(vM, Untffz. Kl. Hofmnnn die Hess. Täpferkcftsmebaille, Untffz. Ld. Ho fmann das Eiserne Kreurz 2. Kl., Adolf Bischofs das Eiserne Kreuz 2. Kl.. Oskar Krause die Hess. Dapserkeits-- nrebaüle, Ernst Kl inkel das Eiserne Kreuz 2. Kl., Feldwebel Hch. Kl in kel das Eiserne Kreuz 2. Kl. und die Hess. Tapserkeitsmedaille, Feldwelrel Fritz Kl i n kel das Eiserne Kreuz 2. Kl. und die Hessische und die Badist' ' TapserkeitsMedaille, Wachttiieister Oliv Klippel das Eiserne Kreuz 2. Kl., Friedrich Müller das Eiserne Kreuz 2. Kl., Untffz. Ld. Medenbach das Eiserne Kreuz 2. Kl., Gesr. Wild. Pfaff oft Heff. Dapserkeftsmedaille, Andr. Stiel er das Eiserne Kreuz 2. Kl., Gesr. Otto Schmidt das Eiserne Kreuz 2. Kl. und die Hiejss. Dapserkeitsmedaille, Karl.! S ch m u l b a ch das Eiserne Kreuz 2. Kl., Fritz Sundheim die .Hess. Tapferkeitsrnedaille, Karl Schön das Eiserne Kreuz 2. Kl., HU). Völpel die Hess. Tapserteitsmedaille, Otto Ruß das Eiserne Kreuz 2. Kl., Gesr. Karl Klinket das Eiserne Kreuz 2. Kl. und die Hess. Tapserteitsmedaille, Gesr. Kl. Klinket das Eiserne Krrftz 2. Kl., Hermann Wagner das Eiserne Kreuz 2. Kl. Infolge schwerer Verwundung oder Krankheit sind dauernd aus dem Heeresverband entlassen: Joh. Schäfer. Georg Pfeiffer, Fr. Riehm V., .Karl Bischofs, Karl Volkmanu. Die Stzrnrme von Entbehrungen, Strapazen, Todesmut, Tapfev- Feit und Treue, die in vorstehenden Namen steckt, wollen wir in der Heimat dadurch danken, daß, auch wir in der schweren und ernsten Zeit voll unsere Pflicht erfüllen gegen das Vaterland und unsere Nebenmenschen.
Kreis Büdingen.
44 Büdingen, 12. Jan. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Gardist Klein im Jnf.-Regt. 115, die Verdienst- medaille erfyäelt der Gefreite .Specht im Reserve-Dragoner-, Regiment dir. 4.
4t Berg heim, 12. Jan. Die Hessische Tapserkeitsmedaille erhielt der Musketier Otto Honsel.
2 Lißberg, 13. Jan. Am vorigen Sonntag wurde hier der Militärkmnteupileger Wilhelm Seidel mit militärischen Ehren zu Grabe gebracht. Seidel war gerade bei seinen Eltern in Urlaub, als er an eurer heftigen Lungenentzündung erkrankte, der er schon in einigen Tagen erlag. Pfarrer Lic. Herpel tyiett die Grabrede.
Ä Schwickartshausen, 13. Jan. Am 21. ds. Mts., nachmittags 1 /o 2 Uhr. wird Konzertorganist. Peter von der Au aus Mainz auf der neuen Orgel unserer Kirche ein geistliches Konzert veranstalten, in dem klassische und moderne Meister der Orgel zum Bortvag kominen sollen. Auch einige sehr stimmungsvolle Lieder, die selbstverständlich dem Ernst der Zeit vollkommen angepaßt sind, sollen gesungen werden;. Dä Herrn voft der Ani sowohl als Sänger wie als Organist der beste Ruf vorausgeht, kann der Besuch des Konzertes auch den Nachbar gemeinden, mir empfohlen werden, zumal ein Teil des Ertrages der örtlichen Kriegsfürsorge zugute kommt.
44 Selters, 12. Jan. Der Gardist Ganß im Jnf.-Regt. Nr. 115 erhielt die Hessische Tapserkeitsmedaille.
Kreis Lauterbach.
F. C. Lauterbach, 12. Jan. Zur Kohlen- und Lichtersparnis wurde dahier das Vereinslazarett „Turnhalle" auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Kreis Schotten.
n. Schotten, 12. Jan. Den. Bürgermeistern Jmmelt in Freienseen und Lind in Gonterskirchen wurde das» K!riegsehrenzeichen verliehen.
n. M i ch e l b a ch , 12. Jan. Der im Infanterie-Regiment 399 stehende Grenadier Heinräch Schäfer erhielt die Hessische Tapscr- keitsmedaille.
44 M i ch e l b a ch , 13. Jan. Die Hessische Tapserkeitsmedaille erhielt der Grenadier Schäfer im Jnf.-Rgt. 399.
44 Ulrich st ein, 13. Jan. Das Eiserne Kreuz erhielt der Dragoner-Leutnant Georg M e i s k i.
Kreis Friedberg.
n. Friedberg, 12. Jan. Dem Forstassessor Arnold 'Zimmer von hier, der als Oberleutnant eines Jägerbataillons zurzeit in Mazedonien steht, wurde neben einiger anderer Auszeichnungen, die er bereits besitzt, vor einiger Zeft nun auch das Eiserne KreUz erster Klasse verliehen. Bor Ausbruch des Krieges war Oberleutnant Zimmer, der Sohn einer hier wohnenden Lehrerswitwe, Forstbeamter auf einem großen galizischen Privat- besitz in der Nähe von Lemberg. Von dort mußte seine Familie bei dem ersten Russeneinfall fliehen und all ihr Hab und Gut im Stiche lassen.
Kreis Wetzlar.
wa. Wetzlar, 13. Jan. Die Wär mstube in der Langgasse ist eröffnet: ein großes, behaglich durchwärmtes, reines Zimmer nimmt alle die gastlich aus, dir ein Weilchen ihren Weg durch Nässe und Kälte unterbrechen und den durchfrorenen Körper wieder erwärinen wollen. Auch diejenigen, denen in der augenblicklichen Kohlen vertuen heit das Heizmaterial ausgegangen ist, dürfen sich dort niederlassen, z. B. eine Mutter mit ihren Kindern, soweit diese nicht schon in der Krippe oder im Kinderhort unter-« gebracht sind. Ebenso steht die Wärmestube Arbeitern und Arbeiterinnen offen, die für 1 oder 2 Stunden nicht tätig sein und nicht im Wirtshause einkehren wolle»» oder können. Kurz gesagt, leder von der Kälte Leidende darf dort vorübergehend Aufenthalt nehmen. Außerdem ist ihm Gelegenheit geboten, dort gegen billiges Entgelt eine warme Tasse Kassie (5 Psg. !) oder Suppe z>u genießen. Es besteht kein Zwang in dieser Hinsicht: der Aufenthalt ist völlig frei. Frauen dürfen ihre Strick- oder Näharbeiten mitbringen ; auch Gelegenheit zum Lesen ist dovt. Mit der Wärmestube ist der 2. Kinderhort verbunden, der in den nächsten Tagen, Freilag, eröffnet wird. Möchten recht viele von der neuen Einrichtung in diesem naßkalten Winter Gebrauch! machen.
wa. Wetzlar, 14. Jan. Mit dem Eisernen Kreuz e r st e r Klasse wurde ausgezeichnet Feuerwerks-Oberleutnant Emil Schneider, bei der Armeegruppe v. d. Marwitz, aus Wetzlar.
Hessen-Nassau.
---Bad Homburg v. d. H., 12. Jan. Der Kaiser hat jetzt den Berliner Bildhauer Hans Dam mann mit der
Schaffung eines künstlerischen Aufbaues über dem Eliscu- bechenbiTunnen betraut. Die Entwürfe zu dem temhel- artrgen Gebäude stammen vom Kaiser.
“ r ? d- d. H., 12. Jan. Bei der Zwangsver- Weinlagers, dessen Wert auf 1000 Mark geschätzt war, kletterten die Liebhaber mit ihren Angeboten um S5ÜV2 p Prozent über die Taxe. Der Bestbietende blieb mit 4300 Mark Sieger. — Banrat Jacobi - - - -
erwarb bei der Zwangsver-
Aiugusta" die dazu gehörige Billa „Augusta
steigerung des Hotels für 97 500 Mark.
12. Jan. Kommerzienrat Georg Kropf, der ^mhaber der bekannten Brauerei Kropf, ist, während er ein Bad nahm, efttent Herzschlag erlegen. Er stand im Alter von 43 Jahren. iA , ’H r $' 12- Jan. Der auf dem Bahnkörper b^-
Ütottigte Ichahrige Ersenbcchnarbeiter Georg Müller anS Elz geriet unter dre Räder eines Eisenbahnwagens und wurde so schwer x P m noch> <rm Llbend im St. Bmzenzhospital das repre -oetn abgenomnven wurden mußte.
= O berscheld, 12. Jan. In der staatlichen Grube wurde ein Bergmann durch herab fallendes Eejt.ein getötet, ein anderer erheblich verletzt.
Gießener Strafkammer.
~ Gießen, den 12. Januar 1917.
,. fx ' vya ^ rc Z u ch thaus und fünf Jahre Ehrverlust erhielt der Landwirt Heinrich Konrad W. von Büdesheim wegen Verbrechens gegen § 176 Z. 3 StGB, und wurde alsbald verhaftet. Die Verhandlung fand unter Ailsschluß der Oeffentlichkeft statt.
Ein alter Sünder und Einbrecher, der Arbeiter Karl V. aus Holsterhausen hatte am 7. Oktober v. Js. einen Ausflug nach Hungen gemacht und war dabei in Konwr und Lager des Braun- stenibergwerks „Eisenerz" G. m. b. H. eingebrochen und hat Messing und Kupsertcile von Maschinen im Werte von etwa 120 Mk. entwendet. Beim Abtransport der schweren Last in einem Sacke wurde er aber wiederholt gesehen und heute »wieder erkannt. Er leugnete, oen Einbruch ailsgeführt zu habeii, irnd will die Sachten von dem großen Unbekannten zum Transport »»ach Friedberg erhalten haben, er fer nur Hehler. Das Gericht erkanattje ihn trotzdem aus den' 242, 24>3 Zj. L StGB, schuldig und verurteilte rhu zu einer Zuchthausstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten.
Letzte Nachrichten.
Wiener Presscstimmen zur Vierverbandsnote.
Wien, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) In Besprechung des Reuterschen Auszuges der Entente-Aittwovt auf die Note Wilsons sagt die „Neue Freie Presse": Sie ist ein Sck-riftstück, in dem ein vollständiger Umsturz in Europa gefordert wird. Dieses Maß unversöhnlicher Schroffheit beweist, daß in der Entente eine zornige Demagogie herrscht, die im Gegensatz zu den Stimmungen der Völker, durch den eigenen Mißerfolg gereizt, das Ziel fortsetzen möchte, das sie in 21/2 Jahres nickst gewinnen konnte. Die Note ist an Wilson gerichtet, in Wirklichkeit jedoch für den inneren Gebrauch bestimmt. Sie ist kein diplomatisches, sondern ein demagogisches Aktenstück, dazu bestimmt, die eigenen Völker zu betören.
Das „Neue Wiener Tagblatt" sagt: Abgesehen von unerhörter Anpassung und Selbstgefälligkeit, mit der die Entente sich' gegen die Gleichstellung mit den anderen kriegführende»» Parteien wahrt, stellt sie die .Kriegsziele ohne Rücksicht auf die tatsächlichen Vevhälttrisse auf. Mt dieser ddote fällt die ganze Schuld, nickst nur die politische, sondern auch die moralische an der Fortdauer des Weltkrieges auf die Entente. Durch, diese Note werden die Noten des Grasen Czernin und der deutschen Regierung erst vollkommen ins sttahlende Licht gestellt. Es ist undenkbar, Idaß die Note der Entente nicht bei wirklich neutral Gesinntest Empörung über die Kriegsziele der Cmt-ente, bei lauen Neutralen, die mehr der Ettente z^rneigten, nickst Schrecken iiber den Wahnwitz zeitigt, der in London, Paris, Rom und Petersburg herrscht. Das ist der Wahnwitz, den wirklich nur Eisen heilen kann.
Auch die „Reichs post" sagt: Nichts ist lehrreicher, als ein Vergleich! zwischen den Fri-edensbedingungen bei den Mächtegruppen. Ter Vierbnnd hat ein walwhaffcs Friedens Programm aufgestellt, die Gegner stellen, ohne Rücksicht aus die Kriegslage ein Programm auf, welches die russisch-britffch-sconzösisch-italiL- nischen Ervberungspläne der Welt mundgerecht machen soll. Die Ententemächte haben chit vollem Bewußtsein alle Brücken, die ihnen der Vierbund bauen wollte, zertrümmert. Die volle Verantwortung für alles Kommende, für alles zwecklos vergossene Blftt belastet sie.
Deutschlands Entschlossenheit.
Köln, 13. Jan. In einer in Gelsenkirchen abgehaltenen Dele- giertenvcrsammlung der Zewrumspartei erklärte sich der Mgeord- nete Bartscher entschiede»» gegen die immer wiederkehrenden sck>ädlichen Aeußerungen Scheide manns über die Friedensziele. Der Vierbund müffe alle seine Machtmittel restlos und mit allem Nachdruck einsetzen. Jetzt dürfe man nicht mehr vom Frieden reden, sondern müsse den Frieden erzwingen. über den man mit uns nicht verhandeln wollte. Ter beste FriMensvernritller sei der Papst. Der aus dem Felde zurückgekehrte Reichstagsabgeordnete S t r u p p erklärte, die Ablehnung des Friedensangebots habe bei unseren Truppen eine Stimmung ausgelost, die man kurz als eiserne Entschlossenheit mit dem Ziel, mm erst recht alle Kräfte anzuspannen, bezeichnen könne.
Gerard und Wilson.
Washington, 13. Jan. Die Rede, welche Gerard in Berlin gehalten hat, wird hier mit Schweige»» ausgenommen. Nur der Berichterstatter der „Tribüne" sagt, Gerard l)abe den Deutschen in die Karten gespielt und „die Katze auf dem Dach gelassen" nrit der Andeutung, daß >die Fortdauer der Kanzlerschaft Betlmvann Hollwegs für die Fortdauer der guten Beziehungen zwischen Deutschland und Amerika notwendig^sei. Gr habe so die vielfach heir- schestde Theorie unterstützt, daß Wilsons Note bestimmt war, der Partei des Reichskanzlers zu helfere Daß die AeußeruTigen Gerards hier im voraus gebilligt lwaren, wird weder abgestritten noch Uu--
gegeben. Jedenfalls bettachtet man die Aeußerimgen jetzt als eine dritte amtliche Erklärung der Friedensnote. Zur Zurückberufung Gerards liegt kein Grund vor. Die Bemnteu Huden nichts an seiner Rede auszusetzen. Die Aufforderung an den Botschafter, den Wort laut hierher zu übersenden, ist eine reine Forinsack^, wie sie in derartigen Fällen üblich ist. Zwischen Wilson und diesen Zeitungen l-at sich ein Gegensatz l-erausgebildet.
Jellicoe-
Berlin, 13. Jan. Auf einem Festmahl in der City von ^ondon zu Ehren Jellicoes sagte dieser, daß gegenwärtig eine scharfe Blockade, wie sie in früheren Zeiten durchgesührt werden konnte, wegen der U-Boote Und Minengefahr nicht möglich sei. Dann prahlte er, daß kein Schiff der Neuttalen oder Englands jemals die deutsche Flotte »oeit von ihren Häscii entfernt gesehen hätte. Er sprach darm ausführlich votn dev Tätigkeit der englischeic Flotte m der ganzen Welt und teilte mft, daß gegenwärtig mnb 4000 Schiffe aller Klassen, fort Dienste der englischen Marine tättg seien.
Die russische Krisis.
Stockholm, 12. Jan. ObwohL noch immer zuverlässige Nachrichten darüber fehlen, was Unmittelbar vor Trepows Abgang sich abgespielt hat, so Zeigen neuerliche «Anzeichen dock immer« deutlick>er, daß die russische Regierung mehr denn je enffchlössen ist, den liberalen Ansturm abznschlagen. In den letzten Tagen vor Prepows Mrgang fanden bei dem Chef des zarischen Zivilkabinetts^ mehrere Besprechungen statt, an denen Chwostow und die Führer der Rechten des Reichsrates teilnähmen. Der letzten Beratung hat auch Protopopow beigewohnt. Anscheinend hatte das neue Kabinett auftragsgemäß versucht, an Stelle des einen völligen Ver- sager darstellenden Kabinetts Trepow ein noch ausgesprocheneres Kampfkabanett zustande zir bringen, was aber namentlich an dem aus taktischeii Gründen hervor gegangeneil Widerstand Proto Popows scheiterte., Mari einigte sich dann aus ein vorübergehendes Ge^- schäftskabinett, das dem ersten Ansturm^ der Eirde Januar wieder Lusanimenlretenden Duma leichter widerstehen könnte. Noch weitere Symptome zeugen von der Kampfentschloffenheit der Regierung Man sprrcht in Petersburg davon, der Zar g^>enke für 1917 Schtscheglowitvw zum Präsidenten und Sttirmer zum Vizepräsidenten des Reichsrotes zu ernemieii. Sollte sich dies bewahrheiten^ so würde dies den endgültigen Bruch zwischen Regierung und Volksvertretung bedeuten. Auch im kleinen scheint die ^Negierung die Nichtbeachtung der Duma besonders betonen zu »vollen.
Die russische Eisenbahnanleihe.
Kopenhagen 12. Jan. lWTB. Nichltamtlich.) Nach einer Petersburger Meldung der „Berlingske Trdende" wird die geplante russische Eisenbähnanleihe nicht in absehbarer Zeit zur Zeichnung aufgelegt werden, da die Anleiheplänr des Finanz miniiteriums nach, Unterbringung der gegenwärtig iwch zur Zeich- rrung aufliegeuden inneren Kriegsanleihe von doch Milliarden Rubel in erster Linie auf die Ausschreibung einer weiteren inneren Kriegsanleihe in Hohe von zlvei bis drei Milliardeii Rubel und dann a»ff die Ausnahme einer Prärnienanleihe von fünf Mlliarden Rubtt gerichtet sind.
Griechenland.
London, 12. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Der „Mor- mng Post" wird aus Athen vom 10. Januar gemeldet, es sei bekannt geworden, daß die italienische Regierung dem Minister des Aeußern der griechischen Regierung telegraphisch den Rat gegeben habe, das Ultimatum der Mierten anzunehmen und daß er in seinem Telegramm erklärte, daß die Zukunft des Larrdes traurig aussehen würde, wenn dies nicht geschehe.
London, 12. Jän. Dei' Athener Korrespondent des „Dailh Telegraph" meldet aus Rom, daß die Athener englffche Kolonie in Brindisi angekommen fft. Sie war mft Ausnahme der italienischen Kolonie, die letzte Kolonie der Entente, die Griechenland verließ. Nur die Gesandtschaften sind an Bord eines englischen Transportschiffes in der Kevastini-Bucht geblieben.
Die französische Zivildienstpslicht.
Berlin, 13. Jan. Ter in der fra7rzösisck)en Kammer ange- kündigte Jnitiativaittvag über dir Einführung der Zivildienstpflicht sieht eine Inanspruchnahme aller nichtmöb-ftisierten Franzosen zwischen 17 und 60 Jahren vor. Das sogenannte Diktrturgesetz, durch das der französische Kriegsrat das unbedingte Verordnunqs- recht erhält, erfährt nicht nur im Bericht des Kamurerausschusses eine vernichtende Krittk. Der Kammerpräsident Deschcmel eicklärty sich mit großer Schärfe dagegen. Die Rede, mft der er die Vorlage verwarf, erweckte sttirmischen Beifall, der sich verstärkt wiederholte, als Dsschianel die .Kriegsziele Frankreichs proklamierte: die Wiederherstellung Belgiens und die Rückgabe Etsaß-Lothrrngens.
Erg^inis der französischen Steuern.
Bern, 12. Jair. (WTB. Nichtamtl.^ Wie der „Temps" meldet, betrug das Ergebnis aus den französische»» Steuern und Monopolen im Dezember 396 443 000 Franken; gegenüber Dezember 1915 ergibt sich ein Mehrbetrag von 108 812 000 Fcan^n- gegenüber dem Monatsdurchschnitt des NormaljahreS ein Mehr-- ertrag von 50 311000 Franke»». Das Erträgnis für das ganze Jahr 1916 übersteigt das Erttägnis des Vorjahres um 801 025 000 Franke»»: es steA gegenüber dem eines Normaljahres um
11510 000 zurück. Das verhältnismäßig günstige Ergebnis ist auf das Erttägrris der Eftrfuhrsteuer zurückzu führen, »velche nrft 156 421 000 Franken eine»» Mehrerttag von 37 500 000 Franken gegenüber den» Monatsdurchschnitt des Vorjahres auflveist.
12 Personen ertrunken.
X. Haft au. 13. Jan. (Drahtn.) Auf dem Main bei Kleiu^Krotzenburg kenterte heute morgen gegen 6 Uhr ein Fährkahn, der mit 25 Personen, »neistens Arbeitern, besetzt war. 12 Personen, darunter der Fährmann, fanden den Tod. Bisher ist eine Leiche geländet worden. Das Unglück entstand dadurch, daß der Kahn auf einen Baupfahl der Wehrbauanlage, der infolge des Hochwassers nicht sichtbar war, aufstieß u»rd kenterte. _
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