Ausgabe 
27.1.1917 Drittes Blatt
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Ur. 25 Dritter Blatt

Erschein täglich mit Ausnahme des Sonntags

167. Jahrgang

Verlagen:Giehener Zamittenblätter" und rcreisblatt für den Ureis Stehen".

Postscheckkonto: Frankfurt am Main Nr. l,68b. vankverkehr: Gewerbebank Gießen.

Gießener Anzeiger

Seneral-Anzeiger für Sberhejsen

Samstag, 27. Januar i,9tf

ZwMngsrunüdruck und Verlag:

Br ü hlffche Unioersitäts-Buch-u.SteurdruckLrei.

R. Lange, Gießen.

SchrifUeituag. SeschSftsstelle und vrnckerei:

Schulstraße?. Geschäftsstelle u. Verlag: bl,

Schrift leitung: «E 112.

Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.

Ute Liuwirtvng der hüftdienftpslicht aus bestehende Werk- und vienstvertrage.

Nach Berichten der Rechtsabteilung des Kriegsamts.)

Ine. außerordentlich schwierige Frage, welckie die Kreise der DrlsSdreuftplrckligen lebvoit beschäftigt, ist die: Jiumeweit wirkt , ^ '^.^olen,tPflicht auf bestehende Verträge ein? Es ist nicht mög­lich, drese Frage ntii einer allgemein gültigen Formel zu beant­worten. Tie Entscheidung l ängt ganz von der Lage des einzelnen Falles ah. Man denke nur an der: Fall, daß ein Betrieb auf Grund eures von ihm a'ogeschloisenen und noch laufenden Vertrages zu ^leteriulgeu verpflichtet i«t und nunmehr aus ?lnlaß des Hilss- menslgesi'tzcs iveientlich eingeschränkt lvcrden muß, weil ihm Ar­beitskräfte entzogen werden. Bedeutet dies für ilM Unmöglichkeit der Leistung im Rechts,inn? Inwieweit hat er diese Unmöglichkeit gegenüber dem andercii Teile zu vertreten? ES liegt auf der Halft», daß cs ans die konkreten Liefcruirgsbedingungcn uird auf die Natur der betreffenden Ware an ko mint. Ebenso steht es mit dem Fall ob und in welcher Frist ein Auftrags!- oder Gesellschaftsverhältnis gekündigt werden kanii, weil die Hilfsdienstpslicht dem einen oder andcrlw Teile nnen wichtigen Grund zur Kündigung gab. Son- stjige Verträge, die nur zu einzelnen, bestimmten Vermügens- leistmrgen verpslrchten, wie Darleherr, Brrrgschast, werden durch die Hftssdienstpfllcht fast nie berührt werden. Dasselbe gilt auch für den Mret- und Pachtvertrag, der ja bekanntlich auch gegenüber der 28ehrvflrcht des Mieters grundsätzlich bestehen bleibt.

. ^ nc .ersten und vielleicht -auch am empftudlickssten könnte die Hrltsdtenstpfllcht in bestellende Dien st Verträge sowohl auf der Seite des ^nenstberechftgten lPrinzipal, Arbeitgeber., wie auf der des Tienstverpflüchteten lHandlängs- oder Gewerbegebilfe, Angestellter und Arbeiter ^edei: Art) eingc<nfen. Slngefichts der gänzlich un­übersehbaren ^auer deS Krieges und damit der Hilfsdimstpftickt gut die Heranzrehnng zum HUi-dienst als imchftger Grund für die w'orttgc Auslösung des Dienstverhältnisses. Dieser allgemein auf- ge,teute Grundsatz kmrir und wird je nach der Lage des einzelnen <Ees Einschränkungen erfahren müssen. Wird z. B. der Prinzipal oder Arbeitgeber zum vaterländischen Hilfsdienst verpflichtet, so wrrd es ganz von den Verhältnissen abhanden, ob er dieserhalb seme Angestellten oder Arbeiter entlassen kann. Besteht die Mög- Irchkerl, daß das Geschäft durch einen Sozius oder Prokuristen sortgeführt werden kann, so bietet das persönliche Ausscheiden des ^renstberechtigten keinen wichtigen Grund, d. h. also, das Dien st - Verhältnis darf nur unter Einhaltung per gesetzlichen Kündignngs- rrrst gelost werden. Einer besonderen Betrachtung bedarf der Fall, *** Ächbaber des Betriebs persönlich herangezogen,

^nyyl aber lern Betrieb durch Stillegung oder Zusammenlegung m einer Weise verkümmert wird, daß dem Inhaber die Aushaltung der Drenstvertrage mir seinen Angestellte and Arbeitern billiger- wme nicht zugemutet werden laun. Nun >mrd ep wohl selten Vorkommen, daß die Verkümmerung so plötzlich und schonungslos mntritt.^ daß nacht tvrnigstenS kirrzere Kündigungsfristen eingehaltcn werden konnten: rntmerhin werdkni Fälle vorkonmien, in denen dem Beftrebsrichaber das Recht des sofortigen Rücktritts von den crb- gchchlo,jenen ^renstverträgen zugebllliqt nwrden muß. Das Gesetz Mrsdrücktich vor, daß in alten solchen Fällen jedwede zn üben ist Nicht minder wichtig und toahrscheinlich auch .mhlrercher dürsten die Fälle sein, wo die Hilfsdienst Pflicht den ^lenstverpsrvchdebeu (Angestellter Arbeiter nsw.) trifft

Die Havanzrehmig des Hilfsdienstpflichtigen erfolgt zunächst rva:ch allgememe ^ Aufschderung zur freiwilligen Meldung und ^ schrWiche Aufforderung des Einzelnen, bloße Tatsache, daß em Angestellter oder Lkrbeiter Hilfsdienst- Michttg ist kurch Kemrtms von der allgemeinen Aufforderung zur unwilligen Meldung echält. berechtigt ihn nicht, ohne Rücksicht ant puren ihn beenden Dienstvertrag seine Stellung auf .Knall und Fall zu verlassen. Will der Einzelne freiwillig seine .Kräfte dem Vaterlande darbringxn, dann bleibt für ihn die Verpflichtung bestehen, seine Dwnstvcrtragsverbindlichkeiten durch Verhandlung !?£J Cl 2? n Drenscherpn gütlich zu lösen. Ausnahmen find natür^- Iich dcnllurr. .Hingegen mutz im Falle der schriftlichen Ansfordmmg, wobei es ganz gleichgültig ist, ob der Betreffende freiwillig in die Inländische Avbeit emtritt oder erst überwiesen wird, diese .tuffowerung als wichtiger Grund für den Dieiistvertragverpflich-

"uch hier ist eine Einschränkung notig. Nach J 7 Abs. 2 des Gesetzes muß der freiwillige Antritt, emes Hilfsdienstes bannen zwei Wochen erfolgen. Es muß daher angenommen werden, daß dann, wenn der Betreffende nur 14- t-grgc Kimdrgung^srist bat unb bk-ldiMu-, .sofortwqlich bic,r Kündigungsfrist ölten Arbeitgeber mklinltcn mnfe. Wer <ruch. Iottot längere Kündigungsfrist bestellt imd noment

lich dann, weiin die Frist zwar nur 14tägig. die Kündigung aber besdmrnbeu Tag gebunden ist. ~ wird man dem Be» , wcmgsttms 14 Tage noch abzudienen.

ZE»" f Ucgt nicht rm Srnne des Gesetzes, rmch in bestehende Ber- baltuisse einzugreiseii.

Aus Stadt und Land.

Dießen. 27. Januar 1917.

wer feine Michenabfälle abliefert. fördert die Zleifch- und Lettverforgung.

E>5M Stadttheaterbureau. Attf das Gastspiel des Königs. Bayrischen Hoffchauspielers ?N a y £° tP J?\ lev k am kommenden Freitag sei ganz besonders ^ew^sen, da es ein künstlerisches Ereignis zn werden verspricht Der Gast, der als Bortragsmeister einen ebenso vorzngllchetk Rns genießt wie als darstellender Mnstler, wird sich in beiden Eigenschaften hier betätigen. Er wird seinen Gastabeird niit einer Reche zeitgemäßer z. T. heiterer ^ortrage ernlerten; es folgt sodan.n die Aufführnna des Uebenswnrdrgen LustspielesZum Einsiedler^ durch das Personal^unserer Bühne,, und den Beschliiß bildet das Lebensbild Ern bayrischer Löw", das in dem ober- vayrrjchen Landwehrmann Laver Schrnnttermeher deni Gast eine ferner Eigenart besonders zusagcilde Rolle bietet.

Z ( X A eX b * ^? wässer. Infolge der anhaltenden Kalte geht der Wafserytand der Lahn und ihrer Seitenbäche mrt fedem .vag inehr zurück. Die Strömung der Gewässer rst schwach ^ ihren Ufern entlang hat sich ein Eissaum ge­bildet. -iic tleferliegenden Felder der Nußniederungen, die voni Hochwasjer überschwemmt waren/ sind mit einer festen Eisdecke überzogen und werden von den Kindern tuchrig belaufen. Vor dem frühzeitigen Betreten des Fluß- eifes rann aber nicht genug gewarnt werden; wir mußten schon wiederholt sehen, wie allzu vorwitzige Jungen sich ans das Lahneis lvagten. ' * ' J

Kreis Büdingen.

flanoniev Äd°/l?L e n T ' 2 ®' S 5 ® ilctn ' ec ^ ica bet

k-n-*^n^^'?E ockstadt, 26. Jan. Die Hessische Tapfer- ^Ut^^lcqV ^ö er ^ TC t der Fahrkanonrer Adoli Reuth er im Feld-

qr( A s ^ a l'lershansen, 25. Jan. Ter' 18 Jahre alte Arbeiter äilchard Koburger von hrer siel auf dem Hunmeisbachjcpeu Sägewerk m Nidda so unglücklich von eutein etwa 6 Dieter liosten Gerüst, das er beide Arme dovvelt brach und sich fast alle Schnetdezahne ernsiel.

Kreis Lauterbach.

r ^ - 1 ? d ' 24. Jan. Dein Lehrer Daniel Appel, der l u X u tm .^ht, wurde die Hessische Tapferkeits-

Medaille verliehen. Bor einiger Zeit wnrde er auch tritt dem Drserneu Kreuz mtsgezerchnel.

Starkenburg und Nheinhejjen.

n. Osfeubach, -6. Jan. Bürgerlnemer Porth wurde der her vorgestern abgehaltenen K r e i s t a g s w a h l der h.rndert Höchst- besteuerten des Kreises Offenbach neugewählt. Die Fabrikanten Louis * e t ft m a n n Willy H e y e r undTheodor B o e h m wurden ^E^rgewählt. Das Großh. Ministerium des Innern hatte sich

atl 1** $! e 5 ee ^ a x nbe i cc "nt der Frage gewandt, ob m Hinblick aus das Bedurpus vorr Handel und Indilslrie, ins- besondere der KriegSlndustrie, die Schüler des letzten Jahrganges der Volksschule schon jetzt zur Entlassung koinmen sollen. Die Handelskammer vermochte em solches Bedürsnis nicht allzu- erkennen. Ber den V o r st a n d s w a h l e n zur Haiidelskaimner wurde Fabrikant L. ^eistmanu zum Vorsitzenden, Gustav Boehur zum ersten, Direktor Andr. Aicheler zum zweiten stellverrretenden Vorsitzende,i gewaylt.

zünftigen Spekulnlron, neue Vcrpftickftungcn cinzugehen, da sre mcht sicher ist, ob und wann sie Gefolgschaft habeir tvird. Bei der derzeitigen Geschäftsunlnst ist es schwei, von einer ausgesprochenen Stnirrmung zn sprechen. Die ungeminderte Siegeszuversicht auf Gnmd unserer militärischen Lage^ läßt eine cigentlick-e Schwäche mcht aufkommen, aber die Zukunft birgt eine solch? Menge des Ungewissen, daß auch die Grundlage für eine feste Börse fehlt. Vor alleni leidet der Geschäftsverkehr unter der Unsicherheit, welche Lasteir uns auch ein siegreicher Krieg bringen wird. Daß die kom­menden Friedenesjahre ganz gewaltige Ansorderrmgen an die Lerstungskahlgteit jede^ Einzelnen stellerr werden, steht außer Frage. Tre zu entrichtenden Steuern werden denn auch weiterhin eine wesentliche Rolle für die Halt,mg der Esfektenbesitzer und die Ent­wicklung des Börsengeschäfts spielen. Einstweilen beschäftigt man Zu) an der Börse und bei den Banken schon wieder mik der Vorbereitung für die n ä ch st c Kriegsanleihe, deren Erscheinung .langsam naher rückt. Was den G e l d m a r 11 betrint, so befindet sich dieser schon jetzt in einer, für die ?lnsilahme l^r neuen Anleihe sehr günstigen Verfassung. J-eder Tag führt Bmiken und Sparkassen neue, sehr bedeutende bare Mittel zn !nnd un Monat Februar ist noch besonders auf starken Zufluß von Geld zili rechnen. Der Geldbedarf der Börse ist äußerst gering und für die Banken besteht einstweilen die einzige Möglichkeit der Anlage im Kauf von Scbatzanweisungen des Reichs und von Städte wechseln, welche noch inimer in sehr großem Umfange erworben werden. Im EinNimg mit der Flüssigkeit am Geld- knarktc steht auch die gute Haftung von A n l a g e w c r t c n, namentlich der deutschen Anleihen und Hupothekenliank-Pfand- brrese Bankaktien blieben ebenfalls gut behauptet: das Be- vorstehen der Abschlüsse, die durchweg gute, zuni Teil recht gute Ergebnisse zeitigen werden, wirkt preishaftend. Schiffahrts^ a k t r e n waren Kleirrigleiten schwächer. M o n 1 a n p a p i e r e ver- lehrten in schwankender, doch vorrviegend fester Haltung. Bevor­zugt ivaren oberschlesische Werte, sowie Kvhlcnaktien wohl im Zu­sammenhang mit der kaften Witterung. Von anderen I n d ii st r i e- pavieren untertageii Rüstungswerte nur kleineren Schwan- Lungen. Hirsch Kupfer und Hcddernheimer konnteri etwas anziehetr, während Daimler Motoren und Elektrowerte etwas nachgeben mußtew Chemische Wierte, namentlich Holzverkohlung, lagen ziem- uch fest Größerem Interesse begegneten vorübergehend auch Kunstseide, Gummipeter und Fuchs Waggonfabriken. Privatdiskont etwa 4 Prozent.

AikehLLche NcAchrrchte»^

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, d e n 28. Inn., 4. n a et, Epiphanias.

G o t t e s di e n st. )n der Ltadlkirchc Vorm. 9'/, Uhr: Pfarrer Mahr. Vorm, ii Uhr: Kinderkirche für die Matthä,isgemeinde. Pfarrer Pc a h r. 2lbds. 5 Uhr: Pfarrer Schwa b e. 2lbds. 8 Uhr : Veremlgnng der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäus- gemeinde. Abds. 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten nrännlichcn fugend der Markusgemeinde (f. Wartburg-Verein). Von Sonntag, den 4. Februar an, beginnen die Abendgottesdienste um 6 Uhr. - 3n der Iohanne5kirche. Vorm. 9X Uhr : Pfarrer B e ch t o l s- he, in er. Dorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgememde. Pfarrer Bechrolsheimer. AbdS. b Uhr: Pfarrer Au s f e l d. Belchte und heckiaeS Abendmahl für die Lukas und Johannes, gememde. Anmeldungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten Abds. */,8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der LukaSgemeinde. Abds. V,8 Uhr: Deretniguna ^"^^/krten männlichen Jugend der Johannesgemeinde. imtrood), 31. Jan., abdS. 8Uhr: Knegsbetftunde. Pfarrer A u ß f eld. Kirchberg Sonntag, 28. Jan., vorm. 10 Uhr. - Mainzlar.

Irl 9 ^ r * Dollar. Mittwoch, 31. Jan., abds. 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Dekan G u ß ,n a n n.

Börsen-Wochenbericht.

Fraiikfurt a. M., 26. Januar. Tie schon seit einiger Zeit im freien Verkehr der Börse zu beobachtende GeschäftSsttlle gab auch ftl der abgelaufenen Woche

imefter bei? Haltung das Gepräge. Das Privat kapital zeigt sich sehr zurückhaltend lind dadurch erhöht sich auch die Abneigung der

Uathokische Gemeinde.

m ^ ® I" es die n st. Samstag, d e n 27. I a n.:

J Ö © n n ii 5 »^ * u 5« i bcnb§ ? Ur: Gelegenheit zur heil. Beichte,

m ^ ^ n 5,9 9 ?8. Jan.. 4. Sonntag nach Erscheinuno

Vorm. 6 /, Uhr : Gelegenheit zur hl. Beichte. Vorm. 7 Uhr: Hl. Messet Vorm. 8 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mtt Predigt Vorm. 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nach,,/ b,, Uhr. Ghrlttenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbene,,'-

nor.n U ? n^ eS (, 'r abb§ ; 8 ^ l[t Kriegsbittandacht. - Frei. i? 0 mi O r * Segensmesse. - Samstag wird nach jeder

hl. Mesie und nachm. 4 / 2 Uhr der St. Blasiusscgen erteilt.

D l a s v o r a - G o t t e s d i e n st am 28 Jan- atw««

berg 9V, Uhr, in Hungen 9'/. Uhr. ^ & *

Nach sohwerer Operation starb am 11. Januar im -Lazarett im Dienste des Vaterlandes unser l.A.H.u. ß. Br.

2X Hi H, © iiC (19011905)

Grossh. Forstassessor

(Feldart.-Regt, 27) im Dienste der Kaiserl. Forstinspektion Inhaber des Hessischen Kriegsehrenzeichens.

Ehro seinem Andenken!

7661)

Die Landsmannschaft Chattia, Giessen.

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(Statt jeder besonderer Mlttellnnir.)

Unser herzlieber, einziger Junge

Hans Heini Hansn.lt

starb heute im Alter von 11 Jahren.

Amtsgerichtsrat Dr. Hansult nebst Fran u. Tochter.

Gießen (Bismarckstr. 43 p.), den 25. Januar 1917.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 28. Januar, nachm. 3 1 /» Uhr auf dem Neuen Friedhofe statt. 795

Beileidsbesuche bitten wir gütigst zu unterlassen.

Statt besonderer Anzeige.

Heute abend 9 Uhr entschlief sanft plötzlich und unerwartet nach langem schweren, mit grosser Geduld getragenem Leiden mein innigstgeliebter Mann, der treu­sorgende Vater seines Kindes, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn und Schwager

Herr Karl Stein, Schlosser

im 28. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Anna Stein nnd Kind.

Wieseck, den 26. Januar 1917.

847

Die Beerdigung findet am Sonntag, den 28. Januar 1917, nach­mittags 2 /< Uhr, vom Sterbehans Kornblumenstrasse 55, aus statt

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