woxt GL Gch htrcbe Weyen vor bvm!
Fkmde die hessische Tapferkeits Medaille verliehen.
= Kassel, 5. Jan. Zum Gedächtnis ihres rin Felde gefallenen Mannes stiftete Frau Spenglermeister S e m m l e r für Blrnde der Stadt Kassel 10 (XX) Mk. Die Slistungen für die Kasseler Blindenfürsorge haben damit die Höhe von 457 000 M. erreicht. Ein in der Stadtverordnetenversammlung gemachter Vorschlag, diese Summe zur Erbauung einer Blindenanstalt zu verwenden, w-urde unter dem Hinweise abgelehnt, daß sich in Kassel eine solche Anstalt wirtschaftlich nicht halten könne, da die Blindenanstalten in Frankfurt a. M. nnt) Wiesbaden bereits für die Kasseler Blinden in ausgezeichneter Weise sorgten. Nach Mitteilungen des Oberbürgermeisters beträgt die Zahl der im Kriege erblindeten Mannschaften aus dem Bereich des 11. Korps bis jetzt 16.
ra. Don der unteren Lahn, 5. Jan. Die Arbeiten am R e b st o ck sind während der vergangenen Wochen ganz wesentlich gefördert worden. Man konnte überall in den Weinbergen schon mancherlei Arbeiten erledigen, da sich das Wetter überaus günstig zeigte. Das freihändige Weingeschäft ist noch immer lebhaft, die Nachfrage stark und die Umsätze bedeutend.
. Universitäts-Nachrichten.
— Frankfurt a. M., 5. Jan. Dr. Otto Loos, Direktor des zahnärztlichen Universitätsinstituts in Frankfurt, hat den Nus nach Straßburg abgelehnt.
Handel.
= Frankfurt, 5. Januar.
Die Börse eröffnet? das neue Jahr in recht zuversichtlicher Stimmung. Tie Beteiligung am Geschäft war in dieser Woche sehr lebhaft: anscl^emend haben die außenstehenden Kreise vielfach Rückkmife der im vorigen Monat abgegebenen Waren vorgenommen: indessen wurde die Kauflust auch durch die herrschende Geldflüssigkeil wesentlich gesteigert. Tic politische Lage blieb fast ganz ohne Einfluß auf die Haltung des Adarktes, selbst die ablehnende Anttvortnote der Entente auf das Friedensangebot der Mittelmächte vermochte die Börse nicht zu verstimmen. Es zeigte sich vielmehr daraufhin wieder erhöhte Nachfrage für Rüstungswerke, von denen ausgehend, sich bald eine allgemeine Auswärts- bcweyung der Kurse vollzog. Kriegsrüstungs wer te wie Rheinmetall, Deutsche Waffen, Köln-Rottweiler Pulver, Mim- scheid und Fahrzeug Eisenack) erfuhren zum Teil sprunghafte Steigerungen-. Aber auch andere Stahl- und Autowerte, wie Westfälischer Stahl, van der Zypen-Wissen, Hansa-Lloyd, Daimler. Benz und Kleycr waren lebhaft gefragt imb stark steigerst). Fest lagen auch chemische intb Elektro werte, sowie Lederfabrikaktien, Deutsche Erdöl imd Steaua Romana, Ter Answärtsbewegung dieser Jndustriepapiere konnten sich auch Montanwerke nicht entziehen; Phoenix, Bochumer, Deutsch-Luxemburger, Gelsenkirche- ner, Harpener. Lourahütte, Caro und Ober bedarf begegneten reger Kauflust zu anziehenden Preisen. Neben den Rüstungswerten standen aber auch b*e sogenannten Friedenswerte in guter Nachfrage. So waren Schiffahrtsaktien nach vorü^rgehender Ab- schvachun^ wieder erholt und auch Schantungbahn blieben gut behauptet. Für einzelne Bankaktien zeigte sich ebenfalls Jn- tevesse. Feste Haltung bewahrten auch deutsche Anleihen, wie von fremder! Staatsanleihen Russen und Japaner zu Anlage- zwecken stärker gesucht waren. Eine gewisse Anregung gab die Veröffentlichung der Steuerkurse vom 30. Dezember, die nicht nur vielen Kapitalisten zum ersten Male während des Krieges Gelegenheit boten, sich einen Ueberblick über den Wert ihrer Pa- pieve zu verschaffen, sondern die auch die dem deutschen Wirtschasts- leben innewohnende Kraft, insbesondere die feste und gesicherte Grundlage der deutschen Jrstmstrie erneut zum Ausdruck brachten. Ist rm<b dem Steuerkurszettel der Preisstand im ganzen zum Jah- resschluß auch etwas niedriger als etwa bei Beginn des letzten Quartals, so ist doch eine wesentliche Beeinträchtigung der Gewinne der Gesellschaften, die über großen Effekte)ibesitz verfügen, kaum zu befürchten. Die Banken vor allem hatten schon in den Abschlüssen der beiden Vorjahre ihre Effekten bestände mit ganz besonderer Vorsicht eingesetzt. Sie werden also kaum nockr allzu er- hebliche Abstriche vorzunehmcn haben, in manchen Fällen sogar Werlerhöhungen verzeichnen können. Privatdiskont 47g o/o.
vermischte».
* Berlin. 5.Jan. (Privattelegraimn.) Der „Berl Lvkal- anzeiger" meldet aus Breslau: Im Ostfeld der fiskalischen Kohlengruben zu Kurrvw. Kreis Gleiwitz, brach ein Gruben- b r a n d aus. Acht Bergleute wurden getötet, eine Anzahl anderer durch Brandgase verletzt. Bergwerksdirektor von Velsen und ein Obersteiger erlitten beun Abdämmen des Brandherdes Brandwunden. Der Betrieb dürfte in den nächsten Tagen wieder eröffnet werden. i
*
* Die Postkarten-Unmoral in Frankreich. ,^Jn dar ersten Monaten des Krieges", so schreibt L'Oeuvre, „waren wir sehr tugendhaft, und unsere Herzen wurden beim Anblick der PosLartenschaufenster mit Freude erfüllt. Die Frivolität der Pariser Eckarten schien mit einem Schlage und endgültig erledigt zu sein. Krieg, und wieder Krieg — das war das Einzige, was man aus den Postkarten erblickte und dazwisch!en mehr oder weniger fthcrntasievolle Karikaturen, auf den Feind gemünzt. Wie anders ist das Bild, wenn man heute das Schaufenster eines Postkartenladens in Augenschein nimmt. In kaum m fassender Fülle kann man wieder die „lockenden" Postkartenserien bewundern. Ueberail
mit dem Aufdruck: „Diese verkauft werden." Und die genügend deutlicher Weise, was in dem UmsMag verborgen ift: „Schöne Süüderinnen," „Rote und Bdvnde", „Verwirrende Visionen," „Dir Toilette der Pariserin," „Dekolletierte Schönheiten" usw. Die unglaublichsten Unsittlichkeiten werden verkauft, m einer Fülle und Reich,Halligkeit, durch die selbst die schllmmsten Zeiten vor dem Kriege beschämt werden. Und die Hauptmenge .der Käufer rekrutiert sich aus Schülerinnen, Backfischen usw. Die Sittenpolizei vernrag nichts auszurichten, vermutlich aus dem
Grunde, weÜ ^ie räa£i welh. Wo Me guten Sitten anMven
und die schlackten beginnen. Das einzige Mittel wäre, wenn die mit Recht entrüsteteten Familienväter die Glasscheiben einschlügm, um eigenhändig die Schaufenster zu säubern. Dann würde wenigstens sicherlich die Polizei Einschreiten. Allerdings — gegen die Familienväter. Demnach, scheint man diesem Skandal wirklich völlig hilflos gegenüberzustehen!"
* Die Uraufführung einer romanischen Oper. Aus Kassel wird uns geschrieben: Die große romantische Oper „Die Rose der Alhambra" von Prof. Ernst Hvebel und Regierungsrat Hermamr Kunz fand bei ihrer Uraufführung ans der Bühne der Kasseler Hvfoper eine überaus fteundliche Aufnahme. Die beiden in Hessen angesehenen Künstler hatten bereits in lleineren Werken ansehnliche Erfolge errungen,, ohne bisher mit einem großen Wurf hervorgetreten zu sein. Der Eindruck der Oper war so nachhaltig, daß ihr die Hoffnung auf ein längeres Bühnenleben als Patengeschenk dcrrgebvacht werden! darf. Durch die mcirchenschönen Hallen der Alhambra schleicht die Sorge. König Philipp der Fünfte ist dem Trübsinn verfallen, und der kranke König glaubt, daß die Geister der Maurenburg es sind, die ihm des Geistes Frieden rauben. Sein Sänger baut auf diese innere Umnachtung des Königs einen eigensüchtiges Plan. Er will erreichen, daß der König die Liebe seines Neffen zur Tochter eines alten Helden tötet und chm die Rache für die, Abweisung seiner Liebe zu dieser Maid, eben der „Rose der Mham- bra", in die Hand gibt, llnd daneben wckl er der Verfolgten das Geheimnis einer Wunderlaute entreißen, deren Zauberklänge allabendlich einem Brunnen entsteigen, in dem eine verwunschene Maurenprinzessrn der Erlösung harrt. Die Tränen der unglücklich Liebenden erlösen die Prinzessin und die aus Dankbarkeit geschenkte Wunderlaute läßt in der Hand der „Rose der Alhambra" des Königs Geist erhellen. Väit Frohsinn und Freude klingt die Oper aus. Die Musik verrät eigenartig ursprüngliche Begabung, trotz mancher An klänge an Vorbilder, imb verzeichnet eine Fülle ansprechender Arien. Die gediegen herausgearbeitete Uraufführung durch die besten Kräfte der Hosbüh.re, verbunden mit einer vorbildlichen Ausstattung und Szenerie, gewährleistete den Erfolg des ?lhends, der für Cassel und die aus großen Städten herbeigeeilten Musikfreunde ein künAerisches Ereignis bedeutete.
* Ein^seltsames Zugstück. In dem englischen Theaterblatt „The Stage" (Tie Bühne) findet sich, die folgende merkwürdige Anzeige: „Irgendwo bricht ein Herz." Das neueste und wirksamste Stück gegen Depression und Kriegspsychose. Eine glänzende Komödie. Theaterdivektoren, telegraphiert, telegraphiert, telegraphiert!"
Mcheiril. llederficht derTodessSHe i. d. Stadt Gietzen.
52. Woche. Vom 24. bis 31. Dezember 1916.
Einwohnerzahl: angenommen zu 33100 (inkl. 1300 Mann Militär). Slerblichkeitsziffer: 17,30°/,.
Nach Abzug von 6 Ortsfremden: 7,85°/«,.
Es starben an
Zus-
6r-
Kinder
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ünl. Lebensjahr
vom 2. biS 15. Jahr
Altersschwäche
3(1)
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Summa:
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Kl)
Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Veröffenllichung des Großh. Kreisgesundheitsamts Gießen. Dr. W a l g e r, Med.-Rat.
Letzte Nachrichten.
Der Fall Brailas.
Berlin, 6. Jan. Die Berliner Morgenzeitungen besprechen in ihren Leitartikeln den jüngsten Erfolg in Rumänien. So schreibt der „Berliner Lokal-Anzeiger": Der Umstand, daß von Braila aus die in der nördlichen Dobrudscha noch stehenden russischen Streitkräfte unter Beirutzung dieser Straße im Rücken gefaßt werden konnten, gab der Stadt einen strategischen Wert, der in dem Minuten der russischen Stellungen der Cernavoda—Con- stantza-Linie bereits deutlich zutage trat, noch ehe Braila unmittelbar bedroht war. Für die Verteidigung der Sereth-Linie oder den Angriff aus diese kam unseres Erachtens Braila kaum in Betracht, da es von dem linken Flügelpunll dieser Linie, Galatz, durch sumpfiges Gelände, durch das allerdings eine Eisenbahnverbindung her- gestellt ist, getrennt war.
Ukchcr dem militärischen Wert dieser Stadt steht jedoch himmelhoch die Bedeutung dxs Ortes als einer der wichtigsten Haupt- aussuhrplatze Rumäniens, Galatz und Braila.
Die „Berliner Morgenpost" schreibt: Braila ist der bedeutendste rumänisch Donauhafen und für seine Entwicklung hat die rumänische Regierung durch Anlage großer Lagerhäuser und riesiger Getreidespeicher so viel getan, daß Galatz längst überflü- I gell ist. (
♦
Rmnünffche Verluste.
58on bei: rnsfischen Grenze, 6. Jan. Tie 67. rumänische Verlustliste vom 29. Dezember enthüll in der Gesamtcmf- stellung bve Namen von 346 472 gefallenen, vermißten und verwundeten Soldaten. Tie Zahl der gefallenen, vermißten und ver- ^undeten OMziere beträgt 10 040, darunter beftnden sich 15 Ge- nCT^ale, 49 Oberiten und Oberleutnants. Damit sind fast Drei- vrertel des aktiven rumänischen Heeres außer Gefecht gesetzt worden. Tve schwersten Einbußen haben die bevorzugten Regimenter der £ _imb 3. rumänischen Armee erlitten. Bisher sind 15 der bekanntesten rumänischen Schriftsteller dem Kriege zum Opfer gefallen. Nach den Airgaben der Verlustliste erscheint das Kürassier- Regiment der Königin und das bevorzugte Bnkavester Husaren- regrment als vollständig aufgerieben. Unter den gefallenen Fliegern besolden sich in der letzten Liste nur französische Namen. Ferner verzeichnet die Liste die Namen von 4 japanischen Ar- trllerre-<5nstrullionsoffizieren.
Lugano, 6. Jan. „Giornale d'Jtalia" berichtet: Nachdem die enormen Munitionsvorräte des russischen Heeres ergänzt und der ^^^dortdienft völlig reorganisiert worden sind/ beschloß der russische Kriegsrat im Beisein des Zaren, des Großfürsten Niko- lagewrtsch und Brussilows die Wiederaufnahme der Offensive unter Brussilow in der Art der letzten russischen Frühjahrsoffen- Uve. „Giornale d'^ztalia" erwartet einen absolut sicheren raschen Erfolg.
Die neue russische Offensive.
Berlin, 5. Jan. Der russische Kriegsrat habe. 2 te oas „Bert. Tagebl." meldet, im Beisein des Zaren, des Groß surften Nikolajewitsch und Bruffilows die Wiederaufnahme der Offensive unter Bruffilow in der Art der letzten russischen Frühjahrs offensive beschlossen.
Saloniki ein zweites Gallipoli.
r , ..rj ~ °.r ‘ XUUÖ vusuxm meioei, ve-
Wmtigt sich btc öffenllrche Meinung in England in zunehmendem Maße nctt dem Balkanpwblem und man fragt sich immer wieder ob Saloniki nicht bestimmt sei. zu einem zweiten Gallipoli zu werden. „Ajilti Mail" deren Beziehungen zu einigen Ministern oewMit. sind, ist besonders klar in ihren Ausführungen und fragt wie es sich erkläre, daß Sarrail so viele Monate lang von den Bul/ garen sestgehalten wird und ob es nicht besser wäre, die Truppen der der kommenden grvßeii Offensive an der Westfront zu verweisen. Dadurch würden dann auch die vielen dem Transport dreneiiden Schiffe fvei werden, welche die Verbündeten so dringeiid anderswo ^brauchten „Daily Mail" schiebt die Verantwortung für die saloniki-llnternehmen dem Ministerium Asquith zu, während dock jedermarm weiß, daß die Anregung zu dem oerseA- ten Schritt von Frankreich ausging.
Die Friedensfrage.
Genf, 6. Jan. Die Pariser Presse verzeichnet aus Washington das hartnäckige Gerücht, wonach Wilson an die friegfilfjrmben; und neutralen Staaten eine neue Note schicken werde, die sich allerdings nicht auf den Frieden beziehen, sondern den Schutz der. Rechtsstellung Amerikas betteffen solle. — Havas berickTtet aus Madrid, daß nach einer Blättermeldung aus diplomatischer Qilelle die schwedische Regierung dem Madrider Kabinett eine Note überreichte, in der Spanien ersucht wird, sich über die Maßnahmen zur Verteidigung der Interessen der Neutralen zu äußern, die die spanische Regierung für notwendig erachtet.
Rotterdam, 6. Jan. „Daily Mail" meldet ctus Newyork, daß die Debatten des Senats über die Noten Wilsons scharf kritisiert werden, weil sie das Vorgehen des Präsidenten erfchweren. Führende Blätter wie die „Newhvrk Times", „World" und andere protesüeren tmd erklären, daß der Gegenstand uno der Inhalt der Wilson scheu Noten viel m bedeutsam seien, um sie zu einem Spielball der Politik zu machen.
Das Kriegszftl des „Demps".
Genf, 6. Jan. Die Antwort auf die Washingtoner Aufforderung an die Entente, ihre Kriegsziele bekannt zu geben, scheint dem „Temps" sehr einfach zu sein. Das Blatt sagt: Wir wollen Deutschland nicht vernichten, uns genügt, es unschädlich zu macksen. Wir svollen das durch Raub zur Großmacht gewordene Deutschland verhindern, uns aufs neue zu überraschen. Wir wollen wieder hoben, was unser war, unterjochten Völkerstämmen die Freiheft wieder geben. Elsaß-Lothringen, Dänen, Polen, Tschechen, Italiener. Süd^ slawen, die heute die Schmerzenskinder der Mittelmächte sind, sollten sich» zu dem dauerhaften Frieden, den wir anstreben, beglückwünschen. Unsere Kriegsziele liegen also in drei Worten: Gerechtigkeit! Freiheit! Sicherheft!
Englische Rüstungen.
Amsterdam, 6. Jan. Me man aus London meldet, herrscht in England augenblicklich sowohl was die Land- als auch was die Seestreitkräfte betrifft, eine fieberhafte militärische Rüftungstätig- keit. Die Mnister halten täglich lange Konferenzen mit den in Betracht kommenden Stellen ab. Mft Paris und dem englischen Hauptquartier herrscht ein starker Telegrammwechsel. Der neu- ttalen Schiffahrt sind verschiedene Einschränkungen auferlegt worden. Nach der Ansicht der englischen Politiker sind an der W e st - front große Ereignisse zu erwarten.
Reorganisation der n,manischen Armee.
Bern, 5. Jan. (WTB.) Der Petersburger Mitarbeiter des „Tenrps" drahtet, die rumänische Armee sei von der Front zurückgezogen worden und solle auf königliche Anordnung unter dem rumänischen Generalstabschef Constantin Pr es an reorganisiert werden.
** G i e ß e n , 6. Jam Zum Fall von Braila sind uns in liebenswürdiger Weise 8 An sichten von Stadt und Hafen Braila zur Verfügung gestellt worden, die wir in den Schaukästen des MdartionsgebäudeS zur Alusstellung gebracht haben.
Dir Hindenburgspendr.
Stettin, 6.Jan. Von der pommerfchen Hindenburgspende an Mirst und Speck wurden bisher 42 800 Pfund abgesandt. 10 000 Pfund nach Bochum, 11000 Pfund nach Duisburg und 20 000 Pfund nach Bochum-Larrd.
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nachmittags 3 Uhr, sollen im Pfandlokale SelterS- wen 11 die Pfänder wegen rückst. Steuern zc. zwangsw. gegen bar versteigert tverden.
Gießen, 2. Jan. 1917. 1240
Krämer, Großh. Pfdmstr
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kann ohne Entgelt täglich abgefahren werden.
Städtisches Gaswerk Gießen. W6 D
Bin jeoiis
bis auf weiteres
dienstlich verhindert,
Sfirtchstonden zu halten.
Professor Soetbeer.
Mein Junge Frledr. ISfiller, im Sllrer ^on 16 Jahren ist seit Mittwoch. 3. Jan. nicht mehr nach Hause gekommen. Wer über seinen Verbleib etwas zu bcridnen weist wird um Auskunft gebeten.
Fran Müller,
Franks. Str. 146.
NtSgkVtrbtvkttiil
Gieße» (®. P.).
Unentgeltliche Vcratnna der Mitglieder und deren Angehörigen in sozialen An- gelegenbetten. Steuerfragen usw. Sprechsinnden: P.'in. wodiS und Sonntags von 12 Uhr im GeiverbebanS. Klrchstrahe 16. |234D


