Ausgabe 
4.3.1916 Drittes Blatt
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M.54

rwttes Blatt

M. Jahrgang

Grfihrntt MtzüH mit Ausmchme des Sonntags.

DieO1«b-ner KamfUeublLtter" werden dem Anzeiger* viermal wöchentlich beigelegt, das Areirblatt für den Ureis Gießen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Zeil- fragen" erscheinen monatlich zweimal.

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

Zamstag. 4 . März W6

Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schea Universitäts - Buch- und Steindruckerei.

R. Lange, Gießen.

Schriitleitung,Geschäftsstelle «.Druckerei: Schul­straße?. Geschäftsstelle u.Berlag:^^»51,Schrift» leitung: ^MA1I2. Adresse für Drahtnachrichten: Anzeiger Gießen.

Fünfprozentige Deutsche Reichsanleihe zu 98,50

ober

Viereinhalbprozentige auslosbare Deutsche Reichsschahanweisungen zu 88

Die Kriegsanleihe ist

das Wertpapier des Deutschen Volkes

die beste Anlage für jeden Sparer, sie ist zugleich

die Waffe der Daheimgebliebenen

gegen ave unsere Feinde, die jeder zu Hanse führen kann und mutz, ob Mann, ob Frau, ob Kind.

Der Mindestbetrag von Hundert Mark, bis zum 20. Juli 1916 zahlbar, ermöglicht Jedem die Beteiligung.

Man zeichnet bei der Reichsbank, den Batiken und Bankiers, den Sparkassen, den LebensversicherungsgeseN- schaften, den Kreditgenossenschaften oder bei der Post in Stadt und Land

Letzter Ieichmmgstag ist der 22 . März

Man schiebe aber die Zeichnung nicht bis zum letzten Tage auf!

Alles Nähere ergeben die öffentlich bekanntgemachten und auf jedem Zeichnungsschein abg edruckten Bedingungen.

«riegrbilder aus dem englischen Parlamente.

Nach bewährten geschichtlichen Mustern haben sich die Eng­länder bet öiofframg hin gegeben, diesen Krieg durch die Heere ihrer festländischen Verbündetenbis zum letzten Franzosen und Russen" führen zu können. Es ist anders, ganz anders gekommen. Der Druck des Krieges lastet schwer auf England, und er bewirkt 11m- wälzungen, die sich tnt Sommer des Jahres 1914 kein Brite auch nur im entferntesten hätte träumen lassen. Nirgends zeigt sich das so augenfällig, als im englischen Parlamente, dieser konser­vativsten aller Einrichtungen im stockkonservativen England. Neußer­lich wie innerlich ist das englische Parlament durch den Krieg von Grund aus verändert worden, und die Engländer selbst kommen, wie ein Aufsatz von Michael Macdocagh inEhambers Journal" bekundet, aus dem Erstaunen über diese jähe Parlanientsrevolu.ti.on nicht lieraus. Das Parlament ist nur noch ein Schatten von dem, was es vor anderthalb Jahren gewesen ist: so ruft dieser Verfasser aus, sein Verfahren, seine Gebräuche, sein Anblick alles ist verändert: und verändert ist auch der Geist, der in dem Parla­mente waltet. In den. 700 Jahren ihrer Geschichte bat dir eng­lische Volksvertretung keine so schnelle und gründliche Umwälzung erfahren, wie in diesen 18 Kriegsmonaten! Die Veränderungen kündigen sich dem, der den Parlamentsvalast in W-estminster auf­sucht, schon von außen an. Da istBig Ben", der berühmte Glockenturm des Parlamentshauses, aber von seiner Höbe tönen nicht mehr die Melodien, die vordem die Viertelstunden ver­kündeten, noch die schweren Glockerrschläge, die die vollen Stunden ansagten. Und bei Nacht ist der Glockenturm nicht mehr erhellt. Das strahlende Licht, das aut seinem Gipfel zu leuchten und mehrere Meilen rneit sichtbar zu sein pflegte, dies allen Lon- hanent bekannte Signal der Parlamentssitzmrgen es ist er­loschen. Zeppelin, Zeppelin ! Tritt man dann in die Sitzungs­säle des Ober- und des Unterhauses selbst, so ist der Zug, der vor allem anfsällt, die Abwesenheit der jüngeren Leute. Ganz besonders im Unterhanse macht sie sich bemerkbar. Alles, was in jüngeren Jahren steht, ist verschwunden: verschwunden die ganze Kampfeslust, die Originalität, der Humor der Parlamcnts- jugend, die am meisten dazu beizutrac^cn. pflegte, daß die Aus!- sprachen ein temperamentvolles und lebendiges Gepräge erhielten. Etwa 200 Abgeordnete stehen unter den Waffen: einige gehören der Flotte an; die meisten aber dem Lawdheiere. Schon haben verschiedene Parlamentsmitglieder den Tvd ans dem Schlachtfelde gefunden, andere sind verwundet oder in Gefangenschaft geraten. Und da bemerkt man wieder eine bedeutsame Veränderung in der Physiognomie des englischen Parlaments. Sonst, wenn der Tod eines Volksvertreters und die infolgedessen eingetretene Notwendig­keit einer Neuwahl im Parlamente mitgeteilt wurde, pflegten seine Mitglieder bei dieser Nachricht kaum den Kopf zu drehen. Die Gleichgültigkeit, nrit der die Todesnachricht eines Parlaments­kollegen ausgenommen nmrde, war für den englischen Charakter geradezu kennzeichnend. 9dun hat sich auch das geändert. Als im Parlamente bekanntgegeben wurde, daß die Wahlkollegen zur Neu­wahl anstelle des auf dem Schlachtfelde gefallenen Leutnants Gladstone zusammen berufen seien, lüfteten die anwesenden Parla­mentsmitglieder schweigend die Hüte, die bekanntlich zur korrekten Uniform eines englischen Volksvertteters während der Sitzungen gehören. Eine Folge der Mwesenheit der Parlamentsjugend ist die, daß das englische Parlament heute mehr Granbärte zählt, als vielleicht jemals seit der Zeit der angelsächsischen Könige. Mehr Graubärte zählt es und vor allem mehr Kahlköpfe.

Fast jeder Sitzung Nwhnen einige Abgeordnete in Uni­form bei. Man sieht da die braune Uniform der Land- unb die blaue Uniform der Flottenoftiziere. Zuweilen handelt es sich um Offiziere, die auf Urlaub oder wegen einer Verwundung in die He mat entlaßen s ndm :i> ab ec um so che, bi; r ss ? nst uk ons- vffizieve oder bei der Heeresverwaltimg im Lande tättg sind. Uniformen im Sitzungssaale des englischen Unterhauses - man muß die Gebrauche dieser Körperschaft kennen, um zu wissen, was für eine Umwälzung das bedeutet! In gewöhnlichen Zecken ist die Uniform im englischen Parlamente nur in einem einzigen Falle erlaubt: das ist bw Eröffiiungssitzung, bei der die Abgeordneten, bte dre Antwortadresse auf die Thronrede cinbringen, in Uniform erscheinen. Diese Regel wurde in Friedenszeiten nur einmal, und zwar durch den Arbeiterabgeordneten Fenwick, durchbrochen, der, als er eine Antwortadresse einbrachtc, in seinem gewöhnlichen, bürgerlichen Anzuge erschien. Bei allen anderen Gelegenheiten;

wurde im englischen Parlamente so stteng darauf gehalten, daß kein Mitglied in eurem anderen Anzüge, als int bürgerlichen, erü­ttele, daß Lord Haldan einmal der Eintritt verweigert wurde, als er in der Advotätcntoga am Eingänge erschien. Er hatte als Advokat der Krone den Verhandlungen eine* Parlamentsaus­schusses beigewohnt, als ihn die bekannte Glocke zu einer eiligen Abstimmung rief. Er stürzte in den Sitzungssaal, aber der Pfört­ner ließ ihn nicht ein, bevor er die Rechtstoga abgelegt hatte. Uebrrgens würde er in diesem (Äewande auch jetzt noch keinen Einlaß ftnden; der Bruch der Gebräuche wird nur für die mili- tarische Uniform zugelassen. Dagegen hält das Parlament auch jetzt noch stteng darauf, daß niemand bewaffnet den Sitzungssaal be­tritt. Auch hier bilden d.ie Eröffnungssitzungen die einzige Aus­nahme, w-o die Einbringer der ?1dre,se Degen tragen. Aber die Ofjiziere, die dem Parlamente angchören, müssen auch jetzt noch ihre ^Revolver vor dem Betteten des Sitzungssaales abgeben.

Das sind alles Acnderungen mehr äußerlicher Art, die frei­lich bei dem Konservativismus der englischen Parlameittsüber- lieferung schon schwer genug wiegen; aber die wahre, innere Revo­lution, das ist die Aushebung des Gegensatzes z w i - scheu der R e g i e r u n g S - u n d der Opposition sbank. In gewöhnlichen Zeiten nimmt die Opposition bekanntlich die Bänke ein, die denen der Regierung gerade gegenüber liegen. Diese, man möchte sagen, körperliche Trennung zwischen der Regie­rung und chren Gegnern bildete eines der charakteristischsten Merk­male des britischen Parlaments. Wurden die Erörterungen leb­haft, dann gestaltete sich der Raum zwischen den Frontbänken zu beiden Satten zu einen: Schlachtfelde, wo die Waffen des Wortes sich kreuzten und Zwischenrufe herüber und hinüber flogen. Das alles ist verklungen. Ter alte Gegensatz hat der Not tveichcn müssen. Der Raum zwischen den Regierungs- und den Oppo­sitionsbänken hat ferne überlieferte politische Bedeutung einge­büßt. Wenn vordem ilm ein Abgeordneter kreuzte, so war das ein Symbol für seinen Uebergang aus .einem politischen Lager in das andere heut kann er ihn durchmessen, ohne zu solcher Ver­mutung den geringsten Anlaß zu bieten. Es herrscht eine allgemeine Freundschaft", -unter bereit Hülle sich freilich nach wie vor die schärfsten Gegensätze derber geil. Und was wird die weitere Ent­wickelung bringen? Wird das englische Parlament nach diesen großen Erschütterungen wieder zur Friedenszeit geruhig zu seinen alten lieb erli efe rungen zurückkehr-en? Oder werden sie, wie so vieles, dem Sturme der Zeit zuin Opfer fallen?

Vermischtes.

* Wie manLiebling des Publiku nt §* n> t r d. Zur­zeit kann man kaum eine antertfanifcijc Zeitung aulscblagen. ohne auk den Namen Martha Hedman und das Bild dieser'Bühnen­künstlerin zu stoßen. die gegenwärtig der erklärte Liebling des amerikanischen Publikmns ist. Wie inan es zu dieser Stellung bringt, dafür ist der Lebensgang dieser Künstlerin sehr lehrreich. Sie ist eine Schwedin. Es mag fetzt fünf oder sechs Jahre her sein, daß die bis dahin völlig unbekannte junge Schauspielerin im Wasa- Theater zu Stockholm auftrat und sich als Dolly in dem Stücke Man kann nie wissen" alsbald alle Herzen gewann. Ihren großen tiefen Augen und ihrem bebenden weichen Munde konnte niemand widerstehen. Das war ein glücklicher Anfang, aber bald folgte ein noch größeres Glück: das war Märtha Hedmans Engagement an das St. James Theatre in London, wo sie in dem bekannten Stücke des Franzosen BernsteinDer Angriff" auftrat. Schon der Um­stand, daß sie neben Sir George Alexander, dem beinahe ver­götterten Liebling der Londoner Damenwelt zu spielen hatte, zog die Aufmerksamkeit auf sie: überdies aber gefielen ihre seine Haltung, ihre Art sich anzuziehen und ihre schöne Stimme so sehr, daß sie Tagesgespräch in London wurde. Aber besonders war es eine Stelle in dem Bernsteinschen Drama, mit der sie sich das Londoner Publikum im Sturnte eroberte. In diesem Stücke liebt sie den Vater ihrer Freundin, der Witwer ist und in ihr nur eben die Freundin seiner Tochter sieht. Er macht ihr den Vorschlag, seinen ältesten Sohn zu heiraten, der nach ihr seufzt; sie würde ihn dann schon mit der Zeit lieb gewinnen. Da sieht ihn Märtha Hedman an und sagt:Lat I do love you" Mit diesen fünf Worten und dem Blicke, womit sie sie begleitete, gewann sie sich das Londoner Publikum. Von hier aus ging sie nach Amerika, und heut ist sie, wie bereits bemerkt, die beliebteste Schauspielerin voii New Port. Sie tritt gegenwärtig in einem Stücke .von Winchcl Smith auf, welchesTer Bumerang* heißt, und sie spielt dieses

Stück in sechs Abend- und fünf Vormittagsvorstellungen jede Woche, die der Herr gibt. Dabei rechnet inan, daß das Stück zivei und ein halbes Jahr hintereinander ununterbrochen wird ausgeführt werden können! Das Leben einer gefeierten amerika­nischen Schauspielerin ist ziemlich anstrengend. AlsLiebling des Publikums" hat sie iioch sehr viel anderes zu tun, als nur Theater zu spielen Jede Woche schreibt sie für denGlobe* drei Artikel über das Thema, ime eine Frau ihfe Schönheit behält, wie sie sitzcii. trinken, sich kleiden soll usw. Außerdem hat sie einen Brief­wechsel, zu dessen Erledigung sie einen eigenen Sekretär sich halten muß; er hat hauptsächlich die il"zähsigen Briefe zu becu tworten, in denen das Bild der Künstlerin erdeten wird. Natürlich hat Märtha Hedman auch gefilmt, und dabei hat sie ihren Vertrag mit der Filmgesellschaft so listig abgeiaßt. daß sie, bevor, noch eine einzige Szene ausgenominen ivar, 50u0 Dollar einstreichen konnte. Sie scheint also voir beit Amerikanern schnell gelernt zu haben.

Börsen-Wochenbericht.

= Frankfurt a. M, 3. März.

Der freie Verkehr der Börse stand in dieser Woche fast ganz unter dem Eindruck der Siegesmeldungen aus dem Westen und der großen U - Bv o t s er fv lge. Neben der günstigen militärischen Lage zeigte sich aber auch auf wirk-, schaftlichem Gebiete eine Entwicklung erfreulichster Art. Tie Erzeugung und der Absatz unserer industriellen Güter geht in geordneten Bahnen weiter. Tw Beweise hierfür haben sich, gerade in letzter Zeit stark gehäuft. Tie Roheisen- und Kohlen- pvodnktion für den Januar bedeutet neue Hochpunkte während, des Krieges. Tie Abschlüsse der industriellen Großbetriebe haben selbst die Optimisten noch überrascht. Trotz starker Rücklagen, die allenthalben auf die Höchstpreise der Kriegsgewinnsteuer ein­gestellt waren und idie, wie die Bekanntgabe des Regierungsentwurfs zeigt, unter Umständen nicht voll in Anspruch genommen werden durften, haben alle gut fundierten Aktiengesellschaften hohe Divi­denden ausschütten können und halten schon heute wieder be­deutende Mittel, die sie chn ihren Betrieben nicht gebraucht: werden,' zur Zeichnung aus die neuen Kriegsanleihen bereit. Im Geld- und Zahlungsverkehr hat trotz der Unterbindung des weitaus größten Teiles unseres Exportes bis jetzt alles ge­klappt. Tie Reichsbank ist als Kriegsbank, wie als Mittlerin des Kreditverkehrs für die Friedenswirtschaft stark geblieben; sie hat die nötigen Umlau fsmittel zur Verfügung gestellt und trotzdem eine fortschreitende Stärkung ihres Status herbei- sühren können. Der Geldmarkt funktioniert beinahe wie in Frie- denszeiten. Tie anhaltende Sparmöglichkeit der Bevölkerung ttotz verteuerter Lebenshaltung sorgte dafür, daß die Svarkapitalien zu den Banken und Sparkassen strömten, die sich heute, der Fülle der unbeschäftigten Gelder kaum erwehren können. Das alles läßt uns hoffen, daß auch die vierte Kriegsanleihe, deren Zeichnungseinladimg jetzt ergangen ist, wieder ein wirt­schaftlicher Sieg sein wird, der imseren Waffenerfolgen.nicht nachstehen wird. Tie Stimmung der Börse war um so zuversicht­licher, als auch die neuen Anleihebedingnngen den Wünschen der Börse wellest entge genkommen. ?lugeregt durch alle diese Momente zeigte sich in dieser Woche auf fast allen Gebieten rege Kauflust, die zeitweise sogar recht stürmische Formen angenommen hätte. Int Vordergründe des Interesses standen JnduftriepaPiere, von denen namentlich iv-ieder Rüsttmgswerte, Automobilfabrik- Aktien und Aktien der Lederindustrie ansehnlich im Kurse anzvehen. tonnten. Knpierwerte mtb die Aktien chemischer Fabriken waren ebenfalls vielfach gefragt und höher. Am Montanmarkts waren Bochumer, Phönix, Deutsch-Luxemburger und vbenchlesische Werte viel beachtet, auch Gelseukirchener Gußstahl-Mtien sehr begünstigt. Banken und Schiffahrtsaktien lagen ruhiger, dock ziemlich behauptet. Anr Anlage markt zeigten deutsche Anleihen feste Haltung, fremde Renten unterlagen meist kleineren Schwankungen. Privatdiskont 4 9 / 16 Prozent.

Vüchertisch.

_ Die deutsche Frau in den akademischen Be rufen. Von Judith Herrmann (IV und 77 S.) 8. Gehefte Mk. 1,50. Verlag von B. G. Teubner. Leipzig und Berlin 1915 - In der gegenwärtigen Zeit, in welcher die Möglichkeit, die sonst von Männer» geleistete Arbeit zum großen Teil durch Frauenarbeit zn ersetzeil, sich als außerordentlich bedentungsvoll für die Aufrecht- erbaltllng nuferes Wirtschaftslebens criviesen hat, dürfte eine Schrift besonders willkommen feilt, bte einen Ausschnitt ans der Geschichte der deutschen Frauenbewegung, den Eiiltritt der Frau in die aka­demischen Berufe, behandelt. Tte Verfasserin gibt einen Ueberblick über die Kämpfe der deutschen Frauen um Zulassung zn den aka- denlischen Berufen unb untersucht sodann die wirtschaftlichen und sozialen Erfolge der Frauen in ihrten. Die Schrift dürste nicht nur von Wert sein für alle vor der Wahl eines akademischen Be­rufes stehenden Frauen, für die Lehrer und Lehrerinnen und Leiter nn Stndienallstalten, sondern infolge der sachlichen Darstellllng und Beibringung von Tatsachenmaterial besonders aucfi für alle die­jenigen, die sich ein objektives Urteil über den Stand der aka» demischen Frauenbewegung bildeil wollen.

Met eorologische veobachtnngen der Station Gietzen.

März

1916

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Nebel

Höchste Temperatur am 2. bis 3. März 1916: -ff 7,9° C. Niedrigste 2. 3. , 1916:1,4°C.

Niederschlag 0,0 mm.

Für Rheumatiker und Neuralgieleidende.

Jahrelange Schmerzen waren in 3 Tagen verschwunden.

Herr E. Kelch, Vagen, schreibt:Ich leide schon seit Jahren an Rheumansmus und Blasenleiden und konnte vor lauter Schmerzen kaum noch auftreten. Da ich mir schon öfter alle möglichen Mittel hatte kommen lassen, welche oft sehr teuer waren und rein gar nrchtv geholten hatten, kaufte ich mir eine Packung Togal, denn tch sagte mir:lvcnn es nicht hilft, dann ist nicht viel verloren. Das Resultat war so überraschend, daß ich es selbst kaum glauben konnte. Schon nach dem Gebrauch von 2 Tabletten konnte ich gehen und am nächsten Morgen konnte ich wie seit langen Jahren »rei und unbehindert auftreten. Heute, am dritten Tage, fühle ich mich am ganzen Körper trotz des miserablen Wetters io wohl, daß es eine Freude ist. Ich kann daher Togal allen Leidensge- talmen sehr warm empfehlen." Aehnliche Erfahrungen und noch überraschendere Erfolge erzielten viele andere, welche Togal nicht nur bei Rheumatismus, sondern auch bei Kopfschmerzen. Hexen­schuß, Ischias, Schmerzen in den Gelenken, sowie bei Jnstuen-a gebrauchten. Alle Apotheken führen Togal-Tab letten.

Best.: A id. acet. salic. Chinin. Mg. Li. 1688«