Todes-Anzeige.
. Naeh Gottes unerforschlichem Ratschlüsse wurde gestern morgen /*12 Uhr meine einzige, innigstgeliebte Tochter, unsereliebeSchwester, Gote, Schwägerin und Tante
Lina Zimmer
von ihrem kurzen schweren, in Geduld getragenen Leiden, im 14. Lebensjahre, in ein besseres.Tenseits abgerufen. AllenVerwandten, Freunden und Bekannten zeigen wir dieses in tiefster Trauer an.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Friedrich Zimmer, Vater Otto Zimmer, z, Zt. im Felde, and Familie Friedrich Zimmer, z. Zt. im Felde Elise Frischholz nebst allen Angehörigen.
Albach, den 18. Januar 1917. 585
Die Beerdigung findet Samstag, den 20. Januar, nachm. 3 Uhr statt.
Eine mit der
Buchhaltung
durchaus vertraute Persönlichkeit zum baldigen Eintritt gesucht.
C. Klingspor, Gietzen
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Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Sohnes und Bruders sagt innigen Dank
Familie Becker.
Gießen, den 18. Januar 1917.
594
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Statt Karten.
Meine VERLOBUNG mit Fräulein GERTRUD SCHEERER, Tochter des Fabrikbesitzers Herrn Richard Scheerer und seiner Gemahlin Klara, geb. Bassenge, in Göritzhain, Sachsen, gebe ich hierdurch bekannt.
Gustav Schlosser.
Frankfurt a.M. (Stegstr. 72IH), 13. Januar 1917. ...
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Danksagung.
Für die uns aus Anlaß der Feier unserer „Silbernen Hochzeit“, sowie unserer am gleichen Tage stattgehabten ,Z ermählung“, in so überaus reichem Maße bewiesenen Aufmerksamkeiten sagen auf diesem Wege herzlichen Dank
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Aufgebot.
^ Der Bürgermeister Brunner der Residenzstadt Taffel hat das Aufgebot der Schuldverschreibungen )er Stadt Gießen
a) von 1907 Reihe V. Nr. 133
b) von 1901 Serie II. Nr. 1707 beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf Freitag, den 28. September 1917, vormittags 9 Uhr, vor dem Unterzeichneten Gericht Zimmer Nr. 18 anberaumten Ausgebotstermine seine Rechte anznmelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- irklärung der Urkunden erfolgen wird.
Gießen, den 11. Januar 1917. m B
Großherzogliches Amtsgericht.
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des GeMslages Seiner Majeslät des Kaisers
an» Sonntag, den 21. Jannar 1917, naehm. 4 l / 3 Uhr ln der Venen Anla der Landes-ünlTersltlt, veranstaltet vom Schttlerorchester des Paedagoglnms unter Leitung des Dirigenten, des Herrn Knslklehrer Bernhardt, nnter gütiger lHltwirknng von
Fräulein Charlotte Pils vom Gross- herzogl. Hoftheater in Darmstadt.
und geschätzten BieBener Bnetkfreuden.
Vortragsfolge
Ouvertüre zur Oper „Iphigenie in
Aulis von Gluck.Schülerorchester
Ansprache, danach erste Strophe von Deutschland, Deutschland über alles ..., als gemeins. Lied Thema und Variationen aus dem Kaiser-Quartett, von Haydn . Schülerorchester
Deklamationen.Fräulein Pils
Das Hexenlied, v. Ernst v. Wildenbruch, Musik von Max Schillings Brackemann
(am Klavier: Frl. Schöttke) Morgengebet nach dem Largo in d. G-moll-Quartett f. Streichquartett, Harmonium und Klavier, von Jos. Haydn . . . Schülerorchester
Deklamationen .Fräulein Pils
Militärmarsch, op. 51, Nr. 1, von I r. Schubert. . . Schülerorchester
Preise der Plätze: Mk. 2.—, Mk. 1,50, Mk. 1,—, Mk. 0,50 Eintrittskarten im Paedagogium,Ludwigstr.70(Fern- ruf 633 u. 953| u. bei Challier, Neuenw. 9 (Fernruf 671)
Da die Kosten anderweitig gedeckt werden, fliessen die Gesamteinnahmen der
ungekürzt zu.
9
572D
Zweiter Vortrag
Montag, den 22. Januar 1917, Q 1 /, Uhr, in :: der NEUEN AULA der Universität :
Prof. Dr. GERHARD SCHOTT, Hamburg
Der persische Golf und seine Bedeutung für die Mittelmächte.
(Mit Lichtbildern.)
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen.
Nachstehende Bekanntmachung bringe ich zur öffent- lichen Kenntnis mit dem Anfügen, datz die seither zuge lassene Berfütterung an Arbeitsochsen, Ziegenböcke und Arbeitskühe nicht mehr zulässig ist.
Gietzen, den 16. Januar 1917.
Der Oberbürgermeister : j
Keller.
Bekanntmachung
über die Berfütterung von Hafer an Einhufer und Zuchtbullen vom 23. Dezember 1916.
Alts Grund der Vorschriften im § 6 Absatz 2a der Bekanntmachung über Hafer aus der Ernte 1916 vom 6. Juli 1916 lReichsgesetzblart S. 811) und des § 1 der Bekanntmachung über die Errichtung eines Kriegsernährungsamtes vom 22. Mai 1916 (Reichsgesetzblatt S. 401) wird bestimmt:
1. Die Hasermenge, welche die Halter von Einhufern in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Mai 1917 einschlietzlich aus ihren Vorräten verfüttern dürfen, wird auf 6*/« Zentner ür den Einhufer festgesetzt.
Wenn der Einhufer nicht während des ganzen Zeitraumes gehalten wird, ermähigt sich diese Menge für jeden fehlenden Tag um je 4V 2 Pfund.
Die Festsetzung der Hasermenge, die in der Zeit nach dem 31. Mai 1917 an Einhufer verfüttert werden darf, bleibt Vorbehalten.
2. Halter von Zuchtbullen dürfen bis auf weiteres an jeden Zuchtbullen, für den die Genehmigung der zustän- digen Behörde zur Haferverfütternng erteilt ist, 1 Pstmd für den Tag verfüttern.
Berlin, den 23. Dezember 1916.
Der Präsident des KriegsernährlingSamtS.
von Barockt. 57 g 8
Kartoffel-Verkauf.
Die Abgabe von Kartoffeln bei den Kartostelhändlern
der Stadt Gietzen erfolgt:
M?tVwochk ! vormittags von 8—12 Uhr und Samstags f nachmittags von 2—6 Uhr.
.Soweit Vorrat vorhanden ist, darf gegen Barzahlung undAbtteserung entsprechender Kartostelmarken der Stadt
Gienen die Abgabe von Kartoffeln nicht verweigert werden Gietzen, den 16. Januar 1917. * s vew
Ter Oberbürgermeister.
Keller.
Betrifft: Ausstellung von Ausweiskartcn für Heeres-
näbarbeitcn.
Anträge aus Ausstellung der durch Bekanntmachuna des Stellvertretenden Generalkommandos vom 4 be-m 14. Dezember 1916 vorgeschriebenen Answeiskarten für Heeresnaharberten und ans dem Städtischen Arbeit"'. Nachweis, Astcrwcg 9, zu stellen. .irbetts-
Gietzen. den 17. Januar 1917. *n« r>
Ter Oberbürgermeister.
Keller.
Muräne zur Landwirtschaftskammer für das Ri
8 Tagen noch ohne Kosten oii die Stadtkaffe bezahlt werden . 590 ß
Gebäude-Abbruch.
?A"woch. den 24. Januar dS. Js.. vorm
n bl - Stallgebäude und Wagenremise re. - vormals V. Mvlnw, an der Gulenbergstratze gelegen - aus den Abbruch verkauft tverden. Die Bedinguuger .egen wahrend der Dienststunden auf dem städtisd.ev - ochbauamt, Utterweg 9 zur Einsicht offen. (59QJB Angebote sind schriftlich, verschloffen ittib mit öntz sprechender Ausschrm versehen, daselbst einzuretchen.


