Rejett ÄuSsvll Wirt In fftftrlffcn Trennen decken körmerr. Unter diesen Umständen ist die U-Bootgefahr nich,t die wichtigste. Lloyd George sprach sodann über die Notwendigkeit, die Produktion und Verteilung von Lebensmitteln unter Kontrolle zu nehmen. Zugleich aber müsse die ganze Nation auf hen Luxus und das Wohlleben verzichten. Lasset uns, rie' er aus, ^ eine nationale Fastenzeit während des Krieges ausschreiben und die Nation wird geistig, rnoralisch und körperlich um so besser und kräftiger dastehen. (Beifall.) Unsere Armeen mögen den Feind. aus Frankreich« und Belgien vertreiben und über den Rhein jagen, aber wenn nicht die Nation als Gan-es einen Teil der Lasten des Krieges aus ihre Sultern nimmt, 1? wird sie aus dem Triumph kernen Nutzen ziehen. Nichts was Nation gewinnt, macht sie groß, sondern was sie hergibt. (Lebhafter Beifall.) Es dürfe nicht geduldet werden, da ßein Teil Nation ungewöhnliche Gewinne mrs diesen Opfern zöge. Die Tie Regierung halte drastische Schrite für nottvendig und ihre Pläne würden demnächst bekannt gemacht werden.
Lloyd George erklärte die Mobilisierung der Arbeiterreserven für unausbleiblich; ohne das könne man nicht durchkommen. Dies lei reine Frage vm: Jalnen, sondern Monaten und vielleicht Wochen und, wenn die Arbeitskraft der Nation nicht auf das beste ausge- uützt werde, sei der Sieg unerreichbar. Die Regierung müsse dis Macht haben, zu beftiumren, daß jedermann, der nicht im Heere ich,. ojn Arbeiten von nationaler Bedeutung teilnehme. Die bis- iherige Organisation sei unvollkommen gegen.über dem Feinde, der nicht nur von seinem im zweifelhaften Rechte über die eigene! Bevölkerimg Gebrauch mackxe, sondern die bisher in zivilisierter Kriegführung imbekarmte Praxis eingeführt habe, die Zioilbevöl kerung besetzter Gebiete wegznführen, um die Lücken der eigenen .Arbeiterschaft auszufüllen. In England sind noch> Tausende von Leuten in Industrien tätig, die rmseren Reichtum daheim verzehren und imseren Kredit im Lluslande nicht verstärken, und wir haben keine Mittel, sie in national wichtigere Betriebe überzuführem Die Regierung boabsickitige, sofort einen Direktor des nationalen) Dienstes einznsetzen, der die allgemeine Dienstpflicht s o- Wohl nach der militärischen als bürgerliches Seite regeln soll. Lloyd George kündigte an, daß der Lordmayor von Birmingham, Neville Chamberlain, das Amlt des Generaldirektors des nationalen Dienstes angenommen habe. Wenn das Parlament nach einigen Wochen wieder zusammentrete, würde hoffentlich eine genügende industrielle Armee zusammengebracht sein um die gesamten Arbeitskräfte der Nation für Kriegszwecke zu mobi lrsieren. Lloyd George sagte sodann, die Regierung werde sich bemü- hen, eine günstige Stimnrung herbeizuführen, die für die Lösung der irischen Frage wesentlich sei. Die Negierung beabsichtige ferner, möglichist bald eine Reichskonferenz einzuberusen. Was die Be- 'zrehungen unter den Verbündeten betreffe, so sei die Einheit des Zieles erreicht, aber die Einheit des Handelns lasse noch viel zu wünschen übrig, er wolle nur aus Rnmäni en verweisen. Tie B«bÜ7ideten hätten nicht die Vorteile ihrer Gegner, daß sie anf den inneren Linien operieren könnten und daß die überwiegende Macht die gesamten Streikräfte leite. Tie Verbündeten müßten dal-er dieses Ziel mit anderen Mitteln versichern. Wenn die Verbündeten ihre enormen Hilfsquellen voll ausnützcn wollten, so müßten die Entsch«lüsse schneller gefaßt und schneller aus gefüllt werden. Das sei nicht unmöglich Ovischm den Männern, welche rne Truge leiten. Es müßten mehr Beratungen und mehr wesentliche Beratungen stattsinden. Jedes Land dürfe nicht glauben, daß es sich nur um die eigene Front zu kümmern) nabe. Dre Politik der gemeinsamen Front müsse verwirklicht wedren. Ter Feind ist sich über diese Politik ganz kl«, aber tmr müssen sie nrehr zur Wirklichkeit machen, anstatt auf der einen Seite eine überwiegende Menge von Geschützen, auf der anderen Seite kranke Leiber zu haben.
Lloyd George schloß mit dem Ausdruck des Bedauerns, daß er snh am Asguith habe trennen müssen. In einem iQigen hefttgM Kriege käme es vor, daß Männer in der Leiden- uyafr emE Konfliktes die hohen Ziele vergäßen, mit denen sie
«Zangen seien. Dieser ist ein Kämpf für das Völkerrecht, für dre nationale Ehre und für den nationalen gutM Glauben. Dre Dämme, welche Generationen von Männern l gegen, die ^rbarei «mfgebmtt haben, sind durchbrochen. Ware nicht die Macht Englands m die Bresche getreten, so wäre Europa rwn ema Flut von Barbarei und ungezähntten wcachtgrer überschtoemml worden. Der Triumph Preußens Aürde dazu führen daß die Menschheit hilflos im Sumpfe stecken bliebe. Deshalb kannte ich seit Beginn des ™ -T* m . politisches ZiÄ, nämlich die Errettung der
Menschheit von nwr überwälttgenden Katastrophe, die ihre Wohl- at/rt jemals bedrohte.
Aeutzerunge» von ASquith.
London ,g0. Aspnith sagte- Tttttschland hat
miogmaimte Friedenzvmschlage gemacht, die sich in der bekarm-
3 fl 5.» Wie kommt
dah e ne Macht, d«c sich ihrer milttüttschcn Ueberlegeahei, MD endgültigen fSieges gewiß Fu sein behauptet nach ;wei ^ Welt Frieden!" zerrust? Jst^ttn^ötzlich^ wenn der deutsche Reichskanzler so empfindlich gegen die Gebote der Hmnanttät wird? Wir müssen den Ursprung dieser Friedensvorschlöge anderswo suchen, sie sind aus der militärischen und wirtschaftlichen Nvt- rl* K l 1 -eEtmrden. Wir alle sehnen uns nach Frieden, aber es muß em ehrenhafter, kein schimpflicher Friede sein. Es oars kern zusaminengeflicktes, unsicheres Kompromiß sein Es muß ein FrnÄe sem, der das Ziel erreicht, für das wrr in denj Krieg gingen einen solchen Frieden werden wir mit Freuden J* 11 , ^ lm * nachdrücklich: Ich sehe der Note der t^utsc^n Regierung nichts, was rnir der geringste Grund zu der Annahme ist, daß sie gewillt ist, den Verbünden imb Sicherheit zu gewähren. Wenn sie bereit ist, für die Vergangenheit und Sicherheit für die Zukunft zu geben, mag fte es sagen.. - ^
Stabt Httfc Land.
Gießen, 21. Dezember 191!.
nötigen. Dieser Schrei nach Frieden ist ein Schrei, der Schwäche, auch tzkne schlaue Handlung. Man' sucht vergeblich irgend etwas Bestimmtes in den Umständen, unter welchen dieser Vorschlag gemacht wurde. Auch er ist noch eine
Kriegs Handlung. Die Neutralen haben sich darin nicht ge- Der ThomaStag
täuscht. Die Verbündeten sind fest entschlossen, diesem Manöver f n 1rtn 01
die einzige Antwort zu erteilen, welche es verdient. Unser Land iomn si. ^ezemoer.)
wurde durch dieses Manöver nicht üt. Verwirrung gebracht. I Ter kürzeste Tag des Jahres, dem die längste Nacht Frmrkreich hat dieses Vkrnöver als eine Herausforderung angesehen! folgt, der 21. Dezember, ist im kirchlichen Kalender dem Apostel und erklärt, daß die beste Antwort, die darauf zu erteilen war, I Thomas gewidmet. Da der Tag früher wie alle Aposteltage ein der gestrige Sieg vo n Berdurtz kift. (Beifall.) Die amtliche gebotener Feiertag war, knüpften sich an ihn allerhand Bräuche der
~ mhpä rm'rrhtn frin (WrifaU 'i I Weibnakb.tsr«t irnd sr» dk»L Liebks-
avunyt i * II iL(U ) Ji/lC UULUlU/t
Antwort der Alliierten wird unseres Landes würdig sein. (Beifall.)
Tie Stunde ist fortdauernd ernst. Unser Ämd kam aber über andere schwierige Stunden hinweg. Tanken Sie an die Armee von Verdun. Es ist eine Freude, festAustellen, daß nach! zehnmonatigen ?lnstrengungen die Franzosen den Sieg auf ihre Fahuen sckreiben^ konnten. (Beifall.) Dieser Krieg ist nicht mit anderen zu verreichen. Er hat ganze Nationen zum Kainpfe miteinander gebrach-t. Wir drangen nicht durch Aber ist x.eutschland in Frankreich durchgedrungen? Die deutschen Heere hatteir dort Augenblickserfolge. Wir wissen, da ßdiese Heere eine furchtbare Macht bilden. Der Sieg kann nur in logischer 'Tölge kommen. Deutschland hat niemals einen entscheidenden Er chlg errungen^ da es ihn nich«t am Anfänge des Krieges hatte. Es darf ihn nicht haben. (Lebhafter Beifall.) Es konnte auf diesen; sreg im Anfang infolge der 45jährigen Vorbereitung hoffen. Aber seit dem Mißerfolg an der Marne und an der Pser verfiel es d erendgültigen Niederlage (Beifall.) SeiDem die Anstrengungen der Alliierten sich> verstärkten, ordneten sich in die gemeinsam verabredeten Unternehmungen die vier alliierten Großmächte ein.
■- 9^ ^abei unvermeidliche Schwierigkeiten. Die Regierung be-- müht suti, sie zu vermeiden. Kann man an dem Ausgang zweifeln? Tre Deutlchen kündigten ihren Sieg durch die Verdun offensive an. Tre sranzölischk-englische Offensive an der Somme brachte ihnen eme grausame Enttäuschsrng. Sie zeigte unseren Soldaten, daß die stunde der Befreiung unseres Landes sich! nähert. Italien seiner- wtts war Gegenstand eines surcht^iren Angriffs. Die Russen brachen aber aus und entlasteten Italien. Das sind einige Beispiele der uberernsttnrinenden Zusammenarbeit der Miierten. Ich meiner- erts habe mich« bemüht, dieses' Einvernehinen enger imd frucht brmgender zu gestalten.
Weihnachtszeit und des Jahreswechsels, so das bekannte orakel mit Bleigießen usw., das noch heute am Andreastage (30. November) und am Sylvesterabend geübt wird. In den Schulen begannen früher mit dem Thomastvige regelmäßig die Weihnachtsserien. Im Tuderstadter UrkundenbiÄ liest man vom Jahre 1434: Thomasavend, wan men de Kyndere ut drivet (an dem man die Kinder heraustreibt, nämlichi aus der Schule . In Tirol nahm an diesevr Tage die Weihnachtszeit ihrai ?lnfang. In zahlreichen Tiroler Weisttlmern ist es seit dem 15. Jahrhundert verboten, drei Tage vor Weihnachten die Wiesen zu wässern: das ganze Wasser wuß unabgekehrl in den Bächen fließen „für den Fall, daß ein Feuer aufkam." In Berlin und in anderen Städten fand früher am Thomastage die sog. Ratsversetzung statt: die jährlich neugewählten städttschen Behörden traben an diesem Tage ihr Amt an. Ties wurde in Berlin durch, ein mehrtägiges Fest gefeiert, wobei cs unter Teilnahme der kurfürstlichen Beamte;: und angesehener Bürger sehr hoch« herging. Allerlei Scherze und Mummereien halfen die Zeit kürzen, der Rektor ließ seine Schüler singen oder eine Komödie aufführen, am Abend durste der Durz nurt fehlen. Im Märkischen Museum in Berlin befindet sich ein bei dem Feste der Ratsvers«etzung gebrauchiter goldener Bexierbvcber mit doppeltem Boden, dessen sichtbarer Teil nur Wasser enthielt, während der innere Teil mit Wein gefüllt war. Es erforderüe emige Geschicklichkeit des Trinkenden, um den Wein statt des Wassers zu erlangen. Das Fußgestell des Beck.ers stellt die Ber- bruderung von Berlin imb Kölln dar, indem der köllnische Adler und der Berliner Bär sich umarmen und küssen. Auf dem Becher siest man folgende Inschrift: „Wenn Adler und der Bär am Thomaslest sich letzen, denkt mancher sich auch gern in höheren stand zu setzen. . . In unserer Sprache feM der heilige Thomas' ^r „ungläubige Thomas" fort: der Apostel wollte erst an me Auferstehung Christi glauben, wenn er die Nägelmale an seinen Händen und Füßen berührt imd die Hand in die von dem Lanzenstich eines römischen Legionärs verursachte Seitenwunde des Herru gelecft hätte. Merffoürdigerweise gilt der ungläubige Thomas als ver Schutzpatron der Theologeii. Das hat, tvie von theologischer .geltend gemacht wird, seinen tieferen Sinai darin, da der Hostel Thomas in Wirklichkeit nicht imgläubig, stmdern schwer» glaumg, eine grübelnde Natur loar. Die Aufgabe des Theologen aber liegt jü darin, zur Läuterung und Ueberwindung der Zweifel durch das Feuer der Wissenschaft hindurchzilgehen. . . .
Eine neue Note an Griechenland.
...London, 20. Dez. (WTB.) Das Reatersche Bureau er- ayrt, daß der Text der ireuen Note an Griechenland nach Beratung der Miierten jetzt festgestellt ist. Sie wird demnächst überreicht werden. Es handelt sich in der 7cote speziell darum, welche Genugtuung für den An- grrff auf die Streitkräfte der Miierten am 1. und 2. Dezbr. erforderlich wäre.
_ ^then 20. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reu.erichen Bureaus. Griechenland hat eine Note an die Regierungen der Entente gerichtet, in der es die Lage schildert, e J!$ an k en m ' s^stdent es den Bestimmungen des Ultimatums
Mten bewo? biz&tiwirciti* \ ,nr mugueoer freiwilliger Feuerwehren wurde von
JSrrQ I^/^msien auf den JMel'n, auÄ Großherzog verliehen: Georg Kren der und Karl Ferro
dem Zögern der Alliierten, ihre Sühn eso rderun gen bekänntzu geben beide in Nidda ^ n Äari ^ e r r 0
und aus der Fortsetzung der Blockade ergaben. Die griechische ** Q f •
Negierung mbt zu verstehen, daß sie vielleicht gcznmngen sein ! ckungsfrag e teftt das Direktorium
werde, hie T ruppcnverschiebungen nach dem Sü- ^ich^getreidestelle folgendes mit: Wie schon bekannt i)t, en m Erwartung der Lösung der gegenwärtigen Lage ein zu- ^ e9 i n cr b r Cr aenn ^ ert Kartoffelernte die Brotstrecknnq mil
U Tvockenkartosfelerzeugnnlen, die )chvn jetzt größtenteils aufgegebev > üt, vom Januar ab gänzlich, eingestellt werden. Um die Brotmeiigev nicht zu verringern, muß ein anderer Zusatz zur Verfügung ge-
. ,** Amtliche Personalnachrichten. Das Ehren- Elchen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde vom
Vriands Rede im Senat.
Paris, 20. Dez. (^B.) Senat. Auf eine Anfrage T o u - rons nbe-r den deuffchen Friedens,vorschla g erklärte
'O r I Q lt D . ^
Im nstm Augenblick, auf die einfache Mtteilunc, der Blätter be ^^ ra,n « tefcmntgeoeben, was ich über den Borichlaa, den rch als NN plumpes Manöver arisehe denke
L. ^°?e«ßcrrma entspra<dm Gefühlen aller Berbvndlten'. SeS bcr srnü m lJtaken und Rußland kräftige Watte gesprochen Ivo» dm. um ;u zeigen, daß wßr ims nicht spppini lassen. Morgen« wird die v ereinba rte Antwort erteilt werdet! Sie
Wnw bekanntgeben, daß der Vorschlag der vttttelnrachte unmöglich ernst gekommen werdni kann. ^ Ich
'»wr, nac ^ ö ™f/ tl ^ auf den wirklichen Charakter i" Betbmann-Hollwegs brn,iiweisem Wenn Deutschland m dem Augenblicke, wo es Amtliche l-tztm Reserven seiE Bevölkerung aulknetet und die Bevölkerung von Belgien und Polen zwangsweye verschickt, wenn Teutsck/and in dem Anam- bttcke, wo es ,m Osten Ersvlge hat, die ^ßheit d^s tS iiftie wurde es einen solchen BcwschAg gemach, hgben? E s s st V^- aa - Ut 'A\ n Manöver, Deutschland macht icstt schwierige Stunden durch. Ist seiner ösfentliilren Mei- nmcg zeigt ,ich Schwanken und Wankelmut Ta nbZ
M, i.-i,nd,lani> vor der Welt inst, sagt. Nicht ich M
Krieg gewollt er ist Mir anfgcnötigt worden. Die Arstwott cms diele Behauptung ist leicht zu erteilen. Es ist Nicht AAnÄ- wendig, zu zeigen, daß die alliierten Länder sich bis zum li'sttcn Augenblick bemüht haben, den Frieden aufrecht zu erhalten ?lber bei: imeg wo ttvon den Mittelmächten beschlossen Sie häkm Mm ihn omt der Gcwißhett getrieben, daß sie Sn^
werben. Der Reühskaürzker wagte sogar zu sagen daß er sieb um
SZ * e(i 2 Amer E kümmern' brL,SoL W^tt
E verschwmi«, können, Deutschland ist es dasd-> Verantwortung für diesen Ktteg ttagen nstrd Wenn es mm
12& T X Ä.tSP'ä' Bitten den Frieden an, so sagt ™ Em ist es nicht siegreich Es siM au« nicht den Seeg kvnuiien. Sonst würde es ih-, der Welt auf.
e l l e n.
~ d , 20. Dez. (WTB. Mchtamtlich.) Der „Corriere della aus Athen: Gestern abend überreichte die griechi- .Delegierung dem iüüienischen uiid dem russischen Gesandten C cf ü 111 Kbpre für die englische und sran- Vertreter sich in Piräus besinden. Die Note verlangt Rtickgabe der Inseln Syra, NaxoS, Pharos, Samoa, * on ben Venizeliften mit Gewalt und unter Mithilfe der Mnerten unterworfen worden seien, ttotzdem die Be- ??"erung könlgstreu gesinnt sei. T<ie Npto vattangt gleichfalls die Wiedereinsetzung der komglrchen Behörden auf den Inseln.
ver Zeekrieg.
Da- Linienschiff „Suffren" durch ein U-Boot versenkt.
Berlin, 20. Dez. (WTB. Amtlich.) Eines unserer llnterseebvote Hut am 26. November etwa 50 See- werlen nordwestlich von Lissabon ein feindliches Lr ni enschi f f durch Torpedoschuß verse n kt. Es hcmbelt sich um das vom französischen Marineministerium am ' f^bzember als rnit der gesamten Besatzung verloren gemeldete französische Linienschiff „Suffren".
Der Chef des Admiralsbabes der Marine.
*
Bern, 20. D«z, (WTB, Nichtamtlich,) Der „Matin" melt«t ans La Rochelle: Ein d e u t s ch e s T a u ch b o o t versenkte ine Segler „Presper" und „Leon", Acht Manu
slellt werden. Bisher hat dre Rerstsg-etreidestelle hierfür Wcizcn- A.rot aus den Restbeständen des vorigen Jahres angewiesen. Vom 1. Januar ab soll die Streckung mit Gerstenmehl aus der infolge Herabsetzung des Brauereikontin^ents frei werdendcii Gerstenmeiige erfolgQi. Nach den schon im Frieden in weiten ländlichen Kreisen gemachten Erfahrungen läßt sich durch Streckung 'UL Gerstenmehl ein äußerst nahrhaftes und schmackhaftes Brot I-ersreuen. ^.re uriprünglich in Erwägung gezogerre Verwendung ernev durch Noch schärfere Ausmahlung des Roggens M gewinnenden j Mehrmenge an Mehl zur Brotstreckung ist einstweilen ausgegeben worden, weil dann die zur Verfügung stehende Meiemenge nsch verringert würde, die zur Aufrschterhaltung der landivirt- schaftlichen Bettiebe unbedingt notwendig ist. Die Reichsgetrcide^ stelle wird den Kommunalverbänden das Nähere über die Brot- streckung ab 1. Januar noch! in diesen Tagen durch besonderes Rundschreiben mttteUen.
^ ** Eintragung in die Bestellisten. Vom 22.
d. Mts. ab können in den Geschäften, in denen die Ein- tragung in die Bestell-Listen erfolgt ist, gegen Barzuhlung und Borzeigen der Ausweisnnmmern die dieseit Monat zur Verteilung kommenden Schlüsselwären in Empfang genom- men norden. Es entfallen auf die Person je 80 Gramm Grieß, Nudeln und Graupen. Es sei auck hier darauf hingewiesen, daß Beschwerden gegen Geschäfte, bei denen Unregelmäßigkeiten bei der Abgabe Vorkommen, dem städtischen Lebensmittelamt zwecks Abstellung der ?Nißstände
der Besatzung wurden^Y*i fvaorismen revensmittelamt zwecks Abstellung der ?Nißständ
S^e nwhnttn der Bersink^icf^buommen. mitgeteilt werden. Es sind jedem Ge chäst soviel Schlüssel und ! ®L^ eter eQ ®X" r nä , l-- e "- ä -^ 5 ? Bestellten durch Lr
und wurden schließlich durch den Dampser La Rochelle gebracht.
Das „Echo de Paris" meldet aus Marseille: Der Damp- fer „Lotus hatte 300 Gerettete der versenkten Dampfer „Magellan" und „Sinai" an Bord,
dem Reiche.
rose der Marken und der Bestell-Listen Nachweisen konnte Jeder, der daher in die Bestell-Liste eingetragen ist, ha daher die Sicherheit, daß er die ihm zustehende Menge be lkommt. Jeder Andrang ist daher vollständic zwecklos.
** Die hiesige Kriminalpolizei sucht einer Derrn, der gestern, am 20. Dezember 1916, zwischen acht unt Uhr vormittags, mit einem Dobermannpinscher über den Kanzleiberg ging, da er vermutlich in einer wichtigen Angelegenheit Auskunft zu geben vermag.
* In Gefangenschaft. Der seit dem 13. Noveinber ver- mißte Unteroffizier Otto Kölle von hier, der an den schiverer Sommekämpfen teilgenoinmen, hat sich jetzt aus englischer Gesauaen schaft gemeldet.
** Die Geschäftsräume des Zweigverein^ vom Roten Kreuz Gießen, Mee-Franen-Bereil Gießen bleiben vorn 23. bis 27. Dezember einschließlich nur am 31. Dezember und 1. Januar 1917 geschlossen.
** heitre Sonn tag $ fort en mehr. Mit Rücksicht
Der Reichstaqsausschutz für den vaterländischen h-lssdienst.
.„Berlin. 20 Dez, (WTB, Nichtamtlich,) Der Reichs- tag^ausschuß zur Mitwirkung an der Anssühruna des Ge- setzes ub« den vaterländischen Hilfsdienst beriet heute die zwei Bundesratsverordnungen, welche die Ans- Mhningsbesttmmungen »um Gesetz über den vaterländischen Hilfsdienst enthalten. Die erste regelt die Tätigkeit der stell-
Klange .endgültige Ausschüsse, , ** t«c ^umu^nitien meyr. Mit Rncksrci
den einzelnen Generalkom- auf die zurzeit herrschenden besonderen Betriebsvechältnis di- ^ bestellt werden sollen. Die zweite Verordnung regelt werden die auf den Stationen der preußiscki-liessische
rn die Ausschüsse ent- Staatseisenbahnen "nd der Reichseisenbahnen für beit Am lr^w? eie9ierten ' ^ lC ^l>rdnungen wurden mit kteineii flugsverkehr aufliegenden Sonntagskarten und Wochentag-
beziehen. Ans eine Anfrage erklärte Generalleutnant Gröner Msenftuchtstelle vie BeMgsvcrcinigmrg der deutschen Landwir daß die Entlohnung der zur tzilfsdienstpflicht Heran- Berlin, vornehmen. Alle anderen Hülsenfrücht
gezogenen vorläufig noch auf freier Uebereinkunft e^solaen ernschließlich Gemenge m dem sich Hülsenftüchte befinden, iverdc solle unter Beobachtung der ortsüblichen Tagelöhne sväter Ä bie Reichshlilscnfruchtstelle angekanft. D
sollten besondere Grundsätze ausgearbeitet werdenhem ^ dHi ^r [ ”}r rUfr>t S en w C - ?° rnt hmbn >ederholt bie Landwir Ansfchuß vorgelegt werden sollen ' Dl€ ^ ^ vor unzulässigen Verkaufen an andere Stetten, als an sie oder o
, „ Hannover, 20. Dez. (WTB.) Rektor und Professvren- kollogium der hiesigen Tierärztlichen Hochschule haben in
einmütig beschlossen, Generalfeld- marsck)alt v. H i n d e n b u r g die Würde eines Doktors
die von ihr Beauftragten. Erbsen, Bohnen und Linsen aller Ai einschließlich Merbohnen, Peluschken und Gemenge in dem 'fi Hülsenfrüchte befinden, dürfen nur an die Reichshülsenfrucbtstel abgesetzt werden. Auch Verkäufe an Kvminunalverbände Trn.
c - ' . r c r --- eme» L- orrorsI Machtkomtmandos oder ähnliche amtliche oder halbam
rv v-erleihan. um dadurch dem Danke l'A St-llm si.w Verbote und M:afbar, IrtEr Fall ttm-s Ul feierlich Ausdruck zu geben, den die tierärztliche Berufs- trndfiigen .Ibfawird M/ Anzeige gebracht und nach de ärbert dem General,eldmarschall für seine Anerkennuna und N ^ ^chs Meinten oder mit Geldstra
Forderung schuldet. Hindenbnra hat die ihm 1500 Mark besttaft. Di^ zu Unrecht gehandelte Ware unte
Ehrung angeirommen. ^ ^ m KUgedocksteiliegt der Eirmehmrg ohne Rücksicht daraus, ob sie dem Wma
hört ooer nnytt ^ ^


