Mmr-eryüch^y. 4 Das ®tx1*fftnt0 der G4ehener Mund- art zu den Wmtibwwmbortm. 5. Dre ftonKösische Sprackie
rn DeittschLand rn der napoleonischeu Zeit. Die stnatlicheir Prnse detvwgen ;e 180 Mk.; der Preis der Bulserftiftuna besteht rn den «MeMr 500 m. betrübenden aaWfeMen dl^trsttmgsknpibals. Es kann auch die Hälfte der Preise zireriannt lverden. Wer sich um einen Preis bewirbt, muH mtiucjtcitv ut einem der beiden auf die Sfceffinta der Ausgabe folgenden S^nester an der Universität Gießen imma wkulrert gewesen fern. ,
. v> ^/ t k n V o r t r a <i. Von manchen Seiten wird merk- '^^rrMliNk in-einen gewissen G^nrsatz gebracht fyur rr 1 c 1 ;,,il», f. r l£ ^tere gegen die Untere ausgespielt, ins- ™*5 r'i'v ber Gt'iTner jeder Annerioir
tlnr pontlker. Kann es aber schon im Westen gar keinem ^iveiM unterlagen, daß die Via men. als sie noch dem deutschen! -neich angeglledert^waren, sehr viel höhere Eutturlcistungen voll- vmckrttn ms zur Zert ihrer sogenannten Setbstiindigkcit, so ist es
gewisser, daß vom Tentschtum durchsetzte und beherrschte Ost- nelnndereren höhne Kutturlvevte zu erzeugen vermögen, als lueiur das reutschtum dort fid] selbst liderlasseu bleibt, das heißt der diunottung durch das Rassen Ln m verfällt, und die Kultur dort Augen, betten, Esthen und polnischen Juden uirvertraut wird. U^as die dünne deutsche Oberschicht in vergangenem Zeiten bereits m t*f>en Kimbern an Kri!immerten geschusselt bat. mit sich die ^eele der Balten in den Schöpfungeu ihrer modernsten Vmifrv spiegelt, wie die Mitischen Aujlchauungen des Balterttums in eugent Zusammenhang stehen mit ihrer Rolle als deutsche Kulturträger. darüber soll in Wort und Bilid der morgen, Freitag, inj der Universität stattsindeude Bortrag des baltischen Dichters Bruno Goetz. Riga, über „die deutsche >Vultrrr in den baltischen Provinzen" Ausschuß gel,en, die deutk mehr denn je unsere Beachtung m-r- dienen.
** Bortragsvereinigung. Ter Lichtbildervortrag über „Japan" beginnt heute abend schon N/t Uhr - Lernt stenographieren! Infolge des Vtterländi ichm Vilssdnmstgesebes sind zurzeit nicht nur bei staatlichen und kommnivalen Behörden, sondern auch in fauünäimifdieit Betrieben Ui tele Stalen zu besetzen. Besonders für Damen erschießen sich lnerdirvch neue Erwerbsquellen und lohnende Beschäftignag: meist üt äber Dorbedtngiima, daß bäe Bewerber stenographische Kennt ntsse beithen müssen. Der Gabelsberger Stenographen Verein von 1861 und Damenvereitt Gaüelsbemer tragen diesem Zeibnsorder nrs wieder stteckmung. indem dieselben am Mvntag, deit 19. Fe- brnar, im Postkeller" einen Ansämgerlursns firr Damen und Verven m der altbewährten Gabelderger'fchen Stenographie er - ömmt. — Näheres ist aus der Anzeige zu ersehen.
** Gaskoks tvird vom 19. ds. Mts. nur nachmittag- von 1-4 Uhr abgegeben und zwar in der bestimmten Reihenfolge der 9!nmensmtfänge und gegen Vorzeigen der Brotansiveiskarten. Näheres siehe Bekanntmachung.
" Warnung vor neuen K a r t o f f e l p f l a n z. Methoden. Zu dem gestern unter dieser Ueberschrift ln unserent Blatte veröffentlichten Artikel ist nachzntraqen, daß er der Zeit- schrift der Landwirtschaflskainmer für die Provinz Schlesien, Heft 6. entuoinmen war.
^ * 11. An 4 ga b^e von Süßstoff (Saccharins In der
^eit vom 16.—28. Februar 1917 wird gegen den Liefernngs- abschnktt 5 der Süßstoffkarten (blau) und ,.6" (gelb) von den Süßstoff-Abgabestetleu Süßstoff abgegeben. Siehe Bekanntmachnng.
" Die Ausgabe der Brot-, Fleisch uud Butter- ! arten findet diesmal Freitaq. den 16.. und Samsag, ben 17. Fe. brnar 1917, statt und zwar für die Bezugsberechtigten mit dein Jnnamen A-K am Freitag mit dem Zuuauten L—Z aut Samstag.
Landkreis Gießen.
•* Bersrod, 15. Febr. Gefreiter der Landwehr Wilhelut ' e r z b e r g e r, in einem Feld-Artillerie-Regt. tut Osten stehend, wurde für hervorragende Tapferkeit mit der Hessischen Tapferkeits- utedaille ausgezeichnet.
8 Hausen M-eis Gießen), 14. Febi-. Heute abend um utt* m ahr 7 Uhr war- hier eine Li ch t e r s ch e t n u n g von besonderer Urt beobachten. Am Horizonte des nördlichen Himmels sah man d>c fast halbtrcisförmigen Abschnitte von zwei übereinandc-rsteheudeu. zxtral I elfauf enbc'it Kretsiütgeit in rötlichgelbem Lichte erglänzen. Zwischen den beiden leuchtenden Bogen flimmerte auf kurze Zeit mu zitternde Lichtwelle herüber und hinüber. Ebenso waretc itt den leuchtend,'» Kreisringen wellenförmige, flimmernde .Lichtstreifen r achz-mehmen. Wie lange die Erscheinung zu sel-en war, kamt der Schreiber dieser Zeilen nicht feststellen: er selbst erblickte sie uner- artet mrd beobachtete sie in eineni Zeitratim von ungefähr 3 Se- kundea zlreimal vor ihrem Verschwinden. Ihr plübliches Auftreten
Man befrage den Hausarzt
nr^orftc 1^01 unwilMrkch den AuSnis „Ach. ein Nordlicht!" E- warr interessant »u erfahren, ob dre Beobachtmw dieser Lichtrrsckei-
tmug auch vott anderer Seite gelnacirt wvrdett. tst.
Krkis Büdingen.
11 ^ Nach Festste!ümqm des Kreis- am^hamn die Rtttbsmehger das vertrugstitäßig der Casseler Fett- schmelze zuznsührerche Rohfett in letzter Zeit nicht inehr al^elteferl, sondern mttmdüngen und dadurcli i>.r Allgemetuliest Zitzogen.
Berwitang weiterrr Utittrschlaanttgen der Rohsette wurden
^racrmelftet-rteil und die zuständigen Fleischbesdm.tn mit der fchlirsstm Kontrolle der Metzgernbettnebe benitstragt mtd äuge- mltclt, scde llebertrettmg rücksichtslos zur Anzeige zu bringen. Metzger, die fortmt den Borschriftett zu wider Han dr-ln werden'für die Datier des Krieges von Sd)lad>>lzilweisungeil misges'dstossen.
# Langenberghetm, 16. Febr. Das Eiserne Kreuz erhielt der Unleroffizter Jean Kraft.
Kreis Alsfeld.
np. A n s d e m O h m t a l, 15. Febr. Eine cigeuttiinliche Er' lchenrung bot die Ohm bei der mm hinter uns l'iegendett Frost- Periode. Sie .fror nicht zu. Wohl zeigte sich bei ihr eine leichte Ersdecke, allein dtese lvar nickst so stark, daß auf ihr Schlittschulw gelaufen werden konnte. Und das war di.uk> in srühereu Jahren M„Ost der Fall bei geringerem Frost. Vielleicht spricht hier die Wasscrlettuug von Ober-Olnuen mit. Tie Not, in der die Hasen und von deit Vögeln die Raben durch den wockunlang liegenden Schnee geraten waren, ist tom behoben. An den Bergen sind Ratue und Stiften schneefrei geworden, so daß ein Nahrungsmangel nickst mehr besteht. Die Holzfällerarbeiten im Walde die durch das Wknternwtter stockten, sind wieder in vollem Maße ausgenommen lvordeu.
up. Aus dem Tal der Jls und Seen, 14. Febr. Tie Zarte und lauge Frostzeit hat den Wasserstand in ben Bächen und Mämlgraben sehr stark zrm'tckgehen lassen. Damit mußten die Schlag- und Oekluühlm ihre. Tätigkeit einstellen, die ihnen vorder der hohe Waflerstand so lange crmöglöckst. Die geinalLigen Schnee Massen, dm jetzt zu tauen beginnen, versprechen aber wieder eine Hebung des Wasser stand es.
Kreis Schotten.
4s: Bobenhaufen II, 15. Febr. SamStag, 17. Febr., findet die V e r p a ch t u n g de r G emeinde-Feldjagd statt.
G B o l k a r t s h a i n , 15. Febr. Montag, 19 d. Mts., findet d,e V e r v a ch t u u g der hiesigen Feld- u u d W a I d j a g d au weitere sechs Jahre statt. DaS Jagdaebiet ist nur 5 Aijnuten von der Station „Tllteburg" (Stockheim—Lauterbach) entfernt.
Kreis Frirdberg.
.. ^ der Wetterau, 15. Febr. Sehr zahlreich tritt
m diesem Winter das Raubzeug aus. Mit Pulver, Gift und Falle sind die Jäger dem Fuchs schon eifrig auf den Leib gerückt, zumal baS Fell gegen früher um 100 Prozent besser bezahlt wird An offenen Flußläustit, Teichen zeigen sich Scharen von Wildenten und -(tzäitsett, die in die Städte sehr begehrte Braten liefern.
Kreis Wetzlar.
d. Hörnsheim, 15. Febr. Auf bis jetzt ungeklärte Weife brach ant vergangenen SamStag vormittag in den Gehöften von Aug. Wedel, Wiegand M ü l l e r und Jakob H i n k l e r hierfolbll Feuer aus. Es brannten drei Stallgebäude nieder; sonstiger Schaden wurde nicht augevtchtet
Hessen-Nassau.
jj Marburg, 15. Febr. Wie auf dem Lande, so ist auch jetzt in der Stadt Marburg der V i e r p f ü n d e r - B r o t auf 60 Pfg. herabgesetzt worden.
= Frankfurt n. M., 14. Febr. Am Eisernen Steg hat sich ein kleines ,K l o n d y k e" aufgetan. Schon am Sonntag fand mau am Main 70 Mark in Gold. Weitere Nachforschungen förderten am Dienstag abermals 40 Mark aus dem, Ufersande. Heute holte man eine goldene Uhr aus dem Wasser. Wahrscheinlich hat man e§ mit einer DiebeSbeute zu tun, die ein Einbrecher hier im Uferfaude versteckte. Die Uferstelle wird natürlich augenblicklich von zahlreichen goldlüsterneu Leuten »ach allen Richtungen hin durchivühlt.
lagen des Kalüm-rtes sind sämtlich in Ordnung geblieben und der Bettied kann voll aufrecht artmlrnt werden
^kirchliche Nachrichten
Israelitische ReligionSgemeinde.
-lotte-dicuft in der Synagoge (Gitd-Aulage).
Samstag, den 17. Febr. .1917: Vorabend: 5.30
Uhr. — M o rg.: 9.00 Uhr. Predigt. - A b dS: 5.55 und 6.80 Uhr
Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschaft.
Sabbatfeier den 17. Febr. 19 i 7 Freitag abd. 6.20 Uhr. — SamStag vorm. 8.30 Uhr. — Rachn,. 3.20 Uhr. — SabbatauSgang 6.35 Uhr. — MochenaotteSdtenft: «torg. 7.00 Uhr, abds. 5.00 Uhr.
VerrnischLes.
Ein schweres Grubenunglück.
* E h m e n bei Fallersleben, 14. Febr. (MTB.) Ein schweres Grubenunglück trug sich gestern nachmittag auf der Gckwerk- s ck a f t „E i ni g kei t" zn. In dem Kalischacht ltatten sich Spreng- stosfe mtzündet, die ohne Explosion langsam abbrannten. Durch die sich dabei entwickelnden Gasschwaden sind 3 1 M a n n u m s Lebe u g e k o nt m e n. Einige weitere Leute waren zunächst bc wußtlos, erholten sich aber wieder zum Teil im herzoglichen Krankenhaus in Braunschweig und Xjefiubeii sich jetzt außer Lel>ensgesahr. F.urZeit des Unglücks befanden sich 130 Mann im Schacht. Die Au
letzte Nachrichten.
Amerikas bewaffnete Handelsschiffe.
New Port, 15. Febr. Die „United Preß" meldet: Ans Philadelphia nnrd doabtlos bcnckstet, daß die Regierung der Vereint gten Staaten in nächster Zeit einen Besckünß über die Bewaffnung und das Auslaiußir der mnerikcmiscben Handels schisse fassen NNidc'. Man gbrnbt, daß die Regierung alles der privaten Initiative überlassen und weder Kanonen, nocch Kmwniere liefern wird^ Ebenso wenig nnrd sie direkt mtd formell dcm Ritt geben, toe. Schiffe zu bewaffnou. Andererseits nvri>e die Regierung gegen die Bewvsftnmg der Sck)ifsr nichts uttternehmcn und den )liredrrn OiclegenlietL versckiafsen, sich mit Geschützan und Mannschaften z>n versorgen.
Graf Bernsivrfs von Wastnngton adgereist.
Haag, 15. Febr. Ein hiesiges Bureau erfährt aus Washington: Graf Bernstorff hat gestern abend mit seiner aus 30 Personen bestehenden Begleitung Washington ver lassen und schifft sich heute in d,ew Port ein.
Italiens Lebensmitdellwt.
Bern , 15. Febr. Dem „Eorricre dekla Sera" zufolge stetst die Vervffentlickmng zweier Dekrete über die Einschränkung des Verbrauches gewisser Lebenönlittel bevor. So wird ab 1. März mir roch aus 90prozentigem aus gemahlenem Getreide hergestelll^ Brvt -wn vorgeschrieberver Große liergeftellt werden.
Sonnino Ministerpräsident?
Lugano, 15. Febr. Ter römische Kotrespondettt der Mailänder „Perseveranz-a" bereitet ans ein Enrporrücken Sonninn^ an den Platz des Ministerpräside.nten vor. Dieser Hinweis ist nmso bEchtenswerter, als der römische Bert rate r der „Perse- veranza" nletdi'scitia der Cheftedaktenr von Sonninos Leibblttt „Oliornale d'Italia" ist.
Der Prahlhans Haig.
Berlin, 15. Febr. Wie mehrere Morgenbiötter aus Rotterdam melden, enipsing Sir Tonglas Haig, der britische Oberbefehlshaber, eine Anzahl französischr KLiegM-richterstatter. Ans die Frage nach der Offensive erklärte Haig, es komme weniger daraus an, ob die Franzosen oder die Deutschen oder nur Engländer denl Anfang machen werden. Wenn der Feind anfängt, entweder im Norden oder im Süden oder an den hervorspringendsteil Bogen, die ihm günstig erschinen, oder auf den sricheren Schlachtfeldern, so sind wir bereit, ihn zu empfangen, und er rvird seine Torhckit b,- - zahlell müssen. Sie fragen mich, ob wir die deutsche Front lverden dnrchbreckien können. Ia,^genstß, wir werden da^> tun, und heftig und grimdlich. An vielen stellen hatnm sie zur Verteidigung hinter der Front ein großes Eisenbahnnetz gebaitt. Die ersten Angriffe der großen Offensive dürften sich auf einzelne Stellen beschränken und ein unfi che res Tasten sein. Aber wir werden weitere Schläge führen> bis die dentsckw Armee gänzlich vernichtet sein wird. Dieses Iabr wird entsckteideitd sein in dcui Sinne, daß wisr auf dcln Sclilachr- felde die Entscheidung des Krieges snckien werden, das heißt, es wird das Ereignis bringen, durch das sich lwransstellen tvird, daß Deutschland milidärisch geschlagen ist. Es kann sein, daß dieses Jahr der Entscheidung mich das Friedensjapr sein lvird. Wir lviutsck>en alle den Frieden, und werden alles tun, was in unserer Macht stjdht- um das gewünschte Ergebnis I;eLbeiznführen. Der Friede kann aber nur durch einen absoluten Sieg kommen, der durch die Olewalt der Waffen erreicht wird. Die Alliierten dürfen sich nicht durch dentsck>e Vorschläge oder Drohungen irrcsühren fassen. Die Heere der Entente würden an der M'stsront durchbrechen lmd vom Grabtzmkrieg zum Bewegungskrieg ültergehen. Nur bedarf cs hierzu der Geduld und Ausdauer. Der kommende Kamps mirb schwer sein. Haig hofft, daß die Entente noch im Lause dieses Jahres siegen Coerde.
Dik Portugiestn.
Lugano, 15. Febr. Nach italienischen Meldungen ist die erste Staffel portugiesischer Truppe?! tu Frankreich cingetrofsen.
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