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6.2.1917 Erstes Blatt
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«anoueuboot Geier ui Honolulu in Brand gesteckt.

mpIhmSJ 0 iv lWLB. Nichtamtlich.) Reuter

' ? a ' ^/nEsche Kanorrenbvot Geier, das in "^nert ist, wurde vvn der Besatzung in ^ m und steht in Flammen.

Nachricht, daß das deutsche Gerer", das in Honolulu nttrimierl war, N ^utzaug ni Brand gesteckt wurde, heißt es im wa- rleme KreuzerGeier" war bei Krieasaus- der Reise von der ostafrikanischen Station nach der Sudsee unterwegs. Das Schiff hat Großes geleistet, um öte feindliche Schiffahrt in der Sudsee zu schädigen.

Eine Reuter-Lüge.

London, 4. Febr. (WTB. Nichtamtlich.) Das Reuter- ßhe Bureau meldet aus Washington, daß beinahe sofort nach der amtlichen Mitteilung, daß die diplomatischen Be- ^eyungen abgebrochen seien, in der in New-London für das ai^brAch^ schland" aufgespeicherten Ladung Feuer

^ ®ttj&cmerfert hierzu, daß dieDeutschland"

die dritte Ausreise nach Amerika nicht angetreten hat und

IN Ihrem deutschen Hafen liegt.)

m

Washington, 4. Jan. (WTB.) Meldung des Reuter- schen Bureaus. Die Senats kommission hat 17 Ge- wtzentwürse angenommen, die die Bekämpfung von ^^crtefeungen erleichtern sollen. Prä- irdent Wr l) on hat auf die rasche Erledigring dieser Gesetze gedrungen .luf Brieffälschungen und falsche Erklärungen .zunr Zwecke, sich in den Besitz eines falschen Passes zu setzen, w^d eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren gesetzt. Brand- strftung, Zerstörung von Maschinen oder das Legen von Bomben aus amerikanischen Schiffen wird mit zehn Jahren Gefängnis bestraft. '

mi . 5/*&*.!!' f; ^bruar (MTB. Nichtamttich.) Reuter meldet 'm l die amerikani-

JW* ^tsAMr, - Gesandten icrtb konsularen Vertreter in Eng- Nunlanv, Japan, Rumänien, Serbien, Griechen­land, Aegv ptcn imd Marokko angewiesen bat, die ihnen über­tragenen Vertretungen der deutschen Interessen ein- stelle u iirtb abzüivarten, bis Deutschland durch eine neutrale Regrmtns bHann^gcht^vem es den Sckutz seiner Interessen an- ^Ercmeu Will ens Staatsdepartement hat bekannt gemacht, g y r:n ;.^ !mm ^ *** britischen Interessen in Deutschland den Niederlanden Übertragen wurde, die der japanischen und serbischen Spanien imd dre rumLipchen vorübergehend, bis die rumänische Wunsch' geäußert hat, auch Spanien. Ferner E^Ä^eilt, daß alle amerikanischen Konsuln Befehl erhielten, ^euMlMrd «u verlaßen Man evvartet, daß Deutschland ebm- SS %g e .^lMsrckn aus Amerika abberufen wird. Ereauatur wird mcht eingezogen wetten, da das eine Kriegshandlung wäre, nlk mr ?2°£* von Pagen nach Deutschland ist eingestellt. Wenn O euer reich-un garn in dieselbe Lage kommen sollte, wie Deutsch- ^b^wewen auch für dieses Land keine Pässe mehr ausgcgeben

,, e r I i u, 5. Febr. (WTB.) Der amerikanische Bot­schafter Gerard hat heitte nachmittag seine Pässe ver langt.

tlmcvita und Belgien.

* , ^br. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung

d^.s Reuterschen Bureaus. Denr belgischen Gesandten wurde n>.tg^teilt. daß die Vereinigten Staaten ihren diplomati­schen Berater in Dc lg'ien nicht ab berufen, außer wenn ötc deutschen Militärbehörden ihm ein längeres Bleiben unmöglich machen. Auch die Amerikaner, die für die Mfs mrssron arbeiten, sollen vorläufig in Belgien bleiben."

' ^ Mittel zu finden, das gegen die Pariser

öffentliche Meinung ist einstimmig in der md?£ Hd> 2F* 1 Öü ^ bcn Schein rein sor-

öprfi^pn ^'hr^^ 1 ^Nen werden, mit welchem die Deutschen versuchen, ihr neues Attentat auf die Zivilisation zu verbergen

* * *

Italienische Vorbereitungen.

(WTB.) Amtlich wrck micheteili. in fe 1 "^ordnet morden, daß sich atic in den . N Momaten des Jahres 1898 Geborenen rwi- uni . 25 - Februar crmnnstern lassen muffen. Xte "ruglrchen werden sofort zum Landsturm eingezogen.

Seekrieg.

Unberechtigte Anschuldigungen.

wn^rlin 5 (WTB.) In das Bestreben eines uns nicht wohlgesrEen Teiles der neutvalen Presse, derdeutschen See-

den neutralen Bannwaren- ^{W mn Zeuge zu flicken, kommt stnwer wehr

"mrden Berichte gesammelt, die von ge- norwegisch« Bannwareiischiffe itxrmmen. ~tefe toerben dann zusumnrengesbellt und ausgebeutm, uw Teutschlcmd zu magen. Dabei nst?d n^ürZ ^ ober wieweit die einzelnen Berichte den jwSSf 11 seemännischen mtt der Reporterphantasie ent-

KfeJl diesen Machenschaften restlos

J&Kff Eehen, werden wir nicht nUe ^r S^sy phu sarbeet, imen unwahren Behauptungen m gebulwEr W«ie entgegenzutreten. ^ 2

m, rt r TU ^ 'Elegischen Presseäuherunaen vom 12. Ja-

Mannschaft des versenden norwegisck>en , daß die Leute des deutschen Tauchbootes euren Sack mit Proviant tmeder aus dem NettmrgSboot herausliolten Mannse^ften also ohne Nahrung den Wellen preis-

Demgegenüber wird, wadfaan die Meldrmg" d^ ^gestellt daß dieses weder vom DampferEllik" seAt noch -aus seinen Booten irgend ivel- chen Proviant milnahm. Das einzige, was aus den Beständen des foSJSZri? entnommen wurde, waren Signalflaggen und Wiscb- Mitnahme dieser Sachen wurde der Kapitän besonders aufmerksam gemacht. Wenn die Leute des Dampfers reinen Proviant Mitnahmen, so ist es ihre eigeiie Schuld. Ter U-Bootskommandaiit hörte selbst, ,vie der Kapitän deni Steuer- mann zumef, Proviant mitzunehmen. Uebrigens wurden die Ret- »ovte noch eme Strecke nach Lmrd zu geschleppt, bis die Schlepperlerne brach. Aehailich liegen die Fälle der norwegischen ^?gh",Lund",Harald" uiidErik Lm- doe , welche rm November bezw. Dezember 1916 wegen Fahrens Bannware verdenkt wurden. Auch hier wurde von den Tauch- bvotsVommmidanten durchaus nach den Regeln des Völkerrechts gehandelt, terüveise sogar Entgegenkommen gezeigt, das durch das Verhalten der Dampfer nicht einmal begründet war. Was die Mitnahme von Proviant und nautischen Instrumenten betrifft, L° stellen, daß aus den Vorräten eines als Prise ausge-

krachwii uiid der Einziehung und Versenkung imterli-egeudeui Schiffes sellrltverstandlich die Vorräte des Kriegsschiffes ergwizt werdeir dürfen. Ebenso wie dies dem Völkerrecht entspricht, dürfäl Uber auch die nautischen Instrumente geborgen werden, es steht deren Eigentümern frei, sie später vor dem Prisengerickü zu rekla­mieren. Tie. Eisnttümer sollten, anstatt hierüber zu schelten, sich Uber eine solche.Bergung freuen. Denn wenn sich vor dem Prisen- gencht erwelft, daß die Instrumente Eigentum der Besatzung füib Id erben |ie heransgegeben, während sie. wenn die Instrumente mit unterg egang en wären, den Schaden selbst zu tragen hätten. Was . < DampferErik Lindst' anbetrifft, sei nur ern>ähnt, daß die m bas Rettungsboot gegangene Besatzung ziemlich stark angetrun-

!rnLS? r UTl ^ l^c uttfrrt Ml der Küste utit hmreichen>däml

Whrskivorrat versehen hatte

St»«t4sekr«tär Dr. Helffrrich an die «dreffe der Norweger.

lWTB Nichtamllich.) Dta-tsskkrMr Xc.

tzabm z-mn uircirigrschrLnkten U-Boot-Krie- » T ^-n nn firfwcj und ttnrffameS Mlttcl sehen.

°^kLr^en und der «cechrannei Eu-,lands em für alle-

Hc Neutralen unter dem leAm fie ni-A schon heute unter u> einem geradezu unerträglichen Matze ? Fragen ^ie br? Ihrer eigenen Regierung und bei Ihren ÄE5^"^urSLelche Mißhandlung und Erpressung Englaiid nEgischen Sänfte zwingt, in seinem Dienst Bannware zu sah-

i rtu^rr*r (*rhh't*K* fl _ cs^^.n *.T

nwadtfeii fernen, gering sind gegenüber de« ^ EiiglandS WirtsämstskrieN ihnen unsererseits alles tun. was it» ^ °us dem U-Boot-Kri« ent-

° SFF S * Tlt -. Ich weiß, daß die Ko h.

ßehd Wir haben selbst aageiE Mch ,^qe der starkm (diansl>ruch>mihme unß^ Gsen- WKnite pif rtnmqfritat in der .Kohlenversorgung Wir Tg ZZEI trotzdem -n-helfeu können. Wir habn^uns^ Koblenaiksmbr nach Schweden, das von England seit Beginn §s ^baffen worden ist. mm 418 000 Dohnen im 4 Millionen Tonnen im Jahre 1916 qc- rf-'25 ne ^ ^ Wtr 1X08 m Krieges leisten können. *?'**'* kür uns nicht. Wir gehen unsere« Ä5nkm w^m im * imat3t ' dn Neutralen uns das

Amsterdam. 4. Febr. (WTB.) Nach einer Reuter- melduny ans Washington ist bei dem Skiatsbeparte. ment eine Depesche dom ameriranischen Konsul m My- mouth erngetroffech daß der DampferHousatanic" vor der Bersenkung durch dais deutsche Tauch­boot eine Mrrnung uyd Gelegenheit zur gtettun« der Be­satzung erhalten habe. Llopds meldet, daß der Kapitän und dm Besatzung der ..Housatanic" gelandet toor^ den stnd.

». L°nd 5.n. 5. Febr. (WTB.) Lloyds meldet: Das russi­sche SegelschiffP r o m o t s ch a i k" ist v e r s e n k t worden.

London, 3. Febr. (WTB.) Lloyds meldet aus Ba r5r öt *i * dvst- lind Fvachtdampser, die den Hafen ver­lassen haben, erhielten den Befehl, den nächstgelegenen Hafen Mizulaufen und auf AnweisunigLN aus Holland ru warten. 0

Bern. 4 Febr. (WTB.)Petit P-rrisien" meldet die Verfenkung des spanischen DampfesNaera Mon- t anar.

Aur dem Reiche.

Schwerin, 5. Febr. (WTB.) Das Regierungsblatt von Mecklenbnvg-Schwerin veröffentlicht folgende Bekannt nvachnng: Noch Gottes Mrtschlnß ist die jüngst gebo rene Prinzessin gestern abend 9 Uhr im hiesigen schloß entschlafen, nachdem sie kurz vorher in der heiligen Danse den Namen Olga erhalten hat. Durch den Todesfall ift das Großherzogltche Hans in tiefste Trauer versetzt.

Aus Stadt und Land.

Rufstfche Äußeruuge«.

f^detersburg, 5. Febr. (WTB.) Zn der von Deutsch, kand angekundlgten Verschärfung des Tauchboot fT 'i$ e £ schreibt dmNowoie Wremja"- ; n^, 7nar,e rrsoidcrt keine langen diylomotischen Erwägungen loiidern kann nur dadurch gelost werden, daß die Handelsschiffe ge­nügend brwattnct werden. Zwei Schnellfniergeschütie lind wi^k Kmer. als alle DölkerrechtsLüche. LN tLn^sLden^

r . ^Eu^sch^uds Haltung gegeirüber den La za

ettrchlffen fchlagt dieNvwvje Wremja vor, auf diesen Schiffen verwundete oder unverwundete feindliche Gefangene unterzubringen. 7

Birshewi)a Wjedomosti" sagt'

.. Die anffekündi-tt Seesperre wird Deutschland noch mehr bloß- ^ttevmrdis^erm als bishe^umsomehr, als die neutralen Staaten mm ^.brer Interessen sind als bis-

Staats ^ ^ "der eme Konferenz der neutralen

DieRj'etsch' führt aus:

Die ß»hre Bedeutung des neuen Schrittes der Mittelmäckte regt d«m, datz fte damit alle Zugeständnisse znrücknehmm 'die sie im L«ne der letzten beiden Jätzre vezüMch desUnters^w- kneges S^genüber den Bereinigten Staaten gemacht haben Deutsch- .^n.der ganzen Welt und stellt die Nnitral^ §inä) ' m ^ 1Tl Gefühl eines unbezwing

»-> imrtK »-

^mmfcttgasen:

Dießen, 6. Februar 1917.

Der Musketier Otto Schäfer aus Gießen, Ini.-Rgt. Nr. 118, Leib-Komp.. wurde mit dem Eisernen Rreuz 3. Klaße ausgezeichnet. - Das Eiserne Kreuz 2. Klasse er­hielt der SamtätS-Vizefeldwebel Fnedrich Lohnes Sohn des Großh. RevisionsiuspektorsLohnes dahier. - Schütze Karl Schmalz ,n der 3. Maschmengewehr-Kompagnie Res.-Jnf -Rgt. Nr. 80 wurde nnt dem Etsernen Kreuz 2.Klasse ausgezeichnet - Das Eiserne Kreuz erster Klasse wurde dem Unteroffizier Adolph Boat aeburug aus Schönbach (Westerwald), zuletzt als Metzgergeselle bei Vofl'eserant Fritz Schreiner tätig, für wiederholt tapferes Ber- halten vor dem Feinde verliehen. Vogt trat im Februar 1915 als ^.andtturm-Rekrut ins Heer ein, wurde iiach karun 1 Jahr Unter- osfizrer, er erhielt bald darailk bei den Oesterreichern als dlus- zeichnung für einen mutvoll ausqesührten Patrouillengana 100 Kronen und bald darauf das Eiserne Kreuz 2. Klasse, dem jetzt zu Kaisers Geburtstag das Kreuz 1. Klasse gefolgt ist. Tein Schreiner- meilter Karl W a q n e r, zurzeir beim Landsturm-Bataillon Gießen, früher eanbmebr.3 n f..<Hegt. Nr. 349, wurde das Eiserne Kreuz 2. Klaffe verliehen. 0

** Groß Herzog-Ernst-Ludwig-Jubiläums-

strst ung. Dre Hausscrmmlungen in unserer Studt wer­den, wie wir hören, am nächsten Mittwoch beginnen. Es darf erhofft werden, daß die Damen und Herren, die sich zur Durchführung der Haussmnmlung bereit erklärt haben überall fteundliche Ausn-ahme findeii werden. Der Zweck ?5 r Stiftung besteht bekanntlich darin, Einrichtmraen zu V?lfen sur unsere hessischen Krieger, die durch den Krieg Schaden <rn ihrer Gesundheit erlitten haben. Für einen so guten Zweck werden sich dessen sind wir gewiß die Her^n unserer Bürgerschaft weit öffnen. Die Opfer, die durch eine Spende gebracht werden, reichen nicht entfernt hernn an 'die Opfer, die unsere Kämpfer draußen in

bitlmT >k itte durch Einsatz von Leben r'nd Gesundheil fRlk ärerrc^digunZ des Eaterlandes da^bringen. sstteurant!» wird sich dieser Dankestz.Iicht entziehen wollen und ettv<r denken, daß es auf seine Lpende nicht anr'omme, da andere! in der Lage seien, größere Beträge zu Aenchnen. Jede, auch die kleinste Spende, ist wi12o7nmen und amh auf die Äeinsde Gabe kommt es bei Erreianuig großer Zie^^ an. Dies möge jeder sich demnchhst vor Lugen halten, wenn die Samm­lerinnen und Sammler demnächst an seirL- Türe pochet und um eine Gabe bittenj Diese Gaben werden zum Wöhle unserer Kampfer reichen Lohn, finden.

ä cr Gersten- Einksnufs preise. £xe Reic^-Gerstenge,ellschaft m. b. L. in Berlin tettt entsprechend 27. Lovemb« v. Js. mit, )Miß in näckister Merle Drittel der fnrrfj sie aufzukausenden ^Gesamtmenge Mn Gerste ^erim>rlxm sein urd infolgchessen der Geräten ein öanfs-> vom 2b. Februar d. Js. eine Herabsetzung) JLfj. 7 lur den DvPP^entner ersaliren wird. -Diejenigen welche die aMewrungspfliästigen 6 / 10 ihtt-r Ernte El die Rerch^Gerstengssellschaft bis zum 25. Fe- Ö01 J 32 Mk. bezw. nach dem 25. Februar

ru>u?hKrftiL <r ^ 1 die Llvmmunalverbände zum

gewtzluben Höchstpreis von gegenwärtig 25 Mk. für den Doppel--

^bQizu^ewMüigeN' daß ihnen chrr Gerste Gerstenbefttzer dürfen ihre gesamten geeriweten ^^?Eonttragtett der Reichsttversrengesellsibast gegen sowohl die ablieferungspftichtigen T ^lnd auch die darüber hinaus

m Doppelzentnern fteigejcrjeneir kleinsten Mengen. A.'-i- u?a?Iu < ^ er [ fie r ^ die Geschäftsstelle der Reichs^ Gersteng^ellschaft m. b. H., Beplin, die BerernilstM Getveidehändler: i3>. m. v. v , .Gießen, oder an deren Kommissiormre zu richten.

- Verwundeten^*Beratungsstelle wurde auch

re S5 m Anspruch genommen und zwar in 4L Fällen sLf^ezember v. Js^. Von den Ratsuchenden ivaren 14 ? L Evang. Sämiestern-

8 J <i ^? m lr 1 Sischenftaus, 3 Chirurgische iPTmif, 2 Er- 1 9 brreits entlassene .^Kriegsbeschädigte.

1 Angehöriger des Feldheeres. In der Sprechstunde beraten svur- ^.,00 suchende. 9 m den. Lazaretten, 4 schriftliäi. Von den erteilten Sluskunften betrafen 31 Arbeiter versicher un g, 4 Krankeiwerftcherung, 1 UusLllversicherung, 26 Invaliden ver- Ncherung-,> 1 An g e ste l l t euL'e-r si che r un q . 6 Militär- ^brsorgin g, 1 Löhnung ^fragen , 4 Angehörigen- 1 LT or H ^' 5 Sonstige fragen (Steuerangelegerv- deiten usw.j. Außer den erteilüm Auskünften wurden im Monat.- ^anuar durch dre Verwundete»L*Berattmgsstelle 2 0 Schrift-' (,/iitte angcserttgt. Diese betmfen außer der Aeschanung der KÄr Ur ^ Stellung der Anttäge ans Invalidenrente. Verhandlungen mit Verftcherunzfsämtern, Landesversicherungsan-. wtteu und Oberverftcherungsäuuern wegeir Beschleunigung des !^^^°hrens bezw. zwecks Durchführung begründeter An- pruche aus Invalidenrente u,m.V außerdem Anträge wegen Wei- tergewahrüvg der Militärrentc >oäl^end der Lazarettbel-andlung 5! n Ä.. h m 8e ^. ?2 ter ^ung dar Angehörigen usw. Im übrigen SZerstc^rten auch im vinflosienen Monat in Vorkommen-- ven fallen mit Erfolg- vor dem Oberversicherungsamt vertteten.

' Reiche Beute machte svm 5. lf. Mts. ein Dieb der mittelst'Einbruchs aus dem Keller eines Hauses dfk Goechesttaße, das in der Lake liegende Schiveinesteisck ^Wochen gchchlachteben 'Tieres, bestehend aus Schinken. Ä Solbersteisch, ferner Töpfe mit Fett, diverse rZlaschen Kognak, Ikotwein und Se9 entivendete. Ein Dienstviädchen i'£ cr ^ anscheinend «n der Wasserleitung zu schaffen an, Mid der ihr, noch zurief, schließen Sie mich Nicht ent. Ms sie ihre Wahrnehm-ü ig später dem Hausherrn mtt- wltte, wln- der Dieb Verschvunl< n. Sachdienliches nimmt die ttriminal-Pollzei dahier entgegen.

** Von der Post. Wegen. Verkehrsstörungen werden vom d. M. ab keine Ei n schr ei b pake te mehr anac- nommen. Gilerchzeitig wird die Bse för d erung von Pa - keten an Deutsche Krieg^zsefangene in England,. Portugal und Besitzungen einyeslellt.

fs" m ^ i U l L?- 1 Frostg.efahr! Bet dein starken, anhaltenden Frost ist es dringend erforderlich^ die Lagerräume (Keller. Mleten usw.)^' m denen Kartoffeln sonstige Feldftüchte anf-

bewahrt stnd. so gutt rote irgend mißlich gegen die sehr starken Froste zu schutzeru Die Fenster und sonstige Oeffnungen sind mit Stroh Sacken chw. gut abzudichten. Die Fenster hochliegender ?euer stnd außerdem von außen möcchichft mit Stalldünger oder- ahnstchem zu verlegen. Diese Mahnung ergeht gleicherweise an Ltadt und ^.and. Es muß alles geschehel>>, damit üble Wirkungen des Frostes auf unsere Lebensmittelbestäiüde vermieden werden. Gerade dtt Kartoffeln sind gegen Frostgefichr sehr empfindlich.

r. - r ^ « l J c b r 0 t m 0 r f e n - Wir ,»erweisen auf eine dies­bezügliche Bekanntmachung in unserem rtigen Blatte

''Ucber Aufkauf, Berka.ckf und B-rfenduna von Eiern findet sich eineBekanntrnachuiwg in unserem heutige» Blatte, auf die wir besonders Hinweisen.

a q **cr ? m ® ^ L 10 * t ^ b 0 u 8 stkht aq f dem Programm vom 6.-9. Februar:Die kleine Fürstin^, GeselltzchafrSdrama in 3 Akten, mit dem beliebten Künstlerpaar Wanda tTreumann und Viggo Larsen in der Hauptrolle. Sodann »Fräulein^kautnant^, entzückendes Lustspiel in 3 Akten, und das gute Beiprogr<cnrm.

. . *' Das Schwarz-Weiß-Thea^Lr, SelterSweg 81

bringt ab Dienstag. 6. Februar, bis Freier«. 9. Februar den' großen Film .Der Z e i t u n g § r i e s e^, Aint dramatische Ge- lebt arte ctncS ZeltmigSjungen und eines Journalisten, in 4 2lkten mtt Ludn'lg Trautmann in der Hauptrolle. 'Außerdem lioch da« reizende Lustspiel .Guten Morgen, Herr Fiscl^tt', in 2 Akten und ein gutes Beiprogramin.

** Tas heutige Kreisblatt %r. 39 enthält Bekannt- fctAÜSPu 1 1I ^ T Wahlen nach der Reichsvafticherungsordnmrg, Sick>erstellung bon Kfftegsbedaiff, PreiÄieschr^ mkungen bei Aus- befieruugen von Schuhwaren, Stattstik über dir Vorräte an Kohl- nimm, Festsetzung der Dreschlöhne, Vermehr mit L )afer und Sommern £2 ft I! u Sra«Mecken, Slbgabe von Speck und Z ichmal^ aus Laus- K^'^L^dserde-Aushebungsvorfchrist, Ze«^ent, Regelung des Verbrauchs von Zregenfleifch und Holzanfuhr.

Landkreis Gießen.

-wa5>°r siebr. Ter Schulmi r-valter Wilhelm

Muhl von hier wurds zum Unteroffizier beförd« tl und erhielt das Eiseriie Kreuz 2. Klaffe.'

u- 1 § ^ ° u ^ C ^br. DaS Eiserite» Kreuz 2. Klaffe

Westtn Wilhelm Klös bei eüiter Batterie im

2. G e i l s h a u f e n , 6. Febr. Muskrtier Hz ijnrich Henkel Kwff?" ^^^E-Regtment Nr. 88 erhielt das Eiservre Kreuz zweiter

** ® T /uberg. ö. Februar. Unteroffizier K ajrl Zimmer-. nl! 1 *: Bet ^er rvcritttatskvmpagme im Westen, i mrbe zu Kaisers ^ 2 tn^ r w Ziehen:' früher schon kettsme^rille ^ ^utackkreuz am Bande der Hes sischen Tapser-

i. Hattenrod, h. Febr. Das Eiserne Kreuz, errhielt Heinrich l^dlft.-Negt. Nr. 25 - Den : Heldentod Mrs Vaterland starb Karl Fink von hier. Die (Ktern sind umsomehr zn bedauern, als etn zweiter Sohn schoii schwer ver wundet wurde.

^ i ii b c it ft r u t h, 5. Fobr. Wie wir erst jetzt erfahren, wurde schon vor einiger Zeit der seit lltzriegsbcgim, bei der Mu° ^''^^"b.riner schweren Batterie lm Felde s« chcnde Unter, offtzier d. Heiirnch P e tt 5 mtt dem Eisernen Krenv 2 Kl ^gezeichnet. Die Hessisch TapserkeitsmeL Le M er sch^n eit Anfang vorigen Jahres.

1 m 5. Febr. Mit her .Hessischen

^f^rkeitsinedaille au^eznchnet wurde der Fahrer 8'-udw. Belte Kriegsausbruch als Ersatz - Reservist ein- gezogen und steht letzt beim Res.-Fuß-Art.-Regt. Nr; 7.

W atz e n b 0 r n, 6. Febr. Der Tambour ^udw^» i Harnisch wurde der den Kämpfen.an der Somme mit der Heskr ühen Tapfer- kertsmedackle ausgezeichnet. A