# RebgeShain, 26. März. Dur Heldeutod fürs Vaterland ftarb der Musketier Ruppel.
# Feldkrnckeu, 26. März. Auf dem Felde der Ehre starb der Reservist S ch l e u n i u g.
# Eichelsdors, 26. März. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Gefreite Würz.
# Eschenrod, 26. März. Die Schüler der hiesigen
rr- ntitynctcii uie «uns*
s ch»l e r 1845 Mt., diejenigen des benachbarten Kaulstos 610 Mk. zur 4. Kriegsanleihe.
# Ulrichstetn, 26. März. Das Eiserne Kreuz und die Hessische Tapfe rkeitsmedaille erhielt der Bizeseldmebel P f a n n st i e l.
Vermischte-.
* Oberleutnant Oswald Bölcke, der nunmehr das 13. feindliche Flugzeug im Luftkanrpse abgeschossen und sich damit unvergänglichen Anteil um die deutschen Lufterfolge gegen unsere Feinde erworben hat, ist ein Angehöriger der Garnison Tarmftadt bis zum Beginn des Feldzugs geu-esen. Oberleutnant Bölcke gehörte bekanntlich dem Kgl. Preusi. Telegraphen- bataillon Nr. 3 an, in ivelcheur er auch am diesjährigen Kaisers- Gebirrlstag zum Oberleutnant befördert wurde. Bei der Heeres- vermehrirng im Jahre 1913 iourde die 5. (Funker-) Kompagnie dieses TelegraphenbatailbonS neu errichtet und nach Tarmstgdt gelegt, wo eine eigene Kaserne für die Kompagnie erbaut, aber vordem Kriege nicht nrelir bezogen trmrde. Diese, unter dem Befehl des Dcruptrnanns Nagel stehende Funken-Kompagnie bezog einst- toeilerr ,m .Herbst 1913 auf dem Truppe,rübuirgs platz in Griesheim Unterkunstsräume und mit ihr kam -Oberleutnant Bölcke hierher, von Ivo lurS er <ruch in den Feldzug ausrückte.
* Die Südpolexpedition Shackletons. Reuter meldet: Aus australischer Quelle kommen schleckite Nachrichten über die Südpolexpedition des Leutnants S hackte ton. Ein
drahtloser Bericht besagt, daß das Expeditionsschiff „Aurora" im ^üdpotnreer abgetrieben ist. Es riß sich von seinen Tauen am Ausgange des Rostmeeres los, währerrd zehn Mitglieder der Expedition an Land waren, unter ihnen Kapitän Macintosh, der beauftragt war, die Arbeiten an der australischen Seite des Süd- polarmecres vorzunehmen. Die Folge ist, daß Shackleton, wenn es ihm glückt, nach dem Kontinent zu kommen, kein Schiff hat, ba4 ihn abholen kann und seine Gesellschaft noch ein Jahr an der Küste des Roßmeeres verweilen muß.
Vüchertisch.
— Gemüsebau während des Krieges. Eine Anleitung zur Erzielung höchster Gemüseerträge in Haus- und Kleingarten und ein Mahnmort an jeden Deutschen. Bon Mar Hes- dörffer. Vierzehntes bis achtzehntes Tausend. Breis 0,60 Mk. 50 Stück 2b Mk., 100 Stück 45 Mk. Berlin 81V 11. Verlag von Palst Parey.
Briefkasten -er Redaktion.
lAnoupme Anfragen bleiben uuberücksu-ti-t.1
fjr „ miete. (Stirn Mietvertrag, der für länger als ein Jahr geschloffen Mrd, bedarf der schriftlichen Form. Wird die Form mcht beobachtet, so gilt der Vertrag als für unbestimmte Zeit geschlossen; die Kündigimg ist jedoch nicht für eine frühere Zeit, als für den Schluß des ersten Jahres zulässig. Wird nach dem Ablaufe der Mietzett der Gebrauch der Wohnung usw. von dem Mieter fortgesetzt, so gilt das Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit verlängert. Tie Kündigung erfolgt nach 8 565 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Ist der Mietzins nach Monaten bemesse n, so ist die Kündigung nur für den Schluß eines Kalendermonats zulässig: sie hat spätestens am 15. des Monats zu erfolgen. Ist der Mietzins nach Jahren bemessen, so ist die .Kündigung nur für den S chluß eines Kalender v iertel- jah res zulässig; fte hat spätestens am dritten Werktage des Vierteljahres zu erfolgen. Ob die Zahlung der
Miete monatlich oder vierteljährlich erfolgt, ist für die Kündigung ohne Belang.
E. V. 8. Tie Leistungen der Militär-.Hmterbliebenen-Bers'sr- gung iverden auch gewährt, wenn ein Verscksulden des betreffenden Kriegsteilnehmers vorliegt. Ta im fraglichen Falle anzunehmcn ist, daß der Tod des betresseriden Kriegsteilnehmers mit der Mili- tärdienstlcistung in irgend welchem Zusammenhang steht, dürste Anspruch auf die Leistungen der Milrtär-HinterbliebenerEersor- gung bestehen.
t. Kriegsteilnehmer und Krankenrente. Nach den gesetzlichen
Bestimmungen haben verwundete und erkrankte Kriegstmlnehmer, die läirger als 26 Wochen krank bezw. invalide im Sinne der Rei chs ver sicherungsordnung sind, für die iveitere Tauer der Invalidität Anspruch aus Kranken- bezw. Invalidenrente. — Soweit es sich um Kriegsteilnehmer handelt, die auch nach Ablauf von 26 Wockren noch völlig bezw. mehr als 662/j «/o arbeitsunfähig sind, besteht kein Zweifel, daß denen Kranken- b^w. Invalidenrente zusteht, sofern sie genügend Marken geklebt imd auch die Anwartschaft auf Rente auftecht erhalten haben. Anders liegen die Verhältnisse, bei denjenigen Kriegsteilnehmern, die nach Ablauf von 26 Wo äsen nach ihrer Verwundung bezw. Erkrarcküng sich noch in Lazarettbehandlung befinden, aber weniger als 662/3% erwerbsbeschränkt sind. Derartige Kriegsteilnehmer sind nach Ansicht der meisten Versicherungsanstalten nicht invalide im Sinne des Gesetzes und daher auch nicht rentenberechtigt. Entgegen dieser Auffassung hat das Oberversr-cherungsamt Tarmstadt kürzlich entschieden, daß Kriegsteilnehmer, die nach Ablauf von 26 Wochen noch in Lazarettbelfandlurrg sind, auch dann Anspruch auf Krankenrente haben, wenn Sie weniger als 662/3% erwerbsbeschränkt sind.
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1915 Flaschenverbrauoh 1800738
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Louis Rothenberger, Gießen eingetragen: Der Kaufmann Semmy Rothenberge ist aus der offenen Handelsgesellschaft ausgeschieden. Die Simon Schönthal Ehefrau, Jenny geb. Rothenberger zu Frankfurt a. Main, ist als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten.
Gießen, den 24. März 1916. 2446B
__G wßherzvgliches Amtsgericht. _
Bekanntmachung.
Der vom Gemeinderat beratene Voranschlag der Gemeinde Ober-Hörgern liegt vom 29. d. Mts. einschl. ab eine Woche lang auf unserem Amtszimmer zur Einsicht offen. Während dieser Frist können Einwendungen bei uns schriftlich und mündlich vorgebracht werden. Zu der vorgesehenen Umlagenerhebung werden rmch die Ausmärker herangezogen.
Ober-Hörgern, den 25. März 1916.
Großh. Bürgermeisterei Ober-Hörgern. Holl-r.
Bekanntmachung.
Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher- ^ogtum Hessen für das Jahr 1915 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 29. März bis zum 12. April dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, daß ein Betrieb in das Kataster ausgenommen oder nicht ausgenonrnren, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstande der Land- und forstwirtschaftlichen Berufs- geizossenschaft in Tarmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden.
Treis a. d. Lumda, den 25. März 1916.
Großh. Bürgermeisterei Treis a. d. Lumda.
____ Senner.
Bekanntmachung^
Das Umlagekataster der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Großher- zogtuftr-Hessen für das Jahr 1915 liegt 2 Wochen lang, nämlich vom 29. März bis zum 12. April dieses Jahres, auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Widersprüche dagegen, das; ein Betrieb in das Kataster - ausgenommen oder nicht aufgenonrmen, sowie dagegen, wie er veranlagt ist, sind innerhalb eines Monats nach Ablauf der Offenlegungsfrist bei dem Vorstande der land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Tarmstadt zu erheben. Später eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden.
Utphe, 25. März 1916.
Großh. Bürgermeisterei Utphe. Schneider.
bei Nierenleiden, Harnsäure, “ZucKer, Eiweiss
ralquellen, A.-G., Br
Bekanntmachung.
2456
9450
Holzversteigerung
im Fürstlichen Forstrevier Hungen am Donnerstag. den 30. März dieses Jahres.
Zusammenkunft um lO'/ii Uhr am Vadnwärterhaus beim Fnrbsstrauch.
Zum Verkauf konimen aus dem Distrikt JuchSstrauch: 82 St. Fichten-Terbi'tangen 1. Klasse — 7,44 Fstrn. 287 St. Jichten-Derbüangen 2. Klasse -- 10,76 Fstm. 113 St. Jichteii-Reisstangen — 1,30 Hstm.
102 Rm. Rüchen-Scheit 70 Rm. Buchen-Knüvpel
Die Umlagekataster der land- und sorslwlrtschaft' licheu Berufsgenossenschaft für 1915 für die Gemarkungen Watzenborn-Stenrberg und die Fsild- gemarkung Ober-Steinberg liegen zwei Wochen lang, nämlich vom 28. März ab, auf Unterzeichneter Bürgermeisterei zur Eiusicht offeu. Einsprüche hiergegen sind innerhalb 4 Wochen an die land- und forstwirtschaftliche Berufsgenossenschaft in Darmstadt zu richten.
Watzenborn-Steinberg, den 25. März 1916.
Großh. Bürgermeisterei Watzenborn-Stemberg.
_ Hirr. _ 2465
Verkauf von Mmaterialen.
Bei der Unterzeichneten Behörde sind folgende Altmaterialien zu verkaufen:
ca. 17 000 kg Gußeisen v 800 „ Zink „ 200 „ Gummi
eine Partie Leinenabfälle und Lumpen, alte Kleider und Schürzen, sowie ca. 45 Ztr. Papier (alte Zeitungen).
Die Bedingungen können von uns gegen Entrichtung von 50 Pfg. bezogen werden.
Angebote sind bis zum 5. April 1916, vormittags 10 Uhr, mit der Aufschrift: Angebot auf Altmaterialien, bei der Unterzeichneten Behörde (südliches Verwaltungsgebäude) einzurcichen.
Zuschlagsfrist:' 3 Wochen.
Bad-Nauheim, den 22. März 1916.
Großh. B ad e- und Kur verwaltung. 2459 v
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