febr. (WTB. Nichtamtl. Trahtn.) Die' norwegische Gesandtschaft in London telegraphiett an das Ministe­rium des Aeußeru; Der DampferDalwato" ist am 11. Febr. i morgens versentt worden. Die Besatzung würde geretttt. Ein Aiann ist infolge Erschöpfung gestorben. Nachdem die Besatzung 73 Stun­den in einem offenen Boote zugebracht hatte, wurde sie von dem DampferEllen Benzow' ausgenommen und am 15. Februar in Queens town gelandet.

Paris, 17. Febr. (WTB. Nichtamtl. Trahtn.) L'JnttvN-l rgeant meldtt aus Santander: Im Angesicht der Küste wurde ein Trttmaster durch ein deutsches Unterseeboot versenkt. Die dicht­gedrängte Menschenmenge an der Küste beobachtete den Vorgang mft außerordentlicher Spannung.

London 17. Febr. (WTB. Nii^amtt. Drahtnachr.) Der DampferKyamtv^ und das F-ischerfehrzeugBeloynerch'^ ind geftmken.

Eine BernAorff-Erklärung?

Haag, 16. Febr. Der KorrespoTident derAssociated in.Amerika hatte eine Unterredung mit dem Grafen Bernstorfl. Meser erklärte, die einzige Gefahr für den DampferFrederik VIII" wäre, daß das Schiff auf eine Mine laufen würde. Wenn das ge- chieht, und wir zugrunde gehen, so bin ich dazu berttt. Es macht' keinen großen Unterschied für mich. Ich glaube, daß mttne offizielle Laufbahn in Amettka beendet ist. Ich bin von der amettkanischm Regierung nach Hause geschickt, für etwas, was ich zu ändern keine Macht hatte. Llber ich glaube, daß dies der günstigste AugeiÄic? ür mich ist, um abzutteten.

(Es ist anzunehmen, daß diese ganz nach dem amerikanischen Ge- chmack stilisietten Aeußerungen von dem Journalisten, der sie emp- angen haben will, b^i der Wiedergabe in diesem Sinne umgeformt worden sind. D. Red.)

Stürnrer gegen Wilson.

Kopenhagen, 16. Febr. In dem BlatteSomb- china" erklärt Stürmer: Wilson hätte, wenn seine Friedens­aktion ernst gemeint gewesen wäre, nur die Munitions- und Waffenausfuhr zu verbieten brauchen. Wilson habe jetzt, in­dem er gegen die Mittelmächte, vorging, sein richtiges Ge­sicht gezeigt. Eine aussichtsreiche Friedensaktion müßte von anderen Leuten als Wilson geleitet werden. In Rußland ist man von Stürmers Erklärung überrascht.

Bissolati in Paris.

Paris, 16. Febr. (WTB. Nichtamtlich. Dvahtn.) Del italienische Minister Bissolati ist hier etngetroffen.

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Bekanntmachung.

Der vom Gemeinderat durchberatene Voran­schlag der Gemeinde Londorf für 1917 Nj. liegt vom 19. Februar ds. Js. ab eine Woche lang auf der Amtsstube des Bürgermeisters zur Einsicht der Beteiligten offen, woselbst innerhalb dieser Frist Einwendungen schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden können.

Es werden Umlagen erhoben, zu denen auch die Ausmärker beizutragen haben.

Londorf, den 15. Februar 1917.

Gcoßh. Bürgermeisterel Londors.

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