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20.1.1917 Erstes Blatt
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imr aegvn Mrrttrch mi^ffeUh' B,-zuEün«, die nach dem 2 >nbalt ausdnukltd. Mn Bezug von Schmierseife berechtigen, er- wlge-n. Näheres s«he BÄan.nttnack,irng.

T ,0 Jl r 3 ^ Weiß-Theater gelangt von Sams­

tag, den 30^ brS Montag, den 22. Januar, der Roman eines KrtegerS: »Der Orden, seine höchste Ehre" zur Vorführung, ein ^Umrverr, das für jedermann von Interesse sein dürfte. Außerdem sicht eur dreialtiges Lustspiel »Die Firma heiratet" mit dem be- kmu.t«n Komiker Ernst Lubitsch in der Hauptrolle auf dem Spiel- man und ein gutes Beivrogramm.

Landkreis Gießen.

^ ' 2 ?* Stiefel, Sohn von Nathan

ot^i« tu Brrllar, hat im Osten die Hessische Tapserkeitsmedaille erhalten.

Lauter, 20. Jan. Gefreiter Richard Schäfer von hier kvurde mit der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Weih­nachten erhielt er das Eiserne Kreuz.

Starkenburg und Rheinhessen.

Zur Bluttat in Münster.

9 10- Jlin Der Täter, der Donnerstag früh

,vi Mmchtrr du- F amilie des Arbeiters Heckwolf überftel uind ein drerpatiriges Kind Lötete und mehrere andere Personen lcbensge-- mdid) bntd) Beilhiebe verletzte, wurde in dem 50 jährigen ver- hajudtipi Former Michael Sandebeck aus Münster ermittelt, ^luroebar floh nach der Tat, wurde aber schon, in: Lause des Tages xn einer Hütte bei Altheim überrascht und verhaftet. Es handelt ruh um einen Racheakt. Der Täter hatte mit der blinden Tochter ArVmt^ Heckwolf einVerhältnis", dein das jetzt von ihm erschlagene Kind entsprang. Als er in einem wegen Alimentationen gegen ihn angestrengten Prozeß unterlag, reifte in ihm der Mord- plan, den er gestern ausführte. Die übrigen Familienangehörigen' der ßecttrsolfs liegen schwer darnieder. Der Mörder würbe heute uach Darmftadt Merfuhrt.

Hessen-Nassau.

---- Carssel, 19. Jan. Die Stadtverordnelenver- i-ammflung büvMgte 20 3886 Mark Teuerungszu- ULgen für städtische Beamte, Lehrer und Arbeiter. Zur Be­kämpfung der Säuglingssterblichkeit bewilligte sie 2100 Mark. Die Summe soll vorerst zur Abhalttnrg von Lehrgängen über Säug­lingspflege Verwendung ftndeu. Der Na tion al sti fjtu n g> ttmrden von Kommerzienrat Beit von Speyer und Geh. Kom-- VcrAQrrat von Pa ff avant je 50000 Mark und von Oskar enheimer 25000 Mark überwiesen. Hiervon erhalten die >t Frankfurt die Hälfte, die Angehörigen der Provinz Hesserv-' und das Zentralkomitee in Berlin je ein Viertel, mr. Frankfurt a.M., 19.Jan. In hiesiger Stadt hat sich ein Ausschuß gebildet, der dem im Kriege zusammengebrochenen ..Handwerk, inÄxesonderr den Keinen Handwerkern, zum Wieder-- saufbau eine großzügige finanzielle Hilfe angedeihen lassen will. An die Spitze der Bewegung hat sich ein Ehrenpräsidium gestellt, dem der kommandierende General des 18. Armeekorps von Ri e- -del, der Polizeipräsident Rieß vom Schekurenschloß, der MberlandesgerichtsprÄsident Dr. Spahn und Frankfurts Ober- jftßrgermdfter, Dr. Voig t, angehören. Man hofft durch geeignete 'Maßnahmen das Handwerk wieder vollkommen lebensfähig zu

js.Fr'vnba'usep an der Lahn, 18.Jan. Bei der Einfahrt deD HalbachtuhrMgies wurde gestern früh der mitten im Geleise stehende 17 Jahre alte Rottenarbeiter Johannes Elmshäuser von hier von einer von der anderen Seite kommenden Maschine iffierwnntt und aus der Stelle getötet.

X Klein-Krotzejnburg, 19.Jan. Die Schuld an dem verhängnisvollen Bootsunglück auf dem Main zwischen Mein­end Groß-Krotzenburg, bei dem bekanntlich 15 Personen ertrunken sind, ist nach dem Ergebnis der gerichtlichen Untersuchung dem BootHührer Peter Kämpf zuzuschreiben, der allerdings sein Le­ben ebenfalls hat lassen müssen.. Mit seinem Fahrzeuge ist Kämpf nicht, wie anfangs irrtümlich angerrommen worden ist, gegen einen Baupsahl gestoßen, sondern gegen eine Böschungsmauer, die vom Hackkwasser überschwemmt war. Als langjährigein erfahrenen Boots- führ er hätte ihm das Vorhandensein der Mauer bekannt sein müssen. Io daß er an bet Unfallstelle nicht hatte übersetzen dürfen. Ferner war es unzulässig, im Nachen 27 Personen Platz zu gewähren, während die höchst zulässige Zahl von Passagieren nur mit acht zu bemessen ist. Bisher hat man von den Ertrunkenen 7 Leichen gelandet, dir in unmittelbarer Nähe der Unfallstelle geborgen wor­den sind.

js Marburg, 18.Jan. Vergangene Nacht wurde nach län­gerem Kranksein der Direktor des Kgl. Gymnasiums Philippinum, Professor Dr. Karl Fuhr, durch den Tod abberufen. Der Ver- blick>ene, ein geborener Bückeburger, kam am 1. Mcvi 1913 alsNaelt- solger des verstorbenen Direktors Professor Dr. Aly vom Kgl. Gymnasium in Luckau sMederlausitz) nach Marburg. Vorher wirkte

er am Gymnasium in lWcTrfeld und am Kgl. Jvachimsthaler Gym­nasium in Berlin.

Gietzener Strafkammer.

Gießen, tün 19. Januar 1917.

Der in Fricdberg wohnende Weißbinder Christian B. ist an- gellagt und geständig, am Abend des 25. Oktober 1916 aus der nicht verschlossenen Hosreite des Zeichenlehrers Roth in Friedberg aus einem unverschlossenen Kasten drei Hasen im Werte von 10 Mark und ein Flanelltuch, von zirka 2 Mk. Wert, in welchem er die Hasen fortschaffte,- entwendet zu haben. Dste Häseü hat für 5 Mk. wieder verkauft. Der Angeklagte, welcher bereits wegen Diebstahls mehrmals vorbestraft ist, will aus Not gehandelt haben, da er zur fraglichen Zeit ivegen eines im Felde erhaltenen Lungen- schusses noch nicht voll arbeitsfähig gewesen sei und er vom Militär stur 1,50 M8. täglich erhalten habe. Das Gericht erkannte diese Angaben nicht an, billigte ihm aber mildernde Umstände zu und verurteilte den Angeklagten zu einer Gefängnisstrafe von vier Mo­naten, welche Strafe er alsbald als rechtskräftig anerkannte.

Der Fürsorgezögling Hermann G. von Gudensberg, der aus ber Zwangserziehnugs-anstaLt Ringshausen entwichen ist, hot aus der Domäne Wilhelmshöhe^ aus einer Gesindestube einen Anzug entwendet. Er hat später bei einer Frau Guth in Harheim und dann bei der Dreschmaschine gearbeitet. Hierbei lernte er den eben­falls aus der Zwangserziehungsanstalt Herborn entwichenen Zög­ling Karl St. von Wiesbaden und einen gewissen H. kennen. Alle drei haben bei der früheren Dienstherrin des G. zu Harheim in' der Nacht vom 25./26. November 1916 mittels Einbruchs aus dem Keller etwa 20 Pfund Solberfleisch im Werte von zirka 45 Mk. entwendet. Das Fleisch haben sie teils verzehrt, teils in Frankfurt a. M. verkauft. Ferner haben sie in Okarben einen Rock, IlPaarc Schuhe und einen Selbstbinder gestohlen. Alte drei hatten sich! falsche Namen beigelegt. G. und St. wurden in Frank­furt verhaftet und haben sich sowohl in Frankfurt als auch bei ihrer Einlieferung in das hiesige Arresthcrus unter falschen Namen in die Gefangenenbücher eintragen lassen. Hierdurch haben sie sich der Urkundenfälschung schuldig gemacht. Das Gericht erkannte gegen die gestänoigen Angellagten G. und St. aus eine Gesamt­strafe von 4 bezw. 2 Monaten Gefängnis. H. konnte bis jetzt nicht ergriffen werden.

NnlVe^fiEts-Ncrchvrchten.

Eine Stiftung fiir die Universität Halle.

Halle, 19. Jan. Zum lnmdertjäbrigen Jubiläum der Ber­einigung der Universitäten Halle-Wittenberg planen führende Män­ner der Industrie und des Handels in der Provinz Sachsen und in Anhalt, der Universität .Halle eine Stiftung von mehreren' hunderttausend Ma'rk Für Ausgestaltung der Volks- wirtsch astlifch en Studien zu überreichen mit dem Ziel, größere Teile unseres Volkes für die Geschäfdsgebung sowie für staatliche und private Verwaltung mit tiefergehender Kenntnis oer wirtschaftlichen Entwicklungslinien und aller Wirtschaftselemente auszugeftalten. (Frkf. Ztg.) '

mr. Frankfurt a. M., 19. Jan. Als Privatdozent für Immunitätslehre hat sich vr. meä. Hans R i tz in der medizinischen Fakultät der hiesigen Universität habilitiert.

Pandel.

London, 19. Jan. (WTB.) Der Bankdiskont wurde von 6 auf 5 1 /* Prozent herabgesetzt.

MrchUche Nachrichten.

Katholische Gemeinde.

Gottesdienst. Samstag, den 2 0. Januar-. Nachm. 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte: Sonntag, den 21. Jan., 3. Sonntag nach Erscheinung. Dorm. 6V, Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beichte; 7 Uhr: Hl.

Messe. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militärqottesdienst. Nachm. &7 f Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruder­schafts-Andacht. Dienstag und Freitag abends 8 Uhr ist Kriegs- bittanpacht. Samstag, den 27. Januar, am Geburtstage Sr. Majestät de? Kaisers, ist um 9X Uhr MilitärgotteSdienst.

Diaspora-Gottesdienst am 21. Jan.: In Httngc« 9'/. Uhr. In Ltch 9'/, Uhr.

letzte Nachrichten.

Die HnÄenburg--Svende.

Stettin, 20. Jan. Ans die Mitteilung der ponttnerschen Land^vrrtsck>aftskannner, daß der Tausendste Zentner Fett für die schwevarbeitende Rüstungsindustrie nach dem Westen ge­sandt worden sei, antwortete Fekdmarschall von HiirdQrburg: Hvch- erfreut durch die freundliche Aiitteilüng von dem bisherigen Er­gebnis der pommerschen Febtspende für die schrverarbeitende-

skungsindustrie, bitte ich allen beteiligten .Kreise, c merrren herz­lichsten Dank zu übernntteln

Die parlamentarischen Gäste in Berlin.

Berlin, 19. Jan. (WTB. Nichtamtl.) Zu Ehren der hier ein- getroffenen Präsidenten der verbiindetcn ^Parlamente hatte der Präsident des Reichstages Exzellenz Dr. Kämpf an eine aus­erlesene Gesellschaft von inehr als 50 Personen für heute abend Einladungen zu einem Esseil ergehen lassen. Alsbald nach nach Beginn der Tafel erhob sich Exzellenz Kämpf zu einem Trink- spruch auf die Staatsoberhäupter der verbündeten Reiche. So­dann leerte Vizepräsident Geheimrat Pasche sein Glas auf die V^äsidenten der Volksvertretungen der verbündeten Mächte. Ihm erwiderte der Präsident des österreichischen Abgeordnetenhauses^ Sylvester, mit dem innigsten Dank für den herzlicher, Empfang, der den Gästen beveitet war. Der Vizepräsident des imgarischen Ab­geordnetenhauses, vrnr Simonitits, folgte init einem Trinksvruch aus Kaiser Wilhelm und auf die dauernde Eintracht der ver­bündeten Völker. Die Tafel, nahm einen ungemein anregenden Verlaus. Die einzelnen Trinksprüche wurden von den National­hymnen der verbündeten Reiche begleitet. Nach Aufhebung der Tafel verblieben der Reichskanzler, Exzellenz Kämpf und die Gäste noch längere Zeit in angeregtem Gespräch.

Der Zioildienft für alle Entente Länder geplant.

Lugano, 20. Jan.Corriere della Sera" meldet nach demUtrv Rossij", daß die Konferenz in Petersburg die Einführung des Zivildienstes in allen Ententeländern be­raten habe.

Englands machstnOe Errrahrungskrist

Amsterdam, 20. Jan. In Westsolk (England) beschloß nach demRottcrdamer Couvantt' > nachdem zahlreiche Bauern wegen Einziehung ihrer Arbeiter zum Militärdienst Klagen vorgebracht hatten, die Landwirtscl>aft. die Arbeit einzustellen, wenn die Einziehungen weiter gehen sollten, da von einer Produktionssteige- rung in diesem Falle dmh keine Rede sein könne, zumal der Ackcr- bauminister den Bauern völlig urttaugliche Ersatzarbeitskräftl- sandte.

Entlassene deutsche Ziviliuternierle.

Vlissingen, 19. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Mit dem gestrigen Englanddampstr kamen 44 Fahrgäste füv Deutschland an, darunter 30 entlassene Zivilinternierte. Poincares Frredensgedanken.

Haag, 20. Jan. Präsident Poincare erklärte einem anrerr- kanischen Journalisten zu der Antwort der Alliierten an Wilson, daß Frankreich mit dem Schritte Wilsons nicht zufrieden sei, weil sein Vorschlag der traditionellen Freundschaft zwischen beiden Völ­kern entsprossen sei. Da aber Frankreich sich bewußt ist, daß es für die ganze Menschheit kämpft, kann es die Waffen nicht nieder- legen, bevor ein wahrhaft meujsch-enwürdiger Friede erreicht ist, wodurch die Welt in Zukunft vor so furchtbaren Katastrophen ge­schützt tvird. Aber leider sei das angeblich siegreiche Deutschland für einen solchen Frieden noch nicht reif. Man müsse deshalb den Krieg fortsetzen, brs die Alliierten die Wiederherstellmrg Europas erreicht hätten. Frankreich werde ofccn bei internationalen Ab­machungen mitwittken, allerdings erst nach dem Kriege. Aber ivenni diese wirksam sein sollten, so müßten erst das verletzte Recht und die Sicherheit Europas wieder hergestellt werden, anstatt eines Friederis, der nur die Keime für neue Ueberfälle in sich ttagen würde. Frankreich hätte nie den Revanchekrieg gewollt, ttotz- dem es inrmer wieder von neuem dazu ausgesordert wurde. Aber jetzt, wo Frankreicks Blut durch Verschulden der Feinde fließt, kam: Frankreich nicht aufhören, die Forderung der Zurückgabe von Elsaß-Lothringen zu stellen. TerVerlier Lokal-An­zeiger" bemerkt dazu: Die geistige Leistung dieser staats-

inännischan Aeußerungen ist ein schwächlicher Ausfluß der Heucheleien und WidersurnigLnteu der EnteTttenoüe. Doch enthält sie eine Perle, die besondere Fassung verdie n t, die Anderttung, daß Frankreich.! nie einen Revanc^krieg gewvllt habe, ist ebenso neu, als groß, daß Pvinoars sich keinen Augenblick beacht,), dem Vertreter eines amerikanischen Blattes und durch ihn dem Präsi­denten Wilson dieses milzuteilen. Eine solche anßerorventLiche Zumutung beiveist eine beleidigend niedrige Einschätzung des ameri­kanischen Wissens und Verständnisses und die traditionell be­freundete Nation müßte sich das eigentlich nicht gefallen lassen. Reufrlnyö fische Zeit.

Bern, 20. Jan. Der Unterrichtsausschuß der fvanzössschien Kammer besprach mit Herrwt und Viviarri die Frage, die Zeit um eine Stunde vorzurückcn. Wie die Minister erklärten, steht die Regierung der Maßrvahnre sehr günstig gegenüber und ist der Ansicht, daß man sie am 15. Februar durchführen wolle. Zugunglück in Stepennark.

Wien, 20. Jan. Bei Trifail in Steyermar? ist der Post­zug Triest-Wien von eiirem abstürzenden Fels­stück in zwei Teile gerissen, worben. Gegen 40 Personen sollen ums Leben gekommen sein Der Mnterialschcchen ist be- ttächtlich. Ein Hilfszug entgleiste ebenfalls, wobei noch inehr Menschen getötet wurden

Holz-Submission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Beuern soll folgendes Stammholz im Wege schriftlichen Angebots verkauft werden:

1. Eichen-Stämme:

2. Klasse 5059 Ztm. Durchm. = 5,06 Fftm.

3. y 40-49 = 7,40

4. 30-39 ff = 2,00

5. 25^-29 -- 0,49

2. Fichten-Stamme, Schnittholz:

3. Klasse 3039 Ztm. Durchm. zirka 20 Fstm.

3. Fichten-Bauholz:

Los I:

4. Klasse 2529 Ztm. Durchm. zirka 30 Fstm.

5z.

5b.

2024

1219

35

30

Los II: 0

4. Klaffe 2529 Ztm. Durchm. zirka 10 Fstm.

5a. 20 24 ^0

5d. 1219 60 ..

4. Kiefern-Stämme:

Los I:

3. Klaffe 3039 Ztm. Durchm. zirka 5 Fstm.

4. 25-29 . 10 ff

5. 12-24 , 120

Los II:

Z. Klaffe 3039 Ztm. Durchm. zirka 5 Fstm. 4. 25-29 ff 10

f>. 12-24 .. 100

Das Holz lagert in den Distrikten Heegwald, Burghain, Krebsbach ist teils gefällt. Nähere Aus­kunft erteilt Forstwart Koch.

Angebote sind nach Klassen getrennt in den Losen mit entsprechender Aufschrift bis zum 26. Ja­nuar, nachmittags 2 Uhr bei Unterzeichneter Bür­germeisterei einzureichen, wo auch die näheren Berkaufsbedingungen eingesehen werden können.

Beuern, den 15. Januar 1917.

Großh. Bürgermeisterei Beuern.

I. B.: Otto.

«36

Jagd-Verpachtung.

Mittwoch, den 31. Januar 1917, mittags 12 Uhr, soll die der Gemeinde Freienseen zustehende Wald- und Feldjagd, bestehend in 198,2 Hektar Wald und 463,5 Hektar Feldgrundstücken, unter den vor Beginn der Verpachtung bekanntgegebenen Bedin gungen, in der Wirtschaft des Adols Hosmann, dahier, aus weitere 6 Jahre verpachtet werden.

Freienseen, am 10. Januar 1917.

Großh. Bürgermeisterei Freienseen:

I m m e l t.

423

Jagd-Verpachtung.

Dienstag, den 30. Januar lfd. Jhrs., nachmittags 3 l / 2 Uhr, soll die der Genieinde Ober- Bessingen zustehende ca. 500 Hektar große Wald- und Fcldjagd unter den vor Beginn der Ver­steigerung bekannt gegebenen Bedingungen ans hiesigem Rathaus auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. Bemerkt sei noch, daß der Bahnhof Ober- Bessingen in der Mitte des Jagdbezirks liegt.

Ober-Besfingcn, am 16. Januar 1917.

Großh. Bürgermeisterei Ober-Bessingen.

Kühn.

Zagd-verpachtung.

Die Feldjagd der Gemarkung Saasen, Bahn­station GießenFulda, 2023 Morgen groß, soll den 22. Januar dS. IS., vormittags 9 Uhr, auf der Bürgermeisterei dahier in 2 Losen aus 6 Jahre verpachtet werden. Beginn der Pachtzeit am 10. Februar ds. Js. 235

Saasen, den 5. Januar 1917.

Großh. Bürgermeisterei Saasen.

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